Tag Archives: Verkehr

Pressemitteilungen

Raps braucht den Biodieselmarkt

Dumpingimporte gefährden europäischen Rapsanbau

Raps braucht den Biodieselmarkt

UFOP-Vorsitzender Wolfgang Vogel

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) sieht die Perspektive des europäischen Rapsanbaus akut gefährdet. „Die Dumpingimporte aus Argentinien und Indonesien werden zur Existenzfrage für die europäischen Rapserzeuger“, so der Vorsitzende der UFOP, Wolfgang Vogel. Die von europäischen Biodieselherstellern vorgenommenen Stilllegungen und Produktionskürzungen werden den Mengen- und Preisdruck auf dem Markt für Rapsöl und Rapssaat weiter erhöhen.

Der Ölanteil von über 40 % an der Rapssaat sei der wichtigste Faktor für die Erzeugerpreisbildung und liege mit zuletzt 640 EUR je Tonne rund 100 EUR je Tonne unter Vorjahresniveau, betonte der UFOP Vorsitzende. Mit durchschnittlich 6 Mio. von insgesamt etwa 12 Mio. Tonnen ist Rapsöl der wichtigste Rohstoff der europäischen Biodieselindustrie. Dies entspricht in etwa einer Fläche von 4 Mio. Hektar der insgesamt etwa 6,5 Mio. Hektar Rapsanbau in der EU 28. Der Nachfragerückgang der Biodieselindustrie komme über die Ölmühlen beim Agrarhandel und schließlich bei den Erzeugern an, so der UFOP-Vorsitzende.

Als absolut widersprüchlich bewertete Vogel das aktuelle Politikgeschehen. EU-Kommission und Europäisches Parlament wollen die Biokraftstoffproduktion aus Anbaubiomasse ab 2021 unverhältnismäßig reduzieren. Eine Bedarfslücke für den europäischen Raps könnte nur dann entstehen, wenn Palmöl gemäß des Beschlusses des EU-Parlamentes verboten würde. Dem stellt sich aber die EU-Kommission entgegen. Andererseits sind sich beide Institutionen bei der Frage der sogenannten indirekten Landnutzungsänderungen (iLUC) einig, außer bei der Anrechnung der iLUC-Faktoren. Gleichzeitig werde eine europäische Eiweißpflanzenstrategie entwickelt, ohne für den Raps als die mit Abstand wichtigste europäische gentechnikfreie Eiweißquelle einen Sonderstatus einzuräumen.

Die EU-Kommission wie auch die Mitgliedsstaaten sind offensichtlich nicht handlungsfähig, die erwarteten Dumpingimporte von geschätzten 3 bis 5 Mio. Tonnen aus Argentinien und Indonesien als Ergebnis unfairer Handelspraktiken zeitnah zu unterbinden, kritisierte Vogel. Die Politik biete keine alternativen Absatzoptionen an. Auch der Getreideanbau sei schon längst an seiner ökonomischen Schmerzgrenze angekommen. Überschüsse bestimmten global die Preisbildung. Nur von Blühstreifen alleine könne der europäische Ackerbau nicht leben, stellte Vogel fest.

Nur mit einer ambitionierteren Biokraftstoffpolitik könnten die Märkte preiswirksam stabilisiert und ein messbarer Beitrag zur Dekarbonisierung der Kraftstoffe und damit des Verkehrssektors geleistet werden. Die Dumpingmaßnahmen von Argentinien und Indonesien müssten auch auf ihre „Nachhaltigkeit“ und ihre negativen Auswirkungen bewertet werden, forderte Vogel. Biodiesel ist über den gesamten Erzeugungsweg gesehen ein sensibles Produkt, wie alle landwirtschaftlichen Produkte. Dumpingexporte erzeugen Verlierer nicht nur im Zielland der Warenlieferung, sondern auch unter den Landwirten im Herkunftsland.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

Firmenkontakt
Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V.
Stephan Arens
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
030 31904-225
s.arens@ufop.de
http://www.ufop.de

Pressekontakt
WPR COMMUNICATION GmbH & Co. KG
Norbert Breuer
Invalidenstraße 34
10115 Berlin
030/440388-0
berlin@wpr-communication.de
http://www.wpr-communication.de

Pressemitteilungen

Ohne Auto mobil: Elektroräder punkten

23. Internationale Spezialradmesse am 28. und 29. April

Ohne Auto mobil: Elektroräder punkten

Flott unterwegs: Probefahren auf dem E-Parcours der Spezialradmesse in Germersheim.

Flottes Design, starker Akku, sportliches Fahrverhalten und Lastesel-Qualitäten: Moderne Elektroräder werden sowohl für Berufspendler als auch zum Einkaufen, Transportieren und Chauffieren – kurz als Alternative zum Auto – immer interessanter. Jedes fünfte derzeit in Deutschland verkaufte Fahrrad ist ein E-Bike; Tendenz steigend. Die 23. Internationale Spezialradmesse am 28. und 29. April widmet dem Thema Elektrifizierung deshalb erneut einen eigenen Probeparcours. Auf der Spezialradmesse können E-Bikes in vielen Varianten als Dreiräder, Liegeräder, Velomobile, Tandems, Lasten- und Falträder begutachtet und ausprobiert werden.
„Seit Jahren inspirieren die Modelle mit eingebautem Rückenwind die Branche“, so Spezi-Veranstalter Hardy Siebecke. „Zahlreiche unserer insgesamt 120 Aussteller haben ihre Exponate auch mit E-Motor im Angebot. Wir zeigen einen Querschnitt an Pedelecs für Stadt- und Ausflugsfahrten ebenso wie rund zwei Dutzend unterschiedliche Transporträder, die immer flexibler, wendiger und komfortabler werden.“ Viele der E-Bikes können wie jedes Jahr auf dem großen Testparcours mit Steigungen und Gefällstrecken im Lamottepark Probe gefahren werden.
2018 präsentieren die Spezi-Aussteller zum 23. Mal das gesamte Spektrum einer äußerst innovativen Branche: Liegeräder, Falträder, Dreiräder, Tandems, Velomobile, Reha-Mobile, Cargoräder, Klassiker, Fahrradanhänger, Ruderräder, Familienräder, Tretroller, Sesselräder und Zubehör rund ums Rad. Gleichzeitig bietet das Branchenforum Gelegenheit zum fachlichen Austausch und dank dreier Probeparcours auch viel Spaß bei Testfahrten. Über 3.000 Menschen bringt die Spezi so jedes Jahr aufs Rad.
Zum ersten Mal veranstaltet die diesjährige Spezialradmesse, die jedes Jahr mehr als 10.000 Besucher aus aller Welt in die Südpfalz lockt, den Spezi-Erfinderwettbewerb für Tüftler, Bastler und Konstrukteure. Insgesamt zehn Bewerber haben die Chance, ihre ausgefeilten Lösungen und Konstruktionen zur Fahrradmobilität in einem separaten Spezi-Labor vorzuführen. Die Bewertung übernimmt zu gleichen Teilen eine Fachjury und das Spezi-Publikum. Die Gewinner werden am Samstag, den 28. April um 17.30 Uhr prämiert.
Ein spannendes Vortragsprogramm an beiden Tagen sowie der sonntägliche Familientag mit Aktivitäten für Kinder machen die Spezialradmesse zu einem Publikumsmagnet: sowohl für interessierte Fachbesucher und Fahrradfreaks als auch für Familien und Spaßradler. Weitere Infos unter www.spezialradmesse.de und auf Facebook.

Die Spezialradmesse – Spezi – wurde im Jahr 1996 von Haasies Radschlag in Germersheim ins Leben gerufen. Verantwortlich für die Veranstaltung und die Durchführung der Spezialradmesse ist seit 2008 Hardy Siebecke. Die international einzigartige Ausstellung für die Spezialradbranche verzeichnet seit Jahren steigende Aussteller- und Besucherzahlen. Im Jahr 2017 waren über 120 Aussteller aus mehr als 17 Ländern in Germersheim zu Gast. Sie zeigten das breite Spektrum muskelbetriebener Fortbewegung auf einem, zwei, drei oder vier Rädern. Rund 10.000 Spezialrad-Fans aus den In- und Ausland kommen jedes Jahr zur Spezi-Zeit in die Südpfalz. Zum Rahmenprogramm der Messe gehören interessante Fachvorträge und praktische Vorführungen sowie große Testparcours für die Besucher.

Firmenkontakt
Spezialradmesse
Hardy Siebecke
Robert-Schuman-Str. 42
76726 Germersheim
07275/5047
info@spezialradmesse.de
http://www.spezialradmesse.de

Pressekontakt
MARA Redaktionsbüro
Marion Raschka
Rheinstraße 22
76870 Kandel
07275/5047
marion.raschka@t-online.de
http://www.mara-redaktion.de

Pressemitteilungen

CO2-neutrale Mobilität mit und durch zukunftsfähige Energieversorgung

CO2-neutrale Mobilität mit und durch zukunftsfähige Energieversorgung

ThEEN-Fachforum „CO2-neutrale Mobilität durch cross-sektorale Energieversorgung“

Erfurt, 14. März 2018: Um einen Temperaturanstieg und die Folgen des Klimawandels zu vermeiden, ist langfristig ein treibhausgasneutraler Verkehrssektor erforderlich. Wie dies realisiert werden kann, wird beim ThEEN Fachforum am 16. April in Erfurt diskutiert.

Das Ergebnis des Sondergutachtens „Umsteuern erforderlich: Klimaschutz im Verkehrssektor“ des Sachverständigenrats für Umweltfragen SRU, betont die Notwendigkeit der Dekarbonisierung aller Energiesektoren. Während in der Stromversorgung diese Umstellung bereits begonnen hat, steht dies im Verkehrsbereich noch aus.

„Die notwendige CO2-neutrale Mobilität bringt einerseits eine Reihe von Herausforderungen mit sich, beinhaltet andererseits aber auch Chancen für Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit innovativen Lösungen eine Vorreiterstellung einzunehmen“, so Dr. Steffen Schlegel vom Institut für elektrische Energie- und Steuerungstechnik der TU Ilmenau und wissenschaftlicher Partner des Fachforums.

Das ThEEN-Fachforum am 16. April in Erfurt greift diese aktuellen Fragen rund um den Themenbereich Mobilität auf. „Aus Sicht der Energieversorger, der Hersteller und der Kommunen werden Antriebstechnologien und Technologien der Systemverknüpfungen vermittelt und es wird branchenübergreifend über Hemmnisse und Lösungsansätze diskutiert“, so Jana Liebe, ThEEN-Geschäftsführerin.

Bei der eintägigen Veranstaltung, die vom Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitaler Gesellschaft Wolfgang Tiefensee eröffnet wird, erfahren die Besucher im ersten Teil, welche notwendigen Rahmenbedingungen und Lösungsansätze für eine cross-sektorale Energieversorgung unumgänglich sind. Dr. Urs Maier von der Agora Verkehrswende – Smart Energy for Europe Platform (SEFEP) gGmbH wird als Auftakt die Ergebnisse einer aktuellen Studie präsentieren, welche die Bedeutung der Elektromobilität und strombasierten Kraftstoffe in Zukunft haben werden. Dr. Jens Katzek vom Automotive Cluster Ostdeutschland e.V. berichtet über die Entwicklungen der Deutschen Automobilindustrie im Bereich der Elektromobilität und den Herausforderungen für die Zulieferindustrie. In den darauffolgenden Themenblöcken werden die cross-sektoralen Herausforderungen aus Sicht der Energieversorger (TenneT TSO, TEAG) betrachtet und der Stand der Technik für Antriebs- und Speichertechnik beleuchtet sowie die Mobilitätsentwicklung in den Kommunen vorgestellt.

Die Veranstaltung, richtet sich bundesweit an Experten aus der Industrie, Energieversorgung, Forschung und Entwicklung, Hochschulen sowie an fachlich Interessierte. Unternehmen/Institutionen präsentieren Ihre Produkte und Dienstleistungen auf der begleitenden Fachausstellung.

Das Programm sowie weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.theen-ev.de/files/content/veranstaltungen/2018/fachforum-mobilitaet/Flyer-Mobilit%C3%A4t-FINAL.pdf
Weitere Informationen: www.theen-ev.de/de/240.html

Als Kompetenznetzwerk der Erneuerbaren Energien, Energiespeicherung, Energieeffizienz und Sektorenkopplung vertritt das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) e.V. über seine Mitgliedsverbände Arbeitsgemeinschaft Thüringer Wasserkraftwerke, Bundesverband WindEnergie-Landesverband Thüringen, Erdwärme Thüringen, Fachverband Biogas-Regionalbüro Ost, SolarInput) sowie zahlreiche Einzelmitglieder, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und Institutionen mehr als 300 Unternehmen und vereint die Thüringer Leistungsträger aller regenerativen Energieformen.

Firmenkontakt
Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk e.V.
Ursula Del Barba
Mainzerhofstraße 10
99084 Erfurt
036166382280
036166382289
ursula.delbarba@theen-ev.de
https://www.theen-ev.de/de/

Pressekontakt
Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk e.V.
Jana Liebe
Mainzerhofstraße 10
99084 Erfurt
036166382280
036166382289
ursula.delbarba@theen-ev.de
https://www.theen-ev.de/de/

Pressemitteilungen

NetModule auf der IT-Trans: Connectivity-Lösungen

Gesamtlösungen für Anwendungen im öffentlichen Nahverkehr

NetModule auf der IT-Trans: Connectivity-Lösungen

NB3800 Router Series – leistungsstarke Router mit vielen Schnittstellen in die Bordelektronik

Die Kommunikationssysteme des Spezialisten NetModule vernetzen zuverlässig Systeme in Industrie, Transport und Verkehr. Mit einer durchgängigen Linie an Produkten positioniert sich NetModule als Gesamtanbieter für Connectivity-Lösungen im öffentlichen Nahverkehr: Kunden erhalten bei NetModule leistungsfähige Systeme für die drahtlose Daten- und Sprachkommunikation in mobilen Umgebungen. Diese bestehen aus zertifiziertem Wireless Router als Herzstück, Innen- und Außenantennen, zertifizierten Kabeln sowie optional aus zusätzlichen WLAN Access Points. Damit werden unterschiedliche Anwendungen wie PWLAN, Passagier-Infotainment, Digital Signage, eTicketing sowie Condition Monitoring, Flottenmanagement bis hin zu umfangreicher Zugangskontrolle ermöglicht. Besonderes Augenmerk wurde beim Angebot auf die Umsetzungsmöglichkeiten der bis 2022 zu realisierenden Regelungen zur Barrierefreiheit und anderer künftiger Anforderungen wie Live-Tracking der Fahrzeuge, Autonome Fahrgastzählung und interaktive Steuerung durch den Fahrgast via Smartphone (z.B. Haltewunsch, Wunsch nach Einstiegs-/ Ausstiegshilfe) gelegt.

Die Systeme der Fahrzeug-Router-Series für die mobile Kommunikation in Bussen und in Lite-Rails bzw. Trams sind e1-zertifiziert, integrieren einen Datenspeicher und unterstützen neueste Mobilfunk-/WLAN-Technologien (wie LTE Advanced, WLAN IEEE802.11ac) sowie das Mobile IP-Protokoll – das ermöglicht hochverfügbare Verbindungen mit nahtlosem Übergang zwischen verschiedenen Netzen.
– Die robusten NB1800 Router sind konzeptioniert für stationäre Systeme wie Ticketautomaten, PWLAN und Digital Signage an Haltestellen und anspruchsvolle Sicherheitsanwendungen wie Zugangskontrolle. Kundenspezifische Anwendungen können direkt auf dem Gerät laufen.
– Auf den Einsatz in Bussen zielen die leistungsstarken NB2800 Router ab, wo sie datenintensive Anwendungen wie PWLAN, Infotainment der Passagiere oder auch Fahrerkommunikation, Condition Monitoring, Fahrzeug-Live-Tracking und mehr ermöglichen. Dazu bieten diese Geräte zahlreiche Schnittstellen in die Bordelektronik.
– Für dieselben Anwendungen aber in Lite-Rails bzw. Straßenbahnen stellt NetModule die NB3800 Series bereit.
– Zusätzlich zu diesen Hauptprodukten enthält das Portfolio Router für preissensitive Anwendungen: Der NB2701 als „Economy“ Version des NB2800 bietet den drahtlosen Internetzugang in Bussen und ermöglicht Anwendungen wie Fernzugriff, Datenerfassung und Passagier-Information.
– Einfache Connectivity-Anwendungen wie eTicketing oder Access-Point zu den Websites des ÖPNV-Anbieters erfüllt die NB800-E Serie mit e1-Zertifizierung. Diese Systeme bieten ausreichende Leistung mit einem 3G/4G zu Ethernet-Gateway und einer leistungsstarken VPN-Protokoll-Suite für zwei Kanäle.

Über NetModule AG ( www.netmodule.com ):
Die NetModule AG ist ein führender Hersteller von Kommunikationsprodukten für M2M und IoT. Einen Schwerpunkt bilden Lösungen für Anwendungen im Bereich Transportation, den öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie Industrie 4.0. Die zertifizierten Geräte integrieren neueste Drahtlos-Technologien sowie diverse Schnittstellen für Anwendungsbereiche, in welchen robuste Kommunikation gefragt ist – Informationssysteme, Fahrerkommunikation, Passagier WLAN Fernwartung, Condition Monitoring sowie Datenaustausch in Echtzeit.
Das 1998 gegründete Schweizer Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Bern mit Niederlassungen in Basel und Winterthur, sowie Tochtergesellschaften in Frankfurt und Hong Kong. Zu den Kunden zählen u. a. Siemens, Philips, ABB, Alstom, Bombardier, MAN, ZF, DB, ÖBB, SBB, Vodafone und Swisscom, sowie eine Vielzahl von KMUs.

Firmenkontakt
NetModule AG
Jürgen Kern
Meriedweg 11
3172 Niederwangen
+41 (0)31/ 985 25 10
juergen.kern@netmodule.com
http://www.netmodule.com

Pressekontakt
Agentur Lorenzoni GmbH, Public Relations
Beate Lorenzoni-Felber
Landshuter Straße 29
3172 Erding
+49 8122 55917-0
beate@lorenzoni.de
http://www.lorenzoni.de

Pressemitteilungen

23. Internationale Spezialradmesse am 28. und 29. April

Fahrradspaß für Individualisten in Germersheim

23. Internationale Spezialradmesse am 28. und 29. April

Spezielles aus einer boomenden Fahrrad-Nische: Liegeräder, Velomobile, Lastenräder, E-Bikes etc.

Den weitesten Weg nach Germersheim haben die neuen Aussteller aus den USA und China: Wenn dann am 28. und 29. April 2018 die Internationale Spezialradmesse ihre Tore öffnet, ist in der Südpfalz auch nahezu ganz Europa zu Besuch. Das Messegelände ist drinnen wie draußen mit rund 120 Ausstellern bereits jetzt so gut wie ausgebucht; rund 10.000 Gäste werden erwartet.

Der beliebte Branchentreff und Publikumsmagnet lockt mit innovativen Radlösungen bereits zum 23. Mal neben Insidern, Erfindern und Technikfreaks auch Reiseradler und Berufspendler nach Germersheim. Die Besucher erwartet wie schon in den Vorjahren das größte Angebot an Liegezwei- und -dreirädern weltweit. Darüber hinaus ist die Spezi das internationale Mekka für Transportlösungen: Transport- oder Cargoräder sowie Anhänger sind mit gut zwei Dutzend Ausstellern vertreten. „Dass ein seit Jahren wachsendes Segment immer noch zulegt, freut uns besonders“, so Spezi-Veranstalter Hardy Siebecke. „Das gibt zusätzlich Auftrieb und zeigt, wie wichtig vor allem im städtischen Umfeld Transportfahrten per Muskelkraft sind. Nur so können wir dem Verkehrskollaps in den Ballungsräumen entgegensteuern.“

Einen dritten Messeschwerpunkt bilden Fahrzeuge mit elektrischem Rückenwind: Pedelecs, E-Liegeräder sowie Lastesel mit Motorunterstützung gibt es zahlreich zu sehen und auszuprobieren. Für Testfahrten steht ein eigener E-Parcours mit Steigungs- und Gefällstrecken zur Verfügung.

Gemeinsam präsentieren die Aussteller der Spezialradmesse auch 2018 das gesamte Spektrum der innovativen Branche: Liegeräder, Falträder, Dreiräder, Tandems, Velomobile, E-Bikes und Pedelecs, Reha-Mobile, Transporträder, Klassiker, Fahrradanhänger, Ruderräder, Familienräder, Tretroller, Sesselräder und Zubehör rund ums Rad.

Wie jedes Jahr bilden die beiden großen Testparcours das Herz der Spezi. So kann das persönliche Lieblingsrad ausgiebig Probe gefahren werden. Ein spannendes Vortragsprogramm an beiden Tagen sowie der sonntäglichen Familientag mit Aktivitäten für Kids runden die Spezialradmesse auch 2018 ab.
Weitere Infos unter www.spezialradmesse.de und auf Facebook.

Die Spezialradmesse – Spezi – wurde im Jahr 1996 von Haasies Radschlag in Germersheim ins Leben gerufen. Verantwortlich für die Veranstaltung und die Durchführung der Spezialradmesse ist seit 2008 Hardy Siebecke. Die international einzigartige Ausstellung für die Spezialradbranche verzeichnet seit Jahren steigende Aussteller- und Besucherzahlen. Im Jahr 2017 waren über 120 Aussteller aus mehr als 17 Ländern in Germersheim zu Gast. Sie zeigten das breite Spektrum muskelbetriebener Fortbewegung auf einem, zwei, drei oder vier Rädern. Rund 10.000 Spezialrad-Fans aus den In- und Ausland kommen jedes Jahr zur Spezi-Zeit in die Südpfalz. Zum Rahmenprogramm der Messe gehören interessante Fachvorträge und praktische Vorführungen sowie große Testparcours für die Besucher.

Firmenkontakt
Spezialradmesse
Hardy Siebecke
Robert-Schuman-Str. 42
76726 Germersheim
07275/5047
info@spezialradmesse.de
http://www.spezialradmesse.de

Pressekontakt
MARA Redaktionsbüro
Marion Raschka
Rheinstraße 22
76870 Kandel
07275/5047
marion.raschka@t-online.de
http://www.mara-redaktion.de

Pressemitteilungen

IT-Dienstleister GISA übernimmt Mehrheit an Unternehmensberatung QUANTIC Digital

Neue Marktchancen in der digitalen Strategieberatung

IT-Dienstleister GISA übernimmt Mehrheit an Unternehmensberatung QUANTIC Digital

Michael Krüger, Geschäftsführer GISA und Stephan Preuss, Geschäftsführer QUANTIC Digital

Der bundesweit erfolgreiche IT-Dienstleister GISA GmbH aus Halle (Saale) und die QUANTIC Digital GmbH, der Unternehmensberater für Digitalisierung mit Sitz in Leipzig, geben ihre Partnerschaft bekannt. GISA wird mit einem Anteil von 51 Prozent Gesellschafter an der QUANTIC Digital.

GISA übernimmt die Beteiligung mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2018.

Michael Krüger, GISA-Geschäftsführer: „Der Anteilskauf ist für GISA ein Schritt für weiteres Wachstum und noch mehr Sichtbarkeit im Beratungsgeschäft. Wir verstärken unsere Positionierung als Management- und Strategieberater und werden uns damit noch besser am Markt differenzieren können.“

Gegründet 2015, gehört QUANTIC mit seinem interdisziplinären Team aus rund 10 Mitarbeitern, laut dem Wirtschaftsmagazin „brand eins“, zu den Top 15 der digitalen Unternehmensberater in Deutschland. Schwerpunkt der Expertise des Unternehmens sind spezielle Digitalisierungsmethoden und -modelle sowie die Beratung aus Nutzersicht. Mit der strategischen Partnerschaft streben GISA und QUANTIC die Bündelung der Kompetenzen beider Unternehmen im Bereich Digitalisierung an.

Stephan Preuss, Geschäftsführer der QUANTIC: „Mit der GISA als deutschlandweit sehr gut aufgestellten IT-Dienstleister haben wir einen Partner gefunden, mit dem wir gemeinsam Kunden in der Digitalisierung umfassend beraten und unseren Wachstumskurs fortsetzen können.“

Zu den bisherigen Kunden der QUANTIC zählen Unternehmen aus den Bereichen Energie, Verwaltung und Verkehr, wie zum Beispiel die GASAG AG, Stadtwerke München, Lichtblick SE, Verbundnetz Gas AG, RheinEnergie AG, Berliner Verkehrsbetriebe, Kölner Verkehrsbetriebe, DB Regio AG, Abellio und AOK Plus.

Norbert Rotter, Vorstandsvorsitzender des GISA-Hauptgesellschafters itelligence AG zur Beteiligung von GISA an QUANTIC: „Mit dieser Investition entwickelt sich GISA weiter vom IT-Service-Unternehmen, hin zu einem Business Innovation- und Transformationspartner für Digitalisierung.“

Die QUANTIC Digital GmbH wird in Zukunft von GISA und Gründer Stephan Preuss gemeinsam fortgeführt.

Zur QUANTIC Digital GmbH

QUANTIC Digital ist Partner für digitale Geschäftsentwicklung, mit dem Schwerpunkt Energie, Öffentliche Auftraggeber und Verkehr. Das Unternehmen unterstützt Unternehmen dabei, die Potenziale der Digitalisierung zu identifizieren und wirksam umzusetzen. Dafür optimiert QUANTIC Digital digitale Prozesse aus Sicht der Nutzer, entwickelt digitale Strategien und Geschäftsmodelle der Zukunft.

www.quantic.de

GISA ist IT-Komplettdienstleister sowie Branchenexperte für die Energiewirtschaft und den Bereich Public. Der IT-Spezialist bietet intelligente IT-Lösungen komplett aus einer Hand: Von der Beratung über die Entwicklung und Implementierung bis hin zum Outsourcing kompletter Geschäftsprozesse und IT-Infrastrukturen. GISA beschäftigt 720 Mitarbeiter an sieben Standorten und Büros in Deutschland.

Kontakt
GISA
Ina Skrzypszak
Leipziger Chaussee 191 a
06122 Halle
0345 585 2653
ina.skrzypszak@gisa.de
http://www.gisa.de

Pressemitteilungen

„Unfallrisiko Navigationssystem?“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Was Autofahrer für eine sichere Fahrt beachten sollten

"Unfallrisiko Navigationssystem?" - Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Navigationssysteme sind eine komfortable Unterstützung für Autofahrer.
Quelle: ERGO Group

Autofahren ohne Navigationssystem ist für viele heute unvorstellbar. Bieten die elektronischen Fahrhilfen doch viel Komfort: Kein mühsames Auf-die-Karte-Schielen, keine unvorhergesehenen Umleitungen oder Verkehrsbehinderungen. Doch das digitale Hilfsmittel kann Fahrer auch ablenken. Ein langer Blick aufs Display oder die Eingabe einer umfangreichen Adresse während der Fahrt kann schlimme Folgen haben. Worauf Autofahrer achten sollten, wenn sie ihr Navi nutzen, weiß Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO.

Ablenkung und Stress

Ein Navigationssystem ist grundsätzlich eine sinnvolle Unterstützung und nicht verkehrsgefährdend. Autofahrer sollten es aber effizient und sicher nutzen. Denn der Straßenverkehr verlangt eine hohe Aufmerksamkeit und oftmals schnelle Reaktionen. Jeder Blick weg von der Straße kann zur Gefahr werden: „Beschäftigt sich ein Fahrer länger mit dem Navigationsgerät, zum Beispiel weil er wissen möchte, ob auf seiner Strecke ein Stau gemeldet ist, verliert er den Verkehr aus dem Auge. Es dauert dann unter Umständen länger, bis er auf eine unvorhergesehene Situation reagieren kann“, so Frank Mauelshagen, Kfz-Experte der ERGO. Stress kann durch die angegebene Ankunftszeit entstehen: Wer feststellt, dass er zu spät am Zielort ankommen könnte, tritt schnell mal fester aufs Gaspedal – womöglich ungeachtet der Geschwindigkeitsbegrenzungen oder der Verkehrslage. Auch die Eingabe eines Ziels via Spracheingabe kann ablenken. Vor allem dann, wenn der Fahrer die Eingabe wegen Hintergrundgeräuschen ein paar Mal wiederholen muss.

Fahrlässigkeit als Unfallursache

Aus Sicherheitsgründen sollten Autofahrer ihr Navigationssystem nur im Stand bedienen, zum Beispiel das Fahrtziel eingeben oder die Lautstärke regeln. Wer sich nicht daran hält und deshalb in einen Unfall verwickelt wird, muss unter Umständen damit rechnen, dass der Versicherer seine Leistungen wegen grober Fahrlässigkeit kürzt. „Einige Versicherer verzichten jedoch auf den Einwand grober Fahrlässigkeit“, so der Kfz-Experte von ERGO. Nicht nur beim Versicherungsschutz kann das Hantieren am Navigationssystem während der Fahrt Konsequenzen haben. So kann Autofahrern deswegen sogar bei einem eigentlich nicht selbst verschuldeten Unfall ein Mitverschulden und damit eine Mithaftung angelastet werden. Und auch Bußgelder sind möglich: Seit 19. Oktober 2017 ist die Bedienung nicht nur von Handys, sondern von allen elektronischen Geräten am Steuer verboten, wenn Fahrer diese dazu in der Hand halten müssen. Zwar dürfen sie Geräte, die fest installiert oder in einer Halterung befestigt sind, immer noch bedienen – allerdings nur, wenn dazu nicht mehr als ein ganz kurzer Blick zum Display nötig ist. Dies reicht zum Ändern von Navi-Einstellungen normalerweise nicht. Im Klartext: Wer während der Fahrt Einstellungen am Navi vornimmt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Dieses liegt bei 100 Euro. Dazu kommt ein Punkt in Flensburg. Ein kurzer Blick auf das Navi, um sich zu orientieren, ist dagegen in Ordnung.

Gut vorbereitet auf die Straße

Um das Navi sinnvoll zu nutzen, ohne die Wachsamkeit im Straßenverkehr zu verlieren, empfiehlt der ERGO Experte: „Fahrer sollten sich mit dem Streckenverlauf vertraut machen, bevor sie den Motor starten. So haben sie die Route in ihren Grundzügen im Kopf und müssen nur bei plötzlichen Verkehrsbehinderungen einen Blick auf das Navigationssystem werfen.“ Um beispielsweise das Ziel neu einzugeben oder den Streckenverlauf zu prüfen, sollte das Auto aus Sicherheitsgründen stehen. Zudem sollte das Kartenmaterial des Navis regelmäßig aktualisiert werden. Sind die Daten des Navigationssystems auf dem neuesten Stand, läuft der Fahrer weniger Gefahr, im Niemandsland zu landen.

Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 3.701

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

Folgen Sie ERGO auf Facebook und besuchen Sie das Magazin „Wir bei ERGO“.

Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Bildmaterials die „ERGO Group“ als Quelle an. Es darf nur in Verbindung mit der obenstehenden Verbraucherinformation verwendet werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die ERGO Versicherung
Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.ergo.de

Firmenkontakt
ERGO Versicherung
Dr. Claudia Wagner
Victoriaplatz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-2980
claudia.wagner@ergo.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM GmbH
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 998 461-16
ergo@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Pressemitteilungen

„Autofahren im Winter“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Tipps für sicheres Fahren bei Schnee und Eis

"Autofahren im Winter" - Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Eine eingeschneite Straße kann zum Sicherheitsrisiko werden.
Quelle: ERGO Group

Kälte, Schnee und Glätte: Der Winter hält für Autofahrer einige Herausforderungen bereit. Wie sie auch bei winterlichen Straßenverhältnissen sicher unterwegs sind, weiß Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO.

Eiskratzen – aber richtig!

Wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, müssen sich Autofahrer ohne Garage oder Standheizung darauf einstellen, die Scheiben vom Eis zu befreien. Damit dabei keine Schäden am Glas entstehen, sollten sie geeignetes Werkzeug einsetzen. Bei Kratzern aus Metall beispielsweise besteht die Gefahr, dass die Scheiben selbst Kratzer abbekommen. Idealerweise hat ein Eiskratzer eine raue und eine glatte Kante aus Kunststoff, um sowohl dicke als auch dünne Eisschichten entfernen zu können. Wichtig: Niemals zu stark kratzen, auch wenn das Eis hartnäckig auf der Scheibe bleibt. „Denn oft sammelt sich im Eis Streumittel wie Splitt, Salz oder Sand, die beim Autofahren in die Luft gewirbelt wurden“, erläutert Frank Mauelshagen, Kfz-Experte der ERGO. Wer dann zu fest mit dem Eiskratzer aufdrückt, kann Rillen oder Risse in die Scheibe schrammen. Bei besonders starker Vereisung daher besser einen Scheibenenteiser verwenden und das aufgetaute Eis abwischen. Übrigens: Nur ein kleines Sichtfenster auf der Fahrerseite reicht nicht aus, um verkehrstauglich zu fahren: „Autofahrer dürfen nur mit komplett eisfreien Scheiben unterwegs sein“, so der ERGO Experte. Ansonsten müssen sie mit einem Bußgeld und bei einem Unfall sogar mit einer Teilschuld rechnen.

Schnee auf Auto und Straßen

Bei starkem Schneefall ist das Auto schnell komplett unter einer weißen Decke verschwunden. Nur grob die Scheibe vom Schnee befreien und losfahren, reicht dann nicht: „Der Schnee kann während der Fahrt vom Auto rutschen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden“, so Frank Mauelshagen. „Auch Motorhaube, Autodach, Nummernschilder und Scheinwerfer müssen frei von Schnee sein.“ Wer sein Fahrzeug nicht ausreichend säubert, muss nicht nur mit einem Bußgeld, sondern bei einem Unfall auch mit einer Mitschuld und damit Einbußen beim Versicherungsschutz rechnen. Und was sollten Autofahrer beim Fahren auf verschneiten Straßen beachten? „Herrscht Glatteis, Schneeglätte oder Schneematsch, sind Winterreifen Pflicht“, erklärt Frank Mauelshagen. „Da es schwer einzuschätzen ist, wie sich das Wetter über die Wintermonate entwickelt, ist es empfehlenswert, im Oktober oder November auf Winterreifen zu wechseln.“ Steht am Straßenrand ein blaues Schneekette-Schild, sind Autofahrer verpflichtet, Schneeketten anzulegen. Eine grundsätzliche Schneekettenpflicht gibt es in Deutschland jedoch nicht. Zudem sollten Autofahrer ihre Fahrweise den winterlichen Bedingungen anpassen. Dazu gehört beispielsweise, in einem möglichst hohen Gang und bei niedriger Motorendrehzahl zu fahren, da ansonsten die Räder durchdrehen können. Mit dem Gaspedal sollten Autofahrer behutsam umgehen, ruckartige Lenkbewegungen gilt es zu vermeiden. Gerade im Winter ist auch eine gute Beleuchtung wichtig: Es empfiehlt sich, tagsüber mit Tagfahrlicht zu fahren. Wer keines besitzt, kann mit Abblendlicht fahren. Verpflichtend ist das Fahren mit Licht am Tag jedoch nicht.

Signale für Blitzeis erkennen

Blitzeis ist eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer: Zum einen tritt es plötzlich auf und ist oft schwer zu erkennen. Zum anderen ist Blitzeis wesentlich glatter und rutschiger als „normales“ Glatteis. „Auf technische Hilfsmittel wie ABS oder ESP können sich Autofahrer hier nicht verlassen“, so der Kfz-Experte der ERGO. Regnet es bei einer Temperatur von unter drei Grad, ist daher besondere Vorsicht geboten. Das gilt vor allem für Brücken, Kuppen, Waldgebiete und wenig befahrene Straßen. Anzeichen für eine glatte Fahrbahn sind leise Abrollgeräusche der Reifen, eine unnatürlich weich werdende Lenkung und ein Durchdrehen der Antriebsräder. Wer die Möglichkeit hat, sollte das Auto dann stehen lassen. Ansonsten gilt: Den übrigen Verkehr aufmerksam beobachten, einen bis zu dreimal größeren Abstand halten als sonst und sofort vom Gas gehen, wenn andere Fahrzeuge zu rutschen beginnen. Vorsicht gilt auch beim Bremsen, um ein Ausbrechen oder Rutschen des Wagens zu verhindern.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 4.175

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

Folgen Sie ERGO auf Facebook und besuchen Sie das Magazin „Wir bei ERGO“.

Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Bildmaterials die „ERGO Group“ als Quelle an. Es darf nur in Verbindung mit der obenstehenden Verbraucherinformation verwendet werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die ERGO Versicherung
Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.ergo.de

Firmenkontakt
ERGO Versicherung
Dr. Claudia Wagner
Victoriaplatz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-2980
claudia.wagner@ergo.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM GmbH
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 998 461-16
ergo@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Pressemitteilungen

Weihnachtsschmuck im Auto nur mit Einschränkungen erlaubt

Deko darf Insassen und andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährden

Weihnachtsschmuck im Auto nur mit Einschränkungen erlaubt

Blinkende LED-Weihnachtsbäume, Nikolaus-Anhänger oder Schneeflocken-Fensterbilder: In der Vorweihnachtszeit stapeln sich in den Geschäften die unterschiedlichsten Dekorationsartikel – auch für das Auto. Doch was ist dort als Schmuck erlaubt? Das Infocenter der R+V Versicherung zeigt, was geht – und was auf keinen Fall.

Auf gute Sicht achten
Grundsätzlich gilt: Autofahrer dürfen ihren Wagen schmücken, solange sie dadurch die Insassen und andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährden. „Die Sicherheit ist der wichtigste Aspekt bei der Weihnachtsdekoration, egal ob innen oder außen“, sagt Karl Walter, Kfz-Experte beim R+V-Infocenter. Dazu gehört beispielsweise ein freies Sichtfeld für den Fahrer. „Darauf sollten Autofahrer unbedingt achten, wenn sie etwas aufstellen, aufhängen oder aufkleben“, sagt Walter. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Verwarngeld von 10 Euro rechnen.

Zudem müssen Dekorationsartikel im Auto gut gesichert sein. „Für sie gelten die gleichen Regeln wie für klassische Ladung“, so R+V-Experte Walter. Bei einem Brems- oder Ausweichmanöver dürfen Plastiktannenbaum, Engel oder Christbaumkugeln nicht als Geschoss im Fahrzeug umherfliegen. Ansonsten droht ein Verwarngeld von 35 Euro.

Zusätzliche Beleuchtung meistens verboten
Streng sind die Regelungen bei zusätzlichen Leuchten wie blinkende Weihnachtssterne oder Lichterketten. „In der Regel sind sie unzulässig“, sagt Karl Walter. Bei Dekorationen an der Außenseite kommt es vor allem darauf an, dass sie sicher angebracht ist. Wenn sich ein Teil löst und einen Unfall verursacht, haftet unter Umständen der Fahrer. Deshalb sollten Autofahrer hohe Geschwindigkeiten mit geschmückten Fahrzeugen lieber vermeiden. Vorsicht auch bei Überzügen für die Außenspiegel: Sie können die Seitenblinker verdecken. „Scheinwerfer, Kennzeichen und Blinker müssen immer frei bleiben“, so R+V-Experte Walter. Unkritisch sind hingegen Aufkleber auf der Karosserie und bunt lackierte Radkappen.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

Firmenkontakt
Infocenter der R+V Versicherung
Brigitte Römstedt
Raiffeisenplatz 2
65189 Wiesbaden
06 11 / 533 – 46 56
brigitte.roemstedt@ruv.de
http://www.infocenter.ruv.de

Pressekontakt
Infocenter der R+V Versicherung c/o Arts & Others
Anja Kassubek
Daimlerstraße 12
61352 Bad Homburg
06172/9022-131
anja.kassubek@arts-others.de
http://www.infocenter.ruv.de

Pressemitteilungen

Treibhausgase mit nachhaltigen Biokraftstoffen effizient mindern

Verband fordert verpflichtende THG-Minderungsregelung für alle EU-Mitgliedsländer

Treibhausgase mit nachhaltigen Biokraftstoffen effizient mindern

THG-Potenzial nicht voll genutzt: Stagnierende Biodieselmenge trotz steigendem Dieselabsatz

Mit etwa 38 Millionen Tonnen erreichte der Dieselverbrauch im Jahr 2016 in Deutschland, vor allem konjunkturbedingt durch den steigenden Güterverkehr auf der Straße, einen neuen Rekordwert. Verbrauchsreduzierungen im Pkw-Sektor wurden hierdurch kompensiert. Eine sofort wirksame Reduzierung der Treibhausgasemissionen (THG) ist daher vorrangig nur über den Kraftstoff möglich. Nachhaltige Biokraftstoffe bieten hier mit einer durchschnittlichen THG-Einsparung von mehr als 70 Prozent im Vergleich zu fossilem Diesel einen idealen Ansatz. Dennoch stagniert die Biokraftstoffmenge im Diesel bei etwa 2,15 Millionen Tonnen.

Ursache dafür ist die nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gestiegene Effizienz der eingesetzten Rohstoffe bei der THG-Minderung. Die 2015 nur in Deutschland eingeführte „THG-Minderungspflicht“ hat dazu geführt, dass Unternehmen der Mineralölwirtschaft diese Verpflichtung mit immer weniger Biokraftstoffen erfüllen können. Es hat ein Wettbewerb eingesetzt, die THG-Emissionen in der gesamten Biokraftstoff-Warenkette zu optimieren und zudem kosteneffizient zu produzieren. Dieser Ansatz einer verpflichtenden THG-Minderungsregelung müsste jetzt bei der Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie auf EU-Ebene für alle Mitgliedsländer eingeführt werden, fordert die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP).

Gleichzeitig mahnt der Verband, dass bei der Auswahl der Rohstoffe für die Biodieselherstellung heimisches Rapsöl mit seiner nachvollziehbar nachhaltigen Erzeugung und der großen Bedeutung für die Bereitstellung von gentechnikfreiem Proteinfuttermittel, das bei der Ölproduktion anfällt, wieder stärker berücksichtigt werden sollte. Die zunehmende Verwendung von Palmöl bei der Produktion von Biokraftstoffen trägt aus Sicht der UFOP zu einer kritischen Beurteilung von Biokraftstoffen durch Verbraucher und Politik bei. Die differenzierte Betrachtung der Rohstoffarten und ihrer Herkünfte sei daher von großer Bedeutung für die weitere Entwicklung des Biokraftstoffmarktes.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

Firmenkontakt
Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V.
Stephan Arens
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
030 31904-225
s.arens@ufop.de
http://www.ufop.de

Pressekontakt
WPR COMMUNICATION GmbH & Co. KG
Norbert Breuer
Invalidenstraße 34
10115 Berlin
030/440388-0
berlin@wpr-communication.de
http://www.wpr-communication.de