Tag Archives: Verpflegungsmehraufwand

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Neue Pauschalen im Reisekostenrecht

Seit Januar 2019 gelten neue Pauschalen für Verpflegung und Übernachtung bei beruflich oder betrieblich veranlassten Dienstreisen ins Ausland. Für 37 Länder wurden die Pauschalen an die aktuellen Verhältnisse angepasst. In der Mehrheit wurden die Pauschalen erhöht, für einige Länder, wie Indien, auch herabgesetzt. Die Pauschbeträge für Geschäftsreisen im Inland bleiben unverändert. Höhere Spesen gibt es unter den EU-Ländern 2019 für das Nachbarland Österreich sowie Italien, Polen, Spanien und Griechenland. Neu ist, dass die Karibischen Inseln überwiegend angeglichen wurden.

Eine Tabelle des Bundesfinanzministeriums listet die steuerfreien Pauschalen für den Verpflegungsmehraufwand und die Übernachtungskosten für insgesamt 180 Länder auf. Für Länder, die in der Tabelle nicht erfasst sind, sind die Pauschalen für Luxemburg heranzuziehen. Bei der Verpflegung gibt es dann für volle Tage 47 Euro, für An- und Abreisetage und Abwesenheiten über acht Stunden 32 Euro und für eine Übernachtung 130 Euro. Handelt es sich um in der Tabelle nicht erfasste Übersee- oder Außengebiete eines Landes, sind die Pauschalen des Mutterlandes gültig.

Die Höhe der Pauschale ist vom bereisten Land abhängig. Innerhalb einiger Länder wird noch nach Städten oder Regionen unterschieden. Die höchste Übernachtungspauschale gibt es für San Francisco mit 314 Euro, gefolgt von Dschibuti und New York City. Am wenigsten wird für Übernachtungen in Andorra, Kosovo und Russland abseits der Großstädte anerkannt. In punkto Verpflegung wurden für Bosnien und Herzegowina sowie Serbien und Weißrussland die niedrigsten Pauschbeträge mit 18 bis 20 Euro festgesetzt. Norwegen hingegen führt mit 80 Euro für volle Tage die Essenpauschale an. Angola und Hongkong werden annähernd so teure Essenpreise zugeschrieben.

In der Regel werden die Reisekosten, die einem Angestellten entstehen, im Rahmen der Reisekostenabrechnung durch den Arbeitgeber abgedeckt. Für den Verpflegungsmehraufwand werden Pauschbeträge gewährt, unabhängig von den tatsächlichen Kosten. Die Pauschale für Übernachtungen ist nur dann anwendbar, wenn der Arbeitgeber eine Rückerstattung vornimmt. Ist dies nicht der Fall, können die tatsächlich entstandenen Übernachtungskosten mit der dazugehörigen Rechnung als Werbungskosten abgesetzt werden.

Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 320 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit über 650.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

Kontakt
Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Jörg Gabes
Werner-von-Siemens-Str. 5
93128 Regenstauf
09402 503159
j.gabes@lohi.de
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Automatisierte Reisekostenabrechnung: Reisekosten schneller und genauer abrechnen

Automatisierte Reisekostenabrechnung: Reisekosten schneller und genauer abrechnen

Seit vielen Jahren kämpft die Reisekostenabrechnung mit einem Imageproblem. Bei den Mitarbeitern wird sie häufig als „notwendiges Übel“ gesehen, denn auf der einen Seite ist ihnen natürlich daran gelegen, sich diese Kosten für Dienst- und Geschäftsreisen erstatten zu lassen, auf der anderen Seite erfordert das Sammeln und Erfassen von Hotelrechnungen, Tankbelegen und sonstigen Quittungen eine Menge zusätzlichen Aufwand – insbesondere wenn diese Arbeiten manuell erfolgen müssen.

Für den Arbeitgeber ist es auf der anderen Seite wichtig, dass diese Kosten vollständig und zeitnah erfasst werden, insbesondere, wenn er diese Kosten an einen Kunden oder Auftraggeber weiterberechnen möchte. Darüber hinaus gibt es gesetzliche Vorgaben, die erfüllt werden müssen.

Verpflegungsmehraufwand: Pauschalierung von Reisekosten

Mit dem Verpflegungsmehraufwand und den dabei geltenden Pauschalen hat der Gesetzgeber eine Regelung geschaffen, mit der die zusätzlichen Kosten erstattet werden, die ein Mitarbeiter zu tragen hat, weil er sich aus beruflichen Gründen außerhalb der eigenen Wohnung und außerhalb seiner so genannten „ersten Tätigkeitsstätte“ aufhält. Dieser Mehraufwand kann als Betriebsausgaben (§ 4, Absatz 5 Nr. 1 EStG) oder als Werbungskosten (§ 9 Abs. 4a EStG) geltend gemacht werden. Für das Jahr 2017 gelten für Inlandsreisen die folgenden Pauschalen.

– Aufenthalt mindestens 24 Stunden: 24 Euro
– Aufenthalt ab 8 bis 24 Stunden (bzw. An- oder Abreisetag): 12 Euro

Die VMA-Pauschalen für Auslandsreisen 2017 hängen vom Reiseland ab.

Manuelle Prozesse erhöhen Aufwand und Fehleranfälligkeit

Laut VDR-Geschäftsreiseanalyse 2015 rechnen mehr als die Hälfte (65 Prozent) der kleinen Unternehmen bis 250 Mitarbeitern Reisekosten manuell ab, d.h. auf Papier oder über MS Excel-Listen. Ein weiteres Ergebnis: In drei Vierteln der Betriebe (67 Prozent) sind bis zu zehn Prozent der Reisekostenabrechnungen fehlerhaft. Diese Ergebnisse werden auch von der Trendstudie Projekt-Controlling 2016 bestätigt. Dort gaben 58 Prozent der befragten Unternehmen an, dass die Übernahme der Rechnungen und Reisekostenabrechnungen in die Buchhaltung auch heute noch manuell in Form von Ausdrucken, Kopien von Belegen, etc. erfolgt.

Automatisierte Reisekostenabrechnung mit ZEP

Mit dem Modul „Reisekostenabrechnung“ bietet ZEP die Möglichkeit, alle Reisedaten parallel zu den Arbeitszeiten zu erfassen. Auf Knopfdruck erstellt die Lösung dann die komplette Reisekostenabrechnung inklusive Verpflegungsmehraufwand, Kilometergeld und Reisekosten.
Die Weiterfakturierung der erfassten Reisekosten auf der Grundlage vorab getroffener Vereinbarungen wie Anreisepauschale pro Tag oder Reise, spezielle Kilometergeldsätze sowie die Abrechnung von VMA und Belegen/Fremdkosten an den Kunden erfolgt dann direkt aus dem System. Darüber hinaus ist eine automatische Übernahme der erfassten Daten in das Faktura-Modul von ZEP oder Finanzbuchhaltungslösungen von Drittanbietern wie DATEV oder Lexware möglich. Aufwand und Fehleranfälligkeit werden damit auf ein Minimum reduziert – das freut Mitarbeiter UND Geschäftsleitung.

Die provantis IT Solutions GmbH wurde im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, eine webbasierte, branchenunabhängige Standardlösung für Zeiterfassung und Projekt-Controlling speziell in projektorientierten Dienstleistungsunternehmen zu entwickeln und zu vermarkten. Mit ZEP – Zeiterfassung für Projekte – wurde dieses Ziel erreicht.

Heute ist ZEP bereits bei mehr als 600 Unternehmen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz tagtäglich erfolgreich im Einsatz. Hierzu gehören Betriebe, die Beratung oder Software-Entwicklung anbieten ebenso wie Ingenieure. Die Unternehmensgröße reicht dabei von Freiberuflern bis hin zu Unternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitern.

Weitere Informationen zu ZEP: http://www.zep.de

Kontakt
provantis IT Solutions GmbH
Oliver Lieven
Stuttgarter Straße 41
71254 Ditzingen
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Finanzministerium: Sachbezug für Essenmarken gilt auch für Zeitarbeitnehmer

Jährlich mehr als 1.300 Euro steuerfreier Verpflegungszuschuss mit Sodexo Restaurantschecks möglich

Finanzministerium: Sachbezug für Essenmarken gilt auch für Zeitarbeitnehmer

(NL/9420266605) Zeitarbeitnehmer waren bislang von der steuerlich geförderten Mitarbeiterverpflegung ausgeschlossen. Durch einen Erlass des Bundesfinanzministerium (BMF) ändert sich das ab 2015. Das bringt mit Restaurantschecks z.B. von Sodexo bis zu 1.300 Euro steuerfrei als Gehaltsextra.

Frankfurt, 20. Januar 2015 [NM20012015SX]. Mit einem Erlass an die obersten Finanzbehörden der Länder hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) unter Geschäftszeichen IVC5S2334/08/10006 geregelt, dass ab 2015 auch Zeitarbeitnehmer von der Bewertung von Essenmarken mit dem Sachbezugswert profitieren können.

Nach Angaben des Bundesverbands der Personaldienstleister (BAP) betrug die Anzahl der Zeitarbeitnehmer im vergangenen Jahr im Jahresschnitt 839.000. Damit stellten sie 2,1 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland.

Während sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Unternehmen bisher schon Restaurantschecks (oder auch Essenmarken bzw. Verpflegungsgutscheine) steuerfrei als Verpflegungszuschuss ihres Arbeitgebers erhalten konnten, waren Zeitarbeitnehmer von dieser Regelung ausgeschlossen. Grund dafür war eine extraktive steuerrechtliche Definition der Tätigkeitsstätte. Dadurch konnte nur die ersten drei Monate die Erstattung eines Verpflegungsmehraufwands erfolgen. Auf diese Gerechtigkeitslücke hatte auch der Finanzausschuss des Bundestags jahrelang immer wieder hingewiesen.

In der Praxis beendet das BMF mit seinem aktuellen Erlass nun die lange bestehende Ungleichbehandlung von festangestellten Arbeitnehmern in Betrieben und Zeitarbeitnehmern in der Arbeitnehmerüberlassung.

Sofern Arbeitnehmer eine längerfristige berufliche Auswärtstätigkeit an derselben Tätigkeitsstätte ausüben, können nun ab 2015 auch Zeitarbeiter mit dem 3. Monat der Beschäftigung Essensgutscheine erhalten. Diese sind dann vorteilhaft nach der Lohnsteuerrichtlinie nur mit dem Sachbezugswert anzurechnen. Damit können Unternehmen in der Personalüberlassung ihren Zeitarbeitnehmern arbeitstäglich bis zu 6,10 Euro steuerfrei mit Restaurantschecks als Verpflegungszuschuss gewähren. Monatlich gemäß der Lohnsteuerrichtlinie nachweisfrei sogar 91,50 Euro (15er Pauschalregelung nach R 8.1 Abs. 7 Nr. 4 S. 4 LStR 2015).

Restaurantschecks beispielsweise von Sodexo können ohne Abzüge von Steuern und Lohnnebenkosten als Verpflegungszuschuss genutzt werden. Unternehmen bieten mit dem Essenszuschuss über Restaurantschecks eine wertvolle betriebliche Sozialleistung. Arbeitnehmer profitieren von der Möglichkeit, sich in der Mittagspause flexibel zu verpflegen und neue Kraft zu tanken. Damit stellen Verpflegungsgutscheine auch einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung der Arbeitnehmer dar. Insofern begrüßen wir es, dass nun auch Zeitarbeitnehmer die steuerliche Förderung der Mitarbeiterverpflegung nutzen können, kommentiert George Wyrwoll, Sodexo-Unternehmenssprecher und Personalmanagement-Experte, die Neuregelung.

Die Neuregelung bietet Zeitarbeitsunternehmen neue Spielräume, wertvolle betriebliche Sozialleistungen zu nutzen. Da die Änderungen für Zeitarbeitsunternehmen aber auch für Steuerberater und Lohnbuchhaltungen interessant sind, hat Sodexo zu diesem Thema eine Info-Hotline eingerichtet. Anrufer der Service-Hotline erhalten persönlich Informationen zur betrieblichen Mitarbeiterverpflegung und den Auswirkungen der Neuregelung: 069-73996-6450.

Link zum Erlass des Bundesfinanzministeriums:
http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Lohnsteuer/2015-01-sachbezugswert-fuer-essenmarken.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Sodexo in Deutschland
Sodexo ist seit mehr als 50 Jahren in Deutschland vertreten und beschäftigt heute rund 17.210 Mitarbeiter. Im Geschäftsbereich Benefits and Rewards Services ist Sodexo führender Dienstleistungspartner rund um die Themen Mitarbeitermotivation, betriebliche Sozialleistungen und Incentives Benefits Pass Karte, Restaurant Pass, Shopping Pass, Dining Pass, Tank Pass, Sodexo Performance Suite, sowie Leistungen für die staatliche Verwaltung – u.a. Bildungskarte und Wertgutschein Pass. Mit diesen Lösungen erreicht Sodexo täglich mehr als 650.000 Menschen.

Kontakt
Sodexo
George Wyrwoll
Rüsselsheimer Straße 22
60326 Frankfurt am Main
069-73996-6211
george.wyrwoll@sodexo.com
http://www.sodexo-motivation.de

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Die Auswirkungen der Reisekostenreform 2014 auf Unternehmen

Mit dem „Gesetz zur Änderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts“ kommt es ab Januar 2014 zu vielfältigen Änderungen im steuerlichen Reisekostenrecht.

Die Auswirkungen der Reisekostenreform 2014 auf Unternehmen

Haufe Fit für Reisekosten 2014

Freiburg, 14.11.2013 – Kernziel der Reisekostenreform 2014 ist, das steuerliche Reisekostenrecht einfacher handhabbar zu machen. Profitieren sollen Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Finanzverwaltung gleichermaßen. Das Einführungsschreiben des Bundesfinanzministeriums von über 50 Seiten lässt erahnen, dass es dann noch nicht so einfach werden wird. Auf eine Neudefinition der Reisekosten wurde verzichtet: der Reisekostenbegriff bleibt unverändert. Wie bisher zählen zu den Reisekosten Fahrtkosten, Verpflegungsmehraufwendungen Übernachtungskosten und Reisenebenkosten, wenn diese durch eine beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit des Arbeitnehmers entstehen.

Zu den wichtigsten Änderungen gehören:

– „Erste Tätigkeitsstätte“ statt „Regelmäßige Arbeitsstätte“: Der Begriff der „regelmäßigen Arbeitsstätte“ wird durch den neuen Begriff „erste Tätigkeitsstätte“ ersetzt. Der Begriff ist von zentraler Bedeutung für das Reisekostenrecht und entscheidend z. B. für den Werbungskosten- oder Betriebsausgabenabzug oder auch für steuerfreie Erstattungen des Arbeitgebers.

– Nur noch „2“ statt bisher „3“ – Vereinfachung bei den Verpflegungspauschalen: Statt der bisherigen dreistufigen Staffelung (6/12/24 EUR) wird eine zweistufige Staffelung der Verpflegungspauschalen eingeführt (12/24 EUR). Außerdem gelten künftig neue Mindestabwesenheitszeiten – die Pauschale von 12 EUR wird bereits bei einer Mindestabwesenheitszeit von 8 Stunden gewährt (bisher: 14 Stunden); bei mehrtägiger Abwesenheit mit Übernachtung werden für An- und Abreisetag pauschal je 12 EUR gewährt – unabhängig von der Abwesenheitsdauer. Für die Verpflegungspauschale von 24 EUR beträgt die Abwesenheitszeit mindestens 24 Stunden.

– Bewertung von Arbeitgebermahlzeiten bei beruflicher Auswärtstätigkeit: Grundlegend neu ist auch die steuerliche Behandlung von Mahlzeiten, die der Arbeitnehmer während einer beruflichen Auswärtstätigkeit unentgeltlich bzw. verbilligt erhält. Zum einen wird dem hieraus entstehenden geldwerten Vorteil durch eine Kürzung der Verpflegungspauschalen Rechnung getragen werden. Zum anderen ergänzt eine neue Pauschalierungsvorschrift die Möglichkeiten der Steuerübernahme durch den Arbeitgeber, wenn der Arbeitnehmer während einer Dienstreise unentgeltlich verpflegt wird.

Darüber hinaus gibt es weitere vielfältige Änderungen im Reisekostenrecht, u. a. bei der steuerlichen Berücksichtigung von Unterkunftskosten sowie hinsichtlich des Werbungskostenabzugs bzw. steuerfreien Arbeitgeberersatzes im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung.

Lohnsteuer-Außenprüfung & Reisekosten

Reise- und Fahrtkosten sind abhängig von der geprüften Branche für die LStAp (Lohnsteuer-Außenprüfung) ein besonders lohnendes Prüfungsfeld, da es aufgrund zahlreicher Sonderregelungen häufig zu steuerlich falschen Behandlungen kommt z. B. bei längerfristigen Auswärtstätigkeiten (Ablauf der Dreimonatsfrist) oder bei Firmenwagenüberlassung (geldwerter Vorteil für Fahrten Wohnung – erste Tätigkeitsstätte). Deshalb wird der Prüfer zunächst den Umfang der ausgezahlten Reise- und Fahrtkosten ermitteln, um festzustellen, ob das Thema Reisekosten für die Prüfung lohnend ist. Soweit firmeneigene Reiserichtlinien bestehen, wird bei der Prüfung darauf zurückgegriffen.

Ergebnisse der Lohnsteuer-Außenprüfung im Kalenderjahr 2012

Nach den statistischen Aufzeichnungen der obersten Finanzbehörden der Länder haben die Lohnsteuer-Außenprüfungen im Kalenderjahr 2012 zu einem Mehrergebnis von 760 Mio. Euro geführt. Von den insgesamt 2.388.136 Arbeitgebern wurden 115.652 Arbeitgeber abschließend in 2012 geprüft. Es handelt sich hierbei sowohl um private Arbeitgeber als auch um öffentliche Verwaltungen und Betriebe. In 2012 wurden durchschnittlich 2.038 Prüfer eingesetzt (Quelle: Meldung Bundesministerium der Finanzen/BMF-Schreiben vom 04. Juli 2013).

Unterstützung bei den Änderungen der Reisekostenreform

Unter www.reisekosten-2014.de informiert Haufe laufend über die Reisekostenreform 2014. Hier wird erklärt, welche Aufgaben auf die einzelnen Abteilungen sowie die Unternehmensführung durch die Reform der Reisekosten zukommen.

Mit detaillierten Fachinformationen, Online-Seminaren und e-Trainings ist das Online-Produkt „Haufe Fit für Reisekosten 2014“ der professionelle und rechtssichere Begleiter für alle Unternehmen bei der Umsetzung der Reform. Für die Anwendung in der täglichen Praxis bietet „Haufe Fit für Reisekosten 2014“ Muster-Vorlagen, wie z. B. eine Reiserichtlinie, und Tools, wie z. B. einen Reisekostenrechner.

Über Haufe

Haufe ist neben der Haufe Akademie und Lexware eine Marke der Haufe Gruppe. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Freiburg wurde bereits 1934 gegründet und beschäftigt heute über 1.300 Mitarbeiter im In- und Ausland. Die Unternehmensgruppe konnte im Geschäftsjahr 2013 (Juli 2012 bis Juni 2013) einen Umsatz von über 251 Mio. Euro erzielen (Vorjahr: über 237 Mio. Euro).

Kontakt:
Haufe-Lexware GmbH & Co. KG
Franka Ziemann
Munzinger Straße 9
79111 Freiburg
0800 72 34 194 (kostenlos)
presse@haufe.de
http://presse.haufe.de

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Zeitwirtschaftslösung virtic hilft beim Lohnsteuerausgleich

Win-win-Situation: Mobiles Arbeitszeiterfassungs- und Controllingsystem schafft Mehrwert für Unternehmen und Außendienstler

Zeitwirtschaftslösung virtic hilft beim Lohnsteuerausgleich

Die mobile Zeitwirtschaftslösung virtic schafft viele Mehrwerte für Unternehmer und Mitarbeiter

Dortmund, 11.07.2013 – Datensätze strukturieren, Arbeitszeiten und Verpflegungsaufwendungen direkt anlass- und kostenbezogen sichtbar machen: Die Anwender der mobilen Zeitwirtschaftslösung virtic profitieren nicht nur vom digitalen Stundenzettel und einer effektiven Begleitkalkulation auf Unternehmensseite, auch für Arbeitnehmer hat das System der Dortmunder virtic GmbH & Co. KG einen handfesten Nutzen. Etwa wenn es darum geht, sich im Rahmen des Lohnsteuerjahresausgleichs zu viel gezahlte Steuern zurück zu holen, indem steuerfreie Pauschalen ausgeschöpft werden. Hierbei hilft jetzt ein neuentwickeltes Reporting-Tool der Software.

Mit dem Lohnsteuerjahresausgleich kann sich so mancher Mitarbeiter Steuern zurückholen – unter anderem, wenn er häufig unterwegs war. Denn dann stehen ihm steuerfreie Pauschalen für Verpflegungsmehraufwendungen (VMA) zu, die über das Jahr gerechnet oftmals nicht voll ausgeschöpft werden. Bernd Wolff, Geschäftsführer der virtic GmbH & Co. KG, erklärt das neue Tool der mobilen Zeitwirtschaftslösung: „Zusammen mit Kunden, die hier eine Vereinfachung wünschten, haben wir in der Reisekostenabrechnung den neuen Report „Reiseziele Überblick“ konzipiert. Hier werden alle Abwesenheitszeiten wie Dienstreisen oder Montageeinsätze des Mitarbeiters mit Einsatzorten und steuerfreien VMA-Pauschalen aufgeführt und tagesaktuell verfügbar gemacht.“

Der Report berechnet unter anderem die Differenz zwischen den ausgezahlten steuerfreien VMA-Pauschalen gemäß der Lohnsteuerbescheinigung und dem maximal steuerfrei Möglichen. Das Ergebnis kann als individuelle Bescheinigung im PDF-Dateiformat erzeugt werden. „Statt ein Durcheinander von oft monatealten Notizen und Kalendereinträgen durchzugehen, um Reisezeiten nachzuhalten, kann der Arbeitnehmer den entsprechenden Beleg jetzt sozusagen per Knopfdruck seiner Lohnsteuererklärung beifügen.“

Neben Verpflegungsmehraufwendungen und Spesen können auch Kilometergelder bei Dienstfahrten mit Privat-PKWs in die Betrachtung einfließen. Auch das kann sich für Arbeitnehmer bei der Steuererklärung auszahlen, denn beruflich veranlasste Fahrten, die nicht oder mit weniger als dem steuerfreien KM-Satz erstattet werden, vermindern das zu versteuernde Einkommen entsprechend.

Beim Zeiterfassungssystem virtic handelt es sich um eine servergestützte Lösung, deren Kern Echtzeitbuchungen von Außendienstmitarbeitern mit ihren Handys darstellen. Vertiefende Fragen zur Implementierung der virtic-Software im Unternehmen und zu steuerrechtlichen Sachverhalten beantwortet der virtic-Kundenservice gerne.

Weitere Informationen unter: www.virtic.com

Die virtic GmbH & Co. KG ist Technologieführer für Dienstleistungen zur mobilen Datenerfassung zu Arbeitszeiten, Tätigkeiten und Einsatzorten sowie deren automatisierte Aufbereitung für die Lohnbuchhaltung, das Controlling und die Disposition. Außendienstmitarbeiter übermitteln sämtliche Daten über handelsübliche Mobiltelefone an einen virtic-Server. Über das Internet sind alle Daten in Realtime einsehbar. Die Dienstleistungen werden als Software as a Service (SaaS) erbracht. Das System kommt vor allem in Bauunternehmen, im Handwerk und in der Industrie zum Einsatz. Die virtic GmbH & Co. KG wurde 2004 gegründet. Neben dem Hauptsitz in Dortmund unterhält das Unternehmen seit 2005 auch eine Niederlassung in Österreich.

Kontakt
virtic GmbH & Co. KG
Michael Stausberg
Rheinlanddamm 199
44139 Dortmund
0231/24936-0
info@virtic.com
http://www.virtic.com

Pressekontakt:
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