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Lombardium Skandal: Aktuell Gläubigerversammlung der LC III KG

Lombard Classic 3 KG: nur geringe Quotenaussichten im Insolvenzverfahren Landgericht Leipzig sieht Prospektfehler

Lombardium Skandal: Aktuell Gläubigerversammlung der LC III KG

(NL/3157944017) Am 19.09.2017 fand im Audimax der TU Chemnitz die Gläubigerversammlung im Insolvenzverfahren der Lombard Classic 3 KG (LC III) statt. Vor den nur in mittlerer zweistelliger Zahl anwesenden Gläubigern eröffnete Insolvenzverwalter Frank-Rüdiger Scheffler, dass bei einem Bestand an angemeldeten Forderungen von deutlich über 50 Mio. Euro möglicherweise nur 2,5 Mio. Euro Masse zur Verteilung ansteht. Die verteilungsfähige Masse könnte sich allerdings noch dadurch erhöhen, dass die von der LC III an die Anleger ausgeschütteten Zinsen vom Insolvenzverwalter zurückgefordert werden können.

Gläubigerversammlung LC III: Eingezahlte Gelder der Anleger sind weg

Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der für die von ihm vertretenen Mandanten dort teilgenommen hat, berichtet von der Gläubigerversammlung: Zunächst einmal verwies der Insolvenzverwalter auf die weitgehend inhaltsgleiche Veranstaltung im Insolvenzverfahren der Ersten Oderfelder KG. Jeweils ist festzustellen, dass von den eingezahlten Geldern der Anleger so gut wie nichts mehr übrig ist. Es geht um das Wenige, was an Pfandgegenständen werthaltig ist. Dies betrifft auch was zwischen der Lombard Classic III KG, der Lombardium Hamburg KG und der Ersten Oderfelder KG umstritten ist und Schadensersatzansprüche gegen verantwortliche Personen und Firmen aufgrund weiterer Insolvenzen kaum durchsetzbar sind. Zudem werden die betroffenen Anleger wahrscheinlich die bittere Pille schlucken müssen, dass die von ihnen vereinnahmten angeblichen Zinszahlungen der LC III KG vom Verwalter angefochten und zurückgefordert werden.

Insolvenzverfahren Gläubigerausschuss

Weitere Ähnlichkeiten zum Insolvenzverfahren der Ersten Oderfelder KG (LC II) gab es auch bei der Besetzung des Gläubigerausschusses. Während im vorläufigen Gläubigerausschuss mit Herrn Rechtsanwalt Pforr, Herrn Rechtsanwalt Sieprath und Herrn Rechtsanwalt Röhlke noch drei Anwälte zugegen waren, nutzte die IG Lombard die Macht der von ihr vertretenen Stimmen nunmehr dazu, eher vermittlernahe Personen in den dreiköpfigen Gläubigerausschuss zu entsenden.

Neben dem anwaltlichen Berater der sogenannten IG Lombard, Herrn Rechtsanwalt Sieprath, wurden die bereits aus dem Verfahren der Ersten Oderfelder KG bekannten Herrn Peter Schreiber und Peter Stütz erneut in den weiterhin dreiköpfigen Gläubigerausschuss gewählt.

Besetzung Gläubigerausschuss: Schadensersatzprozesse wegen fehlerhafte Beratung

Das ist nicht ganz ohne Brisanz, muss sich Stütz, Geschäftsführer der WSB Finanzdienste GmbH Gesellschaft für wirtschaftliche sozialintegrative Beratung mbH (Bilanzgewinn 2015: 763.087,67 ), doch inzwischen in mehreren Schadensersatzprozessen vor dem Landgericht Ellwangen gegen seine Kunden zur Wehr setzen. Diese werfen ihm eine fehlerhafte Beratung über die Risiken der Kapitalanlage vor. Angesichts der vom Insolvenzverwalter mitgeteilten geringen Werthaltigkeit der verfügbaren Pfänder von wahrscheinlich nur 2 Mio. Euro dürfte sich die zu erwartende Insolvenzquote der Anleger im unteren einstelligen Bereich einpegeln. Das Verfahren dürfte noch Jahre dauern, so Rechtsanwalt Christian-H. Röhlkes Einschätzung.

Zwei positive Aspekte: verantwortlicher Staatsanwalt fehlerhafte Emissionsprospekte

Hamburger Polizeikreisen zu Folge wird die Stelle des Staatsanwaltes in den Lombardium Verfahren in Kürze neu besetzt und ab Oktober wird wieder ein verantwortlicher Staatsanwalt die Ermittlungen leiten, erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke. Der erfahrene Rechtsanwalt betont, dass es viel wichtiger ist, dass das Landgericht Leipzig nunmehr in einem Verfahren den Emissionsprospekt der Lombard Classic III für fehlerhaft angesehen hat. Fehlerhaft insbesondere deswegen, weil in dem Emissionsprospekt die Anlageobjekte nicht richtig dargestellt wurden, konkret also nicht auf die Pfandvergabe gegen Inhabergrundschuldbriefe hingewiesen wurde. Diesen Umstand konnten nach Meinung von Röhlke Rechtsanwälten allerdings die eingesetzten Vermittler spätestens ab November 2013 den Pfandlisten der Lombard Classic III KG entnehmen.

Den eingesetzten Vermittlern musste damit seit November 2013 klar gewesen sein, dass hier möglicherweise verbotene und riskante Geschäfte getätigt werden. Das Urteil des Landgerichts Leipzig ist ein wichtiger Schritt in Richtung Beraterhaftung, meint Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke. Rechtsanwalt Röhlke weist darauf hin, dass ihm bereits Urteile und Hinweise anderer Landgerichte zur Haftung der Berater des LC2, also der Beratung an der Ersten Oderfelder KG, vorliegen. Zudem sei davon auszugehen, dass die Vermittler und Berater über eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung verfügen.

Die Berliner Kanzlei Röhlke Rechtsanwälte empfehlen den betroffenen Lombardium-Anlegern, kompetenten anwaltlichen Rat aufzusuchen.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht.

Kapitalanlagenrecht
Hauptsächlich werden Anleger im Bereich unrentabler stille Beteiligungen oder steuerbegünstigter Immobilienfonds betreut. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als „Immobilienrente“ schmackhaft gemacht wurden.

Handelsrecht
Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc. weitere Informationen unter: www.kanzlei-roehlke.de

Firmenkontakt
Röhlke Rechtsanwälte
Christian-H. Röhlke
Kastanienallee 1
10435 Berlin
49 30 715 206 71
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Einladung zur Jahreshauptversammlung und außerordentlichen Versammlung der Aktionäre von Rubicon am Mittwoch, den 25. Juni 2014 im kanadischen Toronto (Provinz Ontario)

Einladung zur Jahreshauptversammlung und außerordentlichen Versammlung der Aktionäre von Rubicon am Mittwoch, den 25. Juni 2014 im kanadischen Toronto (Provinz Ontario)

Einladung zur Jahreshauptversammlung und außerordentlichen Versammlung der Aktionäre von Rubicon am Mittwoch, den 25. Juni 2014 im kanadischen Toronto (Provinz Ontario)

(Mynewsdesk) TORONTO, ONTARIO — (Marketwired) — 05/21/14 — Die Rubicon Minerals Corporation (TSX: RMX)(NYSE MKT: RBY) (das „Unternehmen“) lädt ihre Aktionäre zur anstehenden Jahreshauptversammlung und außerordentlichen Versammlung des Unternehmens ein (Annual General and Special Meeting of Shareholders – „AGSM“). Die AGSM findet am Mittwoch, den 25. Juni 2014 um 14.00 Uhr (Eastern Time) in der TMX Broadcast Centre Gallery, The Exchange Tower, 130 King Street West im kanadischen Toronto (Provinz Ontario) statt.

Für die Zustellung der Stimmrechtsunterlagen wird das Unternehmen erneut das in „National Instrument 54-101“ vorgesehene „Notice-and-Access“-Modell nutzen ? ein umweltfreundliches Verfahren, durch das Papier sowie Druck- und Versandkosten gespart werden. Nach dem Notice-and-Access-Modell erhalten die Aktionäre statt gedruckter Ausfertigungen des Informationszirkulars, des geprüften konsolidierten Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr Ende 31. Dezember 2013 und des Finanzlageberichts für das Geschäftsjahr Ende 31. Dezember 2013 des Unternehmens (zusammen die „Unterlagen zur Versammlung“) eine Benachrichtigung mit Informationen darüber, wie sie elektronisch auf diese Unterlagen zugreifen können (die „Benachrichtigung“). Zusammen mit dieser Benachrichtigung erhalten die Aktionäre ein Stimmrechtsformular (eingetragene Aktionäre) oder ein Formular mit Instruktionen zur Stimmabgabe (nicht eingetragene Aktionäre), mit dem sie ihr Stimmrecht auf der AGSM wahrnehmen können.

Die Unterlagen zur Versammlung sind auf der Website des Unternehmens abrufbar und werden dort anschließend ein weiteres volles Jahr verfügbar bleiben. Darüber hinaus können die Unterlagen auch kostenlos per E-Mail legal@rubiconminerals.com oder telefonisch (gebührenfrei) unter 1-866-365-4706 in Nordamerika oder gebührenpflichtig unter +1-604-623-3333 (außerhalb Nordamerikas) angefordert werden bzw. stehen online unter www.sedar.com und www.sec.gov zur Verfügung.

Interessenten, die nicht an der AGSM teilnehmen können, können die AGSM-Präsentation des Unternehmens live per Webcast unter http://services.choruscall.ca/links/rm140625.html mitverfolgen.

Die Teilnehmer können die Präsentationen auch live mithören. Dazu wählen die Teilnehmer in Kanada und den USA die Nummer 604-638-5340 (in Vancouver) oder 416-915-3239 (in Toronto) oder die gebührenfreie Nummer 1-800-319-4610 in Kanada und den USA oder +1-604-638-5340 außerhalb Kanadas und der USA. Die Anrufer sollten sich 5 bis 10 Minuten vor der geplanten Startzeit einwählen und einfach darum bitten, an der Konferenz teilnehmen zu können.

Eine Wiederholung der Webcast-Präsentation wird auf der Website des Unternehmens unter www.rubiconminerals.com abrufbar sein.

Der Firmenvorstand dankt allen Aktionären für ihre bisherige und weitere Unterstützung.

RUBICON MINERALS CORPORATION

Michael A. Lalonde, President und CEO

Die Toronto Stock Exchange hat diese Meldung nicht geprüft und übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit oder Angemessenheit dieser Meldung.

Kontaktinformation:
Rubicon Minerals Corporation
Allan Candelario
Leiter für Investorbeziehungen
+1 (866) 365-4706
ir@rubiconminerals.com
www.rubiconminerals.com

=== Einladung zur Jahreshauptversammlung und außerordentlichen Versammlung der Aktionäre von Rubicon am Mittwoch, den 25. Juni 2014 im kanadischen Toronto (Provinz Ontario) (Bild) ===

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Immo Campo Handels GmbH & Co. KG – Verwaltungszustimmung

Immo Campo Handels GmbH & Co. KG - Verwaltungszustimmung

Immo Campo Handels GmbH & Co. KG, Berlin

Die Berliner ImmoCampo Handels GmbH & Co. KG, geleitet von dem seit 1983 in der Branche tätigen Immobilienkaufmann Michael Lutz, erarbeitet maßgeschneiderte Strategien, rund um das Thema „Wohnen“. Durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und Engagement stehen die Immobilien, deren Bauqualität und Sanierungsmaßnahmen im Fokus und werden auf die persönlichen Bedürfnisse, unter Berücksichtigung der Standortentwicklung, den wirtschaftlichen und steuerlichen Rahmendaten, zugeschnitten.

Die Bedeutung der Verwalterzustimmung und die Wichtigkeit einer praktizierten Vereinbarung bedeutet, dass oft eine praktizierte Vereinbarung schon in der Teilungserklärung / Gemeinschaftsordnung vereinbart ist. Den Verkauf von Sondereigentum ist von einer Verwalterzustimmung abhängig zu machen. Hier benötigt der abwickelnde Notar vom Verwalter eine notarielle Zustimmung vom Verkauf, ehe die Umschreibung im Grundbuch vorgenommen werden kann.

Eine Festlegung dieser Art könnte folgende sein:

Das Wohnungs- / Teileigentum ist veräußerlich und vererblich. Die Veräußerung bedarf der Zustimmung des Verwalters. Dies gilt nicht bei der ersten Veräußerung sowie bei Veräußerung an Ehegatten, eigene Abkömmlinge, Geschwister und deren Kinder und bei einer Veräußerung des Wohnungs- / Teileigentum im Wege der Zwangsversteigerung oder durch den Insolvenzverwalter sowie nicht im Falle der Veräußerung durch den Gläubiger eines
Grundpfandrechts, der das Wohnungs- / Teileigentum in der Zwangsversteigerung erworben hat. Der Verwalter darf die Zustimmung nur aus einem wichtigen Grund versagen.“

Als wichtiger Grund gilt insbesondere, wenn durch Tatsachen begründete Zweifel daran bestehen:

1. Der Erwerber die ihm gegenüber der Gemeinschaft der Eigentümer obliegenden finanziellen
Verpflichtungen erfüllen wird,

2. Der Erwerber oder eine zu seinem Hausstand gehörende Person sich in die
Hausgemeinschaft einfügen wird,

3. Der Geschäftsbetrieb eines Erwerbers nicht zu unzumutbaren Beeinträchtigungen der
Eigentümergemeinschaft führen wird.

„Die Zustimmung des Verwalters kann durch die Eigentümerversammlung mit einfacher Mehrheit
ersetzt werden“, erläutert Herr Michael Lutz und fügt hinzu: „Grundsätzlich ist dem Verwalter mit der Veräußerungsanzeige eine Kopie des Veräußerungsvertrages zu übersenden und nach erfolgter Eigentumsumschrift eine Kopie der entsprechenden Grundbuchmitteilung.“

Nun ist es für einen Verwalter sehr schwer zu beurteilen, ob ein solches Kriterium auch wirklich vorliegt. Was den Anschein hat, kann oftmals sehr schnell entkräftet werden und die
Schadenersatzansprüche des Verkäufers und Käufers gehen in die Höhe. Sollte der Verwalter
hier Zweifel hegen, ob er eine Zustimmungserklärung eventuell verweigern will, empfiehlt Herr Michael Lutz grundsätzlich lieber die Eigentümerversammlung entscheiden zu
lassen.

Dafür zuständig ist das Grundbuchamt, dass das Amtsgericht ist. Eine Ausnahme bildet hier das Land Baden-Württemberg. Hier führen Notare, sog. Bezirksnotare, das Grundbuch. Es ist für sämtliche in seinem Bezirk liegenden Grundstücke zuständig. Grundstücke sind in Grundbuchbezirken zusammengefasst, welche den Gemeindebezirken entsprechen.

Alle Grundbuchsachen sind dem Grundbuchbeamten, i.d.R. einem Rechtspfleger, übertragen. Gegen dessen Entscheidungen ist die Erinnerung als Rechtsmittel möglich, mit der eine Entscheidung des Richters angerufen wird, weiterhin ist die Beschwerde zum Landgericht möglich.

Dem Rechtspfleger (Mitarbeiter des Grundbuchamtes) obliegt es:

Die Anträge entgegenzunehmen und zu bearbeiten,
Die Einsichtnahme in das Grundbuch und in die Grundakten zu gewährleisten,
Abschriften aus dem Grundbuch und den Grundakten zu erteilen und zu beglaubigen,
Das Grundbuch gemäß der Eintragungen des Liegenschaftskatasters zu aktualisieren,
Namen, Berufe und Wohnorte natürlicher Personen im Grundbuch zu berichtigen,
Die im Grundbuchverfahren entstandenen Kosten zu erheben.

Somit schließt sich der Kreis. Werden die vorgegebenen Wege und Mittel eingehalten, die Handlungen und Herausforderungen aller Beteiligten transparent und offen im Dialog behandelt, dann steht dem erfolgreichen harmonischen Miteinander nichts im Weg und Rechtsstreite rund um das Immobilienrecht können vorbeugend vermieden werden.

V.i.S.d.P.:
Michael Lutz
Geschäftsführer
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Immo Campo Handels GmbH & Co. KG mit Sitz in Berlin, besteht aus einem Team von Immobilienspezialisten, die darauf spezialisiert sind Trends auszuwerten, in Anlageentscheidungen umzusetzen, gleich ob global oder einzeln, zur Kapitalanlage oder Eigennutzung, ob steuer-oder renditeorientiert . Seit unserer Gründung steht Immo Campo für Kontinuität und erarbeitet maßgeschneiderte Konzepte, ganz individuell abgestimmt auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten. Weitere Informationen unter: www.immocampo.de

Kontakt:
Immo Campo Handels GmbH & Co. KG
Michael Lutz
Sigmaringer Str.17
10713 Berlin
(030) 810 967 65
info@immocampo.de
http://www.immocampo.de

Gesellschaft/Politik

Die Scientology Kirche und deren Einstellung zur Beachtung von Recht und Gesetz

L. Ron Hubbard hat als Gründer der Scientology-Religion und als Autor der maßgeblichen Schriften der Scientology-Kirche immer die Befolgung staatlicher Gesetze eingefordert. Entsprechendes ist seit Jahrzehnten in den Satzungen der Kirche vermerkt. Das staatliche Recht wird damit ganz sicher nicht abgelehnt.

Alle Kirchen und Mitglieder sind aufgefordert, die Gesetze des Landes in dem sie leben und ihre Religion ausüben, zu befolgen. L. Ron Hubbard legte deshalb in einer innerkirchlichen Richtlinie fest, dass alle innerkirchlichen Handlungen und Bestimmungen, auch im Bereich des eigenen Disziplinarrechts, KEINE Gesetze eines Landes verletzen dürfen.

In dem von L. Ron Hubbard verfassten „Der Weg zum Glücklichsein“ schreibt er unter der Regel Tun Sie nichts Illegales: „Wenn Sie merken, dass jemand in Ihrer Umgebung illegale Handlungen begeht, sollten Sie alles tun, was Ihnen nur möglich ist, um ihn davon abzubringen.“

Für das innerkirchliche Disziplinarrecht steht am Ende der Aufzählung innerkirchlicher Vergehen der Satz: „Nichts in diesem Kapitel soll je oder unter irgendwelchen Umständen irgendeine Verletzung der Gesetze des jeweiligen Landes oder irgendeinen absichtlichen Rechtsbruch rechtfertigen. Jeder solcher Verstoße soll den Schuldigen sowohl den gesetzlich vorgeschriebenen Strafen, also auch (innerkirchlichen) Ethik- und Rechtsmaßnahmen aussetzen“. Deutlicher kann die Oberhoheit des staatlichen Rechts im Verhältnis zum innerkirchlichen Recht wohl kaum zum Ausdruck gebracht werden.

Das hinderte trotzdem einzelne, voreingenommene Mitglieder der früheren Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages nicht, die „Abkehr von Recht und Gesetz“ und – als notwendige Begründung von Überwachungsforderungen – die angebliche „Aushöhlung des unabhängigen Gerichtswesens“ ohne irgendwelche Belege künstlich zu konstruieren. Allein die bloße Tatsache der Existenz einer innerkirchlichen, disziplinarischen Rechtsordnung wurde als „Beweis“ dafür bemüht, dass Scientology mit der staatlichen Gerichtsbarkeit und Rechtsordnung nichts am Hut habe.

Das faktisch alle gesellschaftlichen Verbände und natürlich auch Religionsgemeinschaften – vom Sportverein (Beispiel DFB), den Gewerkschaften, den Parteien bis zu den Amtskirchen – über eine interne disziplinarische Rechtsordnung verfügen, genügt offenbar nicht, um den Betreibern dieser Argumentation die Absurdität ihrer Logik aufzuzeigen.

Ein „Gutachter“ der besagten Enquete, der selbst früher gegen die Scientology Kirche meist vergeblich prozessiert hatte und damit alles andere als in der Sache neutral und objektiv „gutachten“ konnte, ging – aufgrund eines aus dem Zusammenhang gerissenen Zitats – sogar so weit zu behaupten, es gäbe einen Beleg, dass Scientology die bestehende Rechtsordnung „pauschal ablehnt“ und im Falle von „politischer Macht“ nur noch ihr eigenes, innerkirchliches Rechtssystem zulassen würde. Völlig abgesehen von der Tatsache, dass die Scientology-Kirche keinerlei politische Ziele verfolgt und erst recht keine Beteiligung an „politischer Macht“ anstrebt, sondern für die Trennung von Kirche und Staat eintritt. Das Gegenteil von politischer Macht bzw. politischen Zielen ist ihr aufgrund innerkirchlicher Richtlinien (von L. Ron Hubbard) nachweisbar untersagt.

Zur Bekräftigung dieser Tatsache haben die deutschen Scientology-Kirchen eine „Grundsatzerklärung für Menschenrechte und Demokratie“ (siehe scientology-fakten.de/scientology-kirche-deutschland-resolution-der-kirchenratsversammlung.html) im Jahre 2008 verbindlich in ihre Satzungen aufgenommen und sich von entgegen gesetzten Ansichten distanziert.

Während andere Weltreligionen zum Teil heute noch ein Problem mit den Menschenrechten haben oder sie zum Teil erst in den 1960er Jahren für sich als verbindlich anerkannt haben (so z.B. das Vaticanum II der kath. Kirche), geht das Glaubensbekenntnis der Scientology-Kirche mit Gründung der ersten Scientology-Kirche im Jahre 1954 sofort von der Gott gegebenen Gleichberechtigung aller Menschen und ihrer Seelen aus. Gleichzeitig verlangte die Scientology-Kirche hierin implizit und in späteren hierauf aufbauenden internen Kodizes entsprechend, verbindlich und ausdrücklich spätestens seit 1969, von den Mitgliedern die Beachtung und Förderung der Menschenrechte und die Befolgung des Grundsatzes „des gleichen Rechts für alle“.

Weder L. Ron Hubbard, noch die Scientology-Kirche in Deutschland oder in sonst einem Land dieser Welt, haben je die Befolgung staatlicher Gesetze in Frage gestellt oder die bestehende Rechtsordnung abgelehnt. Das innerkirchliche Disziplinarsystem ist, wie bei vielen anderen Vereinen oder Religionsgemeinschaften auch, nur für interne disziplinarische Angelegenheiten zuständig oder als Schlichtungsstelle für zivilrechtliche Angelegenheiten unter Mitgliedern und – das Einverständnis der Streitparteien eines derartigen Verfahrens vorausgesetzt – auch zwischen einem Mitglied und einem Nicht-Mitglied.

Diese Schlichtungsstelle dient letztlich auch der Entlastung der Zivilgerichte. Alle solchen zivilrechtlichen Angelegenheiten werden – dem Charakter der Schlichtungsstelle entsprechend – von einem Kaplan der Scientology-Kirche geleitet. Rechtsanwälte sind in solchen Verfahren grundsätzlich zugelassen, auch wenn so genannte „Experten“ anderer Meinung sind.

Jedes „weltliche“ Vergehen im Sinne des Strafgesetzbuches wird im innerkirchlichen Rechtssystem lediglich mit Hinblick auf die Folgen für die Mitgliedschaftsrechte der oder des Betreffenden verhandelt. Darüber hinaus untersteht die Person den üblichen Rechtsverfahren im jeweiligen Land.

Zum Vergleich müssten eher die existierenden innerkirchlichen Rechtssysteme aller Weltreligionen, hinsichtlich ihrer tatsächlichen Schnittstellen mit dem jeweiligen staatlichen Rechtssystem, weit mehr Anlass zur Besorgnis geben, als die innerkirchlichen Disziplinarverfahren der Scientology-Kirche. Ob man nun auf die innerkirchliche Rechtsordnung der Amtskirchen (dort sogar als „Amtszucht“ bezeichnet) in Deutschland blickt, die Sharia-Praktiken im Islam oder auch die Religionsgerichte im Judentum, die z.B. exklusiv für Scheidungen zuständig sind: Alle Weltreligionen ergänzen durch eigene interne Rechtsverfahren Teile der weltlichen Rechtsordnung.

Die Scientology-Kirche verhält sich damit völlig innerhalb der üblichen und anerkannten Traditionen von Verbänden und Religionsgemeinschaften. Dies gilt auch für die erwähnten, internen Schlichtungsverfahren. Sie entlasten nicht nur die staatlichen Gerichte, sondern werden heutzutage zum Teil sogar in einigen Bundesländern als notwendige Prozessvoraussetzung für die Erhebung von Klagen vor den ordentlichen Gerichten bereits gesetzlich VERLANGT. Dass die Scientology-Kirche solche Verfahren intern als günstiger, einfacher und schneller propagiert als Verfahren vor ordentlichen Gerichten, kann im Zeitalter der „Mediation“ schwerlich als Gefährdung des Rechtsstaates klassifiziert werden, auch wenn dies manche voreingenommenen „Experten“ so konstruieren und sehen wollen. Der Wahrheit sind sie mit ihren gefärbten Meinungen damit nicht näher gekommen. Das Gegenteil ist sogar der Fall.

Weitere Informationen:
Pressedienst der Scientology Kirche Bayern e.V.
Ansprechpartner: Uta Eilzer
Beichstraße 12, 80802 München,
TEL. 089-38607-0, FAX. 089-38607-109
eMail: eilzer@skb-pressedienst.de
WEB: www.skb-pressedienst.de

Pressemitteilungen

kulibri.com beschließt, kompletten Service für online Terminfindung weiterhin kostenlos anzubieten

München, 18 Dezember 2011, Gemeinsame Termine schnell finden. Interne Terminkoordination, Absprachen oder Eventplanung – Diese und weitere Anwendungen sind das Ziel des Services von kulibir.com.

Interne Terminkoordination, Absprachen oder Eventplanung – Diese und weitere Anwendungen sind das Ziel des Services von kulibri.com. Das Portal bietet eine innovative Lösung, um mit Freunde oder Kollegen auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, ob für Meetings, Umfragen oder Ausgabenberechnungen. Dass der Service (weiterhin) kostenlos angeboten wird, ist neben den vielen praktischen Funktionen ein zusätzliches Pro-Argument.

Termin finden ist nicht immer einfach, besonders, wenn diese Termine mehrfacher Zusagen bedürfen. Je mehr Menschen an einem Termin teilnehmen sollen, desto schwieriger wird es, alle unter einen Hut zu bekommen.

Das hat jetzt ein Ende: Kulibri.com bietet eine einfache und vor allem kostenlose Alternative zum nervenaufreibenden Terminchaos. Mit dem Tool kann jeder schnell und kostenfrei einen Termin anlegen und das auch ohne Registrierung!

Wer also Termine finden, eine Terminabstimmung oder ein Event planen möchte, kann dazu einfach ein neues Kulibri-Projekt anlegen. Dazu gehören nur wenige logische Angaben, wie der Name des Projektleiters, sowie dessen Emailadresse.

Danach gibt man dem Projekt ebenfalls einen Namen und fügt eine prägnante Beschreibung hinzu. Weiter kommt es zur eigentlichen Terminabstimmung, indem die für das entsprechende Projekt konkrete Tage in einem Kalender ausgewählt werden. Zudem versieht man das Ganze gegebenenfalls mit einem Kommentar oder wichtigen Informationen.

Nun werden Einladungen verschickt, und zwar an alle potentiellen Teilnehmer des Termins oder Events. Das geht per Emailadressen oder auch über das Social Network Facebook. Alle, die teilnehmen, können nun in die Event-Liste ihre Verfügbarkeit einfügen und somit helfen, das Projekt zu planen und vor allem zu einem gemeinsam realisierbaren Termin zu führen. Kulibri ist also der Online-Treffpunkt vor dem realen Treffen und wird zukünftig auch um zusätzliche kommerzielle Anwendungen ausgebaut werden.

Die i-ruck GmbH ist Betreiber der Internetplattform www.kulibri.com. Die
Entwicklungs- und Betreibergesellschaft mit Sitz in München, konzentriert
sich auf die Verbesserung von Interaktionsstrukturen zwischen
Interessensgruppen.

i-ruck GmbH
Robert Weisbecker
Otto-Sendtner-Str. 8
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089-32208770
http://www.kulibri.com