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SpillFix Universal-Bindemittel für Öl und andere Flüssigkeiten

SpillFix Unversal-Bindemittel für Öl und andere Flüssigkeiten

 

SpillFix hat eine 4-fach höhere Aufnahmekapazität als Mineral-/Tongranulat, ist wiederverwendbar, reduziert die bisher eingesetzte Menge an Mineralgranulat um bis zu 66% und ist ein nachhaltiges Produkt.

Viele Unternehmen sprechen über Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Mit SpillFix wird es tatsächlich vorgelebt. Jede Phase des Produktlebenszyklusses ist der Inbegriff der Umweltverantwortung. Der Rohstoff von SpillFix besteht aus Schalen der Kokosnuss. Diese sind ein Abfallprodukt aus der Kokosnuss-Industrie. Die Kokosnusspalme wie auch die Kokosnüsse selbst werden ohne Chemikalien, Düngemittel, Pestizide oder irgendwelche anderen Zusätze angebaut. Ausschließlich der Regen sorgt für ein gutes Wachstum. Die Verarbeitung erfolgt ebenso ohne jedwede Zusätze.

Das Universal-Bindemittel SpillFix ist ein nachwachsender Rohstoff und 100%-iges Naturprodukt. Es ist staubfrei und enthält eine krebserregenden oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffe wie bei Mineral- und Tongranulaten. Es enthält keinen gesundheitsschädlichen Quarzstaub, Silikat- bzw. Aluminiumstaub.

SpillFix ist ein Universalbindemittel, dass alle Flüssigkeiten absorbiert – also alle dünn- bis dickflüssigen Kohlenwasserstoffe. Das Bindemittel-Granulat ist Ölbindemittel, Chemikalienbinder und Universalbindemittel in Einem. Innerhalb kürzester Zeit werden bereits 90% Flüssigkeit vollständig absorbiert. Es trennt hervorragend Öl von Wasser, ohne auf Böden Rückstände wie ein rutschiger Ölfilm zu hinterlassen. SpillFix saugt komplett alles auf, so dass der Boden sofort wieder begehbar ist. Es müssen keine Reinigungsmittel eingesetzt werden, um den Boden erst einmal sauber und betretbar zu bekommen.

Ölverschmutzungen aller Art, Verschmutzungen mit Chemikalien, Säuren, Lacke, Lösungsmittel, Körperflüssigkeiten, Klebstoffe, Milch, Säfte usw. werden mit dem Allzweck-Granulat schnell, sicher und sauber entfernt. Das Material ist hoch saugfähig und hat hervorragende Absorptionseigenschaften. Das Besondere an dem Material ist, dass es aus einer Mikroschwamm-Wabenstruktur besteht, dass die Flüssigkeit in sich aufnimmt und diese einkapselt. Aus diesem Grund kann SpillFix auch wieder verwendet werden. So lange, bis der vollständige Sättigungsgrad erreicht ist.

Da das Kokosnuss-Granulat wesentlich mehr Absorptionskapazität bei viel weniger Eigengewicht und Trockenmasse aufweist, sparen Unternehmen hier viele Kosten ein. Wichtig zu wissen ist, dass 2,8 kg SpillFix Allzweck-Kokosnussgranulat die gleiche Absorptionskapazität hat wie 22,5 kg Mineral-/Tongranulat. Das heißt für Unternehmen ein enormes Einsparungspotential in allen Bereichen, wo SpillFix eingesetzt wird.

Etwa 75% Einsparung bietet SpillFix im Gegensatz zu bisher eingesetzten Mineral- und Tongranulaten. Lagerplätze und die Lagerkosten werden ebenfalls um 75% reduziert. Dringend benötigter Lagerplatz für andere Artikel wird so wieder frei. Wiederum hohe Lagerkosten werden eingespart. Jährliche Lieferungen von Tongranulat werden um 75% reduziert. Reinigungsmittel für verschmutzte Böden nach Einsatz von SpillFix werden nicht benötigt. Auch hier werden bis zu 99% Reinigungsmittel eingespart.

Die Entsorgung ist ein besonders großes Thema. Das Kokosnuss-Granulat kann verbrannt werden, ist kompostierbar und kann – wenn keine gefährlichen Stoffe damit aufgenommen wurden – in den normalen Müll entsorgt werden. Nachzufragen ist bei der jeweiligen Gemeinde. Das heißt, mit SpillFix können bis 99% Entsorgungskosten eingespart werden.

Mitarbeiter müssen keine schweren Arbeiten mehr leisten. SpillFix leistet gute Vorarbeit. 1 Mann kann zukünftig große Verschüttungen im Handumdrehen beseitigen, wo bisher 6 Mann benötigt wurden. Dank des geringen Gewichtes ist das Granulat schnell wieder zusammengekehrt und in einen dafür vorgesehenen Behälter rein zu schütten, um es bei nächstem Mal wieder zu verwenden.

Weitere Informationen und Musterdose bestellen, um SpillFix selber auszuprobieren: www.spillfix-bindemittel.de

 

Kontaktdaten:

MAKRO IDENT e.K.

Brady-SPC Distributor „GOLD-EXPERT“

Bussardstrasse 24

D-82008 Unterhaching

TEL. 089-615658-28

FAX. 089-615658-25

WEB: https://www.spillfix-bindemittel.de

Ansprechpartner: Angelika Hentschel

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SpillFix Universal-Bindemittel für Öl und andere Flüssigkeiten

SpillFix Universal-Bindemittel für Öl und andere Flüssigkeiten

SpillFix hat eine 4-fach höhere Aufnahmekapazität als Mineral-/Tongranulat, ist wiederverwendbar, reduziert die bisher eingesetzte Menge an Mineralgranulat um bis zu 66% und ist ein nachhaltiges Produkt.

Viele Unternehmen sprechen über Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Mit SpillFix wird es tatsächlich vorgelebt. Jede Phase des Produktlebenszyklusses ist der Inbegriff der Umweltverantwortung. Der Rohstoff von SpillFix besteht aus Schalen der Kokosnuss. Diese sind ein Abfallprodukt aus der Kokosnuss-Industrie. Die Kokosnusspalme wie auch die Kokosnüsse selbst werden ohne Chemikalien, Düngemittel, Pestizide oder irgendwelche anderen Zusätze angebaut. Ausschließlich der Regen sorgt für ein gutes Wachstum. Die Verarbeitung erfolgt ebenso ohne jedwede Zusätze.

Das Universal-Bindemittel SpillFix ist ein nachwachsender Rohstoff und 100%-iges Naturprodukt. Es ist staubfrei und enthält eine krebserregenden oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffe wie bei Mineral- und Tongranulaten. Es enthält keinen gesundheitsschädlichen Quarzstaub, Silikat- bzw. Aluminiumstaub.

SpillFix ist ein Universalbindemittel, dass alle Flüssigkeiten absorbiert – also alle dünn- bis dickflüssigen Kohlenwasserstoffe. Das Bindemittel-Granulat ist Ölbindemittel, Chemikalienbinder und Universalbindemittel in Einem. Innerhalb kürzester Zeit werden bereits 90% Flüssigkeit vollständig absorbiert. Es trennt hervorragend Öl von Wasser, ohne auf Böden Rückstände wie ein rutschiger Ölfilm zu hinterlassen. SpillFix saugt komplett alles auf, so dass der Boden sofort wieder begehbar ist. Es müssen keine Reinigungsmittel eingesetzt werden, um den Boden erst einmal sauber und betretbar zu bekommen.

Ölverschmutzungen aller Art, Verschmutzungen mit Chemikalien, Säuren, Lacke, Lösungsmittel, Körperflüssigkeiten, Klebstoffe, Milch, Säfte usw. werden mit dem Allzweck-Granulat schnell, sicher und sauber entfernt. Das Material ist hoch saugfähig und hat hervorragende Absorptionseigenschaften. Das Besondere an dem Material ist, dass es aus einer Mikroschwamm-Wabenstruktur besteht, dass die Flüssigkeit in sich aufnimmt und diese einkapselt. Aus diesem Grund kann SpillFix auch wieder verwendet werden. So lange, bis der vollständige Sättigungsgrad erreicht ist.

Da das Kokosnuss-Granulat wesentlich mehr Absorptionskapazität bei viel weniger Eigengewicht und Trockenmasse aufweist, sparen Unternehmen hier viele Kosten ein. Wichtig zu wissen ist, dass 2,8 kg SpillFix Allzweck-Kokosnussgranulat die gleiche Absorptionskapazität hat wie 22,5 kg Mineral-/Tongranulat. Das heißt für Unternehmen ein enormes Einsparungspotential in allen Bereichen, wo SpillFix eingesetzt wird.

Etwa 75% Einsparung bietet SpillFix im Gegensatz zu bisher eingesetzten Mineral- und Tongranulaten. Lagerplätze und die Lagerkosten werden ebenfalls um 75% reduziert. Dringend benötigter Lagerplatz für andere Artikel wird so wieder frei. Wiederum hohe Lagerkosten werden eingespart. Jährliche Lieferungen von Tongranulat werden um 75% reduziert. Reinigungsmittel für verschmutzte Böden nach Einsatz von SpillFix werden nicht benötigt. Auch hier werden bis zu 99% Reinigungsmittel eingespart.

Die Entsorgung ist ein besonders großes Thema. Das Kokosnuss-Granulat kann verbrannt werden, ist kompostierbar und kann – wenn keine gefährlichen Stoffe damit aufgenommen wurden – in den normalen Müll entsorgt werden. Nachzufragen ist bei der jeweiligen Gemeinde. Das heißt, mit SpillFix können bis 99% Entsorgungskosten eingespart werden.

Mitarbeiter müssen keine schweren Arbeiten mehr leisten. SpillFix leistet gute Vorarbeit. 1 Mann kann zukünftig große Verschüttungen im Handumdrehen beseitigen, wo bisher 6 Mann benötigt wurden. Dank des geringen Gewichtes ist das Granulat schnell wieder zusammengekehrt und in einen dafür vorgesehenen Behälter rein zu schütten, um es bei nächstem Mal wieder zu verwenden.

Weitere Informationen und Musterdose bestellen, um SpillFix selber auszuprobieren: www.spillfix-bindemittel.de

 

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WEB: https://www.spillfix-bindemittel.de

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Pressemitteilungen

Referendum gegen Offshore Öl- und Gasförderung in der Adria

Probebohrungen werden in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark Kornati stattfinden

Referendum gegen Offshore Öl- und Gasförderung in der Adria

Ein toter Delfin treibt in der Adria. (Bildquelle: @ S.Hartmann)

In Kroatien wächst der Widerstand gegen die Pläne der Regierung, in der Adria in großem Stil Erdöl und Erdgas zu fördern. Die Umweltorganisation „Eko Kvarner“ hat ein Referendum angekündigt, falls die Regierung nicht auf die Öl- und Gasförderung in dem sensiblen Meeresgebiet verzichtet, berichtet die kroatische Zeitung 24sata.

Sollte die Regierung das Projekt nicht bis zum 16. April, dem Ende der öffentlichen Anhörung zu den Umweltauswirkungen der Öl- und Gasförderung in der Adria, fallengelassen haben, will Vjeran Pirsic, Vorsitzender von „Eko Kvarner“, es mit Hilfe der Bevölkerung stoppen.

Das Referendum wird bislang von der kroatischen Bauernpartei HSS und der OraH, den kroatischen Grünen, unterstützt.

Probebohrungen in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark Kornati
Dessen ungeachtet hat die Regierung, also noch vor Abschluss der öffentlichen Anhörung, bereits 10 Probebohrlizenzen an 5 Energiekonzerne, darunter die österreichische OMV, vergeben. Drei Bohrfelder, die Blöcke 8, 10 und 11, liegen vor der Insel Kornati und dem Mutersko More in unmittelbarer Nähe zum Kornaten-Meeresnationalpark. Die OMV will hier gemeinsam mit Marathon Oil aus den USA erste Probebohrungen durchführen.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) befürchtet, dass es bereits während der Probebohrungen zu schwerwiegenden Schädigungen des Meeresökosystems kommt. Bei Probebohrungen gelangen mehr toxische Flüssigkeiten und Bohrschlamm ins Meer als während der Erschließung, da die Löcher meist tiefer sind, langsamer gebohrt werden und größere Durchmesser besitzen.

Kampagne „Rettet die Adria!“
Mit der Kampagne “ Rettet die Adria “ will die GRD gemeinsam mit kroatischen Initiativen die Förderung von Erdöl und Erdgas in der kroatischen Adria verhindern.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, die kroatische Regierung zum Umdenken zu bewegen. Die Adria muss vor der Öl- und Gasförderung und den katastrophalen Folgen einer Ölpest geschützt werden“, erklärt der Diplom-Biologe Ulrich Karlowski von der GRD.

Zum Hintergrund:
Bereits in wenigen Jahren könnten Hunderte Öl- und Gasbohrinseln die Küsten der kroatischen Adria verschandeln. Die Territorialgewässer des Landes wurden in 29 unterschiedlich große Blöcke mit einer Gesamtgröße von knapp 37.000 km² aufgeteilt. Fast die gesamte Küste mit ihren mehr als 1.200 Inseln wird betroffen sein. Der Mindestabstand der Bohrinseln zur Küste wurde auf 10 km bzw. auf 6 km von der Außenlinie der Inseln festgelegt.

Experten warnen vor langfristigen Schäden für Tourismus und Fischerei
Die kroatische Adria ist eines der populärsten Urlaubsziele der Welt. Der Tourismus zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen und trägt in großem Maße zum Bruttoinlandsprodukt bei. Eine Katastrophe wie 2010 im Golf von Mexiko, der 12 mal größer ist als die relativ kleine, umschlossene Adria, würde Tourismus und Fischerei ruinieren.

Gravierende wirtschaftliche Folgen gäbe es aber nicht nur in Kroatien, sondern auch in angrenzenden Ländern wie Italien, Slowenien, Montenegro und je nach Ausmaß, auch in anderen Mittelmeerstaaten.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist die einzige Umweltorganisation in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine einsetzt.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Pressemitteilungen

Rettet die Adria! Kampagne gegen kroatische Offshore-Ölförderung

Zu den dreckigen 5 zählt auch die OMV aus Österreich

Rettet die Adria! Kampagne gegen kroatische Offshore-Ölförderung

Ein toter Delfin treibt in der Adria. (Bildquelle: @ S.Hartmann)

2015 könnte den Beginn vom Ende des Ökosystems der kroatischen Adria markieren, befürchtet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). „Mit der Vergabe von 10 Probebohrlizenzen an 5 Energiekonzerne hat die kroatische Regierung grünes Licht für die nachhaltige Zerstörung des gesamten Ökosystems und die Ausrottung der letzten Adria-Delfine und vieler anderer Meerestiere gegeben“, kritisiert der GRD-Biologe Ulrich Karlowski.

Petition „Hands off – Die Adria darf nicht sterben!“ auf change.org
Mit ihrer Kampagne „Rettet die Adria“ wollen die Münchner Delfinschützer gemeinsam mit kroatischen Initiativen den geplanten Bau unzähliger Öl- und Gasförderanlagen in dem sensiblen Meeresgebiet verhindern. Über 3.000 Menschen haben die auf change.org laufende Petition der GRD Petition “ Hands off – Die Adria darf nicht sterben! Keine Ölplattformen in der Adria! “ bereits unterstützt, darunter auch viele kroatische Bürgerinnen und Bürger.

Bereits in wenigen Jahren könnten Hunderte Ölplattformen und Gasförderanlagen die Küsten des Landes verschandeln. Die kroatische Regierung hat die Territorialgewässer des Landes in 29 unterschiedlich große Blöcke mit einer Gesamtgröße von knapp 37.000 km² aufgeteilt. Der Mindestabstand der Bohrinseln zur Küste wurde auf 10 km bzw. auf 6 km von der Außenlinie der Inseln festgelegt. Zum Vergleich: Die im Golf von Mexiko 2010 untergegangene „Deepwater Horizon“ bohrte in etwa 84 Kilometern Entfernung vor der Küste des US-Bundestaates Louisiana.

Die dreckigen 5
Zu den fünf Energiekonzernen, die jetzt Probebohrungen in der Adria durchführen werden, gehören neben der OMV aus Österreich, Marathon Oil aus den USA, die italienischen Konzerne ENI und Medoilgas sowie der kroatische Energiekonzern Ina.

Durch besonderen Zynismus zeichnet sich dabei die österreichische OMV aus. Auf der Konzernhomepage bekennt sich OMV „zu nachhaltigem Ressourcenmanagement, um die Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf das Ökosystem möglichst gering zu halten“, auch „von besonderer Sorgfalt in Gebieten mit hoher Biodiversität“ ist die Rede.

„Wenn dem so wäre, dürfte sich OMV nicht um die Ölförderung in den vielfach noch intakten Küstengewässern Kroatiens, in denen vom Aussterben bedrohte Tierarten, wie die letzten Adria-Tümmler und Mittelmeermönchsrobben leben, reißen“, betont Ulrich Karlowski. Denn bei Probebohrungen gelangen mehr toxische Flüssigkeiten und Bohrschlamm ins Meer als während der Erschließung, da die Löcher meist tiefer sind, langsamer gebohrt werden und größere Durchmesser besitzen.

Experten warnen vor langfristigen Schäden für Tourismus und Fischerei
Die kroatische Adria ist eines der populärsten Urlaubsziele der Welt. Der Tourismus zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen und trägt in großem Maße zum Bruttoinlandsprodukt bei. Eine Katastrophe wie 2010 im Golf von Mexiko, der 12 mal größer ist als die relativ kleine, umschlossene Adria, würde Tourismus und Fischerei ruinieren.

Gravierende wirtschaftliche Folgen gäbe es aber nicht nur in Kroatien, sondern auch in angrenzenden Ländern wie Italien, Slowenien, Montenegro, und je nach Ausmaß, auch in anderen Mittelmeerstaaten.

Gemeinsamer Protest
Die kroatische Umweltallianz CASA (Clean Adriatic Sea Alliance) sowie die Umweltorganisationen SUNCE (Split), Zelena akcija und Zeleni forum protestieren in Kroatien gegen die Gier nach dem „schwarzen Gold“ aus dem Meer.
„Unser gemeinsames Ziel ist es, die kroatische Regierung zum Umdenken zu bewegen. Die Adria muss vor der Öl- und Gasförderung und den katastrophalen Folgen einer Ölpest geschützt werden“, erklärt Ulrich Karlowski.

Weitere Informationen: rettet-die-adria.org

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist die einzige Umweltorganisation in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine einsetzt.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Pressemitteilungen

Die D.A.S. informiert: Urteile in Kürze – Immobilienrecht

Wegerecht und Christbaumnadeln

Wer mit seinem alten Weihnachtsbaum zu viele Nadeln hinterlässt, muss sie auch wegkehren. Zu diesem Schluss kam das OLG Frankfurt a. M.. Ein Grundstückseigentümer war Inhaber eines Wegerechts an einem fremden Grundstück. Beim Entsorgen seines Christbaums hinterließ er auf dem Grund und Boden seines Nachbarn eine Nadelspur. Das Gericht entschied der D.A.S. zufolge, dass der Inhaber eines Wegerechts generell keine Kehrpflicht auf dem fremden Grundstück habe. Dessen Eigentümer könne jedoch im Einzelfall verlangen, eine übermäßige Verschmutzung zu beseitigen.
OLG Frankfurt a. M., Az. 19 U 273/08

Hintergrundinformation:
Ein Wegerecht ermächtigt den Eigentümer eines Grundstücks, das keinen eigenen Zugang zur Straße hat, dieses über das Grundstück eines Nachbarn zu erreichen. Es kann im Grundbuch eingetragen werden. Naturgemäß sorgen Wegerechte für viele Streitigkeiten – wer will schon, dass Fremde täglich das eigene Grundstück überqueren. Besonders wichtig ist es, bei der Vereinbarung oder Eintragung des Wegerechts genau festzulegen, was erlaubt sein soll und was nicht. Der Fall: Ein Grundstückseigentümer ohne eigenen Straßenzugang hatte ein Wegerecht am Grundstück eines Nachbarn. Über dessen Ausübung waren beide ausführlich in Streit geraten – da ging es um das Befahren durch Besucher, um das Schließen des Tores, um das Aufstellen von Mülltonnen und um spielende Kinder. Nach Weihnachten musste der Nachbar feststellen, dass der über sein Grundstück führende Weg durch den Transport eines trockenen Weihnachtsbaums mit Nadeln verschmutzt worden war. Die Spur führte zum Inhaber des Wegerechts. Nun platzte ihm der Kragen: Er verklagte den Missetäter auf insgesamt ein Dutzend Punkte im Zusammenhang mit dem Wegerecht – einschließlich einer wöchentlichen Kehrpflicht für den Teil des Weges, der über sein Grundstück führte. Das Urteil: Nach Mitteilung der D.A.S. Rechtsschutzversicherung prüfte das OLG Frankfurt die Rechtslage gründlich. Eine allgemeine Kehrpflicht für das fremde Grundstück konnte es jedoch beim Wegerecht nicht im Gesetz finden. Auch für eine Beteiligung an irgendwelchen Reinigungskosten sei kein Raum. Allerdings könne der Nachbar, über dessen Grundstück der Weg führe, im Einzelfall eine Reinigung verlangen – wenn sein Grundstück durch übermäßige Nutzung besonders verschmutzt worden sei. Ob dies hier der Fall gewesen war, blieb in dem Prozess offen. Fazit: Wer sich ein Grundstück mit Wegerecht kauft, sollte schauen, dass er mit dem Nachbarn auskommt. Denn: Lange Gerichtsprozesse tragen meist nicht zum gutnachbarlichen Zusammenleben bei.
Oberlandesgericht Frankfurt a. M., Urteil vom 01.06.2010, Az. 19 U 273/08

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Steripower Secure light – der Überalldesinfizierer mit Zugriffsschutz

Starnberg, 03. Juni 2014 – Die Starnberger STERIPOWER GmbH & Co. KG präsentiert mit dem Steripower Secure light ein neues hocheffizientes, berührungsloses Hände-Desinfektionsgerät für Umgebungen, in denen ein ungesicherter Zugang Kinder, Suchtkranke oder Demente gefährden könnte.

Steripower Secure light - der Überalldesinfizierer mit Zugriffsschutz

Steripower Secure light_ON

Die berührungslosen Hände-Desinfektionsgeräte der Marke Steripower genießen am Markt einen guten Ruf. Ausgestattet mit moderner Elektronik, Dosiervorrichtung und Infrarotlichtschranke machen sie aus einer einst lästigen Prozedur ein komfortables Geschehen mit hohem Fun-Faktor. In einigen Einrichtungen wie beispielsweise der geschlossenen Psychiatrie, in Suchtkliniken, geriatrischen Einrichtungen und Kinderkliniken stellt ein offen zugängliches Hände-Desinfektionsgerät oft eine Gefahr dar. Mit Steripower Secure light bietet das Starnberger Unternehmen ein gesichertes Hände-Desinfektionsgerät an, das nur autorisierten Nutzern Zugang gewährt. Zum Freischalten des Geräts muss man keinen Zahlencode eingeben oder umständlich mit einem Schlüssel hantieren. Berechtigte führen einen Transponder mit sich, der Steripower Secure light berührungslos über Funk freigibt, sobald sie sich in unmittelbarer Nähe des Geräts befinden. Komfort und Sicherheit gehen bei dieser Lösung eine gelungene Symbiose ein. Durch den Verzicht auf eine manuelle Eingabe eines Codes wird das Verschleppen von Keimen über das Tastenfeld verhindert. Auch ein Ausspähen des Codes ist damit nicht möglich. Derzeit wird das Gerät mit fünf Transponder-Chips ausgeliefert. Alternativ können aber auch z. B. Armbänder, Schlüssel oder Karten mit Transpondern eingesetzt werden.
Sobald Steripower Secure light freigeschaltet ist, desinfiziert es beide Hände gleichzeitig: Hände in die Geräteöffnung einführen – automatischer Sprühstoß – fertig.

Der fein verteilte Sprühstoß benetzt beide Hände flächendeckend – ohne gesundheitsgefährdende Aerosoldämpfe. Eine Auffangschale mit integriertem Saugpad nimmt überschüssige Flüssigkeit auf und verhindert die Verschmutzung von Fußboden oder Arbeitstisch.

Die Applikationsmengen lassen sich in 10 Stufen von 0,5 bis 5 ml einstellen. Sogar eine zusätzliche Feindosierung ist möglich. Da sämtliche gängigen, flüssigen Desinfektionsmittel verwendbar sind, kann das Präparat eingesetzt werden, das sich für die jeweilige Anwendung am besten eignet.

„Nach dem internationalen Erfolg mit weltweit über 30.000 Steripower haben wir nun mit dem neuen Gerät besonders die Einsatzbereiche abgedeckt, in denen ein gesicherter Zugang unbedingt nötig ist. Wir betreten ein Marktsegment, das ebenfalls große Wachstumschancen verspricht“, äußert sich Geschäftsführer Jan Rombach zur Einführung des Steripower Secure light zufrieden.

Bildrechte: Steripower GmbH & Co.KG Bildquelle:Steripower GmbH & Co.KG

STERIPOWER ist Hersteller des ersten berührungslosen Hände-Desinfektionsgerätes. Ziel des im Jahre 2003 gegründeten Unternehmens ist es, die Hygiene in allen Lebensbereichen entscheidend zu verbessern. Eingesetzt werden die Steripower-Geräte bereits von prominenten Nutzern wie dem Bundespräsidialamt, von renommierten Unternehmen wie der Deutschen Telekom, auf vielen Kreuzfahrtschiffen, in Krankenhäusern, Seniorenheimen sowie in allen Sanitär-Stationen der Tank & Rast AG an den Bundesautobahnen. Die Steripower-Produkte sind durch das internationale Vertriebsnetz weltweit erhältlich.

Steripower GmbH
Jan Rombach
Schiffbauerweg 1
82319 Starnberg
+49 (0) 81 51 / 555 15 -16
j.rombach@steripower.de
http://www.steripower.de

CREATISSIMA GmbH
Ilona Krämer
Am Stocker 12b
83661 Lenggries
08042-507900
ilona.kraemer@creatissima.de
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Schutz des Grundwassers gegen Verschmutzung – von Dr. Thomas Schulte

Schutz des Grundwassers gegen Verschmutzung  - von Dr. Thomas Schulte

Gewässerschutz in Deutschland

Im Rahmen eines Weiterbildungsprogramms werden die grundsätzlichen Fragen zum Wasserrecht und Gewässerschutz diskutiert. Referenten sind regelmäßig Florian Fritsch, Pionier im Bereich Elektromobilität, technischer Experte im Bereich Umweltschutz sowie Dr. Thomas Schulte, Rechtsanwalt in Berlin. Die Sammlung und Behandlung von Abwasser ist in Deutschland in den letzten einhundertfünfzig Jahren neben stagnativen Phasen im Grunde stetig verbessert worden und hat einen hohen Standard erreicht. Nach der letzten Erhebung des statistischen Bundesamtes waren 1991 90,6% der Wohnbevölkerung an die öffentliche Kanalisation angeschlossen. Die Abwässer von 85,1% der Bevölkerung wurden in öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen gereinigt, wobei 44,4% der Abwässer bereits der weitergehenden Reinigung unterzogen wurden. Dieser Prozess war und ist kostenintensiv und wird daher von vielen Widerständen begleitet.

Die gemischten Richtlinien

Mit den gemischten Richtlinien hat die EG die Dualität von Einissions- und Immissionskonzept verlassen. Die Grundwasserrichtlinie, die im Schwerpunkt emissionsseitig ausgerichtet ist, unterlegt das Grundwasser einem umfassenden Bewirtschaftungssystem. Die Kommunalabwasserrichtlinie, die neben emissions- und immissionsbezogenen Elementen umfassende Errichtungs- und Betreibungspflichten von Abwasserbehandlungsanlagen vorsieht, wird durch die Nitratrichtlinie ergänzt. Auch die Nitratrichtlinie, die beide Elemente enthält, verlangt umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung der Nitratbelastung der Gewässer.

Staatliche Daseinsvorsorge

Wasserrecht ist ein ganz altes Kulturrecht, weil die geordnete Nutzung des Wassers Voraussetzung für die Entwicklung der Gesellschaft war und ist. Der aktuelle Status ist ein gewisses Desinteresse der Bevölkerung an diesen Fragen, weil diese gemeinhin als gelöst gelten.

Die unschädliche Abwasserbeseitigung ist heute ein Kernbereich der staatlichen Daseinsvorsorge. Zur Sammlung des Abwassers in der Kanalisation sind Misch- oder Trennsysteme üblich. Beim Mischsystem fließen Schmutz- und Regenwasser in einem gemeinsamen Kanal ab. Um bei starken Regenfällen eine Überlastung der Kläranlagen zu vermeiden, sind Stauräume oder Entlastungsbauwerke vorgesehen. Beim Trennsystem werden Schmutz- und Regenwasser in verschiedenen Kanälen abgeführt. Meist gelangt das Regenwasser direkt in den Vorfluter.

Die Richtlinie des Rates vom 17.12.1979 über den Schutz des Grundwassers
gegen Verschmutzung durch bestimmte gefährliche Stoffe (80168/EWG) entzieht sich einer klaren Einordnung in das System der Richtlinien.

Gemäß Art. 1 Abs.1 soll das Grundwasser vor zukünftigen Verunreinigungen durch bestimmte gefährliche Stoffe geschützt werden und vorhandene Verunreinigungen sollen eingedämmt oder behoben werden (erste Begründungserwägung). Aus dem Anwendungsbereich der Richtlinie sind Haushaltsabwässer einzelstehender Wohnstätten sowie unschädliche Ableitungen ausgenommen (Art. 2). Damit gilt die Grundwasserrichtlinie auch nicht für die kommunalen Abwässer, die gemäß Art. 3 Abs. 1 Satz 3 Kommunalabwasserrichtlinie nicht in die Kanalisation eingeleitet werden. Die Ableitung gefährlicher Stoffe, die im Anhang der Richtlinie genannt und in Liste I und II unterteilt werden, soll für Stoffe der Liste I verhindert und für Stoffe der Liste II begrenzt werden (Art. 3). In Liste I sind einzelne Stoffe verschiedener Stofffamilien und – gruppen enthalten, die aufgrund ihrer Toxizität, Langlebigkeit, mutagenen, bioakkumulierenden und cancerogenen Wirkung als besonders gefährlich gelten (Anhang). Die Mitgliedstaaten haben jegliche direkte Ableitung dieser Stoffe zu verbieten.

Regelung zu grundwasserschädigende Stoffe

In Liste II sind grundwasserschädigende Stoffe enthalten; das Einleiten dieser Stoffe darf nur nach Prüfling durch die Mitgliedstaaten erlaubt werden (Art. 5). Die künstliche Anreicherung des Grundwassers für die öffentliche Gewässerbewirtschaftung bedarf einer gesonderten Genehmigung (Art. 6). Die nationalen Behörden haben die Einhaltung der Genehmigungen zu überwachen (Art. 13).

Die Umsetzung der Richtlinie in deutsches Recht, die nach Ansicht der Bundesrepublik insbesondere durch die §§ 2, 3 Abs.1 Ziffer 5, 19a – f ,19g – f , 34 Abs.1 WHG, durch das Abfallgesetz, durch das Verwaltungsverfahrensgesetz sowie landesrechtliche Gesetze und Erlasse und Verwaltungsvorschriften geleistet worden war“, wurde von der Kommission als ungenügend kritisiert. Aus diesem Grunde wurde am 02.Mai 1988 Klage gegen die Bundesrepublik erhoben. In dem Urteil vom 28.02.1991 stellte der EuGH fest, dass die deutschen Verwaltungsvorschriften dem Erfordernis der Rechtssicherheit nach einer konkreten, genauen und eindeutigen Umsetzung der Richtlinien nicht genügen.

Da die Bundesrepublik diesem Urteil noch nicht nachgekommen ist, ist eine erneute Verurteilung vor dem EuGH nicht auszuschließen.

V.i.S.d.P.:

Dr. Thomas Schulte

Rechtsanwalt

Die Kanzlei ist seit 1995 schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Kapitalanlagen- und Bankenrechts sowie auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes tätig und vertritt bundesweit die Interessen einzelner Anleger. Die Kanzlei verfügt über zwei Büros in Berlin und eine Zweigstelle in München.

Ergänzende Absenderangaben mit allen Kanzleistandorten finden Sie im Impressum auf unserer Internetseite www.dr-schulte.de

Kontakt:
Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte
Dr. Thomas Schulte
Friedrichstrasse 133
10117 Berlin
+49 (0) 30 71520670
dr.schulte@dr-schulte.de
http://www.dr-schulte.de

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Gewässerschutz: Düngepraxis und Umweltschutz – von Florian Fritsch

Begrenzung – Verringerung – Vorbeugung: Verunreinigungen durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen

Gewässerschutz: Düngepraxis und Umweltschutz - von Florian Fritsch

Gewässerschutz in Deutschland

Die Fragen des Umwelt- und Gewässerschutzes sind wichtige Themen für die Vorbereitung und Durchführung von Projekten – unabhängig von Frage nach den Motiven, sei es Umweltschutz, seien es ökonomische Aspekte. Im Rahmen von Seminaren und Weiterbildungsveranstaltungen der Rechtsanwälte Dr. Schulte und Partner rund um das Umweltrecht werden von verschiedenen Referenten und Experten Fragen rund um das Umweltrecht geklärt. Ein Modul waren die Richtlinien zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigung durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen. Vortragender Experte war der Projektleiter „Geothermie“ und Umweltexperte Florian Fritsch.

Dr. Thomas Schulte erläutert die rechtlichen Bestimmungen:

Die Richtlinie des Rates vom 12. Dezember 1991 zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigungen durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen (91/6761EWG) begrenzt die Stickstoffeinträge aus Düngemitteln und soll die durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen verursachten oder ausgelösten Gewässerverunreinigungen verringern und weiteren Gewässerverunreinigungen vorbeugen. Die Richtlinie dient damit der Ergänzung der Kommunalabwasserrichtlinie, die durch die weitergehende Reinigung des kommunalen Abwassers ebenfalls den Stickstoffeintrag in die Gewässer verringern soll (Art. 5 Kommunalabwasserrichtlinie). Beide Richtlinien gehen auf die Entschließung des Rates vom 28. Juni 1988 über den Schutz der Nordsee und anderer Gewässer in der Gemeinschaft zurück (Vierte Begründungserwägung). Zwar hatten Nitratgrenzwerte bereits in der Oberflächengewässerrichtlinie und in der Trinkwasserrichtlinie Eingang gefunden, diese Regelungen erwiesen sich aber als nicht ausreichend zum Schutz der Gewässer (Erste Begründungserwägung).

Die Richtlinie verfolgt einen dualen Ansatz:

Zur Vorbeugung einer weiteren Gewässerverschmutzung werden die Mitgliedstaaten verpflichtet, flächendeckende Regeln der guten, fachlichen Praxis in der Landwirtschaft einzuführen. Diese haben Leitlinien vorzusehen für die zeitliche und örtliche Beschränkung der Anwendung von Düngemitteln (Anhang II Abschnitt A. Nr. 1 und Nr. 2), für eine pflanzenbedarfsgerechte Düngung (Anhang II Abschnitt B), zum Bau von Güllebehältern (Anhang II Abschnitt A. Nr. 5) und zur Fortbildung der Landwirte (Art. 4 Abs. 1 b)).

Bei besonders mit Nitrat belasteten Gewässern werden die Mitgliedstaaten durch Aktionsprogramme (Art. 3 und Art. 5) zur Sanierung verpflichtet. Diese Programme haben Vorschriften über eine pflanzenbedarfsgerechte Düngung zur Begrenzung des Düngemitteleinsatzes (Anhang III Nr. 1), zur zeitlichen und mengenmäßigen Begrenzung des auf dem Boden aufgebrachten Wirtschaftsdüngers auf grundsätzlich 179 kg N je ha/a (Anhang III Nr. 2), über ausreichende Güllelagerkapazitäten und über die verpflichtende Anwendung der „Regeln der guten, fachlichen Praxis“ (Anhang III Nr. 1) zu enthalten. Die Verpflichtung zur Ausweisung von gefährdeten Gebieten besteht in Einzugsgebieten von Binnengewässern und von Grundwasser, wenn eine Überschreitung des Nitratgrenzwertes für Trinkwasser von 50 mg/1 besteht oder zu befürchten ist und in Einzugsgebieten von eutrophierungsgefährdeten Oberflächengewässern (einschließlich der Küstengewässer) (Art. 3 Abs. 1 i.V.m. Anhang I). Nach diesen Kriterien verpflichtet die Kommunalabwasserrichtlinie auch zur Vornahme einer weitergehenden Reinigung des kommunalen Abwassers (Anhang II Kommunalabwasserrichtlinie). Die Umsetzung der Richtlinie erfolgt in der Bundesrepublik durch die Düngemittelanwendungsverordnung.

Zusammenspiel Düngepraxis und Umweltschutz

Florian Fritsch hierzu: „Das Zusammenspiel Düngepraxis und Umweltschutz, aus ökologischer und ökonomischer Sicht, entwickelt sich weiter. Der Dümmer, zweitgrößter Binnensee in Niedersachsen erleidet jährlich eine Algenplage aufgrund der Überdüngung. Hier ist die Landwirtschaft nicht verpflichtet gewesen die Abwässer aus der industriellen Tierproduktion im Cloppenburger Land den Abwasserbeseitigungsanlagen zu überlassen. Dadurch stellt sich immer wieder das gleiche Problem; Algenwachstum und damit ökologischer Schaden. Ein innovatives Konzept des Rudolf Cordes (der Herr der Algen) stellt eine überzeugende Maßnahme dar. Herr Cordes hat bewiesen, dass durch natürliche Kläranlagen an den Flussrändern der Hunte die Bekämpfung des starken Algenwachstums realisiert werden können. Forschung und Entwicklung sind bestrebt neue Wege aufzuzeigen, die Bekämpfung des Algenwachstums ist eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Tätigkeit. Der beste Schutz vor Verschmutzung ist nach wie vor, sorgsamer und schonender Umgang mit dem Medium Wasser.“

Das System der Reinigung des Flusses (Flusskläranlage „Hydrozyklon“ System Cordes) wurde vorgestellt und diskutiert.

V.i.S.d.P.:

Florian Fritsch
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Florian Fritsch ist freier Consultant und Energieexperte. Er leitet als Geschäftsführer mehrere Unternehmen aus dem Bereich „Erneuerbare Energie“, insbesondere Tiefen-Geothermie, Elektromobilität und Solarthermie. Weitere Informationen unter: www.fg.de

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Pressemitteilungen

Verschmutzung infolge der Ableitung bestimmter gefährlicher Stoffe in die Ge­wässer der Gemeinschaft

Verschmutzung infolge der Ableitung bestimmter gefährlicher Stoffe in die Ge­wässer der Gemeinschaft

Gewässerschutz in Deutschland

Die Emissionsrichtlinien

Die Emissionsrichtlinien, deren Umsetzung in das deutsche Recht wegen der strukturellen Kongruenz zu dem deutschen Benutzungsregime bisher am wenigsten Schwierigkeiten bereitete, ergänzen die Kommunalabwasserrichtlinie in einigen Bereichen wesentlich. Im Rahmen von Beiträgen zu diesen Themen wird die Frage nach der Verbindung von Ökonomie und Ökologie diskutiert und Problempunkte herausgearbeitet. Algen auf Gewässern bringen das Leben aus dem Gleichgewicht und benötigen Lösungen. Im Rahmen von Gewässerschutz gibt es Möglichkeiten die Überdüngung der Gewässer teilweise noch ökonomisch sinnvoll zu nutzen. Wichtige Erkenntnisse und Diskussionsbeiträge des Herrn der Algen, Rudolf Cordes zur Reinigung des Dümmers, eines der größten Binnengewässer in Niedersachsen, mittels Flusskläranlagen. Der Dümmer erleidet in regelmäßigen Abständen eine Algenplage, die fatale Folgen für das aktive Leben im Dümmer darstellt. Durch eine natürliche Kläranlage, dem Hydrozyklon, sollen Phosphate aus dem Fluss Hunte gefischt werden, bevor diese in das zweitgrößte Binnengewässer in Niedersachsen gelangen und hier als Dünger für die Algen dienen, damit das Wachstum begünstigen und den See zum Kippen bringen.

Die Idee geht noch weiter:

Der Gartenbauingenieur und Algenpionier möchte die Nebenprodukte der Landwirtschaft und Hauskläranlagen ebenfalls noch vor dem Dümmer abfangen, seinen Ideen nach bedarf es dazu entlang der Hunte eines runden, flachen Beckens, durch das der Fluss geleitet wird und indem sich in der Mitte einen Abfluss befindet. Dann kommen Fliehkräfte ins Spiel, diese würden die Algen in bestimmte Teile des Beckens wachsen lassen und dann können diese geerntet werden und weiter in einer Biogasanlage zur Energiegewinnung genutzt werden. Der Dümmer würde gerettet.

Dr. Thomas Schulte erläutert die Richtlinien:

Diese Richtlinien, die auf der Richtlinie des Rates vom 04.05.1976 betreffend die Verschmutzung infolge der Ableitung bestimmter gefährlicher Stoffe in die Gewässer der Gemeinschaft (761464/EWG) beruhen, bilden den zweiten Schwerpunkt der Gewässerschutzpolitik der EG.

Während die Qualitätsrichtlinien für bestimmte Schadparameter Leitlinien und Grenzwerte vorgeben und die Sanierungsziele formulieren, sind die Emissionsrichtlinien stoffbezogen ausgerichtet und stellen Anforderungen an Ableitungen unabhängig von der Qualität des aufnehmenden Gewässers auf Ziel der Gewässerschutzrichtlinie ist ausweislich ihrer ersten Begründungserwägung der Schutz der Gewässer vor einer Verschmutzung, insbesondere durch bestimmte langlebige, toxische, biologisch akkumulierbare Stoffe. Die Gewässerschutzrichtlinie findet Anwendung auf alle stehenden und fließenden oberirdischen Binnengewässer und auf das Küstenmeer und innere Küstengewässer. Sie galt auch bis zum Erlass einer speziellen Richtlinie für das Grundwasser.

Einleitung von Schadstoffen

Nach dem hier verwirklichten Emissionsprinzip regelt die Richtlinie die Einleitung von Schadstoffen in diese Gewässer, wobei die Richtlinie die Mitgliedstaaten verpflichtet sind, die Verschmutzung der genannten Gewässer durch die besonders gefährlichen Stoffe der im Anhang enthaltenen Liste I zu beseitigen und die Verschmutzung durch die weiteren, gefährlichen Stoffe der im Anhang enthaltenen Liste II zu verringern. Die Liste I, die sogenannte schwarze Liste, umfasst besonders gefährliche Stofffamilien und -gruppen; hier ist vorgeschrieben, dass Ableitungen einer (zeitlich begrenzten) Genehmigung bedürfen, die die Emissionsnormen festsetzen. Für die schwarze Liste sind Stoffe aufgrund ihrer Toxizität, ihrer Langlebigkeit und ihrer Bioakkumulation ausgewählt worden. Auch die Ableitungen von Stoffen der Liste II (graue Liste), die weniger gefährlich sind, bedürfen der vorherigen Genehmigung. Die Mitgliedstaaten bestimmen für Stoffe der Liste II den Emissionsgrenzwert. Daneben sind Sanierungsprogramme für Stoffe der Liste Il aufzustellen.

Dr. Thomas Schulte hierzu: „Daneben hat die Gewässerschutzrichtlinie mit ihren Tochterrichtlinien wegen ihrer Bestimmungen für Indirekteinleiter eine erhebliche Bedeutung für den Betreiber der Abwasserbeseitigungsanlage. So schreibt zum Beispiel Art. 3 Abs. 2 der Cadmiumrichtlinie“ vor, dass die in dieser Richtlinie festgelegten Grenzwerte an der Stelle anzuwenden sind, an der cadmiumhaltiges Abwasser den Betrieb verlässt. Entsprechende Regelungen enthalten die Richtlinien über Quecksilber und Hexachlorcyclohexan. Durch diese Bestimmungen wird die Abwasserzusammensetzung am Zulauf der kommunalen Kläranlagen mitbestimmt.“

V.i.S.d.P.:

Dr. Thomas Schulte
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Pressemitteilungen

Richtlinie über die Qualität der Badegewässer – von Florian Fritsch, FG

Die Einordnung der Kommunalabwasserrichtlinie – Beispiel anhand des größten niedersächsischen Binnengewässers

Richtlinie über die Qualität der Badegewässer - von Florian Fritsch, FG

Gewässerschutz und Qualität von Badegewässern

Im Rahmen einer Seminar- und Diskussionsreihe der Rechtsanwälte Dr. Schulte und Partner diskutieren Experten aus Technik und Rechtswissenschaften ausgewählte Fragen der Wasserrechtrichtlinien. Der Sommer steht bald vor der Tür und der besondere Fokus liegt auf der Qualität der Badegewässer, welche Immissionsrichtlinie ist zur Einhaltung der Qualität gegeben? Diskutiert wurden insbesondere die technischen Innovationen wie die Flusskläranlagenideen des Cordes aus Cloppenburg, der dadurch die Reinigung des algenverseuchten Dümmers anstrebt. Florian Fritsch, Umweltexperte, Elektropionier sowie Projektleiter großer Projekte weltweit referierte über die technische Umsetzung.

Dr. Thomas Schulte erläutert die rechtlichen Bestimmungen:

Die Richtlinie des Rates vom 8.12.1975 über die Qualität der Badegewässer (76/160/EWG), die zweite nutzungsbezogene Immissionsrichtlinie, soll die Veruneinigung der Badegewässer herabsetzen und diese vor weiteren Qualitätsverminderungen bewahren. Sie betrifft Badegewässer, also oberirdische Gewässer i.S.d. § 1 Abs. 1 Nr. 1 WEG und Teile des Küstenmeeres i.S.d. § 1 Abs. 1 Nr. la WHG;“ in denen das Baden ausdrücklich gestattet ist oder nicht verboten und in denen üblicherweise ein große Anzahl von Personen badet. Nicht erfasst wird Wasser in künstlichen Schwimmbecken, selbst wenn das Wasser aus dem oberirdischen Gewässer oder Küstenmeer stammt. Die Richtlinie regelt verbindlich den einzuhaltenden Standard und das Probeverfahren. Dazu muss die zuständige Stelle die Bereiche festlegen, in denen die Richtlinie Anwendung finden soll. Es sind im Anhang der Richtlinie Guide- und Imperativparameter festgelegt, die die nationalen Behörden auszuwählen haben. Dabei ist zu beachten, dass die Imperativwerte einzuhalten sind. Falls die Imperativwerte nicht eingehalten werden, hat die Behörde in einem Zehnjahreszeitraum dafür zu sorgen, dass der Standard erreicht wird. Die Anwendung der Richtlinie darf nicht zu einer Verschlechterung der Wasserqualität führen; den Mitgliedstaaten ist es freigestellt, einen höheren Standard anzustreben. Die Werte gelten als eingehalten, wenn bei 95 % der Proben eine Übereinstimmung mit den Parameterwerten festgestellt wird.

Eine Schwäche der Richtlinie ist ihr unbestimmt formulierter Anwendungsbereich. Es ist nicht genau festgelegt, wann ein Gewässer als Badegewässer im Sinne der Richtlinie einzustufen ist. Selbst wenn ein Gewässer als Badegewässer bestimmt wird, kann durch den Konditionalcharakter, also durch ein Badeverbot, die Richtlinie außer Kraft gesetzt werden. Schließlich werden die Probetechnik und die Parameterauswahl als unausgewogen kritisiert. Die Kommission hat zwar mehrfach die schleppende Umsetzung der Richtlinie in deutsches Recht bemängelt, aber noch keine Klage gemäß Art. 169 EGV eingeleitet. Am 29. März 1994 hat die Kommission einen Vorschlag zur Änderung der Richtlinie vorgelegt. Die Badegewässerrichtlinie, die in ihren Grundstrukturen erhalten bleiben soll, wird dadurch dem technischen Fortschritt angepasst werden und dem Subsidiaritätsgedanken des Art. 3b EGV besser Rechnung tragen.

Zu den Inunissionsrichtlinien, die auf einen erhaltenswerten ökologischen Zustand abzielen, zählt die Richtlinie des Rates vom 18.07.1978 über die Qualität von Süßwasser, das schutz- oder verbesserungsbedürftig ist, um das Leben von Fischen zu erhalten. Diese Richtlinie soll das Leben der Fische vor schädlichen anthropologischen Einflüssen schützen Begründungserwägung. Aus diesem Grunde werden für schützenswerte Oberflächensüßwasser gewisse Qualitätsparameter aufgestellt. Notwendig ist, dass ein oberirdisches Gewässer von dem Mitgliedstaat als schutz- und verbesserungswürdig bezeichnet wird, um die Qualitätsparameter in Wirkung zu setzen. Keine Anwendung findet die Richtlinie auf Wasser für intensive Fischzucht. Nach der Richtlinie sind Imperativ- und Guideparameter für 14 unterschiedliche Parameter festgelegt. Um ihre Einhaltung zu gewährleisten, wird die Regelhäufigkeit der Probeentnahmen bestimmt. Wenn die Wasserqualität jedoch besser ist, als die einzuhaltenden Werten verlangen, ist eine Verringerung der Probenentnahmen möglich. Den Mitgliedstaaten ist es freigestellt, höhere Anforderungen zu stellen; keinesfalls darf die Anwendung der Richtlinie zu einer Verschlechterung der Wasserqualität führen.

Florian Fritsch nennt ein aktuelles Beispiel aus der Praxis: „Der findige Ingenieur und Unternehmer Rudolf Cordes hat sich für das Algenproblem in Niedersachsens zweitgrößtem Binnengewässer dem Dümmer im Kreis Cloppenburg eine technische Lösung ausgedacht, den sogenannten Hydrozyklon. Aufgrund der landwirtschaftlichen Düngepraxis leidet der Dümmer regelmäßig unter einer Algenplage. Der Hydrozyklon, eine natürliche Kläranlage soll Phosphate aus dem Fluss Hunte fischen, bevor sie in den Dümmer gelangen und hier als Dünger bzw. Nährstoff für die Algen dienen, ebenfalls könnten die Nebenprodukte der Landwirtschaft und Hauskläranlagen noch vor dem Dümmer damit abgefangen werden. Der Hydrozyklon funktioniert im Prinzip wie der Abfluss einer Badewanne, durch die Fliehkräfte könnte alle Stoffe getrennt werden und eine natürliche Reinigung wird erzielt, übrig bleibe weitgehend phosphatfreies Wasser, das so seinen Weg in Richtung Dümmer fortsetzen könne, ohne Nahrung für die Algenplage. Der Dümmer wird somit gerettet, die Wasserqualität stimmt wieder für alle Lebewesen und wir setzen auf neue technische Innovationen.“

Dr. Schulte hierzu: „Leider erfolgte die Umsetzung nur schleppend, nachdem in der Bundesrepublik lange Zeit kein Gewässer ausgewiesen worden war. Deshalb ist die Einschätzung nach wie vor bei dieser Richtlinie darin problematisch, dass ihre Anwendung einzig von der Einschätzung der Mitgliedstaaten abhängt. Nur wenn die Mitgliedstaaten die Notwendigkeit des Schutzes der Fischgewässer anerkennen, müssen die Bestimmungen der Richtlinie eingehalten werden. Selbst wenn die Richtlinie zur Anwendung gebracht wird, kann die nationale Behörde die Probeentnahme ganz einstellen lassen, wenn ein gewisser Wasserstandard erreicht ist. Deshalb sind weitere Überlegungen und technische Innovationen wie die des Herrn Cordes beispielsweise zu begrüßen.“

Umwelttechnisch und wirtschaftlich ein interessantes Thema, eine rege Diskussion rundete diese Seminar ab.

V.i.S.d.P.:

Florian Fritsch

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Florian Fritsch ist freier Consultant und Energieexperte. Er leitet als Geschäftsführer mehrere Unternehmen aus dem Bereich „Erneuerbare Energie“, insbesondere Tiefen-Geothermie, Elektromobilität und Solarthermie. Weitere Informationen unter: www.fg.de

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