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„Masern auf dem Vormarsch“ – Expertengespräch der DKV

Wie gefährlich ist das Virus?

Die Masern bis 2010 ausrotten – das hatte sich die Weltgesundheitsorganisation zum Ziel gesetzt. Doch das Virus erlebt gerade ein Revival: Bereits im April 2017 meldete das Robert -Koch-Institut (RKI) mehr Masern-Fälle als im ganzen Jahr 2016. Was Masern sind und was Verbraucher über Behandlung und Prävention wissen sollten, erklärt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Was sind Masern und wie äußert sich eine Infektion?

Masern sind eine akute Infektionskrankheit. Auslöser ist das gleichnamige Virus. Es befällt sowohl die Zellen als auch das Immunsystem des Körpers. Oft ahnen Betroffene erst einmal nichts von der Infektion, denn die Symptome treten nach gut anderthalb Wochen auf. An Masern erkrankte Patienten klagen dann über Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Fieber, Hustenreiz und Halsschmerzen. Typisch sind aufgedunsene Stellen auf der Haut, besonders im Gesicht, sowie ein rötlicher juckender Hautausschlag. Auch eine erhöhte Lichtempfindlichkeit zählt zu den Symptomen. Durch die massive Schwächung des Immunsystems können sich Mittelohr-, Lungen- oder gar Hirnhautentzündungen entwickeln.

Gibt es wirksame Medikamente oder hilfreiche Therapien?

Eine spezielle Therapie gegen Masern gibt es nicht. In den meisten Fällen empfehlen die Ärzte Bettruhe, schmerzstillende Medikamente gegen die Kopfschmerzen, ausgiebiges Trinken gegen den Hustenreiz und abgedunkelte Räume gegen die Lichtempfindlichkeit. Schmerzlindernde Cremes und kühlende Lotionen helfen gegen den windpockenähnlichen Ausschlag. Aber auch Selbstdisziplin ist ratsam: Erkrankte sollten sich an den juckenden Hautstellen nicht kratzen. Aufgekratzte Flecken können zu Narben oder bakteriellen Entzündungen führen. Im Normalfall klingen die Symptome nach gut fünf Tagen langsam ab, hartnäckige Erkrankungen können aber auch länger dauern. Wichtig: Um Komplikationen oder einen langen Krankheitsverlauf zu vermeiden, sollte ein Arzt den Patienten begleiten. Wann er wieder Kindergarten, Schule oder Arbeit besuchen darf, kann nur der Mediziner beurteilen.

Wie können Verbraucher Masern am besten vorbeugen? Gibt es eine Impfpflicht?

Zwar ist es möglich, sich mit einer Impfung innerhalb der ersten drei Tage nach der Infektion gegen den Ausbruch der Masern zu schützen. Die Impfung kann den Ausbruch der Krankheit verhindern oder zumindest abschwächen. Da sich die ersten Symptome allerdings erst nach mehreren Tagen zeigen, kommt die Impfung häufig zu spät. Daher ist eine vorbeugende Impfung bereits im Kleinkindalter sinnvoll. Eine Impfpflicht gibt es in Deutschland nicht. Die Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfiehlt dennoch die erste Impfung zwischen dem neunten und vierzehnten Monat. Für einen langfristigen Schutz sollte kurz vor dem zweiten Geburtstag eine weitere Impfung erfolgen. Für Erwachsene gilt: Wer nach 1970 geboren wurde und höchstens eine Impfung gegen Masern erhalten hat, sollte seinen Schutz auffrischen. Wer über seinen Impfstatus nicht Bescheid weiß, kann mittels einer Blutuntersuchung herausfinden, ob er geschützt ist. Allerdings sind die Laborbefunde nicht immer eindeutig. Deshalb ist es ratsam, sich im Zweifelsfall impfen zu lassen.
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Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2016 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,7 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

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ARAG Recht schnell…

Aktuelle Gerichtsurteile auf einen Blick

ARAG Recht schnell...

+++ Fahrlässiger Diebstahl des Wohnungsschlüssels +++
Schließt eine Hausratsversicherung den Versicherungsschutz bei Einbruchsdiebstahl im Fall eines fahrlässig ermöglichten Diebstahls des Wohnungsschlüssels aus, kann laut ARAG eine Versicherungsnehmerin, die ihre Handtasche mit dem Hausschlüssel und Ausweispapieren unbeaufsichtigt im Fahrradkorb lässt, keine Entschädigung verlangen, wenn die Tasche gestohlen und mithilfe des Wohnungsschlüssels Gegenstände aus der Wohnung entwendet werden (OLG Hamm, Az.: 20 U 174/16).

+++ Blendende Photovoltaikanlage +++
Ein Grundstückseigentümer muss Blendwirkungen von einer das Sonnenlicht reflektierenden Photovoltaikanlage des Nachbarn nicht hinnehmen. Ein Grundstückseigentümer sah laut ARAG wegen des stark blendenden Sonnenlichts vom Nachbardach die Nutzungsmöglichkeiten seines Grundstückes ganz erheblich beeinträchtigt (OLG Düsseldorf, Az.: I-9 U 35/17).

+++ Beeinträchtigung des Eigentumsrechts durch Leiter+++
Das Anlehnen einer Leiter an der Dachrinne der Nachbarn und das Bohren von Löchern an der Außenwand des Nachbarhauses verletzen laut ARAG das Eigentumsrecht der Nachbarn (AG München, Az.: 233 C 29540/15).

Langfassungen:

Fahrlässiger Diebstahl des Wohnungsschlüssels
Schließt eine Hausratsversicherung den Versicherungsschutz bei Einbruchsdiebstahl im Fall eines fahrlässig ermöglichten Diebstahls des Wohnungsschlüssels aus, kann eine Versicherungsnehmerin, die ihre Handtasche mit dem Hausschlüssel unbeaufsichtigt im Fahrradkorb lässt, keine Entschädigung verlangen, wenn die Tasche gestohlen und mithilfe des Wohnungsschlüssels Gegenstände aus der Wohnung entwendet werden. Die Klägerin unterhielt im konkreten Fall bei dem beklagten Versicherer eine Hausratversicherung. Die vereinbarten Versicherungsbedingungen sahen vor, dass ein Einbruchsdiebstahl unter anderem dann vorliegt, wenn der Dieb in einen Raum eines Gebäudes mittels richtigen Schlüssels eindringt, den er innerhalb oder außerhalb des Versicherungsortes durch Diebstahl an sich gebracht hatte. Dies jedoch nur unter der Voraussaetzung, dass weder der Versicherungsnehmer noch der Gewahrsamsinhaber den Diebstahl des Schlüssels durch fahrlässiges Verhalten ermöglicht hatte. Im Juli 2013 war das Fahrrad der Klägerin auf dem Rückweg von einer Betriebsfeier für wenige Minuten ohne Beobachtung geblieben. In dieser Zeit entwendete ein unbekannter Täter die Handtasche. Mit Hilfe des entwendeten Schlüssels drangen Unbekannte in die Wohnung der Klägerin ein und stahlen nach ihren Angaben unter anderem Schmuck, Mobiltelefone und Laptops. Den Gesamtwert der entwendeten Gegenstände bezifferte sie mit 17.500 Euro. Vom beklagten Versicherer verlangte sie zunächst den Ersatz der Hälfte des Wertes dieser Gegenstände. Die Klage hatte keinen Erfolg, da kein nach den Versicherungsbedingungen versichertes Ereignis vorliege. Denn die Klägerin habe fahrlässig gehandelt, indem sie ihre Handtasche mit dem Hausschlüssel und Ausweispapieren unbeabsichtigt im Fahrradkorb gelassen habe. Da die Diebe mithilfe dieses Schlüssels in die Wohnung gelangt seien, liege kein versichertes Ereignis vor, erklären ARAG Experten (OLG Hamm, Az.: 20 U 174/16).

Blendende Photovoltaikanlage
Ein Grundstückseigentümer muss Blendwirkungen von einer das Sonnenlicht reflektierenden Photovoltaikanlage des Nachbarn nicht hinnehmen. Im entschiedenen Fall fühlte sich ein Grundstückseigentümer durch die Photovoltaikanlage des Nachbarn gestört, da von dieser erheblichen Blendungen ausgehen würden. Die Sache landete vor Gericht. Es träten, wie der gerichtlich bestellte Sachverständige bestätigt habe, an mehr als 130 Tagen im Jahr erhebliche Blendwirkungen (zum Teil als „Absolut“-blendung, zum Teil jedenfalls als Blendung mit Nachbildern) auf. Die Blendwirkungen erstreckten sich zeitweise über die gesamte Grundstücksbreite und dauerten bis zu zwei Stunden am Tag an. Diese Beeinträchtigung müsse der Kläger nicht dulden. Die gesetzgeberische Wertentscheidung zugunsten der Förderung von Photovoltaikanlagen, wie sie im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zum Ausdruck komme, führe zu keiner grundsätzlichen Duldungspflicht. Auch wenn der Gesetzgeber Photovoltaikanlagen fördere, dürften diese nicht ohne Rücksicht auf die Belange der Nachbarschaft errichtet werden. Die Blendung der Nachbarschaft durch Photovoltaikanlagen sei auch nicht als ortsüblich hinzunehmen. In der ersten Instanz vor dem Landgericht Duisburg hatte der Kläger mit seinem Begehren noch keinen Erfolg gehabt. Das LG hatte die Klage abgewiesen. Vor dem Hintergrund der gesetzgeberischen Wertung im EEG hatte es eine grundsätzliche Duldungspflicht angenommen, unabhängig vom konkreten Ausmaß der Beeinträchtigung. Nach Auffassung des OLG kommt es jedoch auf eine Einzelfallprüfung und die jeweilige konkrete Beeinträchtigung für die Nachbarschaft an und entschied laut ARAG Experten zugunsten des Klägers. Der Nachbar mit der reflektierenden Photovoltaikanlage sei nun verpflichtet, die Blendungen durch geeignete Maßnahmen zu reduzieren (OLG Düsseldorf, Az.: I-9 U 35/17).

Beeinträchtigung des Eigentumsrechts durch Leiter
Das Anlehnen einer Leiter an der Dachrinne der Nachbarn und das Bohren von Löchern an der Außenwand des Nachbarhauses verletzen das Eigentumsrecht. Die Parteien des Rechtsstreits sind Nachbarn zweier angrenzender Reihenmittelhäuser. Während des mehrwöchigen Sommerurlaubs der Kläger im Jahr 2015 errichteten die Beklagten zwischen den Terrassen der Reihenmittelhäuser der Parteien eine Holztrennwand ohne vorherige Genehmigung der Kläger. Diese Holztrennwand befestigten die Beklagten an der Wohnzimmeraußenwand der Kläger im ersten Stock über Bohrlöcher und Dübel. Während des laufenden Gerichtsverfahrens beseitigten die Beklagten die Befestigung der Sichtschutzwand am Haus der Kläger und verfüllten die Dübellöcher. Außerdem lehnten die Beklagten über mehrere Monate hinweg ihre Metallleiter an die Dachziegelabschlusskante des Hauses der Kläger an. Diese Metallleiter kann die Dachziegelabschlusskante des Hauses der Kläger beschädigen. Bei der Leiter handelt es sich um eine große schwere Metallleiter. Die Leiter lehnte auf Höhe des Dachflächenfensters der Kläger und ermöglichte den Einblick in den Wohn- und Schlafraum der Kläger. Die Beklagten weigerten sich, die Leiter zu entfernen, da sie zu 100% auf ihrem eigenen Grundstück stehe. Die Kläger erhoben Klage zum AG München gegen ihre Nachbarn auf dauerhafte Entfernung der Leiter und darauf, es zukünftig zu unterlassen, Dübellöcher und Befestigungen an der Wohnzimmeraußenwand der Kläger anzubringen. Die zuständige Richterin gab den Klägern Recht. Das Anlehnen der Leiter stelle eine Beeinträchtigung des Eigentums dar. Durch die Anlehnung der Leiter an die Dachkante der Kläger nutzten die Beklagten die Dachkante der Kläger. Das Eigentumsrecht beinhalte auch die Ausschlussfunktion, jeden Nichtberechtigten von der Nutzung seines Eigentums abzuhalten. Die Kläger könnten daher von den Beklagten die Entfernung der Leiter verlangen, so das Urteil. Die Kläger könnten auch verlangen, dass die Nachbarn Eingriffe in die Bausubstanz ihrer Wohnzimmeraußenwand unterlassen. Die Anbringung von Bohrlöchern in die Wohnzimmeraußenwand des Hauses der Kläger durch die Beklagten stelle eine Beeinträchtigung des Eigentums der Kläger dar. Durch diesen Eingriff bestehe die Gefahr, dass Wasser in die Wohnzimmerwand der Kläger eindringe und/oder Frostschäden entstehen, erklären ARAG Experten (AG München, Az.: 233 C 29540/15).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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ARAG Verbrauchertipps

Vollkasko/Rentenversicherung/Terrasse

ARAG Verbrauchertipps

Kein Vollkaskoschutz für Pkw-Anhänger
Wer mit einem Anhänger einen Unfall mit dem eigenen Pkw verursacht, kann nicht damit rechnen, dass die Vollkaskoversicherung für die Schäden geradesteht. Dabei verweisen die ARAG Experten auf die Ausschlussklausel in den Allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung (AKB). Die besagt, dass Unfallschäden zwischen ziehendem und gezogenem Fahrzeug, die ohne äußere Einwirkungen geschehen, nicht versichert sind. In einem konkreten Fall hatte ein Mann beim Rückwärtssetzen mit dem Anhänger den hinteren Kotflügel seines Wagens beschädigt. Die Vollkaskoversicherung verweigerte jedoch die Zahlung und verwies auf die AKB (Bundesgerichtshof, Az.: IV ZR 128/14).

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Rentenbetrug – wenn die Familie petzt
Der Hinweis kam aus der eigenen Familie: Die Rentenversicherung bekam den Tipp, dass einer ihrer Versicherten seine Rente unter der spanischen Sonne an der Costa Blanca verprasse. Dies hatte der Mann verschwiegen und stattdessen die Adresse seines Bruders als deutsche Wohnanschrift genannt. Der Fall wurde geprüft, doch der Auswanderer hatte Glück: An der Höhe seiner Rentenbezüge änderte seine Auswanderung nichts. Als der Rentner erfahren wollte, wer ihn verpetzt habe, hüllte sich die Versicherung in Schweigen. Auch sein Argument, der Familienfrieden sei erheblich gestört, solange der Verräter nicht identifiziert sei, änderte nichts an der Geheimhaltung. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass es durchaus legitim ist, die Identität von Dritten geheim zu halten. Es gilt abzuwägen, was stärker wiegt: Behördeninteresse oder Auskunftsinteresse. Und da der angezeigte Auslandsaufenthalt in diesem Fall keine Auswirkungen auf die Rente hatte, wurde das Geheimhaltungsinteresse der Behörde stärker gewichtet (Sozialgericht Berlin, S 9 R 1113/12 WA).

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Nachträglicher Bau von Balkon oder Terrasse
Die meisten Mieter wären wahrscheinlich gerne bereit, etwas mehr Geld für die Miete auszugeben, wenn sie dafür die Möglichkeit hätten, auf dem eigenen Balkon zu frühstücken oder sich auf der eigenen Terrasse zu sonnen. Doch die ARAG Experten weisen darauf hin, dass eine solche Baumaßnahme nicht automatisch den Gebrauchswert einer Immobilie steigert und damit höhere Mieteinnahmen für den Vermieter rechtfertigt. Entscheidend dabei ist, ob die Wohnsituation verbessert wird. In einem konkreten Fall weigerte sich die Mieterin einer Erdgeschosswohnung, die mit einer Terrasse ausgestattet wurde, mehr Miete zu zahlen. Erstens war ihre Wohnung durch die neuen Balkone in den anderen Etagen noch dunkler geworden und die Terrasse verschattet. Zudem fühlte sie sich in ihrer Privatsphäre gestört, da der Weg zu den Mülltonnen und zum Parkplatz nur wenige Meter an ihrer Terrasse mit nun bodentiefer Terrassentür vorbeiführte. Die Richter sahen das ähnlich und so blieb die Vermieterin auf ihrer Mieterhöhung sitzen (Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Az.: 216 C 98/16).

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„Kinder in der virtuellen Spielewelt“ – Verbraucherinformation der ERGO Direkt Versicherungen

Was Eltern über Computerspiele wissen sollten

"Kinder in der virtuellen Spielewelt" - Verbraucherinformation der ERGO Direkt Versicherungen

Eltern sollten sich vorab über die Spiele ihrer Kinder informieren.
Quelle: ERGO Group

Anlässlich der Gamescom in Köln werden wieder hunderttausende Spielefans zusammen kommen, um die neuesten Trends in Sachen Videospiele kennenzulernen. Darunter viele Jugendliche und auch Kinder. Kindern bietet das Eintauchen in virtuelle Welten Spaß und Unterhaltung, es birgt aber auch Gefahren. Zumal viele Spiele für Kinder ungeeignet sind. Wo sich Eltern über kindgerechten Umgang mit Videospielen informieren können und was sie über versteckte Kostenfallen wissen sollten, fasst Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen, zusammen.

Welche Spiele eignen sich für Kinder?

Gewaltspiele, wie zum Beispiel sogenannte Ego-Shooter, definitiv nicht. Aber auch andere Spielarten wie Adventures, Simulationen oder Strategiespiele können Kinder überfordern. Hilfreich ist auf jeden Fall ein Blick auf die USK-Angabe. Die Alterskennzeichnung der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) bietet eine gute Orientierungshilfe, welche Spiele für Kinder welcher Altersgruppe geeignet sind. Die Angabe ist für alle im deutschen Handel erhältlichen Spiele verbindlich. „Sie gibt allerdings keine Auskunft über die Qualität oder den pädagogischen Wert des Spiels. Außerdem prüft die USK keine reinen Online- oder sogenannten Browserspiele“, weiß Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen. Daher ist es wichtig, den Nachwuchs bei seinen Spiele-Aktivitäten am Computer oder der Spielekonsole zu begleiten. Gerade Eltern jüngerer Kinder sollten sich vorab über die Spiele informieren und eine entsprechende Auswahl treffen. Hilfreich können hier Spieletipps und Hintergrundinformationen sein, wie beispielsweise auf der Website www.schau-hin.info oder www.spielbar.de Gemeinsames Spielen gibt den Eltern einen Einblick in die Welt, in die sich ihr Kind vertieft. Risiken können sie so besser einschätzen und sinnvoll Grenzen setzen. Wichtig ist es auch, das Verhalten des Kindes zu beobachten: Zieht es sich immer mehr zurück, vernachlässigt es seine Freunde, reagiert es aggressiv? Dann sollten Eltern handeln: mit ihren Kindern darüber sprechen und vielleicht sogar professionelle Hilfe bei einem Kinderarzt suchen. Auch Gespräche mit anderen Eltern über deren Erfahrungen können hilfreich sein.

Wie viel Spielzeit ist zu viel?

Computerspiele sind meist spannend und jedes neue Level bietet neue Herausforderungen. Daher können sie Kinder für viele Stunden an die Bildschirme fesseln. Doch ab wann ist es zu viel? Dieter Sprott: „Eltern sollten verbindliche Zeiten festlegen, die der Nachwuchs vor dem Computer oder der Konsole verbringen darf. Bei Kindern im Vorschulalter sollte es nicht mehr als eine halbe Stunde am Tag sein, bei Grundschülern täglich nicht mehr als eine Stunde.“ Mit steigendem Alter können Eltern die Spielzeit dann schrittweise erhöhen. Oft hilft ein gemeinsam vereinbartes Zeitbudget pro Woche für Spiele, Internet, Smartphone und Fernsehen, das sich die Kinder selbst einteilen können. „Manche Spiele können nicht einfach zwischendurch beendet werden, ohne dass der aktuelle Spielstand verloren geht. Das sollten Eltern berücksichtigen, um Konflikte zu vermeiden. Ein Kompromiss kann dann sein, die Kinder bis zum nächsten Speicherpunkt weiterspielen zu lassen und die Spielzeit der restlichen Woche entsprechend zu kürzen“, so Dieter Sprott.

Vorsicht vor Kostenfallen!

Vor allem bei Spielen, die mit dem Internet verbunden sind, kommt es vor, dass Spieler exklusive Inhalte oder virtuelle Gegenstände gegen Geld freischalten können. Oft rufen die Spiele den Spieler aktiv dazu auf. Eine solcher Kauf kann sehr verlockend sein: Viele Bonus-Angebote kosten nur wenig Geld und ermöglichen einen schnelleren Aufstieg in den nächsten Spiellevel. Kinder unterschätzen meist die Höhe der Gesamtausgaben, denn aus vielen kleinen Beträgen wird am Ende eine hohe Summe. Per SMS oder Telefon ist der Kauf schnell erledigt, ohne dass Eltern zunächst etwas davon bemerken. „Daher ist es wichtig, dass Eltern genau darauf achten, welche Spiele ihre Kinder nutzen und an welcher Stelle zusätzliche Kosten anfallen können“, empfiehlt der Experte der ERGO Direkt. Ein weiterer Tipp: Vor Spielstart die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) lesen und prüfen, ob dort Kosten genannt werden. Außerdem kann es helfen, dem Nachwuchs zu erklären, dass die virtuellen Einkäufe mit echtem Geld verbunden sind.
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Über die ERGO Direkt Versicherungen
ERGO Direkt Versicherungen sind mit 4,5 Millionen Kunden der meistgewählte deutsche Direktversicherer. Das Unternehmen ist auf einfache und leicht verständliche Produkte spezialisiert, die zum Standardbedarf von Privathaushalten gehören. Wichtige Produkte sind die Zahnzusatzversicherungen, die Sterbegeldversicherung, die Risikolebensversicherung sowie die Berufsunfähigkeitsversicherung. Schlanke Prozesse und eine schnelle Verarbeitung ermöglichen günstige Prämien. Heute arbeiten rund 1.800 Mitarbeiter am Standort Nürnberg/Fürth.
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Einbruchschutz per WhatsApp-Gruppe

ARAG Experten über Moderne Nachbarschaftshilfe

Ob im Ferienparadies im In- und Ausland oder daheim im Garten, auf dem Balkon oder im Freibad: Urlaubszeit ist die schönste Zeit – leider auch für Einbrecher. Die Polizei kannn nicht überall gleichzeitig sein und hat gegen professionelle Einbrecherbanden kaum eine Chance. Darum versuchen immer mehr Bürger sich in Eigeninitiative vor ungebetenen Besuchern zu schützen. ARAG Experten berichten.

Was hilft gegen Einbrecher?
ARAG Experten nennen die wichtigsten Maßnahmen, um Einbrechern das unsaubere Geschäft so schwer wie möglich zu machen:
-Außenbereiche beleuchten, beispielsweise mit Bewegungsmeldern
-Anwesenheit zeigen: Rollläden tagsüber automatisch hochziehen und nachts schließen lassen
-Briefkasten leeren lassen, Licht und Rollläden durch Zeitschaltuhren steuern
-Türen immer abschließen; Schlüssel nie draußen deponieren
-In gute Schlösser für Fenster und Türen investieren

Oft lohnt es sich aber auch, die Nachbarn um Hilfe zu bitten. Vielleicht gibt es nebenan eine
ältere Dame, die den ganzen Tag zu Hause ist? Dann kann man beispielsweise nachfragen, ob sie in unregelmäßigen Abständen das Zuhause im Auge haben kann. Das genügt oftmals schon, um die Polizei bei einem Einbruch rechtzeitig zu rufen. Auf keinen Fall sollte man sich dem Haus oder der Wohnung bei einem Einbruchsversuch aber nähern! Der oder die Täter könnten gewaltbereit sein.

Nachbarschaftshilfe 2.0
In letzter Zeit haben sich in mehreren Städten Gruppen von wachsamen Bürgern zusammengefunden. Sie informieren sich gegenseitig per WhatsApp, wenn sie etwas Ungewöhnliches oder Verdächtiges beobachten. Über den kostenlosen Messenger bekommen die Mitglieder der Gruppe Informationen wie „Ich habe gerade Fremde im Garten von euch gesehen“. In dieser Form befürwortet auch die Polizei solche Gruppen. Aber auch hier muss das Motto lauten: Helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen! Wenn diese Gruppen in irgendeiner Form dazu dienen, selbst gegen verdächtige Personen tätig zu werden und nicht auf die Polizei zu warten, warnen ARAG Experten ausdrücklich davor.

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Busbrand vermeiden

Dittmeier informiert zu Ursachen, Vorkehrungen und richtigem Verhalten im Brandfall

Busbrand vermeiden

Dittmeier hilft Busbrände vermeiden

– Aktualisierte Checkliste zum Vermeiden von Bus-Bränden
– Warten, Reinigen und Abfahrtskontrolle sorgfältig durchführen
– Brandmelder und Brandlöschsysteme einbauen

Die Dittmeier Versicherungsmakler GmbH setzt sich aktiv ein, um Busbrände zu vermeiden. Der Spezial-Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen analysiert dazu Schadensfälle und deren Ursachen, um daraus Schlüsse für Vorkehrungen und passendes Verhalten zu generieren. „Omnibusse geraten viel zu häufig in Brand – und das nicht nur als Folge von Unfällen, wie bei dem verheerenden Aufprall eines Reisebusses auf einen LKW am 3. Juli 2017 auf der A9 bei Münchberg“, erläutert Thomas Dittmeier, Geschäftsführer der Dittmeier Versicherungsmakler GmbH. “ Mit Hilfe von Dekra, Busherstellern und namhaften Omnibusunternehmen haben wir Checklisten entwickelt, die zahlreiche praktische und konkrete Tipps zur Brand-Vorbeugung und zum Verhalten im Brandfall geben.“ Wichtigste Maßnahmen sind dabei sorgfältiges Warten in der Werkstatt, Abfahrtskontrollen sowie geschultes Personal im Umgang mit Feuerlöschern und zum Anleiten der Fahrgäste. Technische Vorkehrungen wie Brandmelder und Brandlöschsysteme sollten Standard für alle Busse sein.

Busbrand bereits in der Werkstatt vorbeugen

Die meisten Busbrände entstehen im Motorraum während der Fahrt. Häufigste Brandauslöser sind dabei angescheuerte Leitungen und metallische Einspritzleitungen sowie mechanische Beschädigungen und elektrische Defekte im Bereich der Kraftstoff- und Ölversorgung. Deshalb rät Dittmeier Busunternehmen eindringlich, Wartungsintervalle und Wartungsumfänge unbedingt einzuhalten. Nur geschultes Fachpersonal sollte diese vorschriftsgemäß durchführen und dokumentieren. Leitungen erfordern ein regelmäßiges Überprüfen und Instandsetzen. Sind Ummantelungen oder Rahmenfarbe abgeschliffen, weist dies oft auf Scheuerstellen hin. An solchen Scheuer- und Bruchstellen besteht erhebliche Gefahr von Kabelbrand und Kurzschluss. Das wiederholte Prüfen der Abgasanlage auf Dichtheit und Korrosion und des Turboladers auf Ölverlust gehören ebenso dazu. Selbstverständlich sollten Busunternehmen auch den Motor- und Getrieberaum regelmäßig reinigen.

Vorsorgen, Erkennen, Löschen

Vor jeder Fahrt ist eine Abfahrtskontrolle angeraten, um auch unter dem Bus auf feuchte Stellen zu prüfen. Analog zum Flugzeug sollte der Busfahrer seine Fahrgäste vor Reiseantritt auf Sicherheitseinrichtungen und das Verhalten im Brandfall hinweisen. Dazu gehören, alle Sitzplätze mit Informationsmaterial auszustatten und auf das Rauchverbot auch in der Bordtoilette zu bestehen. Wichtig ist darüber hinaus geschultes Fahrpersonal im Umgang mit dem jährlich geprüften Feuerlöscher, der im Bus frei zugänglich sein muss.

Ein Busbrand während der Fahrt ist für den Fahrer oft nicht sofort erkennbar. Andere Verkehrsteilnehmer sehen den Brand meist eher und weisen den Fahrer darauf hin. Dann ist schnelles und richtiges Reagieren wichtig, da Menschenleben zu retten sind. Von der Brandentstehung bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Bus komplett in Flammen steht, vergehen vielleicht nur 15 Minuten. Führende Omnibushersteller in Europa haben sich die Selbstverpflichtung auferlegt, alle innerhalb der EU ausgelieferten Omnibusse mit Heckmotor ab 2011 serienmäßig mit Brandmeldeanlagen auszustatten. Diese warnen den Busfahrer bei einem entstehenden Brand. Da diese alleine jedoch keine Brände löschen können, empfehlen sich ergänzend Brandlöschsysteme für Omnibusse, die automatisch Brände im Motorraum und im Bereich der Toilette löschen.

Betriebshofbrand vermeiden

Ein Feuer auf dem Betriebshof ist ein vermeidbares Desaster für Busunternehmen. Die Fahrzeuge sind meist dicht nebeneinander abgestellt. Im Falle eines Brandes breitet sich das Feuer so in kürzester Zeit aus. Der Feuerwehr bleibt kaum eine Möglichkeit, den Schaden zu begrenzen. Wenn es die Organisation erlaubt, empfiehlt es sich daher, Busse, die spät abends zurückkommen, nicht in der Halle oder zumindest nicht inmitten der anderen Fahrzeuge abzustellen. Die Fahrer sollten zudem auf auffällige Gerüche achten. Reifen können Brandbeschleuniger sein und sollten separat gelagert werden.

Dittmeier bietet für Busunternehmen und deren Werkstätten eine Checkliste für vorbeugende Maßnahmen gegen Brände sowie eine für das Fahrpersonal, wie sich dieses im Brandfall richtig verhalten sollte. Weitere Informationen und die detaillierten Checklisten stellt Dittmeier gern auf Anfrage zur Verfügung: dittmeier.de.

Über die Dittmeier Versicherungsmakler GmbH

Der Spezial-Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen mit Sitz in Würzburg ist seit 1989 als unabhängiger Versicherungsexperte für die Busbranche tätig. 43 Mitarbeiter/-innen betreuen über 800 Busunternehmen mit mehr als 10.000 Bussen.

Dittmeier bietet dank seiner Marktposition und Durchsetzungskraft gegenüber den großen deutschen Versicherern dauerhaft günstige Prämien, außerdem Schadensmanagement, Unfall-Analysen, unabhängige Beratung, umfangreiche Zusatzleistungen und die branchenweit einmalige Omnibusbetrieb-Komplett-Versicherung.

Dittmeier wird von vielen Landesverbänden des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer e.V. (bdo) empfohlen.

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„Virtuelle Realität: Nicht nur für Gamer ein Gewinn“ – Verbraucherinformation der ERGO Direkt Versicherungen

Wie Verbraucher im Alltag von Virtual Reality-Brillen profitieren können

"Virtuelle Realität: Nicht nur für Gamer ein Gewinn" - Verbraucherinformation der ERGO Direkt Versicherungen

Mit Virtual Reality in neue Welten eintauchen.
Quelle: ERGO Group

Virtual Reality Brillen liegen im Trend. Die Technologie bietet vor allem für Gamer neue Erfahrungen. Aber nicht nur in der Videospielbranche ist Virtual Reality immer weiter auf dem Vormarsch. Auch andere Geschäftszweige entdecken die neue Technologie für sich. Wie Verbraucher die neuen Anwendungen in den nächsten Jahren für sich nutzen können, weiß Dieter Sprott, Versicherungsexperte der ERGO Direkt Versicherungen.

Virtuelle Realität (VR) bezeichnet eine vom Computer erstellte, künstliche Wirklichkeit. Sogenannte VR-Brillen erlauben es Anwendern, zum Beispiel von Düsseldorf aus durch London zu spazieren oder in die fiktive Welt eines Computerspiels einzutauchen. Die Hightech-Brillen sind mit einem nah an den Augen befindlichen Bildschirm ausgestattet und decken das Sichtfeld des Trägers komplett ab. Ein Sensor registriert die Bewegungen des Körpers und passt das digitale Bild entsprechend an. Eine VR-Brille zeigt dem Träger eine dreidimensionale, interaktive Computerwelt und vermittelt ihm den Eindruck, ein Teil dieser Welt zu sein. Vor allem die Spieleindustrie nutzt die Technik bereits seit längerem und ermöglicht ihren Kunden dadurch ein völlig neues Spielerlebnis. Aber auch anderen Branchen eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten.

Virtual Reality in Unterhaltung und Sport

Hollywood-Studios drehen bereits 360-Grad-Filme. „Die Filme reagieren auf die Bewegung der Zuschauer. Das bedeutet, bestimmte Szenen sehen sie erst, wenn sie in die entsprechende Richtung blicken“, erklärt Dieter Sprott, Versicherungsexperte der ERGO Direkt Versicherungen. In Zukunft sollen Zuschauer mit ihrer VR-Brille auch Sportveranstaltungen von zuhause aus verfolgen können und dabei das Gefühl haben, selbst live vor Ort zu sein. So soll beispielsweise in der Formel 1 die Technologie noch in diesem Jahr zum Einsatz kommen. Sogenannte 360-Grad-Videos finden Interessierte auch in den sozialen Netzwerken: Der Betrachter erhält einen Rundumblick der gezeigten Szene, die Bewegung der Augen simuliert dabei der Mauszeiger.

Virtuelle Wohnungsbesichtigungen

Wie VR die Immobilienbranche verändert, können Verbraucher in einigen Maklerbüros schon heute testen. Potenzielle Käufer oder Mieter haben hier die Möglichkeit, einen virtuellen Rundgang durch Wohnungen und Häuser zu erleben, sogar durch noch unfertige Bauten. „Kunden sollen die Möglichkeit bekommen, Wände anders zu setzen, unterschiedliche Böden und sonstige Ausstattung auszuprobieren“, so der ERGO Direkt Experte. Eine künftige Zusammenarbeit von Maklerbüros und Möbelherstellern würde für den Kunden am Ende eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten bedeuten. Neben Wänden und Böden könnten sie die gesamte Einrichtung virtuell planen.

Digitales Einkaufen

Virtuell neue Produkte testen? Das soll mit Virtual Reality bald möglich sein. Bei einigen Autoherstellern können Kunden bereits digital im neuen Auto probesitzen und dabei beispielsweise die Innenausstattung bestimmen. Ein anderer Hersteller bietet sogar virtuelle Probefahrten an. „Auch wenn Unternehmen die VR-Brillen aktuell eher als eine spannende Ergänzung sehen, eröffnet sie Endverbrauchern doch interessante Möglichkeiten“, so Sprott. Für einen Einkaufsbummel in der Stadt müssen Kunden in Zukunft die heimischen vier Wände vielleicht gar nicht mehr verlassen.

Virtuell verreisen

Auch in der Tourismusbranche kann die virtuelle Realität zum Beispiel bei der Urlaubsplanung helfen. Denn ein virtueller Rundgang durch die gewünschte Unterkunft oder ein Spaziergang am Urlaubsort mithilfe einer VR-Brille vermittelt Reisenden einen besseren Eindruck von der Situation vor Ort als Katalogbilder oder Webseiten. Dieter Sprott dazu: „Verschiedene Unternehmen bieten schon länger virtuelle Touren für Hotels, Restaurants, Kreuzfahrtschiffe oder Reiseziele wie Hawaii oder London an. Dazu kombinieren die Anbieter 360-Grad-Videos mit computergenerierten Grafiken, zusätzlich sorgen Kopfhörer für die passende Geräuschkulisse.“

Neue Behandlungsmethoden für die Medizin

Mediziner und Patienten sollen beide von Virtual Reality profitieren. 3D-Ansichten können Ärzten dabei helfen, schneller und zuverlässiger Diagnosen zu stellen. Aber VR kann auch die Behandlung selbst verändern: „Ärzte können psychische Erkrankungen wie zum Beispiel Höhenangst oder posttraumatische Belastungsstörungen mit der Technologie in Zukunft besser therapieren“, weiß der ERGO Direkt Experte. Die Mediziner werden Patienten mit Hilfe von VR bewusst und kontrolliert angstbesetzten Situationen aussetzen können. Das therapeutische Training mit einer VR-Brille soll dann zu Verbesserungen in der echten Welt führen.
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Pressemitteilungen

Taxi: Rechte der Fahrgäste und der Fahrer

ARAG Experten sagen, was in den Mietdroschken erlaubt ist.

Taxi: Rechte der Fahrgäste und der Fahrer

Ob für die Heimfahrt nach der Party oder für die Dienstfahrt in einer fremden Stadt: Manchmal muss ein Taxi einfach sein: schnell unterwegs, ohne Parkplatzsuche und Alkoholkontrolle. Das alles in sauberer Umgebung, ohne unangenehme Mitreisende. Leider sieht die Wirklichkeit oft anders aus. Aber auch Taxifahrer fragen sich hin und wieder: Muss ich eigentlich jeden mitnehmen? Die ARAG Experten informieren über Rechte und Pflichten von Taxifahrern und ihren Fahrgästen.

PBefG und BOKraft
Taxiunternehmen und ihre Fahrer unterliegen den Regelungen des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) und den auf seiner Grundlage erlassenen Rechtsverordnungen. Wichtige Vorgaben finden sich darum in der so genannten Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr (BOKraft) und den jeweiligen Taxiordnungen und Taxitarifen, die die Landkreise und kreisfreien Städte erlassen.

Taxihalteplätze
So kann die Landesregierung beispielsweise die Ordnung auf Taxiständen regeln. Unter den dort wartenden Taxen muss der Fahrgast allerdings nicht zwangsläufig in den ersten Wagen in der Reihe einsteigen. Er kann vielmehr ein beliebiges Taxi wählen. Das ergibt sich aus dem Grundsatz der Vertragsfreiheit, der es dem Fahrgast überlässt, mit wem er den Beförderungsvertrag schließen möchte.

Beförderungspflicht
Wenn der Fahrgast nur für eine Kurzstrecke ins Taxi steigt, etwa weil er es eilig hat, muss der Fahrer das akzeptieren. Taxiunternehmer und -fahrer haben nämlich laut BOKraft eine Beförderungspflicht. Sie können eine Beförderung demnach nur ausnahmsweise ablehnen, wenn der Fahrgast eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung des Betriebs darstellt. Die Beförderungspflicht besteht allerdings nur innerhalb des jeweiligen Pflichtfahrbereichs. Diesen legen die Städte und Landkreise in ihren Taxitarifen fest. Möchte der Fahrgast über die Grenzen dieses Bereiches hinaus befördert werden, darf der Taxifahrer die Fahrt ablehnen.

Auf kürzestem Weg
Hat der Kunde dem Taxifahrer sein Fahrtziel mitgeteilt, ist dieser gesetzlich verpflichtet, den kürzesten Weg dorthin zu wählen. Etwas anderes gilt nur, wenn der Kunde ausdrücklich eine andere Strecke wünscht oder wenn ein anderer Weg – z.B. wegen einer Baustelle-preiswerter ist und der Kunde sein Einverständnis erteilt hat. Tipp: Fühlt sich ein Kunde trotzdem einmal übers Ohr gehauen, sollte er die Taxinummer – rechts in der Frontscheibe – notieren und sich eine Quittung mit Start, Ziel, Datum und Uhrzeit geben lassen. Die Taxi-Innung, oder im schlimmsten Fall die Polizei überprüft dann die Streckenführung und kann einen möglichen Betrug ahnden.

Beförderungsentgelte
Die Preise für die Fahrt mit dem Taxi ergeben sich aus den örtlichen Taxitarifen. Nur das, was dort festgelegt ist, darf der Taxifahrer dem Kunden berechnen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger! Das Entgelt besteht in der Regel aus einem Grundpreis, der teilweise schon eine festgelegte Anfangsstrecke umfasst, und dem weiteren Preis für die gefahrene Streckenlänge. Manchmal wird auch eine Anfahrtspauschale berechnet und in manchen Städten werden zu verschiedenen Tageszeiten unterschiedlich hohe Entgelte fällig. Unter Umständen wird auch ein Entgelt für die Wartezeit berechnet. Auch bei Fahrten mit Großraumtaxen entstehen oftmals Zuschläge.

Rauchverbot
Raucher müssen im Taxi auf den Griff zur Zigarette verzichten. Denn seit Inkrafttreten des Bundesnichtraucherschutzgesetzes am 1. September 2007 gilt für alle Verkehrsmittel des öffentlichen Personenverkehrs – also auch für Taxen – ein allgemeines Rauchverbot. Das bedeutet nicht nur, dass Fahrgäste in den Fahrzeugen nicht mehr rauchen dürfen. Auch die Taxifahrer dürfen während ihrer Pausen oder bei einer Leerfahrt nicht im Wagen qualmen. Riecht es im Taxi nach Zigaretten, darf der Kunde den Wagen ablehnen. Hat er sich das Taxi bestellt, muss er auch eine eventuell anfallende Anfahrtspauschale nicht zahlen.

Gepäck
Hand- und Reisegepäck des Fahrgasts wird immer kostenlos befördert. Laut Gesetz muss das Taxi mindestens 50 Kilogramm Gepäck mitnehmen können. Hat ein Fahrgast viel Gepäck dabei, ist der Taxifahrer sogar verpflichtet, mehrere Beladungsversuche zu unternehmen, wenn beim ersten Versuch nicht das ganze Gepäck in den Kofferraum passt (AG Hamburg, Az.: 237 OWi 19/09).

Haustiere
Wer seinen Hund oder seine Katze im Taxi mitnehmen möchte, kann das tun, soweit dadurch die Sicherheit des Betriebs nicht gefährdet und andere Fahrgäste nicht belästigt werden. Einige Tarifordnungen sehen allerdings Zuschläge für den Transport der Tiere vor.

Praxistipp
Wer sich über die Fahrt im Taxi geärgert hat, kann sich bei der Taxizentrale und der Aufsichtsbehörde beschweren. Dazu sollte man sich die Ordnungsnummer des Taxis merken, die rechts unten an der Heckscheibe angebracht ist, und die Quittung über die Fahrt aufheben.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Pressemitteilungen

ARAG Recht schnell…

Aktuelle Gerichtsurteile auf einen Blick

ARAG Recht schnell...

+++ Spähprogramme auf Firmencomputern verboten +++
Wer seine Arbeitnehmer am Firmen-PC ohne Anlass durch ein Spähprogramm überwacht, verstößt gegen deren Recht auf informationelle Selbstbestimmung (Art. 2 Abs. 1 iVm. Art. 1 Abs. 1 GG) und darf dadurch gewonnene Erkenntnisse im Kündigungsprozess nicht verwerten. Nur wenn Arbeitgeber einen durch Tatsachen begründeten Verdacht auf eine Straftat oder eine schwerwiegende Pflichtverletzung des Arbeitnehmers haben, dürfen sie dessen Computer nach Angaben der ARAG Experten überwachen (Bundesarbeitsgericht, Az.: 2 AZR 681/16).

+++ Hausrat: Ausschluss von Sammelgaragen zulässig +++
Eine Klausel in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen einer Hausratversicherung, wonach Hausrat in Sammelgaragen nicht versichert ist, ist laut ARAG nicht überraschend und damit zulässig (AG München, Az.: 275 C 17874/16).

+++ Keine Datennutzung nach Vertragsende +++
Eine Klausel, die der Telekom erlaubt, auch nach Vertragsende die Daten ihrer Kunden in erheblichem Umfang zur „individuellen Kundenberatung“ am Telefon zu verwenden, ist unwirksam. Eine solche Werbebefugnis verstoße laut ARAG gegen das Verbot belästigender Werbung und stelle eine unangemessene Benachteiligung der Verbraucher dar (OLG Köln Az.:6 U 182/16).

Langfassungen:

Spähprogramme auf Firmencomputern verboten
Wer seine Arbeitnehmer am Firmen-PC ohne Anlass durch ein Spähprogramm überwacht, verstößt nach Angaben der ARAG Experten gegen deren Recht auf informationelle Selbstbestimmung (Art. 2 Abs. 1 iVm. Art. 1 Abs. 1 GG) und darf dadurch gewonnene Erkenntnisse im Kündigungsprozess nicht verwerten. Nur wenn Arbeitgeber einen durch Tatsachen begründeten Verdacht auf eine Straftat oder eine schwerwiegende Pflichtverletzung des Arbeitnehmers haben, ist eine Überwachung mit so genannten Keyloggern nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes zulässig. Mit diesem im Internet verfügbaren Programm werden alle Tastatureingaben heimlich protokolliert und auch Bildschirmfotos geschossen. (Bundesarbeitsgericht, Az.: 2 AZR 681/16).

Hausrat: Ausschluss von Sammelgaragen zulässig
Eine Klausel in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen einer Hausratversicherung, wonach Hausrat in Sammelgaragen nicht versichert ist, ist zulässig. Der Kläger hat im entschiedenen Fall einen Stellplatz in einer Sammeltiefgarage mit etwa 100 Plätzen angemietet. Der Stellplatz des Klägers und der Nachbar-Stellplatz sind als Doppel-Stellplatz mit Gitterstäben umzäunt und mit einem Doppeltor versehen. Im Oktober 2013 stellte der Kläger fest, dass seine in der Garage gelagerten vier Winterreifen mit Alufelgen fehlten. Er verlangte den Wert der entwendeten Reifen von seiner Hausratversicherung ersetzt, den er auf 1.333 Euro bezifferte. Die Hausratsversicherung weigerte sich zu zahlen, da es in der einschlägigen Klausel hieß „… Versicherungsschutz besteht auch in Garagen in der Nähe des Versicherungsortes, soweit sie ausschließlich vom Versicherungsnehmer oder einer mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden Person zu privaten Zwecken genutzt werden …“. Das AG hat die Klage abgewiesen, denn der Doppel-Stellplatz sei vom Versicherungsschutz nicht umfasst. Es bestehe kein Versicherungsschutz für Garagenstellplätze, die nicht durch entsprechende Vorrichtungen, sondern nur durch eine Markierung abgetrennt seien. Da der Nachbar-Stellplatz nicht vom Kläger allein oder einer mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden Person zu privaten Zwecken genutzt werde, würde durch die Versicherung kein Schutz gewährt. Laut AG ist die Versicherungsklausel auch wirksam und nicht überraschend, so dass der Kläger seinen Schaden nicht ersetzt bekam, erklären ARAG Experten (AG München, Az.: 275 C 17874/16).

Keine Datennutzung nach Vertragsende
Eine Klausel, die der Telekom erlaubt, auch nach Vertragsende die Daten ihrer Kunden in erheblichem Umfang zur „individuellen Kundenberatung“ am Telefon zu verwenden, ist unwirksam. Beim Abschluss eines Telefonvertrags auf der Webseite der Telekom Deutschland GmbH konnten Verbraucher per Klick in die Nutzung ihrer Vertragsdaten zur „individuellen Kundenberatung“ bis zum Ende des auf die Kündigung folgenden Kalenderjahres einwilligen. Das Unternehmen wollte seine ehemaligen Kunden über neue Angebote und Services per E-Mail, Telefon, SMS oder MMS informieren und beraten. Ein späterer Widerruf war jederzeit möglich. Der Verbraucherzentrale Bundesverband sah in der Klausel eine unangemessene Benachteiligung von Verbrauchern, weil sie mehrere Werbekanäle in einer Einwilligungserklärung zusammenfasse und die Kontaktaufnahme für einen unzumutbar langen Zeitraum nach Vertragsende erlaube. Das Oberlandesgericht hat die vorformulierte Einwilligungserklärung ebenfalls als unzulässig angesehen. Sie verstoße gegen das Verbot belästigender Werbung, indem sie dem Unternehmen erlaube, Vertragsdaten eines Verbrauchers in erheblichem Umfang zur „individuellen Kundenberatung“ am Telefon zu verwenden. Im ungünstigsten Falle sei der betroffene Verbraucher bereits seit fast zwei Jahren kein Kunde mehr und zudem nach Vertragsende wahrscheinlich längst Kunde eines Wettbewerbers. Die eingeräumte Befugnis sei nicht klar definiert, weswegen Verbraucher ihre Einwilligung auch nicht in Kenntnis der Sachlage erteilen könnten, so die ARAG Experten (OLG Köln Az.:6 U 182/16).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Pressemitteilungen

Das ändert sich zum 1. August 2017

ARAG Experten zu aktuellen Gesetzesänderungen

Das ändert sich zum 1. August 2017

Der heutige 1. August 2017 bringt für die Deutschen einige neue Gesetze und Gesetzesänderungen mit sich. Betroffen sind vor allem Rentner, Erzeuger von Gewerbemüll und Besitzer von Heizöltanks. ARAG Experten haben einen kurzen Überblick zusammengestellt.

Krankenversicherung der Rentner
Ab sofort kommen viele Rentnerinnen und Rentner, die für die Erziehung ihrer Kinder zeitweise nicht gearbeitet haben und privat über die Ehepartner versichert waren, einfacher in die oft günstigere (gesetzliche) Krankenversicherung der Rentner. Laut ARAG Experten werden nämlich für jedes Kind pauschal drei Jahre auf die Vorversicherungszeit für die Krankenversicherung der Rentner (KVdR) angerechnet. Wer prüfen lassen möchte, ob für ihn diese Änderung der sogenannten 9/10 Regelung möglich ist, kann sich an seine Krankenversicherung wenden.

Neues für Eigentümer von Heizöltanks
Heizöltanks müssen von ihren Eigentümern regelmäßig geprüft werden, denn Lecks können schlimme Folgen für die Qualität des Trinkwassers haben. Sachverständige sollen ab sofort häufiger schauen, ob ein Öltank ordnungsgemäß arbeitet. Das regelt die neue, bundesweit gültige „Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“ (AwSV). Für Eigentümer eines Heizöltanks gilt auch mit der neuen Verordnung, dass sie für den ordnungsgemäßen Zustand ihrer Tankanlage verantwortlich sind. Bei bestehenden Heizöltanks sind möglicherweise kleinere Maßnahmen wie die Nachrüstung eines Antiheberventils, einer Tankuhr auf jedem Tank oder die Umstellung auf den Einstrangbetrieb nötig. Seit dem 1. August gilt außerdem: Nur Fachbetriebe dürfen künftig oberirdische Heizöltanks mit mehr als 1.000 Liter Fassungsvolumen errichten, reparieren, reinigen und stilllegen.

Neue Gewerbeabfallverordnung
Die in die Jahre gekommene Gewerbeabfallverordnung wird an neuere europarechtliche und nationale Abfall-Regelungen angepasst. Die Verordnung gilt ab sofort für alle Erzeuger und Besitzer gewerblicher Siedlungsabfälle und bestimmter Bau- und Abbruchabfälle sowie Entsorger, also Betreiber von Vorbehandlungs- und Aufbereitungsanlagen. Bei Bau- und Abbruchabfällen gilt die grundsätzliche Pflicht zur getrennten Sammlung von Glas, Kunststoff, Metallen, einschließlich Legierungen, Holz, Dämmmaterial, Bitumengemischen, Baustoffen auf Gipsbasis, Beton, Ziegeln sowie Fliesen und Keramik durch die Erzeuger und Besitzer. Ferner wird die Pflicht zur vorrangigen Zuführung, zur Vorbereitung, zur Wiederverwendung oder zum Recycling geregelt. Die neue Verordnung schreibt Eigenkontrollen der Betreiber von Vorbehandlungsanlagen bei Abfallanlieferungen und Abfallauslieferungen vor. Schließlich wird eine jährliche Fremdüberwachung zur Überprüfung der Betriebsweise der Anlage und der Ergebnisse der Eigenkontrollen festgelegt sowie das Führen eines Betriebstagebuches vorgeschrieben.

Keine Hochzeit unter 18
Minderjährige werden nun vor zu früher Heirat geschützt. Bisher konnte bereits mit 16 Jahren eine Heiratserlaubnis beim Familiengericht beantragt werden. Diese Möglichkeit fällt nun weg. Eine Ehe, die unter Verstoß der neuen Ehemündigkeitsbestimmung im Alter zwischen 16 und 18 Jahren geschlossen wurde, soll künftig in der Regel durch richterliche Entscheidung aufgehoben werden.

Touristensteuer für Malaysia-Urlauber
Wer künftig nach Malaysia reist, muss eine Touristensteuer abgeben. Diese liegt zwischen 50 Cent und 4,20 Euro pro Zimmer und Nacht. Ausnahmen stellen laut ARAG Experten nur Unterkünfte von Privatleuten sowie religiöse Herbergen wie beispielsweise Klöster dar.

Download des Textes:
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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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