Tag Archives: Versicherung

Pressemitteilungen

„20 Jahre Transplantationsgesetz“ – Expertengespräch der DKV

Wissenswertes rund um den Organspendeausweis

Am 1. Dezember 2017 feiert das Transplantationsgesetz seinen 20. Geburtstag. Es regelt die Spende, Entnahme, Vermittlung und Übertragung von Organen. Der Bedarf ist groß: Zum 1. Januar 2017 haben laut Eurotransplant über 10.000 Menschen in Deutschland auf ein Spenderorgan gewartet. Wer nach dem Tod seine Organe spenden möchte, kann diese Entscheidung in einem Organspendeausweis dokumentieren. Von dieser Möglichkeit macht nach einer repräsentativen Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aus dem Jahr 2016 aber nur ein Drittel der Deutschen Gebrauch. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, erklärt die Vorteile eines Organspendeausweises und die medizinischen Voraussetzungen für eine Organspende.

Welchen Zweck hat der Organspendeausweis und wo ist er erhältlich?

Den Organspendeausweis gibt es bereits seit 1971. Er informiert Hinterbliebene und Ärzte, ob der Besitzer nach dem Tod seine Organe spenden möchte. Was viele nicht wissen: Mit dem Ausweis können die Betroffenen auch „Nein“ zur Organspende sagen. Damit entlastet das Dokument vor allem die Angehörigen, die ansonsten im Todesfall diese Entscheidung fällen müssen. Alternativ ist es auch möglich, im Ausweis eine Person anzugeben, die nach dem Tod entscheidet, was mit den Organen passieren soll. Ausweis-Besitzer können auch nur bestimmte Organe für eine Spende freigeben und andere wiederum für eine Entnahme ausschließen. Außerdem können sie ihre Entscheidung jederzeit rückgängig machen oder ändern. Den Organspendeausweis gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.organspende-info.de Aber auch Arztpraxen und Apotheken, Krankenkassen und -versicherungsunternehmen sowie Pass- und Meldeämter legen die Ausweise häufig aus.

Wie stellen Ärzte fest, dass ein potentieller Spender auch wirklich tot ist?

Ein Spender kommt nur dann in Betracht, wenn ein vollständiges und irreversibles Hirnversagen vorliegt. Zwei voneinander unabhängige Neurologen müssen den Hirntod feststellen. Hirntod bedeutet eine unwiederbringlich erloschene Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms. Mediziner stellen den Hirntod in drei Schritten fest: Neben der Art und Ursache der Hirnschädigung untersuchen sie anhand verschiedener Reflexe des Patienten die Gehirnfunktionen. Um die Irreversibilität der Symptome zu bestätigen, muss der Arzt die Untersuchungen nach einer bestimmten Wartezeit wiederholen. Oder er führt eine zusätzliche Messung der elektrischen Aktivität und Durchblutung des Gehirns durch.

Wer entnimmt die Organe nach dem Tod und wer entscheidet, wer sie bekommt?

Ist der Tod zweifelsfrei festgestellt und eine Entscheidung für eine Organspende gefallen, melden die Mediziner die Organspende an die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO). Anschließend ermitteln sie anhand von Blut- und Gewebeproben alle wichtigen Laborwerte, wie zum Beispiel die Blutgruppe, und übermitteln die Daten an Eurotransplant. Diese Organisation ist für die Vermittlung von Organspenden in Belgien, Deutschland, Kroatien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich und Slowenien zuständig. Nur wer auf deren Warteliste steht, kann ein Spenderorgan empfangen. Eurotransplant wertet dann die Daten des möglichen Spenders aus und ermittelt daraus den am besten geeigneten Empfänger. Die eigentliche Organentnahme nehmen die Ärzte der DSO vor. Erst während der Operation entscheiden die Mediziner, welche der vom Spender freigegebenen Organe für eine Transplantation geeignet sind.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 3.535

Weitere Ratgebertexte stehen für Sie unter www.ergo.com/ratgeber bereit. Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Bildmaterials die „ERGO Group“ als Quelle an.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die DKV
Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2016 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,7 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

Firmenkontakt
DKV Deutsche Krankenversicherung
Sybille Mellinghoff
Victoriaplatz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-5187
sybille.mellinghoff@ergo.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM GmbH
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 998 461-16
dkv@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Pressemitteilungen

ARAG Recht schnell…

Aktuelle Gerichtsurteile auf einen Blick

ARAG Recht schnell...

+++ Einwurf beim falschen Finanzamt wahrt die Frist +++
Der Einwurf einer Steuererklärung am letzten Tag der Antragsfrist ist laut ARAG selbst dann fristwahrend, wenn er beim falschen Finanzamt erfolgt (FG Köln, Az.: 1 K 1637/14 und 1 K 1638/14).

+++ Regelung zur Mindestgröße kann Diskriminierung sein +++
Eine Regelung, die als Kriterium für die Zulassung zu einer Polizeischule unabhängig vom Geschlecht eine Mindestkörpergröße vorsieht, kann laut ARAG eine unerlaubte Diskriminierung von Frauen darstellen. Nach Auffassung des Europäischen Gerichtshofs ist eine solche Maßnahme unter Umständen nicht notwendig, um das ordnungsgemäße Funktionieren der Polizei zu gewährleisten (EuGH, Az.: C-409/16).

Langfassungen:

Einwurf beim falschen Finanzamt wahrt die Frist
Der Einwurf einer Steuererklärung am letzten Tag der Antragsfrist ist selbst dann fristwahrend, wenn er beim falschen Finanzamt erfolgt. Die Kläger warfen im verhandelten Fall ihre Steuererklärungen 2009 am 31.12.2013 gegen 20.00 Uhr bei einem unzuständigen Finanzamt ein. Das zuständige Finanzamt lehnte eine Veranlagung ab, denn die Erklärung sei bei ihm erst 2014 eingegangen. Der Antrag auf Durchführung einer Veranlagung sei damit erst nach Ablauf der vierjährigen Festsetzungsfrist und damit verspätet gestellt worden. Nach erfolglosem Einspruch erhoben die Kläger beim FG Klage. Das FG hat der Klage stattgegeben und das Finanzamt verpflichtet, die Veranlagungen für 2009 durchzuführen. Es vertrat die Auffassung, es sei gesetzlich nicht vorgeschrieben, dass ein Veranlagungsantrag beim zuständigen Finanzamt eingehen müsse. Auch könne die Finanzverwaltung einem steuerlich unberatenen Bürger nicht die Unzuständigkeit eines Finanzamts vorhalten, wenn sie selbst nach außen als einheitliche Verwaltung auftrete. Schließlich gehe auch der Einwurf der Erklärungen außerhalb der üblichen Bürozeiten nicht zu Lasten der Kläger. Insoweit habe die Finanzverwaltung einen generellen Empfangs- oder Zugangswillen, so die ARAG Experten (FG Köln, Az.: 1 K 1637/14 und 1 K 1638/14).

Regelung zur Mindestgröße kann Diskriminierung sein
Eine Regelung, die als Kriterium für die Zulassung zu einer Polizeischule unabhängig vom Geschlecht eine Mindestkörpergröße vorsieht, kann eine unerlaubte Diskriminierung von Frauen darstellen. Mit Entscheidung des Leiters der griechischen Polizei wurde im verhandelten Fall ein Auswahlverfahren für die Zulassung zur griechischen Polizeischule für das akademische Jahr 2007/2008 bekannt gegeben. In dieser Bekanntmachung wurde eine Bestimmung des griechischen Rechts übernommen, wonach alle Bewerber unabhängig von ihrem Geschlecht mindestens 1,70 Meter groß sein müssen. Maria-Eleni Kalliri wurde die Teilnahme an dem Auswahlverfahren für den Zugang zur Polizeischule verweigert, weil sie die vorgeschriebene Größe nicht erreichte. Kalliri war der Ansicht, dass sie aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert worden sei, und erhob gegen diese Entscheidung Klage beim Dioikitiko Efeteio Athion (Verwaltungsberufungsgericht Athen). Das Dioikitiko Efeteio Athinon hob die Entscheidung auf und stellte fest, dass das griechische Gesetz den verfassungsrechtlichen Grundsatz der Gleichheit zwischen Männern und Frauen verletze. Der Innenminister und der Minister für nationales Erziehungswesen und Religionsangelegenheiten legten gegen diese Entscheidung Berufung beim Symvoulio tis Epikrateias (Staatsrat, Griechenland) ein. Dieser fragte den EuGH, ob das Unionsrecht (RL 76/207/EWG) einer nationalen Regelung entgegensteht, die für alle Bewerber männlichen oder weiblichen Geschlechts für das Auswahlverfahren für die Zulassung zur Polizeischule eine einheitliche Mindestkörpergröße festsetzt. Der EuGH hat entschieden, dass die Festsetzung einer einheitlichen Mindestkörpergröße für alle Bewerber zu einer mittelbaren Diskriminierung führt, da sie eine sehr viel höhere Zahl von Personen weiblichen Geschlechts als männlichen Geschlechts benachteilige. Eine solche Regelung stelle jedoch keine verbotene mittelbare Diskriminierung dar, wenn zwei Voraussetzungen, deren Vorliegen das nationale Gericht zu überprüfen habe, erfüllt seien: Die Regelung müsse erstens durch ein rechtmäßiges Ziel, wie das Bemühen, die Einsatzbereitschaft und das ordnungsgemäße Funktionieren der Polizei zu gewährleisten, sachlich gerechtfertigt sein. Zweitens müssten die Mittel zur Erreichung dieses Ziels angemessen und erforderlich sein, ergänzen ARAG Experten (EuGH, Az.: C-409/16).

Download der Texte:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

Firmenkontakt
ARAG SE
Brigitta Mehring
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
0211-963 2560
0211-963 2025
brigitta.mehring@arag.de
http://www.ARAG.de

Pressekontakt
redaktion neunundzwanzig
Thomas Heidorn
Lindenstraße 14
50674 Köln
0221-92428215
thomas@redaktionneunundzwanzig.de
http://www.ARAG.de

Pressemitteilungen

Schönheit ist relativ – Zahngesundheit und ein strahlendes Lächeln

Zahngesundheit: schöne Zähne eine Statusfrage?

Schönheit ist relativ - Zahngesundheit und ein strahlendes Lächeln

Ein strahlendes Lächeln öffnet die Türen und Herzen, von Zahnarzt W. Behrendt, Wittstock

In Deutschland sind rund 68.500 niedergelassene oder in Praxen angestellte Zahnärzte tätig. Das ergibt eine sehr hohe Versorgungsdichte im Vergleich zu der Bevölkerung von ca. 80 Millionen. Da es keine Niederlassungsbeschränkungen gibt, mehr junge Leute Zahnmedizin studieren und in den Beruf des Zahnarztes drängen als ältere in den Ruhestand treten, wird sich die Zahl der Zahnärzte in Deutschland erhöhen.

Kostenfaktor Zahnmedizin in Deutschland

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im Jahr 2016 rund 13 Milliarden EUR für zahnärztliche Behandlungen der Kassenpatienten ausgegeben. Die Zahlen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Zahnmedizin nur einen sehr kleinen Kostenfaktor in der gesetzlichen Krankenversicherung ausmacht. Die anderen Gesundheitsbereiche sind wesentlich teurer, sodass die Kosten für zahnmedizinische Behandlung ungefähr 7 % des Gesamtbudgets der gesetzlichen Krankenkassen ausmachen. Die zahnmedizinische Versorgung in Deutschland ist hervorragend. Die Bevölkerung ist aufgeklärt, die Zahnärzte gut ausgebildet und die Zahnarztpraxen sind auf einem hohen technischen Niveau. Regelmäßige Weiterbildungs-, Schulungs- und Seminarveranstaltungen für die Zahnärzte und dem Praxisteam werden von vielen Zahnärzten und Praxen aktiv genutzt und gelebt. Die Zusammenhänge der Zähne und Zahngesundheit wirkt sich auf den gesamten menschlichen Organismus aus, wenn die Schönheit des Kauapparates und des strahlenden Lächelns optisch als erstes in den Fokus rückt, aber in der Praxis als Zweites betrachtet wird.

Zusammenhänge Zahngesundheit und Wohlbefinden – Auswirkungen der Zähne auf den Organismus

Zahnarzt Wolfgang Behrendt ergänzt, dass Zähne nicht die wichtigsten Körperteile im menschlichen Körper sein müssen, aber der Mund gilt als Tor zum Körper. Aus vielen Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte ist durch Studien und Ausgrabungen bestätigt, dass die Zähne in der Regel mit Mitte 20 bei vielen Menschen ausgefallen waren. Dies änderte sich erst, als nach der Aufklärung die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Medizin weiter geforscht und verbessert wurden. Hygiene, Körperpflege und im Besonderen die Zahnpflege trugen zum Zahnerhalt langfristig bei, dies waren und sind die Schlüsselfaktoren für lebenslanges Nutzen der eigenen Zähne.

Zahnbrecher – Barbier – Dentist – Zahnarzt

Parallel zur Entwicklung der Humanmedizin wurde erst im 19. Jahrhundert die Behandlung der Zähne nicht mehr als bloßes Handwerk gesehen, sondern Friedrich Wilhelm I, König von Preußen ließ in seiner Medizinal Reform von 1725 festhalten, dass es im speziellen Zahn-Ärzte gäbe. Dennoch verschwand die die Bezeichnung Zahnbrecher erst hundert Jahre später. Bis 1955 existierten die Dentisten, eine Berufsgruppe, die sich aus dem Gewerbe der Barbiere entwickelt hatte und mit den Zahnärzten existierte. Nach der deutschen Reichsgewerbeordnung 1869 durfte jeder das Gewerbe Dentisten ausüben, die Ausbildung war nicht geregelt. Erst ab 1955 musste jeder zugelassene Zahnarzt in Deutschland eine universitäre Ausbildung vorweisen. Im englisch sprachigen Raum heißt der Zahnarzt übersetzt Dentist. Dieser Begriff ist heute in Zeiten der Globalisierung ein international gebrauchter Begriff und wird grenzüberschreitend als Bezeichnung für Zahnarzt verwendet.

In Deutschland ist der freie Beruf des Zahnarztes Friedrich Wilhelm I zu verdanken und spaltete sich als einen eigenständigen Bereich von der allgemeinen Medizin ab.

Gesunde Zähne und ein strahlendes Lächeln sind die Visitenkarte
Zähne sind allerdings heute nicht nur Teile des Kauapparates – sondern ein strahlendes Lächeln gehört zum modernen Leben und funktioniert als Visitenkarte. Wolfgang Behrend gibt zu bedenken, dass In der heutigen Zeit gilt, dass die gesellschaftliche Teilhabe gefährdet ist, wenn der Zahnstatus des Bürgers optisch bedenklich ist. „Das hat im Übrigen nichts damit zu tun, dass schiefe oder fehlende Zähne nicht unbedingt ein medizinisches Problem darstellen müssen. Der Zahnarzt muss im vertrauensvollen und offenen Miteinander mit dem Patienten klären, welche Behandlung angezeigt ist und welche nicht. Vergessen werden darf nicht, dass die gesetzlichen Krankenversicherungen oder aber die privaten Krankenversicherungen nicht für die „Schönheit“ ihrer Versicherungsnehmer zuständig sind. Schönheit ist bekanntlich relativ.

Zahnärzte Behrendt und Partner haben ihre Praxen in Berlin und Wittstock. Mit erfahrenen Zahnärzten und dem engagierten Praxisteam bieten Zahnärzte Behrendt und Partner eine Rundum-Zahnversorgung von kostenfreien Regelleistungen über Prophylaxe bis hin zu kompletten Zahnsanierungen inklusive Implantaten und Prothetik. Ziel ihrer Arbeit ist, gemeinsam die jeweils beste Lösung für individuellen Zahnprobleme zu finden. Zahnärzte Behrendt und Partner legen größten Wert auf eine stressfreie Behandlung, höchste Präzision und ästhetische Ergebnisse zählen zur Selbstverständlichkeit. Weitere Informationen unter: http://zahnpraxis-berlin.de

Kontakt
Zahnärzte Behrendt und Partner
Wolfgang Behrendt
Perleberger Str. 3
10559 Berlin
030/ 398 780 75
030/ 398 784 71
info@zahnpraxis-berlin.de
http://zahnpraxis-berlin.de

Pressemitteilungen

„Wenn der Nachwuchs mobil wird“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Wie Eltern Haus und Wohnung kindersicher machen können

"Wenn der Nachwuchs mobil wird" - Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Eine herunterhängende Tischdecke kann schnell zur Gefahr werden.
Quelle: ERGO Group

Die ersten eigenen Schritte: eine große Sache für kleine Kinder. Endlich können sie die Welt auf eigene Faust erforschen. Die Eltern sehen die Erkundungstouren meist mit gemischten Gefühlen. Zu Stolz und Freude gesellt sich die Angst vor einem Unfall. Damit den kleinen Entdeckern nichts passiert, gibt Rudolf Kayser, Unfallexperte von ERGO, Eltern Tipps zur kindersicheren Gestaltung der Wohnräume.

Laut dem Bundesministerium für Gesundheit müssen jährlich schätzungsweise 1,7 Millionen Kinder unter 15 Jahren nach einem Unfall zum Arzt. Geschätzte 43,8 Prozent dieser Unfälle passieren in den eigenen vier Wänden. Besonders gefährdet sind Kinder im zweiten Lebensjahr, die Laufen lernen und so ihren Bewegungsradius schlagartig ausdehnen. Zu den größten Unfallrisiken zählen Verbrennungen und Verbrühungen, Vergiftungen, Verletzungen durch umkippende Möbel und Stürze. Um dem vorzubeugen, sollten Eltern die häusliche Umgebung umsichtig gestalten und kritische Stellen entschärfen.

Typische Gefahrenquellen

„Wer auf ungeübten Beinen unterwegs ist, stolpert schnell mal über Hindernisse“, weiß Rudolf Kayser, Unfallexperte von ERGO. Daher sind Treppen, rutschende Teppiche oder auf dem Boden herumliegendes Spielzeug häufig die Ursache für Stürze. Auch die Küche birgt Risiken. Die Sprösslinge fassen gerne alles an oder halten sich fest. So kann es schnell passieren, dass die kleine Hand auf der heißen Herdplatte landet und Verbrennungen erleidet. Putzmittel oder herumliegende Messer können zu Vergiftungen oder Schnittverletzungen führen. Selbst das Wohnzimmer ist nicht frei von Gefahren: Sofa oder Stühle eignen sich prima zum Hochklettern – und Umkippen. Tischdecken oder herunterhängende Kabel laden Kinder ein, daran zu ziehen. Herabfallendes Geschirr oder Laptops können die Folge sein. Auch herumliegende Kleinteile wie beispielsweise ein Feuerzeug werden schnell zur Gefahr für Kinder.

Sicheres Zuhause

Wenn ihre Kinder anfangen zu laufen, wird es für Eltern schwierig, sie immer im Blick zu behalten. Um brenzlige Situationen zu vermeiden, helfen Sicherheitsartikel wie Treppengitter, Herdschutzgitter oder Steckdosenkappen. In den Räumen sollte möglichst nichts auf dem Boden herumliegen. Teppiche auf einer rutschfesten Unterlage können unter unkoordinierten Kinderfüßen nicht so leicht wegrutschen. In gut beleuchteten Räumen sind Ecken und Kanten besser zu sehen. Auf Tischdecken sollten Eltern kleiner Kinder besser für einige Zeit verzichten und heiße Getränke oder Kerzen nicht an Tischränder stellen. Verschüttetes besser gleich aufwischen, damit die Lache nicht zur Rutschbahn wird. Glastüren können Eltern mit Aufklebern auf Augenhöhe der Kinder kennzeichnen. Außerdem sind Putz- und Waschmittel in höherliegenden Regalen oder in geschlossenen Schränken am besten aufgehoben. Sind Bücherregale instabil, ist es besser, sie an den Wänden zu befestigen. Scharfe Möbelecken und -kanten sichern spezielle Abdeckungen aus dem Baumarkt ab. Durch Antirutsch-Socken können Eltern außerdem den ein oder anderen Sturz ihrer Sprösslinge verhindern. Mit zunehmendem Alter der Kinder können Eltern ihnen mögliche Gefahrenquellen erklären und mit ihnen gemeinsam beispielsweise die Treppe meistern.

Wenn doch mal etwas passiert

Es ist so gut wie unmöglich, jeden Unfall zu verhindern: Kleine Kratzer und Schürfwunden gehören zum Großwerden einfach dazu. Haben Eltern den Verdacht, dass der Nachwuchs giftige Substanzen geschluckt hat, sollten sie umgehend die Giftnotrufzentrale anrufen. Diese hilft bei akuten Vergiftungsfällen und ist 24 Stunden erreichbar. Eine Liste mit den Nummern für die jeweiligen Städte finden Eltern unter www.kindergesundheit-info.de Ein Arzt ordnet dann gegebenenfalls die nötigen Behandlungsschritte an. „Für Eltern ist es wichtig zu wissen, dass die gesetzliche Unfallversicherung nur in Kita, Kindergarten und Schule schützt“, weiß Kayser. Und eine Krankenkasse kommt nur für die medizinisch notwendige Versorgung des Kindes auf, egal, wo der Unfall passiert ist – ob in der Kita oder Freizeit. Wenn die Unfallfolgen beispielsweise zu einer dauerhaften Beeinträchtigung des Kindes führen, dann kann die private Unfallversicherung helfen. Das ist besonders wichtig, wenn der Unfall in der Freizeit passiert ist. Mit einer Kapital- oder Rentenleistung bei Invalidität bietet die private Unfallversicherung eine solide Absicherung für das Kind.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 4.379

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

Folgen Sie ERGO auf Facebook und besuchen Sie das Magazin „Wir bei ERGO“.

Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Bildmaterials die „ERGO Group“ als Quelle an. Es darf nur in Verbindung mit der obenstehenden Verbraucherinformation verwendet werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die ERGO Versicherung
Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.ergo.de

Firmenkontakt
ERGO Versicherung
Dr. Claudia Wagner
Victoriaplatz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-2980
claudia.wagner@ergo.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM GmbH
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 998 461-16
ergo@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Pressemitteilungen

Den Lieblingsverein unterstützen: Gut versichert mit dem Fohlentarif von AXA

Die AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer ist Premium-Partner von Borussia Mönchengladbach und bietet für ausgewiesene Borussen-Fans den Fohlentarif mit besonderen Konditionen bei bestimmten Sach-, Kfz- und Personenversicherungen an.

Den Lieblingsverein unterstützen: Gut versichert mit dem Fohlentarif von AXA

Martin Eckel (l.) und Thorsten Vollmer führen die AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer.

Mönchengladbach und die Borussia, das ist eine traditionsreiche Verbindung und gehört eng zusammen. Und auch für die regionale Wirtschaft ist die Fußballmannschaft ein beliebter Partner: Unternehmen präsentieren sich gemeinsam mit dem Verein und bei den Spielen und zeigen so ihre Verbundenheit zur Mannschaft, zu den Fans und zur Stadt. „Das ist auch für uns der Ansatz, warum wir mit Borussia Mönchengladbach zusammenarbeiten. Wir sind dem Verein eng verbunden und wollen ihn durch unsere Aktivität fördern“, sagt Thorsten Vollmer, Inhaber der gleichnamigen AXA Bezirksdirektion, einer der größten AXA-Vertriebspartner in Deutschland mit seinem Hauptsitz in Kassel und einer weiteren Bezirksdirektion in der Universitätsstadt Göttingen. Seit Frühling 2016 ist er auch am Niederrhein aktiv. „Unsere Bezirksdirektion Mönchengladbach befindet sich direkt hinter der Nordkurve an der Hennes-Weisweiler-Allee. Wir sind ausgemachte Fans von Borussia Mönchengladbach, daher ist es uns ein Herzensanliegen, vor Ort vertreten und aktiv zu sein“, sagt Thorsten Vollmer, der schon als Kind regelmäßig die Spiele der Fohlenelf am Bökelberg verfolgt hat. Gleichzeitig verstärkte sich die AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer mit dem Versicherungsteam von Reinhold Gerlach aus Schwalmtal-Waldniel, einem erfahrenen Versicherungsexperten aus der Region, der seit vielen Jahren Ansprechpartner von Borussia Mönchengladbach in Versicherungsfragen ist. Die Schwalmtaler Geschäftsstelle finden die Fans unmittelbar am Waldnieler Marktplatz.

Heute ist die AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer Premium-Partner von Borussia und Stadion- und Vereinsversicherer. Und nicht nur das: „Für echte Fans haben wir auch einen eigenen AXA-Fohlentarif aufgelegt. Mit dem AXA-Fohlentarif profitieren Anhänger von Borussia Mönchengladbach von besonderen Angeboten und zeigen, dass sie sich eng mit der Fohlenelf identifizieren – wo sonst kann ein Fußballfan sich seinem Lieblingsverein entsprechend versichern und ihn durch die Versicherung unterstützen?“, stellt Martin Eckel heraus, Geschäftsführer der AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer.

Eine ganze Reihe an Versicherungen lassen sich mit dem AXA-Fohlentarif abschließen. Dazu gehören Kfz-, Haftpflicht-, Hausrat-, Glas-, Wohngebäude- und die Unfallversicherung. „Alle diese Versicherungen bieten wir unter dem AXA-Fohlentarif mit hohen Rabatten an, aber natürlich bleibt die Qualität die gleiche. Die Verträge beinhalten die gleichen Vorteile für Kunden wie alle anderen AXA-Tarife auch, sodass Fohlentarif-Kunden beste Leistung zum reduzierten Preis erhalten“, erläutert Martin Eckel.

Ebenso werde natürlich nicht an der Beratung gespart. Jeder Kunde erhalte die umfassende und etablierte Beratungsleistung und könne dementsprechend sicher sein, dass seinen Bedürfnissen genau Rechnung getragen werde. „Das gilt sowohl bei Versicherungswechseln als auch bei Neuabschlüssen. Kunden erhalten genau das, was sie benötigen“, betont der Versicherungsexperte. So könne auf Dauer ein ganzheitliches Paket entstehen, das alle Versicherungslücken schließe und sehr gut zusammenpasse. „Dafür stehen wir als AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer seit vielen Jahren: Wir stellen alle notwendigen Versicherungsbausteine für das bestmögliche Ergebnis des Kunden zusammen.“

Jeder ausgewiesene Borussia Mönchengladbach-Fan kann in den Genuss des Fohlentarifs kommen, sei es ein Dauerkarteninhaber oder ein Vereinsmitglied. „Wir registrieren den Kunden nach seiner Legitimation dann für den Fohlentarif, sodass er den exklusiven AXA-Fohlentarif erhalten kann. Die Zugangsvoraussetzungen klären wir in einem kurzen Gespräch, danach können wir schon zur Beratung kommen“, erklärt Martin Eckel.

Besonders weist der Geschäftsführer auf den Stichtag 30. November hin. „Das ist eine sehr gute Möglichkeit für den Wechsel der Kfz-Versicherung und damit eine gute Gelegenheit für Kunden, den AXA-Fohlentarif und die Leistungen zu testen. Wir kümmern uns um alle notwendigen Formalitäten.“

Über die AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer

Die AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer ist seit vielen Jahren am Markt etabliert und einer der größten AXA-Vertriebspartner in Deutschland. Martin Eckel und Thorsten Vollmer führen die AXA Bezirksdirektion mit Standorten in Kassel, Göttingen und Mönchengladbach und einer Geschäftsstelle in Schwalmtal/Reinhold Gerlach. Das Team mit rund 30 fachlich hervorragend ausgebildeten Mitarbeitern betreut mittlerweile über 20.000 Kunden in Deutschland bei allen Sach-, Personen- und Lebensversicherungen und kann gerade im unternehmerischen Bereich auf viele Spezialtarife und individuelle Konstruktionen zurückgreifen, um auch sehr komplexen Fragestellungen gerecht zu werden. Die AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer ist Stadion- und Vereinsversicherer des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach und bietet ausgewiesenen Fans des Vereins den AXA-Fohlentarif mit besonderen Konditionen bei bestimmten Sach- und Personenversicherungen an. Mehr Informationen unter www.axa-betreuer.de/vollmer-kassel und www.axa.de/vollmer-moenchengladbach

Firmenkontakt
AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer
Martin Eckel
Hennes-Weisweiler-Allee 8-12
41179 Mönchengladbach
0561 8708710-16
meike.fontius@axa.de
http://www.axa.de/vollmer-moenchengladbach

Pressekontakt
Dr. Patrick Peters – Klare Botschaften
Dr. Patrick Peters
Friedhofstraße 121
41236 Mönchengladbach
0170 5200599
info@pp-text.de
http://www.pp-text.de

Pressemitteilungen

Ölschäden können teuer werden! Warum Öltankversicherungen nicht immer einen Schadensfall abdecken

Verbraucherinterview mit Versicherungsexperte Gerd Henge, KRAVAG Umweltschutz und Sicherheitstechnik GmbH

Ölschäden können teuer werden! Warum Öltankversicherungen nicht immer einen Schadensfall abdecken

Gerd Henge (KRAWAG) spricht über die Grenzen des Versicherungsschutzes bei privaten Öltankanlagen

Frage 1:
Ist eigentlich jede Öltankanlage in Deutschland versicherbar oder gibt es seitens der großen Versicherer hier Vorgaben, die ein neuer Versicherungskunde auf jeden Fall beachten sollte?

Grundsätzlich ist jeder Öltankbehälter versicherbar, solange er den allgemein geltenden, technischen und rechtlichen Vorgaben entspricht. Wichtige Punkte hierbei sind beispielsweise die bestimmungsgemäße Aufstellung und Benutzung der Öltankanlagen. Das Alter eines Öltanks ist für den Versicherer zunächst einmal kein Ausschlusskriterium, solange die geltenden Regeln eingehalten werden. Mit zunehmendem Alter der Anlage steigt jedoch das Risiko von Defekten. Deshalb kann der Versicherer eine Bescheinigung über den Zustand einer älteren Anlage seitens eines Sachverständigen fordern. Sollten hier Mängel festgestellt werden, wird eine Versicherung problematisch – zumindest vor Behebung dieser Mängel.

Frage 2:
Konnten Sie eine signifikante Zunahme der Schadensfälle mit alten Kunststoffbatterietanks in den letzten Jahren feststellen?

Eine merkliche Zunahme der Schadensfälle ist momentan nicht feststellbar. Allerdings können wir beobachten, dass immer häufiger Schäden entstehen, die auf mangelhafte Wartung von Kunststoffbatterietanks zurückzuführen sind. In den letzten 30-40 Jahren wurden in Deutschland zunehmend Kunststofftanks verbaut, jedoch fehlt es hier noch an einem verbraucherseitigen Bewusstsein hinsichtlich Pflege und Kontrolle dieser Anlagen. Deshalb kann es speziell bei älteren Öltanks, durch Materialermüdung und dem üblichen Verschleiß, oft zu plötzlichen und für den Betreiber überraschenden Ölaustritten kommen. Aber wenn beispielsweise ein Auto 20 Jahre lang keine Werkstatt von Innen sieht, darf der Besitzer sich auch nicht wundern, wenn dieses dann von heute auf morgen den sprichwörtlichen Geist aufgibt. Ähnlich verhält es sich mit Öltankanlagen: Regelmäßige Kontrollen – und wenn erforderlich Wartungen – könnten hier definitiv einen großen Teil der Schadensfälle verhindern.

Frage 3:
Sollte es zu einem Befüllschaden an einer privaten und bisher nicht überprüften Batterietankanlage kommen – welche Schäden wären auf jeden Fall durch den Versicherer abgedeckt und für welche Schäden müsste im Zweifelsfall der Kunde aufkommen?

Bei einem Befüllschaden gibt es logischerweise immer zwei Beteiligte: den Befüller – also den Lieferanten bzw. Tankwagenfahrer – und den Betreiber der Anlage. Deswegen ist es im ersten Schritt ausschlaggebend herauszufinden, wer genau für den Schaden verantwortlich ist. So ist es die Aufgabe des Verbrauchers, den Tank in einem ordnungsgemäßen und funktionsfähigen Zustand zur Betankung bereitzustellen. Auf der anderen Seite sind vom Tankwagenfahrer eine Reihe von Sorgfaltspflichten zu beachten, u. a. muss er sich vor der Befüllung vom optisch einwandfreien Zustand der Tankanlage überzeugen. Seit zwei Jahren sind die Sorgfaltspflichten in der technischen Richtlinie TRwS 791 konkretisiert. Deshalb empfehlen wir im Schadenfall allen Beteiligten, sich diese Richtlinie genau anzusehen, um mit Hilfe eines qualifizierten Sachverständigen die Verantwortlichkeiten und Kausalitäten des Schadens zu klären.
Der Anlagenbetreiber sollte auch im Blick haben, dass Tankanlagen in der Regel nur für den Drittschaden versichert sind. Das sind beispielsweise Verunreinigungen auf dem Grundstück des Nachbarn, die durch Ölaustritt verursacht wurden. Bei einem Gewässerschaden oder einer Bodenkontamination kann auch die Umweltbehörde eine Schadenbeseitigung fordern. Wer allerdings zudem den Schaden am eigenen Hab und Gut mitversichern möchte, sollte nicht nur für die regelmäßige Wartung und Instandhaltung der Tankanlage sorgen, sondern auch unbedingt auf eine sogenannte Eigenschadendeckung in seiner Police achten. Schäden an der Tankanlage selbst sind allerdings so gut wie immer von der Versicherung ausgeschlossen.

Im Bundesverband Lagerbehälter e.V. (bl e.V.) sind die führenden Hersteller von Behältern in Deutschland zusammengeschlossen.
Sie bieten für den gewerblichen und auch den privaten Anwender alle Arten von Tanktypen aus den Werkstoffen PE, PA, GFK und Stahl.

Firmenkontakt
Bundesverband Lagerbehälter e.V.
Dr. Wolfram Krause
Koellikerstraße 13
97070 Würzburg
0931 / 35 292 0
info@behaelterverband.de
http://www.behaelterverband.de

Pressekontakt
Sage & Schreibe Public Relations GmbH
Florian Hohl
Thierschstr. 5
80538 München
089/23 888 98-16
f.hohl@sage-schreibe.de
http://www.sage-schreibe.de

Pressemitteilungen

„Wie kommt der Autolack sicher durch den Winter?“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Daniela K. aus Fürth:
Schnee, Streusalz und Splitt können dem Autolack in den nächsten Monaten sehr zusetzen. Was kann ich tun, damit mein Wagen auch nach dem Winter noch glänzt?

Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO:
Die Winterpflege für das Auto beginnt im Herbst mit einer gründlichen Autowäsche und einer anschließenden Politur sowie einer Versiegelung durch eine Wachsschicht. Die Politur entfernt kleine Kratzer, die Wachsschicht weist Schmutzpartikel und Wasser ab. Wer nicht dazu gekommen ist, kann das auch im Winter noch nachholen. Zum Auftragen der Pflegemittel können Autobesitzer dann entweder einen milden Wintertag abwarten oder in der Garage arbeiten. Denn bei Temperaturen unter 10°C werden Pflegemittel zähflüssig und lassen sich dadurch schlechter verteilen. Darüber hinaus ist es ratsam, das Auto nach längeren Fahrten auf gestreuten Straßen vom hochgespritzten Wasser-Salz-Gemisch zu befreien. Dafür eignet sich am besten eine Frischwasserdusche, beispielsweise in einer SB-Waschanlage. Der Grund: Ist die Salzschicht getrocknet, können ihre winzigen Kristalle wie Schmirgelpapier auf dem Lack reiben. Selbst lackfreundliche Textillappen oder Handfeger eignen sich nicht für das Entfernen des getrockneten Salzes. Eine solche Dusche ist auch Voraussetzung, wenn das Auto in die Waschanlage soll.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.098

Weitere Ratgebertexte stehen für Sie unter www.ergo.com/ratgeber bereit. Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

Folgen Sie ERGO auf Facebook und besuchen Sie das Magazin „Wir bei ERGO“.

Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Bildmaterials die „ERGO Group“ als Quelle an.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die ERGO Versicherung
Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.ergo.de

Firmenkontakt
ERGO Versicherung
Dr. Claudia Wagner
Victoriaplatz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-2980
claudia.wagner@ergo.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM GmbH
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 998 461-16
ergo@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Pressemitteilungen

ARAG Recht schnell…

Urteile auf einen Blick

+++ Online-Händler müssen Bioprodukte kontrollieren +++
Online-Händler, die Bioprodukte vertreiben, müssen nach einem Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union ihre Waren kontrollieren lassen. Die Anwendung gängiger Melde- und Kontrollvorschriften auf den Online- und Versandeinzelhandel sei laut ARAG auch ohne für den Einzelhandel geltende Ausnahmeregelungen vollkommen gerechtfertigt (Az.: C-289/16).

+++ Online Firmen können nicht im Inland klagen +++
Online-Unternehmen können nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht in jedem Fall im Land ihres Firmensitzes auf Schadenersatz klagen. Findet die Haupttätigkeit des Unternehmens in einem anderen EU-Staat statt, muss laut ARAG dort geklagt werden. Die Gerichte im Mitgliedstaat der hauptsächlichen Geschäftstätigkeit können am besten beurteilen, ob eine Beeinträchtigung vorliegt und welchen Umfang sie hat (EuGH, Az.: C-194/16).

Langfassungen:

Online-Händler müssen Bioprodukte kontrollieren
Online-Händler, die Bioprodukte vertreiben, müssen ihre Waren kontrollieren lassen. Nach geltendem Recht dürfen EU-Staaten Einzelhändler unter bestimmten Umständen von Bioprodukt-Kontrollen ausnehmen – etwa wenn diese die Erzeugnisse direkt an Endverbraucher verkaufen und sie weder selbst herstellen noch aus einem Drittland importieren. Diese Ausnahmen seien auf den Online-Handel nicht anwendbar, erklärten die Richter weiter. Denn wenn Bioprodukte etwa von Versandhändlern gelagert sowie von Dritten ausgeliefert würden, bestehe ein erhebliches Risiko, dass Waren umetikettiert, vertauscht oder verunreinigt werden können. Die Verbraucher müssten sich darauf verlassen können, dass Bioprodukte tatsächlich alle Kriterien dieses Gütesiegels erfüllen, so die ARAG Experten (EuGH, Az.: C-289/16).

Online Firmen können nicht im Inland klagen
Online-Unternehmen können nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht in jedem Fall im Land ihres Firmensitzes auf Schadenersatz klagen. Die EU-Richter hatten über einen Fall zu entscheiden, in dem eine estnische Internet-Unternehmen gegen negative Netz-Kommentare auf der Seite eines schwedischen Handelsverbands vorging. Estnische Gerichte hatten die Klagen abgewiesen, weil ein Schaden nicht in Estland, sondern eher in Schweden entstanden sei. Auch die Kommentare seien alle auf Schwedisch gewesen. Weil sich die klagende Firma damit nicht zufrieden geben wollte, landete der Fall schließlich vor dem höchsten EU-Gericht. Wenn ein Unternehmen vor allem in einem anderen Land als dem seines Firmensitzes tätig sei, muss man davon ausgehen, dass dort eine eventuelle Beeinträchtigung des geschäftlichen Ansehens am stärksten spürbar ist, so die ARAG Experten. Das gelte insbesondere, wenn unrichtige oder ehrverletzende Angaben und Kommentare auf einer gewerblichen Website stehen und in der Sprache des Mitgliedsstaates verfasst sind, in dem das Unternehmen hauptsächlich tätig ist (EuGH, Az.: C-194/16).

Download der Texte:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

Firmenkontakt
ARAG SE
Brigitta Mehring
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
0211-963 2560
0211-963 2025
brigitta.mehring@arag.de
http://www.ARAG.de

Pressekontakt
redaktion neunundzwanzig
Thomas Heidorn
Lindenstraße 14
50674 Köln
0221-92428215
thomas@redaktionneunundzwanzig.de
http://www.ARAG.de

Pressemitteilungen

Jürgen Horstmann übernimmt Gesamtleitung für Vertrieb und Marketing der Helvetia Versicherungen Deutschland

Jürgen Horstmann übernimmt Gesamtleitung für Vertrieb und Marketing der Helvetia Versicherungen Deutschland

Jürgen Horstmann: neuer Vertriebs- und Marketingchef von Helvetia Deutschland (Foto: Helvetia).

Jürgen Horstmann ist ab 1. Januar 2018 Vertriebs- und Marketingchef aller deutschen Helvetia Gesellschaften. Die EU-Richtlinie IDD sowie die Digitalisierung der Branche erfordern eine strategische Neuausrichtung von Vertrieb und Marketing. Aus diesem Grund werden die bisherigen Vertriebsbereiche Sach/Komposit und Leben unter der Leitung von Horstmann zusammengelegt.

Jürgen Horstmann (61) arbeitet seit mehr als 30 Jahren in der Versicherungsbranche. Er hat Mathematik und Versicherungswesen studiert und war mehrere Jahre im Bereich Produktentwicklung bei Gerling E & L (jetzt HDI-Gerling-Konzern) tätig. Seit 2002 bekleidet Horstmann verschiedene Führungspositionen bei der Helvetia Deutschland und verantwortet als Vorstandsmitglied das Lebensversicherungsgeschäft. Der Diplom-Mathematiker ist bei der Helvetia Leben AG für die Bereiche Mathematik einschließlich Betriebliche Altersversorgung, Produktentwicklung, Bilanz und Vertrieb zuständig.

Seine umfassenden Kenntnisse in der Versicherungsbranche sowie im Vertrieb wird Jürgen Horstmann künftig zur erfolgreichen Weiterentwicklung der Helvetia Deutschland einsetzen. „Die Helvetia Leben AG hat sich unter der Führung von Jürgen Horstmann kontinuierlich und im Branchenvergleich überdurchschnittlich entwickelt. Dank seiner großen vertrieblichen Expertise konnte unser Beitragsvolumen enorm gesteigert werden“, so Volker Steck, Vorsitzender der Geschäftsleitung (CEO) Helvetia Versicherungen Deutschland. Im Zuge der strategischen Neuausrichtung hat Werner Bauer, der zuvor Vertrieb und Marketing für den Bereich Sach/Komposit verantwortete, das Unternehmen verlassen.
***
Zeichen (inklusive Leerzeichen): 1.734
***
Diese Presse-Information finden Sie auch auf der Homepage www.helvetia.de.
***
Die Helvetia im Internet
www.helvetia.de
www.facebook.com/helvetia.versicherungen.deutschland
www.blog.helvetia.de

Über die Helvetia Gruppe
Die Helvetia Gruppe ist in über 150 Jahren aus verschiedenen schweizerischen und ausländischen Versicherungsunternehmen zu einer erfolgreichen, internationalen Versicherungsgruppe gewachsen. Heute verfügt Helvetia über Niederlassungen in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Spanien, Italien, Frankreich. Ebenso ist Helvetia über ausgewählte Destinationen weltweit präsent und organisiert Teile ihrer Investment- und Finanzierungsaktivitäten über Tochter- und Fondsgesellschaften in Luxemburg und Jersey. Der Hauptsitz der Gruppe befindet sich im schweizerischen St. Gallen. Helvetia ist im Leben-, Schaden- und Rückversicherungsgeschäft aktiv und erbringt mit rund 6.500 Mitarbeitenden Dienstleistungen für mehr als 5 Millionen Kunden. Bei einem Geschäftsvolumen von CHF 8.51 Mrd. erzielte Helvetia im Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnis aus Geschäftstätigkeit von CHF 491.8 Mio. Die Namenaktien der Helvetia Holding werden an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange AG unter dem Kürzel HELN gehandelt. In Deutschland betreut Helvetia mit 750 Mitarbeitenden rund eine Million Kunden und ist in allen Sparten des Lebens- und Schaden-Unfallgeschäftes tätig.

Firmenkontakt
Helvetia Versicherungen
Klaus Michl
Berliner Straße 56-58
60311 Frankfurt a. M.
(069) 1332-245
presse@helvetia.de
http://www.helvetia.de

Pressekontakt
SCRIPT Consult GmbH
Dr. Michael Bürker
Isartorplatz 5
80331 München
(089) 242-1041-0
info@script-consult.de
http://www.script-consult.de

Pressemitteilungen

ARAG Verbrauchertipps

Bagatellschäden/Knöllchen/nasses Laub/Testamentsurkunde

Wann zahlt der Mieter für Bagatellschäden?
Laut BGB muss ein Vermieter Reparaturen einer Mietsache aufgrund vertragsgemäßen Gebrauchs oder altersbedingten Verschleißes übernehmen. Diese Pflicht kann er jedoch in begrenztem Rahmen durch eine so genannte Kleinreparaturklausel im Mietvertrag dem Mieter auferlegen. Ein Beispiel: „Der Mieter hat die Kosten für kleine Instandsetzungen bzw. zur Beseitigung von Bagatellschäden bis zu einem Betrag von insgesamt 75 Euro pro Einzelreparatur selbst zu tragen.“ Fehlt im Mietvertrag eine solche Klausel, ist der Mieter laut ARAG Experten nicht zur Zahlung von Kleinreparaturen verpflichtet. Für alle Kleinreparaturen eines Jahres liegt die Grenze bei 150 bis 200 Euro, früher waren es 300 bis 400 Mark, oder acht bis zehn Prozent der Jahresmiete (BGH, Az.: VIII ZR 91/88, VIII ZR 38/90, VIII ZR 129/91). Eine Mietvertragsklausel, die darüber hinausgeht, ist rechtlich nicht wirksam, da sie den Mieter unangemessen benachteiligt. Ist die Klausel im Vertrag wirksam, muss der Mieter aber nur die Reparaturen bezahlen, die den vereinbarten Wert nicht übersteigen. Er muss also nicht anteilig zahlen, wenn die Rechnung des Handwerkers höher als die Kostengrenze für die Einzelreparatur ist.

Download unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/heim-und-garten/

Wenn der Chef das Knöllchen zahlt…
Paketzusteller gehören zu den chronischen Falschparkern. Denn wo ihre Firma keine Ausnahmegenehmigung zum Be- und Entladen in Halteverbots- und Fußgängerzonen bekommen kann, wird ein Knöllchen für eine schnelle Paketzustellung billigend in Kauf genommen. Die Knöllchen zahlt in der Regel der Chef. Ein kalkuliertes Risiko also. ARAG Experten weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass diese Verwarnungsgelder vom Finanzamt nicht zum Arbeitslohn der angestellten Fahrer gezählt werden dürfen und damit auch nicht der Lohnsteuer unterliegen. Verwarnungsgelder haben keinen Entlohnungscharakter. Dafür bräuchte es zunächst einmal einen Zufluss von Arbeitslohn bei den Angestellten; der ist in diesem Fall aber nicht gegeben (Finanzgericht Düsseldorf, Az.: 1 K 2470/14 L).

Mehr zum Thema unter:
http://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/auto-und-verkehr/

Nasses Laub – gefährlich wie Glatteis
Noch hat der Winter uns nicht in seinem kalten Griff. Doch auch wenn der Herbst noch ein paar schöne Tage für uns bereithält; er hat auch seine Tücken – besonders für Autofahrer. Das auf den Straßen liegende Laub verbindet sich mit Nässe zu einer rutschigen Seifenschicht. Daher ist schon im Herbst der Bleifuß auf dem Gaspedal tabu. Denn wer auf feuchtem Herbstlaub eine Vollbremsung einleiten muss, landet schnell im Graben oder im vorausfahrenden Fahrzeug. ARAG Experten raten also dringend dazu, auch den Sicherheitsabstand im Herbst so groß wie möglich zu halten und vorausschauend zu fahren.

Mehr zum Thema unter:
http://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/auto-und-verkehr/

Auch ein kopiertes Testament zählt
ARAG Experten weisen darauf hin, dass auch die Kopie des letzten Willens als Erbnachweis dienen kann. Zumindest wenn das Original der Testamentsurkunde nicht mehr auffindbar ist. In einem konkreten Fall konnte ein Enkel nur noch mit der Kopie des gemeinschaftlichen Testamentes seiner Großeltern aufwarten, das ihn zum Alleinerben machte. Das Problem: Es gab ein älteres Testament, ebenfalls notariell aufgesetzt, in dem das verstorbene Ehepaar eine gemeinnützige Organisation als Schlusserben eingesetzt hatte. Und diese Urkunde lag als Original vor. Trotzdem erkannten die Richter den Enkel als Erben an, denn dass die aktuellste Fassung des Testamentes formgültig errichtet wurde, konnte auch mit der Kopie nachgewiesen werden (Oberlandesgericht Köln, Az.: 2 WX 550/16).

Mehr zum Thema unter:
http://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

Firmenkontakt
ARAG SE
Brigitta Mehring
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
0211-963 2560
0211-963 2025
brigitta.mehring@arag.de
http://www.ARAG.de

Pressekontakt
redaktion neunundzwanzig
Thomas Heidorn
Lindenstraße 14
50674 Köln
0221-92428215
thomas@redaktionneunundzwanzig.de
http://www.ARAG.de