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„Wie Sprachassistenten funktionieren“ – Expertengespräch der ERGO Direkt Versicherungen

Smarte Helfer: Alexa, Siri, Cortana und Co.

„Computer, starte das Raumschiff!“: Diesen Satz kennen viele aus Science-Fiction-Serien. Was vor ein paar Jahren noch Gedankenspielerei war, ist heute bereits in zahlreichen Haushalten Realität: Ein Sprachassistent, der neben einem schnellen Zugriff auf das Internet die Bedienung vieler technischer Geräte ermöglicht. Laut einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom können sich 39 Prozent der Deutschen vorstellen, einen Sprachassistenten zu nutzen. Wie sie genau funktionieren, welche Vorteile sie für Verbraucher haben und welche Risiken sie bergen, weiß Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen.

Was ist ein Sprachassistent?

Sprachassistenten sind kleine Computer mit eingebauten Lautsprechern und Mikrofonen. Das bekannteste Produkt auf dem Markt ist zurzeit der „Echo“, mit der Software, also dem eigentlichen Sprachassistenten, „Alexa“. Weitere Beispiele sind Siri, Google Assistant oder Cortana. Erhalten die Sprachassistenten ein Kommando, reagieren sie und führen die gewünschte Aktion aus. Dafür müssen sie mit dem Internet verbunden sein. Außerdem lassen sie sich mit dem Smartphone oder Smart-Home-Geräten koppeln. Zukünftig möchten die Hersteller die smarten Lautsprecher zusätzlich mit Kameras ausstatten, die zum Beispiel beim Finden des passenden Outfits helfen sollen.

Wofür können Verbraucher einen Sprachassistenten genau nutzen?

Im Alltag sind die Computer vielfältig einsetzbar: Sie unterstützen bei einfachen Aktionen, stellen beim Backen beispielsweise einen Timer ein. Außerdem ist es Nutzern per Sprachbefehl möglich, den Wetterbericht abzurufen oder, auch in Verbindung mit Streaming-Diensten, Musik abzuspielen. In Kombination mit dem Smartphone können die Assistenten Termine in den mobilen Kalender eintragen und an diese erinnern. Wer beim Kochen feststellt, dass gerade der letzte Tropfen Öl in den Salat gewandert ist, kann per Sprachbefehl sofort die Einkaufsliste des Smartphones aktivieren. Auch Online-Shopper können von Sprachassistenten profitieren: Per Sprachbefehl lassen sich Waren auswählen und direkt bestellen. Das volle Funktionsspektrum entfalten die Computer aber erst, wenn Anwender sie mit Smart-Home-Geräten vernetzen. Durch Sprachbefehle können Hausbesitzer dann beispielsweise das Thermostat einstellen, Lichter dimmen, Rollläden schließen oder das Alarmsystem steuern.

Sprachassistenten hören mit. Wie sicher sind die Informationen, die sie dabei aufnehmen?

Neben den vielen Nutzungsmöglichkeiten, die die intelligenten Lautsprecher bieten, bergen sie jedoch auch Risiken. Denn sobald sie Befehle erhalten, nehmen sie alle Geräusche in ihrer unmittelbaren Umgebung auf. Sie sammeln also in diesem Zeitraum alle möglichen Informationen über die Personen, die in ihrer Gegenwart sprechen. Bei den meisten Herstellern ist nicht ganz klar, ob, wo und wie lange sie die gesammelten Daten speichern. Eine weitere Frage, die sich vielen Verbrauchern stellt: Nimmt der Assistent nur dann auf, wenn sie ihn aktiviert haben? Denn der Sprachassistent hört nicht ausschließlich auf seinen „Namen“, sondern auch auf Wörter, die ähnlich klingen. Dadurch besteht die Gefahr, dass Nutzer die Lautsprecher unbeabsichtigt aktivieren und der Sprachassistent so Gespräche mithört. Im schlimmsten Fall führt er dann einen Befehl aus, der vom Nutzer nie als solcher gedacht war. So geschehen bei einem Fall in den USA: Ein Kind hatte sich mit einem Sprachassistenten „unterhalten“. Dabei hatte es unwissentlich den Befehl erteilt, ein Puppenhaus sowie zwei Kilogramm Kekse zu bestellen. Um solche unfreiwilligen Online-Käufe zu vermeiden, können Nutzer diese Funktion mit einem Passwort schützen oder komplett sperren. Wer wirklich sicher sein möchte, dass das Gerät keine Gespräche mithört oder gar aufzeichnet, kann die Mikrofone komplett ausschalten. Alternativ können Nutzer den Sprachassistenten auch gänzlich vom Netzwerk trennen und nur für die explizite Nutzung aktivieren.
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ERGO Direkt Versicherungen sind mit 4,5 Millionen Kunden der meistgewählte deutsche Direktversicherer. Das Unternehmen ist auf einfache und leicht verständliche Produkte spezialisiert, die zum Standardbedarf von Privathaushalten gehören. Wichtige Produkte sind die Zahnzusatzversicherungen, die Sterbegeldversicherung, die Risikolebensversicherung sowie die Berufsunfähigkeitsversicherung. Schlanke Prozesse und eine schnelle Verarbeitung ermöglichen günstige Prämien. Heute arbeiten rund 1.800 Mitarbeiter am Standort Nürnberg/Fürth.
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„Energiespartipps für die kalte Jahreszeit“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Der Umwelt und dem Geldbeutel zuliebe

"Energiespartipps für die kalte Jahreszeit" - Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Energiespartipps können helfen, das Haushaltskonto zu entlasten.
Quelle: ERGO Group

Wenn in den Herbst- und Wintermonaten die Temperaturen sinken, steigen die Strom- und Heizkosten. Ein paar Handgriffe können dann helfen, das Haushaltskonto zu entlasten. Tanja Cronenberg, Versicherungsexpertin von ERGO, gibt Verbrauchern nützliche Tipps, wie sie Energie sparen können.

Heizkosten sparen leicht gemacht

Schmuddeliges Wetter, eisiger Wind, wenige Stunden Tageslicht: Wenigstens in den Wohnräumen soll es dann gemütlich, hell und warm sein. Damit Verbraucher dafür nicht unnötig Energie aufwenden, rät Tanja Cronenberg, Versicherungsexpertin von ERGO: „Um einen Raum optimal aufzuheizen, ist zunächst wichtig, dass die Heizungen frei liegen. Denn Vorhänge oder Möbel hindern die Wärme daran, sich auszubreiten.“ Zudem empfiehlt sich eine Raumtemperatur von rund 20 Grad. In Zimmern, die weniger oft genutzt werden, beispielsweise dem Schlafzimmer, ist eine Temperatur von 17 bis 19 Grad optimal. „Denn bereits ein Temperaturunterschied von nur einem Grad kann die jährlichen Heizkosten um sechs Prozent senken“, weiß die ERGO Expertin. Weiterhin sollten die Zimmertüren geschlossen sein, damit warme Luft nicht in den Flur entweichen kann. Sind am Gebäude Rollläden angebracht, ist es sinnvoll, diese bei Dunkelheit zu schließen. Sie isolieren zusätzlich, wodurch die Räume weniger Wärme verlieren. Wer die Wohnung oder das Haus verlässt, sollte die Heizung herunterdrehen. Ganz ausschalten ist jedoch nicht ratsam, da die Räume schnell auskühlen. Der Energieverbrauch für das Wiederaufheizen ist dann deutlich höher als die vorherige Ersparnis. Auch regelmäßiges Lüften ist wichtig. Alle zwei bis drei Stunden vier bis sieben Minuten Stoßlüften ist empfehlenswert. Gekippte Fenster sind im Winter ungünstig, denn der Luftaustausch dauert lange. Während dieser Zeit entweicht aber viel Wärme. Auch eine Investition in ein Thermostatventil kann sich lohnen, so Tanja Cronenberg: „Die Leistung der Heizung kann sich so an der Raumtemperatur orientieren und diese konstant halten. Das verhindert, dass sich die Räume überhitzen.“

Stromfresser erkennen

An einem typischen, schmuddeligen Herbst- oder Wintertag ist ein heißes Vollbad sehr verlockend. Das tut gut, verbraucht aber auch viel Strom. Um etwa 160 Liter Wasser zu erhitzen, sind rund 6,5 kWh nötig. Für 75 Liter Wasser für eine Dusche sind es nur ungefähr 3 kWh. Wer gelegentlich auf eine warme Dusche ausweicht, kann dabei also einiges an Strom sparen. Auch das vermeintlich abgeschaltete Fernsehgerät kann Strom verbrauchen. Denn häufig laufen die Geräte im Standby-Modus weiter. Haben Geräte keine Ausschalt-Funktion, hilft nur, sie vom Netz zu trennen. „Als praktische Lösung erweisen sich oft Mehrfachsteckdosen mit Kippschalter: Mit Umlegen des Schalters sind die Geräte wirklich aus“, so die Expertin von ERGO.

Winterzeit ist Weihnachtszeit

Zu Weihnachten gehören neben leckeren Plätzchen und einem Adventskranz für viele auch Lichterketten. Brennen sie dauerhaft, benötigen sie viel Strom – gerade wenn es sich um alte Lichterketten handelt. Auch wenn die zehn Jahre alte Beleuchtung noch in gutem Zustand ist: Hier kann sich eine Neuanschaffung mit LED -Lämpchen lohnen. „LED-Lampen haben gleich zwei Vorteile: Sie haben eine höhere Lebensdauer und benötigen gleichzeitig weniger Strom als Glühlampen“, weiß die ERGO Expertin. Das gilt auch für die reguläre Zimmerbeleuchtung. Zudem empfiehlt es sich, die Lichterdekoration in und am Haus nicht rund um die Uhr brennen zu lassen. Hierfür eignen sich beispielsweise Zeitschaltuhren, die die Beleuchtung regeln. Wer das Haus verlässt, sollte grundsätzlich alle Lichter ausschalten. Beim Plätzchenbacken lässt sich die benötigte Energie „zweitverwerten“: „Den Ofen möglichst nicht vorheizen und Leerläufe zwischen zwei Backvorgängen vermeiden. Wer anschließend die Tür des Backofens geöffnet lässt und die Restwärme nutzt, hat nicht nur einen warmen, sondern auch einen weihnachtlich duftenden Raum“, so der Tipp der Expertin.
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Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
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ARAG Recht schnell…

Aktuelle Gerichtsurteile auf einen Blick

ARAG Recht schnell...

+++ Gekauft wie gesehen +++
Wird bei einem privaten Gebrauchtwagenkauf im Kaufvertrag zum Zweck des Gewährleistungsausschlusses die Formulierung „gekauft wie gesehen“ verwendet, erfasst der Ausschluss laut ARAG nur solche Mängel, die ein Laie ohne Hinzuziehung eines Sachverständigen bei einer Besichtigung erkennen kann (OLG Oldenburg, AZ: 9 U 29/17).

+++ Ehrverletzende Behauptung zu lange her +++
Für eine Klage wegen unwahrer und ehrverletzender Tatsachenbehauptungen besteht laut ARAG in der Regel kein Rechtsschutzbedürfnis mehr, wenn sie erst mehr als ein Jahr (hier: vier Jahre) nach dem Vorfall eingereicht wird (AG München, Az.: 213 C 10547/16 (2)).

+++ Videokamera im Auto unzulässig +++
Es ist laut ARAG nicht zulässig, seinen Pkw vorne und hinten mit einer Videokamera auszustatten und damit laufend Videoaufzeichnungen des vor und hinter dem Fahrzeug befindlichen öffentlichen Verkehrsraums zu fertigen und zu speichern (Amtsgericht München, AZ: 1112 OWi 300 Js 121012/17).

Langfassungen:

Gekauft wie gesehen
Wird bei einem privaten Gebrauchtwagenkauf im Kaufvertrag zum Zweck des Gewährleistungsausschlusses die Formulierung „gekauft wie gesehen“ verwendet, erfasst der Ausschluss nur solche Mängel, die ein Laie bei einer Besichtigung erkennen kann. Die Klägerin kaufte im konkreten Fall von privat einen gebrauchten Peugeot für gut 5.000 Euro. Nach einiger Zeit wollte sie das Fahrzeug zurückgeben und ihren Kaufpreis zurückerhalten. Sie behauptete, das Fahrzeug habe einen erheblichen Vorschaden, von dem sie beim Kauf nichts gewusst habe. Der Verkäufer bestritt einen Vorschaden und berief sich außerdem auf die Formulierung im Kaufvertrag „gekauft wie gesehen“, mit der Gewährleistungsansprüche ausgeschlossen worden seien. Das Landgericht Aurich gab der Klägerin Recht. Dagegen legte der Beklagte Berufung ein. Das OLG hat die Entscheidung des LG bestätigt. Die Klägerin habe einen Anspruch auf Rückabwicklung des Kaufs, denn der Pkw habe nach den Feststellungen des gerichtlichen Sachverständigen einen erheblichen, nicht vollständig und fachgerecht beseitigten Unfallschaden aufgewiesen. Die Formulierung „gekauft wie gesehen“ schließt einen Gewährleistungsanspruch der Klägerin nicht aus, denn diese Formulierung gelte nur für solche Mängel, die ein Laie ohne Hinzuziehung eines Sachverständigen bei einer Besichtigung erkennen könne, so die ARAG Experten (OLG Oldenburg, AZ: 9 U 29/17).

Ehrverletzende Behauptung zu lange her
Für eine Klage wegen unwahrer und ehrverletzender Tatsachenbehauptungen besteht in der Regel kein Rechtsschutzbedürfnis mehr, wenn sie erst mehr als ein Jahr nach dem Vorfall eingereicht wird. Der Kläger im verhandelten Fall ist der Lebensgefährte einer Wohnungseigentümerin. Er nahm als Vertreter seiner Partnerin am 03.04.2012 an einer Eigentümerversammlung teil. Dort verlas der Versammlungsleiter, der Geschäftsführer der Hausverwaltung, auszugsweise folgendes Schreiben einer Eigentümerin aus der Wohnungseigentümergemeinschaft, dessen Inhalt auch protokolliert wurde: „Am Mittwoch, den 27.03.12 wurde ich in der Tiefgarage schwer attackiert. Ich fuhr um 18 Uhr in die Tiefgarage, da verließ (Name des Klägers) die Garage, kam aber nach kurzer Zeit wieder zurück. Mein Fahrrad, das in der Garage stand, stellte ich vor das Garagentor von Frau (Name der Lebensgefährtin des Klägers). (Name des Klägers) warf, anders kann man es nicht bezeichnen, mein Fahrrad und den darauf liegenden Ordner in meine Garage. Meinen Wohnungsschlüssel, der am Schloss des Garagentores hing, fand ich erst nach Suchen in meiner Garage. (Name des Klägers) schrie mich an und beschimpfte mich mit den schlimmsten Ausdrücken. Sein Verhalten mir gegenüber ist so aggressiv, dass man es mit der Angst zu tun bekommt…“. Die Behauptungen in dem Schreiben waren frei erfunden. Der Kläger verklagte die Verfasserin des Schreibens in einem weiteren Prozess auf Unterlassung dieser Äußerungen. Dies wurde von ihr anerkannt. Der Kläger meinte, dass die beklagte Hausverwaltung durch die Verlesung und Protokollierung des Schreibens massiv seine Persönlichkeitsrechte verletzt und gegen das Neutralitätsgebot verstoßen habe. Er erhob daher am 20.05.2016 Klage gegen die Hausverwaltung. Er verlangte das Unterlassen der ehrverletzenden Behauptungen für die Zukunft und die Entfernung des Textes aus dem Protokoll der Eigentümerversammlung. Das AG hat die Klage abgewiesen. Bei derartigen Ansprüchen sei anerkannt, dass die verletzenden Wirkungen durch Zeitablauf oder langes Zuwarten bis zu einem Vorgehen gegen die Beeinträchtigung beseitigt sein können. In der Regel bestehe kein Rechtsschutzbedürfnis mehr, wenn die Klage erst mehr als ein Jahr später eingereicht wird. Hier habe der Kläger mit der Klageerhebung mehr als vier Jahre gewartet, ohne einen vernünftigen Grund für dieses lange Zuwarten vorgebracht zu haben. Indem der Kläger jedoch über Jahre hinweg die Behauptung widerspruchslos hingenommen habe, habe er nicht nur bei der Beklagten den Anschein erweckt, die Angelegenheit sei erledigt, sondern auch in objektiver Hinsicht zum Ausdruck gebracht, dass ihm die Verbreitung der Äußerungen offensichtlich nicht so wichtig war, erklären ARAG Experten (AG München, Az.: 213 C 10547/16 (2)).

Videokamera im Auto unzulässig
Es ist nicht zulässig, seinen Pkw vorne und hinten mit einer Videokamera auszustatten und damit laufend Videoaufzeichnungen des öffentlichen Verkehrsraums zu fertigen und zu speichern. Eine 52-jährige Frau wurde in einem aktuellen Fall wegen vorsätzlicher unbefugter Erhebung und Verarbeitung und Bereithaltung von personenbezogenen Daten, die nicht allgemein zugänglich sind, zu einer Geldbuße von 150 Euro verurteilt. Die Betroffene parkte am 11.08.2016 von circa 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr ihren Pkw in München. Das Fahrzeug war vorne und hinten mit einer Videokamera ausgestattet. Die Kameras fertigten laufend Videoaufzeichnungen des vor und hinter dem Fahrzeug befindlichen öffentlichen Verkehrsraums. Diese Aufzeichnungen wurden gespeichert. Auf diese Weise wurden mindestens drei andere Fahrzeuge, die sich vor oder hinter dem Straßenraum des geparkten Fahrzeugs befanden, aufgezeichnet. Die Videoaufzeichnungen wurden durch die Betroffene der Polizei übergeben, da ein anderes Fahrzeug ihr geparktes Fahrzeug gestreift und beschädigt hat und sie die Videoaufzeichnungen als Beweismittel vorlegen wollte. Gegen die Betroffene wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet und ein Bußgeldbescheid erlassen wegen Verstoßes gegen das Bundesdatenschutzgesetz. Das AG München beurteilte das Verhalten der Betroffenen als vorsätzliche Ordnungswidrigkeit. Das permanente anlasslose Filmen des vor und hinter dem geparkten Fahrzeug befindlichen Straßenraums verletze das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und stelle einen schwerwiegenden Eingriff in dieses Recht dar. Eine permanente Überwachung jeglichen öffentlichen Raumes durch Privatbürger sei nicht zulässig, da es in das Recht unbeteiligter Personen in schwerwiegender Weise eingreift, selbst bestimmen zu können, wo und wann man sich aufhält, ohne dass unbeteiligte Personen dies dokumentieren und bei Behörden verwenden, erläutern ARAG Experten (Amtsgericht München, AZ: 1112 OWi 300 Js 121012/17).

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https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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ARAG Verbrauchertipps

Wohnungsbesichtigung/Arbeitszeugnis/Geldbuße

ARAG Verbrauchertipps

Vermieter hat Recht auf Wohnungsbesichtigung
Nach Auskunft der ARAG Experten haben Mieter grundsätzlich das Recht auf ungestörtes Wohnen. Dazu gehört, dass ihr Vermieter nicht nach Belieben kommen und gehen darf. Anders liegt der Fall allerdings, wenn ein neuer Vermieter sich erstmals einen Überblick über seine Immobilie verschaffen möchte und zudem noch Eigenbedarf angekündigt hat.
In einem konkreten Fall kündigte der neue Eigentümer einem Mieter nach über 30 Jahren das Mietverhältnis wegen Eigenbedarf. Vor Einzug wollte er sich ein genaues Bild über Abmessungen und Beschaffenheit der Wohnung machen. Dazu kündigte er dem Mieter schriftlich seinen Besuch an und bot ihm drei Termine zur Auswahl. Der Mieter blieb stur und beharrte auf sein Recht auf ungestörtes Wohnen. Stattdessen schickte er ihm eine Architektenskizze der Wohnung. Zudem wollte er vom neuen Vermieter zunächst einmal knapp 700 Euro für eine defekte Spülmaschine wiederhaben, die er aus eigener Tasche bezahlt hatte. Als der Fall vor Gericht ging, zog der sture Mieter jedoch den Kürzeren. Er musste den neuen Vermieter in seine Wohnung lassen und konnte diese Entscheidung nicht von der Bezahlung der Spülmaschine abhängig machen (Amtsgericht München, Az.: 416 C 10784/16).

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Arbeitszeugnisse richtig unterschreiben
ARAG Experten weisen darauf hin, dass Arbeitnehmer ein Recht auf ein ordentlich unterschriebenes Arbeitszeugniss haben. Unterschreibt der Chef in Kürzeln oder auffällig quer zum Text, ist dies ein Formfehler, der nicht hingenommen werden muss. In einem konkreten Fall hatte ein Arbeitgeber zunächst nur den Anfangsbuchstaben seines Namen unter das Arbeitszeugnis einer Mitarbeiterin gesetzt. Angeblich, weil ihm eine vollständige Unterschrift mit seinem gebrochenen Schlüsselbein nicht möglich gewesen sei. Nachdem die Frau sich darüber beschwerte, unterschrieb er zwar vollständig, aber nicht – wie üblich – unter den Zeugnistext, sondern quer dazu. Ein nicht hinnehmbares Verhalten, wie die ARAG Experten bestätigen (Landesarbeitsgericht Hamm, Az.: 4 Ta 118/16).

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Hohe Bußgelder für Wiederholungstäter
160 Euro und ein Monat Fahrverbot für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 22 Stundenkilometern. Eine eigentlich viel zu hohe Strafe. Nach Bußgeldkatalogverordnung hätte der Mann lediglich 80 Euro zahlen müssen. Doch die ARAG Experten weisen darauf hin, dass es durchaus üblich ist, Wiederholungstäter bei Verstößen im Straßenverkehr im Einzelfall auch härter zu bestrafen und ihnen damit einen Denkzettel zu verpassen. Und den hatte dieser Fahrer durchaus verdient, denn er wurde in den letzten vier Jahren bereits in acht Fällen wegen zu hoher Geschwindigkeit verurteilt und hatte in dieser Zeit fünfmal ein einmonatiges Fahrverbot kassiert. Die Verdopplung der Strafe sollte ihn daher zur Besinnung bringen (Amtsgericht München, Az.: 911 OWi 437 Js 150260/16).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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„Gut vorbereitet in die Unterwasserwelt“ – Verbraucherinformation der ERV

Worauf Tauchurlauber bei der Planung und beim ersten Tauchgang achten sollten

"Gut vorbereitet in die Unterwasserwelt" - Verbraucherinformation der ERV

Ein Tauchurlaub kann ein beeindruckendes Erlebnis sein.
Quelle: ERGO Group

Schwerelos inmitten bunter Fische: Tauchen ist ein beeindruckendes Erlebnis. Doch vor einem gelungenen und sicheren Tauchurlaub steht eine sorgfältige Vorbereitung. Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV, gibt Tipps zur Planung und erklärt, was es während der Reise zu beachten gilt.

Voraussetzung: Tauchkurs

Wer im Urlaub tauchen möchte, benötigt eine entsprechende Ausbildung. Tauchschulen gibt es sowohl in Deutschland als auch in den meisten Urlaubsländern. Wer die Ausbildung im Urlaub plant, sollte sich vorab über die Qualität der Tauchschulen vor Ort informieren, empfiehlt Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV. Denn um mögliche gesundheitliche Gefahren beim Tauchen zu vermeiden, ist eine gute und gründliche Ausbildung wichtig. Bei den Kursen geht es nicht nur um das Beherrschen der Ausrüstung, sondern auch um die Verhaltens- und Kommunikationsregeln unter Wasser. Professionelle Anbieter sind beispielsweise im Verband deutscher Sporttaucher ( www.vdst.de) organisiert, der in Deutschland und weltweit Kurse anbietet. Internationale Organisationen wie CMAS ( www.cmas.org), PADI ( www.padi.com) oder SSI ( www.divessi.com) helfen ebenfalls bei der Wahl eines seriösen Anbieters.

Nah oder fern: Auswahl des Urlaubsortes

Gerade Tauchanfänger sollten sich die Wahl des Reiselandes gut überlegen. „Es gibt viele Tauchgebiete mit einer beeindruckenden Unterwasserwelt, aber besonders Einsteiger sollten darauf achten, dass die Gewässer eher flach und angenehm temperiert sind“, so die ERV Reiseexpertin. Das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens ist für den ersten Tauchgang zum Beispiel perfekt geeignet. Auch das Rote Meer oder die Malediven versprechen ein unvergessliches Taucherlebnis. Wer eine weite Anreise für den ersten Tauchgang vermeiden möchte, der findet beispielsweise auch in Österreich, in Kroatien, auf den Balearen oder den griechischen Inseln gute Bedingungen. Hier empfehlen sich aber eher die Sommermonate, selbst in Griechenland kann es im Winter recht kühl werden.

Tauglichkeitsuntersuchung

Tauchen ist eine physische und mentale Belastungsprobe. Daher sollte nur derjenige tauchen, der körperlich fit ist. Für Menschen, die unter Asthma, Herz-Kreislauferkrankungen, Epilepsie oder Diabetes leiden, könnte ein Tauchgang kritisch sein. Zukünftige Taucher sollten sich deshalb noch vor der Planung des ersten Tauchurlaubes einer sogenannten Tauglichkeitsuntersuchung unterziehen. Zwar verlangen nicht alle Tauchschulen einen entsprechenden Nachweis, dennoch ist die Untersuchung empfehlenswert. Zu ihr gehören unter anderem ein Ruhe-EKG und ein Lungenfunktionstest. Wer sich vorab informieren möchte, welche Vorerkrankungen Tauchen schwierig machen, findet auf der Webseite der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin ( www.gtuem.org) nähere Angaben. Dort gibt es auch eine Liste mit Ärzten in Deutschland, die eine Tauglichkeitsuntersuchung durchführen. Ansonsten ist der Hausarzt der richtige Ansprechpartner.

Nichts überstürzen

Am Urlaubsort angekommen und gleich los zum ersten Tauchgang? „Gerade Tauchanfänger sollten es ruhig angehen lassen“, so Birgit Dreyer: Sie empfiehlt, sich zunächst an das Tauchrevier und die Tauchschule zu gewöhnen und, wer ohne Tauchpartner unterwegs ist, den „Dive Buddy“ kennenzulernen. Wer bereits in Deutschland seinen Tauchschein erworben hat, darf zwar ohne Tauchlehrer tauchen. Doch gerade in fremden Gewässern ist es sinnvoll, die ersten Tauchgänge mit einem erfahrenen Tauchlehrer durchzuführen. Wichtig: Vor dem Rückflug zwingend eine Ruhepause einhalten. So kann die Sauerstoffsättigung im Körper wieder auf den Normalzustand kommen. Bei einem einzigen Tauchgang vor der Heimreise sollte die Pause 12 Stunden, bei mehreren Tauchgängen zwischen 36 und 48 Stunden liegen. „Besonders bei größeren oder kostspieligeren Reisen wie etwa einer Tauchreise ist es zudem ratsam, eine entsprechende Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Denn sollte etwas dazwischen kommen, bleibt der Urlauber sonst auf den meist recht hohen Stornokosten sitzen“, ergänzt Birgit Dreyer. Und für den Fall, dass während des Urlaubs etwas passiert, sollte auch eine Reisekrankenversicherung mit ins Gepäck.
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„Nach dem Sturm: Tipps für Hausbesitzer“ – Expertengespräch der ERGO Versicherung

Erste wichtige Schritte bei Unwetterschäden

Tief „Xavier“ fegte gestern über Deutschland hinweg und brachte orkanartige Böen und starken Regen mit sich. Für Hausbesitzer waren die Folgen in Teilen Deutschlands gewaltig: vollgelaufene Keller, abgedeckte Dächer, Schäden an der Fassade. Betroffene wissen im ersten Moment oft nicht, was sie tun sollen. Rolf Mertens, Versicherungsexperte der ERGO, fasst die wichtigsten Schritte zusammen und erklärt, was bei der Schadensmeldung an die Versicherung zu beachten ist.

Ein Sturm hinterlässt manchmal ein ganz schönes Chaos. Was sind die ersten wichtigen Schritte für Hausbesitzer?

Zunächst einmal: Abwarten, bis der Sturm vollständig abgeklungen ist. Wer vorher das Haus verlässt, um Schäden zu begutachten, läuft Gefahr, beispielsweise von herumfliegenden Ästen getroffen zu werden. Anschließend zuerst das Haus und die unmittelbare Umgebung auf Gefahrenquellen überprüfen. Bei unmittelbarer Gefahr – zum Beispiel durch einen umgestürzten Baum – sollte der Betroffene die Feuerwehr informieren und ihr die Aufräumarbeiten überlassen. Das gilt auch im Falle eines mit Wasser vollgelaufenen Kellers. Ist Wasser in das Gebäude eingedrungen, empfiehlt es sich zudem, alle elektrischen Geräte vom Netz zu nehmen. Auch eine „Sichtprüfung“ des Hausdachs gehört zu den ersten wichtigen Maßnahmen. Das heißt, das Dach von der Straße, vom Dachfenster oder dem Balkon aus begutachten, ohne es zu betreten. Die Hausbewohner sollten alle festgestellten Schäden fotografieren. Bis die Versicherung oder ihr zuständiger Schadensermittler den Schaden begutachtet hat, empfiehlt es sich, mit umfangreichen Aufräum- und Reparaturarbeiten zu warten. Kleinere Schäden wie zerstörte Fensterscheiben sollten Betroffene aber provisorisch beheben, um so mögliche unliebsame Folgen, zum Beispiel eindringendes Regenwasser, zu verhindern. Ist umgehend eine Reparatur notwendig – etwa bei größeren Schäden am Dach – sollten die Betroffenen zunächst die Versicherung kontaktieren, bevor sie einen Handwerker beauftragen.

Was ist bei der Meldung der Schäden an die Versicherungen zu beachten? Müssen Betroffene Quittungen über den Wert der beschädigten Gegenstände beilegen?

Betroffene sollten ihre Versicherung direkt nach der ersten Sichtung der Schäden kontaktieren. Für eine schnelle Bearbeitung sind die Versicherungsnummer sowie folgende Angaben notwendig: Eine möglichst genaue Beschreibung der Schäden, der Umfang – beispielsweise vier Fenster im Erdgeschoß, eines im ersten Stock – und die ungefähre Schadenshöhe. Fotos der Sturmschäden dienen als eindeutiger Nachweis. Zudem veranschaulichen sie die Schäden und unterstützen bei der Einschätzung der Schadenshöhe. Auch Quittungen können helfen, die Schadenshöhe zu ermitteln. Wer keine Rechnungen mehr hat, sollte versuchen, den Zeitpunkt der Anschaffung und den Neupreis anzugeben.

Welche Versicherung haftet für welche Schäden? Sind Schäden durch Sturm immer abgesichert?

Wichtig ist, dass die Gefahr „Sturm“ explizit in der Wohngebäudeversicherung mitversichert ist. Als Sturm gilt bei den meisten Versicherern oder Versicherungsgesellschaften Wind mit einer Geschwindigkeit ab 63 Kilometern in der Stunde, das entspricht Windstärke acht. Schließt der Versicherungsschutz dies ein, sind Schäden am Haus wie kaputte Fenster oder ein Leck im Dach abgedeckt. Ist Regen durch das lecke Dach eingedrungen und hat das Mobiliar beschädigt, ist die Hausratversicherung der richtige Ansprechpartner. Sie übernimmt die Kosten für die Wiederbeschaffung – und zwar zum Neuwert. Schäden am Auto durch Sturm deckt die Teilkaskoversicherung ab.
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Über die ERGO Versicherung
Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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„Augenschonend Lesen“ – Verbraucherfrage der Woche der DKV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Petra H. aus Pirmasens:
Abends schmökere ich gerne noch in einem Buch. Nach einiger Zeit brennen jedoch meine Augen und ich bekomme leichte Kopfschmerzen. Wie kann ich meine Augen beim Lesen schonen?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Diese Symptome können auf eine nicht ausreichende Beleuchtung hindeuten. Lesen bei schlechtem Licht hat zwar keine Auswirkungen auf das Sehvermögen. Allerdings strengt es die Augen besonders an, da die Kontrastschärfe fehlt. Dies kann zu geröteten Augen und Kopfschmerzen führen. Gönnt der Leser den Augen anschließend eine Pause, beispielsweise durch Schlaf, können sie sich wieder erholen und die unangenehmen Symptome verschwinden. Damit sie gar nicht erst auftreten, empfiehlt sich eine gute Leselampe. Am besten ist sie genau auf das Buch ausgerichtet, sodass die Seiten gleichmäßig ausgeleuchtet sind. Weitere gegenüberliegende Lichtquellen besser vermeiden, sie blenden die Augen. Trotzdem ist es nicht gut, wenn der restliche Raum komplett dunkel ist. Ein Deckenlicht beispielsweise kann für eine indirekte Grundbeleuchtung sorgen. Wer beim Lesen permanent unter brennenden Augen, eventuell auch unter Kopfschmerzen leidet, sollte einen Augenarzt aufsuchen. Eine augenärztliche Untersuchung kann feststellen, ob Betroffene die richtige Lesebrille haben, ob die Augen trocken sind oder eine Schielveranlagung vorliegt. Der Augenarzt kann in solchen Fällen die geeignete Behandlung mit dem Patienten besprechen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.217

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

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Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2016 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,7 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

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„Zähneknirschend durch die Nacht“ – Expertengespräch der ERGO Direkt Versicherungen

Was gegen Zähneknirschen und Kieferpressen hilft

Meist geschieht es nachts und Betroffene merken nichts davon: Jeder Fünfte knirscht regelmäßig mit den Zähnen, jeder Zweite gelegentlich. Was mögliche Auslöser für Zähneknirschen und Kieferpressen sind, welche Folgen es für Betroffene haben kann und welche Therapien helfen, weiß Anke Hartosch, Expertin der ERGO Direkt Versicherungen.

Was passiert beim Zähneknirschen und was sind die Ursachen dafür?

In der Regel berühren sich die untere und obere Zahnreihe nur beim Kauen. Beim meist nächtlichen Zähneknirschen pressen oder reiben Betroffene die Zähne aufeinander. Dabei können Kräfte von bis zu 480 Kilogramm pro Quadratzentimeter entstehen. Meistens knirscht oder presst der Schläfer unbewusst. Die Ursachen dafür sind ganz unterschiedlich, etwa schlecht sitzende Zahnfüllungen, Kronen oder Brücken, aber auch Zahnfehlstellungen. Ärger, Sorgen oder Stress können ebenfalls Auslöser sein. Diese psychischen Belastungen verarbeiten Betroffene sozusagen mit den Zähnen. Die meisten knirschen ausschließlich nachts – und zwar in den Schlafphasen, in denen das Gehirn das Geschehene vom Vortag verarbeitet. Anzeichen für Bruxismus – der medizinische Begriff für Zähneknirschen und Kieferpressen – sind Kopfschmerzen, Verspannungen im Nacken und Kiefergelenk oder ein knackender Kiefer am Morgen. Wer unter solchen Symptomen leidet, sollte seinen Zahnarzt aufsuchen. Er kann feststellen, ob es sich tatsächlich um Bruxismus handelt.

Welche Auswirkungen hat Zähneknirschen, wenn es lange unbehandelt bleibt?

Die enormen Kräfte, die beim Knirschen wirken, haben in jedem Fall negative Auswirkungen auf die Zähne. Denn durch die Reibung schmirgeln sie sich ab, werden kürzer und verlieren dadurch ihre äußere Schutzschicht – den Zahnschmelz. Die Zähne werden so schmerzempfindlicher. Zusätzlich ist der Zahnhalteapparat großem Druck ausgesetzt. Dadurch kann sich das Zahnfleisch zurückziehen und entzünden. Im schlimmsten Fall weitet sich die Entzündung auf das Zahnbett, und somit zu einer sogenannten Parodontitis, oder auf die Zahnwurzeln aus. Die Folge: Die Zähne können sich lockern, abbrechen oder sogar ausfallen. Möglich ist auch, dass die Kiefergelenkscheiben durch das Malmen verrutschen. Betroffene können dann ihren Mund nicht mehr richtig öffnen. Ist die Funktion der Gelenke und der Muskulatur gestört, sprechen Mediziner von einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Patienten sind dann häufig von Schwindel, Kopf- und Gesichtsschmerzen, Nacken- Schulter- und Rückenschmerzen, Migräne oder auch Tinnitus betroffen. Letztendlich kann das Zähneknirschen die gesamte Wirbelsäule beeinflussen und in Extremfällen sogar Auslöser für Hüftbeschwerden sein.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Und können Betroffene selbst etwas tun?

Die Ursachen für Zähneknirschen sind sehr individuell. Daher sollte der Patient gemeinsam mit seinem Zahnarzt der Sache auf den Grund gehen und mögliche Therapieformen besprechen. Manchmal hilft es, eine schlecht sitzende Krone zu richten oder eine Zahnfehlstellung zu korrigieren. Meist erhalten Betroffene von ihrem Zahnarzt eine individuell angefertigte Aufbissschiene. Allerdings beseitigt diese Schiene nicht die Ursache des Knirschens, sondern verhindert lediglich die Abnutzung der Zähne. Zudem entlastet sie die Kiefergelenke und entspannt die Kaumuskulatur. Gegen Verspannungen und Rückenschmerzen kann eine Physiotherapie helfen. Entspannungsübungen wie Yoga oder progressive Muskelentspannung sind weitere Maßnahmen, um Spannungszustände im Körper abzubauen. Haben Betroffene akute Kieferschmerzen, können Wärme und leichte Massagen Abhilfe schaffen.
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Über die ERGO Direkt Versicherungen
ERGO Direkt Versicherungen sind mit 4,5 Millionen Kunden der meistgewählte deutsche Direktversicherer. Das Unternehmen ist auf einfache und leicht verständliche Produkte spezialisiert, die zum Standardbedarf von Privathaushalten gehören. Wichtige Produkte sind die Zahnzusatzversicherungen, die Sterbegeldversicherung, die Risikolebensversicherung sowie die Berufsunfähigkeitsversicherung. Schlanke Prozesse und eine schnelle Verarbeitung ermöglichen günstige Prämien. Heute arbeiten rund 1.800 Mitarbeiter am Standort Nürnberg/Fürth.
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Gesetzesänderungen: Das bringt der Oktober 2017

ARAG Experten über neue Gesetze und Regeln

Gesetzesänderungen: Das bringt der Oktober 2017

Zum 1. Oktober standen einige Gesetzesänderungen und Neuregelungen an: Eine wichtige Neuerung betrifft die Kennzeichnungspflicht für Drohnen. Für Patienten soll es zudem eine bessere Versorgung nach der Entlassung aus dem Krankenhaus geben und gleichgeschlechtliche Paare können jetzt heiraten. ARAG Experten geben einen Überblick.

Zusätzlicher Feiertag!
Das Beste zuerst: Am Dienstag, den 31. Oktober 2017 jährt sich die Veröffentlichung der 95 Thesen von Martin Luther an der Schlosskirche in Wittenberg zum 500. Mal. Aus Anlass dieses Jubiläums ist der Reformationstag in diesem Jahr einmalig bundesweit – also auch in den katholisch geprägten Bundesländern – ein gesetzlicher Feiertag.

Ehe für alle
Die sogenannte Ehe für alle ist mit dem 1. Oktober in Kraft getreten. Gleichgeschlechtliche Paare können nun ganz regulär heiraten – oder ihre bestehende eingetragene Lebenspartnerschaft in eine Ehe umwandeln lassen. Auch die Adoption von Kindern ist nun erlaubt. Jedoch kann die gleichgeschlechtliche Ehe in den Personenstandsregistern aller deutschen Standesämter erst ab dem 1. November 2018 richtig erfasst werden. Bis dahin werden heiratswillige Partner dort noch als „Ehefrau“ und „Ehemann“ eingetragen. Der Grund: Die Digitalisierung geht in Deutschland zu schleppend voran. Es fehlen noch die notwendigen Software-Anpassungen.

Überfällig: Ein Gesetz gegen Hass im Netz
Zum 1. Oktober trat das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ in Kraft. Es soll Online-Netzwerke zu einem schnelleren und härteren Eingreifen gegen Kommentare und Beiträge verpflichten, die Hetze, Gewaltandrohungen und Terror-Propaganda beinhalten. Es sieht unter anderem vor, dass Facebook, Twitter, YouTube & Co. klar strafbare Inhalte binnen 24 Stunden nach einem Hinweis darauf löschen müssen. Für nicht eindeutige Fälle ist eine Frist von sieben Tagen vorgesehen. Die Missachtung dieser Neuerung kann teuer werden: Nach einer dreimonatigen Übergangszeit sind ab Januar 2018 bei Verstößen Strafen von bis zu 50 Millionen Euro vorgesehen.

Verbesserte Patientenversorgung
Seit dem 1. Oktober gelten neue, verbindliche Regelungen für ein „strukturiertes Entlassungsmanagement“ nach einem Krankenhausaufenthalt. Patienten sollen so künftig besser versorgt werden, wenn sie nach einem Krankenhausaufenthalt nach Hause entlassen werden. Dazu sollen die Krankenhausärzte den Patienten klare Instruktionen mit auf den Weg geben, welche Medikamente und welche Nachbehandlungen nötig sind.

Kennzeichnungspflicht für Drohnen und Kenntnisnachweis
Seit dem 1. Oktober gilt, dass alle Drohnen oder Modellflugzeuge ab einer Startmasse von mehr als 250 Gramm mit einer feuerfesten Plakette oder einem entsprechenden Aufkleber mit Namen und Anschrift des Eigentümers gekennzeichnet sein müssen. So kann im Fall eines Schadens der Eigentümer des Gerätes einwandfrei festgestellt werden. Zudem gilt die Pflicht zur Vorlage eines Kenntnisnachweises für Geräte ab einem Gewicht von zwei Kilogramm. Dieser muss erfolgen entweder durch

-eine gültige Pilotenlizenz,
-eine Bescheinigung nach Prüfung durch eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Stelle (ab 16 Jahren) oder
-eine Bescheinigung nach Einweisung durch einen Luftsportverein (ab 14 Jahren). Dies gilt aber nur für Flugmodelle.

Für den Betrieb auf Modellfluggeländen ist kein Kenntnisnachweis erforderlich.

Saisonale Oldtimer-Kennzeichen
Die Zulassungsbehörden erlauben seit dem 1. Oktober die Kombination aus H-Kennzeichen und Saison-Kennzeichen! Damit muss für Oldtimer nicht mehr die pauschale Kfz-Steuer in Höhe von 191,73 pro Jahr bezahlt werden. Schließlich verbringen viele Oldtimer den Winter ohnehin in der Garage, damit sie keinen Schaden nehmen. Die Kfz-Steuer wird nur noch anteilig für den Zeitraum des Saisonkennzeichens berechnet, der von zwei bis elf Monaten reichen kann.

Das interessiert Reeder
Ab 10. Oktober gelten die Regeln für anzeigepflichtige Entlassungen auch für die Besatzung von Seeschiffen. Die entsprechende Ausnahmeregelung im Kündigungsschutzgesetz entfällt. Arbeitgeber sind danach verpflichtet, der Arbeitsagentur Entlassungen einer größeren Anzahl von Arbeitnehmern anzuzeigen, bevor sie diese vornehmen. Von einem eventuellen Betriebsrat müssen sie zudem eine Stellungnahme einholen.

Download des Textes:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sonstige/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Pressemitteilungen

„Pendeln ohne Stress und Schnupfen“ – Verbraucherinformation der DKV

Tipps für die gesunde Gestaltung des Arbeitsweges

"Pendeln ohne Stress und Schnupfen" - Verbraucherinformation der DKV

Vor allem in Großstädten pendeln Arbeitnehmer besonders häufig.
Quelle: ERGO Group

Immer mehr Menschen pendeln zur Arbeit: Das zeigt eine Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Besonders viele Arbeitnehmer pendeln demnach in Großstädte wie München, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Stuttgart oder Berlin. Die Gründe dafür? Hohe Mieten in den Ballungsräumen, befristete Verträge oder die Familie, die in einer anderen Gemeinde verwurzelt ist. Damit tägliche lange Auto- oder Bahnfahrten langfristig keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit haben, gibt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, Tipps für die optimale Gestaltung des Arbeitsweges.

Auswirkungen von Pendeln auf die Gesundheit

Nicht nur die Zahl der täglichen Pendler nimmt zu, die Arbeitswege werden auch immer länger. Fahrten von mehr als 50 Kilometern sind keine Ausnahme. Für die Gesundheit kann das Folgen haben. „Beispielsweise ist das Ansteckungsrisiko in Bus und Bahn, wo sich viele Menschen auf engstem Raum aufhalten, stark erhöht“, so Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV. Auch von Übergewicht können die Vielfahrer stärker betroffen sein: „Die Verlockung, auf dem Weg schnell etwas in sich hineinzuschlingen, statt zu Hause in Ruhe zu kochen, ist groß“, erklärt der Gesundheitsexperte. Ebenso kann die Psyche unter den täglich wiederkehrenden Unsicherheiten auf Straßen oder Bahnstrecken leiden. Als Richtwert, ab wann der Arbeitsweg zur Belastung werden kann, gelten 90 Minuten pro Tag, also 45 Minuten pro Strecke. „Sobald die Bahn sich verspätet oder das Auto im Stau steht, gerät das meist eng getaktete Zeit-Konstrukt aus den Fugen. Das führt zu Stress und kann eine psychische Belastung verursachen“, weiß Dr. Reuter. Zudem haben Pendler meist weniger Zeit zur freien Verfügung. Diese fehlt ihnen dann für Familie, Verabredungen mit Freunden oder Sport, was zusätzliche gesundheitliche Auswirkungen haben kann. Experten warnen, dass Pendeln im schlimmsten Fall sogar das Risiko für eine Depression oder für ein Burnout erhöhen kann. Die Belastung hängt jedoch nicht nur vom Pendeln selbst, sondern auch von der Situation am Arbeitsplatz ab. Wer schon im Job viel Stress hat, für den kann das Pendeln als zusätzlicher Verstärker wirken.

Tipps für stressfreies und gesundes Pendeln

Der DKV Experte empfiehlt, die Fahrtzeit so sinnvoll wie möglich zu gestalten und zur Entspannung zu nutzen. Das kann das Hörbuch während der Autofahrt sein oder die Lieblings-Musik beim Bahnfahren. Eine Überlegung kann auch sein, eine Fahrgemeinschaft zu bilden. „Eine nette Gesellschaft kann auf der Fahrt gut tun. Außerdem können sich die Fahrer abwechseln. Das mildert den Stress, den es bedeutet, sich jeden Tag frühmorgens müde oder nach einem langen Arbeitstag erschöpft hinters Steuer setzen zu müssen“, so der Gesundheitsexperte. Pendler, deren Arbeitgeber eine flexible Arbeitszeitgestaltung ermöglichen, können auch durch ein Pendeln außerhalb der Stoßzeiten oder beispielsweise einen Tag im Homeoffice Stau und Stress entgehen. Wer kann, sollte zudem versuchen, zumindest einen Teil der Strecke zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen. Einer erhöhten Zahl von Krankheitserregern sind Pendler in öffentlichen Verkehrsmitteln ausgesetzt. Keime sammeln sich vor allem an Griffen und Sitzen. Daher der Tipp des Gesundheitsexperten, sich nach jeder Fahrt gründlich die Hände zu waschen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 3.398

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