Tag Archives: Versicherung

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Beim Zukunftstag schon heute an morgen denken

Schüler schnuppern ins Arbeitsleben der Wertgarantie Group

Beim Zukunftstag schon heute an morgen denken

Hannover, 28. April 2017. Wenn Schüler die Eltern am Arbeitsplatz besuchen und hinter die Kulissen gucken, dann ist Zukunftstag. Am Donnerstag nutzten acht Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 die Möglichkeit, ein wenig frische Arbeitsluft zu schnuppern und einem Elternteil oder anderem Verwandten über die Schulter zu gucken.

Am Aegidientorplatz öffnete die Wertgarantie Group ihre Türen und verschaffte den Schülerinnen und Schülern aus Hannover, Hameln, Wunstorf und Lehrte einmalige Einblicke in den Berufsalltag. Die Organisation übernahmen die Auszubildenden des Unternehmens im ersten Lehrjahr. „Es war viel zu berücksichtigen, viel zu planen und zu überlegen. Mit dem Ergebnis bin ich aber sehr zufrieden und die Acht haben super mitgemacht.“ – Daniel Lohrke, angehender Mediengestalter, war beeindruckt davon, wie interessiert, offen und neugierig die Schüler waren.

Verteilt auf die verschiedenen Abteilungen des Spezialversicherers bekamen die Gäste einen runden Gesamteindruck von den Tätigkeiten der Poststell und dem Kundendienst bis hin zum Marketing, Schadenmanagement und dem IT-Bereich.

Der 13-jährige Benjamin war neugierig, was sein Bruder Sebastian eigentlich bei Wertgarantie im Marketing macht und wie sein Arbeitsalltag aussieht. Erst besuchte er ihn an seinem Arbeitsplatz und zog dann mit der Auszubildenden Jennifer Vollmer weiter, um später im Kundendienst sogar Telefonate entgegen zu nehmen. Der Schüler war hellauf begeistert: „Das war echt interessant. Jetzt weiß ich, was mein Bruder so treibt und was eine Geräteversicherung ist. Mein Smartphone ist mir auch schon öfters heruntergefallen.“

Oliver Pelzer, aus der Personalabteilung, zog ebenfalls ein positives Resümee: „Auch für mich war es der erste Zukunftstag bei Wertgarantie. Unsere Auszubildenden haben ihre Sache prima gemacht. Der Spaß kam nie zu kurz und doch konnten die Schüler eine Menge mitnehmen. Versicherungen sind eben gar nicht langweilig.“ Jedes Jahr gestalten die Auszubildenden im ersten Lehrjahr den Zukunftstag bei der Wertgarantie Group – von der Planung, über die Einladungen und der Durchführung bis hin zum Feedback.

Über Wertgarantie:
Wertgarantie ist der Fachhandelspartner Nr.1 im Bereich Garantie-Dienstleistung und Versicherung für Konsumelektronik, Hausgeräte und Fahrräder. Seit 1963 bietet das Unternehmen Garantie-Lösungen über die gesetzliche Gewährleistung hinaus. Aktuell nutzen mehr als 4,6 Millionen Kunden die Angebote der Unternehmensgruppe, die vor allem über den mittelständischen Fachhandel vermarktet werden. Weitere Partner sind Verbundgruppen, Hersteller, Werkskundendienste und Dienstleistungsunternehmen. Mehr als 550 Mitarbeiter sind derzeit in der Unternehmensgruppe tätig.

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Führungswechsel im Vertriebsressort des ARAG Konzerns

Dr. Johannes Kathan geht in den Ruhestand, Dr. Matthias Maslaton übernimmt Aufgaben

Führungswechsel im Vertriebsressort des ARAG Konzerns

Dr. Johannes Kathan (61), Vertriebsvorstand des ARAG Konzerns, hat den Aufsichtsrat der ARAG SE gebeten, seine Bestellung zum Mitglied des Vorstandes aus persönlichen Gründen zum 30. April 2017 zu beenden. Der Aufsichtsrat hat diesem Wunsch im besten gegenseitigen Einvernehmen entsprochen. Die Aufgaben von Dr. Johannes Kathan wird ab diesem Datum sein Vorstandskollege Dr. Matthias Maslaton (47) übernehmen.

Dr. Johannes Kathan kam 2001 als Vorstand zum Düsseldorfer Versicherungskonzern ARAG. Dort hat der österreichische Staatsbürger und promovierte Jurist zuerst den internationalen Geschäftsbereich verantwortet – und ab 2007 zusätzlich das Ressort „Konzern Vertrieb National“. Seit dem 1. Januar 2012 führte er das neu geschaffene Ressort „Konzern Vertrieb“. „Herr Dr. Kathan hat in den rund 17 Jahren seiner Tätigkeit als ARAG Vorstand mit hohem persönlichem Einsatz einen wichtigen Beitrag für den Unternehmenserfolg der ARAG geleistet. Dafür danke ich ihm im Namen des Konzernvorstands und der Eignerfamilie sehr“, unterstreicht Dr. Paul-Otto Faßbender, Vorsitzender des Vorstands der ARAG SE und Mehrheitseigner des ARAG Konzerns. „Mit Führungsstärke und Fachkompetenz hat Herr Dr. Kathan sowohl auf unseren internationalen Märkten als auch im deutschen Heimatmarkt viele wichtige Impulse zur Weiterentwicklung unseres Familienunternehmens gesetzt. Dabei hat er auch unseren deutschen ARAG Vertrieb wieder zu einer modernen schlagkräftigen Einheit geformt.“

Dr. Matthias Maslaton wird zum 1. Mai 2017 die Aufgaben von Dr. Johannes Kathan übernehmen und das neu formierte Ressort „Konzern Vertrieb, Produkt und Innovation“ führen. Der Jurist ist seit 2003 für die ARAG tätig. Nach Vorstandspositionen bei der ARAG Allgemeine Versicherungs-AG und der Interlloyd Versicherungs-AG war er zuletzt seit dem 1. Januar 2012 im Konzernvorstand der ARAG SE für das Ressort „Produkt und Innovation“ verantwortlich.

Druckfähige Fotos von Dr. Johannes Kathan und Dr. Mattias Maslaton erhalten Sie hier: https://www.arag.com/german/press/pressreleases/group/00361/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit 3.800 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,7 Milliarden EUR.

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ARAG Verbrauchertipps

Waren-Rücksendung/Stromvertrag/Sachzuwendungen

ARAG Verbrauchertipps

Briefpost zurück an Empfänger: Wer zahlt?
Wir alle kennen das: Obwohl alle Angaben richtig und Name sowie Adresse des Empfängers klar leserlich sind, flattert der Brief ins Haus zurück. Und man hat keine Ahnung, wieso. War der Postbote neu? Standen keine Namen an den Briefkästen oder gab es womöglich gar keine? Da Mitarbeiter der Deutschen Post Briefe in unklaren Fällen nicht auf Verdacht zustellen dürfen, wird die Post in solchen Fällen an den Absender zurückgeschickt. Es bleibt nur der erneute Versand. Doch wer zahlt für das Porto, wenn der Fehler offenbar nicht beim Absender liegt? ARAG Experten raten Verbrauchern, sich in solchen Fällen an den Kundenservice des Dienstleisters zu wenden. Trifft den Absender keine Schuld, kommt dieser dann für die erneute Frankierung auf.

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Teure Prämienversprechen an Stromkunden
Stromkunden wird der Wechsel zu einem anderen Energielieferanten oft mit Prämien oder Vergünstigungen schmackhaft gemacht. Abos für Pay-TV-Sender, Frauenzeitschriften oder Versicherungen – die Auswahl an Prämien ist groß. Doch ARAG Experten warnen vor allzu viel Gutgläubigkeit bezüglich solcher Versprechen. Wechselwillige Kunden sollten auf das Kleingedruckte achten, denn manchmal sind diese Prämien nur im ersten Jahr kostenfrei und vom zweiten Jahr an mit Zusatzkosten verbunden, die den Wechsel oder den gewählten Stromtarif unter dem Strich vergleichsweise teurer machen.

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Kritisches Terrain: Sachzuwendungen an Mitarbeiter
ARAG-Experten weisen darauf hin, dass Sachzuwendungen an Mitarbeiter die Freigrenze von 44 Euro monatlich nicht übersteigen dürfen. Handelt es sich bei diesen Zuwendungen um Versandware, müssen laut Finanzgericht Baden-Württemberg auch Versand- und Verpackungsgebühren in diese Freigrenze einbezogen werden. In einem konkreten Fall durften sich verdiente Mitarbeiter bei einer Fremdfirma Waren für den Haushalt im Wert von maximal 44 Euro brutto bestellen. Die Versand- und Handlingskosten von gut sieben Euro brutto kamen hinzu. Bei einer Lohnsteueraußenprüfung stolperte das Finanzamt über diese Beträge und machte nicht einbehaltene und abgeführte Lohnsteuer geltend. Zu Recht, denn zu den Anschaffungskosten einer Sachzuwendung und dem damit gewährten Vorteil gehören auch Nebenkosten wie Versand oder Transport (Az.: 10 K 2128/14, Revision beim Bundesfinanzhof anhängig).

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„Diebstahl im Urlaub“ – Verbraucherfrage der Woche der ERV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Tom W. aus Ansbach:
In den Pfingstferien fliege ich mit meiner Familie in den Urlaub. Wie kann ich meine Wertsachen wie Handy, Bargeld und Kreditkarte am besten vor Diebstahl schützen? Und was muss ich tun, wenn mir im Urlaub doch etwas gestohlen wird?

Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung):
Um Dieben im Urlaub keine Chance zu geben, sollten Reisende ihre Wertsachen niemals aus den Augen lassen. Das bedeutet konkret: Am Strand keine Tasche über die Lehne der Liege hängen und bei Ausflügen keine Wertgegenstände in den Außentaschen der Jacke oder den Hosentaschen verstauen. Handy und Geldbeutel sind in Innentaschen mit Reißverschlüssen oder in einem Brustbeutel unter der Kleidung sicherer. Es ist ratsam, möglichst wenig Bargeld bei sich zu tragen und wichtige Reisedokumente in der Unterkunft, zum Beispiel im Safe des Hotelzimmers, zu verwahren. Sind trotz aller Vorsichtsmaßnahmen plötzlich Handy oder Kreditkarte weg, sollten Reisende diese umgehend sperren. Unter 116 116 oder 030/4050 4050 werden die Bestohlenen direkt mit ihrem Provider oder ihrer Bank verbunden und können die entsprechende Sperrung veranlassen. Bei einem Diebstahl sollten die Betroffenen umgehend die Polizei vor Ort informieren. Die Wahrscheinlichkeit, die Diebe zu erwischen, ist zwar gering. Die Anzeige benötigen Urlauber jedoch, um den Schaden später bei ihrer Versicherung zu melden. Denn was viele nicht wissen: Auch im Urlaub greift teilweise der Versicherungsschutz der Hausratversicherung. Oder aber auch die Reisegepäckversicherung. Um eine Leistung von der Versicherung zu erhalten, muss es sich bei dem Vorfall allerdings um einen Einbruch oder Raub handeln. Ein sogenannter einfacher Diebstahl, beispielsweise aus der Hosentasche, ist nicht versichert.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.458

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher Weitere Informationen zur Reiseversicherung finden Sie unter www.erv.de Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

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Über die ERV
Die ERV (Europäische Reiseversicherung) versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat über 100 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
Die ERV ist der Spezialist für Reiseschutz der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Doppelter Schutz: devolo und AachenMünchener Versicherung starten Kooperation

Doppelter Schutz: devolo und AachenMünchener Versicherung starten Kooperation

devolo und die AachenMünchener Versicherung bilden ein starkes Team in Sachen Sicherheit.

Aachen, 25. April 2017 – Ab sofort können Kunden der AachenMünchener Versicherung, die eine Vermögenssicherungspolice abschließen, doppelt profitieren: Vom umfassenden Versicherungsschutz für das eigene Hab und Gut und von einem ergänzenden devolo Home Control-Paket. Zur neuesten Generation der Vermögenssicherungspolice erhält der Kunde auf Wunsch jetzt ein Home Control-Set bestehend aus devolo Home Control-Zentrale, Alarmsirene, Wassermelder, Schalt- und Messsteckdose sowie zwei Tür-/ Fensterkontakten. Damit sichern Kunden der AachenMünchener ihre eigenen vier Wände zusätzlich mit einem modernen Smart Home-System ab.

Smart und sicher: devolo Home Control
Mit den insgesamt sechs Bausteinen des devolo Home Control-Pakets wird das Zuhause intelligent vernetzt und im Handumdrehen automatisiert: Die Tür-Fensterkontakte eigenen sich optimal zum Einbruchschutz, die Alarmsirene schlägt im Ernstfall lautstark Alarm und die Schalt- und Messsteckdose dient per angeschlossener Lampe zur Anwesenheitssimulation. Der Wassermelder warnt frühzeitig, wenn beispielsweise eine Wasch- oder Spülmaschine ausläuft. Zusätzlich haben Kunden, die Home Control von devolo über die AachenMünchener erhalten, Zugriff auf exklusive Premium-Vorteile: Alle Fragen rund um die Home Control-Geräte werden von der devolo Hotline beantwortet und priorisiert behandelt. Darüber hinaus ersetzt devolo in den ersten 24 Monaten kostenfrei alle Batterien. Im gleichen Zeitraum haben Kunden der AachenMünchener Anspruch auf einen Sofort-Vorabtausch sowie auf einen kostenlosen Ersatzteilservice ihrer Home Control-Bausteine.

Flexibles Smart Home mit devolo
Wer noch mehr smarte Sicherheit für die eigenen vier Wände wünscht oder Home Control um die Bereiche Komfort und Energiesparen erweitern möchte, ist bei devolo ebenfalls gut aufgehoben: Zwölf verschiedene Komponenten umfasst das Home Control-Portfolio insgesamt. Vom Heizkörperthermostat bis zum Bewegungsmelder ist hier alles dabei. Mehr als 200 Home Control-Bausteine können zu einem umfassenden Smart Home miteinander verbunden werden: Ganz einfach per Home Control-App oder über www.mydevolo.com – von überall auf der Welt.

Das Vorteilspaket der AachenMünchener Versicherung
Kunden der AachenMünchener profitieren von einem attraktiven Preis und zahlreichen Leistungsvorteilen. Das neue Versicherungspaket besteht neben dem weiter optimierten Hausrattarif aus einem integrierten Haus- und Wohnungsschutzbrief mit erweiterten Leistungen, wie z.B. eine 24-Stunden-Notfallhotline, die Hinterlegung von Notfallkontakten und die Einrichtung von Alarmregeln. Die AachenMünchener übernimmt außerdem die Kosten für einen Sicherheitsdienst im Alarmfall – selbst wenn sich dieser einmal als Fehlalarm herausstellen sollte. So genießen Versicherungsnehmer der AachenMünchener mehr Sicherheit in ihrem Zuhause.

AachenMünchener und devolo: ein starkes Team
Mit dem attraktiven Kombi-Angebot der AachenMünchener Versicherung und dem Home Control-Paket der devolo AG sichern sich Kunden den optimalen Schutz für ihr Zuhause. Durch die sinnvolle Verknüpfung eines smarten Sicherheitssystems und einem leistungsstarken Versicherungsprodukt mit integrierten Assistanceleistungen sind die Voraussetzungen gegeben, dass es erst gar nicht zum Schadensfall kommt – und wenn es doch einmal so weit sein sollte, ist die AachenMünchener Versicherung wie gewöhnt als ein starker Partner für Ihre Kunden mit exzellentem Service zur Stelle.

„Unsere Partnerschaft ist von strategischer Bedeutung für devolo und die Smart-Insurance-Offensive der AachenMünchener“, sagt Heiko Harbers, CEO der devolo AG. „Mit dem Home Control-Paket verbessern Kunden die Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Die Geräte sind einfach einzurichten, leicht zu bedienen und können von überall auf der Welt per Home Control-App gesteuert werden. So bietet die AachenMünchener das ideale Gesamtpaket für eine moderne wie smarte Versicherungslösung.“

Über devolo Consumer Business
devolo Consumer Business bietet innovative wie einfache Lösungen für das moderne, vernetzte Zuhause.

Mit dLAN® Powerline ist devolo das weltweit führende Unternehmen für die Übertragung von Internetsignalen über die hausinterne Stromleitung. Die praktischen Adapter lassen sich ohne Vorkenntnisse installieren und ermöglichen vollen Internetempfang in jedem Raum. Zahlreiche Testsiege und Auszeichnungen sowie über 30 Millionen ausgelieferte Adapter belegen diesen Erfolg.

devolo Home Control ist das einfache Smart Home. Die neue Produktwelt umfasst ein umfangreiches Produktportfolio von Sensoren und Aktoren mit dem jedes Zuhause im Handumdrehen zum Smart Home wird. Gesteuert wird devolo Home Control einfach über mydevolo.com oder per intuitiver App – für mehr Komfort, mehr Sicherheit und zum Energiesparen.

Über devolo
Die devolo AG ist das führende europäische Unternehmen im Markt für Powerline- Kommunikationslösungen. Das Kernprodukt des Unternehmens ist dLAN®, eine Technologie, die flexible Netzwerke über Bestandsverkabelungen wie Strom- oder Koaxialleitungen ermöglicht. Powerline-Lösungen werden sowohl in Privathaushalten als auch im gewerblichen Umfeld eingesetzt und halten Einzug im Bereich zukunftsorientierter Energiedatenverteilung. devolo investiert seine Entwicklungsressourcen in die Verbesserung der dLAN®-Technik durch eigene, patentierte Lösungen. Seit 2009 ist das weltweit operierende Unternehmen Weltmarktführer im Powerline-Segment. Durch nachhaltiges Handeln steht devolo zu seiner Verantwortung gegenüber Kunden, Mitarbeitern und der Natur.

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Wenn der Chef Sherlock Holmes spielt

ARAG Experten über misstrauische Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter überprüfen lassen

Wenn der Chef Sherlock Holmes spielt

Häufen sich die Krankmeldungen eines Mitarbeiters, wird der Chef schon mal stutzig. Aber darf er einen Detektiven damit beauftragen, dem vermeintlich kranken Mitarbeiter nachzustellen, um herauszufinden, ob er wirklich krank ist? Ansichtssache, sagen die ARAG Experten und zeigen im Folgenden, zu welch gegensätzlichen Auffassungen die Richter gelangten.

Über Monate hatte sich der Mitarbeiter bereits krankgemeldet. So langsam wurde sein Chef stutzig. Und sein Misstrauen wuchs, als er das Fahrzeug seines kranken Angestellten auf dem Firmengelände von dessen Söhnen entdeckte, die in der gleichen Branche wie der Vater arbeiteten. Ein kurzerhand engagierter Detektiv sollte nun herausfinden, ob sein Mitarbeiter während seiner Krankmeldung heimlich für den Wettbewerber arbeitet.

Der Verdacht bestätigte sich und der Chef feuerte seinen vermeintlich kranken Angestellten fristlos. Doch dieser wollte die Kündigung nicht anerkennen und zog vor Gericht. Während die Richter in erster Instanz der Ansicht waren, dass das Vorspiegeln einer Erkrankung und das unerlaubte Arbeiten für den Wettbewerb eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen (Arbeitsgericht Heilbronn, Az.: 8 Ca 28/15), waren die Richter der nächsthöheren Instanz ganz anderer Auffassung: Sie sahen in der detektivischen Nachforschung in der konkreten Fallkonstellation einen Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz. Und so wurden die Beobachtungen des privaten Ermittlers als Beweise vor Gericht nicht zugelassen (Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, Az.: 4 Sa 61/15).

Ein Detektiv darf nach dieser Ansicht nur dann beauftragt werden, wenn ein konkreter Verdacht für eine Straftat im Beschäftigungsverhältnis besteht. Da der vermeintlich kranke Mitarbeiter aber nur noch Geld von seiner Krankenkasse erhielt, stand ein Betrug zu Lasten des Arbeitgebers nicht zur Debatte. Auch das Arbeiten für die Söhne sei zwar grob vertragswidrig, aber auch keine Straftat.

Da die Richter die Revision zugelassen haben, muss nun das Bundesarbeitsgericht entscheiden, ob es misstrauischen Chefs erlaubt ist, ihren Mitarbeitern mit Hilfe von Detektiven nachzuspüren oder nicht.

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Sozialrevolution! – Internationale Vordenker fordern ein neues Sozialsystem

Sozialrevolution! - Internationale Vordenker fordern ein neues Sozialsystem

Die digitale Revolution verhilft uns zu nie geahntem Wohlstand – aber sie erschüttert auch unsere Lebens- und Arbeitswelt und damit unser gewohntes Sozialsystem. Börris Hornemann und Armin Steuernagel haben zusammen mit elf internationalen Vordenkern neue Ideen für eine moderne soziale Sicherung entwickelt.

Was passiert, wenn Roboter immer mehr Aufgaben übernehmen, Vollzeitjobs weiter wegbröckeln und feste Arbeitsplätze zunehmend von Gig-Jobs, internationalen Arbeitsaufgaben-Märkten, abgelöst werden? Vor diesen Entwicklungen versagt unser Sozialsystem und es stellt sich die drängende Frage: Wie sehen andere – globale – Sicherungssysteme aus? Brauchen wir neue Solidargemeinschaften, womöglich ein bedingungsloses Grundeinkommen?

In „Sozialrevolution!“ analysieren dreizehn renommierte Experten die heutige Arbeitswelt und zeigen Wege zu einem neuen Sozialsystem. Die Ideen reichen vom bedingungslosen Grundeinkommen über neue Steuermodelle bis zu Peer-to-Peer-Versicherungen. Autoren sind die Politiker Robert B. Reich und Yanis Varoufakis, die Ökonomen Erik Brynjolfsson und Michael D. Tanner, der Gewerkschafter Andrew L. Stern, die Lobbyistin Natalie Foster, der Unternehmer Georg Hasler, der Investor Albert Wenger, der Soziologe Dirk Helbing, der Neurobiologe Gerald Hüther, der Philosoph Philip Kovce sowie die Herausgeber Börries Hornemann und Armin Steuernagel. Sie alle versuchen Wege zu finden, wie die technologische Revolution zu einer lebenswerteren Gesellschaft führen und eine soziale Sicherung im 21. Jahrhundert gelingen kann. Mit ihren spannenden Antworten auf die neuen Fragen unserer Zeit liefern sie die Grundlagen für eine provokante Diskussion auf dem Weg zur Sozialrevolution!

Die Herausgeber
Börries Hornemann (geb. 1983) ist Unternehmer, Sozialinnovator, Journalist und Mitgründer des Forschungsnetzwerks Neopolis. Armin Steuernagel (geb. 1990), ist mehrfacher Unternehmensgründer (u.a. Mogli), Gründer der Purpose Stiftung und des Purpose Investmentfonds. Er ist Mitglied des Think Tank 30 des Club of Rome. Beide befassen sich international mit Fragen zur Zukunft der sozialen Sicherung.

Börries Hornemann, Armin Steuernagel (Hg.)
Sozialrevolution!
209 Seiten, Klappenbroschur
EUR 19,95/EUA 20,60/sFr 25,30
ISBN 978-3-593-50682-1
Erscheinungstermin: 09.03.2017

Campus Frankfurt / New York ist einer der erfolgreichsten konzernunabhängigen Verlage für Wirtschaft und Gesellschaft. Campus-Bücher leisten Beiträge zu politischen, wirtschaftlichen, historischen und gesellschaftlichen Debatten, stellen neueste Ergebnisse der Forschung dar und liefern kritische Analysen.

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„Handy verloren – was ist zu tun?“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Direkt Versicherungen

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Clara L. aus Prien:
Mein Smartphone ist voll mit wichtigen Daten und persönlichen Erinnerungen. Falls ich es mal verliere oder es gestohlen wird: Was kann ich tun, um meine Daten zu retten? Kann ich das Handy sperren lassen, damit Unbefugte nicht damit telefonieren können?

Dieter Sprott, Versicherungsexperte der ERGO Direkt Versicherungen:
Der Verlust des Smartphones bedeutet neben dem materiellen auch einen ideellen Schaden. Ist das Handy verschwunden, empfiehlt es sich, zunächst mit der Ortungsfunktion den Standort zu bestimmen. Dies funktioniert bei vielen Herstellern auch ohne eine zuvor installierte App. Besitzer von Android-Geräten müssen sich dafür unter www.google.com/android/devicemanager mit ihrem Google-Konto anmelden. iPhones lassen sich mithilfe der iCloud unter der Option „iPhone suchen“ orten. Dafür muss das Handy angeschaltet sein und über eine Internetverbindung verfügen. Außerdem muss das GPS aktiviert sein. Die meisten Geräte lassen sich in den Ortungsprogrammen zudem per Fernzugriff sperren oder die gespeicherten Daten sogar vollständig löschen. Das verhindert, dass ein möglicher Finder an private Daten gelangt, wenn die Ortung erfolglos bleibt. Die Rettung der Daten per Fernzugriff ist jedoch nicht möglich. Auf der sicheren Seite ist, wer seine Daten regelmäßig im Vorfeld sichert. Im Anschluss ist es ratsam, umgehend die SIM-Karte zu sperren, um böse Überraschungen auf der nächsten Handyrechnung zu vermeiden. Ein kurzer Anruf beim Anbieter oder unter der gebührenfreien Rufnummer 116 116 genügt. Anschließend sollten Betroffene umgehend die Polizei über den Verlust informieren. Diese kann mithilfe der „International Mobile Equipment Identity“ (IMEI) das Handy eindeutig identifizieren. Die IMEI ist in der Regel auf dem Handykarton vermerkt. Taucht das Gerät unerwartet wieder auf, ist es der Polizei durch diese Nummer möglich, weltweit den Eigentümer zu ermitteln.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.571

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Über die ERGO Direkt Versicherungen
ERGO Direkt Versicherungen sind mit 4,5 Millionen Kunden der meistgewählte deutsche Direktversicherer. Das Unternehmen ist auf einfache und leicht verständliche Produkte spezialisiert, die zum Standardbedarf von Privathaushalten gehören. Wichtige Produkte sind die Zahnzusatzversicherungen, die Sterbegeldversicherung, die Risikolebensversicherung sowie die Berufsunfähigkeitsversicherung. Schlanke Prozesse und eine schnelle Verarbeitung ermöglichen günstige Prämien. Heute arbeiten rund 1.800 Mitarbeiter am Standort Nürnberg/Fürth.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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ARAG Recht schnell…

Aktuelle Gerichtsurteile auf einen Blick

ARAG Recht schnell...

+++ Grundsicherung: Wer Vermögen hat, muss es verwenden +++
Wer über Vermögen verfügt, das die relevanten Freibeträge der Grundsicherung für Arbeitsuchende übersteigt, muss dieses angeben und vorrangig zur Sicherung des Lebensunterhalts verwenden. Wer relevantes Vermögen verheimlicht, muss laut ARAG damit rechnen, dass das Jobcenter nachträglich Leistungen zurückverlangt (LSG Baden-Württemberg, Az.: L 7 AS 758/13).

+++ Neuer Eigentümer darf Wohnung besichtigen +++
Der neue Eigentümer einer Wohnung hat gegenüber dem Mieter ein Recht auf erstmalige Besichtigung der Wohnung. Laut ARAG kann der Mieter diesem Recht nicht entgegenhalten, der Vermieter habe ihm gegenüber bestehende Geldansprüche nicht beglichen (AG München, Az.: 416 C 10784/16).

+++ Nachträgliche Erhöhung der Grunderwerbssteuer +++
Wird ein Bauerrichtungsvertrag zeitlich nach dem Grundstückskaufvertrag und nach der Festsetzung der Grunderwerbsteuer geschlossen, kann laut ARAG die Finanzbehörde berechtigt sein, im Wege der Änderung der ursprünglichen Steuerfestsetzung die Bauerrichtungskosten zusätzlich zu den Kosten des Grundstückserwerbs mit Grunderwerbsteuer zu belasten (BFH, Az.: II R 19/15).

Langfassungen:

Grundsicherung: Wer Vermögen hat, muss es verwenden
Wer über Vermögen verfügt, das die relevanten Freibeträge der Grundsicherung für Arbeitsuchende übersteigt, muss dieses angeben und vorrangig zur Sicherung des Lebensunterhalts verwenden. Die Klägerin wohnte im verhandelten Fall Ende 2004 mietfrei bei den Eltern. Zu diesem Zeitpunkt war sie arbeitslos und beantragte Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Dabei gab sie lediglich ein Girokonto mit rund 1.100 Euro Guthaben an. Die Frage, ob sie über relevantes Vermögen über dem Freibetrag verfüge, hatte sie gegenüber dem Jobcenter mit „nein“ beantwortet. Das Jobcenter bewilligte ihr Grundsicherungsleistungen ab Januar 2005 – bei mehreren Folgeanträgen gab die Klägerin jedes Mal an, über kein relevantes Vermögen zu verfügen. Im Dezember 2007 erhielt das Jobcenter die Nachricht, dass die Klägerin Einkünfte aus Kapitalvermögen habe. Es stellte sich heraus, dass die Klägerin auf zwei bislang unbekannten Konten über ein Vermögen von rund 24.000 Euro verfügte. Das Jobcenter stellte daraufhin die Leistungen ein und verlangte sämtliche seit Anfang 2005 gezahlten Leistungen in Höhe von rund 12.000 Euro und auch die für die Klägerin geleisteten Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung von rund 4.500 Euro zurück. Die Richter gaben dem Jobcenter Recht, denn die Klägerin hätte das Vermögen angeben müssen. Sie sei nicht hilfebedürftig gewesen, weshalb ihr keine Hartz-IV-Leistungen zugestanden hätten. Auch ein Härtefall lag nach Auffassung des Landessozialgerichtes (LSG) nicht vor. Denn nachdem sie selbst erklärt habe, dass das Vermögen ihr vom Vater „für schlechte Zeiten“ überlassen worden sei, hätte sie es zum Bestreiten des Lebensunterhalts in den „schlechten Zeiten“ ab Januar 2005 verwenden müssen, so ARAG Experten (LSG Baden-Württemberg, Az.: L 7 AS 758/13).

Neuer Eigentümer darf Wohnung besichtigen
Der neue Eigentümer einer Wohnung hat gegenüber dem Mieter ein Recht auf erstmalige Besichtigung der Wohnung. Im entschiedenen Fall kaufte der Kläger mit Kaufvertrag vom 05.10.2015 ohne vorherige Besichtigung eine Wohnung und wurde am 04.02.2016 als Eigentümer im Grundbuch eingetragen. Die Wohnung war seit dem 27.05.1981 an den Beklagten vermietet. In dem Mietvertrag befand sich eine Regelung bzgl. Der Betretungsrechte durch den Vermieter. Am 26.02.2016 kündigte der Kläger das Mietverhältnis wegen Eigenbedarfs. Da er die Wohnung bisher noch nie besichtigt hatte, teilte er dem Mieter schriftlich mit, dass er die Wohnung besichtigen und ausmessen möchte und schlug drei verschiedene Termine vor. Der Mieter wendet sich dagegen und vertritt die Ansicht, dass dem Vermieter ein Besichtigungsrecht nur mit Mietinteressenten zustünde und sein Informationsrecht durch die Übersendung einer Architektenskizze erfüllt sei. Außerdem forderte der Mieter den Kläger auf, 638 Euro an ihn zu bezahlen, da er eine neue Spülmaschine angeschafft hatte, nachdem die alte Maschine kaputt gegangen war. Der neue Eigentümer klagte erfolgreich vor Gericht und der Mieter wurde zur Duldung der Besichtigung der Wohnung verurteilte. In dem Bedürfnis des neuen Eigentümers auf erstmalige Information hinsichtlich des Aussehens, der Ausstattung sowie der genauen Größe der Wohnung sei ein berechtigtes Interesse zu sehen, welches das Interesse des Mieters an fehlender Störung deutlich überwiege, erklären ARAG Experten (AG München, Az.: 416 C 10784/16).

Nachträgliche Erhöhung der Grunderwerbssteuer
Wird ein Bauerrichtungsvertrag nach dem Grundstückskaufvertrag und nach der Festsetzung der Grunderwerbsteuer geschlossen, kann die Finanzbehörde berechtigt sein, die Bauerrichtungskosten zusätzlich zu den Kosten des Grundstückserwerbs mit Grunderwerbsteuer zu belasten. Im Urteilsfall erwarb der Kläger von einer Stadt ein Grundstück, welches mit einem Reihenhaus bebaut werden sollte. Im Grundstückskaufvertrag, der sowohl von der Stadt als auch von dem zu beauftragenden Bauunternehmen unterzeichnet wurde, war unter anderem festgelegt, nach welchen architektonischen Plänen das Haus errichtet werden sollte. Das Finanzamt setzte kurze Zeit später die Grunderwerbsteuer fest und bezog lediglich die Kosten für den Grundstückskauf in die Bemessungsgrundlage für die Steuer ein. Nach der Steuerfestsetzung schloss der Kläger einen Bauerrichtungsvertrag mit dem Bauunternehmen. Daraufhin änderte das Finanzamt die ursprüngliche Steuerfestsetzung und bezog die sich aus diesem Vertrag ergebenden Baukosten mit ein. Dagegen wehrte sich der Kläger – letztendlich jedoch ohne Erfolg. Der Bundesfinanzhof (BFH)entschied, dass das Finanzamt die Baukosten nachträglich in die Bemessungsgrundlage für die Steuer miteinbeziehen durfte. Sei der Erwerber eines Grundstücks beim Abschluss des Grundstückskaufvertrags hinsichtlich des „Ob“ und „Wie“ der Bebauung gebunden, werde das erworbene Grundstück erst dann in bebautem Zustand erworben, wenn auch der Bauerrichtungsvertrag geschlossen ist, erklären ARAG Experten die Entscheidung des Gerichts (BFH, Az.: II R 19/15).

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„Ein Mietwagen für den Urlaub“ – Verbraucherinformation der ERGO Group

Tipps für die Buchung

"Ein Mietwagen für den Urlaub" - Verbraucherinformation der ERGO Group

Eine Mietwagenbuchung vor Ort ist nicht immer günstiger. (Bildquelle: ERGO Group)

Heute Strand, morgen das Landesinnere erkunden, übermorgen Shoppen: Wer im Urlaub mobil und flexibel sein möchte, bucht meist einen Mietwagen. Viele warten damit bis zur Ankunft am Ferienort. Ob es besser ist, bereits von zu Hause aus zu buchen, worauf Reisende bei der Buchung achten sollten und welche Versicherungen notwendig sind, erklären Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO, und Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Ein Mietwagen macht Reisende an ihrem Urlaubsziel mobil und unabhängig. Damit diese Freiheit nicht zur Kostenfalle wird, ist eine gute Vorbereitung sinnvoll. „Viele Urlauber gehen davon aus, dass die Buchung vor Ort billiger ist“, weiß Michaela Rassat, Juristin bei der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), „aber oft kann eine Buchung von Deutschland aus preisgünstiger sein. Dies hängt vom jeweiligen Urlaubsland und der Reiseplanung ab.“ Preisvergleiche ermöglichen verschiedene Internetportale, über die Reisende zum Teil auch gleich buchen können. Was viele nicht wissen: Derartige Portale sind rechtlich nicht mit einem Reiseveranstalter zu vergleichen, der für Mängel vor Ort haftet. Sie wickeln lediglich die Buchung ab. Wer von Deutschland aus über ein solches Preisvergleichsportal bucht, schließt zunächst einen Vertrag mit einem Mietwagen-Vermittler ab. Dieser regelt, welche Leistungen inbegriffen sind – etwa eine Vollkaskoversicherung. Es gibt eine Reihe solcher Vermittlungsunternehmen, nicht alle haben ihren Sitz in Deutschland. Das Unternehmen vermittelt den Kunden dann an einen Vermieter vor Ort, mit dem der Kunde ebenfalls einen eigenen Vertrag schließt. Das deutsche Portal hat demnach nichts mit der eigentlichen Vermietungsleistung zu tun und haftet nicht für Probleme wie beispielsweise zweifelhafte Kreditkarten-Abbuchungen wegen Schäden am Fahrzeug. Teilweise bieten sie jedoch eine Vermittlung bei Reklamationen an.

Vorsicht vor Lock-Angeboten

Um Fallstricken im Kleingedruckten zu entgehen, lohnt sich ein genauer Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB): „Der Urlauber sollte unbedingt darauf achten, dass die AGB vollständig und transparent zur Verfügung stehen“, empfiehlt Michaela Rassat. „Viele größere, internationale Autovermietungen oder Vermittler stellen Vertragsunterlagen in deutscher Sprache zur Verfügung. Auch an beliebten europäischen Urlaubszielen mit viel deutschem Publikum bürgert sich dies bei den örtlichen Vermietern zunehmend ein.“ Manche Anbieter werben mit Lock-Angeboten und zeigen nur eine günstige Grundmiete an. Bei der Übernahme vor Ort können dann noch teure Zuschläge anfallen, warnt die D.A.S. Juristin: „Wichtig ist daher, das Angebot genau unter die Lupe zu nehmen: Wie sehen die Tankregeln aus? Kommen Servicepauschalen oder Steuern dazu? Kann noch ein Zweitfahrer eingetragen werden und was kostet das?“ Wer weit im Voraus bucht, sollte auch die Stornierungsmöglichkeiten prüfen.

Augen auf beim Versicherungsschutz

Auch auf den Versicherungsschutz sollten Urlauber achten. Einige Mietwagenfirmen bieten Versicherungen bereits im Mietvertrag mit an. „Auf Nummer sicher gehen Urlauber mit einer Vollkaskoversicherung. Da der Versicherungsschutz von dem in Deutschland üblichen abweichen kann, ist es ratsam, auf etwaige Ausschlüsse zu achten“, meint Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO, und ergänzt: „In der Kfz-Haftpflichtversicherung muss der Mieter genau auf die Höhe der vereinbarten Deckungssumme achten. Die Mindestdeckungssummen sind vielfach geringer als in Deutschland üblich.“ Hier kann es von Land zu Land große Unterschiede geben. Es kann ratsam sein, die Deckungssumme in der Kfz-Haftpflicht gegebenenfalls zu erhöhen. Verursacht nämlich der Mietwagenfahrer einen Unfall und der Schaden übersteigt die vertraglich vereinbarte Deckungssumme, muss er den Differenzbetrag selbst bezahlen. „In der Regel ist es am günstigsten, die Kfz-Police von Deutschland aus abzuschließen“, weiß der ERGO Experte. Gut abgesichert ist, wer in seinem heimischen Vertrag die sogenannte „Mallorca-Police“ mitversichert hat. Dies ist eine Erweiterung des heimischen Versicherungsschutzes für Mietfahrzeuge im Ausland. Sie erhöht die ausländische Deckungssumme, falls diese im Schadensfall nicht ausreicht – bis zur Höhe der in Deutschland vereinbarten Deckungssumme. Wichtig zu wissen: Nur der im Vertrag vermerkte Fahrer ist versichert. Wer sich gerade bei längeren Fahrten mit seinem Beifahrer abwechseln möchte, sollte ihn als Zweitfahrer eintragen. Das kostet allerdings oft extra.

Dellen und Kratzer im Übergabeprotokoll vermerken

Egal ob Geländewagen, Familienbus oder schicker Stadtflitzer: Bevor es losgeht, sollte der Urlauber den Mietwagen mit einem Mitarbeiter der Verleihstation von allen Seiten begutachten. Sind Reifen, Beleuchtung, Bremsen, Scheibenwischer und Lack in Ordnung? Funktionieren die Gurte? Gibt es Brandflecken auf den Sitzen? Je präziser der Urlauber prüft, umso besser. „Sofern Schäden oder Kratzer zu erkennen sind, sollte der Mieter sie im Übergabeprotokoll vermerken lassen. Später kann er kaum noch beweisen, dass er die Schäden nicht verursacht hat“, so Michaela Rassat. Bei gravierenden Mängeln oder technischen Defekten empfiehlt es sich, die Finger von dem Auto zu lassen und Ersatz zu fordern. „Bei der Rückgabe sollte sich der Mieter bestätigen lassen, dass er den Wagen ohne Schäden zurückgebracht hat“, rät die D.A.S. Juristin. Auch die letzte Tankquittung besser aufheben. Sonst kann es bei der Endabrechnung zu bösen Überraschungen kommen. Eine Rückgabe außerhalb der Öffnungszeiten sollten Urlauber daher nach Möglichkeit vermeiden.
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