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ARAG Verbrauchertipps

Brücke/Elektroschrott/Vorfälligkeitsentschädigung/Mutter-Kind-Parkplatz

ARAG Verbrauchertipps

Im Gleichschritt Marsch
Es klingt nach einem April-Scherz, ist aber sogar gesetzlich verboten: Mehrere Fußgänger dürfen auf einer Brücke nicht im Gleichschritt gehen (StVO §27 Absatz 6). Auch Festumzüge oder Spielmannszüge, die ohne gleichmäßiges Marschieren zwar kaum denkbar wären, sind über Brücken nicht erlaubt. Hintergrund ist laut ARAG Experten ein physikalisches Phänomen, bei dem der Rhythmus des Gleichschrittes eine Schwingung erzeugen kann, die eine Brücke im schlimmsten Fall zum Einstürzen bringen kann.

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Neue Regeln fürs Recycling
Sie sind der Renner im Schuhregal unserer Kinder: Blinkies! Die Sneaks mit der flotten Sohle, die bei jedem Schritt blinkt, fallen auf und machen Spaß. Allerdings sind sie, wie alle Kleidungsstücke auch der Abnutzung unterworfen. Und irgendwann sind die Kleinen rausgewachsen und die flotten Treter reif für die Tonne. Doch halt: Seit dem 15.08.2018 ist das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) neu geregelt. Somit fallen alle elektrischen und elektronischen Geräte unter das Gesetz, sofern sie nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. Damit können auch ausgediente Kleidungsstücke mit fest eingebauten elektrischen Bauteilen zu Elektroschrott werden, der getrennt entsorgt werden muss. Zu den betroffenen Produkten gehören neben den blinkenden Sportschuhen auch elektrisch beheizte Handschuhe und auch Möbel, wie z. B. elektrisch verstellbare Fernsehsessel oder Badezimmerschränke mit fest eingebauter Beleuchtung. Was nicht von den Verbrauchern selbst zur Wertstoffsammelstelle gebracht wird, kann auch kostenlos beim Händler abgegeben werden. Dafür gibt es laut ARAG Experten aber bestimmte Voraussetzungen. Eine Verpflichtung zur Rücknahme besteht nur für Geräte mit einer Kantenlänge von bis zu 25 Zentimetern oder beim Kauf eines Neugerätes – vorausgesetzt, das Geschäft hat mindestens 400 Quadratmeter Verkaufsfläche für Elektrogeräte. Ob auch Blinkschuhe mit einer Länge von mehr als 25 Zentimetern zurückgenommen werden, ist somit eine Frage der Kulanz des Händlers.

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Früher aus dem Darlehen aussteigen – ohne Kosten
Banken verdienen Geld, indem sie Geld verleihen, denn für das geliehene Geld fallen Zinsen an. Der Zinssatz und die Laufzeit des Darlehens sind dabei genau festgelegt. So weit so gut. Wer jedoch vor dem eigentlich geplanten Ende der Laufzeit aussteigen möchte oder muss, zahlt auch noch die so genannte Vorfälligkeitsentschädigung (VFE). Sie ist ein Ausgleich dafür, dass die Bank auf einen Teil des Zinsgewinns verzichtet. Für den Kreditnehmer sind das meist viele Tausend Euro. Doch nicht in jedem Fall darf die Bank auf die VFE bestehen – Vertrag hin oder her. In einem konkreten Fall wurde der Kreditnehmer arbeitslos und musste sein Haus, für das er einen Kredit von über 400.000 Euro aufgenommen hatte, verkaufen. Die Bank verlangte eine VFE von knapp 40.000 Euro. Er bat um Anwendung der Härtefallregelung, wonach die Bank laut eigenen Kreditbedingungen auf die Vorfälligkeitsentschädigung hätte verzichten können. Doch sie wollte nicht. Glücklicherweise entschieden die Richter anders und sie musste die Summe an ihren Kunden zurückzahlen (Landgericht Frankfurt am Main, Az.: 2-21 O 74/18).

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Falschparker auf Mutter-Kind-Parkplätzen
Ob sie nun Mutter-Kind-, Eltern-Kind oder – ganz fortschrittlich – Kunde-Kind-Parkplatz genannt werden, sie liegen immer verlockend nah am Eingang des Gebäudes. Zudem sind sie oft etwas breiter angelegt, damit die kleinen Steppkes leichter aus dem Auto geholt werden können. Alles in allem also ein sehr einladender Parkraum. Vor allem, wenn man nur mal schnell in den Supermarkt huschen will oder der restliche Parkplatz hoffnungslos überfüllt ist. Aber die ARAG Experten warnen davor, sich ohne Kind auf diese speziellen Plätze zu stellen. Es gibt zwar keine gesetzliche Regelung dafür, aber Nutzungsbedingungen des Betreibers. Und die können Vertragsstrafen, Hausverbote oder gar Abschleppen für Falschparker vorsehen.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

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Kranke Kinder – wann Omas Hausmittel helfen

ARAG Experten haben einen Blick in Omas Apothekenschrank geworfen

Kranke Kinder - wann Omas Hausmittel helfen

Husten, Schnupfen, Fieber – nicht mit j edem Wehwehchen muss man gleich den Arzt aufsuchen. Meist helfen einfache Hausmittel oder vielleicht sogar Handauflegen. Grundsätzlich gilt: Je jünger ein Kind, desto weniger hat es Erregern entgegenzusetzen und desto schneller kann sich eine Krankheit ausbreiten. Die ARAG Experten geben Tipps, bei welchen Symptomen der Arzt konsultiert werden sollte und wann welches Hausmittel helfen kann.

Unbedingt einen Arzt aufsuchen
Mit Fieber über 39 Grad ist nicht zu spaßen. Auch wenn Fieber mit Kopf-, Glieder- oder anderen Schmerzen einhergeht, wenn es länger als drei Tage dauert oder in kurzen Abständen immer wiederkehrt, sollte man besser zum Arzt gehen. Bei Neugeborenen und Säuglingen unter einem Jahr ist ebenfalls sofort ein Arztbesuch fällig. Ist das Kind ohne erkennbaren Grund oft schlapp, antriebs- oder lustlos und müde, stellen Eltern gar eine Wesensveränderung fest, muss ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden. Das gleiche gilt für eine starke Gewichtsabnahme und großen Flüssigkeitsverlust bei Durchfall und Erbrechen oder plötzlich auftretenden Bauchschmerzen, die sich rasch verschlimmern.

Omas Heilmittel

Fieber ist grundsätzlich kein Grund zur Besorgnis, denn mit erhöhter Temperatur versucht der Körper, mit Infekten fertigzuwerden. Daher sollten Körpertemperaturen unter 39 Grad auch nicht gebremst werden, da das Immunsystem eines gesunden Kindes in der Regel allein damit zurechtkommt. Das altbewährte „Gesundschwitzen“ hilft erst bei Jugendlichen. Bei kleinen Kindern raten die ARAG Experten zu leichter Bekleidung, damit der Körper die Wärme gut abgeben kann. Auch Wadenwickel sind für ältere Kinder besser geeignet. Omas Tipp bei Jüngeren: Bauchwickel. Bei beiden Methoden ein Tuch in lauwarmes, mit einem Schuss Essig versetztes Wasser tauchen, umwickeln und ein zweites, trockenes Tuch um den Wickel schlagen. Die ARAG Experten raten, die Temperatur des Wickels vorher für 30 Sekunden am eigenen Unterarm zu testen, damit er nicht zu heiß ist. Nach ca. 15 Minuten wiederholt man die Prozedur. Schlagen die Waden- oder Brustwickel nach drei Runden nicht an und senken das Fieber, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Die kleinen Patienten sollten viel trinken, während ihr Körper das Fieber bekämpft.

Bauchschmerzen können die unterschiedlichsten Ursachen haben: Von Blähungen über einfaches Unwohlsein oder Stress bis hin zu ernsthaften Erkrankungen wie z.B. einem entzündeten Blinddarm. Bei harmlosen Bauchschmerzen kann schon eine Massage helfen: Dazu den Bauch des Kindes im Uhrzeigersinn mit leichtem Druck massieren. Auch hier können Bauchwickel eingesetzt werden, bei dem die Tücher in lauwarmen Kamillentee getaucht werden. Von Wärmflaschen und Körnerkissen raten die ARAG Experten ab, weil diese leicht zu Verbrennungen führen können.

Um den hohen Flüssigkeitsverlust bei Durchfall und Erbrechen auszugleichen, sollten Kleinkinder eine Mischung aus Wasser oder Tee mit Salz und Zucker trinken, um alle notwenigen Mineralien zu ersetzen. Dazu mischt man einen Liter abgekochtes Wasser oder Tee mit einem halben Teelöffel Kochsalz und acht gestrichenen Teelöffeln Zucker. Wenn der kleine Patient Nahrung bei sich behalten kann, sind Zwieback, Salzgebäck, geriebene Äpfel oder zerdrückte Bananen ratsam. Einen gereizten Magen beruhigt man am besten mit Kräutertees wie beispielsweise Pfefferminze oder Fenchel.

Husten ist anstrengend. Das wissen wir alle. Um den Hustenreiz zu lindern, greifen viele daher schnell zum Hustensaft, der den Husten stillt oder gar blockiert. Dabei gibt es genügend Hausrezepte, die den Hustenreiz sehr gut lindern können. So lässt sich beispielsweise aus Rettich erstaunlich leckerer Hustensaft herstellen. Dafür einen Rettich raspeln und mit reichlich Honig für einige Stunden stehen lassen. Von dem Saft, der sich in dieser Zeit absetzt, gibt man dem kleinen Patienten stündlich einen Teelöffel. Wenn das Kind noch zu jung für Honig ist, kann auch Kandis, aufgelöst in Wasser, mit dem Rettich vermischt werden. Dieser Saft lässt sich gekühlt einige Tage gut lagern. Ein anderer selbstgemachter Hustenstiller ist Zwiebelsirup. Zwiebeln sind besonders schwefelhaltig und haben daher eine entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung auf die gereizten Schleimhäute. Für diesen Hustensaft werden Zwiebeln gewürfelt und mit zwei Esslöffeln Zucker vermischt. Nach ein paar Stunden entsteht auch hier eine sirupartige
Flüssigkeit, die man dem kleinen Patienten verabreichen kann.

Bei einfachen Ohrenschmerzen, die oft mit Erkältungen einhergehen, greift Oma zum guten alten Zwiebelwickel. Dafür hackt man eine Zwiebel grob in Würfel, legt sie in ein Tuch und zerdrückt sie darin leicht, so dass sich der Zwiebelsaft im Tuch absetzt. Und auch wenn es vielleicht nicht allzu gut riecht und damit für Unmut beim Nachwuchs sorgt, legt man dieses Tuch für etwa eine halbe Stunde direkt auf das schmerzende Ohr und fixiert es mit einem Schal.

Weitere Wickel
Speisequark eignet sich nicht nur für Desserts. Auch Wickel lassen sich mit Quark sehr gut einsetzen. Und zwar bei Halsschmerzen. Er muss dazu möglichst dick auf ein Tuch aufgetragen werden und wird dann um den Hals gelegt und mit einem wärmenden Schal befestigt. Dabei sollte der Quark nicht direkt mit der Haut in Berührung kommen, sondern es sollte eine Stoffschicht dazwischen sein. Dieser Wickel darf ruhig mehrere Stunden am Hals des Kindes liegen bleiben. Auch Kartoffeln haben eine lindernde Wirkung bei Halsschmerzen. Dazu einfach einige Kartoffeln mit Schale kochen und nach kurzer Auskühlzeit zerdrückt in ein Tuch legen. Bevor dieser Umschlag mit einem Schal fixiert um den Hals gelegt wird, raten die ARAG Experten dazu, die Temperatur am eigenen Unterarm zu prüfen, um die empfindliche Kinderhaut nicht zu verbrennen. Nach einer halben Stunde sollte Linderung eingetreten sein.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

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ARAG Recht schnell…

Aktuelle Gerichtsurteile auf einen Blick

ARAG Recht schnell...

+++ Flip-Flops und die StVO +++
Verbote bestimmter Schuhe – wie zum Beispiel Flip-Flops – oder gar des Barfußfahrens gibt es in der Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht. Geschieht allerdings ein Verkehrsunfall, kann durchaus ein Bußgeld wegen Verstoßes gegen die allgemeine Sorgfaltspflicht werden. Außerdem kann die zuständige Versicherung unter Umständen mit grober Fahrlässigkeit des Fahrers argumentieren, wenn er kein festes Schuhwerk getragen hat, und so die Zahlungen kürzen oder sogar ganz verweigern (OLG Bamberg, Az.: 2 Ss OWI 577/06).

+++ Bonuszahlungen mindern Sonderabzug +++
Bonuszahlungen einer Krankenversicherung mindern als Beitragsrückerstattungen den Sonderausgabenabzug laut ARAG jedenfalls dann, wenn sie ohne den Nachweis gesundheitsbezogener Aufwendungen erbracht werden (FG Münster, Az.: 7 K 1392/17 E).

+++ Rechtsanwalt holt Post ab – kein Lieferverkehr! +++
Fährt ein Rechtsanwalt mit seinem Kfz in die Fußgängerzone, um bei der dortigen Postfiliale seine Anwaltspost zu holen, so handelt es sich laut ARAG dabei nicht um Lieferverkehr (OLG Köln, Az.: III-1 RBs 113/18).

Langfassungen:

Flip-Flops und die StVO
Die anhaltende Hitzewelle bewegt auch viele Autofahrer dazu, sich möglichst sparsam zu bekleiden. Die gute Nachricht: Gleichgültig, ob mit Flip-Flops oder barfuß – Autofahren geht mit jedem oder sogar ganz ohne Schuhwerk. Verbote in diese Richtung gibt es in der Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht, daher droht bei einer Verkehrskontrolle auch kein Bußgeld. Doch damit ist die Schuhfrage noch nicht abschließend beantwortet, ergänzen ARAG Experten. Geschieht ein Verkehrsunfall oder wird ein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet, kann durchaus ein Bußgeld fällig werden. So urteilte das Oberlandesgericht in Bamberg beispielsweise, dass ein Autofahrer, der nur mit Socken fährt, gegen seine Sorgfaltspflicht verstößt. Folgen hat dies für ihn laut Gericht aber nur, wenn es zum Unfall kommt. Die Richter führten weiterhin an, dass ein lichtes, loses Schuhwerk das Treten der Pedale erschweren und damit ein rechtzeitiges Bremsen verhindern kann. Außerdem können sie vom Fuß fallen und so die Pedale blockieren. Außerdem argumentieren Versicherungen unter Umständen mit grober Fahrlässigkeit des Fahrers, wenn er kein festes Schuhwerk getragen hat. Die Vollkaskoversicherung kann dann die Regulierung des Schadens teilweise oder gänzlich verweigern (OLG Bamberg, Az.: 2 Ss OWI 577/06).

Bonuszahlungen mindern Sonderabzug
Die Kläger, die als Eheleute zusammen zur Einkommensteuer veranlagt werden, erhielten im Streitjahr 2015 Bonuszahlungen aus einem Bonusprogramm ihrer Krankenkasse, die sich jeweils aus einem Sofortbonus (50 Euro) und einem Vorsorgebonus (100 Euro) zusammensetzten. Nach dem Bonusprogramm waren hierfür mehrere Maßnahmen aus einem Maßnahmenkatalog Voraussetzung (zum Beispiel Nichtraucher, Impfschutz, Zahnvorsorge). Für bestimmte sportliche Maßnahmen (zum Beispiel Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio) gewährte die Krankenkasse einen Sportbonus in Höhe von 75 Euro, den die Kläger im Streitjahr jedoch nicht erhielten. Das Finanzamt behandelte die Bonuszahlungen als Beitragsrückerstattungen und minderte den Sonderausgabenabzug der Kläger für 2015 um insgesamt 300 Euro. Hiergegen wandten die Kläger ein, dass es sich um Leistungen der Krankenkasse handele, weil sie Aufwendungen für eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio getragen hätten. Hierbei handele es sich um Gesundheitsmaßnahmen. Die Klage hatte keinen Erfolg. Der Sonderausgabenabzug für 2015 sei um 300 Euro zu mindern, weil die Kläger in dieser Höhe nicht endgültig wirtschaftlich belastet seien, so das FG. Es handele sich nämlich nicht um die Erstattung von Gesundheitsaufwendungen, so die Begründung des Gerichts. Zwar hätten die Kläger Zahlungen für die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio geleistet. Die Bonuszahlungen stünden hiermit jedoch nicht in einem Zusammenhang, weil die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio nicht Voraussetzung für die Gewährung des Sofortbonus beziehungsweise des Vorsorgebonus sei., erklären ARAG Experten (FG Münster, Az.: 7 K 1392/17 E).

Rechtsanwalt holt Post ab – kein Lieferverkehr!
Der Anwalt war mit seinem Mercedes-Benz bei der Postfiliale in der Fußgängerzone vorgefahren, um dort sein Postfach mit Anwaltspost zu leeren. Gegen das Bußgeld von 30 Euro hatte er sich mit Hinweis auf das Schild „Lieferverkehr frei“ gewehrt – allerdings ohne Erfolg. Der Bußgeldsenat des OLG Köln bestätigte die Auffassung des Amtsgericht Leverkusens, dass das Holen von Anwaltspost kein „Lieferverkehr“ sei. Schon nach dem Wortsinn sei unter Lieferverkehr in erster Linie der Transport von Waren und Gegenständen von und zum Kunden gemeint. Fußgängerzonen dienten dem Schutz der Fußgänger, die Gelegenheit haben sollen, sich dort unbehindert und unbelästigt von Kraftfahrzeugen aufzuhalten, ohne dass sie dabei erschreckt, gefährdet oder überrascht werden. Deshalb seien nur eng begrenzte Ausnahmen vom Verbot des motorisierten Straßenverkehrs zuzulassen. Es sei nicht Sinn und Zweck der Ausnahmevorschrift, den Gewerbetreibenden bei der Vornahme von Allerweltsgeschäften zu privilegieren, wie sie bei jedem anderen Geschäftstätigen, aber auch bei Privaten, anfallen und die in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit seiner Geschäftstätigkeit stehen, so die ARAG Experten (OLG Köln, Az.: III-1 RBs 113/18).

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

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Lorbetzki & Berg OHG verlängert Partnerschaft mit Kölner Haien

„Eine Kooperation aus Leidenschaft für die Region“ – „Haie Golf Cup“ am 14. August im Golfclub Schloss Miel

Lorbetzki & Berg OHG verlängert Partnerschaft mit Kölner Haien

Henning Lorbetzki und Marc Berg sind Unternehmer mit strategischem Weitblick.

Weilerswist, 7. August 2018.
Die Allianz Generalvertretung in Weilerswist Lorbetzki & Berg OHG verlängert für die nächsten drei Jahre ihre Kooperation mit den Kölner Haien. So darf sich das Unternehmen nun als „offizieller Sponsor Rheinland der Kölner Haie“ bezeichnen und sich aktiv als Mitglied im „Kölner Haie BISSness Club“ engagieren. Die Lorbetzki & Berg OHG ist, wie im vergangenen Jahr, damit auch weiterhin Spielerpate des Haie-Stars Felix Schütz. Im Kontext der Partnerschaft planen Henning Lorbetzki und Marc Berg auch verschiedene gemeinnützige Aktivitäten. Am 14. August findet der „Haie Golf Cup powered by Lorbetzki & Berg“ im Golfclub Schloss Miel statt.

„Wir engagieren uns aus Leidenschaft für die Region. Die Kölner Haie sind ein besonderes Markenzeichen Kölns und des Rheinlandes, eine Institution, mit der sich Tausende Menschen identifizieren. Deswegen sind wir stolz auf unsere Partnerschaft und die enge Kooperation. Gemeinsam wollen wir viel bewegen – sportlich, gesellschaftlich und wirtschaftlich“, erklären Henning Lorbetzki und Marc Berg, die sich insbesondere über die Zusammenarbeit mit Felix Schütz freuen. Schütz wird unter anderem ein Authentic Trikot für den guten Zweck zur Verfügung stellen.

„Die Haie, das ist Köln.“ Unter diesem Motto sind zahlreiche Marketingaktivitäten geplant – online und offline, denn die Kölner Haie sind ebenso Partner der XING-Regionalgruppe Köln wie die Lorbetzki & Berg OHG. Sich vernetzen, interagieren, kommunizieren und gemeinsam etwas bewegen ist die Devise.

Als erste große Aktion der neuen Saison geht am 14. August der „Haie Golf Cup powered by Lorbetzki & Berg“ im Golfclub Schloss Miel an den Start. „Das ist jedes Jahr ein gesellschaftliches Großereignis. Wir sind stolz, Namensgeber des Turniers und strategischer Partner zu sein“, so die beiden Finanzexperten Lorbetzki und Berg.

Weitere Informationen über die Themen Versicherungen, Vorsorge, Finanzen und Risikoplanung sowie zum regionalen und sozialen Engagement der Lorbetzki & Berg OHG gibt es ebenfalls unter www.lorbetzki-berg.de

Hintergrund

Die Lorbetzki & Berg OHG ist seit mehr als fünfzehn Jahren die Generalvertretung der Allianz in Weilerswist im Kreis Euskirchen. Die beiden Inhaber Henning Lorbetzki und Marc Berg sind Unternehmer mit strategischem Weitblick und gelten in der Finanz- und Versicherungswirtschaft als profunde Kenner rund um die Themen Vermögensaufbau, Vorsorge und Finanzierung. Insbesondere für mittelständische Familienunternehmen und gewerbliche Kunden gelten sie weit über die Grenzen des Rheinlandes hinaus als erster Ansprechpartner, wenn es um Immobilienfinanzierungen, juristische Haftungsfragen, Firmenversicherungen, Unternehmenskonzepte und Kapitalaufbau geht. Mehrfach wurden die beiden Finanzprofis für ihre herausragende Beratungsqualität und ihre Produkte ausgezeichnet. In Sachen Cyberschutz, betriebliche Altersvorsorge und Immobilienkonzepte setzen sie eigene Maßstäbe.

Ihre Beratung: von Unternehmer zu Unternehmer – diese Definition unterscheidet sich maßgeblich von anderen Versicherungsagenturen. Für die Lorbetzki & Berg OHG steht nicht der kurzfristige Abschluss im Fokus, sondern die langfristige Zusammenarbeit. Zwölf Finanz- und Versicherungsexperten sind bei der Lorbetzki & Berg OHG tätig, viele davon hochgradig spezialisiert. Ständige Aus- und Weiterbildung und fachliche Exzellenz gehören ebenso zum Selbstverständnis des Unternehmens wie die Begriffe Verantwortung und Engagement. Der Leitspruch des Unternehmens: Vertrauen ist die Basis. Dieser wird intensiv von allen Mitarbeitern vom Geschäftsführer bis zum Auszubildenden gelebt.

Die Lorbetzki & Berg OHG ist vielfach sozial und regional engagiert. Das Unternehmen ist offizieller Business-Partner der Kölner Haie und Förderer der Haie-Jugend, Sponsor zahlreicher lokaler Sportvereine und Unterstützer karitativer Projekte und Organisationen. Insbesondere Kinder- und Jugendarbeit, aber auch Tierschutz und Brauchtum liegen dem Unternehmen am Herzen. Rund ein Dutzend Vereine und Organisationen werden regelmäßig von der Lorbetzki & Berg OHG unterstützt.

Weitere Informationen unter www.lorbetzki-berg.de

Kontakt
Lorbetzki & Berg OHG
Frau Jennifer von Gustke
Kölner Straße 47
53919 Weilerswist
Telefon: +49 2254 968780
Telefax: +49 2254 968781
E-Mail: jennifer.gustke@allianz.de
Web: www.lorbetzki-berg.de

Für technische oder redaktionelle Rückfragen wenden Sie sich bitte an unseren Medienbeauftragten Falk S. Al-Omary unter der Rufnummer 0171 2023223 oder per Mail an post@al-omary.de.

Die Lorbetzki & Berg OHG ist seit mehr als fünfzehn Jahren die Generalvertretung der Allianz in Weilerswist im Kreis Euskirchen. Die beiden Inhaber Henning Lorbetzki und Marc Berg sind Unternehmer mit strategischem Weitblick und gelten in der Finanz- und Versicherungswirtschaft als profunde Kenner rund um die Themen Vermögensaufbau, Vorsorge und Finanzierung. Insbesondere für mittelständische Familienunternehmen und gewerbliche Kunden gelten sie weit über die Grenzen des Rheinlandes hinaus als erster Ansprechpartner, wenn es um Immobilienfinanzierungen, juristische Haftungsfragen, Firmenversicherungen, Unternehmenskonzepte und Kapitalaufbau geht. Mehrfach wurden die beiden Finanzprofis für ihre herausragende Beratungsqualität und ihre Produkte ausgezeichnet. In Sachen Cyberschutz, betriebliche Altersvorsorge und Immobilienkonzepte setzen sie eigene Maßstäbe.

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Das kleine Einmaleins der Laborwerte – Verbraucherinformation der DKV

Welche Standard-Tests gibt es?

Das kleine Einmaleins der Laborwerte - Verbraucherinformation der DKV

Labortests helfen, Krankheiten zu diagnostizieren.
Quelle: ERGO Group

Labortests, allen voran Blut- und Urinuntersuchungen, gehören zur ärztlichen Routine. Sie helfen bei der Diagnostik und lassen Rückschlüsse auf die allgemeine Gesundheit einer Person zu. Über die häufigsten Laboruntersuchungen und ihre Bedeutung informiert Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Eine Laboranalyse hilft dabei, Krankheiten zu diagnostizieren oder ihren Verlauf zu verfolgen. Doch nicht immer muss eine Erkrankung vorliegen, damit der Arzt Blut oder Urin testen lässt: „Diese Tests sind auch ein wichtiges Instrument im Rahmen der Vorsorge und Prävention“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. Zusammen mit möglichen Symptomen und weiteren Untersuchungen liefern die Laborwerte relevante Informationen über den Gesundheitszustand des Patienten.

Basischeck: das kleine Blutbild

Eine der häufigsten Laboruntersuchungen ist das sogenannte kleine Blutbild. Dabei untersuchen die Laboranten die Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen (Erythrozyten und Leukozyten) sowie der Blutplättchen (Thrombozyten) und testen die Konzentration des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Reuter: „Liegt der Anteil der roten Blutkörperchen unterhalb des Normbereichs, kann dies auf eine Anämie hindeuten, häufig verursacht durch Eisenmangel.“ Erhöhte Werte können beispielsweise bei schweren chronischen Lungen- und Herzerkrankungen gemessen werden. Auch erhöhte Hämoglobin- oder Leukozyten-Werte können ein Indikator für Erkrankungen dieser beiden Organe sein. Ein hoher Anteil an weißen Blutkörperchen kann darüber hinaus auf Entzündungen oder Infektionen hinweisen, außerdem auf Schädigungen des Knochenmarks sowie viele weitere Erkrankungen. Thrombozyten stellen einen wichtigen Faktor bei der Blutgerinnung dar, weshalb ihre Kontrolle unter anderem vor einigen Operationen oder bei einer Thrombose sinnvoll ist. „Ist der Wert zu niedrig, kann dies bei einer OP zu einem übermäßigen Blutverlust führen“, erläutert der Experte. Der Hämatokrit-Wert bildet den Anteil der Blutzellen im Gesamtblut ab. Wenn es zu dickflüssig ist, neigen Patienten schneller zu Blutgerinnseln, wodurch das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinfarkte steigt. Bemerkt der Arzt bei einem oder mehreren Werten Abweichungen von der Norm, wird er in der Regel weitere Untersuchungen durchführen, bis er eine gesicherte Diagnose stellen kann.

Was das Blut noch verrät

Bei auffälligen Leukozyten-Werten beispielsweise kann der Arzt zusätzlich ein Differential-Blutbild in Auftrag geben, das die Unterarten der weißen Blutkörperchen im Detail darstellt. „Abweichungen bei den weißen Blutkörperchen können auf unterschiedliche Ursachen wie Stress, Autoimmunerkrankungen, Leukämie und andere Krebsarten, bakterielle oder virale Infektionen, Parasiten, Vergiftungen, allergische Erkrankungen, Medikamenteneinnahme und vieles mehr hinweisen“, erläutert Reuter. Da die Bandbreite so groß ist, hilft dieses Blutbild bei der Eingrenzung. Neben dem kleinen und dem Differential-Blutbild kann ein Arzt die Untersuchung weiterer Blutwerte veranlassen: So liefert das Verfahren zur Bestimmung der Blutsenkungsgeschwindigkeit möglicherweise Indizien für Entzündungen, Infektionen und Tumore im Körper. Vermehrte Blutfette, sogenannte Lipide, können Gefäßverkalkung, die koronare Herzkrankheit und Schlaganfälle begünstigen. Für den Befund „Diabetes mellitus“ muss beispielsweise der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht sein. Vermehrte Harnsäure im Blut gilt als Hinweis für ein erhöhtes Gicht-Risiko.

Die Urinuntersuchung

Bei Urologen, Gynäkologen, aber auch bei Allgemeinärzten gehört die Urinprobe zu den Standarduntersuchungen. Hier gibt es zwei Testverfahren: Beim Schnelltest, den Patienten auch zu Hause durchführen können, hält der Laborant einen Teststreifen in einen Becher mit Urin. Der DKV Experte: „Wenige Minuten später ändert der Streifen seine Farbe und aufgrund der Verfärbung kann der Arzt beziehungsweise Laborant den pH-Wert bestimmen und prüfen, ob die Harnwege infiziert sind.“ Ein dauerhaft niedriger pH-Wert kann beispielsweise die Harnsteinbildung fördern, wohingegen weiße Blutkörperchen im Urin auf eine Entzündung hinweisen. Auch Schwangerschaften lassen sich über einen Schnelltest feststellen. Das zweite Testverfahren ist aufwendiger: Bei der Bestimmung des Urinstatus, untersucht der Laborant die zellulären Bestandteile im Harn unter dem Mikroskop. Rote und weiße Blutkörperchen lassen sich – falls vorhanden – auch bei diesem Test nachweisen, ebenso Eiter und Pilze. Bakterien zeigen eine Infektion an, Kristalle sind möglicherweise ein Anzeichen für Gicht, fieberhafte Erkrankungen oder einen zu hohen Cholesterinwert. Auch Farbe, Geruch und Konzentration des Urins lassen auf Krankheiten schließen: Bei dunklem Urin, verbunden mit einer dauerhaft geringen Urinmenge, wird der Arzt eine Beteiligung der Nieren in Betracht ziehen. Typisch für Harnwegsinfekte ist trüber, teils flockender Urin. Fällt der Test auf Bakterien oder Pilze unter dem Mikroskop positiv aus, kann der Arzt zur weiteren Bestimmung der Art das Anlegen einer Kultur anordnen. „Bei allen Labortests gilt: Die Ergebnisse dienen lediglich als Richtungsweiser bei der Diagnosestellung – abweichende Werte bedeuten nicht immer eine ernsthafte Erkrankung“, beruhigt Dr. Reuter.
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Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2017 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,85 Mrd. Euro.
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Blasenentzündung durch nasse Badekleidung – Verbraucherfrage der Woche der DKV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Nina Z. aus Delitzsch:
Jeden Sommer das Gleiche: Nach Freibadbesuchen habe ich immer wieder eine Blasenentzündung. Woran kann das liegen? Und was kann ich dagegen tun?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Die Badesaison ist leider auch die Hochsaison für Blasenentzündungen. Der Grund ist oft nasse Badekleidung. Auch wenn es die Badegäste in der Hitze nicht merken: Trocknet beispielsweise ein Badeanzug auf der Haut, verdunstet das Wasser – dadurch entsteht Kälte. Das führt dazu, dass sich der Beckenbereich sehr schnell abkühlt. Die Folge: Die Durchblutung reduziert sich, was in diesem Bereich zu einer Abwehrschwäche führt. Bakterien und Keime können dann leichter in die Harnwege gelangen und eine Blasenentzündung verursachen. Daher ist es ratsam, sich nach dem Schwimmen umzuziehen. Männer sind zwar seltener betroffen als Frauen, da die Erreger einen längeren Weg bis zur Blase zurücklegen müssen. Dennoch sollten auch sie die Badehose wechseln. Ist die Blasenentzündung bereits da, hilft es, viel zu trinken und die Blase regelmäßig und vollständig zu entleeren, denn das spült die Harnwege frei. Zusätzlich können Betroffene die Heilung mit rezeptfreien pflanzlichen Medikamenten aus der Apotheke unterstützen. Bessern sich die Beschwerden nicht innerhalb weniger Tage, sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. Übrigens: Männer sollten eine Blasenentzündung immer ärztlich behandeln lassen, da diese häufig durch Prostataleiden ausgelöst wird. Auch Kinder sollten zum Arzt, denn unbehandelt kann es zu einer Entzündung des Nierenbeckens kommen. Bei Schwangeren können Infektionen schneller in die Nieren aufsteigen, was wiederum frühzeitige Wehen auslösen kann. Sie sollten daher ebenfalls umgehend einen Arzt aufsuchen.
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ARAG Recht schnell…

Aktuelle Gerichtsurteile auf einen Blick

ARAG Recht schnell...

+++ Abschaffung der Störerhaftung bleibt in Kraft +++
Seit Oktober 2017 kann ein Betreiber eines Internetanschlusses nicht mehr auf Unterlassung verklagt werden, wenn durch Filesharing eine Urheberrechtsverletzung über seinen Anschluss begangen wurde. Der BGH hat diese Regelung laut ARAG nun bestätigt (BGH, Az.: I ZR 64/17).

+++ Verbot für Luxusparfum bei Amazon +++
Ein Anbieter von Luxusparfüms darf laut ARAG seinen Vertriebspartnern untersagen, diese Waren über die Plattform amazon.de zu bewerben und zu vertreiben (OLG Frankfurt a.M., Az.: 11 U 96/14 (Kart)).

+++ Schadensersatz für WhatsApp Bilder +++
Die Weiterleitung per WhatsApp erhaltener Nacktfotos ohne Einwilligung des Abgebildeten stellt laut ARAG eine untersagungsfähige und schadensersatzpflichtige Verletzung der Intimsphäre beziehungsweise des allgemeinen Persönlichkeitsrechts dar (OLG Oldenburg,Az.:13 U 70/17, BeckRS 2018, 11488).

Langfassungen:

Abschaffung der Störerhaftung bleibt in Kraft
Seit Oktober 2017 kann ein Betreiber eines Internetanschlusses nicht mehr auf Unterlassung verklagt werden, wenn durch Filesharing eine Urheberrechtsverletzung über seinen Anschluss begangen wurde. Im verhandelten Fall hatte die Koch Media GmbH geklagt. Sie ist ausschließliche Inhaberin der Nutzungsrechte an dem Computerspiel „Dead Island“. Der Beklagte unterhält einen Internetanschluss. Am 6.1.2013 wurde das Programm „Dead Island“ über seinen Anschluss in einer Internet-Tauschbörse zum Herunterladen angeboten. Koch Media mahnte den Beklagten daraufhin ab und forderte ihn auf, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben. Schon im Jahr 2011 wurde er von Koch Media für andere Urheberrechtsverletzungen durch Filesharing, die über seinen Internetanschluss vorgenommen wurden, abgemahnt. Der Beklagte behauptet, er selbst habe keine Rechtsverletzung begangen. Er betreibe unter seiner IP-Adresse fünf öffentlich zugängliche WLAN-Hotspots. Er erklärt außerdem, er sei IT-Sicherheits-Spezialist und wollte mit den fünf offenen WLAN-Hotspots Geld verdienen. Ein Unterlassungsanspruch gegen ihn kommt laut ARAG Experten heute nicht mehr in Betracht, denn inzwischen gilt eine Neufassung des Telemediengesetzes. Diese besagt: Ein Vermittler eines Internetzuganges kann nicht wegen einer rechtswidrigen Handlung eines Nutzers auf Schadensersatz, Beseitigung oder Unterlassung einer Rechtsverletzung in Anspruch genommen werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat diese Regelung nun bestätigt (BGH, Az.: I ZR 64/17).

Verbot für Luxusparfum bei Amazon
Ein Anbieter von Luxusparfüms darf seinen Vertriebspartnern untersagen, diese Waren über die Plattform amazon.de zu bewerben und zu vertreiben. Die Klägerin vertreibt im konkreten Fall Markenkosmetikprodukte in Deutschland. Die Beklagte zählt zu den von der Klägerin autorisierten Einzelhändlern (Depositären), die bestimmte Qualitätsanforderungen beim Vertrieb der klägerischen Produkte einhalten müssen. Die Beklagte vertreibt die Produkte in stationären Läden sowie im Internet über einen eigenen Internet-Shop und die Plattform amazon.de. Die Klägerin möchte der Beklagten untersagen, bestimmte Markenprodukte über die Plattform amazon.de zu bewerben und zu vertreiben. Der Vertrieb über amazon.de unterfalle dem vertraglich vereinbarten Verbot, nicht autorisierte Drittunternehmen erkennbar einzuschalten. Das Landgericht hat die Klage abgewiesen. Die hiergegen gerichtete Berufung hatte vor dem OLG Erfolg. Dieses hatte zunächst dem EuGH Fragen zum europäischen Wettbewerbsrecht vorgelegt (GRUR Int. 2016, 853). Diese hatte der EuGH beantwortet (BB 2017, 3020). Das OLG hat nun die Auslegungsvorgaben des EuGH auf den zu entscheidenden Fall angewandt. Dabei ist es zu dem Ergebnis gelangt, dass die Klägerin von der Beklagten verlangen könne, die streitigen Markenprodukte nicht über amazon.de zu vertreiben. Reine Werbekooperationen, bei denen der Kunde auf den Internetshop der Beklagten geleitet werde, seien davon allerdings nicht erfasst und weiterhin zulässig, erklären ARAG Experten (OLG Frankfurt a.M., Az.: 11 U 96/14 (Kart)).

Schadensersatz für WhatsApp Bilder
Die Weiterleitung per WhatsApp erhaltener Nacktfotos ohne Einwilligung des Abgebildeten stellt eine untersagungsfähige und schadensersatzpflichtige Verletzung der Intimsphäre beziehungsweise des allgemeinen Persönlichkeitsrechts dar. Im verhandelten Fall hatte eine junge Frau aus dem Osnabrücker Raum Fotos von sich aufgenommen, die unter anderem ihre Brüste und ihren Genitalbereich zeigten. Sie verschickte die Fotos per WhatsApp nach eigenen Angaben an ihren damaligen Freund. Eine frühere Freundin erhielt die Fotos ebenfalls, wobei der genaue Hergang nicht mehr aufgeklärt werden konnte. Jedenfalls leitete diese die Fotos an einen anderen Freund weiter. Daraufhin erhob die Abgebildete Klage gegen ihre frühere Freundin. Das Landgericht verurteilte die Beklagte unter Androhung eines Ordnungsgeldes es zu unterlassen die Bilder weiterzuverbreiten und sprach der Klägerin eine Entschädigung von 500 Euro zu. Die Beklagte legte Berufung ein – jedoch ohne Erfolg. Eine Weiterleitung von Nacktfotos ohne Einwilligung des Abgebildeten sei eine Verletzung der Intimsphäre und des Rechts am eigenen Bild und damit des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Der Abgebildete habe daher einen Unterlassungsanspruch. Dies gelte auch dann, wenn der Name des Abgebildeten nicht erwähnt werde. Die Klägerin habe durch die Aufnahme und das Verschicken der Bilder selbst eine wesentliche Ursache für deren Weiterverbreitung gesetzt. Außerdem sei zu berücksichtigen, dass die Fotos nur per WhatsApp an eine weitere Person weitergeleitet und nicht etwa ins Internet gestellt worden seien, so die ARAG Experten (OLG Oldenburg,Az.:13 U 70/17, BeckRS 2018, 11488).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Peskes Vorstand Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender (Vors.)
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Pressemitteilungen

Wie sicher ist Bezahlen im Internet? – Verbraucherinformation der ERGO Direkt Versicherungen

Die beliebtesten Zahlungsarten der Deutschen im Check

Wie sicher ist Bezahlen im Internet? - Verbraucherinformation der ERGO Direkt Versicherungen

Wer beim Onlineshopping auf Nummer sicher gehen möchte, zahlt per Rechnung.
Quelle: ERGO Group

Einkaufen rund um die Uhr: Onlineshopping ist bequem, ortsunabhängig und bietet eine enorme Auswahl. 55 Millionen Deutsche bestellen laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom im Internet – das sind 96 Prozent aller Internetnutzer ab 14 Jahren. Doch wie sicher sind die persönlichen Daten beim Onlinekauf? Worauf Kunden beim Bezahlen im Internet achten sollten, weiß Dieter Sprott, Versicherungsexperte von ERGO Direkt.

Der Bezahlvorgang beim Onlineshopping soll gleichzeitig komfortabel und sicher sein. Ob auf Rechnung, mit Kreditkarte, PayPal oder Bankeinzug: Jede Zahlungsart hat Vor- und Nachteile. „Käufer sollten daher im Einzelfall abwägen, wem sie ihre Daten bei welcher Bezahlmethode anvertrauen“, rät Dieter Sprott. „Wenn Kunden ein paar wesentliche Dinge beachten, können sie ihr Sicherheitsrisiko auf ein Minimum reduzieren.“

Augen auf beim Onlineshop

Unabhängig von der Zahlungsart: Vor der ersten Bestellung sollten Kunden zunächst prüfen, ob der Onlineshop vertrauenswürdig ist. Um herauszufinden, wer den Shop betreibt, hilft ein Blick in das Impressum. Hier müssen die vollständige Anschrift des Unternehmens und eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme hinterlegt sein. Ein zweiter Anhaltspunkt sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. „Wenn von einer Datenweitergabe an Dritte die Rede ist, sollten die Alarmglocken läuten“, warnt Sprott. Darüber hinaus erleichtern bekannte Gütesiegel, unter anderem „Trusted Shops“ oder „TÜV S@ver Shopping“, dem Kunden die Einschätzung.

Kauf auf Rechnung – eine gute Wahl

Das umsatzstärkste Bezahlsystem im deutschen Onlinehandel ist der Kauf auf Rechnung mit 28 Prozent gemessen am Umsatz. Gefolgt von Lastschrift mit 20,1 Prozent und PayPal mit 19,9 Prozent. Das ergab eine Studie des EHI Retail Institute für das Jahr 2017. „Die Rechnung ist nicht nur der beliebteste Zahlungsweg, sondern auch der sicherste. Kunden müssen ihre sensiblen Daten nicht preisgeben, da sie den Kauf mit einer klassischen Überweisung abschließen“, erklärt der ERGO Direkt Experte. Ein weiterer Vorteil: Der Kunde bezahlt erst, wenn er die Ware in Händen hält und sie auf Mängel hin prüfen konnte. Der Käuferschutz ist also sehr weitreichend. Gut, dass immer mehr Onlineshops den Kauf auf Rechnung anbieten.

Sensible Daten schützen

Einziger Nachteil: Häufig geraten beim Kauf auf Rechnung Zahlungsfristen in Vergessenheit. Komfortabler ist daher das Zahlen per Bankeinzug oder per Kreditkarte. Dann findet die Abbuchung bereits statt, bevor der Shop die Ware verschickt. Allerdings müssen die Kunden dafür dem Onlinehändler ihre Bankdaten offenlegen. Dazu gehören IBAN und BIC sowie der Name des Geldinstituts. Beim Bezahlen mit Kreditkarte sind es Kreditkartengesellschaft, Kreditkartennummer und Sicherheitsnummer. Wichtig ist daher, auf eine sichere Verbindung mit verschlüsselter Datenübertragung zu achten. „Eine sichere SSL-Verbindung können Kunden an dem Kürzel „https“ und einem grünen Vorhängeschloss in der Adressleiste des Browsers erkennen“, erklärt der Experte. Das erschwert Unbefugten den Zugriff auf persönliche Daten und Passwörter des Käufers.

Onlinebezahlsysteme sicher nutzen

Onlinebezahlsysteme wie PayPal bieten den Vorteil, dass Bank- oder Kreditkartendaten nicht an Händler gelangen. Denn der Anbieter schaltet sich beim Bezahlvorgang dazwischen. Um ein solches System nutzen zu können, müssen sich Interessierte vorher dort anmelden und dabei Konto- oder Kreditkartendaten hinterlegen. Will der Kunde dann einen Einkauf bezahlen, meldet er sich lediglich mit seiner E-Mail-Adresse und seinem Passwort beim Online-Bezahlsystem an. Der Anbieter überweist den zu zahlenden Betrag unmittelbar an den Händler und bucht die Summe im Anschluss vom Konto des Käufers ab oder belastet dessen Kreditkarte. „Nutzer von Onlinebezahlsystemen sollten sorgfältig mit ihren Login-Daten umgehen und ihre Kontoauszüge prüfen“, rät Sprott. Bezahlsysteme wie Giropay dagegen ermöglichen eine Zahlungsabwicklung über den Onlinebanking-Bereich der eigenen Bank. Vorsicht ist bei scheinbaren E-Mails des Anbieters, sogenannten Phishing-Mails, geboten: „Anbieter fragen niemals sensible Daten ihrer Kunden ab! Wer auf Nummer sicher gehen möchte, fragt beim Kundenservice nach, ob die E-Mail wirklich vom Anbieter stammt“, so Sprott.
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ERGO Direkt Versicherungen sind mit 4,5 Millionen Kunden der meistgewählte deutsche Direktversicherer. Das Unternehmen ist auf einfache und leicht verständliche Produkte spezialisiert, die zum Standardbedarf von Privathaushalten gehören. Wichtige Produkte sind die Zahnzusatzversicherungen, die Sterbegeldversicherung, die Risikolebensversicherung sowie die Berufsunfähigkeitsversicherung. Schlanke Prozesse und eine schnelle Verarbeitung ermöglichen günstige Prämien. Heute arbeiten rund 1.800 Mitarbeiter am Standort Nürnberg/Fürth.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Versicherungen: Hinterbliebene müssen Verträge checken

ARAG Experten zum nötigen Check der Versicherungsverträge nach einem Todesfall

Versicherungen: Hinterbliebene müssen Verträge checken

Nach einem Todesfall gibt es bei aller Trauer viele Angelegenheiten, um die sich die Erben kümmern müssen. Dabei kann das ein oder andere schon einmal vergessen werden; z. B. die Versicherungen des Erblassers. Grundsätzlich sollten die Versicherungen vom Todesfall einfach mittels Übersendung der Sterbeurkunde (meist reicht eine unbeglaubigte Kopie) unterrichtet werden. Wie es weitergeht, hängt vom Versicherungstyp ab – laut ARAG Experten, ob es sich um eine Sach- oder Personenversicherung handelt. Hier die wichtigsten Versicherungen im Überblick:

Lebensversicherung
Die Versicherung muss meist bis spätestens drei Tage (unbedingt die Versicherungsbedingungen beachten!) nach dem Versicherungsfall informiert werden, sonst droht der Verlust des Versicherungsschutzes – wenn die versicherte Person auch Versicherungsnehmer war. Dabei fordert die Versicherung grundsätzlich auch Informationen zu der Art des Todes, da manche den Versicherungsfall nicht eintreten lassen (z.B. Freitod unter bestimmten Voraussetzungen). Die Versicherungspolice muss im Original eingereicht werden, unbedingt Kopien vor Versendung anfertigen. Je nach dem, wie die Versicherung gestaltet ist oder wer und ob überhaupt ein Bezugsberechtigter eingetragen ist, gelten unterschiedliche Rechtsfolgen. Hierbei ist es sinnvoll, die Versicherung zu fragen oder im Zweifel einen Anwalt zu konsultieren.

Unfallversicherung
Bei der Unfallversicherung endet der Vertrag mit dem Todesfall, wenn der Erblasser auch die versicherte Person war. War der Erblasser nur Versicherungsnehmer, aber nicht versicherte Person, so wird die im Vertrag bestimmte Person Versicherungsnehmer. Sind Kinder mitversichert, so wird der gesetzliche Vertreter Versicherungsnehmer und die Versicherung kann bis zur Volljährigkeit beitragsfrei weitergeführt werden. War zusätzlich eine Leistung für den Todesfall versichert, so wird die Versicherungssumme an die bezugsberechtigte Person (eventuell nach Abzug von erbrachten Invaliditätsleistungen) ausbezahlt, wenn der Tod innerhalb von 48 Stunden der Versicherung gemeldet wird.

Private Krankenversicherung
Mit dem Tode endet die PKV des Erblassers. Waren andere Personen mitversichert, so können diese innerhalb von zwei Monaten die Versicherung fortsetzen; dies muss der Versicherung gegenüber unter Benennung des neuen Versicherungsnehmers erklärt werden (§ 207 Abs. 1 VVG).

Gesetzliche Krankenversicherung
Die Versicherung erlischt mit dem Tode des Versicherungsnehmers (§§ 190, 191 SGB V). Sind Familienmitglieder mitversichert gewesen, so können sich diese innerhalb von drei Monaten weiterhin freiwillig von der GKV versichern lassen (unter den Voraussetzungen des § 9 Abs. 1 und 2 SGB V) oder die Versicherung wechseln.

Kfz-Haftpflichtversicherung
Wenn der Erblasser ein Auto hatte, dann gibt es dazu zwangsläufig auch eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Diese ist jedoch an das Fahrzeug gebunden, so dass der Versicherungsvertrag automatisch auf die Erben übergeht. Die Versicherung kann dann den Vertrag den neuen Begebenheiten anpassen, ein Sonderkündigungsrecht besteht seitens der Erben nicht. Die Versicherung müsste dann fristgerecht gekündigt werden, es sei denn das Fahrzeug wird an einen Dritten verkauft oder auf einen Erben umgeschrieben.

Hausratversicherung
Der Hausrat des Erblassers ist nach dem Todesfall noch zwei Monate weiterversichert. Wird die Wohnung oder das Haus vom Erben übernommen, so tritt dieser in den Versicherungsvertrag ein. Hat der Erbe bereits anderweitig eine Hausratversicherung abgeschlossen, so hat er ein Sonderkündigungsrecht. Der Erbfall selbst berechtigt nicht zur Kündigung, die ordentliche Kündigungsfrist muss dann eingehalten werden. Wird die Wohnung aufgelöst, so wird der Vertrag beendet. Dies muss der Versicherung mitgeteilt werden, damit der Jahresbeitrag anteilig erstattet werden kann.

Private Haftpflichtversicherung
Mit dem Wegfall des Haftungsrisikos – also mit dem Tode des Versicherungsnehmers – endet die Versicherung automatisch. Dies muss dann der Versicherung schriftlich mitgeteilt werden, der Beitrag wird hier ebenfalls anteilig erstattet. Waren weitere Personen, z. B. der Ehegatte, mitversichert, so besteht die Versicherung bis zur nächsten Beitragsfälligkeit weiter. Wird dann der nächste Beitrag entrichtet, so geht die Versicherung auf den überlebenden Ehegatten über.

Rechtsschutzversicherung
War die Versicherungsprämie zum Zeitpunkt des Erbfalls bezahlt, besteht die Versicherung bis zum Ende des Beitragszeitraumes weiter, wenn kein Risikowegfall eintritt (Bsp.: Der Erbe besitzt kein Auto bei Verkehrrechtsschutz). Wird die nächste fällige Prämie bezahlt, so wird der Erbe neuer Versicherungsnehmer, ansonsten erlischt die Versicherung automatisch.

Wohngebäudeversicherung
Die Versicherung geht auf die Erben über, die ordentlichen Kündigungsfristen müssen eingehalten werden. Ein Sonderkündigungsrecht (meist mit Frist von einem Monat nach Grundbucheintrag) kann im Einzelfall bestehen, wenn ein Eigentümerwechsel stattfindet, bereits gezahlte Versicherungsbeiträge werden jedoch nicht anteilig zurückerstattet.

Praxistipp
Grundsätzlich sollten die Versicherungen zeitnah und schriftlich informiert werden, damit der Versicherungsschutz nicht gefährdet wird. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob und wie die Versicherung weiterbesteht, schauen Sie in die Versicherungsbedingungen des jeweiligen Vertrages oder setzen Sie sich direkt mit der Versicherung in Verbindung.

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ARAG Recht schnell…

Aktuelle Gerichtsurteile auf einen Blick

ARAG Recht schnell...

+++ Keine Baugenehmigung für Ladesäulen +++
Ladesäulen für Elektrofahrzeuge dürfen auf öffentlich gewidmeten Straßenflächen durch Gemeinden als Straßenbaulastträger grundsätzlich ohne Baugenehmigung aufgestellt werden. Dies hat laut ARAG der Bayerische Verwaltungsgerichtshof im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes entschieden (Bay. VGH, Az.: 8 CE 18.1071).

+++ Klagerecht wegen Untätigkeit +++
Ein Asylbewerber, über dessen Antrag nicht innerhalb dreier Monate entschieden worden ist, hat die Möglichkeit, gegen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Untätigkeitsklage zu erheben. In Fällen, in denen das Bundesamt ihn noch nicht angehört hat, besteht laut ARAG ein Rechtsschutzbedürfnis für eine nur auf Verpflichtung des BAMF zur Bescheidung gerichtete Klage (BVerwG, Az.: 1 C 18.17).

Langfassungen:

Keine Baugenehmigung für Ladesäulen
Ladesäulen für Elektrofahrzeuge dürfen auf öffentlich gewidmeten Straßenflächen durch Gemeinden als Straßenbaulastträger grundsätzlich ohne Baugenehmigung aufgestellt werden. Der Antragsteller wendet sich im konkreten Fall gegen die Errichtung zweier E-Ladesäulen durch die Landeshauptstadt München. Durch die vier Ladepunkte der Säulen können vor seinem Wohnhaus vier Parkplätze nur noch zum Aufladen von Elektrofahrzeugen genutzt werden und stehen daher nicht mehr als allgemeine Parkflächen zur Verfügung. In erster Instanz hat das Verwaltungsgericht München seinen Eilantrag auf Erlass eines Baustopps abgelehnt – auch in zweiter Instanz war er erfolglos. Dass Gericht meint, dass die Maßnahme der Stadt allein nach Straßen- und nicht nach Baurecht zu beurteilen sei. Bei den E-Ladesäulen handele es sich um Verkehrsanlagen, die relativ leicht errichtet werden könnten und die der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs dienten; damit stellten sie Straßenbestandteile dar. Denn der ungehinderte Verkehrsfluss mit Elektromobilen setze eine ausreichende innerstädtische Ladeinfrastruktur voraus, wodurch auch Beeinträchtigungen des übrigen Verkehrs verhindert würden. Ladestationen in der Größenordnung herkömmlicher Parkscheinautomaten könnten nicht mit normalen Tankstellen gleichgesetzt werden, deren Errichtung nach Baurecht genehmigt werden müsse. Schließlich habe der Antragsteller nicht aufgezeigt, in welchen Rechten er durch den Aufbau der Ladesäulen und die Umwandlung der vier Parkplätze verletzt sein soll, so die ARAG Experten (Bay. VGH, Az.: 8 CE 18.1071).

Klagerecht wegen Untätigkeit
Ein Asylbewerber, über dessen Antrag nicht innerhalb dreier Monate entschieden worden ist, hat die Möglichkeit, gegen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Untätigkeitsklage zu erheben. Die Klägerin im verhandelten Fall, eine afghanische Staatsangehörige, stellte im Oktober 2014 einen Asylantrag. Nachdem das BAMF sie knapp 22 Monate nicht angehört hatte, hat diese im August 2016 Untätigkeitsklage erhoben und beantragt, das Bundesamt zu verpflichten, das Asylverfahren fortzuführen und über ihren Asylantrag zu entscheiden. Nach unterschiedlichen Auffassungen der Vorinstanzen entschied das BVerwG, dass die auf Bescheidung gerichtete Untätigkeitsklage zulässig sei. Ein zureichender Grund für eine Nichtentscheidung über den Asylantrag liege jedenfalls dann nicht vor, wenn bereits im Zeitpunkt der Klageerhebung die Asylantragstellung 22 Monate zurückliegt. Die Klägerin habe auch ein Rechtsschutzbedürfnis für ihre auf Bescheidung gerichtete Untätigkeitsklage. Die besondere Ausgestaltung des Asylverfahrens mit der hervorgehobenen Stellung des behördlichen Verfahrens und den daran anknüpfenden Verfahrensgarantien rechtfertigten es in einer Gesamtschau, ein Rechtsschutzbedürfnis für eine solche Bescheidungsklage zu bejahen. Einem Asylbewerber, der noch nicht angehört worden ist, könne nicht verwehrt werden, allein die Durchführung des behördlichen Verfahrens zu erstreiten. Das Gericht sei in diesen Fällen nicht gehalten, die Sache in Bezug auf das Schutzbegehren selbst spruchreif zu machen, erklären ARAG Experten (BVerwG, Az.: 1 C 18.17).

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