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ARAG Verbrauchertipps

Briefträger/Rollläden/Perücke

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Hausverbot für Briefträger
Auch wenn wir alle am liebsten auf Rechnungen und Mahnungen verzichten würden: ARAG Experten weisen darauf hin, dass es nicht möglich ist, einem Postboten den Zutritt zum Grundstück zu verwehren, um unangenehme Nachrichten gar nicht erst zu erhalten. Im Gegenteil: Ein lizensiertes Postunternehmen ist durch das Postgesetz sogar verpflichtet, amtliche Post zuzustellen. In einem konkreten Fall erteilte ein Grundstückseigentümer der Postzustellerin Hausverbot. Nachdem dies durch die fleißige Postbotin ignoriert wurde, forderte er von dem Zustellunternehmen eine Unterlassungserklärung. Als auch dies ignoriert wurde, verklagte er das Unternehmen, denn er sah durch diese Ignoranz sein Eigentumsrecht verletzt. Doch nach Angaben der ARAG Experten kann eine Briefzustellung das Eigentum unmöglich beeinträchtigen. Daher verdient der Wunsch, keine unangenehme Post erhalten zu wollen, keinen gerichtlichen Schutz. Die Pflicht des Postunternehmens hingegen muss geschützt werden. Daher war die Klage auch unwirksam (Landgericht Köln, Az.: 9 S 123/13).

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Lärm von Außenjalousien auch spät abends erlaubt
In der Zeit von 22.00 Uhr abends bis 6 Uhr morgens gilt hierzulande die Nachtruhe. Doch ARAG Experten weisen darauf hin, dass es – wie so oft – auch hierbei Ausnahmen gibt. Handelt es sich beispielsweise um Rollläden, die auch nach 22 Uhr abends heruntergelassen werden und dabei einigen Lärm verursachen, ist dies erlaubt. In einem konkreten Fall beklagte sich ein Mieter über seinen Nachbarn, der allabendlich seine quietschenden Außenjalousien deutlich nach 22 Uhr betätigte. Dadurch würde sogar sein Kind regelmäßig aus dem Schlaf gerissen. Doch Nachtruhe hin oder her: Die Betätigung von Rollläden gehört zum normalen Gebrauch einer Wohnung. Zudem kann keinem Mieter vorgeschrieben werden, wann er seine vier Wände verdunkelt (Amtsgericht Düsseldorf, Az.: 55 C 7723/10).

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Jedes Jahr eine neue Perücke
Auch wenn sich die Krankenkasse zunächst ziert: Laut ARAG Experten haben Patienten, die an totalem Haarausfall leiden, Anspruch auf eine Echthaarperücke. Und zwar jedes Jahr auf eine neue. In einem vorliegenden Fall verlangte die Krankenkasse von einer Kundin, ihre Echthaarperücke, die nach einem Jahr bereits starke Gebrauchsspuren aufwies, reparieren zu lassen. Nach Ansicht der Kasse muss Haarersatz mindestens einige Jahre halten. Doch da eine Reparatur keine dauerhafte Lösung ist und zudem bis zu zwölf Wochen dauert, ist es Betroffenen nicht zumutbar, so lange ohne Perücke zu leben, befanden die Richter (Sozialgericht Koblenz, Az.: S 9 KR 756/15 und S 9 KR 920/16).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,8 Milliarden EUR.

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ARAG Recht schnell…

Aktuelle Gerichtsurteile auf einen Blick

ARAG Recht schnell...

+++ Keine Barzahlung von Rundfunkgebühren +++
Beitragspflichtige Rundfunkteilnehmer haben keinen Anspruch darauf, die fälligen Rundfunkbeiträge beim WDR in bar zu bezahlen. Das Gericht sieht in der Anordnung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs keinen Verstoß gegen geltendes Recht und verwies laut ARAG auf die zulässigen Ziele der Verwaltungsvereinfachung und der Kostenminimierung (OVG Münster, Az.: 2 A 1351/16).

+++ Musizieren ist hinzunehmen +++
Grundstückseigentümer müssen es mangels unzumutbarer Geräuschbelästigung regelmäßig hinnehmen, wenn Nachbarskinder Musikinstrumente (hier: Schlagzeug, Tenorhorn und Saxofon) spielen. Das Interesse der Kinder am Musizieren sei laut ARAG unter Berücksichtigung des Art. 6 GG als vorrangig zu beurteilen (AG München, Az.: 171 C 14312/16).

+++ Rücktritt bei Zulassung von mehr als 30 Tagen +++
Wird in der Auftragsbestätigung zu einem Pkw-Kauf als Erstzulassung „Neu/Tageszulassung“ und als Kilometerstand „Werkskilometer“ festgehalten, so darf der Käufer davon ausgehen, dass der Wagen bis dahin nur auf einen Handelsbetrieb zugelassen war und die Zulassungsdauer bei maximal 30 Tagen lag. In einem entschiedenen Fall musste laut ARAG eine Dortmunder Autohändlerin eine Anzahlung in Höhe von 40.000 Euro für einen Ferrari LaFerrari erstatten, weil sie den Ferrari zu den vereinbarten Konditionen nicht liefern konnte und die Prager Handelsfirma wirksam vom Vertrag zurückgetreten ist (OLG Hamm, Az.: 28 U 134/16).

Langfassungen:

Keine Barzahlung von Rundfunkgebühren
Nach der Beitragssatzung des WDR (wie auch nach den Beitragssatzungen der anderen Landesrundfunkanstalten) können Beitragsschuldner die Rundfunkbeiträge nur bargeldlos (in Form einer SEPA-Lastschrift, Einzelüberweisung oder Dauerüberweisung) entrichten. Unter Verweis auf diese Bestimmung lehnte der WDR eine vom Kläger angebotene Barzahlung festgesetzter Beiträge für April bis Juni 2015 ab. Hiergegen wandte sich der Kläger, der der damaligen GEZ bis zum Jahr 2012 eine Einzugsermächtigung erteilt und im Jahr 2014 bereits unter Berufung auf die seiner Meinung nach gegebene Verfassungswidrigkeit des Rundfunkbeitragsstaatsvertrages erfolglos in zwei Instanzen gegen Beitragsbescheide für frühere Zeiträume geklagt hatte. Er macht geltend, das Bundesbankgesetz definiere Eurobanknoten als einziges unbeschränktes Zahlungsmittel. Daraus ergebe sich ein Recht, jegliche Forderung in bar erfüllen zu dürfen. Das Verwaltungsgericht Köln wies die Klage ab. Es sei bereits zweifelhaft, ob das Bundesbankgesetz das vom Kläger angenommene grundsätzliche Verbot enthalte, einen zwingend bargeldlosen Zahlungsverkehr anzuordnen. Jedenfalls stünden aber weder diese Vorschrift noch Grundrechte einer entsprechenden Anordnung im Bereich der Massenverwaltung entgegen. Sie sei vielmehr durch die Ziele der Verwaltungsvereinfachung und der Kostenminimierung gerechtfertigt. Es liege auch und gerade im Interesse des zahlungspflichtigen Bürgers, von ihm letztlich mitzutragende Verwaltungskosten möglichst gering zu halten. Diese im Steuer- und Sozialversicherungsrecht anerkannten Maßstäbe seien für die Einziehung von Rundfunkbeiträgen gleichermaßen einschlägig. Demgegenüber sei die damit verbundene Belastung des Einzelnen jedenfalls dann kaum nennenswert, wenn er – wie der Kläger – über ein Girokonto verfüge, so die ARAG Experten (OVG Münster, Az.: 2 A 1351/16).

Musizieren ist hinzunehmen
Grundstückseigentümer müssen es regelmäßig hinnehmen, wenn Nachbarskinder Musikinstrumente spielen. Die beiden Streitparteien im entschiedenen Fall sind unmittelbare Nachbarn in einem allgemeinen Wohngebiet und jeweils Eigentümer eines mit einem freistehenden Haus bebauten Grundstücks. Die Beklagten bewohnen ihr Haus mit ihren vier minderjährigen Kindern, die seit Jahren regelmäßig Musikinstrumente (Schlagzeug, Tenorhorn und Saxofon) spielen. Die Kläger behaupteten, die Kinder würden auch während der vorgeschriebenen Ruhezeiten regelmäßig musizieren. Die beim Musizieren verursachte Lautstärke erreiche regelmäßig Werte von deutlich über 55 dB, teilweise bis zu 70 dB. Sie verlangten, dass die Kinder der Beklagten das Musizieren unterlassen, soweit dadurch die Nutzung ihres Anwesens wesentlich beeinträchtigt werde. Die Beklagten behaupteten, dass die Türen und Fenster während des Musizierens stets geschlossen seien. Sie bestritten, dass durch das Musizieren Geräusche verursacht würden, die über 55 dB liegen. Vor Gericht hatten die lärmempfindlichen Nachbarn keinen Erfolg. Nach Auswertung der Lärmprotokolle kam das Gericht zu dem Ergebnis, dass in den Mittagsstunden in aller Regel gerade nicht musiziert werde – über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren seien weniger als eine Handvoll relevanter Fälle festgehalten worden. Zwar möge es einige wenige Ausreißer gegeben haben – diese sind jedoch hinzunehmen. Von minderjährigen Kindern könne nicht ohne weiteres die Einhaltung von Regeln verlangt werden wie bei volljährigen Personen. Ferner kann Musik nur dann als Lärm klassifiziert werden, wenn jemand absichtlich den Vorgang des Musizierens in eine bloße Produktion von Geräuschen pervertiere. Vorliegend habe der Geräuschpegel nicht den Grad der Unzumutbarkeit erreicht. Das Interesse der Kinder der Beklagten an der Ausübung des Musizierens war vorrangig gegenüber den klägerischen Interessen, erklären ARAG Experten (AG München, Az.: 171 C 14312/16).

Rücktritt bei Zulassung von mehr als 30 Tagen
Wird in der Auftragsbestätigung zu einem Pkw-Kauf als Erstzulassung „Neu/Tageszulassung“ und als Kilometerstand „Werkskilometer“ festgehalten, so darf der Käufer davon ausgehen, dass der Wagen bis dahin nur auf einen Handelsbetrieb zugelassen war und die Zulassungsdauer bei maximal 30 Tagen lag. Die beklagte Dortmunder Autohändlerin bot im konkreten Fall im Frühjahr 2015 über das Internet einen Ferrari LaFerrari zum Verkauf an. Die Klägerin, eine Handelsfirma aus Prag, war am Kauf des Ferrari interessiert und nahm mit der Beklagten Kontakt auf. Im März 2015 vereinbarten die Parteien den Verkauf des Ferrari LaFerrari für 1.950.000 Euro und hielten in der Auftragsbestätigung als Erstzulassung „Neu/Tageszulassung“ und als Kilometerstand „Werkskilometer“ fest. Vereinbarungsgemäß leistete die Klägerin sodann eine Anzahlung in Höhe von 40.000 Euro an die Beklagte. Mitte April 2015 trafen sich die Parteien zur Fahrzeugübergabe, bei der ein Ferrari LaFerrari vorgeführt wurde, der im April 2014 erstmals zum Straßenverkehr zugelassen worden war und seitdem als Leasingfahrzeug genutzt wurde. Er hatte eine Laufleistung von 1.412 Kilometern. Nachdem sich die Parteien nicht über einen Preisnachlass einigen konnten, erklärte die Klägerin aufgrund der Nutzung und der Laufleistung unter anderem den Rücktritt vom Kaufvertrag und verlangte die Erstattung der geleisteten Anzahlung. Das Rückzahlungsbegehren der Klägerin war vor Gericht erfolgreich. Nach Auffassung der Richter ist die Klägerin zu Recht vom abgeschlossenen Kaufvertrag zurückgetreten, so dass die Beklagte die Anzahlung zurückzuzahlen hat. Die Klägerin habe davon ausgehen können, dass der zu liefernde Ferrari aufgrund der Angabe „Tageszulassung“ bis dahin nur auf einen Handelsbetrieb zugelassen gewesen sei und die Zulassungsdauer bei maximal 30 Tagen gelegen habe. Fahrzeuge mit Tageszulassungen würden nur formal auf einen Händler zugelassen, aber nicht im Straßenverkehr bewegt, so dass sie weiter als Neuwagen angesehen werden könnten. Der von der Beklagten angebotene Ferrari sei mangelhaft gewesen, weil er die genannten, vereinbarten Beschaffenheitsmerkmale nicht aufgewiesen habe. Er sei bereits seit einem Jahr zur Nutzung im Straßenverkehr zugelassen gewesen und habe auch eine über die üblichen Werkskilometer hinausgehende Fahrstrecke im öffentlichen Straßenverkehr zurückgelegt, so die ARAG Experten (OLG Hamm, Az.: 28 U 134/16).

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„Kilos runter, Laune rauf“ – Verbraucherinformation der DKV

Tipps für nachhaltiges, gesundes und individuelles Abnehmen

"Kilos runter, Laune rauf" - Verbraucherinformation der DKV

Für jeden gibt es die passende Diät.
Quelle: ERGO Group

Der Sommer kommt und mit ihm der feste Wille, zur Badesaison noch ein paar Pfunde loszuwerden. Und zwar möglichst schnell. Zahlreiche Diäten locken mit genau diesem Versprechen. Doch neben einem raschen Gewichtsverlust bringen sie meist vor allem eines: den sogenannten Jo-Jo-Effekt. Am Ende sind die Kilos wieder da und mit ihnen der Frust. Wie gesundes und dauerhaftes Abnehmen gelingen kann und der Genuss dabei trotzdem nicht zu kurz kommt, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Fast jeder zweite Deutsche würde gerne abnehmen, so das Institut für Demoskopie Allensbach in seinem Kurzbericht von 2014. An Vorschlägen, wie das gehen könnte, mangelt es nicht: Glyx-Methode, Intervall-Fasten, energiereduzierte Mischkost, Low-Carb-Diät oder Trennkost – um nur einige zu nennen. Und welche Methode ist am besten geeignet? Experten sind sich einig: Die eine ideale Diät für alle gibt es nicht. Die beste individuelle Ernährungsweise für jeden Einzelnen aber schon. „Der persönliche Geschmack eines Menschen spielt eine große Rolle. Er hat sich seit der Kindheit entwickelt. Ihn komplett über Bord zu werfen, wird dauerhaft nicht funktionieren“, ist Dr. Wolfgang Reuter von der DKV überzeugt. Wer vier Wochen die Zähne zusammenbeißt, um danach wieder zum gewohnten Essverhalten zurückzukehren, steuert zielsicher in den Jo-Jo-Effekt. Das lässt sich mit realistischen Erwartungen und einer guten Portion Geduld verhindern.

Schnelles Abnehmen lohnt sich nicht

Fünf Kilo in fünf Tagen – klingt verlockend. Ist aber nicht empfehlenswert. „In den ersten Tagen einer Diät purzeln die Kilos deshalb oft sehr schnell, weil der Körper vor allem Wasser verliert. Es ist also nichts anderes als ein Scheinerfolg“, so Dr. Wolfgang Reuter. Wer viel mit den verschiedenen Turbo-Diäten experimentiert, schadet sich sogar. Denn zahlreiche Studien belegen: Die Erfolgsaussichten für dauerhaftes Abnehmen werden schlechter, je mehr erfolglose Diäten der Betroffene hinter sich hat. „Wer bereits mehrfach wieder zugenommen hat, verliert das Vertrauen in sich selbst. Für die Motivation ist das nicht förderlich“, weiß Dr. Reuter. „Zudem scheinen häufige Diäten die Regulation von Hunger und Sättigung zu stören und den Stoffwechsel ungünstig zu beeinflussen.“

Der Schlüssel zum Erfolg: Realistische Erwartungen und Geduld

Der ein oder andere mag es nicht gerne hören, aber es ist eine wichtige Erkenntnis für jeden, der sein Gewicht dauerhaft reduzieren will: „Abnehmen erfordert Geduld. Der Körper braucht Zeit, die Energiereserven, die er meist über Jahre aufgebaut hat, langsam wieder abzugeben“. Sich realistische Ziele zu setzen, ist der erste wichtige Schritt zum langfristigen Erfolg. „Zwei Kilo weniger pro Monat sind empfehlenswert“, weiß der Gesundheitsexperte der DKV. „Insgesamt sind fünf bis zehn Prozent Gewichtsabnahme, dauerhaft gehalten, ein großer Erfolg“, so Dr. Reuter. Und der Weg dahin? Eigentlich ganz einfach: Kalorien sparen. „Die Entscheidung, ob jemand Kohlenhydrate, Fette oder Eiweiße reduziert, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen“, sagt Dr. Wolfgang Reuter. Wichtig ist, dass die Ernährung dauerhaft umgestellt wird. Sie sollte daher zum individuellen Geschmack passen und sich gut in den Alltag integrieren lassen. Denn nur dann kann es gelingen, bei der Stange zu bleiben. Hilfreich beim Abnehmen ist auch regelmäßige Bewegung: Sie kurbelt den Kalorienverbrauch des Körpers dauerhaft an.

Abwechslungsreich und lecker

Die Zusammenstellung der Nahrungsmittel sollte möglichst abwechslungsreich sein, weil der Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt sein muss. Dazu gehören auch gesunde Fette, so paradox das klingt. Denn der Körper kann lebensnotwendige Stoffe wie Vitamin A beispielsweise nur mit Fett lösen und somit nutzen. Eine gesunde Ernährungsweise ermöglicht beispielsweise der neue Trend „Intervallfasten“. Die bekannteste Form ist hier die 5:2-Methode. Anwender können an fünf Tagen in der Woche wie gewohnt essen, an den übrigen zwei Tagen reduzieren Frauen ihre Kalorienzufuhr auf 500, Männer auf 600 Kalorien pro Tag. Ein weiteres Beispiel ist die „Energiereduzierte Mischkost“. Sie setzt sich aus vielen Ballaststoffen, einem moderaten Anteil an Eiweiß und wenig Fett zusammen, die pro Tag zu einer Ersparnis von etwa 500 Kilokalorien führen kann. Unabhängig davon, welche Ernährungsweise individuell am besten passt: Kleine Sünden sollten immer erlaubt sein. Denn essen sollte Spaß machen und Genuss bringen. Alles andere schafft statt einer guten Figur nur schlechte Laune. Und die braucht niemand – erst recht nicht, wenn die Sonne vom Himmel lacht.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 4.631

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

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„Gehirnerschütterung erkennen“ – Verbraucherfrage der Woche der DKV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Pia S. aus Neumünster:
Mein Sohn stürzt bei Handballspielen häufig auf den Kopf. Wie kann ich erkennen, ob ein solcher Sturz zu einer Gehirnerschütterung geführt hat?

Dr. Wolfgang Reuter, Experte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Gehirnerschütterungen kommen sehr häufig vor, meist als Folge von Stürzen. Sie entstehen, wenn das Hirn in Folge eines Aufpralls von innen gegen die Schädelwand stößt. Das führt zu einer vorübergehenden Funktionsstörung des Organs. Typische Symptome sind eine kurze Bewusstlosigkeit und Gedächtnislücken. Weitere Anzeichen können Übelkeit, Erbrechen, Benommenheit, Kopfschmerzen und Schwindel sein. Die Symptome können auch erst mehrere Stunden nach dem Ereignis auftreten. Betroffene sollten einen Arzt aufsuchen, auch wenn eine leichte Gehirnerschütterung meist harmlos ist. Gegen die Kopfschmerzen helfen Schmerzmittel, bei Bedarf kann auch ein Mittel gegen Übelkeit sinnvoll sein. Ob Bettruhe oder gar ein Krankenhausaufenthalt nötig ist, entscheidet der Arzt von Fall zu Fall.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 781

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„Tipps für sicheres Schwimmen in Seen und Freibädern“ – Expertengespräch der ERGO Versicherung

Sommer, Sonne, baden gehen

Das sommerliche Wetter lockt viele Badegäste an heimische Seen und in die Freibäder. Neben guter Laune und Erholung bringt Schwimmen leider auch immer einige Gefahren mit sich. So ertranken 2016 laut Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft 537 Menschen. Umso wichtiger ist es, beim Baden ein paar Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Rudolf Kayser, Unfallexperte von ERGO, gibt hilfreiche Tipps für sicheren Badespaß.

Welche Sicherheitsregeln sollten Badegäste beherzigen?

Generell ist es ratsam, zum Baden ein überwachtes Gewässer oder Schwimmbecken aufzusuchen. In Freibädern sind in der Regel Bademeister für die Sicherheit zuständig. An Badeseen sollten Wasserwacht oder Rettungsschwimmer vor Ort sein, damit bei einem Notfall schnelle Hilfe möglich ist. An öffentlichen Gewässern sollten Badende unbedingt die Hinweis-, Verbots- oder Warnschilder beachten – und niemals schwimmen, wenn beispielsweise wegen starker Strömungen ein Badeverbot herrscht! Zudem empfiehlt es sich, nur ausgewiesene Badebereiche zu nutzen. Sonst können möglicherweise ein schlammiger Untergrund, Schlingpflanzen unter Wasser oder versteckte Strömungen gefährlich werden. Ob Schwimmer oder Nichtschwimmer: Häufig sind Leichtsinn, Missachtung der Baderegeln oder Selbstüberschätzung Ursachen für Badeunfälle. Auch der Kreislauf kann Probleme bereiten: Um ihn zu schonen, ist es wichtig, langsam ins Wasser zu gehen oder sich im Freibad mit einer Dusche vor dem Baden abzukühlen. Friert der Badende im Wasser, sollte er sich schnellstmöglich am Ufer oder Beckenrand aufwärmen. Denn ein unterkühlter Körper kann Desorientierung, Müdigkeit oder sogar Kreislaufversagen zur Folge haben. Für gute Schwimmer gilt: Während des Schwimmens die Entfernung zum Ufer im Blick behalten! Für den Rückweg müssen noch genügend Kraftreserven vorhanden sein. Sind auf einem See Schiffe oder Boote unterwegs, ist besondere Vorsicht geboten: Ihre Sogwirkung ist nicht zu unterschätzen! Schwingt das Wetter plötzlich um und Gewitterwolken ziehen auf, sollten Badende umgehend den See oder das Becken verlassen. Da Wasser den elektrischen Strom gut leitet, trifft ein Blitzeinschlag einen weit entfernten Schwimmer ebenso stark, als hätte ihn der Blitz direkt getroffen.

Worauf sollten Eltern mit Kindern achten?

Ganz wichtig: Die Kinder sollten schwimmen lernen. Laut einer aktuellen Umfrage der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind 59 Prozent der 10-Jährigen keine sicheren Schwimmer. In schwierigen Situationen werden die Kinder dann schnell panisch. Aber auch wenn sie gute Schwimmer sind, sollten Eltern ihre Kleinen bei einem Ausflug an einen Badesee immer im Auge behalten. Hilfreich ist es, sich zunächst gemeinsam mit dem Nachwuchs am Ufer zu orientieren, das Wasser zu erkunden und die Tiefe zu überprüfen – damit „Wasserbomben“ nicht zu Verletzungen führen. Denn nichts ist für Kinder schöner, als ins Wasser zu springen. Dabei sollten die kleinen Badegäste Rücksicht auf andere nehmen und sich vergewissern, dass sie niemanden gefährden. Für Kinder bis zu einem Alter von drei Jahren kann bereits ein seichtes Gewässer gefährlich sein: Fallen sie ins Wasser, fehlt ihnen die Orientierung, um alleine wieder aufzustehen. Sind Kinder mit dem Wasser vertraut oder besitzen bereits ein Schwimmabzeichen wie das „Seepferdchen“, bedeutet das nicht, dass sie unbegleitet ins Wasser gehen können. Ihre Kraft reicht meist nur für kurze Strecken. Am besten ist es, wenn jemand nebenher schwimmt – denn wenn Kinder etwa Wasser schlucken, sind sie möglicherweise überfordert und geraten schlimmstenfalls in Panik. Auch mit Schwimmflügeln oder -gürteln sollten sie nicht unbeobachtet bleiben. Gummitiere oder Luftmatratzen sind als Hilfsmittel weniger geeignet: Im Eifer des Gefechts können sie den Kindern aus den Händen rutschen und außer Reichweite geraten oder sie treiben damit ins tiefere Wasser ab. Daher sollten Eltern mit dem Nachwuchs immer in Sicht- und Rufkontakt bleiben.

Gibt es in Freibädern besondere Gefahrenquellen?

In Freibädern kann es bereits am Beckenrand zu Unfällen kommen. Denn oftmals stehen oder sitzen dort Badegäste – die zum Beispiel ihren schwimmenden Nachwuchs im Blick haben. Aber auch spielende Kinder oder ausgelassene Teenager tummeln sich hier gerne. Kollisionen sind da vorprogrammiert. Mögliche Folgen: Ein verdrehtes Knie, Kopfverletzungen oder Knochenbrüche. Aber auch der Sprungturm hat Gefahrenpotential. Zwar ist der Landungsbereich meist ein separates Becken, doch sollten wagemutige Turmspringer vor dem Absprung nach unten blicken und sicherstellen, dass sich dort niemand aufhält. Sind Sprünge vom Beckenrand erlaubt, ist darauf zu achten, dass das Wasser tief genug ist. Andernfalls besteht die Gefahr von Schädel-, Hirn- und Halswirbelverletzungen. Bei Wasserrutschen sollten Kinder den nötigen Sicherheitsabstand zum Vordermann einhalten, um schmerzvolle Zusammenstöße zu vermeiden. Unten angekommen am besten das Auffangbecken sofort verlassen. Was sowohl Schwimmbad- als auch Badeseebesucher wissen sollten: Bei einem Freizeitunfall greift der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung nicht. Auf der sicheren Seite ist deshalb, wer sich im Fall der Fälle auf den Schutz seiner privaten Unfallversicherung verlassen kann.
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Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
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Flip-Flops: Autofahrer aufgepasst!

ARAG Experten zu besonders sommerlichem Schuhwerk am Steuer

Flip-Flops: Autofahrer aufgepasst!

Die Frage, was im Straßenverkehr erlaubt oder verboten ist, erhitzt regelmäßig die Gemüter. Bei hohen Temperaturen fragen sich viele Autofahrer, ob das Fahren mit sehr sommerlichem Schuhwerk erlaubt ist. ARAG Experten geben Auskunft.

Die Schuhfrage und die StVO
Die gute Nachricht für alle Modefreunde und Schuhmuffel: Gleichgültig, ob mit Flip-Flops, High-Heels oder barfuß – Autofahren geht mit jedem oder sogar ganz ohne Schuhwerk. Verbote in diese Richtung gibt es in der Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht, daher droht bei einer Verkehrskontrolle auch kein Bußgeld. Doch damit ist die Schuhfrage noch nicht abschließend beantwortet, ergänzen ARAG Experten. Denn in der StVO heißt es schon in der ersten Vorschrift (§ 1 Abs. 2 ): „Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“ Autofahrer müssen also auch dünn-beschuht jederzeit in der Lage sein, im Straßenverkehr angemessen reagieren zu können. Geschieht ein Unfall, der womöglich auf das Schuhwerk zurückzuführen ist, wird der Verursacher unter Umständen nicht nur strafrechtlich und bußgeldrechtlich zur Verantwortung gezogen, sondern bekommt auch noch Probleme mit seiner Versicherung.

Verkehrsunfall mit Flip-Flops
Geschieht tatsächlich ein Verkehrsunfall, argumentieren Versicherungen unter Umständen mit grober Fahrlässigkeit des Fahrers, wenn er kein festes Schuhwerk getragen hat. Doch ob die Vollkaskoversicherung die Regulierung des Schadens deshalb teilweise oder gänzlich verweigern kann, müssen die zuständigen Gerichte beurteilen. So urteilte das Oberlandesgericht in Bamberg beispielsweise, dass ein Autofahrer, der nur mit Socken fährt, gegen seine Sorgfaltspflicht verstößt. Folgen hat dies für ihn laut Gericht aber nur, wenn es zum Unfall kommt (OLG Bamberg, Az.: 2 Ss OWI 577/06). Die Richter führten weiterhin an, dass ein lichtes, loses Schuhwerk das Treten der Pedale erschweren und damit ein rechtzeitiges Bremsen verhindern kann. Außerdem können sie vom Fuß fallen und so die Pedale blockieren. Vergleichbare Fälle, in denen der Versicherung Recht zugesprochen worden ist, sind allerdings sehr selten. Zudem liegt die Beweislast, dass der Fahrer aufgrund des Schuhwerks tatsächlich grob fahrlässig gehandelt hat, beim Unfallgegner bzw. bei der Versicherung, so ARAG Experten.

Praxistipp
Obgleich zumeist die Kfz-Versicherung zahlt, sollte zum Autofahren ein festes Schuhwerk getragen werden. ARAG Experten empfehlen, sich schon zu Beginn des Sommers noch ein Paar leichte, festere Schuhe zum Fahren ins Auto zu legen.

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Supermarktbetreiber haftet für Kundensturz im Außenbereich
Auch im Außenbereich eines Lebensmittelmarktes müssen Kunden allenfalls mit Unebenheiten in Höhe von 2,5 Zentimetern rechnen. Kommt es bei einer höheren Kante zu einem Unfall, haftet der Marktbetreiber. Im konkreten Fall war ein 62-jähriger Mann im Außenbereich eines Lebensmittelmarkts gestürzt und zog sich einen komplizierten Bruch seines linken Oberarms zu. Hierfür verlangte er Schadensersatz. Das zuständige Oberlandesgericht (OLG) Hamm sah den Supermarktbetreiber zur Hälfte mit in der Pflicht. Er müsse auch die Flächen im Außenbereich in Schuss halten. Bei Gehwegen entspreche es der überwiegenden Rechtsprechung, dass Fußgänger Unebenheiten bis 2,0 oder 2,5 Zentimeter hinnehmen müssen. Mit tieferen Kanten oder Löchern müssten sie dagegen nicht rechnen. Fußgänger müssen demnach auch aufpassen und sich auf kleinere Unebenheiten als typische Gefahrenquellen einstellen, so ARAG Experten (Az.: 9 U 158/15).

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Elfjähriger Radler haftet
Ein elfjähriger Radler soll nach einem Fahrradunfall weit mehr als 50.000 Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld zahlen? Wie kann das sein? Der Elfjährige war mit seinem Fahrrad auf der falschen Gehweg-Seite unterwegs und mit einer 57-Jährigen zusammengestoßen. Die Frau verletzte sich dabei am Knie und Sprunggelenk, musste daraufhin mehrfach operiert werden und hat seitdem immer noch mit den Folgen des Unfalls zu kämpfen. Das angerufene Oberlandesgericht (OLG) Hamm bestätigte nun das Urteil der Vorinstanz. Demnach bekommt die Frau 25.000 Euro Schmerzensgeld, 2.000 Euro Verdienstausfall und weitere 25.000 Euro dafür, dass sie ihre Haushaltsführung nicht mehr alleine bewältigen konnte. Außerdem wurde ihr eine vierteljährliche Rente von 820 Euro zugesprochen. Die Richter waren übereingekommen, dass der Junge für den Zusammenstoß die alleinige Haftung trägt. Die Klägerin hat kein Mitverschulden am Zustandekommen des Unfalls, für den der beklagte Junge damit allein einzustehen hat, erläutern ARAG Experten (Az.: 9 U 238/15).

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Führerscheinentzug nach Segway-Fahrt unter Alkohol
Wegen einer nächtlichen Trunkenheitsfahrt mit einem Segway muss ein Hamburger eine Geldstrafe zahlen und seinen Führerschein abgeben. Der 50-Jährige war in den frühen Morgenstunden von einer Billardhalle in Hamburg-Bergedorf auf dem Gehweg nach Hause unterwegs gewesen. Als er sich noch Zigaretten aus einem Automaten ziehen wollte, beobachtete ihn eine Polizeistreife. Die Beamten nahmen ihn mit auf die Wache und veranlassten eine Blutprobe, die 1,5 Promille ergab. Der 50-Jährige argumentierte, für ihn gelte die gleiche Alkoholgrenze für die absolute Fahruntauglichkeit wie für Rad- und E-Bike-Fahrer, nämlich 1,6 Promille. Das angerufene Gericht stellte aber fest, dass ein Segway ein „durch Maschinenkraft bewegtes und nicht an Gleise gebundenes Landfahrzeug“ ist – also ein Kraftfahrzeug. Segway-Fahrer brauchen auch einen Mofa-Führerschein und müssen eine Haftpflichtversicherung abschließen, wodurch eine rechtliche Gleichstellung mit Fahrradfahrern nicht in Frage kommt, erklären ARAG Experten (Hanseatisches OLG, Az.: 1 Rev 76/16).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,8 Milliarden EUR.

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Pressemitteilungen

„Mit 17 hinters Steuer“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Was Jugendliche über die Fahrerlaubnis für begleitetes Fahren wissen sollten

"Mit 17 hinters Steuer" - Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Das Begleitete Fahren ab 17 bringt viele Vorteile mit sich.
Quelle: ERGO Group

Abschied vom „Mama-Taxi“ und selber hinters Steuer – für die meisten Jugendlichen ein Traum. Daher nutzen viele die Möglichkeit, schon mit knapp 17 die Fahrschule zu besuchen. In den Sommerferien beispielsweise ist Zeit für einen Intensiv-Theoriekurs sowie für ausreichend viele Fahrstunden. Nach erfolgreicher Fahrprüfung dürfen die Teilnehmer dann mit einer Begleitperson Auto fahren. Was Jugendliche bei der Anmeldung zum begleiteten Fahren wissen sollten, wer sie beim Fahren begleiten darf und wie die Haftung bei einem Unfall geregelt ist, weiß Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO.

Seit Deutschland 2008 den Führerschein mit 17 eingeführt hat, können Jugendliche bereits im Alter von 16-einhalb Jahren Fahrstunden nehmen. Nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung erhalten sie mit 17 Jahren die sogenannte „Prüfungsbescheinigung“. Sie gilt als Fahrerlaubnis und muss zusammen mit dem Personalausweis beim Autofahren stets dabei sein. Bis zu ihrem 18. Geburtstag dürfen die Jugendlichen dann in Begleitung der Personen fahren, die auf der Prüfungsbescheinigung eingetragen sind. Nach dem 18. Geburtstag erhalten sie den Führerschein. „Hintergrund für diese Regelung sind die vielen Unfälle in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen. Als Benutzer eines Pkw verunglücken sie häufiger als andere Altersgruppen“, erklärt Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO. „Seit der Einführung des begleiteten Fahrens sind die Unfallzahlen deutlich zurückgegangen.“

Wie funktioniert die Anmeldung?

Wer bereits mit 16-einhalb mit der Ausbildung zum begleiteten Fahren beginnen möchte, muss sich zuerst dafür anmelden. Die notwendigen Antragsformulare erhalten Jugendliche in der Fahrschule, bei der zuständigen Führerscheinstelle oder auf den Internetseiten von Städten und Landkreisen. „Da sich die Formulare von Bundesland zu Bundesland und teilweise sogar innerhalb der Landkreise unterscheiden, sollten die Antragsteller darauf achten, dass sie das richtige Formular für ihren Wohnort haben“, ergänzt der Kfz-Experte. Schon beim Antrag muss der zukünftige Fahrer seine Begleitpersonen eintragen. Diese müssen auch schriftlich zustimmen. „Eine Obergrenze für die Anzahl der Beifahrer gibt es nicht“, so Frank Mauelshagen. „Je mehr Personen den jugendlichen Fahrer begleiten können, desto mehr Fahrgelegenheiten hat er. Zwar entstehen pro eingetragener Person Kosten, sie sind aber gering.“ Da der Jugendliche bei der Antragstellung noch nicht volljährig ist, ist die Unterschrift der Erziehungsberechtigten notwendig. Zur Abgabe des Antrags bei der Führerscheinstelle sind weitere Unterlagen mitzubringen: Der Personalweis oder Reisepass, ein biometrisches Passbild, ein Sehtest, der nicht älter ist als zwei Jahre, sowie ein Nachweis, dass der Antragsteller an einer Erste-Hilfe-Schulung teilgenommen hat. Wichtig zu wissen: Der Führerschein mit 17 ist nur in Deutschland gültig. Bei einer geplanten Fahrt nach Österreich beispielsweise sollten Fahrer und Begleitperson rechtzeitig die Plätze tauschen.

Wer darf Begleitperson sein?

Die Begleitpersonen sollen die Fahranfänger mit ihrer Erfahrung im Straßenverkehr unterstützen. Es gilt: Sie müssen mindestens 30 Jahre alt sein, seit fünf Jahren ununterbrochen die Fahrerlaubnis Klasse B haben und dürfen mit höchstens einem Punkt im Flensburger Fahrerlaubnisregister stehen. Außerdem dürfen die Begleitpersonen während der Fahrt mit einem 17-Jährigen nur höchstens 0,5 Promille Alkohol im Blut haben.

Haftung und Versicherung

So schwer es vielleicht manchmal fällt: Eine Begleitperson darf einem jugendlichen Fahrer auf keinen Fall in das Lenkrad greifen! Denn im Gegensatz zu einem Fahrlehrer gilt der Begleiter nicht als Fahrzeugführer (§2 Abs. 15 Straßenverkehrsgesetz), sondern nur der Fahrer. Kommt es zu einem Unfall, haftet daher auch ausschließlich der Fahrer, nicht die Begleitperson. Dabei spielt es keine Rolle, dass der Fahrer noch minderjährig ist, denn er ist haftungsrechtlich einem volljährigen Fahrer gleichgestellt. Daher sollte er sich vor der ersten Fahrt über den Versicherungsschutz informieren. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. „Wenn der Führerscheinneuling beispielsweise das Auto der Eltern nutzt, müssen diese ihre Versicherung darüber in Kenntnis setzen“, so Frank Mauelshagen. „Denn falls im Versicherungsvertrag ein Mindestalter oder ein bestimmter Fahrerkreis festgelegt ist, kann das im Schadenfall zu Schwierigkeiten führen.“ Einige Versicherungen bieten an, das begleitete Fahren ohne Aufpreis in den Versicherungsschutz miteinzuschließen. Dann fährt der Nachwuchs mit vollem Versicherungsschutz und kann diesen auch nach dem 18. Geburtstag weiter nutzen.

Endlich 18!

Die Prüfbescheinigung gilt nach dem 18. Geburtstag noch für weitere drei Monate. Binnen dieser Zeit müssen die frischgebackenen Volljährigen die Bescheinigung bei der Führerscheinstelle gegen den „echten“ Führerschein eintauschen. Häufig stellen die Zulassungsbehörden diesen automatisch aus und er liegt zur Abholung bereit. Unter Umständen müssen die Betroffenen aber auch einen Antrag stellen. Daher sollten sie sich frühzeitig erkundigen, wie die jeweils zuständige Behörde die Ausgabe handhabt.
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Über die ERGO Versicherung
Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2015 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Versicherungsmakler Helge Kühl stärkt Verbraucherberatung: Thorsten Rudnik jetzt neu an Bord

Mehr Mandanten, mehr Termine, mehr Beratungen – Versicherungsmakler Helge Kühl kann sich über mangelnde Nachfrage nicht beklagen. Zur Verstärkung seines Teams holt Kühl zum 1. Juni jetzt mit Thorsten Rudnik einen ausgewiesenen Fachmann an Bord.

Versicherungsmakler Helge Kühl stärkt Verbraucherberatung:  Thorsten Rudnik jetzt neu an Bord

Thorsten Rudnik, Fachmann für Verbraucherfragen

Neudorf, 1. Juni 2017. Thorsten Rudnik kennt sich mit Versicherungen bestens aus. Der gelernte Versicherungsfachmann und Diplom-Betriebswirt (FH) beschäftigt sich seit fast drei Jahrzehnten mit Versicherungen, Vorsorge und Verbraucherschutz. Zunächst bei der Verbraucherzentrale, danach 18 Jahre beim Bund der Versicherten e. V. (BdV), davon fast acht Jahre als Vorstand. In dieser Zeit entwickelte sich Rudnik zum anerkannt kritischen Experten und Gesprächspartner für Verbraucher und Medien. Ab 2014 arbeitete Rudnik als Versicherungsberater mit eigener Kanzlei und als Honorarberater für Versicherungen bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Thorsten Rudnik ist 52 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Von seinem Wissen und seinen Erfahrungen profitieren ab Juni 2017 die Mandanten von Versicherungsmakler Kühl. „Für Thorsten Rudnik standen Verbraucherinteressen schon immer hoch im Kurs. Mit dieser Haltung und seinem enormen Fachwissen passt er perfekt in unser Team“, erläutert Helge Kühl die Personalie.

Aufgaben gibt es für Rudnik mehr als genug. Schon heute betreut Versicherungsmakler Helge Kühl mit seiner Mannschaft weit über 5000 Mandanten in ganz Deutschland. Und der Beratungsbedarf jedes einzelnen wird weiter steigen, prognostiziert Kühl: „Die Tarife werden immer komplexer. Gerade wenn es um Gesundheit, Sicherung ihrer Arbeitskraft und Altersvorsorge geht, finden sich Verbraucher ohne einen versierten und vor allem unabhängigen Berater kaum noch zurecht.“

Rudnik kennt die Tarife, aber auch die Tricks von Versicherern sowie mögliche Stolperstellen für Verbraucher. Als Allrounder deckt er alle Versicherungssparten ab. Trotzdem will er seinem ganz persönlichen Schwerpunkt Personenversicherung auch in Zukunft treu bleiben. Dazu zählen Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) und weitere Produkte zum Schutz vor Einkommensverlust bei Krankheit sowie Lösungen zur Alters- und Hinterbliebenenvorsorge – allesamt klassische Verbraucherthemen. Dabei geht es nicht nur um Neuverträge: Rudnik wird sein Wissen auch bei BU-Leistungsfällen einbringen und zielgerichtet Kundeninteressen vertreten.

Versicherungsmakler Helge Kühl und sein Team haben sich auf Versicherungsschutz für Verbraucher spezialisiert. Sein Internetportal helgekuehl24.de bietet Informationen, Checklisten und Rechner rund um Versicherungen & Finanzen. Zum Thema Berufsunfähigkeit betreibt Helge Kühl seit 2004 das viel beachtete Internetportal www.buforum24.de Und unter www.pkvforum24.de können sich Verbraucher umfassend über private Krankenversicherungen informieren – neutral, kostenlos und unverbindlich. Die Firma Helge Kühl -Versicherungsmakler bietet anonyme Risikovoranfragen. Damit wird gewährleistet, dass sensible persönliche Daten nicht im „Daten-Dschungel“ der Versicherungswirtschaft landen. Helge Kühl arbeitet für verschiedene Verbraucherschutzorganisationen und ist ein gefragter Experte für Testberichte (z.B. ÖKO-TEST März 2014). Das Internetportal http://www.buforum24.dewird von Finanztip, aber auch von Medien wie Finanztest, Ökotest oder Spiegel online empfohlen.

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Pauschalurlaub: Wann haftet das Reisebüro?

ARAG Experten zu Auskunfts- und Sorgfaltspflicht im Reisebüro

Pauschalurlaub: Wann haftet das Reisebüro?

Wer einen Pauschalurlaub bucht, schließt mit dem Reiseveranstalter einen Reisevertrag. Das Reisebüro ist dagegen in der Regel nur der Reisevermittler und haftet nicht für eventuelle Mängel der Reise. Aus dem Vermittlungsvertrag mit dem Reisebüro entstehen aber Sorgfalts- und Informationspflichten gegenüber dem Kunden. Deshalb gibt es auch Fälle, in denen das Reisebüro in die Verantwortung genommen werden kann. ARAG Experten nennen Beispiele.

Den Mund zu voll genommen
Nimmt der Reisebüromitarbeiter den Mund zu voll und verspricht mehr, als zur Reise im Katalog des Veranstalters steht, kann man direkt beim Büro Regress fordern, so ARAG Experten. Wichtige Informationen sollte man sich allerdings schriftlich geben lassen oder das Reisebüro zu zweit aufsuchen, um später einen Zeugen zu haben.

Zu teure Angebote
Will man möglichst günstig in den Urlaub fahren und fragt im Reisebüro ausdrücklich nach dem günstigsten Angebot für eine Pauschalreise, muss einem dieses aus dem Sortiment des jeweiligen Büros auch genannt werden. Wird es verschwiegen, und man findet dies später heraus, können die Mehrkosten beim Reisebüro als Schaden geltend gemacht. Das gilt allerdings nicht, wenn es sich um ein Angebot der Konkurrenz handelt und dieses nicht zum Sortiment des jeweiligen Reisebüros gehört, so ARAG Experten.

Falschauskünfte
Die Reisebuchung im Internet boomt. Reisebüros werden fast nur noch aufgesucht, wenn die Urlaubswilligen eine kompetente Beratung wünschen. Umso ärgerlicher, wenn man dann falsch oder gar nicht über Einreisebestimmungen informiert wird. Im schlimmsten Fall ist der Urlaub dann schon an der Grenze vorbei. Das kann zum Beispiel im Zusammenhang mit Visa- und Einreisebestimmungen passieren. Bei Pauschalreisen liegt die Informationspflicht hier beim Reiseveranstalter. Anders ist es, wenn zum Beispiel nur ein Flug gebucht wird. Ist für den Reisebüro-Mitarbeiter erkennbar, dass für die Einreise ein Visum benötigt wird, muss dieser auch ungefragt darauf hinweisen. Das gilt jedoch nur für deutsche Staatsbürger. Angehörige anderer Staaten müssen sich selbst informieren, denn es ist einem Reisebüro nicht zuzumuten, sämtliche Visabestimmungen zu kennen. Trotzdem sollte man sich nicht auf diese Informationspflicht verlassen und unbedingt direkt nachfragen. Denn es wäre mehr als ärgerlich, wenn einem oder allen Reisenden die Einreise verweigert wird und man den Rückflug antreten muss. In diesem Fall ist das Reisebüro allerdings schadensersatzpflichtig, sofern es eine falsche oder eben gegebenenfalls keine Information gegeben hat. Gleiches gilt für eine Falschauskunft über Flugzeiten oder nötige Impfungen. Über Pflichtimpfungen zur Einreise in ferne Länder und empfohlene Impfungen und Immunisierungen informieren sich Urlauber besser rechtzeitig zum Beispiel auf den Seiten des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM).

Mehr zum Thema unter:
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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,8 Milliarden EUR.

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