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Neuer Schutzteller optimiert Spannungsqualität

(Mynewsdesk) Hochspannungsleitung von Großmehring bis Preith mit neuer Erfindung ausgestattet – Kunden profitieren von Erfindergeist Seit Entstehung des Stromnetzes sorgen – meist am frühen Morgen – sogenannte einpolige Fehler im Hochspannungsnetz für Spannungseinbrüche im Millisekunden-Bereich. Nachdem über Jahrzehnte der parallel zu Isolatoren abgesetzte Kotstrahl großer Vogelarten als überbrückende Ursache hierfür galt, hat das Bayernwerk eine neue Vermutung angestellt. Danach ist eine Schmutzschicht an Isolatoren für die einpoligen Fehler verantwortlich. Wird diese Schmutzschicht feucht, wie am frühen Morgen, kann es ebenfalls zum Phänomen einpoliger Fehler kommen.

Um der Physik ein „Schnippchen zu schlagen“, hat das Bayernwerk in akribischer Feinarbeit Schutzteller entwickelt, die die Verschmutzung und damit die einpoligen Fehler erheblich eindämmen. Von Großmehring bei Ingolstadt bis in die Nähe von Preith im Landkreis Eichstätt statten das Bayernwerk und die Main-Donau Netzgesellschaft 144 Hochspannungs-Maste mit den neuen Schutztellern aus. Die Kunden beider Unternehmen profitieren davon.

Schon die ersten Tests nach zweijähriger Entwicklungszeit offenbarten die Potenziale des neuen Schutztellers für Isolatoren: „Wir haben schnell gemerkt, dass die Spannungsschwankungen dort, wo unser Schutzteller im Einsatz ist, deutlich zurückgehen“, erklärte Wolfgang Tauber, der für die Netzleitstellen der Bayernwerk Netz GmbH verantwortlich ist und der den neuen Schutzteller maßgeblich mit entwickelt hat. Das sei ein deutlicher Mehrwert für die Kunden, insbesondere für Betriebe mit sensiblen Maschinen.

Main-Donau Netzgesellschaft und Bayernwerk starten gemeinsames Pilotprojekt

Die Erfolgsmeldungen veranlassten auch den Netzbetreiber Main-Donau Netzgesellschaft in einem gemeinsamen Pilotprojekt mit der Bayernwerk Netz GmbH die Hochspannungsleitung auf 45 Kilometern entlang Großmehring, Manching, Zuchering, Hagau, Gerolfing, Pettenhofen, Wolkertshofen, Pietenfeld, Eichstätt bis in die Nähe von Preith mit den Schutztellern auszustatten. In Summe werden so 144 Maste mit je sechs Tellern bestückt. 90 Maste mit 540 Schutztellern werden durch das Bayernwerk und 54 Maste mit 324 Schutztellern durch die Main-Donau Netzgesellschaft ausgestattet. Die Arbeiten laufen bis Ende Februar 2019.

Mit diesem Gemeinschaftsprojekt untermauern die beiden Unternehmen die Innovationskraft und Zusammenarbeit der bayerischen Stromnetzbetreiber, um die Versorgungssicherheit der bayerischen Stromkunden stetig zu verbessern.

„Die Reduktion der einpoligen Fehler ist auch in unserem Hochspannungsnetz ein Thema, an dem wir laufend arbeiten“, betont Gerald Höfer, Geschäftsführer der Main-Donau Netzgesellschaft. „Nach den positiven Erfahrungen aus den Feldtests möchten wir mit diesem Pilotprojekt auch Erfahrungen in unserem eigenen Netz sammeln. Wir sind gespannt, ob sich die erwarteten Erfolge auch in unserem Netz einstellen und werden daraus weitere Maßnahmen ableiten. Da die aus den Fehlern resultierenden Spannungseinbrüche über den eigentlichen Fehlerort hinaus regional spürbar sind und nicht an den Eigentumsgrenzen der Stromnetze halt machen, profitieren die Kunden beider Netzbetreiber von diesem gemeinsamen Pilotprojekt.“

Wolfgang Tauber: „In einer industrie- und technologiestarken Region wie dem Großraum Ingolstadt-Eichstätt stellen die einpoligen Fehler eine Herausforderung dar. Mit dem Schutzteller haben wir eine einfache, schnelle und effektive Lösung, die unseren Kunden sofort hilft.“

Bereits im Juni 2017 testete das Bayernwerk die Schutzteller auf einer Länge von 120 Kilometern. Gemacht sind diese aus Spezial-Kunststoff, der schnell, einfach und kostengünstig auf Isolatoren montiert werden kann und deutlich die Verschmutzung durch Vogelkot vermindert. „Um sage und schreibe bis zu 70 Prozent wurde eine Senkung der Spannungseinbrüche auf den Teststrecken registriert“, freut sich Wolfgang Tauber.

Nach Auswertung der Testergebnisse fand eine nochmalige Überarbeitung des Schutztellers statt. Tauber: „In einem deutlich erweiterten Feldtest auf einer Leitungslänge von rund 500 Kilometern folgte eine letzte Nagelprobe.“ Mittlerweile hat das Bayernwerk bereits 5.000 Schutzteller montiert. Die Anbringung weiterer 6.500 Schutzteller im ersten Halbjahr 2019 ist bereits beauftragt. In Planung ist der Einbau zusätzlicher 6.000 Schutzteller bis Ende 2019.

Pressekontakte: Main-Donau Netzgesellschaft, Dr. Heidi Willer, Pressesprecherin, Tel. 0911 802-58050, E-Mail: presse@n-ergie.de

Bayernwerk AG, Maximilian Zängl, Pressesprecher, Tel: 0941 201-7820, E-Mail: maximilian.zaengl@bayernwerk.de

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Bayernwerk AG

Über Bayernwerk Netz GmbH:

Die Bayernwerk Netz GmbH bietet rund sieben Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Mit seinem Stromnetz von über 154.000 Kilometern Länge und seinem rund 5.900 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt die Bayernwerk Netz GmbH ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.600 Kilometern.

Rund 2.700 Mitarbeiter an mehr als 20 Standorten arbeiten an einer sicheren Versorgung und am Energiesystem von morgen. In seinem Netz transportiert das Unternehmen zu 60 Prozent regenerative Energie. Dafür sorgen rund 265.000 regenerative Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks einspeisen.

Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk Netz GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

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Nachlese Verteilnetzforum 2018

Nachlese Verteilnetzforum 2018

Im imposanten und geschichtsträchtigen Hotel Schweizerhof in Luzern fand am 13. November 2018 die zweite Ausgabe des Verteilnetzforums statt. Mit rund 60 Teilnehmern wurde intensiv über die aktuellen und künftigen Herausforderungen für Schweizer Verteilnetzbetreiber, insbesondere im Kontext der mittlerweile umzusetzenden Energiestrategie 2050 sowie der geplanten Revision des Stromver-sorgungsgesetzes, diskutiert.

Dr. Mohamed Benahmed, Leiter Sektion Netze vom BFE, stellte die aktuellen Gesetzesrevisionen, von der beschlossenen Energiestrategie, über die Strategie Stromnetze bis hin zum Entwurf der Revision des StromVG im Gesamtzusammenhang dar. Aus Sicht des BFE ist ein Energy Only Markt als Modell für die Schweiz weiterhin zielführend. Entsprechend wird auch die (längst im Gesetz vorgese-hene) vollständige Marktöffnung nun auch vorgeschlagen. Dabei stehen nicht primär Preisvorteile und die Kompatibilität zur EU, sondern die Versorgungssicherheit, die Wahlfreiheit der Kunden und die Marktintegration der Erneuerbaren mittels innovativer Geschäftsmodelle im Zentrum der Argumentation des Bundesrats. Anstelle von weiteren Regulierungsverschärfungen soll es mehr Markt richten. Ergänzt wird dieses Marktmodell mit einer strategischen Reserve als zusätzliche Versicherung für kritische Versorgungssituationen. Ziel der Revision StromVG ist daher die Stärkung der Marktmechanismen, und nicht primär die Verschärfung der Regulierung. Dennoch hält er aus Sicht des BFE fest, dass die Schweizer Netzkosten im internationalen Vergleich eher hoch seien und stärkere Effizienzanreize notwendig sind. Zu diesem Zweck wird die gesetzliche Grundlage für die Sunshine Regulierung geschaffen werden. Sollte sich diese nicht als genügend wirksam erweisen, soll der Bundesrat beauf-tragt werden, die Einführung einer Anreizregulierung vorzuschlagen. Weiter soll das Messwesen teil-liberalisiert werden, da in Bezug auf Grosskunden sowohl Preis- als auch Qualitätsprobleme bestehen. Alle Netzbetreiber müssten dabei separate Messtarife publizieren, welche von der ElCom getrennt vom Verteilnetz überprüft würden. Für die Verteilnetzbetreiber sieht Mohamed Benahmed vor diesem Hintergrund zahlreiche Herausforderungen, aber auch Chancen (z.B. Geschäftsmodelle im Bereich Flexibilität). Ein Change wird aber für viele Netzbetreiber notwendig sein.

Dr. Stefan Burri, Leiter Sektion Preise und Tarife des Fachsekretariats der ElCom, erläuterte den aktuellen Stand der Sunshine-Regulierung. Zentrales Ziel der ElCom ist dabei die Schaffung von mehr Transparenz unter Wahrung von Einfachheit (als klare Abgrenzung zum Benchmarking im Rahmen einer Anreizregulierung) und Mehrdimensionalität (Einbezug mehrerer Indikatoren wie z.B. der Qualität). Die Verteilnetzbetreiber sollen dadurch einen Anreiz erhalten, sich in Bezug auf ihre Netzkosten und -tarife, die Versorgungqualität und die Compliance zu verbessern. Als Hauptherausforderungen nannte Stefan Burri dabei die Sicherstellung der Aktualität, der Nachvollziehbarkeit für Dritte, der Richtigkeit der Datengrundlagen sowie der Veränderungen über die Zeit (z.B. aufgrund von Fusionen). Die bisherigen Ergebnisse zeigen bei den Netzkosten Klärungs- und Handlungsbedarf bei einzelnen, überdurchschnittlicher Netzbetreiber. Demgegenüber sind die Werte zur Versorgungsqualität im Schnitt aller Verteilnetzbetreiber, auch im internationalen Vergleich, top. Aus Sicht der ElCom sind zwar noch gewisse Kinderkrankheiten zu beheben, jedoch sind die Indikatoren robust und verlässlich. Die verbleibende Zeit bis zur Scharfstellung mit dem revidierten StromVG sollten die Verteilnetzbetreiber daher nutzen, aufgrund der bisherigen Ergebnisse ihre internen Schlüsse zu ziehen und allfällige Verbesserungsmassnahmen einzuleiten.

Dr. Markus Flatt, Partner von EVU Partners AG, präsentierte in seinem Referat Erkenntnisse aus der praktischen Umsetzung der erstmals für die Tarife 2019 geltenden, neuen Vorgaben aus der Energie-strategie 2050. Diese neuen Vorgaben wurden von den betroffenen Verteilnetzbetreibern unterschiedlich umgesetzt. Das Fachsekretariat der ElCom sah sich im September 2018 dann auch gezwungen, die Netzbetreiber auf allzu kreative, aber nicht rechtskonforme Umsetzungsvarianten, wie z.B. reine Flat-Rates, hinzuweisen. Dabei zeigte Markus Flatt basierend auf einer selektiven Erhebung, dass rund 50% der untersuchten Verteilnetzbetreiber die Tarifmodelle strukturell angepasst haben. Die Mehrheit davon hat sich dabei für die Einführung neuer Wahltarife entschieden, mehrheitlich für bestimmte Kundengruppen wie z.B. Wärmekunden. Anhand von einzelnen Beispielen zeigte Markus Flatt aber auch die sehr unterschiedlichen Ansätze – von sehr einfach bis zu innovativ ist die Bandbreite der beobachtbaren Netznutzugstarifmodelle gross. Dass die Tarifierungsvorgaben nun mit der Revision des StromVG bereits wieder zur Diskussion stehen, zeigt, dass das Thema für die Netzbetreiber mittelfristig relevant bleiben dürfte.

Leo Sasso, CEO und Founder der geoimpoact AG, stellte den Anwesenden die neue Plattform Swiss Energy Planning – eine Art Google Maps für Energie und deren mögliche Anwendung im Kontext von Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch vor. Ziel der Plattform ist die Ermöglichung einer einfachen, durchgängigen und vor allem kollaborativen Energieplanung. Dabei werden zahlreiche öffentlich-verfügbare Daten wie z.B. das Solarkataster, Grundbuchinformationen, Baugesuche oder Tarifsituationen geobasiert bereitgestellt und intuitiv zugänglich gemacht. Auf diesen Grundlagen kann die Energieplanung aus Sicht von Leo Sasso massgeblich vereinfacht und verbessert werden. Ein mögliches Anwendungsfeld ist dabei die Analyse von Potential für Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch. Dabei kann diese Analyse beispielsweise von Verteilnetzbetreibern in ihrem oder ausserhalb von ihrem Versorgungsgebiet im Sinne einer Potentialabklärung als Grundlage für ein neues Geschäftsmodell oder als Grundlage für die eigene Risikobeurteilung genutzt werden.

Dr. Michael Merz, Geschäftsführer der PONTON GmbH, stellte sich der Herausforderung, den Anwesenden die Blockchain-Technologie und deren möglichen Anwendungsfälle in der Energiewirtschaft in wenigen Minuten zu erklären. Er stellte von Beginn an klar, dass die Blockchain nur eine von ver-schiedenen Technologien ist und nur unter ganz bestimmten Rahmenbedingungen effektiv und effizient zur Anwendung gelangen kann. Er relativierte damit auch den zwischenzeitlichen Hype um die Blockchain und strich die Herausforderung der Wirtschaftlichkeit – gerade in der Energiewirtschaft mit vielfach sehr kleinen Einzeltransaktionen – heraus. Er präsentierte konkrete Anwendungsfälle und laufende Projekte wie Enerchain im Bereich Handel, NEW 4.0 als Flexibilitätsmarkt in Norddeutschland oder Gridchain, ein Projekt mit dem Ziel der Synchronisation von Flexibilitätsmassnahmen im Netz zwischen Übertragungsnetz-, Verteilnetzbetreibern und Flexibilitätsanbietern. Bei allen diesen Projekten zeigt sich, dass die Technologie nur eine Dimension ist. Vielfach scheitern die konkreten Geschäftsmodelle an der Wirtschaftlichkeit, am Kundenverhalten und/oder an den regulatorischen Rahmenbedingungen.

Fabian Krek, Leiter Sales von Adaptricity AG, präsentierte die innovative Lösung von Adaptricity als Partner für das digitale Verteilnetz von der Netzplanung, über die Simulation von Prosumern bis hin zum (geplanten) Real-Time-Monitoring des Netzzustandes im Verteilnetz mittels bestehender Netzdaten (GIS), Sensoren und der Integration von Smart-Meter-Daten. Er ist überzeugt, dass mit den verfügbaren Daten, der weiteren Digitalisierung sowie intelligenten Lösungen die untersten Spannungsebenen, welche heute eine Black Box darstellen, transparent gemacht werden können. Als Mittel dazu sieht Adapricity ihre Lösung von GIS-basierten, rechenfähigen Netzmodellen. Der Mehrwert entsteht dabei durch die Verknüpfung von GIS-Daten mit weiteren Daten sowie deren Verarbeitung mit gängigen Netzanalyseverfahren. Ziel ist letztlich die Erhöhung der Kosteneffizienz im Bau und Betrieb der Verteilnetze (Kapital- und Betriebskosten) einerseits und in der Netzplanung (Betriebskosten) andererseits. Als konkretes Beispiel zeigte Fabian Krek das Netz-Monitoring aus dem Pilot-Betrieb im Verteilnetz der Technischen Betriebs Glarus Nord.

Ulrich Rosen, Partner von B E T Aachen, ging in seinem Referat auf die Wechselwirkung zwischen Verteilnetzen und Geschäftsmodellen der Verteilnetzbetreiber ein. Dabei zeigte er exemplarisch ein Ergebnis aus dem Projekt Digitalisierung der Energiewende: Barometer und Topthemen im Auftrag des BMWi aus Deutschland auf. Hier werden mögliche künftige oder bestehende Geschäftsmodelle in konkreten Use Cases strukturiert und letztere in konkreten Verteilnetzsituationen und auf der Basis realer Lastgänge simuliert. Dabei hat sich im Kontext von Netzflexibilität bzw. der Tarifierung das Modell der bedingten Bestellleistung als wirksam und umsetzbar herausgestellt. Dabei werden die klassischen Verbraucher beim Kunden als unflexible Lasten behandelt, wofür der Kunde einen fixen Preis (Leistungspreis) bezahlt. Für seine flexiblen Lasten (z.B. eMobil) muss der Kunde darüber hinaus weitere Leistung bestellen, welche unbedingt und damit teurer oder bedingt und damit vergünstigt angeboten wird. Bei bedingter Leistung ist ein Eingriff des Verteilnetzbetreibers im Fall von Netzengpässen oder Lastspitzen im Netz möglich. Wird die bestellte Leistung überschritten, fällt eine Pönale an. Dabei beurteilt Ulrich Rosen insbesondere auch den effizienten und effektiven Einsatz der Kommunikations- und Steuertechnik als zentrale Herausforderung.

In der abschliessenden Podiumsdiskussion diskutierten Dr. Mohamed Benahmed, Leiter Sektion Netze vom BFE, Dr. Andreas Beer, Leiter Asset Management Netz und Versorgung der Repower AG und Andreas Hirt, Leiter Bau und Netzservices von Energie Service Biel/Bienne über die Zukunft für Schweizer Verteilnetzbetreiber. Dr. Markus Flatt stellte den Gesprächsteilnehmern die Frage, ob sie die Zukunft der Verteilnetzbetreiber nicht als düster beurteilen, angesichts von sinkenden Ausspeisemengen (Stichwort Eigenverbrauch / Entsolidarisierung), steigenden Kosten (etwa durch Smart-Meter-Rollout oder Verkabelungsauflagen), wachsender Komplexität (zum Beispiel aufgrund der Flexibilitätsvorgaben) und weiteren Regulierungsverschärfungen (wie der Sunshine- oder einer späteren Anreizregulierung). Die Teilnehmer beurteilten diese Herausforderungen zwar als hoch, jedoch die Zukunft für Netzbetreiber nicht generell als düster. Hingegen mahnten insbesondere die Vertreter der Netzbetreiber zur Vorsicht mit weiteren Verschärfungen im Rahmen der Revision StromVG, welche den Spielraum für Netzbetreiber zusätzlich beschränken und die Komplexität im Markt enorm erhöhen würden. So sei es etwa nicht so, dass bisher im Netz keine Lastoptimierung betrieben und nur Kupfer verbaut werde, wie dies aktuell aufgrund der Diskussionen rund um Flexibilitäten manchmal scheint. Insbesondere wurde dabei die geplante Teilliberalisierung des Messwesens als unverhältnismässig beurteilt. Als Vertreter des BFE oblag es Mohamed Benahmed die geplante Gesetzesrevision etwas ins Licht zu rücken und einzelne Massnahmen nochmals zu begründen. Dabei wurde klar, dass die Interessen, welche auf das künftige Marktmodell und die Weiterentwicklung der Regulierung einwirken, weit über die Strombranche hinausgehen und entsprechende Interessenabwägungen, z.B. in Bezug auf Wahlfreiheit versus Einfachheit, notwendig sind. Diese Interessenabwägung vorzunehmen ist letztlich Aufgabe der Politik. Einig war man sich auf dem Podium, dass die bisherigen, gerade in der Schweiz ausgeprägt kleinräumigen Strukturen aufgrund der künftigen Anforderungen unter Druck kommen werden. Diesen Herausforderungen sollte man sich als Verteilnetzbetreiber stellen.

Dieser Rückblick wurde vom Tagungsmoderator Dr. Markus Flatt, Partner bei EVU Partners AG verfasst. Markus Flatt hat den hochkarätigen Beiträgen und Diskussionsrunden einen optimalen Rahmen gegeben. Nicht zuletzt die produktiven Diskussionen und das ausgezeichnete Networking sowie die sehr gute Stimmung aller Teilnehmenden und Referenten rundeten den Erfolg der Tagung ab.

Das nächste Verteilnetzforum findet am 13. November 2019 im Marriott Hotel Zürich statt. Informationen zu Agenda, Referenten und Anmeldung finden Sie unter www.verteilnetzforum.ch

BILDUNG WISSEN NETZWERK

Die Lighthouse Institute AG (LHI AG) recherchiert und organisiert erfolgreich Tagungen und Kurse für Fach- und Führungskräfte in der Schweiz rund um Themen wie Energie, Data Analytics, Finanzen, IT und Instandhaltung insbesondere für die Energiebranche.

Jährlich bestätigen über Tausend zufriedene Teilnehmende die grosse Bedeutung dieser professionell recherchierten und strukturierten Veranstaltungen für einen nachhaltigen beruflichen Erfolg.

Kontakt
LHI AG
Annabell Schlensog
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8280 Kreuzlingen
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Versorgungssicherheit für die Feuerwehr Krefeld

Ormazabal liefert Energietechnik für Neubau der Hauptfeuerwache

Versorgungssicherheit für die Feuerwehr Krefeld

Für die Hauptfeuerwache Krefeld lieferte Ormazabal eine Mittelspannungsschaltanlage des Typs gae630. (Bildquelle: presigno GmbH)

Weil die Hauptfeuerwache der Stadt Krefeld längst ihrem denkmalgeschützten Gebäude an der Florastraße entwachsen war, entschied sich die Stadt für einen Neubau. Auf einem 25.000 Quadratmeter großen Grundstück ist nun ein hochmoderner Gebäudekomplex entstanden. Damit hier selbst bei Stromausfällen des öffentlichen Netzes eine Fortsetzung des Betriebs gewährleistet ist, verfügt der Standort über zwei Netzersatzaggregate, die im Notfall die Wache für mehrere Tage mit Strom versorgen. Darüber hinaus besitzt die neue Feuerwache ein eigenes Blockheizkraftwerk, das sie mit Strom und Wärme versorgt sowie in das Netz des örtlichen Stromversorgers einspeist. Als Bindeglied zwischen diesen Komponenten lieferte der ortsansässige Experte für Energieverteilung Ormazabal eine Mittelspannungsschaltanlage des Typs gae630. Die wartungsfreie SF6-isolierte Anlage hilft, in einer der wichtigsten Institutionen der Stadt eine unterbrechungsfreie Versorgung sicherzustellen.

Die ehemalige Hauptfeuerwache der Krefelder Feuerwehr an der Florastraße wurde 1910 nach Plänen des Architekten Ernst Scholze im Jugendstil erbaut und war damals eine der modernsten ihrer Art. Dennoch konnte sie mit den sich im Laufe der Jahrzehnte ändernden Anforderungen nicht mehr mithalten, so dass eine Projektgruppe zur Sanierung eingerichtet wurde. Diese kam zum Entschluss, dass ein Umbau nicht umsetzbar war und stattdessen ein Neubau erfolgen sollte. Auf 25.000 Quadratmetern ist an der Neuen Ritterstraße nur gut einen Kilometer von der alten Wache entfernt die neue Hauptfeuerwache realisiert worden. Die aus zwei baulich miteinander verbundenen Gebäudeteilen bestehende Feuerwache umfasst unter anderem eine Fahrzeughalle mit 28 Ausfahrtstoren zur Neuen Ritterstraße, eine Ausbildungseinrichtung, eine Kfz-Werkstatt und die Verwaltung. Der Komplex wurde im Frühjahr 2016 bezogen.

Hohe Versorgungsicherheit gefragt

Um den reibungslosen Betrieb der Feuerwache jederzeit zu gewährleisten, ist eine unterbrechungsfreie Energieversorgung erforderlich. „Wir arbeiten dafür mit einer doppelten Redundanz“, erläutert Horst Meyer vom Fachbereich Zentrales Gebäudemanagement der Stadt Krefeld. Das heißt: „Neben zwei Einspeisungen aus dem örtlichen Netz der Stadtwerke verfügt die Wache über zwei Netzersatzaggregate, damit sie auch bei Stromausfällen sicher weiter betrieben werden kann. Diese springen innerhalb weniger Sekunden nach dem Ausfall an“, ergänzt Meyer. Mit ihrer Leistung von jeweils 200 kVA können die beiden Aggregate die Wache mehrere Tage lang mit Strom versorgen. Zusätzlich ist die Einspeisung über ein mobiles Stromaggregat möglich. Darüber hinaus verfügt die neue Hauptfeuerwache über ein eigenes wärmegeführtes Blockheizkraftwerk. Dieses versorgt nicht nur das Gebäude mit Strom und Wärme, sondern speist auch in das 10-kV-Netz der Stadtwerke Krefeld ein. Eine Ormazabal-Mittelspannungsschaltanlage bildet das Bindeglied zwischen diesen Komponenten und dem Stromnetz der Stadtwerke.

Zuverlässiges Produkt

Die SF6-isolierte Anlage des Typs gae630 2k1lsfg-1m1-2ts schaltet zwei Transformatoren mit einer Leistung von 400 und 630 kVA. „Es handelt sich um ein ausgereiftes, zuverlässiges Produkt, das über ein hohes Maß an Betriebssicherheit verfügt“, erklärt Stefan Passens, Vertriebsmitarbeiter bei Ormazabal. „Ein weiterer Vorteil ist die kompakte Bauweise“, ergänzt Passens. „Zudem ist die Schaltanlage wartungsfrei.“ Die Betriebssicherheit ist durch die hermetische Kapselung der Primärbauteile gewährleistet, was sie gegenüber Umwelteinflüssen wie Schmutz, Feuchtigkeit oder Ähnlichem unempfindlich macht. Außerdem hat die Anlage gemäß IEC 62271 mechanische und elektromechanische Verriegelungen, um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu ermöglichen.

Die Übergabe und Inbetriebnahme der Mittelspannungsanlage erfolgten über die Firma Horlemann Elektrobau GmbH aus dem niederrheinischen Uedem. Nach den Anschlussarbeiten führte diese einen weiteren ausführlichen Qualitäts- und Funktionstest durch.

Von Krefeldern für Krefeld

„Wir haben hier ein Maximum an Ausfallsicherheit“, freut sich Oberbrandrat Andreas Klos, der maßgeblich an der Planung der neuen Hauptfeuerwache beteiligt war. „Dank der technischen und organisatorischen Redundanz können wir den Standort sicher betreiben und sind gut aufgestellt für die Zukunft.“ Auch Stefan Passens ist erfreut, eine Mittelspannungsanlage „Made in Krefeld“ unweit des Ormazabal-Firmengeländes im Einsatz zu sehen: „Wir sind natürlich besonders stolz, am Standort unseres deutschen Hauptsitzes behilflich sein zu können und hier dafür zu sorgen, dass eine der wichtigsten Institutionen der Stadt unterbrechungsfrei mit Energie versorgt ist“, schließt er.

Ormazabal ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung. Mehr als 2.000 Mitarbeiter in über 100 Städten auf fünf Kontinenten sorgen mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen für eine sichere Energieverteilung. Ormazabal gehört zu Velatia, familiengeführt und mit Hauptsitz in Zamudio, Spanien. Der Sitz der deutschen Fertigungs- und Vertriebsgesellschaften von Ormazabal mit über 250 Mitarbeitern in Krefeld ist zugleich Headquarter der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika. Mit lokalem Knowhow und globaler Erfahrung bietet die Ormazabal GmbH hier zukunftsweisende Lösungen rund um die Energieverteilung. Als Projektpartner u. a. für Energieversorger, Planer und Installateure geht der Anbieter flexibel und pragmatisch auf individuelle Kundenwünsche ein und unterstützt Projekte von der Planung bis zur Inbetriebnahme und Wartung. Die Produkte von Ormazabal kommen z. B. im Bereich Energieversorgungsunternehmen, erneuerbare Energien, in der Kunststoff- und Autoindustrie, an Flughäfen, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder auch Fußballstadien zum Einsatz. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ormazabal.com/de

Firmenkontakt
Ormazabal GmbH
Judith von Ameln
Am Neuerhof 31
47804 Krefeld
02151 4541411
02151 4541429
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Erdölvorkommen für viele Jahrzehnte

Versorgungssicherheit plus Lieferqualität

Erdölvorkommen für viele Jahrzehnte

Foto: Fotolia / xmentoys (No. 6053)

sup.- Die weltweiten Erdölvorkommen werden selbst dann noch zur Verfügung stehen, wenn wir sie aufgrund neuer Technologien für Mobilität und Wärmeerzeugung wahrscheinlich gar nicht mehr benötigen. Diese Aussicht auf eine Ölversorgung ohne Engpässe geht aus der aktuellen Energiestudie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hervor. Danach liegen die mit heutiger Technologie wirtschaftlich gewinnbaren Ölreserven bei rund 241 Mrd. Tonnen. Diese Menge würde auf der Basis des gegenwärtigen Verbrauchs bereits für mehr als 50 Jahre reichen. Der zeitliche Rahmen für die Erdölnutzung dürfte aber noch wesentlich größer sein. Denn neben den Ölreserven müssen auch noch die so genannten Ölressourcen berücksichtigt werden. Damit sind alle Vorkommen gemeint, die mit heutiger Technik noch nicht oder zumindest nicht wirtschaftlich gefördert werden können. Nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand geht es dabei noch einmal um mindestens 448 Mrd. Tonnen.

Diese Zahlen belegen nicht nur die weitreichende Verfügbarkeit des Erdöls, sondern auch seine natürliche Lagerungsfähigkeit. Denn alle Reserven und Ressourcen haben eines gemeinsam: Sie enthalten Energievorräte, die sich vor vielen Millionen Jahren aus Mikroorganismen am Meeresboden bildeten und seitdem sämtliche evolutionären Entwicklungen ohne Verluste an Leistungspotenzial und Nutzungsmöglichkeiten überstanden haben. Der Mensch ist erst dann beteiligt, wenn das Öl gefördert, in Raffinerien aufbereitet und je nach Verwendungszweck den Verbrauchern bereitgestellt wird. Hohe Sicherheits- und Gütenormen sorgen dafür, dass bei diesen Prozessen der von der Natur vorgegebene Qualitätsstandard nicht doch noch beeinträchtigt wird. Die letzte Etappe der langen Reise des Öls, also der Transport vom Lager des Brennstoffhändlers bis zum Kundentank, kann in Deutschland zudem durch ein spezielles Prädikat abgesichert werden: Das RAL-Gütezeichen Energiehandel weist auf die überprüfte Lieferzuverlässigkeit des Anbieters hin und bestätigt eine Produktgüte nach den vorgeschriebenen Normen, kompetentes Personal sowie vollständige Preistransparenz. Alle Heizöl-Lieferanten, die diese Auszeichnung führen dürfen, sind unter www.guetezeichen-energiehandel.de aufgelistet. Die engmaschige Kontrolle der Händler durch neutrale Sachverständige umfasst auch die Zähleranlagen an den Lieferfahrzeugen, um die Verbraucher vor Fehlabrechnungen zu schützen.

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Energie/Natur/Umwelt

„1.332.000.000 Euro“

Das ist aktuell die Jahresmehrbelastung für Gaskunden.

Im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2017, Stichtag ist der 24. April, haben sich am Gas-Terminmarkt die Gaspreise um 0,3 ct/kWh erhöht. Das ist bei einem Durchschnittsverbrauch von 15.000 kWh pro Haushalt eine Mehrbelastung von 45,00 Euro im Jahr. Oberflächlich betrachtet eine zu verkraftende Erhöhung. Legt man nun aber die Anzahl von 29,6 Mio. Haushalten zu Grunde, erkennt man die Dimension des zu hohen Gaspreises. Da schlagen 1,3 Mrd. Euro zu Buche, die dem Endverbraucher aufgebürdet werden.

Aus meiner Sicht sind die hohen Gaspreise aktuell nicht gerechtfertigt. Vor allem, wenn man die offiziellen Begründungen dazu zu Rate zieht.

So sollen Ausfälle in Kollsnes und an einem anderen norwegischen Gasfeld zu einer reduzierten Gaszufuhr nach Deutschland führen und den Preis für den Folgetag am für Europa wichtigsten Handelspunkt, der niederländischen TTF, nach oben treiben. Die Probleme an der Gasaufbereitungsanlage Kollsnes sind derzeit zwar noch nicht behoben, jedoch kann die momentan sehr hohe Gaszufuhr aus Russland die Versorgung sichern. Diese hohe Gaszufuhr müsste folgerichtig die Gaspreiserhöhung zumindest aufheben, wenn nicht sogar senken.

Die zur Absicherung der Versorgungssicherheit während der jährlichen Heizperiode staatlich kontrollierte Bevorratung von Erdgas in deutschen Gasspeichern wird jedes Jahr regelmäßig als Argument für höhere Gaspreise genutzt. Auch hier sind künstlich hochgerechnete Gaspreise eine unnötige finanzielle Belastung für den Endverbraucher. Längst hätte die Speicherkapazität für Deutschland auf ein Volumen von 35 Mrd. Kubikmeter ausgebaut sein müssen. Derzeit sind es 24,6 Mrd. Kubikmeter. Im Zuge des Klimawandels und damit einhergehenden unvorhersehbaren Wetterkapriolen hat die Politik hier Vorsorge zu treffen, damit im Folgejahr, nach der Kapazitätenoptimierung, der Endpreis für Gas privat und gewerblich kalkulierbar bleibt und nicht zur finanziellen Überbelastung der Endverbraucher führen kann.

Als weiteres Argument zur Rechtfertigung der hohen Gaspreise dienen die geopolitischen Spannungen in Syrien. Dies, obwohl unsere Erdgasbezugsquellen weitab vom Geschehen zu 41% in Russland und zu 52% in Skandinavien und den Niederlanden liegen. 7% fördert Deutschland selbst.

Es gibt unzählige weitere Argumente um den hohe Gaspreise zu rechtfertigen. Dazu kann auch ein Bergarbeiterstreik in China herangeführt werden. Hohe Temperaturen wie im April 2018 hätten in der Vergangenheit dazu geführt, dass die Gaspreise erheblich gesenkt werden. Hier muss der Endverbraucher ins Überlegen kommen und sich die Frage stellen: „Was wird hier gespielt“?

Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft Wohnen/Einrichten

Experten der WKZ Wohnkompetenzzentren geben einen Rückblick über die Diskussionen im Immobilienjahr 2017

Viele Themen angerissen – Regierungsverhandlungen blockieren wichtige Entscheidungen

 

Ludwigsburg, 10.01.2018. „Das Immobilienjahr 2017 war geprägt von vielen Diskussionen und wenig zielführenden Entscheidungen“, meint Jens Meier, im Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Mit dieser Einschätzung steht er nicht alleine. So monieren die Verbände der Immobilienwirtschaft seit Monaten die Tatenlosigkeit der Regierung, die die derzeitige Situation am Immobilienmarkt weiterhin verschärft. „Fakt ist, dass die Mieten in den Metropolen und stadtnahen Gebieten in 2017 genauso gestiegen sind wie die Kaufpreise – hier besonders für eigengenutzte Immobilien. Und dieser Trend wird in 2018 vermutlich anhalten“, erklärt der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Auch der Arbeitskreis der Gutachterausschüsse kommt zu dem Ergebnis, dass die Preise für Wohnungen und Häuser im Schnitt in Deutschland auch in 2018 weiter steigen werden. Er wertet jährlich rund eine Million Kaufverträge aus. Demnach haben Käufer im vergangenen Jahr rund 237,5 Milliarden Euro für Wohnimmobilien, andere Gebäude und Bauflächen ausgegeben – das entspricht 25 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren.

 

Mietpreisbremse Dauerthema

„Dabei war die Mietpreisbremse in 2017 weiterhin das Immobilien-Dauerthema, das Regierung und Opposition mit Leidenschaft verfolgten. Dies, obwohl nachweisbar ist, dass sie mitnichten steigende Mietpreise aufhielt. Und schon wieder ist sie Thema der Regierungsverhandlungen, denn die SPD will eine Verschärfung statt einer Abschaffung, wie Kanzlerin Merkel es geäußert hat“, erklärt WKZ-Vorstand Meier. In die vergangene Legislaturperiode mit Nachbesserungen in 2017 fiel auch die Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie. „Wir von den WKZ Wohnkompetenzzentren haben immer wieder vehement darauf aufmerksam gemacht, dass sie jungen Familien und älteren Menschen einen Immobilienkauf, im Zweifel auch eine Anschlussfinanzierung erschweren, selbst wenn ansonsten die finanziellen Verhältnisse eigentlich ausreichen“, so Meier. Daran hätten auch die Nachbesserungen letztes Jahr nichts verändert.

 

Gesetz zur Verhinderung einer Immobilienblase

Weitgehend unbemerkt verabschiedete das Bundeskabinett im vergangenen Jahr ein Gesetz zur Verhinderung einer Immobilienblase. Dies ermöglicht der Finanzmarktaufsicht bei drohenden Blasenbildungen die Kreditvergabe durch Maßnahmen wie eine Obergrenze oder eine Mindesttilgung einzuschränken. Dies, obwohl selbst die Bundesbank der Meinung ist, dass es für dieses Gesetz keine Gründe gibt. „Derartige politische Zeichen fördern aus unserer Sicht eine Wahrnehmung, bei der der Besitz von Immobilien immer weiter in Verruf gerät. Dies ist nun einmal der Schaffung von neuen Wohnungen absolut abträglich. Mit fatalen Folgen, wie der Rückgang der eingereichten Bauanträge zeigt“, meint Jens Meier, der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Denn wer wolle in einem derart angeheizten Klima mit übertriebenen Finanzierungsregulierungen und Blasen-Fantasien beherzt investieren, während gleichzeitig, wenngleich wirkungslos, eine einseitige Mieterpolitik in Deutschland betrieben würde?

 

Grunderwerbssteuer runter – Alternativen ausbauen

Dass die Parteien dabei nun mit einem Baukindergeld um die Ecke kämen, wertet Meier als Wahlgeschenk. Viel wichtiger sei es, die Grunderwerbssteuer zu senken, die viele Familien vom Immobilienerwerb abhalten würden. Die Bundesländer Thüringen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein ständen inzwischen bei einem Steuersatz von 6,5 Prozent. Vor elf Jahren betrug der Satz bundesweit noch 3,5 Prozent. „Und es müssen dringend Alternativen ausgebaut und gefördert werden, die nachweislich ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit schaffen, wie beispielsweise Genossenschaften. Diese arbeiten nicht gewinnmaximiert und funktionieren seit Jahrzehnten. Grund genug also, sie in die derzeitige Situation miteinzubeziehen“, so der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren.

 

 

Weitere Informationen unter: www.wohnkompetenzzentren.de

 

Die bundesweit vertretenen WKZ Wohnkompetenzzentren beraten Immobilien-Interessenten bei allen Fragen zum Kauf, zur Vermietung und zur Finanzierung. Die Beratung umfasst daneben neue Finanzierungsformen wie Optionskauf oder Mietkauf-Modelle. Neben eigenen Angeboten können die WKZ Wohnkompetenzzentren auf ein breites Partnernetzwerk zugreifen.

 

WKZ WohnKompetenzZentren

Wöhlerstraße 21
71636 Ludwigsburg

Ansprechpartner: Mario Waldmann

Telefon: 07141-1469-800
E-Mail: presse@wk-z.de

 

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Versorgungssicherheit für Heizölkunden

Flexible und flächendeckende Lieferwege

Versorgungssicherheit für Heizölkunden

Grafik: Gütegemeinschaft Energiehandel (No. 5908)

sup.- Im Gegensatz zu anderen Energieträgern kann Erdöl auf vielfältige Weise transportiert werden – per Pipeline oder mit dem Schiff, in Eisenbahnwaggons und Straßentankwagen. Dank dieser Flexibilität hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte eine engmaschige und flächendeckende Versorgungsstruktur für deutsche Verbraucher entwickelt, die eine schnelle Belieferung jedes Standorts erlaubt. Engpässe z. B. durch Pipeline-Sperrungen in außerdeutschen Krisengebieten können so vermieden werden, zumal die so genannte gesetzliche Bevorratung in praktisch allen Ländern Westeuropas die Lagerung von Pflichtreserven vorschreibt. Das eigentliche Endprodukt, also das Heizöl zur Wärmeerzeugung, wird ohnehin erst in Deutschland hergestellt: in ca. einem Dutzend Rohöl verarbeitender Raffinerien, die rund um die Bundesrepublik einen sicheren Versorgungsring mit hohen Kapazitäten bilden. Von dort aus werden überall im Land große Zwischenlager beliefert.

In diesen Lagern beginnt die letzte Etappe der Versorgungsrouten: der Transport per Lieferfahrzeug zu den Endverbrauchern. Dabei kommen Tankwagen zum Einsatz, deren technische Ausstattung nicht nur die Befüllung des Kundentanks, sondern gleichzeitig auch die Erfassung der Liefermenge, eine korrekte Abrechnung und die Erstellung von Lieferbelegen zu meistern hat. Damit die Heizölkunden dieser Technik vertrauen können und nicht etwa für Messfehler bezahlen müssen, ist das RAL-Gütezeichen Energiehandel eingeführt worden. Dieses Qualitätsprädikat wird ausschließlich an Brennstofflieferanten vergeben, deren Fahrzeuge inklusive der Mess- und Abgabetechnik, die Produktgüte der Waren sowie die gesamten Liefer-Abläufe einer kontinuierlichen Überwachung unterliegen (www.guetezeichen-energiehandel.de). Zuständig für die Kontrollen sind neutrale Gutachter, deren Prüf-Protokolle Basis für die Gütezeichenvergabe sind. Gerade für den Vorgang der Tankbefüllung, der exakt geeichte und uneingeschränkt funktionsfähige Messtechnik voraussetzt, leisten die unangemeldeten Händler-Kontrollen einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz. Über die Qualitätssicherung des letzten Transportabschnitts können die Kunden also schon bei der Anbieterauswahl mitentscheiden.

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Versorgungssicherheit – Verantwortung der Verteilnetzbetreiber steigt

Versorgungssicherheit - Verantwortung der Verteilnetzbetreiber steigt

Kreuzlingen, Schweiz, 29. September 2017 – Die Verteilnetzbetreiber werden im Rahmen der Entwicklung des Energiesystems eine neue und wichtige Rolle spielen müssen. Bislang trugen in erster Linie die Übertragungsnetzbetreiber die Verantwortung für die Gewährleistung der Versorgungs-sicherheit. Die Energiewende passiert aber in den Verteilnetzen. Ausserdem führt die Digitalisierung zu einem Umbruch im Verteilnetz. Aufgrund der Digitalisierung nimmt die Datenmenge rasant zu und es entstehen neue Geschäftsfelder. Einen aktuellen und von hochkarätigen Referenten präsentierten Ein- und Ausblick zu den laufenden Entwicklungen und Gesetzesänderungen in der Schweiz bietet Ihnen unsere Jahrestagung „Verteilnetzforum“ am 21. November 2017 in Konolfingen bei Bern.
Neben möglichen Lösungsansätzen werden vor allem praktische Erfahrungen beleuchtet und diskutiert um Antworten auf die Herausforderungen für die Netzbetreiber zu geben. Mit besonderer Spannung erwarten wir die Keynote von Dr. Mohamed Benahmed, Leiter Sektion Netze, Bundesamt für Energie zum aktuellen Stand der Arbeiten der BFE Studie „Versorgungssicherheit CH bis 2035“, der Strategie Stromnetze und dem künftigen Strommarktdesign.

Fokusthemen in diesem Jahr sind:
– Strategie Stromnetze, Inhalt, Stand, weitere Arbeiten
– Was ab 2018 aufgrund des revidierten EnG umgesetzt werden muss
– Eigenverbrauch – Neue Regeln und erste Erfahrungen
– Netznutzungstarife im Spannungsfeld der angepassten gesetzlichen Grundlagen
– Smart Meter Rollout – Nur Pflicht oder auch Chance?
– Visual Energy Analytics und aktives Asset Management
– Künftige Geschäftsfelder und Rolle der Verteilnetzbetreiber

Dieses Jahr konnten wir folgende Referenten für Sie gewinnen:
– Dr. Andreas Beer, Leiter Netz, Repower AG
– Dr. Mohamed Benahmed, Leiter Sektion Netze, Bundesamt für Energie BFE
– Gerhard Bräuer, Leiter Netzwirtschaft, Repower AG
– Dr. Markus Flatt, Partner, EVU Partners AG
– Dr. Katja Keller, Leiterin Netzwirtschaft, BKW AG
– Sven Schlittler, Leitender Berater, EVU Partners AG
– Dr. Andre Vossebein, Geschäftsführer, B E T Suisse AG
– Aeneas Wanner, Geschäftsleiter, Energie Zukunft Schweiz
– Dr. Christina Würthner, Geschäftsführerin, enersis suisse AG

Weitere Informationen zu Inhalten, Referenten und Anmeldung finden Sie hier:
www.verteilnetzforum.ch

Über die Vereon AG
Die Vereon AG veranstaltet hochkarätige Tagungen, Konferenzen und Workshops zu aktuellen Themen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Ausgewiesene Experten aus Forschung, Wissenschaft, Praxis und Politik präsentieren regelmässig pragmatische Lösungsansätze und wegweisende Trends. Führungs- und Fachkräfte aller Branchen schätzen diese Informationsplattformen zum Wissensausbau, Erfahrungsaustausch und zur Gewinnung wertvoller neuer Kontakte.

Kontakt
Vereon AG
Johannes von Mulert
Hauptstrasse 54
8280 Kreuzlingen
0041 71 677 8700
presse@vereon.ch
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Meeresspiegel steigt stärker als erwartet.

EGRR: Konsequenter Ausbau regenerativer Energien ist Schlüssel zur Lösung

Meeresspiegel steigt stärker als erwartet.

Zum Schutz unserer Umwelt muss der Ausbau der erneuerbaren Energien konsequenten erfolgen. (Bildquelle: Vanessa Leißring)

Der Frühling beginnt immer früher und die Temperaturen klettern in die Höhe. Die Folgen des Klimawandels sind Trockenperioden, kürzere Winter und ein drastischer Anstieg des Meeresspiegels. Jüngste Prognosen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie zeigen, dass dieser bis zum Ende des Jahrhunderts schneller und stärker ansteigen kann als bislang vermutet – auf bis zu 170 anstatt rund 98 Zentimeter.

„Der Schlüssel zur Lösung kann nur im konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien bestehen. Die Notwendigkeit zum Handeln beginnt bereits auf nationaler Ebene. Angefangen bei unserer Verpflichtung gegenüber den Drittländern bis hin zu der Erkenntnis, dass wir es als Bundesrepublik Deutschland leisten – und mit unseren technologischen Grundlagen diese Aufgabe schultern können“, erklärt Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG (EGRR).

„Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und unseren Bedarf vollkommen aus regenerativen Quellen zu decken, müssen wir in den kommenden Jahren weitere Fortschritte in der Wissenschaft und Technik machen. Zukunftsweisende Rezepte können unter anderem das Lasten-Management und Stromspeicher sein“, so der Energieexperte.

Werden Kohle, Erdgas und Öl verbrannt, entsteht das klimaschädliche Treibhausgas CO2, das zur Erderwärmung beiträgt. Aktuelle Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) zur Klimabilanz ergaben, dass im vergangenen Jahr insgesamt 906 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt wurden. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Ausstoß um vier Millionen Tonnen gestiegen. „Obwohl immer mehr Energie aus Sonnen- und Windkraft produziert wird, bleibt die Kohlestromproduktion in Deutschland konstant. Wir decken zwar unseren Bedarf zunehmend über regenerative Quellen, beliefern aber dafür die Niederlande, Österreich und Frankreich mit Kohlestrom“, so Bohlen. Der Grund seien anhaltend niedrige Preise. Kohlekraftwerke würden zudem klimafreundlichere sowie flexiblere Gaskraftwerke vom Markt verdrängen.

Die Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR) mit Sitz in Dinslaken wurde im Juli 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt heute neun Mitarbeiter. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.

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Stadtwerke bieten Versorgungssicherheit für alle

Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern informiert zu Lieferproblemen bei Billiganbieter

„Bekomme ich auch bei Insolvenz meines Anbieters Strom?“ – In den letzten Tagen hätten die Stadtwerke der Region viele solche Anrufe erhalten, so der Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern, dem rund 20 Energieversorger angehören. Zahlreiche Menschen würden Angst vor einer Pleite ihres Billiganbieters haben, nachdem es teilweise zu Lieferschwierigkeiten bei einem dieser Discounter gekommen war. Betroffene Kunden würden jedoch im Fall des Falles sofort Strom vom örtlichen Grundversorger bekommen. Es braucht also niemand zu befürchten, plötzlich im Dunkeln zu sitzen.

Ginge ein Stromlieferant in die Insolvenz, so gilt laut Initiativkreis für dessen Kunden zunächst die sogenannte Ersatzversorgung. Diese dauert maximal drei Monate und jeder kann sich während dieser Zeit einen neuen Anbieter suchen oder natürlich auch bei den Stadtwerken bleiben. Wer sich für Letzteres entscheidet, dem empfiehlt der Initiativkreis, in die Produkte der lokalen Versorger zu wechseln. Die sind meist günstiger als die Ersatz- oder Grundversorgungs-Tarife, zu denen die Kunden beliefert werden, wenn sie nichts unternehmen.“

Aus aktuellem Anlass rät der Initiativkreis zur Aufmerksamkeit bei der Auswahl des Strom- und Gaslieferanten. Besondere Vorsicht sei angesagt, wenn Vorauskasse oder Kautionen gefordert würden, denn die damit gezahlten Summen gingen im Falle einer Insolvenz wahrscheinlich verloren. Zudem warnt der Initiativkreis davor, sich von einem Neukundenbonus locken zu lassen, also einer relativ hohen Geldsumme für den Abschluss des ersten Vertrags oder einer bestimmten Anzahl an kostenlosen Kilowattstunden. Angeboten wird auch zum Beispiel ein hoher Rabatt oder ein sehr niedriger Preis für das erste Jahr. Man sollte unbedingt die Strom- und Gaskosten über das erste Vertragsjahr hinaus kalkulieren und den Preis im zweiten Jahr vergleichen. Nicht selten falle die Erhöhung nach zwölf Monaten so drastisch aus, dass man im Vergleich mit dem lokalen Versorger draufzahle.

Darüber hinaus würden die Vertragskonditionen eine genaue Analyse verdienen. Unter Umständen seien diese intransparent und kundenunfreundlich gestaltet, indem sie beispielsweise einseitige Preisanpassungsmöglichkeiten für den Anbieter vorsehen. Und schließlich weist die Initiative regionaler Versorger auch auf die nicht-monetäre Seite bei der Strom- und Gasversorgung hin. Bei den Initiativkreis-Mitgliedern würden stets kompetente Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen, werde kostenlos zum Energiesparen beraten und würde die Wertschöpfung der Infrastruktur in der Region zugutekommen.

Ansprechpartnerin für die Presse:
Fröhlich PR GmbH,
Siynet Spangenberg,
Tel. +49 (09 21) 7 59 35-53,
E-Mail s.spangenberg@froehlich-pr.de

Dem Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern gehören rund 20 lokale und regionale Energieversorger an. Der Zusammenschluss dient der Bündelung von Kompetenzen und Erfahrungen sowie der Koordination gemeinsamer Aktivitäten im Interesse der Kunden. Internet: www.initiativkreis-stadtwerke.de
Presseinformation des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern,
V.i.S.d.P.: Detlef Fischer, VBEW e. V., Akademiestraße 7, 80799 München

Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e. V. – VBEW

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Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e. V. – VBEW
Ann-Kathrin Mayer
Akademiestraße 7
80799 München
(089) 38 01 82 – 45
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Fröhlich PR GmbH i. A. des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern
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0921 75935-53
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http://www.initiativkreis-stadtwerke.de