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Pressemitteilungen

Schwarz-Grün im veränderten Parteiengefüge

Neuerscheinung des VS Verlags analysiert Debatte um schwarz-grüne Koalitionen | Buchpräsentation mit Julia Klöckner und Katharina Fegebank im Berliner „Palais am Festungsgraben“ am 26.09.2011

Wiesbaden | Berlin, 21.09.2011. Sei es die akute Krise der FDP, sei es die rot-rote Dauerkonkurrenz im linken Parteienspektrum, sei es die Energiewende der Bundesregierung – die Spekulationen um schwarz-grüne Bündnisse erhalten immer wieder neue Nahrung. Ein Trend, der trotz der jüngsten Wahlen in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern oder Baden-Württemberg nicht abreißt. Tatsächlich ist es für manche Beobachter und politisch Aktive nur noch eine Frage der Zeit, wann die parlamentarischen Antipoden der Bonner Republik gemeinsam die Berliner Republik regieren werden. Die zentralen Punkte dieser koalitionspolitischen Debatte analysiert nun die Neuerscheinung „Schwarz-Grün“ aus dem Wiesbadener VS Verlag. Gemeinsam mit Julia Klöckner, MdL, rheinland-pfälzische Landesvorsitzende der CDU und Fraktionsvorsitzende im Landtag, und Katharina Fegebank, MdHB, Landesvorsitzende der Grünen in Hamburg, stellen die Herausgeber das Buch im Palais am Festungsgraben (Am Festungsgraben 1 | 10117 Berlin-Mitte) am 26.09.2011 von 12:00 – 13:00 Uhr vor.

Was sind die wesentlichen gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Voraussetzungen und die bisherigen Erfahrungen schwarz-grüner Kooperationen? Welche Konsequenzen hat die schwarz-grüne Zusammenarbeit? Im Übrigen: handelt es sich bei „Schwarz-Grün“ um ein „Bündnis zweiter Wahl“, ein innovatives Projekt „neuer Bürgerlichkeit“ oder doch nur um nüchternes Machtkalkül zweier Konkurrenten im „fluiden Fünfparteiensystem“?

Antworten auf diese grundsätzlichen Fragen haben die Herausgeber Volker Kronenberg und Christoph Weckenbrock gefunden. Ihr neuer Sammelband mit Geleitworten von Hermann Gröhe (CDU) und Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) erörtert das Thema Schwarz-Grün aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Autoren zeigen anhand politischer, gesellschaftlich-kultureller und demoskopischer Betrachtungen längerfristige Perspektiven und Entwicklungstrends auf.

Weitere Informationen:
www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-18413-5/Schwarz-Gruen.html

Die Pressemitteilung sowie das dazugehörige Bildmaterial zum Herunterladen finden Sie hier:
www.vs-verlag.de/Pressemitteilung/3451/Schwarz-Gruen-im-veraenderten-Parteiengefuege.html

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Fußball und Bildung sind kein Widerspruch!

Neues Buch aus dem VS Verlag zeigt, wie Fußball und Bildung in Einklang gebracht werden | Talk + Diskussion mit prominenten Profis, Trainern und Förderern am 21.09.2011 im Deutschen Sport & Olympia Museum

Wiesbaden | Köln,07.09.2011. „So ab 16 Jahren war die Schule nur noch Pflicht und Last für mich, aber meine Eltern ließen nicht locker“ – Mario Götze, eines der größten Talente des deutschen Fußballs und mit 18 Jahren bereits Deutscher Meister sowie A-Nationalspieler, hat es geschafft: Fachabitur und Karriereziel Fußballprofi. Über mögliche Wege, dieses Ziel zu erreichen, berichten Beate Weisbarth, Leiterin einer Eliteschule des Fußballs, und Christoph Henkel, Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrums des 1. FC Köln, in ihrem Buch „Karriereziel Fußballprofi“, das jetzt im VS Verlag erscheint. Am 21. September 2011 ab 19:00 Uhr stellen die beiden das Buch in einer Podiumsdiskussion mit Andreas Rettig, Manager des Bundesligisten FC Augsburg und bei der DFL zuständig für die Nachwuchsleistungszentren, Dr. Andreas Bleicher, Aspire | Katar Sportdirektor, Frank Engel, Leiter der Nachwuchsförderung beim DFB sowie dem ehemaligen Handball-Bundestrainer Heiner Brand und dem Bundesliga-Jungprofi Reinhold Yabo, Alemannia Aachen, im Deutschen Sport & Olympia Museum (Im Zollhafen 1 | 50678 Köln) der Öffentlichkeit vor.

„Mit unseren langjährigen Erfahrungen möchten wir Sensibilität schaffen für den Weg eines Talentes zum Fußallprofi, der durch die sportliche und schulische Ausbildung gekennzeichnet ist. Durch Bildung fördern wir gleichermaßen die Persönlichkeit und den besseren Fußballer“, stellen die Autoren heraus. Sie zeigen auf, dass Fußball und Bildung sich nicht ausschließen. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Dr. Theo Zwanziger, bestätigt im Vorwort des Buches: „Die Einrichtung der Nachwuchsleistungszentren mit der Verpflichtung zur Zusammenarbeit mit Partnerschulen, die Gründung von Eliteschulen des Fußballs, die Lehrerbegleitung bei DFB-Maßnahmen und diverse Konzepte haben zu einer neuen Ausrichtung der Förderung im Talentfußballbereich geführt.“ Ottmar Hitzfeld, Trainer der Schweizer Nationalmannschaft, schließt sich im zweiten Vorwort an: „Das harte Profigeschäft fordert heute auch die Verantwortlichkeit der begleitenden Personen, um das junge Talent vor dem Einbruch nach oder während der Karriere zu schützen.“ Hitzfeld ist ehemaliger Profi-Fußballer und hat ein Lehramtsstudium absolviert.

Die Bundesliga-Jungprofis Mario Götze (Borussia Dortmund) und Reinhold Yabo (Alemannia Aachen) sprechen im Buch über ihre Erfahrungen mit ihren Wegbegleitern im Netzwerk Bildung und Fußball. Dabei wird deutlich, dass sich die parallele Ausbildung als leistungsfördernder Bestandteil in der Persönlichkeitsentwicklung erweist. Dadurch wird die Lebenskompetenz der jungen Top-Talente gestärkt und ihnen eine erfolgreiche Zukunft nach dem sportlichen Karriereende auch dann ermöglicht, wenn sie ihren Berufswunsch Fußballprofi vorzeitig aufgeben müssen.

Weitere Informationen:
www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-18116-5/Karriereziel-Fussballprofi.html | www.sportmuseum.de

Die Pressemitteilung sowie das dazugehörige Bildmaterial zum Herunterladen finden Sie hier:
www.vs-verlag.de/Pressemitteilung/3423/Fussball-und-Bildung-sind-kein-Widerspruch!.html

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Als erster Gastarbeiter im deutschen Parlament

Migranten in der deutschen Politik | Buchpräsentation am 06. Juli 2011 im Deutschen Bundestag

Wiesbaden | Berlin, 22.06.2011. Die politische Partizipation von Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Angesichts der zu meisternden gesellschaftlichen Probleme zum Thema Integration und des Nachholbedarfs ist eine Umkehr dieses Trends unwahrscheinlich. Mit seinem im Wiesbadener VS Verlag erschienenen Buch „Migranten in der deutschen Politik“ hat der Herausgeber und freie Journalist Marvin Oppong jetzt erstmals eine Publikation vorgelegt, die Erfahrungen und Analysen von Politikern mit Migrationshintergrund darstellt. Gemeinsam mit Beitragsautoren wie zum Beispiel Josip Juratovic, der als erster Gastarbeiter heute Mitglied des Bundestages ist, sowie Politikwissenschaftlerin Devrimsel Deniz Nergiz stellt der VS-Autor das Buch am 06. Juli 2011 um 19:30 Uhr im Veranstaltungsfoyer im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Deutschen Bundestages (Adele-Schreiber-Krieger-Straße 1 | 10117 Berlin) vor.

Der Beitrag des SPD-Bundestagsabgeordneten Josip Juratovic mit dem Titel „Vom Fließband in den Bundestag – Wie ich als erster Gastarbeiter ins deutsche Parlament gewählt wurde“ schildert eindrucksvoll eine bislang einmalige Karriere eines Migrantenpolitikers in Deutschland. In ihrem Beitrag „“Gäste können nicht mitspielen“ – Mandatsträger mit Migrationshintergrund kommen zu Wort“ stellt Devrimsel Deniz Nergiz von der Bielefeld Graduate School in History and Sociology erstmalig noch unveröffentlichte wissenschaftliche Forschungsergebnisse über das Rollenverständnis und die politischen Strategien von Migrantenpolitikerinnen und -politikern vor.

„Laut Statistischem Bundesamt haben rund 20 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung – über 16 Millionen Menschen – Migrationshintergrund“, stellt Marvin Oppong fest. Bisher gäbe es auf dem deutschen Buchmarkt jedoch keine Publikation, die die Themen Migranten und Politik verbindet und in vertiefter Form behandelt. In seinem Buch befassen sich 18 Politiker, Migrantenvertreter, Aktivisten und Autoren aus acht verschiedenen Nationen mit der Rolle von Menschen mit Migrationshintergrund in der Politik der Bundesrepublik. Dabei nehmen sie eine kritische Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Repräsentation von Migranten in der deutschen Politiklandschaft vor und ergänzen dies durch Vorschläge für eine bessere Integration sowie Schilderungen persönlicher Erfahrungen. Die Themen der Beiträge reichen vom Verhältnis zwischen Deutschen und Migranten über die Rolle der Medien bis zu Identitätsfragen und der Teilhabe junger Menschen mit Migrationshintergrund.

Weitere Informationen:
www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17057-2/Migranten-in-der-deutschen-Politik.html

Die Pressemitteilung sowie das dazugehörige Bildmaterial zum Herunterladen finden Sie hier:
www.vs-verlag.de/Pressemitteilung/3280/Als-erster-Gastarbeiter-im-deutschen-Parlament.html

Anfragen nach Rezensionsexemplaren (Vorbestellung möglich – Auslieferung nach Erscheinen des Buchs am 28.06.2011) und Anmeldungen zur Buchpräsentation richten Sie bitte an karen.ehrhardt@vs-verlag.de. Bei Anmeldung zur Veranstaltung benötigen wir Ihren Vornamen, Nachnamen und Ihr Geburtsdatum.

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Mehr Bürgerbeteiligung wagen

Buchpräsentation am 15.03.2011 in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz mit Ministerpräsident Kurt Beck und Schauspieler Walter Sittler

Wiesbaden / Mainz, 01.03.2011. Der Wunsch nach politischer Beteiligung und Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger ist so alt wie die Demokratie. Zugleich ist die Suche nach Formen und Wegen der Teilhabe an politischen Entscheidungen aktueller denn je – Stuttgart 21 zeigt dies. Das vom rheinland-pfälzischen Ministerpräsident Kurt Beck gemeinsam mit Jan Ziekow, Direktor des Deutschen Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung Speyer, herausgegebene Buch aus dem Wiesbadener VS Verlag „Mehr Bürgerbeteiligung wagen“ beleuchtet den aktuellen Stand des Bürgerengagements in Deutschland. Am 15.03.2011 um 13:00 Uhr lädt die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz zur Präsentation des Buches ein (Festsaal der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz | Peter-Altmeier-Allee 1 | 55116 Mainz). Walter Sittler, Schauspieler und engagierter Bürger, bespricht das Buch und diskutiert gemeinsam mit Kurt Beck und Jan Ziekow unter der Moderation von Anke Hlauschka (SWR).

„In einer zunehmend komplexer werdenden Welt ist die Mobilisierung des Sachverstands möglichst Vieler ein wichtiger Faktor für ein erfolgreiches Regieren“, erklärt Kurt Beck. Ernsthafte und methodisch gut umgesetzte Bürgerbeteiligung ermögliche es, politische Entscheidungen besser, gerechter und nachhaltiger zu treffen: „Bürgerbeteiligung bereichert auf diese Weise unsere repräsentative Demokratie und trägt dazu bei, unser demokratisches Gemeinwesen zu beleben und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.“ Im September 2010 luden die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und das Deutsche Forschungsinstitut für Öffentliche Verwaltung Speyer daher zu einer Fachtagung unter dem Motto „Meine Meinung zählt!“ ein. Die Veranstaltung verfolgte das Ziel, den aktuellen Stand von Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement in Deutschland zu reflektieren sowie Chancen und Perspektiven für eine Vitalisierung der Demokratie durch mehr Partizipation zu diskutieren.

Die Ergebnisse sind jetzt im VS-Buch „Mehr Bürgerbeteiligung wagen“ erschienen. Vielfältige Facetten von Engagement- und Demokratiepolitik werden aus verschiedenen Blickwinkeln und wissenschaftlichen Disziplinen beleuchtet. Enthalten sind Texte von Kurt Beck, Ute Kumpf, Jan Ziekow, Roland Roth, Hermann Hill, Heike Walk, Michael Bürsch, Frank W. Heuberger, Ansgar Klein, Thomas Olk, Birger Hartnuß, Helmut Klages, Andreas Gross, Karl-Peter Bruch, Ulrich Sarcinelli, Hans-Liudger Dienel, Hellmut Wollmann, Warnfried Dettling und Ulrich von Alemann.

Weitere Informationen:
www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17861-5/Mehr-Buergerbeteiligung-wagen.html
www.rlp.de

Die Pressemitteilung sowie das dazugehörige Bildmaterial zum Herunterladen finden Sie hier:
www.vs-verlag.de/Pressemitteilung/3084/Mehr-Buergerbeteiligung-wagen.html

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Konstruktive deutsche Iranpolitik

Sicherheitspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen fordert in der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik eigenständige deutsche Linie gegenüber dem Iran

Wiesbaden, 02.02.2011. Ein umstrittenes Atomprogramm, manipulierte Wahlergebnisse und die unterdrückte Oppositionsbewegung haben dem Iran unter der Führung seines Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad einen schweren Stand in der internationalen Politik beschert. Deutschland fehle dabei eine eigenständige Position, glaubt Omid Nouripour. Der sicherheitspolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag fordert deshalb einen „ernsthaften, wirklich kritischen Dialog“. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik (ZfAS) aus dem Wiesbadener VS Verlag formuliert er nun die Elemente einer neuen deutschen Iranpolitik.

Das deutsch-iranische Verhältnis basiert auf einer langen Geschichte bilateraler Beziehungen. Nach Ansicht von Omid Nouripour fuße die deutsche Iranpolitik aber auf einer politisch oft fragwürdigen Freundschaft. Unkritische Bündnistreue zu den Vereinigten Staaten, eigene ökonomische Interessen und die Überhöhung der Atomfrage hätten zudem, trotz einiger guter Ansätze in den vergangenen Jahren, die Entwicklung einer eigenen deutschen Linie verhindert. „Eine solche Politik könnte einen Beitrag zur Entspannung in einem der wesentlichen weltpolitischen Konflikte der Gegenwart leisten“ gibt der im Iran geborene Politiker zu bedenken.

Laut Nouripour müsse auf die Menschenrechtsverletzungen im Iran unter anderem durch Exportverbote für deutsche Überwachungstechnologie reagiert werden. In Sachen Atompolitik gelte es, die Forderungen an das iranische Atomprogramm in die globalen Bemühungen zur nuklearen Abrüstung einzubetten. Sanktionen müssten in erster Linie die Stiftungen der Revolutionsgarden treffen, während die Aussicht auf neue Energie-Absatzmärkte in Europa die Region stabilisieren könne. Der Grünen-Politiker ist davon überzeugt, dass die Bundesrepublik besonders in der Rolle des Vermittlers die Öffnung und den Wandel im Iran fördern kann.

Weitere Informationen:
www.zfas.de

Die ZfAS – Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik will den Dialog zwischen Entscheidungsträgern in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft fördern. Vierteljährlich bietet sie Analysen zu allen Themen der Außen- und Sicherheitspolitik, innovative politikwissenschaftliche Studien, einen Literaturteil und Aktuelles aus der Community. Das Jahresabonnement (print und online) kostet 148,- Euro. Der Preis für eine Anzeige 1/1 Seite 4c beträgt 1.700,- Euro.

Die Pressemitteilung sowie das dazugehörige Bildmaterial zum Herunterladen finden Sie hier:
http://vs-verlag.de/Pressemitteilung/3051/Konstruktive-deutsche-Iranpolitik.html

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Spielt die Herkunft eine Rolle?

Ehemalige VIVA Zwei-Moderatorin veröffentlicht Dissertation zum Thema Migration und Integration im VS Verlag

Wiesbaden, 11.01.2011. Werden Arbeitnehmer mit identischen Qualifikationen unabhängig von der Herkunft gleich behandelt? Welche Ablehnungserfahrungen erleben Migranten auf dem Arbeitsmarkt und wie bewältigen sie diese? Die Soziologin Nkechi Madubuko – bekannt durch ihre langjährige Arbeit als Moderatorin bei VIVA Zwei, DSF und Premiere World – hat sich sechs Jahre mit der Forschung über die Lebenswelten von Migranten beschäftigt. Im Wiesbadener VS Verlag hat sie jetzt ein Buch veröffentlicht, das sich mit dieser aktuell in Deutschland zentralen Debatte befasst: „Akkulturationsstress von Migranten“ bildet einen Gegenpol zu den einseitigen Verallgemeinerungen über den „Integrationsunwillen“ von Migranten à la Sarrazin.

„Viele Migranten fühlen sich deutsch, sind in Deutschland aufgewachsen, werden aber nicht als Deutsche angenommen. Darüber hinaus stellt sich die Frage: Spielt die Herkunft eine Rolle im Beruf? Die Autorin untersucht diese Frage anhand von berufsbiographischen Erlebnissen von in Deutschland verorteten Akademikern mit europäischem und afrikanischem Migrationshintergrund, die sie in Tiefeninterviews zusammengetragen hat. Erfahrungen in Kindheit, Schule und Beruf zeigen laut Madubuko einerseits Akzeptanz, aber auch mit welchen Ressentiments Migranten leben und welche Strategien sie zur Bewältigung des Akkulturationsstresses entwickelt haben. Wichtigste berufliche Strategie sind Mehrarbeit und sich keinerlei Fehler zu leisten, da diese vom deutschen Umfeld auf die Herkunft bezogen würden. Herkunftsbezogene Ablehnung hätte sich u.a in Zweifeln an der Kompetenz oder Benachteiligungen in Beförderung und Entlohnung ausgedrückt. Die Studie zeigt die täglichen Bemühungen einer Migrantengeneration in Deutschland akzeptiert zu werden.

Dr. Nkechi Madubuko ist Soziologin und TV-Journalistin und eine der ersten schwarzen Moderatorinnen im Privatfernsehen (VIVA Zwei | DSF | Premiere World). Parallel zum Beruf absolvierte die Hochleistungssportlerin (Dreissprung) ein Studium der Sozialwissenschaften, Medienwissenschaft und Psychologie. Die zweifache Mutter ist heute als redaktionelle Mitarbeiterin und Autorin bei 3sat Kulturzeit tätig. „Akkulturationsstress von Migranten“ ist ihre erste Veröffentlichung, mit der sie ihre Promotion am soziologischen Institut der Universität Marburg abgeschlossen hat.

Weitere Informationen:
www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17960-5/Akkulturationsstress-von-Migranten.html
www.madubuko.de

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www.vs-verlag.de/Pressemitteilung/3007/Spielt-die-Herkunft-eine-Rolle-.html

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Der laute Ruf nach Werten

Studie zur Wertebildung bei Jugendlichen im VS Verlag erschienen | Buchpräsentation in der Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“

Wiesbaden / Potsdam, 02.12.2010. Ob Sarrazin-Kontroverse oder allgemeine Leitkultur-Diskussion – Werte sind wieder in. So die These der Herausgeber des Buchs „Wertebildung in Jugendarbeit, Schule und Kommune“, das gerade im Wiesbadener VS Verlag erschienen ist. Die Chance der Wertebildung zu nutzen, sei das Gebot der Stunde. Dabei gehe es weniger darum, dem oft befürchteten, aber kaum belegbaren Werteverfall bei Jugendlichen zu begegnen, sondern pädagogische Angebote für die Bildung von Werten bereitzustellen. Anlässlich des Erscheinens der Studie diskutieren die Herausgeber Wilfried Schubarth, Karsten Speck und Heinz Lynen von Berg am 10. Dezember 2010 um 10:00 Uhr mit dem brandenburgischen Minister für Bildung, Jugend und Sport, Holger Rupprecht, sowie Vertretern der Bundeszentrale für politische Bildung und der Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“. Die Buchpräsentation findet in den Räumen der Stiftung statt (Breite Straße 9a | 14467 Potsdam).

„Reden über Werte allein ist meist wirkungslos. Werte können nicht einfach durch Reden vermittelt werden. Vielmehr bedarf es einer individuellen Werteaneignung und Auseinandersetzung mit den Werteangeboten der Gesellschaft. Kinder und Jugendliche brauchen zur Herausbildung moralischer Werthaltungen gezielte Anregungen und Erfahrungen“, fordert Professor Wilfried Schubarth. Das Buch im VS Verlag präsentiert die Ergebnisse der Wertebildungsstudie der Universität Potsdam. Initiiert vom Runden Tisch „Bündnis für Werte in der Erziehung“ und gefördert von der Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ bilanziert diese Studie die bundes- und landesweiten Wertedebatten und -initiativen der letzten Jahre und zeigt zugleich Perspektiven für eine zeitgemäße Wertebildung bei Kindern und Jugendlichen auf.

Dr. Wilfried Schubarth ist Professor für Erziehungs- und Sozialisationstheorie am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Potsdam. Dr. Karsten Speck ist Professor am Fachbereich Pädagogik der Universität Oldenburg. Dr. Heinz Lynen von Berg ist Verwaltungsprofessor am Fachbereich ‚Soziale Arbeit und Gesundheit‘ an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim.

Weitere Informationen:
www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17044-2/Wertebildung-in-Jugendarbeitkomma-Schule-und-Kommune.html
www.uni-potsdam.de/wertebildung/
www.brandenburg.de/cms/detail.php?template=werteerziehung
www.stiftungwaisenhaus.de/waisenhaus.html

Die Pressemitteilung sowie das dazugehörige Bildmaterial zum Herunterladen finden Sie hier:
http://vs-verlag.de/Pressemitteilung/2977/Der-laute-Ruf-nach-Werten.html

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