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Internationaler Tag des Waldes

ARAG Experten erklären, was im Wald erlaubt ist und was nicht

Am 21. März feiern wir den internationalen „Tag des Waldes“. Ins Leben gerufen hat ihn die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) in den 1970er Jahren, um auf die globale Waldvernichtung aufmerksam zu machen. Doch wem gehört eigentlich der Wald? Und was darf man daraus mitnehmen? ARAG Rechtsexperte Tobias Klingelhöfer nutzt diesen Gedenktag, um aufzuklären.

Wem gehört der Wald?
Tobias Klingelhöfer: Entgegen der weitverbreiteten Meinung sind die deutschen Wälder in den seltensten Fällen Bundeseigentum. Laut der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gehören sogar 48 Prozent der Waldfläche Privatpersonen. Danach folgen die Länder mit 29 Prozent. Körperschaften wie z. B. Gemeinden oder Kirchen teilen sich 19 Prozent des Waldes. Dem Bund gehören lediglich etwa vier Prozent. Jeder Eigentümer bewirtschaftet seinen Wald eigenverantwortlich und hat auch das Recht an seinem Wald. Zwar ist im Rahmen des Bundeswaldgesetzes für die meisten Wälder ein Betretungsrecht zum Zwecke der Erholung eingeräumt. Ein Recht, Dinge mitzunehmen, hat der Waldbesucher generell aber nicht. Hierzu bedarf es der Genehmigung des Eigentümers.

Was darf man sammeln und abpflücken?
Tobias Klingelhöfer: Die sogenannte Handstraußregelung ist im Bundesnaturschutzgesetz verankert und erlaubt – wie der Name schon sagt – beispielsweise, wild wachsende Blumen und Gräser für einen Blumenstrauß zu pflücken. Auch Kräuter, Beeren oder Pilze dürfen in geringen Mengen gesammelt werden. Voraussetzung ist aber, dass das betreffende Gewächs nicht unter Naturschutz steht und dass für den nicht gewerblichen Eigenbedarf gesammelt wird. Wer ohne Genehmigung Naturalien für gewerbliche Zwecke mitgehen lässt, macht sich strafbar. Brennholz oder Steine dürfen ohne Einwilligung des Eigentümers überhaupt nicht entwendet werden.

Wie lauten die Regeln beim Pilze sammeln?
Tobias Klingelhöfer: Viele beliebte Speisepilze zählen laut Bundesartenschutzverordnung zu den besonders geschützten Arten. Das Bundesnaturschutzgesetz verbietet, diese „aus der Natur zu entnehmen“. Es gibt aber eine Ausnahmegenehmigung beispielsweise für Steinpilze, Pfifferlinge, Brätlinge, Birkenpilze, Rotkappen oder Morcheln. Diese darf man im Wald – sofern nicht ausdrücklich verboten – in geringer Menge für den eigenen Bedarf sammeln; also bis zu zwei Kilogramm pro Pilzsucher und Tag. Tabu sind Naturschutzgebiete und Nationalparks.

Darf man ein romantisches Herz in einen Baumstamm ritzen?
Tobias Klingelhöfer: Weder im Wald noch im Park ist diese Art der Liebesbekundung statthaft, sondern stellt eine Sachbeschädigung dar. Darüber hinaus schädigt ein solcher Akt den Baum. Durch die Verletzung der Rinde können die Bäume leichter von Pilzen oder anderen Schädlingen befallen und damit zerstört werden.

Dürfen Früchte vom freien Feld in kleinen Mengen mitgenommen werden?
Tobias Klingelhöfer: Das Entwenden von Früchten oder Blumen vom freien Feld ist kein Kavaliersdelikt, sondern Diebstahl. Allerdings kann der Geschädigte bei einem Wert von unter 50 Euro entscheiden, ob er den Diebstahl zur Anzeige bringt. Liegt der Wert des Diebesgutes höher, wird automatisch Anzeige erstattet. Wiederholungstätern kann sogar eine Freiheitsstrafe oder eine Verhaltenstherapie auferlegt werden. Lediglich wenn „Gefahr für Leib und Leben“ gegeben ist, das heißt der Dieb kurz vorm Verhungern wäre, kann der Diebstahl gerechtfertigt sein. Aber dieser Umstand tritt hierzulande doch recht selten ein.

Darf mein Hund im Wald frei laufen?
Tobias Klingelhöfer: Die Wald- bzw. Forstgesetze bestimmen, ob man seinen Hund von der Leine lassen darf oder nicht. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise müssen Hunde – sofern es sich nicht um „gefährliche Hunde“ handelt – im Wald keine Leine tragen, solange sie den Weg nicht verlassen. Ausnahmen gelten in Naturschutzgebieten und auf ausdrückliche Anordnung der Forstbehörden des Landes – etwa in ausgewiesenen Erholungsgebieten. Wenn die Vierbeiner auf Wegen laufen, dürfen sie allerdings die Waldtiere und Erholungssuchenden nicht stören.

Darf ich ein Lagerfeuer im Wald machen?
Tobias Klingelhöfer: In den meisten Fällen sind „wilde“ Lagerfeuer verboten und es darf nur an genehmigten Feuerstellen im Wald oder mit einem Mindestabstand von 100 Metern zum Wald ein Lagerfeuer entzündet werden. Bei Waldbrandgefahrenstufe drei oder vier ist allerdings auch damit Schluss. Grundsätzlich regeln die Waldgesetze der einzelnen Länder, ob und unter welchen Voraussetzungen im Wald ein Lagerfeuer gemacht werden darf. Dabei gibt es große Unterschiede. So muss man beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern ein Lagerfeuer im Wald grundsätzlich einen Tag vorher bei der zuständigen Gemeinde anmelden, während es im Landeswaldgesetz von Schleswig-Holstein ganz lapidar heißt: „Die oberste Forstbehörde kann den Gebrauch von Feuer und Licht regeln […]“.

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VisorTech Full-HD-Wildkamera WK-585, Nachtsicht, IP66

Tolle Einblicke ins Leben der Waldbewohner

VisorTech Full-HD-Wildkamera WK-585, Nachtsicht, IP66

VisorTech Full-HD-Wildkamera WK-585 mit Bewegungssensor, Nachtsicht, Farb-Display, www.pearl.de

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– Mit Zeitraffer-Funktion
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– Wetterfest nach IP66

Scheue und nachtaktive Tiere filmen ohne sie zu verschrecken: Denn die Outdoor-Kamera von VisorTech nimmt per Bewegungserkennung selbstständig auf. Dank Infrarot-LEDs sogar bei Nacht!

Hochauflösend mit bis zu 20 Megapixeln: Das Geschehen vor der Linse lässt sich in Full-HD-Videos
festhalten. Oder in bis zu 3 aufeinander folgenden Fotos als kurzes „Daumenkino“. Langzeit-
Ereignisse dokumentiert man einfach per Zeitraffer-Funktion.

Leichte Einrichtung: Batterien einlegen und die Kamera per Gurt z.B. an einen Baum befestigen.
Dann nimmt man im übersichtlichen Menü noch die Wunscheinstellungen vor – fertig!

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90° Reichweite 20 m
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Nachtmodus um
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30 Min.
– Serienbild-Funktion (Multi-Shot): bis zu 3 Fotos nacheinander aufnehmen
– 5-Megapixel-Farb-CMOS-Sensor
– Video-Auflösung in Pixel: 1920 x 1080 (Full HD 1080p) bei 30 Bildern/Sek., 1280 x 720 (HD
720p), 640 x 480 (VGA)
– Einstellbare Aufnahme-Dauer: 5, 10, 20, 30 Sekunden, 1, 2, 5 oder 10 Minuten
– Foto-Auflösung: 20, 16, 12, 8 MP (jeweils interpoliert) oder 5 MP (2560 x 1920 Pixel)
– Aufnahmeformat Videos: AVI, Bilder: JPEG
– Integriertes Mikrofon für Aufnahmen mit Ton
– Objektiv-Bildwinkel: 55° Brennweite: 8,7 mm, Blende: f/2,5
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– Schnittstellen: Mini-USB, Speicherkarte, Netzteil
– Stromversorgung: 8 Batterien Typ AA / Mignon (bitte dazu bestellen) für bis zu 30 Tage
Laufzeit
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– Wildkamera inklusive Mini-USB-Kabel, Befestigungs-Gurt, Montagematerial und deutscher
Anleitung

Preis: 139,90 EUR statt empfohlenem Herstellerpreis von 269,90 EUR
Bestell-Nr.: NX-4482-625

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Die PEARL.GmbH aus Buggingen ist das umsatzstärkste Unternehmen eines internationalen Technologie-Konzerns. Ihr Schwerpunkt ist der Distanzhandel von Hightech-, Haushalts- und Lifestyle-Produkten.
Mit mehr als 13 Millionen Kunden, 10 Millionen gedruckten Katalogen pro Jahr, einer täglichen Versandkapazität von bis zu 110.000 Paketen – alleine in Deutschland – und Versandhaus-Niederlassungen in Österreich sowie Schwesterfirmen in der Schweiz, Frankreich und über eine Onlinevermarktungsfirma in China gehört PEARL zu den größten Versandhäusern für Neuheiten aus dem Technologie-Bereich. Zwei große Versandlager und Spezial-Versandzentren in Nordhessen und Südniedersachsen ermöglichen aus der Mitte Deutschlands eine schnelle Belieferung der Kunden. Eigene Ladengeschäfte in vielen europäischen Großstädten und ein Teleshopping-Unternehmen mit großer Reichweite in Europa unterstreichen diesen Anspruch. In Deutschland umfasst das Sortiment von PEARL über 16.000 Produkte und über 100 bekannte Marken wie z.B. VisorTech, Rosenstein & Söhne, newgen medicals und Royal Gardineer. Dank ihrer äußerst engen Kooperation mit internationalen Großherstellern und Entwicklungsfirmen hat PEARL.GmbH einen starken Einfluss auf die Neuentwicklung und kontinuierliche Optimierung von Produkten ( www.pearl.de).

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ÖDP ruft zu Protest gegen die Rodungspläne von RWE für den Hambacher Wald auf

Die ÖDP NRW unterstützt die Demonstration der Umweltverbände am 6. Oktober 2018

ÖDP ruft zu Protest gegen die Rodungspläne von RWE für den Hambacher Wald auf

Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP), Landesverband NRW

(Münster/Kerpen) – Die Rodung des Hambacher Forstes stellt die Zerstörung eines unwiederbringlichen, europaweit einmaligen Mischwaldes dar. Dies geschieht aus dem einzigen Grund, die Nutzung eines extrem klima- und gesundheitsschädlichen Rohstoffes aufrecht zu erhalten. Weder die weitere Braunkohleverstromung noch die mit der Rodung einhergehende Naturzerstörung sind verantwortbar.

Daher fordert die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Nordrhein-Westfalen:

– Sofortiger Stopp der Rodungen im Hambacher Forst

– Unverzüglicher Ausstieg aus der Braunkohleverstromung

Die ÖDP NRW unterstützt daher die Demonstration von Umweltverbänden am 6. Oktober 2018 am Hambacher Wald. Sie wird mit einer Delegation an dieser Demonstration teilnehmen.

Die Demonstration am 6. Oktober stehen für friedlichen und gewaltfreien Protest. Gewaltanwendung im Hambacher Wald – egal von welcher Seite – verurteilt die ÖDP NRW scharf.

Der Rodung im Hambacher Forst fallen weit mehr als 8.000 über 150 Jahre alte Bäume zum Opfer. Dieses Waldgebiet, das unter die Kriterien der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie fällt, würde endgültig vernichtet. Deutschland ist das Land mit dem höchsten CO2-Ausstoß durch die Braunkohleverstromung weltweit. Die Braunkohleverstromung stellt gleichzeitig einen erheblichen Feinstaubemittenten dar. Dieser Feinstaub bleibt nicht in den Kohlerevieren, sondern wird durch den Wind verfrachtet, fängt sich im bebauten Gebiet und verschärft damit die Feinstaubbelastung in unseren Städten.
Damit stellt die Braunkohleverstromung neben der massiven Klimaschädigung ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die Menschen im näheren und weiteren Umfeld der Braunkohlekraftwerke dar.

Die Braunkohle ist für der Klimakiller Nummer 1 in Deutschland. Braunkohlekraftwerken ist etwa die Hälfte des durch die Stromerzeugung in Deutschland bedingten Kohlendioxid-Ausstoßes zuzurechnen, während der Anteil von Braunkohle an der Stromerzeugung nur etwa ein Viertel beträgt (Werte gelten für 2011). Damit ergibt sich für Braunkohle ein ca. 3-mal so hoher CO2-Ausstoß je erzeugte kWh wie für den Durchschnitt der übrigen zur Stromerzeugung eingesetzten Energieträger.

Die Demonstration startet am Samstag, den 6. Oktober 2018 um 12 Uhr am S-Bahnhof Buir in Kerpen bei Köln!

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wurde 1982 als Bundespartei gegründet. Die ÖDP hat derzeit bundesweit ca. 6400 Mitglieder und über 470 Mandatsträger auf der Gemeinde-, Stadt- und Kreisebene, ist in Bezirkstagen vertreten, stellt Bürgermeis-ter und stellv. Landräte und ist seit 2014 auch im Europäischen Parlament vertreten. Damit zählt die ÖDP zu den zwölf größten Parteien Deutschlands.

Wer wir sind …
In der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) arbeiten Menschen, die gemeinwohlorientiert denken und handeln. Der obers-te Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch solidarisch an alle Men-schen auf unserer Erde und an die zukünftigen Generationen. Wir entwickeln zukunftsfähige Lösungen für Mensch, Tier und Umwelt mit dem Ziel einer lebenswerten, gerechten und friedvollen Gesellschaft. Der Grundsatz „Mensch vor Profit“ steht im Mittelpunkt unserer Politik. Wir lösen die Umwelt- und die Armutsfrage gemeinsam, indem wir ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge ehrlich und weitsichtig betrachten.

Kontakt
ÖDP NRW
Martin Schauerte
Weseler Straße 19/21
48151 Münster
0251 / 760 267 45
presse@oedp-nrw.de
http://www.oedp-nrw.de

Computer/Internet/IT Pressemitteilungen

Mit der App ForestManager den Wald einfach digital verwalten

Regensburg September 2018: Die App ForestManager erleichtert Waldbesitzern die Verwaltung und Bewirtschaftung ihres Forstes und führt damit auch zu einer höheren Wirtschaftlichkeit. Die Integration von GPS sorgt bei Kontrollgängen für Genauigkeit. Die App sorgt für eine schnelle und umfassende Dokumentation in der Waldarbeit und stellt das Kartenmaterial auch offline für die Planung zur Verfügung.

Immer mehr Waldbesitzer greifen bei ihrer täglichen Arbeit auf digitale Unterstützung zurück. Leicht bedienbare, einfache Software sorgt für einen effektiven Einsatz in der Forstwirtschaft. Die App ForestManager liefert beispielsweise Antworten auf Fragen wie „Wie entwickelt sich der Baumbestand?“, „Welche Bäume sind erntereif?“, „Wie schnell und wohin breiten sich aktuelle Schädlinge aus?“. Mittels zahlreicher Funktionen lassen sich Beobachtungen mit Bildern und Notizen dokumentieren, die gedruckt, versendet oder exportiert werden können. Historische Daten geben außerdem einen Überblick über die Entwicklung vergangener Jahre.

Seit einem Jahr leistet der ForestManager zahlreichen Waldbesitzern wertvolle Unterstützung. Dank der Zusammenarbeit mit Forstwirten und Waldbesitzern ist die IT-Lösung stets auf dem neuesten Stand und entspricht den Ansprüchen der Zielgruppe. Der ForestManager wurde von der rBITech UG (haftungsbeschränkt) entwickelt. Das Systemhaus zur ganzheitlichen Betreuung in allen IT-Belangen wurde 2011 von Bernd Gietzelt und Melanie Bachinger in Regensburg gegründet. Zu den Leistungen zählen eine zuverlässige Beratung sowie die Umsetzung und Betreuung der Kunden-EDV.

Erhältlich ist die App kostenfrei im Google Playstore. Besuchen Sie uns auch auf facebook und der Webseite www.forestmanager.de. Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

Die Reise geht weiter. Um den ForestManager noch effektiver nutzen zu können und viele weitere Aufgaben im Wald zu unterstützen, arbeitet das Team des ForestManagers fleißig an einer Weboberfläche für jeden Browser. Dies spart Ihnen nicht nur Zeit bei der täglichen Besprechung sondern ermöglicht auch bei Bedarf schnelles Handeln auch wenn Sie nicht Vorort sind.

Pressemitteilungen

Mit der App ForestManager den Wald einfach und schnell digital verwalten

Die Industrie investiert enorme Mittel um mit der Digitalisierung Zeit, Geld und Ressourcen zu sparen. Warum im Wald damit aufhören? Der ForestManager bringt die Digitalisierung zu Ihnen, mit allen Vorzügen zu geringen Kosten.

Mit der App ForestManager den Wald einfach und schnell digital verwalten

Regensburg September 2018: Wie schnell breitet sich der Schädling aus? Wohin breitet sich der Schädling aus? Wie sah es vor dem Ausbruch aus? Welche Bäume sind erntereif? Wie entwickeln sich die Bäume? Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen können Sie nun bequem mit dem ForestManager erhalten.
Seit nunmehr einem Jahr ist ForestManager der ständiger Begleiter im Wald und an jedem beliebigen Arbeitsort zur schnellen und umfassenden Dokumentation der Geschehnisse im Wald. Das online- und offline nutzbare Kartenmaterial hilft immer die Orientierung im Wald bei Arbeitsplanungen bequem von jedem Ort zu behalten.
Viele Funktionen helfen Ihnen dabei schnell und effizient Beobachtungen mit Bildern zu notieren. Diese zu Drucken, zu versenden oder zur weiteren Verwendung zu exportieren. Markieren Sie Ihr Gebiet auf der Karte und verlieren nicht mehr den Überblick.
Überprüfen Sie selbst ob und wie sich die Umwelt verändert mit historischen Daten, die mit aktuellen verglichen werden können.

In Zusammenarbeit mit Forstwirten und Waldbesitzern sorgt das Unternehmen für eine stetige Weiterentwicklung des ForestManagers und freut sich über Rückmeldungen und Vorschläge, um den perfekten Assistenten für die moderne Waldbeforstung zu erreichen.

Lassen Sie sich darauf ein! Und fangen Sie gleich an…

Erhältlich ist die App kostenfrei im Google Playstore. Besuchen Sie uns auf auf www.facebook.de und auf www.forestmanager.de Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

Die rBITech UG (haftungsbeschränkt) wurde 2011 von Bernd Gietzelt und Melanie Bachinger gegründet als Systemhaus zur ganzheitlichen Betreuung in allen IT-Belangen. Das beinhaltet die zuverlässige Beratung sowie die Umsetzung und Betreuung der Kunden-EDV.

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Franz-Mayer-Straße 1
93053 Regensburg
0941604889959
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Aus Liebe zur Natur

Die Esten halten ihr Land sauber nicht nur am weltweiten Cleanup Day

Aus Liebe zur Natur

(NL/2935447018) Bochum, 23.August 2018 Am 15. September rollt eine grüne Welle über den Planeten, die auf den Fidschi Inseln beginnt und in Hawaii endet. Beim World Cleanup Day stellen sich Menschen in 150 Ländern dem globalen Müllproblem und beseitigen illegalen Abfall. Die weltweite Bürgerbewegung Lets do it startete vor zehn Jahren in Estland, als sich 50.000 Menschen zusammenschlossen, um ihr Land in nur fünf Stunden zu säubern. Ein Thema, das den Esten am Herzen liegt, denn Sie lieben ihre Natur. Rund 50 Prozent des Staates sind bewaldet, die Luft ist sauber und ein Großteil des Essens natürlich und unverarbeitet.

Zum ersten Mal in Deutschland
Seit 2008 hat sich die Initiative Lets do it weltweit verbreitet. In Deutschland findet der World Cleanup Day in diesem Jahr zum ersten Mal statt. Eine Übersicht über die geplanten Aktionen finden Interessierte unter www.deutschlandmacht.de. Ziel ist es, fünf Prozent der Weltbevölkerung für die Aktion zu aktivieren die geschätzte Personenanzahl, die notwendig ist, um dauerhafte Veränderungen zu ermöglichen. Besonders wichtig ist es, dass die Menschen das Gefühl haben, wir werden es schaffen, den Müll zu beseitigen, wenn viele mithelfen, sagt Rainer Nõlvak, Aufsichtsratsvorsitzender und Motivationsleiter von Lets do it. Der erfolgreiche IT-Unternehmer hatte sich eigentlich schon frühzeitig in Florida zur Ruhe gesetzt, als er zu einem der Anführer der Bewegung in Estland wurde. Entsetzt hatte er feststellen müssen, dass die estnische Insel Hiiumaa nicht mehr das ursprünglich unberührte, grüne Heiligtum war, das er kannte. Reifen, Teppiche, alte Stühle und Bettgestelle hatten den Wald damals in eine Müllhalde verwandelt. Heute ist davon glücklicherweise nichts mehr zu sehen.

Natur gegen Stress
Ihre Wälder sind den Esten heilig. Sie bedecken etwa die Hälfte des Landes 30 Prozent von ihnen stehen unter Naturschutz. Die estnischen Wälder beherbergen eine außergewöhnliche Vielfalt an Wildtieren: Hasen, Füchse und Hirsche ¬ und mit etwas Glück kann einem auch mal ein Wolf, Luchs, Bär oder Elch über den Weg laufen. Obwohl viele Esten heute einen beschäftigten, suburbanen Lebensstil führen, suchen sie weiterhin die Wälder auf, um zur Ruhe zu kommen und aufzutanken. Eine gute Strategie: Laut dem Europäischen Zentrum für Umwelt und menschliche Gesundheit an der Universität Exeter in Großbritannien führt der Besuch einer natürlichen Umgebung, die so wenig menschliche Elemente wie möglich hat, zu einer bemerkenswert besseren Gesundheit. Dabei scheinen alle Aktivitäten gut zu sein: Gehen, Radfahren, Angeln oder einfach nur auf einer Bank sitzen. Ein Besuch in Estland ist dafür optimal!

Durch Marschland wandern
Denn mit seinen grünen Wäldern, Mooren und Seen bietet Estland die perfekten Bedingungen. Estland gehört zu den am dünnsten besiedelten Ländern Europas ein großartiges Reiseziel für alle, die entspannen möchten und Ruhe und Frieden suchen. Touristen können durch die Wälder wandern, zwischen den mehr als 2.000 kleinen Inseln hin- und hersegeln, klettern oder mit dem Fat Bike den unberührten Küstenstreifen entlangradeln. Die Wanderwege führen durch Moorlandschaften, ans Meer oder durch Wälder und Naturschutzgebiete. Einige davon sind auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Wer es mystisch mag, wandelt auf speziell errichteten Bretterwegen direkt über dem Marschland. Das flächendeckende Netzwerk von Moorpfaden führt Wanderer in die Umgebung von Mooren und Wiesen, die oft in Nebel gehüllt sind.

Studie bestätigt sauberes Essen
Die Natur inspiriert die estnische Nahrungsmittelindustrie, saubere und nahrhafte Produkte zu produzieren. Der Großteil des Essens ist natürlich und unverarbeitet. Laut einer Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat Estland die zweitsaubersten Lebensmittel Europas besser sind nur die nordischen Nachbarn in Finnland. Der Anteil der Rückstände von Pestiziden in estnischen Lebensmitteln ist nicht einmal halb so hoch wie der EU-Durchschnitt – 18 Prozent gegenüber 42,1 Prozent. Dabei spielt auch der klimatische Standort eine Rolle: Die meisten Pflanzenschädlinge überleben die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt im Winter nicht. Reines Essen kommt aus sauberer Umgebung: Der Weltgesundheitsorganisation zufolge liegt Estland an vierter Stelle bei der städtischen Luftqualität.

Geschenke zum 100. Geburtstag
Estland möchte Menschen in der ganzen Welt an ihrem reinen Glück teilhaben lassen. In diesem Jahr feiert Estland seine 1918 errungene Unabhängigkeit mit unzähligen Events, Kunst- und Kulturveranstaltungen überall im ganzen Land. Auch der Cleanup Day gehört zu den wichtigsten internationalen Veranstaltungen im Rahmen der Jahrhundertfeier der Republik und wird als Estlands Geschenk an die Welt betrachtet.

Weitere Informationen für die Redaktion:
Mehr zum World Cleanup Day und der Lets do it-Kampagne finden Sie hier: https://www.worldcleanupday.org/news/2018/08/13/8479
Hier gibt es einen Überblick, wie Estlands Natur gegen Stress helfen kann: https://www.visitestonia.com/de/uber-estland/gestresst-6-wege-wie-estlands-reine-natur-helfen-kann
Und hier, mehr Informationen zu Estlands sauberem Essen: https://estonia.ee/estonia-has-2nd-cleanest-food-in-europe/

Noch mehr Hintergrundinformationen, Bildmaterial und die Interviews mit Rainer Nõlvak und Eva Truuverk finden Sie hier: http://bit.ly/Aus_Liebe_zur_Natur

Über Visit Estonia
Das Ziel des estnischen Fremdenverkehrsamts ist es, Estland als Reiseziel zu vermarkten und estnische Tourismusprodukte im internationalen Wettbewerb zu platzieren. Dafür nutzt Visit Estonia nicht nur PR, sondern auch Kampagnen oder Tourismusmessen. In folgenden Ländern gibt es Vertretungen: Finnland, Russland, Deutschland, Schweden und Norwegen. Dieses Projekt wird vom European Regional Development Fund der EU gefördert.
Weitere Informationen warten auf Sie unter www.visitestonia.com/en

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Genussvoll durch die Pilzsaison – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Group

Was Feinschmecker im Wald beachten sollten

Genussvoll durch die Pilzsaison - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Group

Bedecken Pilzsammler die abgeschnittene Wurzel mit Erde, trocknet sie nicht aus.
Quelle: ERGO Group

Der Spätsommer eröffnet wieder die Pilzsaison und lockt viele Naturfreunde und Feinschmecker in den Wald. Aber wo und in welchen Mengen dürfen Pilzliebhaber eigentlich sammeln? Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH, erklärt die gesetzliche Lage. Auch die Einordnung von essbaren und ungenießbaren Arten ist selbst für routinierte Sammler manchmal schwer. Und was ist zu tun, wenn der Magen rebelliert? Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, gibt Tipps für den sicheren Verzehr von Waldpilzen.

Wo ist Pilze sammeln erlaubt?

Wer im Wald unterwegs ist, muss sich an die dort geltenden Regeln halten. Die grüne Lunge Deutschlands gehört fast zur Hälfte Privatpersonen. 29 Prozent der Waldfläche sind Eigentum der Länder, der Rest entfällt auf Kirchen, Kommunen und den Bund. Trotzdem ist es jedem erlaubt, den Wald in seiner Freizeit zu nutzen: „§ 14 Abs. 1 des Bundeswaldgesetzes gestattet das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung – die Regelung der Details liegt bei den Bundesländern“, erklärt Rechtsexpertin Michaela Rassat. Diese können den Aufenthalt in bestimmten Waldgebieten auch einschränken, beispielsweise im Rahmen der Waldbewirtschaftung oder zum Forstschutz. Meist sind solche Waldstücke durch eine entsprechende Beschilderung gekennzeichnet. „Wer sich im Wald aufhält, sollte das Recht des Waldbesitzers achten“, rät die D.A.S. Expertin. Die Pilzsuche in einem öffentlichen Waldstück ohne Betretungsverbot ist laut Bundesnaturschutzgesetz grundsätzlich erlaubt, wohingegen dies bei einem Wald in privater Hand erst mit dem Eigentümer abgeklärt werden sollte. Ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Wald handelt, ist meist nicht gekennzeichnet. Die Untere Naturschutzbehörde des jeweiligen Landkreises oder der jeweiligen Stadt gibt Auskunft, wo die Suche nach Pilzen genehmigt ist. Pilzsammler können dazu auf der Webseite des jeweiligen Landratsamtes nachlesen oder sich telefonische Auskunft einholen. „Eingezäunte Bereiche, Gebiete mit neu angepflanzten Jungbäumen, Naturschutzgebiete sowie Nationalparks und Flächen, auf denen Holz geschlagen wird, sind für Sammler tabu“, erläutert Rassat. Einige Bundesländer gestatten das Sammeln von Pilzen auch nur zu bestimmten Zeiten.

Maßvolles Sammeln zum Schutz der Natur

Das Sammeln von Waldpilzen ist gemäß Bundesnaturschutzgesetz nur für den Eigenbedarf erlaubt – nach ein bis zwei Kilo sollte daher Schluss sein. Wandert eine größere Menge in den Korb und ist diese am Ende sogar noch für den Verkauf bestimmt, droht eine saftige Geldbuße von mehreren tausend Euro. „Besondere Vorsicht ist bei den unter Naturschutz stehenden Arten geboten. Von einigen Pilzen, darunter verschiedene Röhrlinge, Kaiserlinge und Trüffel, müssen Hobbysammler komplett die Finger lassen“, weiß Rassat. Die geschützten Arten sind in der Anlage 1 zu § 1 Bundesartenschutzverordnung gelistet. Bei einigen geschützten Arten, wie Steinpilze, Pfifferlinge, Morcheln, Birkenpilze, Rotkappen, Schweinsohren und Brätlinge, gibt es eine Ausnahmeregelung in der Bundesartenschutzverordnung: Pilzliebhaber dürfen diese in kleinen Mengen für den eigenen Bedarf sammeln und verarbeiten. Damit die Wurzeln keinen Schaden nehmen, schneiden Hobbysammler den Pilz am besten knapp über dem Boden mit einem Messer ab. Anschließend bedecken sie freiliegende Wurzeln mit etwas Erde, um sie vor dem Austrocknen zu schützen.

Im Reich der Pilze: suchen und bestimmen

„Zu ihrer eigenen Sicherheit sollten Pilzsammler nur diejenigen Exemplare mitnehmen, die sie ohne Zweifel identifizieren können“, betont Gesundheitsexperte Dr. Reuter. „Manche Pilze sehen sich zum Verwechseln ähnlich, beispielsweise der schmackhafte Wiesen-Champignon und der giftige Knollenblätterpilz.“ Zur Grundausstattung gehört daher in jedem Fall ein gutes Bestimmungsbuch. Achtung: Die Informationen zu Speisepilzen in älteren Büchern sind möglicherweise überholt, weshalb jeder Sammler eine aktuelle Ausgabe besitzen sollte. Pilz-Apps sind laut Reuter nur etwas für Profis: „Unerfahrene machen schnell einen Fehler, wenn sie die komplizierten Merkmale von Pilzen beschreiben sollen. Dadurch kann die Software zu falschen Ergebnissen kommen.“ Empfehlenswert ist hingegen die Teilnahme an einer Pilzexkursion, wie sie Volkshochschulen oder der Naturschutzbund Deutschland (NABU) anbieten – ein optimaler Einstieg für Leute, die zum ersten Mal „in die Pilze“ gehen. Über die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) können sich Hobbysammler an einen Pilzsachverständigen wenden, der ihren Fund überprüft. „Adressen von Pilzberatungsstellen gibt es auch bei Gemeindeverwaltungen oder Gesundheitsämtern“, fügt Reuter hinzu.

Was im Notfall zu tun ist

Pilze verderben schnell und sollten daher innerhalb von 24 Stunden auf dem Teller landen. Vor dem Verzehr muss der Sammler seinen Fund 15 bis 20 Minuten gut erhitzen, denn rohe Waldpilze sind meist unbekömmlich. „Lediglich in zwei von zehn Fällen lassen sich auftretende Beschwerden auf eine richtige Pilzvergiftung zurückführen. Meist liegt es an der falschen Zubereitung“, weiß der DKV Experte. Symptome, die wenige Minuten nach der Mahlzeit bis zu vier, höchstens sechs Stunden später auftreten, sind für gewöhnlich nicht lebensbedrohlich. Schwerwiegender sind hingegen jene Vergiftungserscheinungen, die frühestens nach sechs Stunden oder erst Tage später auftreten. „Wenn eine Pilzmahlzeit Magen-Darm-Beschwerden, Bauchkrämpfe oder Übelkeit zur Folge hat, sollten Betroffene einen Arzt oder eine Klinik aufsuchen“, betont Reuter. „In größeren Städten wie Hamburg, Berlin oder München gibt es außerdem Giftnotrufzentralen.“ Treten die Symptome erst später auf, sollten Betroffene oder Angehörige sofort den Notarzt rufen. Typische Anzeichen für schwere Vergiftungen sind Schwindel, Verwirrtheit, Herzrasen, Unruhe, Halluzinationen, Muskelzucken, Angst, schwere Atmung oder Krämpfe.
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ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe steuern drei Einheiten das deutsche und internationale Geschäft sowie das Digital- und Direktgeschäft (ERGO Deutschland, ERGO International und ERGO Digital Ventures). Rund 42.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2017 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 18 Milliarden Euro. ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo-group.com

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VSB nimmt Windpark Trendelburg in Betrieb

VSB nimmt Windpark Trendelburg in Betrieb

VSB nimmt Windpark Trendelburg in Hessen in Betrieb

Trendelburg/Dresden, 18. Juli 2018 – Die Energiewende im Landkreis Kassel geht weiter voran. Auf dem Gebiet der Stadt Trendelburg sind sieben neue Anlagen des Types Nordex N131 am Netz. Sie wurden auf Staatswaldflächen des Forstamtes Reinhardshagen errichtet. Mit einer installierten Leistung von 23,1 Megawatt erzeugen die Windräder pro Jahr so viel grüne Energie wie durchschnittlich etwa 31.500 Menschen verbrauchen. Zum Vergleich: Das sind rund sechs Mal mehr Einwohner, als in Trendelburg leben.

Zwei Prozent der hessischen Landesfläche sind für Windenergie vorgesehen. Dazu zählen auch ausgewählte Standorte in Wirtschaftswäldern wie auf dem Gebiet der Stadt Trendelburg. Alle Fäden bei der Planung des Windparks führte Patrik Barth zusammen, Projektmanager bei der VSB Neue Energien Deutschland GmbH. „Gemeinsam mit dem HessenForst, der Stadt Trendelburg und der Stadt Borgentreich haben wir intensiv an der Umsetzung gearbeitet und für viele Herausforderungen Lösungen gefunden.“ Besonders der regenreiche Sommer 2017 und das Orkantief Friederike im Januar 2018 haben den Bauablauf stark beeinflusst und viel Flexibilität von uns verlangt“, ergänzt Ronny Kunath, Leiter Realisierung bei VSB.

Wegeinfrastruktur und Einspeisepunkt
Für die Anlagenstandorte, Kranstellflächen sowie die Transportwege wurde in weiten Teilen das bereits bestehende Wirtschaftswegenetz im Wald genutzt. Aufgrund der anspruchsvollen geografischen Lage erfolgte die Lieferung der Großkomponenten über die Stadt Borgentreich (Nordrhein-Westfalen). Ein zentraler Ansprechpartner während des gesamten Projektes war Klemens Kahle, Bereichsleiter Dienstleistung/Hoheit im Forstamt Reinhardshagen. „Der Schutz der Waldflächen und Wege hat für uns oberste Priorität. Zusammen mit dem örtlichen Revierleiter Hans-Gerit Lüdicke begleiten wir deshalb die gesamte Planung und Bauausführung. VSB und die von ihr eingesetzten Unternehmen arbeiteten umsichtig und gewährleisteten eine sehr gute Standortbetreuung“, erklärt Kahle.

Der neue Windpark speist seine Energie in das Stromnetz des örtlichen Betreibers Avacon ein. Anschlusspunkt ist das eigens errichtete Umspannwerk in gut 2,5 km Entfernung.

Umweltauflagen
Genehmigt und überwacht wurde das Projekt vom Regierungspräsidium Kassel, insbesondere von der Oberen Naturschutzbehörde und der Oberen Forstbehörde. Bauvorbereitend wurden umfangreiche archäologische Untersuchungen durchgeführt. Während der Errichtung fand eine regelmäßige ökologische und bodenkundliche Baubegleitung statt.
Für die dauerhaft durch die Windenergieanlagen und ihre Infrastruktur beanspruchte Fläche entsteht neuer Laubwald auf einer Fläche von ca. 6 ha. Die Fläche gehört zur Gemarkung Gottsbüren. Eigentümer des Flurstücks ist die Stadt Trendelburg. Darüber hinaus wurde eine Streuobstwiese mit Apfel-, Kirsch- und Zwetschgenbäumen bei Lütgeneder in Nordrhein-Westfalen (Borgentreich, Kreis Höxter) angelegt.

Zum Schutz der Fledermäuse ist in windschwachen Sommernächten eine Fledermausabschaltung installiert. Für Kranichzüge erfolgt eine bedarfsgerechte Abschaltung, die durch ein Monitoring begleitet wird. Für Fledermäuse und Höhlenbrüter wurden in geeigneten Waldbeständen Nistkästen als Ausweichquartiere angebracht.

>> Mehr Informationen zum Windpark unter www.windpark-trendelburg.de Windpark Trendelburg

VSB mit Hauptsitz in Dresden und Regionalbüros in Erfurt, Osnabrück und Potsdam zählt zu den führenden Komplettanbietern im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das Kerngeschäft liegt in der internationalen Projektentwicklung von Wind- und Photovoltaikparks sowie deren Betriebsführung, Wartung und Instandhaltung. Seit 1996 hat VSB mehr als 450 Windenergie- und Photovoltaikanlagen mit rund 860 Megawatt installierter Leistung und einem Investitionsvolumen von 1,3 Milliarden Euro errichtet. Im Konzern und den verbundenen Unternehmen sind 300 Mitarbeiter an 15 Standorten tätig.

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Waldbrandgefahr: Wer raucht, bezahlt

R+V-Infocenter: bei sommerlichen Temperaturen absolutes Rauchverbot im Wald

Wiesbaden, 5. Juli 2018. Staubtrocken: In den heißen Sommermonaten steigt die Waldbrandgefahr – ein absolutes Rauchverbot soll Pflanzen und Tiere schützen. Wer sich trotzdem im Wald oder am Waldrand eine Zigarette anzündet, muss mit hohen Bußgeldern rechnen, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Rauchverbot in Wäldern
Rund tausend Mal brennt es in deutschen Wäldern pro Jahr. Oft verursachen Menschen diese Feuer – etwa durch glimmende Zigarettenstummel. „Trotzdem wissen viele Raucher nicht, dass sie im Wald nicht rauchen dürfen, zumindest keine „normalen“ Zigaretten mit Glut“, sagt Torge Brüning, Brandschutzingenieur bei der R+V Versicherung.

In den meisten Bundesländern gilt das Rauchverbot zwischen März und Oktober. In Berlin, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern müssen Raucher das ganze Jahr beim Waldspaziergang auf ihre Zigarette verzichten.

Hohe Bußgelder
Die Bußgeldstrafen fallen dabei zum Teil sehr hoch aus: Das bloße Anzünden einer Zigarette kann Raucher zwischen 80 und 100 Euro kosten. In Berlin sieht das Landeswaldgesetz sogar Strafen bis zu 50.000 Euro vor. Wer einen Wald durch Rauchen in Brandgefahr bringt, muss nicht nur mit einer Geldstrafe, sondern auch mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren rechnen.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Erholungsoase Wald: Sperrgebiet für Fahrradfahrer?

R+V-Infocenter: über Regelungen informieren

Erholungsoase Wald: Sperrgebiet für Fahrradfahrer?

Wiesbaden, 16. Mai 2018. In der Freizeit raus in die Natur: Auch viele Radfahrer und Mountainbiker sind gerne im Wald unterwegs. Doch ist das erlaubt? Das Infocenter der R+V Versicherung informiert, wo Biker in Waldgebieten fahren dürfen – und wo nicht.

Unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern
Jeder darf einen Wald zur Erholung nutzen. Das gilt grundsätzlich auch für Radfahrer oder Mountainbiker – allerdings mit Einschränkungen. Das Bundeswaldgesetz schreibt beispielsweise vor, dass sie im Wald nur auf Straßen und Wegen fahren dürfen. „Aus den länderspezifischen Regelungen können sich weitere Besonderheiten und Einschränkungen ergeben, die zum Teil sehr unterschiedlich sind“, so Nina Schilderoth, Rechtsexpertin beim R+V-Infocenter.

Einige Bundesländer schließen sich der bundesweiten Regelung an und erlauben das Radfahren auch im Wald nur auf festen Wegen. Andere Länder schreiben vor, dass Biker nur mindestens zwei Meter breite Wege nutzen dürfen – und grundsätzlich keine Sport- und Lehrpfade. Zudem kann es in allen Bundesländern vorkommen, dass für einzelne Waldwege Verbotsschilder aufgestellt sind, die die Fahrt auf diesen Waldwegen ganz verbieten. Das kann etwa der Fall sein, wenn die Nutzung durch Radfahrer eine besondere Gefahrenlage für andere Waldnutzer darstellt.

Nach örtlichen Regelungen erkundigen
„Grundsätzlich ist es ratsam, vor einer längeren Tour durch Waldgebiete die zuständige Forstbehörde nach den örtlichen Regelungen zu fragen“, erläutert Schilderoth. „Manchmal gibt es an bestimmten Stellen auch Ausnahmeregelungen für Radler.“ Dazu gehören zum Beispiel extra für Mountainbiker angelegte Trails, die in der Regel durch Markierungen an Bäumen erkennbar sind.

Wanderer, Wildtiere und Waldpflanzen
Treffen Wanderer und Biker aufeinander, ist gegenseitige Rücksichtnahme geboten. „Das heißt: Radfahrer sollten vorausschauend fahren, ihre Geschwindigkeit anpassen und das Rad in jeder Situation unter Kontrolle haben“, sagt R+V-Expertin Schilderoth.

Ein angemessenes Verhalten ist auch für den Schutz von Pflanzen und Tieren wichtig. Sie dürfen nicht gefährdet oder geschädigt werden. Für die persönliche Sicherheit ist der Radfahrer selbst verantwortlich, so das Bundeswaldgesetz: Er benutzt den Wald auf eigene Gefahr. Das gilt insbesondere für waldtypische Gefahren wie Bodenunebenheiten und herausragende Äste.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Land- und fortwirtschaftlichen Fahrzeugen sollten Radfahrer Vorfahrt gewähren, da sie diese Waldwege in der Regel für die Fahrt zur Arbeit nutzen.
– Für E-Bikes gibt es – abhängig von der Motorstärke – mitunter weitere Einschränkungen. Auch hier empfiehlt es sich, die zuständige Forstbehörde nach den örtlichen Regelungen zu fragen.
– Was Radfahrern in Grünanlagen gestattet ist und was nicht, wird in der Regel vom Grünflächenamt der Städte festgelegt. Meist ist das Radeln auf besonders gekennzeichneten Wegen zugelassen.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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