Tag Archives: Walter AG

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Groß bei größeren Losgrößen

Walter präsentiert neuen Gewindeformer TC410 Advance

Tübingen, 21. Mai 2019. Mit dem HSS-E-Gewindeformer TC410 Advance komplettiert Walter sein Gewindewerkzeugprogramm – und bietet seinen Kunden nun ein Portfolio mit über 200 Gewindeabmessungen und Toleranzen an. Der TC410 Advance mit TiN-Beschichtung ist universell einsetzbar für Grund- und Durchgangsgewinde (metrisch, metrisch fein, UNC/UNF und G), alle formbaren Materialien der ISO-Werkstoffgruppen P, M, N sowie für ISO K und S in der Nebenanwendung. Neben den generellen Vorteilen von Gewindeformern wie spanlose Bearbeitung (keine Spanklemmer und dadurch hohe Prozesssicherheit) führt Walter für die neuen Werkzeuge vor allem Wirtschaftlichkeitsvorteile ins Feld.

Ausschlaggebend dafür sind die neuartige Geometrie und eine spezielle Nachbehandlung: Neuartige Formkanten verkürzen die Eingriffszeit im Material. Dies reduziert die Reibung und damit die Wärmeentwicklung, was den Verschleiß verringert und die Werkzeugstandzeit erhöht. Die nachbehandelte, extrem glatte Werkzeugoberfläche verkleinert das Drehmoment und erhöht dadurch die Standzeit zusätzlich. Walter bietet den TC410 Advance in zwei Varianten an: ohne Schmiernuten – und mit Schmiernuten für tiefere Gewinde bis 3,5 DN. Das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis macht den TC410 Advance insbesondere für Anwender mit mittleren und größeren Losgrößen interessant. Denn sie können mehr Gewinde mit demselben Werkzeug produzieren.

Hier finden Sie weitere Infos auf Video:
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Die Walter AG, gegründet 1919, zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Metallbearbeitung. Der Zerspanungsspezialist bietet ein umfassendes Spektrum an Präzisionswerkzeugen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Gewinden. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Walter maßgeschneiderte Lösungen für die Komplettbearbeitung von Bauteilen in den Branchen Allgemeiner Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Energieindustrie. Die Engineering Kompetenz des Unternehmens umfasst dabei den gesamten Zerspanungsprozess. Als innovativer Partner für hocheffiziente, digitalisierte Prozesslösungen gehört Walter branchenweit zu den Vorreitern der Industrie 4.0. Die Walter AG beschäftigt rund 3.500 Mitarbeiter und betreut mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern Kunden in über 80 Ländern der Welt.

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Problemlöser packt große Spanvolumen

Walter AG bringt modularen Igel-Fräser mit M4000-Platten heraus

Tübingen, 16. Mai 2019 – Mit dem halbzahnigen Igel-Fräser M4258 zum Eck- und Nutfräsen verbindet die Walter AG Vorteile des Fräskörpers mit denen der Wendeschneidplatten: Der modular aufgebaute Fräser besitzt ein auswechselbares Frontstück. Damit lässt sich genau der Teil des Werkzeugkörpers austauschen, der üblicherweise am schnellsten verschlissen wird: der Front- und Stirnbereich. Weil Fräser oft nicht in voller Länge genutzt werden und hier die Biegekräfte am größten sind. Die formschlüssige Schnittstelle des Frontstücks sorgt dafür, dass die Präzision erhalten bleibt. Für hohe Prozesssicherheit und sicheren Spantransport sorgen große Spanräume und Innenkühlung. Als Schnittstelle zur Maschine wurden Walter Capto™ C6 und C8 ausgewählt. Bewährt vor allem bei sehr universellen Anwendungen und überall dort, wo Bearbeitungslösungen modular aufgebaut sind.

Die verwendeten Wendeschneidplatten setzen den Ansatz Werkzeugkosten zu sparen weiter fort. Der M4258 ist bestückt mit M4000-Systemwendeplatten: quadratisch und rhombisch mit vier beziehungsweise zwei Schneiden – und neben Igel-Fräsern auch in Plan-, Eck-, Fas- und T-Nutenfräsern einsetzbar. Vielfältige Geometrien, wie zum Beispiel die D51 Antivibrationsgeometrie, machen den Fräser unter schwierigen Bedingungen einsetzbar. Auf Wunsch auch mit Tigertec® Gold Platten, welche die Standzeit zusätzlich erhöhen. Fräser M4258 und Systemwendeplatten M4000: eine Lösung, die Lager- und Beschaffungskosten reduziert und gleichzeitig Ressourcen schont. Denn der gesamte Fräser (inklusive Körper) ist CO2-kompensiert. Geeignet für nahezu alle Werkstoffe, zum Beispiel Guss, Stahl, nichtrostende Stähle und schwer zerspanbare Werkstoffe. Walter bietet den modularen Igel-Fräser mit Ø 50-80 mm an. Für alle, die große Spanvolumen bei ungünstigen Bedingungen bearbeiten müssen.

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Die Walter AG, gegründet 1919, zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Metallbearbeitung. Der Zerspanungsspezialist bietet ein umfassendes Spektrum an Präzisionswerkzeugen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Gewinden. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Walter maßgeschneiderte Lösungen für die Komplettbearbeitung von Bauteilen in den Branchen Allgemeiner Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Energieindustrie. Die Engineering Kompetenz des Unternehmens umfasst dabei den gesamten Zerspanungsprozess. Als innovativer Partner für hocheffiziente, digitalisierte Prozesslösungen gehört Walter branchenweit zu den Vorreitern der Industrie 4.0. Die Walter AG beschäftigt rund 3.500 Mitarbeiter und betreut mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern Kunden in über 80 Ländern der Welt.

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Walter: 100 Jahre Innovationen

Tübingen, 14. Mai 2019 – Die Tübinger Walter AG, Hersteller von Präzisionswerkzeugen für die Metallbearbeitung, feiert heute mit rund 150 Gästen aus Wirtschaft und Politik das 100-jährige Jubiläum der Unternehmensgründung. Zu den Gästen zählen neben zahlreichen internationalen Kunden und Partnern auch der Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser, Landrat Joachim Walter und der Oberbürgermeister der Stadt Tübingen Boris Palmer. Besonders freut sich die Walter AG über die Teilnahme von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Landesministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau.

„Seit nun bereits 100 Jahren steht die Walter AG für hochkarätige Ingenieurskunst und für ein festes Bekenntnis zur Innovation. Das Unternehmen ist ein herausragender Vertreter und ein leuchtendes Beispiel für die Fertigung von Präzisionswerkzeugen, bei der es deutschlandweit eine führende Rolle einnimmt,“ so Hoffmeister-Kraut über Walter.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Innovationskraft, die Kreativität und die Zukunftsfähigkeit von Walter. Prof. Dr. Peter Post, Mitglied im deutschen Wissenschaftsrat und Leiter der Angewandten Forschung der Festo AG, beleuchtet in seinem Vortrag die Bedeutung von Digitalisierung und Innovation für die deutsche Industrie. Im Anschluss eröffnen Richard Harris, Vorsitzender des Vorstandes, und Franco Mambretti, Enkel des Firmengründers und selbst langjährig an der Spitze von Walter, das neue Unternehmensmuseum.

Richard Harris sagt: „Walter Mitarbeiter haben die zahlreichen Innovationen und Patente des Gründers Richard Walter nicht nur weiterentwickelt, sondern immer wieder neue Werkzeuge, Beschichtungen und Produktionsverfahren erfunden. Unser Museum ist ein Denkmal dieses Erfindergeistes und wird zukünftige Generationen von Ingenieuren und Technikern inspirieren. Heute feiern wir diese Innovationskraft und Kreativität.“

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Die Walter AG, gegründet 1919, zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Metallbearbeitung. Der Zerspanungsspezialist bietet ein umfassendes Spektrum an Präzisionswerkzeugen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Gewinden. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Walter maßgeschneiderte Lösungen für die Komplettbearbeitung von Bauteilen in den Branchen Allgemeiner Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Energieindustrie. Die Engineering Kompetenz des Unternehmens umfasst dabei den gesamten Zerspanungsprozess. Als innovativer Partner für hocheffiziente, digitalisierte Prozesslösungen gehört Walter branchenweit zu den Vorreitern der Industrie 4.0. Die Walter AG beschäftigt rund 3.500 Mitarbeiter und betreut mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern Kunden in über 80 Ländern der Welt.

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Sorten, rein für die Hartbearbeitung

Walter AG bringt neue CBN-Schneidstoffe heraus

Tübingen, 24. April 2019 – Mit den neuen CBN-Schneidstoffen WBH10C, WBH10 und WBH20 packt Walter ein wortwörtlich heißes Thema an: die Hartbearbeitung. Metallschneidstoffe, die harte, schwer zerspanbare Werkstoffe bearbeiten, erhitzen zusammen mit diesen – und verlieren ihre Schneidfähigkeit. CBN-Sorten bleiben dagegen hart und ihre Abtragsleistung bleibt erhalten. Die hohe Wärmehärte ist jedoch nicht der einzige Vorteil, den die Tübinger Werkzeugspezialisten für ihre CBN-Sorten ins Feld führen. Was die speziell zum Drehen gehärteter Stähle (ISO H) entwickelten Schneidstoffe besonders auszeichnet sind Oberflächengüte, hohe Standzeiten und Prozesssicherheit.

Schneidkanten mit der neuen Wiper-Geometrie MW verbessern die Qualität der bearbeiteten Oberflächen. Denn bei der Hart-/Weich-Bearbeitung gewährleistet der M-Spanformer eine kontrollierte Spanabfuhr. Für bis zu 100 Prozent höhere Standzeiten sorgt eine TiAlSiN-Beschichtungstechnologie: mit feiner Oberflächenstruktur und sehr guter Schichthaftung sowie hoher thermischer Stabilität und Oxidationsbeständigkeit. Neuste Produktionstechnik und homogene Produktionsqualität gewährleisten eine hohe Prozesssicherheit. Die neuen CBN-Sorten bringt Walter in drei Varianten heraus: Die WBH10C ist verschleißfest bei hohem vc für maximale Produktivität. WBH10 ist die unbeschichtete, wirtschaftlichere Alternative. WBH20 wurde entwickelt, um Bauteile mit glattem beziehungsweise leicht unterbrochenem Schnitt wirtschaftlich und mit weniger Verschleiß herzustellen. Dabei im Fokus: Anwender mit harten ISO H-Werkstoffen bis 65 HRC, vornehmlich aus der Automobilindustrie. Eine vierte Sorte, die WBS10, ergänzt das Walter CBN-Portfolio im Luft- und Raumfahrt-Bereich. Sie dient unter anderem zum Schlichten von Inconel 718 DA mit vc bis 250 m/min.

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Kürzere Taktzeiten als zentrales Ziel

Walter AG stellt tangentiale Sonderwerkzeuge zum Aufbohren vor

Tübingen, 09. April 2019 – Insbesondere für die hohen Anforderungen im Automotive-Bereich stellt die Walter AG neue Aufbohrwerkzeuge mit tangential angeordneten Wendeschneidplatten vor. Die üblicherweise hohen Vorschübe tangentialer Systeme werden damit vom Fräsen ins Bohren übertragen. Im Gegensatz zu radialen kommen tangentiale Werkzeuge ohne große Spanräume aus. Den dadurch sehr stabilen Werkzeugkern kombiniert Walter mit einer eigenen Wendeschneidplatten-Geometrie – und verbessert so nicht nur die Oberflächenqualität: Ein zweiter Freiwinkel reduziert die bei tangentialen Werkzeugen sonst hohen, effektiven Freiwinkel und verringert die „Ratterneigung“. Die Wendeschneidplatte mit rechteckiger Grundform kann in beliebigen Winkeln eingebaut werden. Bei 72° und 90° wirkt zusätzlich eine Planfase (Wiper). Diese führt und beruhigt das Werkzeug zusätzlich. Aufbohrverhältnisse von 4 Dc sind damit erreichbar. Auch kleine Durchmesser (ab 24 mm) können mit 3 Zähnen (z3) bearbeitet werden.

Das Ziel, das Schruppen und Schlichten in einer einzigen Schrupp-/Schlicht-Bearbeitung zusammenzufassen, wird durch die tangentialen Aufbohrwerkzeuge in vielen Fällen erreicht. Mehrstufigkeit und hohe Vorschübe verkürzen dabei die Bearbeitungszeit. Als weitere Argumente für das Konzept führt Walter hohe Präzision dank Stabilität und die Wirtschaftlichkeit der Wendeschneidplatten mit 4 plus 4 Schneiden ins Feld. Ein breites Plattensortiment macht die Sonderwerkzeuge vor allem für Anwender interessant, die Bauteile aus Guss, Chrom-Nickel-Werkstoffen oder aus Stahl und Aluminium wie zum Beispiel Turbinen- oder Getriebegehäuse, Zahnräder, Zylinderbohrungen und Achsschenkel herstellen. Insbesondere dann, wenn sie große Aufmaße von 2 bis 7 mm bearbeiten wollen.

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Walter AG: Innovationskraft und moderne Produktion

100 Jahre Engineering Kompetenz made in Germany

Tübingen, 26. März 2019 – Die Walter AG steht seit 100 Jahren für Innovationen in der Zerspanungsbranche. Darauf baut der Hersteller von Präzisionswerkzeugen auch im Jubiläumsjahr weiter auf. Jedes Jahr bringt Walter mehr als 2.500 neue Artikel im Standardwerkzeugsortiment auf den Markt. Mehr als 35 Prozent aller verkauften Produkte sind jünger als fünf Jahre.

Technologische Trends erkennen
In der Automobil- und Luftfahrtindustrie kommen verstärkt hochfeste, höherlegierte Werkstoffe zum Einsatz, die sich dünnwandiger verbauen lassen und das Bauteilgewicht reduzieren. Superlegierungen, Titan oder Alu zeichnen sich durch besondere mechanische und thermische Eigenschaften aus, mit klassischen Werkzeugen sind sie deshalb schwer zerspanbar. Dazu kommen veränderte Kundenanforderungen: Neben höherer Produktivität sind in der spanenden Fertigung auch höhere Standzeiten und geringere Produktionskosten gefordert.

Walter reagiert auf Herausforderungen aus dem Markt mit Innovationen, denn die sind seit 100 Jahren das Fundament der Firmenkultur: „Wir arbeiten ständig an neuen Präzisionswerkzeugen, Prozessen und digitalen Lösungen. Unser Ziel ist es, für unsere Kunden einen deutlichen Mehrwert zu schaffen“, sagt Michael Fink, Manager Produktmarketing bei Walter.

Schneidstoffentwicklung: großes Potential in der spanenden Fertigung
Walter hat große, moderne Entwicklungsabteilungen für unterschiedliche Produktbereiche aufgebaut. Rund 20 Mitarbeiter beschäftigen sich mit technologischen Trends und innovativen Lösungen rund um Beschichtungen und die mechanische Nachbehandlung von Schneidstoffen. Bereits 2001 hat Walter die ersten zweifarbig beschichteten Tigertec® Wendeschneidplatten auf den Markt gebracht und Kunden damit enorme Produktivitätssteigerungen ermöglicht. 2017 gelang Walter ein weiterer Innovations- und Leistungssprung: Mit dem Schneidstoff Tigertec® Gold setzte der Hersteller den Grundstein für eine neue Wendeschneidplatten-Generation. Sie sind mit einer CVD-Beschichtung mit einer hoch verschleißresistenten TiAlN-Schicht versehen. Diese wird in einem selbst entwickelten Niederdruckverfahren (ULP/CVD) aufgebracht und reduziert typische Verschleißformen wie Abrasion, Deformation, Kammrisse und Oxidation. Kunden profitieren von deutlich höheren Standzeiten, höherer Prozesssicherheit sowie einer höheren Produktivität.

Engineering Kompetenz bei Walter inhouse
Hergestellt werden die Präzisionswerkzeuge auf modernen Anlagen in den Produktionsstandorten. Prozess- und Verfahrenskompetenz bildet Walter, wann immer möglich und sinnvoll, in eigenen Betrieben ab. Das modernste Werk steht in Münsingen. Dort werden Hartmetall-Wendeschneidplatten gefertigt – sie werden aus Metallpulver gepresst und gesintert, geschliffen und verrundet. Und auch die hochkomplexe Beschichtung (CVD/PVD) übernimmt Walter inhouse. Alle Produktionsprozesse sind auf hohe Qualität und Produktivität ausgelegt und auch der nachhaltige Umgang mit Rohstoffen und der Umwelt waren bereits bei der Planung wichtige Aspekte. Walter wird damit dem eigenen hohen Anspruch gerecht Innovationstreiber bei der Herstellung von Zerspanungswerkzeugen zu sein.

Bei der digitalen Transformation nimmt Walter ebenfalls eine wegweisende Stellung in der Zerspanungsindustrie ein. Auf dem Tübinger Firmengelände steht seit 2016 eine Fabrik der Zukunft: das Walter Technology Center. Auf 5.000 m² Fläche, ausgestattet mit modernsten Bearbeitungs- und Kommunikationstechniken, entwickelt und testet Walter Abläufe und Prozesse unter realen Produktionsbedingungen. Die gesamte Prozesskette von der Planung bis zum fertigen Bauteil ist digital vernetzt.

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Kompakter Körper plus PKD-Standard-Platten

Der PKD-Planfräser M2127 kombiniert Produktivität mit Wirtschaftlichkeit

Tübingen, 12. März 2019 – Mit dem PKD-Planfräser M2127 komplettiert die Tübinger Walter AG ihr Portfolio zur Aluminium-Bearbeitung. Der speziell für den Hochgeschwindigkeitseinsatz konzipierte Fräser eignet sich zum Aluminium-Schlichten und -Schruppen (ap bis 10 mm). Genauso wie zum Schmierfräsen (zum Beispiel von Motorblöcken aus Aluminiumguss) und zum Schlichten von Bauteilen aus Bimetall. Seine kompakte Bauweise und spezielle Spanleitelemente sorgen für weitere Besonderheiten: Durch die geschlossene Oberfläche und die austauschbaren Spanabweiser werden die Späne über die Seite, vom Bauteil weg, abgeführt. Dies ermöglicht eine besonders hohe Bauteilqualität und Prozesssicherheit, denn die Anzahl der Späne am Bauteil wird drastisch gesenkt. Das Kühlmedium wird direkt an die Schneide geführt.

Bestückt ist der PKD-Fräser M2127 mit Standard-Wendescheidplatten. Mit entsprechend breiten Einsatzmöglichkeiten ohne Wechsel des Werkzeugs – und mit einer sehr guten Verfügbarkeit der Platten, bei geringeren Lagerkosten. Die PKD-Sorten selbst sind für die jeweilige Anwendung optimiert. Alle Wendeschneidplatten besitzen eine Verzahnung und sind mit fliehkraftgesicherten Keilklemmen im Plattensitz fixiert. Dies sorgt für sehr hohe Drehzahlfestigkeit und Prozesssicherheit. Eine axiale Schneidenverstellung erlaubt das Einstellen des Planlaufs mit einer Genauigkeit von 1-2 µm und erspart dem Anwender zusätzlich Zeit. Ein interessantes Einsatzgebiet für den, in Durchmessern bis 160 mm angebotenen, PKD-Fräser ist daher die Massenfertigung im Automotive-Bereich.

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MX-System mit neuen Einsätzen und Möglichkeiten

Neue Walter CaptoTM Halter und Stechbreiten erweitern das Programm

Tübingen, 26. Februar 2019 – Mit Walter Cut MX brachte die Walter AG ein Stechsystem auf den Markt, das Bewährtes übernahm und die Nachteile bestehender Wettbewerbssysteme überwand: mit Passstift-Fixierung gegen Handling-Fehler für hohe Wechsel- und Positioniergenauigkeit. Mit 4-schneidigen Wendeplatten, die beim Bruch einer Schneide weiterverwendet werden können, für maximale Wirtschaftlichkeit. Und mit hoher Standzeit durch die Walter spezifische Präzisionskühlung und die Tigertec® Silver Schneidstoffe. Eine Kombination, die hinsichtlich Stabilität, Produktivität und Genauigkeit im Markt derzeit das Maß der Dinge darstellt. Jetzt erweitert Walter das MX-Programm um Walter CaptoTM Halter und größere Stechbreiten.

Die neuen Walter CaptoTM Monoblock-Werkzeuge (C3-C6) machen das MX-System nun auch auf Maschinen mit Capto-Schnittstelle einsetzbar. Hinzu kommen neue Stechklingen, wie sie auf Langdreh- und Mehrspindel-Maschinen im Einsatz sind. Mit neuen Stechplatten und Haltern für größere Stechbreiten, zum Beispiel zum Vorstechen großer Einstiche, komplettiert Walter das Programm: Wo bisher 0,80 mm bis maximal 3,25 mm möglich waren, reicht die Stechbreite jetzt bis 5,65 mm – inklusive der sehr gängigen Maße 4 und 5 mm (Stechtiefe maximal 6 mm). Erweiterungen, die den Anwendern neue Einsatzmöglichkeiten für das MX-Stechsystem erschließen sollen: vom Massenfertiger, zum Beispiel in der Kleinteilefertigung, wo es auf hohe Präzision ankommt, bis zu Job-Shops, wo der schnelle, präzise Werkzeugwechsel und die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund stehen. Wendeschneidplatten mit Sonderformen sind über das Walter Xpress System innerhalb von 4 Wochen lieferbar.

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Standzeitplus von 20 bis 30 Prozent

HIPIMS-Wendeschneidplatten optimieren Walter Tannenbaumfräser

Tübingen, 12. Februar 2019 – Mit dem Wendeschneidplatten-Tannenbaumfräser platzierte die Walter AG ein bislang einzigartiges Werkzeug am Markt. Der Sonderfräser für die Semi-Schlicht- und Schlichtbearbeitung von Tannenbaumnuten kombiniert die wirtschaftlichen Vorteile von Wendeschneidplatten mit der Produktivität eines mehrstufigen Fräswerkzeugs. Und das mit sehr großer Präzision (Toleranz bei der Schlichtbearbeitung von Profilen 10 μm). Maßgeblich dafür ist der hochgenaue Wendeschneidplattensitz. Die Innenkühlung gewährleistet einen prozesssicheren Abtransport der Späne sowie eine verbesserte Oberflächenqualität am Werkstück. Der Spezialist für die Bearbeitung von Turbinenschaufelfüßen bei Gas- und Dampfturbinen sowie deren Gegenstück in der Turbinenwelle wird bevorzugt für Stahl und Rostfrei-Stähle sowie in Titan und Nickelbasislegierungen eingesetzt.

Im Vergleich zu VHM-Fräsern reduziert der mit Wendeschneidplatten bestückte Tannenbaumfräser die Bearbeitungszeit; der Aufwand für das Nachschleifen der Schneidkanten entfällt. Da kein Ersatz für verschlissene Werkzeuge vorgehalten werden muss, verringert sich zudem der Werkzeug-Umlauf. Mit Hilfe eines neuen Wendeschneidplatten-Schneidstoffes steigert Walter die Standzeit des Fräsers jetzt nochmals zwischen 20 bis 30 Prozent: Der Fräser erreichte durch die hoch verschleißfeste HIPIMS-Beschichtung im Test eine Standzeit von bis zu 40 Metern pro Schneidkante in legiertem Stahl. Walter bietet den Sonderfräser für verschiedene Profilformen ab circa 10 Millimetern (kleinster Ø) für HSK sowie alle gängigen Aufnahmen an.

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Walter AG: Vom Spezialisten zum internationalen Systemanbieter

Tübinger Zerspanungsexperte blickt auf 100 Jahre erfolgreiche Unternehmensstrategie

Tübingen, 29. Januar 2019 – Der Weltmarkt und das Konzept „Systemanbieter“ waren 1919, bei der Gründung der Walter AG, noch kein Thema für den Start-up-Unternehmer Richard Walter. Die Philosophie, innovativ und ganz nah an den Bedürfnissen der Kunden zu arbeiten, war aber schon damals zentral für den Erfolg des Unternehmens. Bahnbrechende Innovationen wie der Wendelnovex, ein Planfrässystem bestehend aus einem Trägerwerkzeug und Wendeschneidplatten mit sechs Schneidkanten, machten Walter Anfang der 1960er äußerst erfolgreich – auch außerhalb Deutschlands. Franco Mambretti, Enkel des Firmengründers und seit 1965 Geschäftsführer des Unternehmens, leitete 1967 mit der Eröffnung eines Vertriebsbüros in Wien die Internationalisierung ein. Heute produziert Walter an 10 Standorten weltweit und beliefert Kunden in über 80 Ländern.

Walter wächst seit 1967 international
Bei Österreich blieb es nicht lang: Nachdem die strategische Entscheidung getroffen war, die wachsenden internationalen Märkte nicht den Mitbewerbern zu überlassen, eröffnete Walter in den 1970er Jahren schnell hintereinander in Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Belgien Tochtergesellschaften. In den 1980ern erschloss sich Walter durch Zukäufe und Beteiligungen den wichtigen US-amerikanischen Markt. Außerdem fasste man Fuß in der Sowjetunion. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 profitierte Walter erst wirklich von diesem Schritt.
Mit China und dem asiatischen Wirtschaftsraum ist seit 1994 eine weitere wichtige Region hinzugekommen. Hier hat Walter zahlreiche Niederlassungen und eigene Vertriebsgesellschaften etabliert.

Die Transformation zum Systemanbieter
Die 1980er Jahre brachten neben der Internationalisierung auch eine weitere zentrale strategische Entscheidung: Die Walter Unternehmensleitung beschloss, auf die sich abzeichnenden Veränderungen in der Zerspanungsindustrie proaktiv zu reagieren. Durch den Siegeszug elektronisch gesteuerter Metallbearbeitungsmaschinen rückte der gesamte Bearbeitungprozess immer stärker in den Blick der Kunden. Mit Eigenentwicklungen wie der ersten NC-gesteuerten (1976) und der ersten CNC-gesteuerten (1994) Werkzeugschleifmaschine, der HELITRONIC POWER, war Walter selbst Treiber auf diesem innovativen Feld. 1989 brachte Walter mit Tool Data Management (TDM) eines der ersten software-basierten Werkzeugdaten-Verwaltungssysteme auf den Markt. TDM ist Grundlage vieler zukünftiger Innovationen bis hin zu den kompletten Werkzeug-Management- und -Logistik-Lösungen, die Walter heute unter der Marke Walter Multiply anbietet. Digitalisierung ist also schon seit 30 Jahren zentral für die Walter Strategie.

Vom Prozess aus denken: Walter Multiply
Heute übernimmt Walter auf Wunsch der Kunden nicht nur das gesamte Tool Management, sondern hat sich als Systemanbieter etabliert: Walter bietet seinen Kunden vom Sonderwerkzeugbau bis hin zur Optimierung oder Neu-Konzeption kompletter Bearbeitungsstrategien ein umfassendes Produkt- und Service-Portfolio. Wie zentral mittlerweile der System- und Prozessgedanke für Walter ist, zeigt auch das 2016 eröffnete Technology Center in Tübingen. Hier arbeiten Walter Zerspanungsexperten an neuen digital-basierten Lösungen. Das Technology Center wird auch intensiv dafür genutzt, für und mit Kunden gemeinsam neue Lösungen für konkrete Bearbeitungsprozesse zu erarbeiten, um Zerspanungsprozesse noch wirtschaftlicher zu gestalten.

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Die Walter AG, gegründet 1919, zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Metallbearbeitung. Der Zerspanungsspezialist bietet ein umfassendes Spektrum an Präzisionswerkzeugen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Gewinden. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Walter maßgeschneiderte Lösungen für die Komplettbearbeitung von Bauteilen in den Branchen Allgemeiner Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Energieindustrie. Die Engineering Kompetenz des Unternehmens umfasst dabei den gesamten Zerspanungsprozess. Als innovativer Partner für hocheffiziente, digitalisierte Prozesslösungen gehört Walter branchenweit zu den Vorreitern der Industrie 4.0. Die Walter AG beschäftigt rund 3.500 Mitarbeiter und betreut mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern Kunden in über 80 Ländern der Welt.

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Bildquelle: Walter AG