Tag Archives: Wärmemarkt

Pressemitteilungen

Mit Pyrolyseöl heizen

EU-Projekt will Biomasse-Reststoffe im Wärmemarkt nutzen

Mit Pyrolyseöl heizen

Das Gesamtkonzept des EU-Forschungsprojekts „Residue2Heat“. Grafik: OWI

Mit “ Residue2Heat “ (Reststoffe zu Wärme) ist ein neues Forschungsprojekt der Europäischen Union gestartet, das unterschiedliche Ströme von Biomasse-Reststoffen aus Land- und Forstwirtschaft nachhaltig aufbereiten und für die Wärmeerzeugung nutzbar machen will. Ziel ist es, mit Hilfe eines flüssigen Brennstoffs aus Biomasseresten die CO2-Emissionen im Wärmemarkt um mehr als 85 % zu reduzieren im Vergleich zum Einsatz fossiler Brennstoffe. Dieser Bio-Brennstoff der 2. Generation, Schnell-Pyrolyse-Bio-Öl (fast pyrolysis bio-oil, FPBO), wird bereits mit dem technischen Verfahren der Schnell-Pyrolyse aus breit variierenden Biomasse-Reststoffen hergestellt. Ein internationales Konsortium aus Forschungsinstitutionen und mittelständischen Unternehmen wird die Standardisierung und die Verwendung eines flüssigen, biogenen Brennstoffes im Wärmemarkt untersuchen sowie ein Brennwert-Heizsystem für die Nutzung des Brennstoffs technisch optimieren.

Der Brennstoff soll zur Wärmeerzeugung in Raumheizungen im Leistungsbereich von 20 bis 200 kW eingesetzt werden und effizient verbrennen. Die erste Herausforderung in diesem Projekt besteht darin, FPBO trotz seiner großen Bandbreite an möglichen biogenen Rohstoffen mit einer gleichbleibend hohen Qualität und weitgehend standardisierten Stoffeigenschaften herzustellen. Die zweite zentrale Aufgabe des Projekts ist die technische Anpassung eines hocheffizienten Brennwert-Heizsystems an die Nutzung dieses flüssigen Biobrennstoffs. Das ist notwendig, weil die Produkteigenschaften des Bio-Öls von denen konventioneller Brennstoffe abweichen, so dass beispielsweise der Brenner des Heizsystems neu entwickelt werden muss. Im Fokus der Entwicklung steht insbesondere die Gemischaufbereitung, die für einen effizienten und schadstoffarmen Betrieb des Brenners verantwortlich ist.

Der Produktionsprozess von FPBO nutzt die vorhandenen Ressourcen sehr effizient, weil mehr als 90 % der aus den Bioreststoffen übrig bleibenden Asche und Mineralien entfernt und recycelt werden. Im Rahmen des Projektes werden zudem Marktstudien durchgeführt, die das Potenzial des neuen Brennstoffs und der modifizierten Heizungstechnik bewerten und weiteres Grundlagenwissen für die Markteinführung schaffen. Das langfristige Ziel von „Residue2Heat“ ist, FPBO auf Basis von land- und forstwirtschaftlichen Biomasseresten wie Stroh herzustellen, die weder für die Lebensmittel- noch für die Futtermittelproduktion nutzbar sind oder zu Landnutzungsänderungen (ILUC, indirect land use change) führen. Der konzeptionelle Ansatz sieht vor, lokal anfallende Biomasse in relativ kleinen Produktionsanlagen mit einer Verarbeitungskapazität von 20.000 bis 40.000 Tonnen Biomasse pro Jahr in Schnell-Pyrolyse-Bio-Öl zu wandeln und lokal an Hausbesitzer zu vertreiben.

Das EU-Forschungsprojekt „Residue2Heat“ wird von der Europäischen Union im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020 unter dem Förderkennzeichen Nr. 654650 gefördert.

Über die OWI Oel-Waerme-Institut GmbH
Das OWI erforscht und entwickelt als gemeinnützige, freie Forschungseinrichtung in Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung Konzepte und Technologien auf dem Gebiet der Wärme- und Stromerzeugung. Der Schwerpunkt liegt auf der energieeffizienten und schadstoffarmen Nutzung flüssiger fossiler und regenerativer Brenn- und Kraftstoffe. Das Ziel ist die Entwicklung neuer, marktfähiger Produkte. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und des Industrieofenbaus.

Firmenkontakt
Oel-Waerme-Institut GmbH (OWI)
Michael Ehring
Kaiserstrasse 100
52134 Herzogenrath
49 (0)2407 / 9518 – 138
m.ehring@owi-aachen.de
http://www.owi-aachen.de

Pressekontakt
Oel-Waerme-Institut GmbH (OWI)
Roy Hermanns
Kaiserstrasse 100
52134 Herzogenrath
49 (0)2407 / 9518 – 163
r.hermanns@owi-aachen.de
http://www.owi-aachen.de

Pressemitteilungen

Klimaschutz braucht Maßnahmen im Wärmemarkt

Fokussierung auf Strom vernachlässigt Einsparpotenziale

Klimaschutz braucht Maßnahmen im Wärmemarkt

Grafik: wolf-heiztechnik.de

sup.- Der Endenergiebedarf für Raumwärme und warmes Wasser könnte bei einer ausreichenden Sanierungsquote bis zum Jahr 2050 um rund 60 Prozent sinken. Damit liegen die größten Effizienzpotenziale für eine Energiewende auf dem Wärmemarkt im Gebäudebereich. Dies ist das Fazit einer Auswertung von insgesamt 22 Studien, die die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) jetzt vorgenommen hat. Die Meta-Analyse vergleicht die unterschiedlichen Studienaussagen zur Entwicklung des Wärmemarktes in den kommenden Jahrzehnten und misst die Ergebnisse an den klimapolitischen Vorgaben der Bundesregierung. Dabei wird nach Einschätzung der AEE klar, „dass die politischen Instrumente und Maßnahmen für die Wärmewende rasch Wirkung entfalten müssen, um die Lücke zwischen den energie- und klimapolitischen Zielen und der tatsächlichen Entwicklung zu schließen“.

Ein wesentlicher Grund für diese Lücke liegt in der Tatsache, dass der notwendige Umstieg auf erneuerbare Energien bisher lediglich auf dem Stromsektor echte Dynamik entfaltet. Die Einspar-Chancen durch regenerative Technologien im Wärmebereich werden dagegen noch immer sowohl in wissenschaftlichen Untersuchungen als auch in den politischen Beschlüssen vernachlässigt. Dabei könnten Biomasse, Solarthermie, Geothermie und Umweltwärme längst größere Teile des wärmebedingten Energiebedarfs in Deutschland abdecken. Ebenso wie die Dämmung spielt also nach Angaben der AEE die Anlagentechnik eine entscheidende Rolle. Und das gilt nicht nur für Wohngebäude, sondern auch für den Bereich Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Hinzu kommt der Bedarf für die Klimatisierung sowie die Bereitstellung von Prozesswärme und Prozesskälte in der Industrie, wo ebenfalls noch immer überwiegend fossile Energieträger genutzt werden.

In diesen Bereichen können Unternehmen und Gewerbebetriebe heute relativ einfach ihre eigene Wärmewende einleiten und damit auch in den Genuss der wirtschaftlichen Spar-Potenziale kommen. Mit hocheffizienter Wärmetechnik im maßgeschneiderten Verbund, wie sie z. B. der Systemspezialist Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg) anbietet, lassen sich alle Optionen energetischer Sparmaßnahmen nutzen. Die Bandbreite der Sanierungsmöglichkeiten reicht von Blockheizkraftwerken (BHKW) über Solaranlagen und Wärmepumpen bis hin zu Klima- und Lüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung (www.wolf-heiztechnik.de). Die ausgewerteten Studien belegen weiteren politischen Handlungsbedarf, um Gebäude-Eigentümern und den Verantwortlichen in Betrieben die Entscheidung für solche Maßnahmen zu erleichtern. Empfohlen werden z. B. eine Weiterentwicklung der Energieeinsparverordnung (EnEV) und des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes (KWK-Gesetz) sowie die Bereitstellung ausreichender Fördermittel.

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Energiehaus Dresden eG steigt in den Wärmemarkt ein

Neu: Ab sofort günstige Tarife für Wärmepumpenstrom

Energiehaus Dresden eG steigt in den Wärmemarkt ein

Energiehaus – Meine Energie.Genossenschaft

Dresden. Im Strom- und Gasmarkt können Kunden bereits aus einer Vielzahl von Anbietern
den günstigsten Anbieter auswählen. Im Wärmemarkt und hier insbesondere bei Tarifen für
Wärmepumpenstrom gibt es jedoch noch nicht so viele Anbieter und dadurch noch wenig
Wettbewerb zwischen den Versorgern. Das soll sich nun ändern.
Der Energieversorger Energiehaus Dresden eG bietet seit kurzem einen Wärmepumpentarif
für drei verschiedene Netzgebiete. Für Kunden in den Netzgebieten der DREWAG Netz
GmbH, der ENSO Netz GmbH und der Mitteldeutschen Netzgesellschaft Strom mbH gibt es
nun die Möglichkeit, von diesem günstigen und fairen Wärme-Preis einer Energiegenossenschaft
zu profitieren. „Damit leisten wir erneut einen kleinen Beitrag für mehr Wettbewerb im
Energiemarkt“, so der Vorstandssprecher der Energiehaus Dresden eG Sebastian Brandt.
Natürlich sind die Wärmepumpentarife auf der Vertriebswebseite www.energiewerk.de sowie
auch bei den reichweitenstarken Preisvergleichsportalen VERIVOX, Check24 und TopTarif
zu finden.

Am Markt etablierte Rebellen

Für das Jahr 2014 prognostiziert die Energiehaus eG eine weitere Steigerung der an Privatoder
Gewerbekunden gelieferten Strom- bzw. Gasmengen. Gründe für das beständige
Wachstum sieht Brandt auch in dem Marktmodell einer Energiegenossenschaft, der zuverlässigen
Erreichbarkeit und der persönlichen Betreuung der Mitglieder und Kunden.

Für mehr Informationen besuchen Sie gern unsere Webseite: www.energiehaus-dresden.de
oder rufen Sie uns an, unter: 0800 776 8000 (kostenlos). Bildquelle:kein externes Copyright

Hintergrundinformationen:
Die Gründung der Energiehaus Dresden eG im Januar 2007 geht auf das Engagement verschiedener
Dresdner Vereine und Bürgerinitiativen zurück. Die Energiegenossenschaft verfolgt
den Zweck, den Bezug von Strom und Gas für Privat- und Gewerbekunden kostengünstig,
effizient und ökologisch zu lösen. Sie ist zum Nutzen ihrer Mitglieder und Kunden
tätig und nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet. Als eine der ersten sächsischen Energiegenossenschaften
versorgt das Unternehmen seit 2009 Mitglieder und Kunden mit Gas,
2010 mit Strom und 2012 mit 100% Ökostrom. Seit Januar 2013 liefert die Energiegenossenschaft
nun bundesweit.

Energiehaus Dresden eG
Anja Streller
Schweriner Str. 48
01067 Dresden
0351-796257-10
a.streller@energiehaus-dresden.de
http://www.energiewerk.de

Pressemitteilungen

Wie viel Klimaschutz kann sich Deutschland leisten?

Studie zeigt neue Wege zum Erreichen der Klimaschutzziele im Wärmemarkt

Wie viel Klimaschutz kann sich Deutschland leisten?

Nur Eigentümerhaushalte mit hohem Einkommen können bis 2050 das Klimaschutzziel erreichen

Berlin. Die deutschen Eigenheimbesitzer können unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen die Klimaschutzziele der Bundesregierung für den Wärmemarkt nicht erreichen – das ist das Ergebnis der Studie „Sanierungsfahrpläne für den Wärmemarkt: Wie können sich die privaten Hauseigentümer die Energiewende leisten?“

Im Koalitionsvertrag benennt die Bundesregierung zum Thema Energiewende „Maßnahmen auf der Grundlage eines Sanierungsfahrplans im Gebäudebereich und im Wärmemarkt“. Die von der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS auf der Fachmesse E-world 2014 in Essen vorgestellte Studie hat solche Sanierungsfahrpläne errechnet. In einer maßnahmen- und technologieoffenen Simulation der energetischen Sanierungsaktivitäten bis 2050 ist demnach eine CO2-Einsparung von 62 Prozent im Bestand der selbstgenutzten Einfamilien- und Reihenhäuser möglich. Trotz dieser erheblichen Einsparung wird damit das Klimaschutzziel der Bundesregierung von 80 Prozent deutlich verfehlt. Die Studie zeigt die entscheidenden Punkte auf und soll als Datenbasis den Dialog zu einer Gesamtstrategie für die Modernisierung des Wärmemarkts anstoßen.

„Deutschland braucht eine Wärmewende. Damit diese gelingt, müssen Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen: Wir müssen Deutschlands Eigenheimbesitzer gemeinsam davon überzeugen, dass es sich für sie rechnet, energetisch zu sanieren und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, fordert Dr. Timm Kehler, Sprecher des Vorstands von Zukunft ERDGAS. Die Lebenswirklichkeit, das heißt die finanzielle Leistungsfähigkeit der Hauseigentümer, müsse dazu in den Fokus genommen werden. Die selbstgenutzten Einfamilien- und Reihenhäuser stellen mit rund 83 Prozent die mit Abstand größte Gruppe bestehender Gebäude und bieten damit das größte Einsparpotenzial im Wärmemarkt. Viele Hauseigentümer verfügen aber nicht über die erforderlichen Mittel um Sanierungsmaßnahmen durchzuführen und damit zum Erreichen der Klimaziele beizutragen.

Einkommensverhältnisse als Ausgangspunkt
Die Studie „Sanierungsfahrpläne für den Wärmemarkt“ wählt deshalb gegenüber bisherigen Publikationen einen neuen methodischen Ansatz: Nicht die Zielvorgabe der Klimapolitik bestimmt den Ausgangspunkt, sondern die finanzielle Leistungsfähigkeit der Bürger. Anhand des verfügbaren Einkommens wurden drei Eigentümergruppen definiert, die in einem Rechenmodell verschiedenste Modernisierungsmaßnahmen wählen können. „Das Resultat ist ein deutschlandweit einzigartiger Datensatz“, so Kehler.

Wirtschaftlichkeit entscheidet über Maßnahmenwahl
Ein wichtiger Ansatz der Studie: Wer sein Haus sanieren will, wählt stets die Maßnahme mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis. In der Regel entscheiden sich die privaten Hauseigentümer zunächst für einen Heizungstausch oder einfache gebäudeseitige Maßnahmen, wie zum Beispiel die Dämmung der Kellerdecke. Kehler: „Die Studie zeigt: Je früher die erste Sanierungsmaßnahme durchgeführt werden kann, desto größere finanzielle Spielräume ergeben sich für den weiteren Sanierungsverlauf.“ Vor allem Eigentümer mit geringem Einkommen könnten eine wesentlich höhere CO2-Einsparung erzielen, wenn ihnen eine zielgerichtete Förderung den ersten Sanierungsschritt frühzeitig ermöglichen würde.

Finanzielle Möglichkeiten beeinflussen CO2-Einsparung
Der Hintergrund: Die Gesamt-CO2-Einsparung von 62 Prozent im Bestand der selbst genutzten Einfamilien- und Reihenhäuser verteilt sich nicht gleichmäßig über die Einkommensgruppen. Eigentümer mit hohem Monatsnettoeinkommen (Median 4.300,- EUR) können mit einer Einsparung von 82 Prozent die Zielvorgabe von 80 Prozent etwas übertreffen. Die Gruppe mit mittlerem Einkommen (Median 3.100,- EUR) erzielt eine Einsparung von 63 Prozent, die Gruppe mit geringem Einkommen (Median 1.400,- EUR) von 44 Prozent. „An diesen Ergebnissen sollte sich eine stetige und schlagkräftige Fördersystematik orientieren“, sagt Kehler.

Maßnahmen- und Technologieoffenheit muss gewährleistet sein
Die Studie zeigt auch: Je günstiger das Kosten-Nutzen-Verhältnis einer energetischen Sanierung aus Sicht der Eigentümer ist, desto wahrscheinlicher wird sie durchgeführt. Die Eigentümer müssen dabei, ohne Nachteile bei der Förderung, auf alle verfügbaren Heiztechnologien und Dämmvarianten zugreifen können. „Für den Klimaschutz ist die CO2-Vermeidung die wichtigste Messgröße. Die Entscheidung, ob CO2 durch den Einsatz effizienzsteigernder Technik oder durch regenerative Energie erreicht wird, sollten wir den privaten Hauseigentümern selbst überlassen“, erklärt Kehler. Schließlich sei eine Verringerung der CO2-Emissionen der einzige Weg, um den Klimawandel aufzuhalten. „Dank der Studie wissen wir jetzt: Je sozialverträglicher und technologieoffener die Politik die Rahmenbedinungen im Wärmemarkt gestaltet, desto mehr können die privaten Hausbesitzer zum Erreichen der Klimaziele beitragen“, resümiert Kehler.

Die Studie „Sanierungsfahrpläne für den Wärmemarkt“ sowie eine begleitende Broschüre stehen unter www.zukunft-erdgas.info zum Download bereit.
Bildquelle:kein externes Copyright

Inertessenverband Erdgas

Kontakt
Zukunft ERDGAS e.V.
Andreas Malachow
Reinhardtstraße 32
10117 Berlin
+49 (0) 30 300 199 1265
andreas.malachow@erdgas.info
http://www.erdgas.info

Pressekontakt:
Infobüro ERDGAS, c/o KOOB Agentur für Public Realtions GmbH (GPRA)
Joachim Ochs
Solinger Straße 13
45481 Mülheim
+49 (0)208 46 96 45 140
presse@erdgas.info
http://www.erdgas.info/presse

Pressemitteilungen

Überzogene Gaspreise: Energiekonzern muss Kunden entschädigen

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS) weist darauf hin: Klausel in „KlassikGas-Verträgen“ der E.ON Hanse offensichtlich unwirksam

Überzogene Gaspreise: Energiekonzern muss Kunden entschädigen

Der DVS hilft geschädigten Anlegern

Erfurt, 5. Juli 2013. Der Energiekonzern E.ON muss 53 Kunden wegen überzogener Gaspreise entschädigen. Ziehen auch andere Kunden vor Gericht, könnten dem Konzern Nachzahlungen in Millionenhöhe drohen. Eine Prüfung der Verträge, so der Deutsche Verbraucherschutzring e. V. ( www.dvs-ev.net ), könne für E.ON-Kunden bares Geld bedeuten.

53 Kunden des Energieversorgers E.ON Hanse gingen wegen überzogener Gaspreise vor Gericht. Die Richter des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg bestätigten, dass E.ON seine Energiepreise zu hoch getrieben hat und verurteilten den Energiekonzern zu einer Rückzahlung von insgesamt 88.000 Euro. Nachdem die E.ON Hanse zunächst Revision beim Bundesgerichtshof angekündigt hatte, wurde diese jedoch zurückgezogen. Die Verbraucherzentrale Hamburg schätzt, dass rund 50.000 weitere, eventuell sogar einige hunderttausend Kunden einen Anspruch auf Rückzahlung haben könnten.

Wer hat Anspruch auf Rückzahlung?

In dieser Sammelklage, die die Verbraucherzentrale Hamburg initiiert hatte, ging es um „KlassikGas-Verträge“ der E.ON Hanse. Darin stand die Klausel: „E.ON Hanse ist berechtigt, die Preise der Preisentwicklung auf dem Wärmemarkt anzupassen.“ Im März 2013 hatte der Europäische Gerichtshof in Luxemburg eine derartige Preisanpassungsklausel in Verträgen der RWE für unwirksam erklärt. Das heißt für Gaskunden, die ihre Rechnungen gekürzt haben, dass sie nichts nachzahlen müssen. Wer Widerspruch eingelegt hat, aber dennoch bezahlt hat, kann diese Überbezahlung zurückverlangen. „Leider reagieren Energiekonzerne meist nur auf gerichtliche Post“, sagt Jana Vollmann, Geschäftsführerin des DVS. „Wir empfehlen deshalb, entsprechende Verträge von einem Rechtsanwalt prüfen zu lassen.“ Betroffene Kunden mit einem „KlassikGas-Vertrag der E.ON“ oder einem anderen Energiekonzern, der sich auch auf eine Preisanpassungsklausel beruft, können sich auch an den DVS wenden, so Vollmann weiter. Damit sollte man sich allerdings beeilen, damit die Verjährung der Ansprüche unterbrochen wird.

DVS hat Arbeitsgemeinschaft „Energie“ gegründet

Der DVS in Erfurt hat die Arbeitsgemeinschaft „Energie“ gegründet. Betroffene Verbraucher können sich der DVS-Arbeitsgemeinschaft anschließen. Die Aufnahme in diese DVS-Arbeitsgemeinschaft kostet lediglich eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von 59,50 Euro (inkl. MwSt.). Die Mitglieder einer DVS-Arbeitsgemeinschaft erhalten eine professionelle Einschätzung (Erstbewertung) ihres Falles bzw. ihrer Unterlagen durch einen spezialisierten Rechtsanwalt.

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)

Kompetente und effektive Unterstützung im Kampf gegen betrügerische Unternehmen.

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS) setzt sich seit Jahren gezielt für die Interessen geschädigter Verbraucher und Kapitalanleger ein. Oberstes Ziel des DVS ist es, einen privaten Verbraucherschutz in Deutschland weiter fest zu verankern, um so die Interessen der Verbraucher konsequent gegen betrügerische Unternehmen durchzusetzen.

Der DVS bündelt unter anderem die Interessen geschädigter Kapitalanleger und setzt diese gegen die schädigenden Unternehmen durch. Als eingetragener Verein arbeitet er mit spezialisierten und erfahrenen Rechtsanwälten zusammen.

Geschäftsstelle Jena
Löbdergraben 11
07743 Jena
Telefon 03641 35 35 04
Fax 03641 35 35 22

Kontakt
Deutscher Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
Jana Vollmann
Langer Berg 7
99094 Erfurt
03641 35 35 04
info@dvs-ev.net
http://www.dvs-ev.net

Pressekontakt:
All4press
Erich Jeske
Martinskloster 3
99084 Erfurt
0361 5506710
info@all4press.de
http://www.all4press.de

Pressemitteilungen

Ökogas und Telekommunikation: SAUBER ENERGIE und freenet kooperieren

Ökogas und Telekommunikation: SAUBER ENERGIE und freenet kooperieren

(ddp direct) Köln/Berlin, 01.03.2011 Seit Februar kooperieren der Ökogasspezialist SAUBER ENERGIE und die freenet Group beim Vertrieb von Energieprodukten. In 500 mobilcom-debitel-Shops in besten Einkaufslagen in Deutschland werden damit ab sofort die Produkte der SAUBER ENERGIE angeboten. Die Kunden können sich dort über die Vorteile sauberer Energienutzung informieren und entsprechende Verträge abschließen.

Geschultes Verkaufspersonal informiert über die verschiedenen Energietarife (fest oder variabel) und die Wechselmöglichkeiten. Mit der Nutzung von Biogas können Kostenvorteile erzielt werden, die im Vergleich zum jeweiligen Grundversorger bis zu 300 Euro jährlich betragen. Außerdem ist eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes möglich.

SAUBER ENERGIE-Geschäftsführer Michael Ruffert sieht viel Potenzial in der neuen Partnerschaft: Wir haben uns für die mobilcom-debitel-Shops entschieden, da uns das gesamte Vermarktungskonzept überzeugt hat und wir mit dem Vertrieb über die Shops nun noch näher mit unseren mehrfach ausgezeichneten Produkten am Endkunden sind.

Die Kooperation mit Freenet wird über den Energievermarkter MFE Energie umgesetzt. MFE-Chef Matthias Felder betont: Mit Saubergas erweitern wir unser Produktportfolio mit einem innovativen, ökologischen Gasprodukt, hinter dem mit der SAUBER ENERGIE ein seriöses, von regionalen Energieversorgern getragenes Unternehmen mit einem mehrfach ausgezeichneten Service steht. Felder sieht vor allem in den neuen Vertriebs- und Marketingansätzen der SAUBER ENERGIE einen Grund, warum die freenet Group eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Ökogasanbieter anstrebt.

Mit Biogas hat sich SAUBER ENERGIE auf ein Produkt spezialisiert, das im Zuge des Klimaschutzes immer stärker an Bedeutung gewinnen wird. Biogas ist als regenerativer Energieträger geeignet, die großen Emissionsminderungspotenziale im Wärmemarkt zu heben. Speziell für Großkunden bietet die SAUBER ENERGIE einen Klimatarif an, bei dem die CO2-Emissionen der Gasverbrennung durch CO2-mindernde Klimaschutzprojekte wieder ausgeglichen werden.

Preisstudien belegen immer wieder, dass Biogas nicht teurer sein muss als konventionelles Gas. Ökologie und Wirtschaftlichkeit sind also keine Gegensätze.

Die SE SAUBER ENERGIE GmbH & Co. KG mit Sitz in Köln ist ein neuer Player im bundesweiten Gaswettbewerb. Ihr Geschäftsmodell ist es, umweltfreundliche Gasprodukte günstig anzubieten. SAUBER ENERGIE wurde von sechs Regionalversorgern aus NRW und Hessen gegründet, um ihre Kräfte für den deutschlandweiten Ökogasvertrieb zu bündeln. Mit über 13.000 Kunden bundesweit ist die SAUBER ENERGIE aktuell die Nummer 3 unter den deutschen Ökogasanbietern.

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/o6sbix

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://themenportal.de/energie/oekogas-und-telekommunikation-sauber-energie-und-freenet-kooperieren-93122
=== SAUBER GAS – Endlich wird Bio Gas günstig ===

Die SE SAUBER ENERGIE GmbH & Co. KG mit ihrem innovativen Produkt SAUBER GAS ist der neuer Player im bundesweiten Gaswettbewerb, der seit dem 05.02.2010 Privathaushalte und Gewerbekunden mit umweltfreundlichen Gasprodukten beliefert. SAUBER ENERGIE positioniert sich mit diesem Angebot, das sich durch die Kombination von konsequenter Ökologie und Wirtschaftlichkeit auszeichnet.

SAUBER ENERGIE ist eine Vertriebsgesellschaft, die von sechs Regionalversorgern aus NRW und Hessen gegründet wurde, um ihre Kräfte für den bundesweiten Gasvertrieb zu bündeln.

SAUBER GAS bietet einen Ökogas-Tarif, der einen Biogas-Anteil von 5 Prozent garantiert und in den nächsten Jahren kontinuierlich ausgebaut wird.

Großkunden können zwischen dem Ökogas-Tarif und dem Klima-Tarif wählen.

Der Klima-Tarif sorgt dafür, dass die CO2-Emissionen, die z.B. durch eine Gasheizung entstehen, durch CO2-mindernde Klimaschutzprojekte wieder ausgeglichen werden. SAUBER ENERGIE unterstützt das Umwelt-Projekt „Wasserkraftwerk am Buritis“.
SE SAUBER ENERGIE GmbH & Co. KG
Achim Heinze
Bayenthalgürtel 9
50968
Köln
achim.heinze@sauberenergie.de
0221-93731-363
www.sauberenergie.de