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Neue Generation des Explosionsschutzschiebers RSV

RICO Sicherheitstechnik AG launcht Weiterentwicklung zur Explosionsentkopplung

Neue Generation des Explosionsschutzschiebers RSV

RICO entwickelte den Explosionsschutzschieber RSV weiter

Mit der aktualisierten Version des Explosionsschutzschiebers RSV bringt die RICO Sicherheitstechnik AG eine Produktoptimierung auf den Markt, bei der sowohl die Wartungsfreundlichkeit und Langlebigkeit verbessert, als auch die Einsatzgebiete erweitert wurden. „Im Zuge der Weiterentwicklung konnten wir Neuerungen einbringen, die unseren Kunden gleichermaßen technische sowie finanzielle Vorteile verschaffen“, erklärt Aleksandar Agatonovic, stellvertretender Geschäftsführer des Unternehmens die verbesserten Produkteigenschaften des RSV und konkretisiert, dass die neue Generation des Explosionsschutzschiebers nicht nur ein hohes Sicherheitslevel, sondern auch eine besonders einfache Handhabung bietet.

Der Explosionsschutzschieber RSV ist der schnellste am Markt und wird dort eingesetzt, wo Rohrleitungen Anlagenteile miteinander verbinden. Kommt es zu einer Explosion, wird diese von Druck- bzw. Flammensensoren detektiert. Letztere aktivieren einen Gasgenerator und veranlassen durch den erzeugten Druck die unmittelbare Schließung des Schiebers. „Die aktualisierte Version des RSV ist für organische Stäube, Gase aus den Gasgruppen IIA und IIB, hybride Gemische sowie metallische Stäube zugelassen und seitens der FSA zertifiziert“, betont Agatonovic. Darüber hinaus besteht er im Gegensatz zum Vorgängermodell ausschließlich aus Edelstahl und weist so keine Anfälligkeit für Korrosion auf. Dies ist jedoch nur einer der Gründe, warum er ohne weiteres in Außenbereichen installiert werden kann. Denn der Explosionsschutzschieber wurde zudem gemäß der Schutzklasse IP65 zertifiziert und ist somit resistent gegenüber Umwelteinflüssen wie Staub oder Feuchtigkeit. Hinzu kommt ein allgemein geringerer Wartungsaufwand: Dieser wird nicht zuletzt durch das um 50% reduzierte Eigengewicht des Schiebers sichergestellt, welches die Montage und das Handling deutlich einfacher gestaltet. Darüber hinaus ist der Aufbau des RSV so konstruiert, dass er nach erfolgter Wartung ohne großen Aufwand wieder zusammenzubauen ist. Auch die Downtime im Prozess ist damit klar definiert. In einer speziell für die Pharmaindustrie entwickelten Variante verfügt er zusätzlich über eine neue Kabeldose sowie ein Gehäuse für die Elektronik, welche den hohen Hygieneanforderungen gerecht werden.

Abgesehen von den Optimierungen in der Konstruktion des Explosionsschutzschiebers RSV machen sich die Neuerungen auch im Falle einer Auslösung für den Kunden deutlich bemerkbar. Hier werden Prozessunterbrechungen auf ein absolutes Minimum reduziert, da sämtliche Bauteile für eine schnelle Wiederinbetriebnahme standardmäßig im Lieferumfang enthalten sind. Abgerundet wird das Produkt durch Verbesserungen im Bereich der Überdruckanwendung – für diese ist der RSV-G selbst in seiner Basisausführung einsetzbar. Ein besonderes Highlight im Zuge der Markteinführung stellt zudem die verkürzte Lieferzeit des Produktes dar: „Bei normalem Bestellaufkommen wurde diese auf lediglich vier Wochen reduziert – und dass, obwohl jedes Produkt kundenspezifisch gefertigt wird!“, resümiert Agatonovic.

Know-how for safety
Die in Herisau in der Schweiz ansässige RICO Sicherheitstechnik AG entwickelt und vertreibt seit 1988 unterschiedliche Komponenten zur Explosionsentkopplung. Mit Hilfe hochwertiger Produkte wie Explosionsschutzventile (Ventex®) und Explosionsschutzschieber sichert das Unternehmen Betriebe und schützt industrielle Anlagen vor der Ausbreitung von Explosionen. Die Lösungen kommen überwiegend in der Pharmaindustrie, Chemie/Petrochemie, in Forschungslabors, Silos, Mühlen, Trocknern und Abscheidern sowie Absauganlagen zum Einsatz. Darüber hinaus gehören auch Luftabsperrklappen, die Lüftungskanäle 100% gasdicht absperren können und den seltenen Vorteil bieten, die Dichtigkeit im eingebauten Zustand einfach zu überprüfen, zum Portfolio der Spezialisten. Mögliche Anwendungsgebiete hierfür sind unter anderem die Pharmaindustrie (z.B. Isolatoren), Kernkraftwerke, Militär/Zivilschutz, Chemie/Petrochemie, Forschungslabors oder auch Spitäler. Dabei steht die Sicherheit immer an erster Stelle. Zuverlässigkeit, Erfahrung, Innovation und Flexibilität sind Eigenschaften, die Rico Sicherheitstechnik AG ebenso auszeichnen, wie die Berücksichtigung individueller Wünsche oder die Entwicklung von Sonderausführungen. Auch die Beratung und Unterstützung der Kunden bei der Wahl der passenden Komponenten wird seitens eines Expertenteams gewährleistet. Die Rico Sicherheitstechnik AG ist nach ISO 9001:2008 und ATEX Richtlinie 94/9/EG zertifiziert. Im Bereich Explosionsschutz wird für jede Komponente eine ATEX-Baumusterprüfung unter verschiedensten Prozessbedingungen durchgeführt und auch bei den gasdichten Luftabsperrklappen führt das Unternehmen verschiedene, zum Teil kundenspezifische Qualitätstests durch. Diese richten sich nach den Anforderungen der jeweiligen Anwendung. Grundsätzlich wird bei Rico Sicherheitstechnik AG jedes einzelne Produkt endgeprüft. Dieser Grundsatz garantiert seit über 25 Jahren höchste Qualität für maximalen Sicherheitsanspruch.

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Brennstoffzelle – Zukunftstechnologie in der Instandhaltung?

Unterbrechungsfreie Stromversorgung – Start der FVI Projektinitiative bei AluNorf

Unter Beteiligung aus Industrie, Forschung und der Nationalen Organisation Wasserstoff-und Brennstoffzellentechnologie (NOW), Berlin startete das Forum Vision Instandhaltung (FVI) am 19.Januar 2011 das Projekt „Brennstoffzelle und Instandhaltung“. Das Ziel ist es, die Potentiale der Brennstoffzellentechnologie für die industrielle Instandhaltung zu erforschen und aufzuzeigen. Die unter massgeblicher Beteiligung der Aluminium Norf GmbH (AluNorf), Neuss, vom FVI moderierte Projektgruppe wird im Laufe einer 2-jährigen Projektzeit die Frage beantworten, mit welchem Nutzen die Brennstoffzellentechnologie in der industriellen Instandhaltung eingesetzt werden kann. Ausgang ist eine Testinstallation bei der AluNorf, Neuss. Im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP), wird der Einsatz eines Brennstoffzellensystems für die unterbrechungsfreie Notstromversorgung getestet. Seit Juli 2010 werden der Feuerwehrleitstand, die Sanitätsstation und der Krisenleitstand alternativ über eine Brennstoffzelle versorgt.
Vielversprechender Feldversuch.
Harald Neuhaus, FVI: „Der schon jetzt vielversprechende Feldversuch soll zeigen, welche Möglichkeiten die Brennstoffzellentechnologie der industriellen Instandhaltung gegenüber den konventionellen Stromversorgungssystemen, wie beispielsweise Batterien und Dieselgeneratoren, bieten kann“. Im Vordergrund der Untersuchungen stehen Umweltfreundlichkeit, Energieeffizienz und Kostenersparnis. Im Test sollen praktische Erfahrungen gesammelt werden zur Handhabbarkeit, der Verfügbarkeit, der Wartbarkeit, der Instandhaltbarkeit und zum Lebenszyklus. Es soll herausgefunden werden, ob die Brennstofftechnologie für die Schwerindustrie markt-und lauffähig ist. AluNorf setzt ein modulares Brennstoffzellensystem der Firma Rittal ein, das aus drei PEM-Brennstoffzellen mit je 2,5 kW Ausgangsleistung besteht. Die Umsetzung der erzeugten Gleichspannung in Wechselspannung erfolgt durch zwei Inverter.
Nutzenorientierung: Erfahrungsaustausch unter Anwendern fördern, technische Anforderungen für unterschiedliche Branchen formulieren, Netzwerk bilden (für Industrie, Verbände, Forschungseinrichtungen und Politik), Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen und eine Konferenz zum Thema „Brennstoffzelle und Instandhaltung – Fuel Cell for Maintenance“ für 2011 planen. Das nächste Treffen der Projektgruppe findet am 10. März 2011 in Wiesbaden bei der H2BZ Initiative Hessen statt. ?
Gründungsmitglieder der Initiative aus Forschung, Lehre und Industrie:
Aluminium Norf GmbH, Neuss
BASF, Ludwigshafen
Fachhochschule Gelsenkirchen EnergieInstitut
flow-advice, Wiesbaden
H2BZ Hessen-Initiative, Wiesbaden
Flyeralarm GmbH, Würzburg
Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich
Forum Vision Instandhaltung e.V., Essen
Hochschule Rhein Main, Wiesbaden
Hydro Aluminium Rolled Products GmbH Hamburg
Hydrogenics GmbH, Gladbeck
NOW GmbH, Berlin
ProPuls GmbH, Gelsenkirchen
Rittal GmbH & Co. KG, Herborn

FVI-Forum Vision Instandhaltung – Das Netzwerk der Instandhalter

Die industrielle Instandhaltungsbranche zählt zu den volkswirtschaftlich stärksten
Industriezweigen mit einem Direktvolumen im dreistelligen Euro-Milliardenbereich ** – allein in Deutschland. Getragen wird das FVI von mehr als 300 Mitgliedern aus Mittelstand, Großindustrie, Wissenschaft und Politik. Wissensvermittlung und das Aufzeigen von Zukunfttrends auf dem Gebiet der zuverlässigkeitsabhängigen Instandhaltung sind die besonderen Anliegen der gemeinnützigen Organisation.Geführt wird das FVI von einem ehrenamtlichen Vorstandskollegium.
Über die virtuelle Integrationsplattform Instandhaltung-IPIH erfolgt Erfahrungsaustausch, Kommunikation und Vermittlung von vorhandenen Wissenspotential. Die Sensibilisierung der Anwender und des Führungspersonals für die Sicht der Instandhaltung – vom Kostenfaktor zum Wettbewerbsfaktor – als Teil der Wertschöpfungskette wird aktiv betrieben.
Das FVI ist initiativ bei Politik, Industrie und Lehre zur Schaffung des neuen Berufsbildes „Instandhalter“. Die ersten Studiengänge starten in 2010.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Instandhaltungsthemen „Wertschöpfung“, „Tribologie-Verschleisstechnik“, „RFID-Radio Frequenz Identifikation“ , „Facility Management“, „Energieeffizienz“ , „Arbeitssicherheit“, „Brennstoffzellen“ in der industriellen Instandhaltung und der „Mobilen Instandhaltung“.
Mittelfristig strebt das FVI die Stärkung der Brancheninteressen auf nationaler sowie europäischer Ebene an.

** Quelle: Statistisches Bundesamt, VFI-VDMA, Fraunhofer IML und WZL, 03/2006

Foto Brennstoffzelle 1AluNorf
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