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Gesundheit/Medizin

Weltkrebstag 2019: Motto „Ich bin und ich werde“

Jedes Jahr am 4. Februar findet er statt: der 2006 ins Leben gerufene Weltkrebstag. Er hat zum Ziel, direkt und indirekt betroffene Menschen über das Thema Krebs aufzuklären. 2019 standen die Möglichkeiten der Krebsprävention und der Krebsfrüherkennung im Mittelpunkt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den aktuellen Entwicklungen auf den Gebieten der Diagnose, der Therapie und der Nachsorge. Das diesjährige Motto ist ein Aufruf, den persönlichen Lebensstil zu überdenken und ihn gegebenenfalls zu ändern. Jeder kann „Ich bin und ich werde“ ganz individuell ergänzen.

Über die Initiatoren und Institutionen informiert Sie der Lofty Magazin-Beitrag Der Weltkrebstag 2018 macht Mut vom 7. Februar 2018 ausführlich. Dort finden Sie auch zahlreiche aktuelle Zahlen und die entsprechenden Links. An dieser Stelle nun möchten wir Ihnen einige Beispiele für die Interpretation des Mottos „Ich bin und ich werde“ geben. Lassen wir die Personen selbst sprechen.

Ich bin Arzt/Ärztin …

„Ich bin Arzt/Ärztin und ich werde erkrankten Menschen bestmöglich helfen.“ Zum Zeichen trage ich die rosa Schleife der Solidarität. Zugegeben, mit meinem Statement lege ich das Motto relativ weit aus. Doch lassen Sie mich kurz erklären, was ich unter „bestmöglich“ verstehe: Ich kann allen Patienten und Patientinnen nur empfehlen, sich bei erfolgter Diagnose nach einem modernen Krebszentrum zu erkundigen. Wir wissen heute, dass Krebs nicht gleich Krebs ist und die Wissenschaftler dort verstehen, wie das Immunsystem eines Menschen mit dieser Erkrankung interagiert. Spitzenzentren wenden Immuntherapieverfahren an, die zu einer sehr viel besseren Prognose führen. Und das Beste: Ein solches Therapieverfahren steht auch Kassenpatienten zu.

Quelle: Prof. Dirk Jäger, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen, aus Heidelberg, im Gespräch mit Klaus Kleber, ZDF heute journal, 4.2.2019

Die Deutsche Krebshilfe fördert 13 Spitzenzentren, bei denen der Schwerpunkt neben der Patientenversorgung auf Forschung und Lehre liegt. Zusammen mit den Organkrebszentren und Onkologischen Zentren bilden sie ein Netzwerk, um Krebspatienten in Deutschland nach einheitlich hohen Qualitätsstandards zu behandeln.

Quelle: aerzteblatt.de, 12.07.2018

Ich bin gesund …

„Ich bin gesund und ich werde alles tun, um gesund zu bleiben.“ Manche mehr, manche weniger – doch eigentlich haben wir alle Angst der Diagnose Krebs. Die gute Nachricht: Wir können selbst etwas tun. Sogar sehr viel, wie der Medizin-Nobelpreisträger Harald zur Hausen bereits 2010 am Weltkrebstag betonte: „Durch eine langfristige Umstellung der Lebensgewohnheiten lassen sich annähernd die Hälfte aller Krebserkrankungen vermeiden.“ Das spornt doch an, nicht wahr?

Über Infobroschüren informiert Sie der Abschnitt „Was man selbst tun kann“ unseres Beitrag Der Weltkrebstag 2018 macht Mut. In Kürze beschäftigt sich das Lofty Magazin ausführlich mit den Empfehlungen des Europäischen Kodex zur Krebsbekämpfung. Lesen Sie dort, wie Sie das Erkrankungsrisiko selbst senken können.

Ich bin übergewichtig …

„Ich bin übergewichtig und ich werde abnehmen“. Ich gehöre zu den 37 Prozent der deutschen Frauen mit Übergewicht. Bei den Männern ist sogar mehr als jeder zweite zu dick. Das sind erschreckende Zahlen. Jetzt bin ich fest zum Abnehmen entschlossen, denn mein erhöhter Körperfettanteil begünstigt mindestens 13 Krebsarten. Dazu zählen auch Tumore in der Brust, den Eierstöcken und der Gebärmutterschleimhaut sowie das Multiple Myelom.

Quelle: Deutsche Krebshilfe, Pressemitteilung zum Weltkrebstag 2019, 31.01.2019

Ich bin an Krebs erkrankt …

„Ich bin an Krebs erkrankt und ich werde kämpfen.“ Ich weiß, wo ich mich informieren kann und dass meine Krankenkasse mir auch finanziell hilft. Zum Beispiel erhalte ich viele Perücken zum Nulltarif – einfach auf Rezept. Bei Lofty Zweitfrisuren ist es leicht, das passende Modell zu finden.

Und wenn’s mal keine Perücke sein soll, finde ich dort auch die besonders bequemen Varianten: Turbane & Caps.

Ich bin fest entschlossen, mich nicht unterkriegen zu lassen. Ich werde mit allen Mitteln gegen den Krebs kämpfen. Das ist nicht leicht. Mut hat mir auch die Lofty Weihnachtsgeschichtegemacht. Darin stimme ich Marion zu:  Harmonie im Umfeld lässt den Zustand manchmal vergessen und neuen Lebensmut schöpfen.

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Weltkrebstag: Auch Nicht-Raucher können ein hohes Lungenkrebs-Risiko aufweisen

München, 4. Februar 2019 – Der heutige Weltkrebstag hat das Ziel, das Bewusstsein über Behandlung, Erforschung und Vorbeugung von Krebserkrankungen zu steigern. Viele wissen nicht, dass Radon die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs ist. Das radioaktive Gas kommt natürlich auf der Erde vor und gelangt durch Fundamente, Wasserleitungen und Rissen in den Wänden in Häuser und Wohnungen. Bei zu hoher Konzentration kann Radon das Risiko für Lungenkrebs erhöhen, auch wenn man Nichtraucher ist.

So geschehen ist es bei der ehemaligen US-Eishockeyspielerin Rachael Malmberg (33), die Teil des 22-Olympia Eishockey Teams war. Im April 2017 wird bei der jungen Frau Lungenkrebs im vierten Stadium festgestellt, obwohl die Sportlerin einen gesunden Lebensstil führt und strikte Nichtraucherin ist.

Nachdem Rachael Malmberg mehrere Monate lang unter Rückenschmerzen litt, suchte sie einen Arzt auf. Dieser diagnostizierte den Krebs und es begann die Suche nach den Gründen und Ursachen. Als die ehemalige Sportlerin von Radon erfährt, misst sie die Konzentrationen des Gases mit Hilfe von Airthings Geräten in ihrem Elternhaus und der derzeitigen Wohnung mit alarmierenden Ergebnissen. Die Radon-Messung ergab einen Radon-Wert von 7,9 Picocurie pro Liter (pCi/L) im Elternhaus und 6,9 pCi/L im momentanen Heim. Das entspricht 292,3 Becquerels pro Kubikmeter (Bq/m³) und 255,3 Bq/m³. Das Krebsrisiko wächst bereits um 10% je 2,7 pCi/L bzw. 99,9 Bq/m³. Somit war Rachael Malmberg einem um etwa 25-30% erhöhtem Krebsrisiko ausgesetzt, ohne es zu wissen. Lesen Sie das ganze Fox-Interview mit Rachael Malmberg hier.

Über die Radon-Weltkarte von Airthings kann in Echtzeit beobachtet werden, wie hoch der momentane Radon-Wert in der eigenen Region ist: www.radonmap.com.

Airthings macht es sich zur Aufgabe, das Bewusstsein über die Gefahren von Radon in der Gesellschaft zu steigern und Menschen die Kontrolle über ihre Raumluftqualität durch einfache, erschwingliche und genaue Lösungen zu geben. Informationen zu Radon und weitere Schadstoffe in unserer Luft und wie Sie die Luftqualität in Ihren vier Wänden verbessern können, finden Sie auf www.airthings.com.

Airthings ist ein norwegisches Technologieunternehmen, das sowohl professionelle, als auch verbraucherorientierte Technologien entwickelt und herstellt. Diese Produkte haben die Art und Weise, wie Menschen Radon und andere gefährliche Luftschadstoffe in Innenräumen überwachen und analysieren, völlig verändert. Die Produkte des 2008 gegründeten Unternehmens haben die Radon-Erkennung einfach, genau und benutzerfreundlich gemacht – all das sind aktuelle Herausforderungen bei anderen Lösungen auf dem Markt. Airthings hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen auf der ganzen Welt die Kontrolle über ihre Raumluftqualität (engl. indoor air quality, IAQ) durch einfache, erschwingliche und genaue Lösungen zu gewährleisten. Weitere Informationen finden Sie unter www.airthings.com

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Bildquelle: Rachael Malmberg

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Am 4. Februar ist Weltkrebstag

Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) gGmbH sucht Stammzellspender

Am 4. Februar ist Weltkrebstag

Die Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) gGmbH macht anlässlich des Weltkrebstages am 4.Februar darauf aufmerksam, dass noch viele Stammzellenspender fehlen, um eine weltweite Versorgung mit den lebensrettenden Stammzellen zu sichern.

„Wir können. Ich kann“. Getreu dem weltweiten Motto ist Engagement von Jedermann im Kampf gegen Krebs gefragt. Ob als Einzelperson oder im Team, jeder kann etwas gegen die heimtückische Krankheit Krebs – zu der auch Leukämie gehört – tun.
Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Leukämie. Viele von ihnen können nur mithilfe einer Stammzelltransplantation überleben. Hierfür werden Stammzellenspender benötigt. Die DSD setzt sich täglich dafür ein, junge potentielle Stammzellenspender zu gewinnen. Es ist wichtig dass sich so viele Stammzellspender wie möglich typisieren und registrieren lassen, denn die Übereinstimmung der genetischen Merkmale zwischen Spender und Empfänger sind unabdingbar, sonst könnte eine Stammzelltransplantation nichts bewirken. Im Gegenteil: der Patient würde versterben.

Die Wahrscheinlichkeit der genetischen Übereinstimmung zwischen zwei nicht-verwandten Menschen liegt bei 1: 600-1:1.000.000.000.000. Wer sich die Zahlen auf der Zunge zergehen lässt, versteht, warum so viele Spender wie möglich registriert sein müssen. Übrigens nennt man die Menschen, deren Merkmale nahezu gleich sind auch „genetische Zwillinge“.

Leukämie kann jeden treffen. Wer helfen will, und als Stammzellenspender weltweit zur Verfügung stehen möchte, kann sich schnell und unkompliziert bei der DSD registrieren:
http://www.deutsche-stammzellspenderdatei.de/entnahmeset/
Die DSD führt außerdem Typisierungsaktionen in Unternehmen durch.
Interessierte Unternehmen finden Möglichkeiten zur Unterstützung der DSD hier: http://www.deutsche-stammzellspenderdatei.de/partner/
Da Typisierungsaktionen in Deutschland ausschließlich aus Spendengeldern finanziert werden müssen, sind auch Geldspenden herzlich willkommen. Unkompliziert und schnell geht es auf dem Projekt der DSD auf dem Online-Spendenportal betterplace:
https://www.betterplace.org/de/projects/22514-mit-geldspenden-gegen-leukamie-stammzellspender-retten-leben

Die DSD sucht nicht nur am Weltkrebstag engagierte Menschen in ihrem Kampf gegen Leukämie. Denn „Hilfe für Blutkrebs-/Leukämie- und Tumor-kranke zu leisten und mit Hilfe der registrierten Spender LEBEN zu SCHENKEN – das ist und bleibt Ziel der Deutschen Stammzellspenderdatei (DSD) gGmbH.“ (Heinz Robens, Geschäftsführer der DSD)

Die DSD ist die achtgrößte von insgesamt 26 Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien in Deutschland. Mit über 100.000 registrierten Spendern leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Leukämie.

Jede Stammzellspenderdatei ist gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Spenderdaten (anonymisiert) dem Zentralen Knochenmarkspenderregister (ZKRD) zur Verfügung zu stellen und leistet so ihren Beitrag zur Rettung von Leben. Dennoch unterscheiden sich die unterschiedlichen Institutionen in ihren Arbeitsweisen.

Die Prioritäten der DSD liegen auf Know-how, Erreichbarkeit und Service. Ebenso selbstverständlich ist die hohe Qualität der technischen Verfahren zur genetischen Typisierung.

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Altener Damm 50
06847 Dessau-Roßlau
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www.deutsche-stammzellspenderdatei.de

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PM Weltkrebstag/World Day of Cancer 04.02.2016

„Liebe – Lust – Prostata. Frühe Diagnose rettet Leben“ von Friedrich Zimmermann

PM Weltkrebstag/World Day of Cancer 04.02.2016

Coverbild (c) Friedrich Zimmermann 2015. Reinhold Begas. Centaur und Nymphe, 1881-1886. (Detail) (Bildquelle: (c) Friedrich Zimmermann 2015)

Berlin, 3. Februar 2016. Unsicherheit ist einer der häufigeren Begleiter auf des Menschen Lebensweg. Das ist auch ok – allerdings kommt es immer auf die Perspektive an. Am 4. Februar ist Weltkrebstag/World Day of Cancer – das gefürchtete Wort „Karzinom“ verbinden wir mit -idealerweise weit entfernten- unzähligen (Schicksals-)Berichten, Fachliteratur oder Konferenzen.
Die beste Idee, um diesem weltumspannenden Thema mutig gegenüber zu treten und einen eigenen intimen Umgang damit zu finden, ist auch hier eine lebensbejahende Einstellung. Und Offenheit gegenüber den Informationen. Im Fokus: Früherkennung.

Dass es eben nicht tödlich enden muss, legt in seinem Buch „Liebe – Lust – Prostata. Frühe Diagnose rettet Leben“ der Journalist Friedrich Zimmermann dar. Die Schilderungen des ehemaligen Patienten spiegeln eine persönliche Erfahrung wider: vom ersten Schock nach der Diagnose über die Unsicherheit, welchen ärztlichen Rat Mann befolgen sollte, bis hin zur Begegnung auf dem partnerschaftlichen Parkett, der OP, der Nachsorge und einer neuen Bedeutung von Viagra. Persönlich können sie für jede/-n werden, weil all diese Entscheidungen immer mehrere Familien-Menschen betreffen. Es geht ans Eingemachte – und nein, Kürbiskerne helfen null!
Zimmermanns essayistischer Bericht seines erfolgreichen Wegs wird in der zweiten Jahreshälfte erscheinen und angereichert sein mit einem wichtigen Findex/Stichwortverzeichnis sowie Interviews mit bedeutenden europäischen Ärzten (*s.u.). Nicht nur zum Verfahren der Früherkennung und den besten Behandlungsmethoden von Prostatakrebs befragt er sie, sondern gemeinsam stoßen sie wieder und wieder darauf, „warum Männer so sind, wie sie sind“ und welche bedeutungsvolle Rolle den Partnerinnen zukommt.
„Warum haben die meisten Männer Angst davor, sich von einem Arzt untersuchen zu lassen?“ „Was ist ein Screening?“
„Warum ist es gesellschaftlich „zulässig“, dass Männer an einem Herzinfarkt sterben, nicht aber an Diabetes oder Krebs?“
„Warum gehen Jungs nirgendwo hin, während Mütter ihre Mädchen ab dem 13. Lebensjahr zur gynäkologischen Untersuchung und Aufklärung begleiten, wo sich diese zeitlebens betreut fühlen können?“ Auch Jungen hätten gerne einen unabhängigen Ort, um ungehemmt Fragen zu Körper und Sexualität zu stellen, was am besten ein Urologe übernehmen kann.
„Wenn alle großangelegten Vorsorgekampagnen der vergangenen 40 Jahre als erfolglos einzustufen sind, weil noch immer nur etwa 16% Männer zur Vorsorge gehen, wo sollte dann endlich neu angesetzt werden und was sind „Jungensprechstunden“ (Dr. med. W. Bühmann/Sylt)?“
„Lieber tot als impotent!“ oder weniger ent-täuschend: „Lieber krebsfrei leben, als potent sterben!“ – Wo liegt die Täuschung?
Fragen an den Autor leitet die Redaktion gerne an das Büro Textwissen weiter. (Text: Jana Noritsch) (Bildrecht: Friedrich Zimmermann, Berlin, 2015, Buchcover)

Abdruck kostenfrei; um ein Belegexemplar/Link wird gebeten (textwissen@berlin.de).

* Im Interview waren u.a.:
Dr. med. Dorfinger (Wien) zum PSA-Marker/Screening und der kassenärztlichen Anerkennung in Österreich, aber auch zur Rolle der Frau/Partnerin in Bezug auf die Vorsorgeuntersuchung des Mannes.
Dr. med. Bühmann (Sylt) bspw. zu www.jungensprechstunde.de , einer tollen Plattform für sämtliche Themen, die junge Männer interessieren.
Zitiert wird ferner aus den Ratgebern der Deutschen Krebshilfe und im Findex u.a. englischsprachige Journale, Kongress- und Konferenzunterlagen.

Zitate des Autors (mit Genehmigung entnommen aus dem Manuskript
„Liebe – Lust – Prostata. Frühe Diagnose rettet Leben“ von Friedrich Zimmermann)
-bei Verwendung: bitte unbedingt kennzeichnen-

S. 1-2: (…) Ungewollt wird jeder Mann, jede Frau, jedes Paar irgendwann von einem Organ hören, dass da Prostata heißt. Die umständliche deutsche Beschreibung ist noch weniger bekannt: Vorsteherdrüse. Das hört sich schon schrecklich an, wie das Klischee vom alten Mann. Anrüchig. (…) Doch schleichend, nach den Jahren unbeschwerter Lust und Liebesglut, beginnen die Zweifel, ob man/frau sich den Fragen rund um die Prostata stellen sollte. Es geht nicht nur um Altmännerängste, nicht nur um witzelnden Komiker im Unterhaltungsprogramm. Seriös gefragt: Was passiert da eigentlich beim Mann? Wenn in der Werbung vor den Sieben-Uhr-Nachrichten im ZDF über Harndrang beim Mann geredet wird? Wenn die Reklame für Arzneien plötzlich ins Auge springt, die sich an Grauhaarige im besten Alter wendet? Wenn von Frauen das Prostata-Karzinom in der Apothekerzeitung zum ersten Mal wahrgenommen wird? Statistisch gesehen ist zwar „nur“ jeder dritte Mann, von 10.000 untersuchten Männern, betroffen. Das zur Beruhigung. (…) / Am Anfang war das Wort oder Entmystifizierung eines Tabus
Am Ende der Personalversammlung meldete sich John noch einmal zu Wort. Der Mitsechziger, bekannt für seine sprachlich pointierten Einwände, möchte eine Erklärung abgeben. Nicht nur eine private, sondern eine intime. Die Anwesenden, die längst auf dem Sprung sind den Raum zu verlassen, ihre Aktendeckel in der Hand haltend, horchen auf. Der Kollege liebt eine klare Sprache. In Bruchteilen einer Sekunde, als das Wort intim fällt, liegt Spannung in der Luft: „Am Montag wird meine Prostata operativ entfernt.“ Schweigen, Schockstarre, Räuspern, Stottern beim Institutsleiter, der als erster meint, etwas sagen zu müssen. John unterbricht ihn und schaut uns an: „Jeder hat schon davon gehört, keiner redet bei uns offen darüber. Ich will mich den Fragen stellen. Am Wochenende könnt ihr mich in der Klinik besuchen.“ Ein Tabubruch in Südafrika. Selbst nach Überwindung der Apartheid als Staatsräson spricht noch niemand öffentlich über Sexualität, auch nicht unter Kollegen.
Prostata bedeutet doch auch Sex? Diese Gleichung geht nicht nur mir durch den Kopf. John, ein gut aussehender Mann mit Charisma ist beliebt. Seit ein paar Jahren erneut verheiratet mit Charlotte, einer wesentlich jüngeren, attraktiven Frau aus den Niederlanden. Jeder hier kennt die beiden als glückliches Paar. Assoziationsketten wirbeln durch den Kopf. Was nun? (…)

S. 13: Bin ich früher zum Arzt gegangen, dann mit Selbstvertrauen. Der Arzt musste mir meistens nur sagen, woher die Beschwerden oder Schmerzen kommen, eine Diagnose stellen. Mein Vertrauen in die Selbstheilungskräfte des Körpers war recht stabil. So richtige Angst hatte ich nicht. Mein relativ gesundes Leben beruhigte mich, dass alles wieder gut wird. Das ist nun anders. Der Befund Krebs in der Prostata hat dieses Selbstvertrauen erschüttert. Gesundes Leben hin, Selbstheilungskräfte her, warum dann Krebs? Ursachen, Gründe für diesen Krebs sucht die Wissenschaft immer noch. Ich fühle mich nicht mehr so selbstsicher. Zumal ich jetzt anders in mich hineinhorche: Hier ein kleiner Schmerz, da ein Zipperlein, dort knirscht es, sind das möglicherweise Anzeichen für mehr Krebszellen im Körper? Die totale Verunsicherung, zumal ich früher schon zur Hypochondrie neigte. Wer so gesund ist wie ich, den bringen leichte Schmerzen oder akute Beschwerden aus dem Rhythmus. Das Image als „Strahlemann“ bekommt Risse. (…)

S. 16: (…) Mein Freund Peter bringt es noch einmal auf den Punkt: Warum hast du dich für die Operation entschieden und nicht für die anderen Möglichkeiten? Hier geht es um Krebs, nicht um einen Krebsverdacht. Ich will, dass der Tumor entfernt wird, radikal und endgültig. Dr. Mayer, der Operateur sagt, dass er eine solche Möglichkeit sieht. Alle anderen Methoden, z.B. Bestrahlungen, Seeds oder Hormontherapie, können den Tumor treffen und zerstören, wenigstens das Wachstum verzögern. Können (!) – aber es besteht auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich die „bösen“ Zellen von den Strahlen nicht beeindrucken lassen. Der Tumor bleibt, ruht, schläft oder zieht sich zurück. (…) Die Ungewissheit würde mich zu sehr und immer neu belasten. Peter versteht meine Entscheidung. (…)

S. 22-23: (…) Dr. Stein ist ein sympathischer Mensch, der sich freut, dass seine ehemaligen Kollegen an ihn denken und dass ich wohl alles gut überstanden habe. Ich erzähle ihm, dass die Rentenversicherung die Anschlussheilbehandlung (AHB) in Bad Wildungen genehmigt hat. Mein neuer Urologe meint, dass sei das Mekka für Patienten wie mich. Dort kenne man sich aus, man habe viel Erfahrung und das Personal macht mich wieder fit. Ich reise mit der Bahn nach Bad Wildungen. Wichtige Frage beim Packen: Wie viele Windeln muss ich für vier Wochen mitnehmen? Der Koffer fährt per Kurier voraus. (…) Ich male mir ein Schild: GEDULD! – mit rotem, großem Ausrufungszeichen. Darunter eine Ablage für die Pillen, nach Tagen eingeteilt. Jedes Medikament eine neue Geduldsprobe. Das mit der Potenz geht wahrscheinlich schneller. Es passiert nun mal im Kopf; dort sitzt der Sexualtrieb. Wenn ein Nervenbündel bei der OP geschont wurde, kann die post-operative Erektionsstörung langsam überwunden werden. Im Patientenratgeber der Klinik sprechen die Autoren von einer sexuellen Funktionsstörung (hier Gliedversteifung Impotentia coeundi – erektile Dysfunktion = Erektionsstörung). Zur Wiederherstellung der Potenz gibt es Medikamente. (…)

S. 35-36: (…) Ein Mann, so scheint es, ist nur dann ein richtiger Mann, wenn keine Zweifel an seiner Potenz aufkommen. Verlust der Prostata bedeutet für ihn gleichermaßen Verlust der Zeugungsfähigkeit und somit der Männlichkeit. Ein solcher Verlust wäre ja schrecklich. Eine weit verbreitete Meinung unter Männern: Charly Chaplin und Anthony Quinn waren beide über 80 Jahre alt, als sie Kinder zeugten. Ob das stimmt – das ist vielen Männern egal.
Frauen, liebende Frauen, haben da eher Verständnis. Sie sind offenbar nicht so vordergründig „penetrations-orientiert“ und auf die Potenz fixiert. Verächtlich sprechen viele von „rauf-rein-raus“. Von einer Befriedigung sind sie mit solchen Männern weit entfernt. (Zu dieser Aussage komme ich nicht allein durch eigene Recherchen; auch Psychologen haben darüber geforscht.)
Warum aber werden Prostataleiden und die Entfernung dieses Organs so kontrovers aufgenommen? Schon bei der Frage nach der eigentlichen Funktion der Prostata reden viele Männer um den heißen Brei herum, weil sie diese nicht kennen, nicht so genau kennen wollen. „Das hat irgendwie mit der Potenz und dem Sex zu tun.“ Irgendwie? „Damit habe ich mich noch nicht befasst. Sollte ich?“ Es ist ihm peinlich. Und warum sollte sich jeder Mann damit befassen? (…)

S. 43 (…) Dennoch, es war nicht Glück allein. Ich hatte Angst vor dem Sterben. Ich wollte nicht die Augen verschließen, davonlaufen, flüchten, wie das im Beruf gelegentlich der Fall war. Ich musste endlich mal eine wirklich lebenswichtige Entscheidung treffen. Unwissenheit konnte ich nicht vorschützen. Ich wusste genug über diese Krankheit, weil einige Freunde und Bekannte die Barriere des Schweigens aufgehoben hatten. Ihnen gilt mein Dank – in einem Fall auch posthum. (…)

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Hintergrund zum Weltkrebstag: Fortschritte in der Behandlung von Krebspatienten

Weltkrebstag am 4.2.2015

Hintergrund zum Weltkrebstag: Fortschritte in der Behandlung von Krebspatienten

Vor keiner Krankheit haben die Deutschen so viel Angst wie vor Krebs.

Vor keiner Krankheit haben die Deutschen so viel Angst wie vor Krebs: Über die Hälfte der Bevölkerung fürchtet einen Tumor mehr als einen Schlaganfall oder Demenz.1) Dabei gibt es Grund zur Hoffnung: Für Menschen, die an Krebs erkrankt sind, wurden in der Vergangenheit große Fortschritte erzielt.

Rund eine halbe Million Menschen werden in Deutschland jedes Jahr mit der Diagnose „Krebs“ konfrontiert. Infolge der alternden Bevölkerung ist die Tendenz steigend.2) Gleichzeitig haben sich die Überlebensaussichten für die betroffenen Patienten entscheidend verbessert. Patienten leben heute nach ihrer Krebsdiagnose nahezu sechsmal länger als noch vor ungefähr 40 Jahren.3) Dazu beigetragen haben Fortschritte auf allen Gebieten der Krebsbehandlung:

Fortschritt durch frühzeitige Diagnose:
Mithilfe von Screening- und Früherkennungsprogrammen können Krebsvorstufen oder Krebs heute frühzeitig entdeckt und behandelt werden. Ein Beispiel für den Erfolg von Screening-Programmen ist der diagnostische Nachweis von Blut im Stuhl. Zusammen mit neuen Therapien bewirkte diese verbesserte Früherkennung von Darmkrebs zwischen 1999 und 2010 in Deutschland einen Rückgang der Sterberaten um mehr als 20 Prozent.1)

Fortschritt durch zielgenaue Strahlentherapie:
Durch die verbesserte diagnostische Bildgebung durch den Einsatz der Computertomographie (CT) können Lage und Ausdehnung des Tumors dreidimensional dargestellt und passgenau bestrahlt werden. Mit modernen Strahlentherapieverfahren können heute eine Vielzahl von Tumorerkrankungen auch in fortgeschrittenen Stadien geheilt werden (z. B. Morbus Hodgkin, Prostatakrebs).

Fortschritt durch verbesserte Operationstechniken:
Verbesserungen auf dem Gebiet der Chirurgie ermöglichen es heute in bestimmten Fällen, Krebsgeschwüre vollständig zu entfernen. Dank minimal invasiver Techniken wird weniger Gewebe verletzt und das Risiko für Komplikationen reduziert.

Fortschritt durch zielgerichtete Therapien:
Infolge neuer molekularbiologischer Erkenntnisse über die genetischen Ursachen von Krebs können Mutationen in Tumoren mithilfe von diagnostischen Tests nachgewiesen werden. Anhand dieser Biomarker können Patienten identifiziert werden, die voraussichtlich auf eine Behandlung mit innovativen, zielgerichteten Arzneimitteln ansprechen. Durch das Zusammenwirken von begleitender Diagnostik und zielgerichtetem Arzneimittel kann der Patient bestmöglich von einer Therapie profitieren. Die personalisierte Medizin leistet damit einen wichtigen Beitrag, Krankheiten besser zu verstehen und gezielt zu therapieren.

Fortschritt durch Spezialisierung und Zusammenarbeit:
Die Behandlung in spezialisierten Krebszentren, die multidisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachgruppen (Chirurgen, internistische Onkologen und Psycho-Onkologen) sowie die unterstützende und palliative Versorgung (z. B. Schmerzbehandlung, verbessertes Nebenwirkungsmanagement leisten weitere entscheidende Beiträge, um die Situation von Krebspatienten zu verbessern.

Unter dem Motto „Krebs: Lösungen in Reichweite“ steht am Mittwoch, den 4. Februar 2015, der diesjährige Weltkrebstag. Den Weltkrebstag ins Leben gerufen hat die „Union for International Cancer Control“ (UICC, www.uicc.org ). Über die Aktivitäten der UICC zum Weltkrebstag am 4. Februar informiert die Internetseite www.worldcancerday.org.

[1] forsa Umfrage, Dezember 2011
[2] Robert Koch Institut, Krebs in Deutschland 2009/2010; Berlin 2013
[3] Macmillan Cancer Support, A research briefing paper

(Stand: 05.01.2015)

Weitere Informationen:

Interessante Fakten über eine der weltweit größten medizinischen Herausforderungen:
http://www.roche.de/medien/stories/9-dinge-ueber-krebs.html

(Hinweis für Journalisten: Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar 2015 haben wir Ihnen umfassende Informationen zu den jüngsten Fortschritten in der Krebsbehandlung in unserem Presseweb http://pharma.roche-presse.de zusammengestellt. Registrierung erforderlich.)

Roche weltweit
Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist eines der führenden Unternehmen im forschungsorientierten Gesundheitswesen. Es vereint die Stärken der beiden Geschäftsbereiche Pharma und Diagnostics und entwickelt als weltweit größtes Biotech-Unternehmen differenzierte Medikamente für die Onkologie, Immunologie, Infektionskrankheiten, Augenheilkunde und Neurowissenschaften. Roche ist auch der weltweit bedeutendste Anbieter von Produkten der In-vitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests und ein Pionier im Diabetesmanagement. Medikamente und Diagnostika, welche die Gesundheit, die Lebensqualität und die Überlebenschancen von Patienten entscheidend verbessern, sind Ziel der Personalisierten Medizin, einem zentralen strategischen Ansatz von Roche. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1896 hat Roche über einen Zeitraum von mehr als hundert Jahren wichtige Beiträge zur Gesundheit in der Welt geleistet.
Auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation stehen 24 von Roche entwickelte Medikamente, darunter lebensrettende Antibiotika, Malariamittel und Chemotherapeutika.

Die Roche-Gruppe beschäftigte 2013 weltweit über 85.000 Mitarbeitende, investierte 8,7 Milliarden Schweizer Franken in Forschung und Entwicklung und erzielte einen Umsatz von 46,8 Milliarden Schweizer Franken. Genentech in den USA gehört vollständig zur Roche-Gruppe. Roche ist Mehrheitsaktionär von Chugai Pharmaceutical, Japan. Weitere Informationen finden Sie unter www.roche.com.

Roche in Deutschland
Roche beschäftigt in Deutschland rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Pharma und Diagnostik. Das Unternehmen ist an den drei Standorten in Grenzach-Wyhlen (Roche Pharma AG), Mannheim (Roche Diagnostics GmbH sowie Roche Diagnostics Deutschland GmbH) und Penzberg (Biotechnologie-Kompetenzzentrum, Roche Diagnostics GmbH) vertreten. Die Schwerpunkte erstrecken sich über die gesamte Wertschöpfungskette der beiden Geschäftsbereiche Pharma und Diagnostics: von Forschung und Entwicklung über Produktion, Logistik bis hin zu Marketing und Vertrieb, wobei jeder Standort neben dem Deutschland-Geschäft auch globale Aufgaben wahrnimmt. Roche bekennt sich klar zu den deutschen Standorten und hat in den letzten fünf Jahren in diese rund 2 Milliarden Euro investiert. Weitere Informationen zu Roche in Deutschland finden Sie unter www.roche.de.

Kontakt
Roche Pharma AG
Ulla Satzger
Emil-Barell-Str. 1
79639 Grenzach-Wyhlen
07624 14 4070
grenzach.communications@roche.com
http://pharma.roche-presse.de

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Weltkrebstag am 4. Februar

Weltkrebstag am 4. Februar

Apotheke.by – Gesundheit für Bayern

Im Rahmen des Weltkrebstages legen bayerische Institutionen und Verbände den Fokus auf drei Bereiche: die psychosoziale Versorgung, die nach wie vor gegebene Tabuisierung des Themas und die Krebsprävention selbst.
Obwohl der Freistaat Bayern auch im Kampf gegen den Krebs eine Vorreiterrolle im Vergleich zum restlichen Bundesgebiet einnimmt, besteht vor allem hinsichtlich der Information über Präventionsmöglichkeiten sowie über bereits bestehende Angebote zur Behandlung und Beratung nach wie vor umfassender Aufklärungsbedarf.

Zahlen und Ziele

Im gesamten Bundesgebiet liegt die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen um die 500.000, in Bayern bei rund 68.000. Diese Zahlen nehmen Jahr um Jahr zu. Durch die allgemein erhöhte Lebenserwartung steigt vor allem der Anteil an Krebserkrankungen im hohen Alter. Bis 2035 wird eine Erhöhung der Neuerkrankungen um dreißig Prozent prognostiziert. Umso wichtiger ist der Kampf gegen diese Erkrankung mit verbesserten medizinischen Therapien und einem stärkeren Präventionssystem. Auch die psychosoziale Betreuung von Erkrankten und ihren Angehörigen nimmt einen höheren Stellenwert ein. Im Bundesland Bayern können sich Betroffene in 18 psychosozialen Krebsberatungsstellen der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. beraten lassen.

Trotz der ansteigenden Häufigkeit von Neuerkrankungen ist es das erklärte Ziel der UICC (Union internationale contre le cancer), die Sterblichkeit an Krebs bis 2025 um 25% zu senken. Darüber hinaus schätzt die UICC, dass allein durch präventive Maßnahmen – gesunde Ernährung, Vermeidung von Nikotinkonsum, mehr Bewegung, aber auch Impfungen gegen Hepatitis B und HPV (Humane Papillom Viren) als Prävention gegen Leber- und Gebärmutterhalskrebs – bis zu 40% aller Krebserkrankungen vermieden werden könnten.

Fokus Prävention

Eine gesunde Lebensweise ist somit ein wesentlicher Pfeiler in der Prävention gegen die Erkrankung an Krebs.
Das bayerische Gesundheitsportal www.gesund-in-bayern.info nimmt den Weltkrebstag zum Anlass, um auf die vielfältigen Informationsangebote der Website bezüglich gesunder Lebensführung hinzuweisen. Tipps zu einem alternativen Lebensstil umfassen u.a. die Bereiche Ernährung inklusive diätischer Vorschläge, gesund und aktiv leben sowie ausführliche Informationen und Links zur Nikotinentwöhnung. Darüber hinaus stehen ein Gesundheitslexikon zur Erstinformation sowie entsprechende Adressdatenbanken zur Suche nach Ärzten, Krankenhäusern und Beratungsstellen zur Verfügung.

Zur Geschichte des Weltkrebstages

Die Weltkrebsorganisation UICC hat diesen internationalen Aktionstag 2006 ins Leben gerufen, um die Sterblichkeitsrate von Krebserkrankungen und anderen nicht übertragbaren Krankheiten bis zum Jahr 2025 um 25 Prozent zu senken.
Dieses Ziel ist nur erreichbar, wenn alle mithelfen, die Krebsprävention und Früherkennung stärker im Bewusstsein und im Verhalten der Menschen zu verankern.

Apotheke.by ist das einzige Gesundheitsportal, das speziell auf bayerische Bedürfnisse zugeschnitten ist. In diesem Rahmen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, exklusiv allen Bayern und Bayerinnen einen umfassenden Einblick in das Thema Gesundheit und Apotheke zu verschaffen. Auf unserem Portal finden Sie eine einzigartige Informationssammlung vor, wobei die Themen von der Darstellung klassischer Behandlungsmöglichkeiten über die Vorstellung alternativer Heilmethoden bis hin zur Aufzählung überlieferter Hausrezepte reichen.

Kontakt:
Apotheke.by
Harry W. Hettig
Mittlere Dorfstrasse 3
8598 Bottighofen
0041 71 686 77 66
web@gesund-in-bayern.info
http://www.apotheke.by

Pressemitteilungen

Licht aktivierbare Substanzen – eine neue Waffe im Kampf gegen Krebs

Initiative „Licht gegen Krebs“ informiert über die Photodynamische Therapie / Weltkrebstag am 4. Februar / PDT-Spezialist und Onkologe Dr. Winrich Rauschning sieht vielversprechende Ansätze in der Krebs-forschung

Frankfurt, 31.01.2012 – Am 4. Februar, dem Weltkrebstag, wird wieder der Kampf gegen Krebs verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 400.000 Neuerkrankungen gezählt. Die gute Nachricht: Immer mehr Betroffenen kann geholfen werden. Neben den etablierten Behandlungsmethoden wie Chemotherapie, Bestrahlung und Operation werden dabei auch neue Therapieansätze wie die Photodynamische Therapie (PDT) oder Ergebnisse aus der molekularbiologischen Forschung in Zukunft verstärkt angewendet.

Dazu Dr. Winrich Rauschning, Onkologe und Spezialist für die Photodynamische Therapie: „Die Zukunft von Krebstherapien gehört u.a. der molekularbiologischen Forschung. Sie zeigt uns die Mechanismen der Krebsentstehung. Daraus entstand die Idee, bestimmte Stoffwechselvorgänge zu beeinflussen, um diese zu verhindern oder zu bremsen. Hier gibt es zukunftsweisende Lösungsansätze, die sich evtl. auch einmal als Impfung gegen Krebs etablieren könnten“, so Rauschning. „Licht in Verbindung mit sogenannten Photosensitizern (PDT) kann in vielen Fällen eine sehr gute Ergänzung und Alternative sein, weil sie zielgenau lokal wirkt. Dies gilt z.B. bei Hauttumoren und im Kopf- und Halsbereich.“ Die Bekämpfung von Krebszellen durch lichtsensitive, nicht-toxische Wirkstoffe, die zusammen mit Licht bzw. Laserlicht reagieren, erfolgt schonend und funktionserhaltend sowie weitgehend ohne Narbenbildung. PDT bietet den Betroffenen daher auch aus ästhetischen Gründen einen großen Nutzen.

Die Photodynamische Therapie ist ein Verfahren zur Behandlung von Tumoren und anderen Gewebeveränderungen mit Licht in Kombination mit einer licht¬aktivierbaren Substanz (Photosensibilisator) und im Gewebe vorhandenen Sauerstoff. Der Sensibilisator reichert sich selektiv im Tumor oder der Gewebeveränderung an. Wenn die Krebszellen mit Licht geeigneter Wellenlänge bestrahlt werden, werden reaktive Sauerstoffarten erzeugt, welche die Krebszellen schädigen und absterben lassen.

In Deutschland gibt es eine wachsende Zahl von Kliniken und Arztpraxen, die Patienten mit der PDT behandeln. In England und den Niederlanden wird die Photodynamische Therapie bereits von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Die Initiative „Licht gegen Krebs“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Bekanntheit der Photodynamischen Therapie zu erhöhen. Dadurch soll die Diskussion über das Neben- und Miteinander verschiedener Therapieformen bei Krebspatienten befördert werden. Informationen für Interessierte sind auf der Website www.licht-gegen-krebs.de zusammengestellt.
Über Licht gegen Krebs:
„Licht gegen Krebs“ ist die ambitionierte, private Initiative gegen Krebs mit Fokus auf der Photodynamischen Therapie (PDT) in Deutschland. „Licht gegen Krebs“ möchte PDT bekannter und zu einer etablierten Therapie-Form im Einsatz gegen die Volkskrankheit Krebs machen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, über PDT aufzuklären und möglichst viele Ärzte und Betroffene von den Vorteilen der PDT zu überzeugen.

Licht gegen Krebs
Jörg Lüdecke
Gutleutstraße 75
60329 Frankfurt
069/ 9590816
www.licht-gegen-krebs.de
info@licht-gegen-krebs.de

Pressekontakt:
Licht gegen Krebs-Initiative für die Photodynamische Therapie
Jörg Lüdecke
Gutleutstraße 75
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info@licht-gegen-krebs.de
069/9590816
http://www.licht-gegen-krebs.de

Pressemitteilungen

Krebsallianz informiert anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar 2011

Die gemeinnützige Krebsallianz hat im Jahr 2010 Medikamente für über 8 Millionen Euro für Patienten in Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika zur Verfügung gestellt und informiert zum Weltkrebstag über ihr Engagement.

In den vergangenen Jahren hat sich die gemeinnützige Krebsallianz in vielen Projekten in Moldawien engagiert und Hunderte von Patienten in Krankenhäusern mit wichtigen Medikamenten versorgt. Vom 1. bis zum 5. Dezember 2010 besuchte der Journalist Jörn Klare Projekte der Krebsallianz in Moldawien. Klare veröffentlichte zuletzt ein Buch „Was bin ich wert?“ (Suhrkamp Verlag), in welchem er unterschiedlichen Ansätzen zur Bewertung eines Menschenlebens nachgeht. Spannend ist dabei u.a. auch zu erfahren, was Gesundheit denn kosten darf.

In Moldawien, einem armen Land an der Grenze zu Rumänien, ist diese Frage schnell beantwortet: gerade mal 100 Euro hat man pro Jahr im Durchschnitt für Medikamente pro Einwohner zur Verfügung, gibt der Vize-Gesundheitsminister Georgi Tsurkanu Auskunft. Dieser Betrag ist natürlich bei weitem nicht ausreichend, um beispielsweise nur die notwendigsten Medikamente bei einer Krebserkrankung zu finanzieren. Ohne Spenden wohltätiger Organisationen wie der Krebsallianz haben die meisten Bewohner des Landes daher wenig Überlebenschancen, wenn sie die Diagnose „Krebs“ bekommen.

Neben dem Politiker interviewte Jörn Klare auch Patienten im onkologischen Krankenhaus in der Hauptstadt Chisinau sowie Betroffene in ihren Heimatdörfern, denen durch die Krebsallianz geholfen werden konnte oder die keinerlei Zugang zu den wichtigen Medikamenten haben. Auf dem Programm standen weiterhin Gespräche mit den lokalen Mitarbeitern der Krebsallianz, Leitern und Ärzten des Krankenhauses, den Mitarbeitern einer Impfkampagne sowie kleinen und großen Patienten und ihren Angehörigen.

Aktuell unterstützt die Krebsallianz in Moldawien auch eine Impfkampagne mit dem HPV Impfstoff Gardasil, der gegen bestimmte Hochrisiko-Typen des humanen Papillomavirus schützt und zur Krebsprävention dient. Humane Papillomaviren sind für etwa 70% der Gebärmutterhalskrebserkrankungen verantwortlich. Durch die von der Krebsallianz unterstützte Kampagne konnten bisher über 4.700 junge Mädchen kostenlos geimpft werden. Die Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahre leben ausschließlich in Waisenhäusern oder in anderen ärmlichen Verhältnissen.

Klare“s Reportage wird am 5. Februar um 18:05 Uhr und am 9. Februar um 14:05 Uhr im Programm des Bayrischen Rundfunkes ausgestrahlt.

Allein im Jahr 2010 hat die Krebsallianz Medikamente zur Bekämpfung von Krebs und anderen chronischen Krankheiten im Wert von über 8 Mio. Euro für mittellose Patienten in Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika kostenlos zur Verfügung gestellt. Schwerpunktländer der Hilfe waren dabei Ghana, die Dominikanische Republik, Nicaragua, die Philippinen und Moldawien.

Weitere Informationen über die HFK Krebsallianz gGmbH sind im Internet unter http://krebsallianz.de abrufbar.

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