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Erste UNESCO Welterbestätte für die Kultur der australischen Ureinwohner: Budj Bim an der Great Ocean Road zeigt 6.600 Jahre alte Aquakultur

Das australische Budj Bim ist neue UNESCO Welterbestätte. Dies gab das UNESCO-Welterbekomitee bei ihrer Tagung in Baku, Aserbaidschan am Samstag bekannt. Es ist die erste Stätte, die sich exklusiv mit dem kulturellen Erbe der australischen Aborigines beschäftigt. In einem rund 100 Quadratkilometer großen Feuchtgebiet in der Nähe der bekannten Great Ocean Road im Bundestaat Victoria legten die Mitglieder des Gunditjmara Stammes vor rund 6.600 Jahren ein einzigartiges Aquakultursystem an. Noch heute sind die Kanäle, Deiche, Teiche und Reusen sichtbar, mit denen die Ureinwohner Aale und andere Fische fingen und Hochwasser erfolgreich eindämmten.

Einige der Kanäle sind mehrere Hundert Meter lang und wurden aus dem basalen Lavagrund ausgehoben. Entlang der verzweigten Wassersysteme errichteten die Gunditjmara runde Häuser aus Basalt-Stein. Ein interessanter Punkt vor der langanhaltenden Annahme vieler Wissenschaftler, dass alle Aborigine-Stämme ausschließlich Nomaden waren. Von ursprünglich rund 300 Gebäuden prägen noch heute Überreste die Landschaft. Die Budj Bim National Heritage Landscape umfasst eine Reihe von Kulturstätten und -landschaften, darunter auch den Lake Condah, den Muldoon“s Trap Complex und die Tyrendarra Indigenous Protected Area, die noch heute für Zeremonien der lokalen Aborigines genutzt wird.

Bis heute leben Gunditjmara im Südosten Australiens. Für die Nominierung als Weltkulturerbe arbeiten Mitglieder des Stammes seit fünf Jahren eng mit der Regierung des Bundesstaates Victorias zusammen. Rund 13 Millionen australische Dollar (zirka 8 Millionen Euro) wurden dafür dem Gunditj Mirring Traditional Owners Aboriginal Corporation für die Erschließung und Konservierung der historischen Überreste zur Verfügung gestellt. Geplant ist, die einzigartige Aquakultur in zehn bis 25 Jahren bis zu 150.000 Besuchern pro Jahr zu zeigen. Die Berücksichtigung von nachhaltigen Aspekten ist ebenfalls in dem Masterplan festgelegt.

Budj Bim liegt nahe der Great Ocean Road, im Südosten Australiens. Die Region rund um die legendäre Küstenstraße zählt zu den bekanntesten Touristenzielen des Landes. Neben den Aquakulturen der Guntitjmara finden sich dort weitere bekannte Aborigine-Stätten, darunter der erloschene Vulkankrater Tower Hill, in dem sich ein einzigartiges Öko-System entwickelt hat.

Melbourne, mit vier Millionen Einwohnern Australiens zweitgrößte Stadt, gilt als Trendschmiede des fünften Kontinents. Spiegelnde Wolkenkratzer und viktorianische Herrenhäuser, weitläufige Parks und verschachtelte Laneways bilden eine imposante Kulisse für Veranstaltungen von Weltformat wie Australian Open, Formel 1 und das Food and Wine Festival. Auch Designer und Künstler lieben die unkonventionelle Metropole am Yarra River – die Kultur- und Restaurantszene pulsiert. Den Studien der britischen Zeitung Economist zufolge macht diese Kombinationen Melbourne zu einer der lebenswertesten Städte der Welt. Nur wenige Kilometer außerhalb von Melbourne zeigt sich im Bundestaat Victoria Australiens landschaftliche Vielfalt auf kleinstem Raum: lange Sandstrände neben Steilküsten, dichter Regenwald vor fruchtbaren Weinregionen und schneebedeckte Gipfel im alpinen Hochland. Im Norden bildet der Murray River das Tor zum Outback, während an der Great Ocean Road im Süden die Zwölf Apostel-Felsen aus dem Ozean ragen. Victoria nimmt gerade mal drei Prozent des Kontinentes ein, beherbergt jedoch 30 Prozent der endemischen australischen Tiere. Überall warten Begegnungen mit Koala, Känguru und Co., die sich in den 54 Nationalparks besonders wohlfühlen.

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Eine Perle der Kirchen-Historie

Der Naumburger Dom wurde zum Weltkulturerbe ernannt

Eine Perle der Kirchen-Historie

Naumburg lockt vor allem mit dem Dom St. Peter und Paul jährlich zahlreiche Besucher an. (Bildquelle: epr/Stadtverwaltung Naumburg)

(epr) Historische Bauten wie Kirchen, Kathedralen und Klöster lösen in uns ein besonderes Gefühl des Erstaunens aus. Reich verzierte Decken, farbenfrohe Buntglasfenster, mit Stuck besetzte Marmorsäulen und detailgetreue Statuen zeugen von längst vergangenen Zeiten und vermitteln eine geschichtsträchtige, einmalige Atmosphäre.

Wer besonders erlesene Kulturschätze bestaunen möchte, ist in der Domstadt Naumburg an der richtigen Adresse. Denn hier befindet sich eines der bedeutendsten Kathedralbauwerke der Spätromanik, der weltbekannte Dom St. Peter und Paul, der aufgrund seiner Authentizität im Juli 2018 zum Weltkulturerbe der Menschheit ernannt wurde. In seinem Westchor thront – in Stein gemeißelt – die schönste Frau des Mittelalters: Uta von Ballenstedt, eine von insgesamt zwölf Stifterfiguren. Sie gilt als eine der herausragendsten Kreationen deutscher Bildhauerkunst. Selbst der berühmte italienische Schriftsteller Umberto Eco brachte seine Begeisterung für Uta in seinem Buch „Geschichte der Schönheit“ zur Geltung. In der Kirche St. Wenzel am Marktplatz wartet ein weiteres historisch wertvolles Artefakt auf Kulturbegeisterte. Im Jahr 1746 fertiggestellt und durch Johann Sebastian Bach persönlich abgenommen, hat sich die Hildebrandt-Orgel einen Platz unter den „Top-Ten“-Orgeln weltweit gesichert – und ist überdies die größte Orgel, die je von dem deutschen Komponisten begutachtet wurde. Aber auch außerhalb der Stadtmauern bieten sich erstaunliche Anblicke, denn die als „Toskana des Nordens“ bekannte Saale-Unstrut-Region könnte kaum idyllischer gelegen sein. Umgeben von malerischen Weinbergen und ertragreichen Streuobstwiesen entdeckt man auf den gewundenen Pfaden entlang der Ufer der beiden Flüsse so manches namhafte alte Gemäuer wie beispielsweise die Neuenburg über der Winzer-Stadt Freyburg oder das ehemalige Kloster Schulpforta. In dessen alten Mauern ist seit hunderten von Jahren eine Landesschule untergebracht, die auch Friedrich Nietzsche besuchte. Und wie könnte man einen eindrucksvollen Tag besser ausklingen lassen als bei einem schönen Glas Wein? Ein Glück, dass die nördlichste ausgewiesene Qualitätsweinregion Europas mit über 60 Rebsorten für jeden Geschmack das passende Tröpfchen parat hat. Mehr zum Welterbe-Dom und der Region unter http://www.naumburg-tourismus.de/

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Raumakustik im Markgräflichen Opernhaus – einzigartiger Klang für Bayreuther Weltkulturerbe

Wiedereröffnung des Barocktheaters nach sechs Jahren Restaurierung

Raumakustik im Markgräflichen Opernhaus - einzigartiger Klang für Bayreuther Weltkulturerbe

Das frisch renovierte Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth verfügt über eine einzigartige Raumakustik

Das 1744 – 1748 vom Theater-Architekten Giuseppe Galli Bibiena in italienischem Barock gestaltete und 1748 von Markgräfin Wilhelmine eingeweihte Theater gehört zu den bedeutendsten und am besten erhaltenen Barocktheatern weltweit. Kurz nach seiner Ernennung zum UNESCO-Weltkulturerbe im Juni 2012 wurde es für umfangreiche Restaurierungsarbeiten geschlossen, galt es doch, die über 90 % noch erhaltenen Originalmaterialien zu sanieren. Den Restauratoren ist es in sechsjähriger Arbeit gelungen, dem detailreichen Logenhaus und den bemalten Oberflächen – maßgeblich aus Holz und Leinwand – ihre ursprüngliche Erscheinung des 18. Jahrhunderts zurückzugeben.
Müller-BBM fand in diesem Theater bereits sehr gute raumakustische Voraussetzungen vor: ein für ein klassisches Rangtheater sehr großes Volumen, wenige Vorhänge und ideal strukturierte Holzoberflächen. So lag das Augenmerk auf dem neu gestalteten Orchestergraben, auf der Saalbestuhlung sowie auf der Integration modernster Technik. Der Einbau eines neuen schwingfähigen Holzfußbodens im Zuschauerbereich, welcher auch der Luftführung und gleichmäßigen Klimatisierung dient, war angesichts der hohen Denkmalschutz-Auflagen für die Lüftungsplaner und die Akustiker gleichermaßen eine große Herausforderung.

Jürgen Reinhold, Projektleiter von Müller-BBM, der schon einige der bedeutendsten historischen Theater akustisch saniert hat – darunter das Teatro La Fenice in Venedig, das Teatro di San Carlo in Neapel oder das Bolschoi Theater in Moskau, ist fasziniert vom Markgräflichen Opernhaus: „Ich durfte schon an vielen ehrwürdigen Theatern arbeiten; als ich allerdings auf dem Gerüst direkt unter der Decke des Markgräflichen Opernhauses stand, erfasste mich große Ehrfurcht und Respekt vor dieser einmaligen handwerklichen Leistung“.
Erste akustische Proben während der vergangenen Wochen machten bereits die herausragende akustische Qualität dieses Theaterjuwels deutlich. In Verbindung mit seiner neuen Bühnenmaschinerie ist das Markgräfliche Opernhaus nun bestens dafür gerüstet, dass neben dem klassischen musealen Betrieb auch herausragende Opern- und Konzertveranstaltungen zur Aufführung kommen.
Die Feuertaufe erfolgt am Donnerstag, den 12. April 2018. Wie bereits während der Einweihungsfeierlichkeiten 1748 wird nun zur Wiedereröffnung die Barockoper Artaserse von Johann Adolph Hasse aufgeführt.

Ein weiteres akustisches Highlight folgt bereits am 1. Mai mit dem Europakonzert 2018 der Berliner Philharmoniker, welches europaweit live in Funk und Fernsehen ausgestrahlt wird.

Müller-BBM ist mit 400 hochqualifizierten Mitarbeitern eine der führenden Ingenieurgesellschaften für Beratungsleistungen, Prüfungen und Planungen in allen Bereichen der Akustik, der Bauphysik und des Umweltschutzes. Wir untersuchen die Einwirkungen von Schall, Schwingungen, Wärme, Feuchte, Geruch und Schadstoffen sowie von elektromagnetischen Wellen auf den Menschen, auf Maschinen und auf die Umwelt. Wir quantifizieren, bewerten und beeinflussen diese Einwirkungen und bieten Ihnen komplette Lösungen aus einer Hand.

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Wikinger Reisen stillt Lust auf Bewegung

Aktivurlaub 2018: Über 80 neue Wander- und Wanderstudienreisen

Wikinger Reisen stillt Lust auf Bewegung

Naturliebhaber erobern gemeinsam das „Königreich“ Navarra in Spanien. Hier Naturpark Bardenas Reales

Hagen – 7. Nov. 2017. Neue Aktiv-Trips quer durch Europa stillen die wachsende Urlauberlust auf Bewegung. Über 80 News bringen die Wikinger-Kataloge „Wanderurlaub geführt“ und „Natur und Kultur“ für 2018. Natur- und Outdoorfans entdecken Navarra. Studienreisende, die nicht nur im Bus sitzen wollen, kombinieren St. Petersburg und Estlands Nationalparks. Einsteiger testen die Linie „aktiv und entspannt“ auf La Gomera. Und sprachinteressierte Wanderfans lernen auf Mallorca oder Ischia „im Vorbeigehen“ etwas Spanisch oder Italienisch.

Katalog Wanderurlaub geführt
Für Naturliebhaber: Neuland in Navarra
Naturliebhaber erobern gemeinsam spanisches Neuland. Nur wenige kennen das ehemalige Königreich Navarra zwischen den Pyrenäen und dem Fluss Ebro. Ziele sind u. a. Navarras Hauptstadt Pamplona, die faszinierende Halbwüste Bardenas Reales und die Baskenmetropole San Sebastián.

Für Einsteiger: lockere Aktivprogramme
Einsteiger lassen es in puncto Bewegung locker angehen: Für sie passen „aktiv und entspannt“-Trips auf La Gomera und am schwedischen Siljan-See. Oder ein Vitalurlaub im Yoga-Paradies Bad Gastein. Auch einfache „wandern und mehr“-Trips mit Wander-, Rad-, Kanu- und Kajaktouren sind etwas für Newcomer: z. B. in den finnischen Schären oder am Ledro- und Gardasee.

Für Outdoor- und Sprachfans: Lernen im Vorbeigehen
„Vamos y hablamos“ oder „Andiamo e parliamo“: Wandersprachreisen machen Aktivurlaub noch kommunikativer. Auf Teneriffa, Mallorca und Ischia verbindet Wikinger Reisen 2018 leichte Touren und kurze Spracheinheiten. Lernen im Vorbeigehen …

Katalog Natur und Kultur
Für Wanderstudienreisende: Bewegung plus Besichtigung
Der Katalog für alle, denen der Blick aus dem Busfenster zu wenig ist. Diese Programme mixen Bewegung und Besichtigung: St. Petersburgs Eremitage und Estlands Nationalparks. Weltkulturerbe La Laguna und die Caldera de Taburiente auf den Kanaren. Oder „schwebende“ Meteoraklöster und lockere Bergtrips in Griechenlands Norden.

Im hohen Norden entdecken und erwandern kleine Wikinger-Gruppen in einer Woche fünf Hansestädte: von Lübeck über Wismar und Rostock bis Stralsund und Greifswald.

In der Provence folgen sie per pedes den Spuren von Cezanne und van Gogh – inklusive Mal-Workshop in Aix. Und in Portugal geht es zu Fuß u. a. durch den Peneda-Nationalpark.
Text 2.267 Z. inkl. Leerzeichen

Katalog Wanderurlaub geführt
Spanien: Geheimtipp Navarra – 12 Tage ab 1.948 Euro, Mai, Juni, August, September, min. 10, max. 20 Teilnehmer
Schweden: Aktiv und entspannt am Siljansee – 8 Tage ab 1.728 Euro, Juni, August, min. 14, max. 20 Teilnehmer
Vamos y hablamos auf Mallorca – 8 Tage ab 1.345 Euro, März, Mai, September, Oktober, min. 8, max. 15 Teilnehmer

Katalog Natur und Kultur
Kanarischer Dreiklang: die Schmuckstücke La Palma, Teneriffa und Gran Canaria – 15 Tage ab 2.268 Euro, März, April, Oktober, min. 12, max. 20 Teilnehmer
Alexander der Große, Meteora, Olymp – Griechenlands Norden – 13 Tage ab 1.775 Euro, Mai, September, Oktober, min. 12, max. 24 Teilnehmer
Malerische Provence – 8 Tage ab 1.455 Euro, Mai, September, min. 10, max. 20 Teilnehmer

KURZPROFIL
Wikinger Reisen ist Marktführer für Wanderurlaub mit geführten und individuellen Touren. Der Claim „Urlaub, der bewegt“ steht für Wander- und Wanderstudienreisen, Trekking, Radurlaub, aktive Ferntrips mit Natur, Kultur und Wanderungen sowie Winterurlaub. Mit über 62.000 Gästen und einem Jahresumsatz von rund 108 Mio. Euro gehört Wikinger Reisen zu den TOP 20 der deutschen Reiseveranstalter. Das 1969 gegründete Familienunternehmen ist CSR-zertifiziert und WWF-Partner. Es setzt sich in allen Bereichen für mehr Nachhaltigkeit ein. 20 Prozent der GmbH-Anteile hält die vom Unternehmensgründer initiierte Georg Kraus Stiftung, die damit nachhaltige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit fördert.

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58135 Hagen
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Architektur und Bauweise: Experimente mit neuen Materialen und Formen

Visionen Architektur, der Bau als Gesamtkunstwerk, der Bau von Mehrgeschossbauten durch die Entwicklung der Skelettbauweise von Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor

Architektur und Bauweise: Experimente mit neuen Materialen und Formen

(NL/1507081873) Wohnraum für Normalbürger zu entwickeln und ermöglichen, auch bei kleinem Grundriss ließen das Skelettsystem von Le Corbusier entstehen. Wandel und Entwicklung im der Architektur durch das Bauhaus. Bildung, Vermittlung, Schule, Architektur und die Abwendung von vorindustrieller Wohnform.

Die Entwicklung des Skelettsystems Domino aus Eisenbeton gelang Le Corbusier 1914. Le Corbusier, französisch-schweizerischer Architekt, Maler, Goldschmied mit Ausbildung als Graveur machte sich als Architekt und Möbeldesigner weltweit einen Namen. The Grounds Real Estate AG wird von CEO Hans Wittmann geleitet und verfolgt mit Immobilien- und Denkmalschutzexperte Eric Mozanowski das Ziel Projektentwicklungen, Wohn- und Gewerbeimmobilien zu realisieren. Durch Erwerb und der Zusammenstellung von nachhaltigen Immobilieninvestments zu strategischen Portfolien, die sowohl zur eigenen Bestandshaltung als auch für die Vermarktung an Anleger und Investoren geeignet sind, bauen die Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann seit 2014 die Entwicklungsmöglichkeiten aus. The Grounds Real Estate AG arbeitet langjährig mit erfolgreichen institutionellen Investoren, privaten Kapitalgebern und namhaften Banken zusammen. Neben der Realisierung eigener Projekte agiert The Grounds Real Estate AG im Bereich Projektentwicklung auch als Co-Investor um Opportunitäten zu nutzen und das eigene Portfolio zu diversifizieren. Der Markt befindet sich im stetigen Wandel. Durch die Entwicklung und Veränderung der Gesellschaft werden neue Visionen für Lebensraum erforderlich.

Wie zu Zeiten von Le Corbusier und der Bauhaus Entwicklung für heute lernen?

Wohnraum für Normalbürger zu entwickeln und ermöglichen, auch bei kleinem Grundriss ließen das Skelettsystem entstehen. Immobilen- und Denkmalexperte Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass die Bauhaus Entwicklung maßgeblich von Le Corbusier mit Entwürfen am legendären Bau der Stuttgarter Weißendorf-Siedlung mitgestaltet wurde. In gemeinsamer Ägide errichteten Le Corbusier und sein Cousin Pierre Jeanneret von 1923 bis 1924 die Villa Le Lac in Corseaux am Genfer See für seine Eltern. Le Corbusier gab ihr liebevoll die Bezeichnung une petite maison. Drei Jahre später errichtete er die beiden Häuser für die Bauausstellung des Deutschen Werkbunds 1927 in der Weißenhofsiedlung Stuttgart. Die Abwendung von vorindustrieller Wohnform war im Fokus der zukunftsweisenden Bauausstellung des Deutschen Werksbundes 1927 in Stuttgart. Moderne Architektur und Bauweise mit neuen Baumaterialien, gepaart mit rationellen Baumethoden wurden der Stuttgarter Öffentlichkeit in neuen Visionen präsentiert. Le Corbusiers Raumkonzepte verdeutlichen die Ideen des Bauhauses. Davon geht heute noch große Attraktivität aus, sodass am 15. Juli 2016 diese von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden, erläutert Eric Mozanowski.

Wachsende Verstädterung der Welt 95 Leitsätze zum Städtebau von Le Corbusier

Ein Blick über die Reling mit Architekten aus aller Welt auf einem Kreuzfahrtschiff in Richtung Athen, dazu machten sich Le Corbusier und Walter Gropius 1933 auf den Weg. Zur Diskussion und im Austausch stand die wachsende Verstädterung der Welt. Unterschiedliche Gruppierungen erörterten mit Erfahrungen, Visionen und Lehren die Zukunft der Architektur. Ein schwimmender Architektenkongress bestehend aus Bauhäusler, Vertretern von anderen Schulen, Architekten, Künstlern, Malern und vielen Interessierten, legten den Grundstein für Le Corbusiers Charta von Athen. Le Corbusier veröffentlichte einen Thesen- und Forderungskatalog mit 95 Leitsätzen zum Städtebau. Nach dem Krieg spielte die Charta von Athen eine große Rolle für den Wiederaufbau, erläutert Eric Mozanowski die geschichtlichen Zusammenhänge.

Stadtplanung revolutionär

Le Corbusier legte bereits 1925 Entwürfe für ein neues, autogerechtes Paris vor, seine Ideen zur Stadtplanung galten als radikal und revolutionär. Die Welt befand sich im Wandel zum Maschinenzeitalter, das erkannte Le Corbusier und drückte diesen Wandel in Purismus und in technokratischen städtebaulichen Visionen aus. Eine Architektur reduziert auf Form und Funktion, schmucklos und ohne Verzierungen wurden von Le Corbusier verfolgt. Wohnraum als Gebrauchsobjekt mit wenig Einsatzmittel, damit sollte größtmögliche Wirkung erzielt werden, so der Aufbruch in die moderne Architektur. Formstreng nach außen und innen, die Architekten zeichneten erstmals auch für die Inneneinrichtung, gibt Eric Mozanowski zu bedenken.

Renault-Studie mit dynamischen Style

Renault ehrt mit einer Studie den französischen Architekten „Le Corbusier“, der als einer der einflussreichsten Architekten des zwanzigsten Jahrhunderts zählt. Le Corbusier zu Ehren haben die Designer von Renault eine Studie, ein Modell aufgebaut. Dieses Modell erinnert an die Citroën-Studien Divine DS. Wie aus einem Block: bullige Front, schlitzförmige Scheinwerfern und lange Motorhaube, für zwei Personen, flach ist die Fahrgastzelle ausgestattet, die Fenster sind schmale Öffnungen. An die Technokratie erinnern das schmale Leuchtband am breiten Heck und die Eröffnung erfolgt per Flügeltüren. Le Corbusier Verständnis beruht auf die Idee, dass das Haus eine Maschine zum Wohnen ist. Ein Sessel eine Maschine zum Sitzen“. Das Modell war in einem der Meisterwerke von Le Corbusier, in der Villa Savoye in Poissy in der Nähe von Paris ausgestellt.

Immobilienexperte Eric Mozanowski weist auf die Bedeutung der experimentellen Arbeiten im Bereich der Architektur und des Bauens mit neuen Materialien und Formen hin, damit neue Lebenswelten Chancen zum Entstehen bekommen.

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.the-grounds-ag.com

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Architektur und Bauweise: Experimente mit neuen Materialen und Formen

Visionen Architektur, der Bau als Gesamtkunstwerk, der Bau von Mehrgeschossbauten durch die Entwicklung der Skelettbauweise – von Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor

Architektur und Bauweise: Experimente mit neuen Materialen und Formen

Architektur und Bauweise: Experimente mit neuen Materialen und Formen – The Grounds Real Estate AG

Die Entwicklung des Skelettsystems „Domino“ aus Eisenbeton gelang Le Corbusier 1914. Le Corbusier, französisch-schweizerischer Architekt, Maler, Goldschmied mit Ausbildung als Graveur machte sich als Architekt und Möbeldesigner weltweit einen Namen. The Grounds Real Estate AG wird von CEO Hans Wittmann geleitet und verfolgt mit Immobilien- und Denkmalschutzexperte Eric Mozanowski das Ziel Projektentwicklungen, Wohn- und Gewerbeimmobilien zu realisieren. Durch Erwerb und der Zusammenstellung von nachhaltigen Immobilieninvestments zu strategischen Portfolien, die sowohl zur eigenen Bestandshaltung als auch für die Vermarktung an Anleger und Investoren geeignet sind, bauen die Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann seit 2014 die Entwicklungsmöglichkeiten aus. The Grounds Real Estate AG arbeitet langjährig mit erfolgreichen institutionellen Investoren, privaten Kapitalgebern und namhaften Banken zusammen. Neben der Realisierung eigener Projekte agiert The Grounds Real Estate AG im Bereich Projektentwicklung auch als Co-Investor um Opportunitäten zu nutzen und das eigene Portfolio zu diversifizieren. Der Markt befindet sich im stetigen Wandel. Durch die Entwicklung und Veränderung der Gesellschaft werden neue Visionen für Lebensraum erforderlich.

Wie zu Zeiten von Le Corbusier und der Bauhaus Entwicklung für heute lernen?

Wohnraum für „Normalbürger“ zu entwickeln und ermöglichen, auch bei kleinem Grundriss ließen das Skelettsystem entstehen. Immobilen- und Denkmalexperte Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass die Bauhaus Entwicklung maßgeblich von Le Corbusier mit Entwürfen am legendären Bau der Stuttgarter Weißendorf-Siedlung mitgestaltet wurde. „In gemeinsamer Ägide errichteten Le Corbusier und sein Cousin Pierre Jeanneret von 1923 bis 1924 die Villa Le Lac in Corseaux am Genfer See für seine Eltern. Le Corbusier gab ihr liebevoll die Bezeichnung „une petite maison“. Drei Jahre später errichtete er die beiden Häuser für die Bauausstellung des Deutschen Werkbunds 1927 in der Weißenhofsiedlung Stuttgart. Die Abwendung von vorindustrieller Wohnform war im Fokus der zukunftsweisenden Bauausstellung des Deutschen Werksbundes 1927 in Stuttgart. Moderne Architektur und Bauweise mit neuen Baumaterialien, gepaart mit rationellen Baumethoden wurden der Stuttgarter Öffentlichkeit in neuen Visionen präsentiert. Le Corbusiers Raumkonzepte verdeutlichen die Ideen des Bauhauses. Davon geht heute noch große Attraktivität aus, sodass am 15. Juli 2016 diese von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden“, erläutert Eric Mozanowski.

Wachsende Verstädterung der Welt – 95 Leitsätze zum Städtebau von Le Corbusier

Ein Blick über die Reling mit Architekten aus aller Welt auf einem Kreuzfahrtschiff in Richtung Athen, dazu machten sich Le Corbusier und Walter Gropius 1933 auf den Weg. Zur Diskussion und im Austausch stand die wachsende Verstädterung der Welt. „Unterschiedliche Gruppierungen erörterten mit Erfahrungen, Visionen und Lehren die Zukunft der Architektur. Ein schwimmender Architektenkongress bestehend aus Bauhäusler, Vertretern von anderen Schulen, Architekten, Künstlern, Malern und vielen Interessierten, legten den Grundstein für Le Corbusiers „Charta von Athen“. Le Corbusier veröffentlichte einen Thesen- und Forderungskatalog mit 95 Leitsätzen zum Städtebau. Nach dem Krieg spielte die „Charta von Athen“ eine große Rolle für den Wiederaufbau“, erläutert Eric Mozanowski die geschichtlichen Zusammenhänge.

Stadtplanung revolutionär

Le Corbusier legte bereits 1925 Entwürfe für ein neues, autogerechtes Paris vor, seine Ideen zur Stadtplanung galten als radikal und revolutionär. Die Welt befand sich im Wandel zum Maschinenzeitalter, das erkannte Le Corbusier und drückte diesen Wandel in Purismus und in technokratischen städtebaulichen Visionen aus. „Eine Architektur reduziert auf Form und Funktion, schmucklos und ohne Verzierungen wurden von Le Corbusier verfolgt. Wohnraum als Gebrauchsobjekt mit wenig Einsatzmittel, damit sollte größtmögliche Wirkung erzielt werden, so der Aufbruch in die moderne Architektur. Formstreng nach außen und innen, die Architekten zeichneten erstmals auch für die Inneneinrichtung“, gibt Eric Mozanowski zu bedenken.

Renault-Studie mit dynamischen Style

Renault ehrt mit einer Studie den französischen Architekten „Le Corbusier“, der als einer der einflussreichsten Architekten des zwanzigsten Jahrhunderts zählt. Le Corbusier zu Ehren haben die Designer von Renault eine Studie, ein Modell aufgebaut. Dieses Modell erinnert an die Citroen-Studien Divine DS. Wie aus einem Block: bullige Front, schlitzförmige Scheinwerfern und lange Motorhaube, für zwei Personen, flach ist die Fahrgastzelle ausgestattet, die Fenster sind schmale Öffnungen. An die Technokratie erinnern das schmale Leuchtband am breiten Heck und die Eröffnung erfolgt per Flügeltüren. Le Corbusier Verständnis beruht auf die Idee, dass „das Haus eine Maschine zum Wohnen ist. Ein Sessel eine Maschine zum Sitzen“. Das Modell war in einem der Meisterwerke von Le Corbusier, in der Villa Savoye in Poissy in der Nähe von Paris ausgestellt.

Immobilienexperte Eric Mozanowski weist auf die Bedeutung der experimentellen Arbeiten im Bereich der Architektur und des Bauens mit neuen Materialien und Formen hin, damit neue Lebenswelten Chancen zum Entstehen bekommen.

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.the-grounds-ag.com

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Die musikalische Welt zu Gast im Weltkulturerbe

Die 21. Auflage von Glatt&Verkehrt bringt auch heuer wieder die musikalisch kulturelle Welt an die Donau nach Niederösterreich.

Die musikalische Welt zu Gast im Weltkulturerbe

Glatt&Verkehrt

Krems, Mai 2017 – Von 26. bis 30. Juli 2017 beginnen in der Sandgrube 13 beim Winzer Krems zum 21. Mal die musikalischen Thementage bei Glatt& Verkehrt. Das Festival bietet jedes Jahr ein spannendes, vielfältiges Programm mit musikalischen Kulturen aus aller Welt.

26. Juli 2017 – Grüner Veltliner & Käsebrot

Federspiel | A
Mit einer der besten Bläser-CDs der letzten Jahre im Gebäck eröffnen die „Local Heroes“, die längst zu einer internationalen Größe gewachsen sind, die finalen Festivaltage. Virtuos und mit feinem Humor gewürzt, dann wieder nachdenklich und mit Sinn für klangliche Neuerungen, sind ihre Kompositionen eine Klasse für sich.

Helge Schneider – 240 Years of Singende Herrentorte | DE
Heftiger Nonsens und purer Jazz, Sprachklamauk und schwarzer Blues, üppige Perückenpracht und schlichte Aussagen. Der Mann aus Mühlheim an der Ruhr ist die Verkörperung unzähliger (Kunst-)Figuren. Abstammend von Helge Schneider dem 1. (*1777), erweist er seinen Ahnen die Ehre und geht mit Orchester auf Sommer-Tour.

27. Juli 2017 – Harpomania

AKA Trio – Antonio Forcione, Seckou Keita, Adriano Adewale | I/SEN/BRA
Ein Meister auf der westafrikanischen Kora, ein Gitarrist ohne technische Limits und ein unkonventioneller Schlagwerker: In dieser musikalischen Dreiecksbeziehung entsteht auf der Bühne eine Chemie, die zu wahrhaft explosiven Verbindungen führen kann.

Hiromi Duett feat. Edmar Castaoeda | J/COL
New Yorker Gipfeltreffen in Krems. Sie kam aus Japan, er aus Kolumbien, um im Big Apple Jazz zu spielen. Die Pianistin, die sich jeglicher Einordnung entzieht („Ich habe keine Lust, meine Musik irgendwie betiteln zu lassen“) und der Harfenist, der spezielle Instrumente für sich anfertigen lässt, werden dem Instrumentenschwerpunkt Glanzlichter aufsetzen.

Fendika | ETH
Willkommen im Fendika Azmari Bet. Die Atmosphäre eines typischen Clubs aus Addis Abeba bringt Ensemble-Chef Melaku Belay mit. Im rasanten Tanz werden Schultern und Oberkörper kräftigst durchgeschüttelt. Dazu gibt es, speziell für das Thema, Harfenspiel aus König Davids Zeiten.

28. Juli 2017 – Latin Blend

Juan Pablo Villa: „The Absence“ | MEX/BRA/A
Mit einem länder-, kultur- und genreübergreifenden Programm zeigt sich Juan Pablo Villa neuerlich als eminenter Vertreter von Mexikos zeitgenössischer Musikszene. Tradition & Avantgarde sind hier keine Gegensätze, sondern sie bedingen und befruchten einander.
Kompositionsauftrag Land Niederösterreich. Mit freundlicher Unterstützung von Fondo Nacional Para La Cultura Y Las Arts.

Kurt Rosenwinkel Caipi Band | USA
Einer der prominentesten Vertreter der Jazz-Gitarre mit seinem aktuellen Projekt, in dem der Musiker zum ersten Mal auch singt: an seiner Seite ein fantastisches Quintett von Musikern und Musikerinnen, darunter ein weiteres Supertalent an der Gitarre. Caipi dürfte also nicht nur als Getränk berauschend sein.

Bareto | PER
Cumbia, Psychedelic, Reggae, Chicha: Die 2003 gegründete Band präsentiert eine Pan-Afro-Latino-Melange und gibt sich entschlossen und lässig, ohne sich jedoch zu schonen. Unter der energiegeladenen und humorvollen Führung von Lead-Sänger Mauricio Mesones wird auch das Österreich-Debüt von Bareto niemanden still sitzen lassen.

29. Juli 2017 – Inside My Head

Sam Amidon Trio feat. Shahzad Ismaily und Ben Goldberg | USA
Freejazz in den Appalachen! Der Banjospieler mit der melancholischen Stimme verbindet scheinbar weit Auseinanderliegendes in verblüffender Einfachheit. Mit Ben Goldberg, Mitglied im New Klezmer Trio und Betreiber der Orphic Machine, sowie dem innovativen Bassisten und Gitarristen Shahzad Ismaily entsteht ein wundersamer Trioklang.

Donny McCaslin Group | USA
Der Leader von David Bowies „Last Band“ ist mit seinem aktuellen Programm „Beyond Now“ unterwegs. Der seit jungen Jahren gefragte Saxofonist aus Kalifornien spielte mit Gary Burton, Mike Mainieri, Uri Caine oder Maria Schneider. Mit der eigenen Band zeigt er sich von Bowies Furchtlosigkeit inspiriert, jegliche musikalische Grenzen zu überschreiten.

Ranky Tanky | USA
Rhythm&Blues, Soul und Blues Songs, entstanden auf Basis der Gullah-Kultur der Sea Islands. Hymnen, Spirituals und Kinderlieder, verwandelt in unwiderstehliche, kraftvolle Musik einer Band, die erst in jüngster Zeit so richtig entdeckt wurde. In Krems gibt es das Österreich-Debüt von „Ranky Tanky“, was zu Deutsch so viel heißt wie: „Los geht“s“!

30. Juli 2017 – We Be All Africans

Blick Bassy | CMR
Es zirpt das Banjo, es groovt das Cello, eine Posaune steuert lustvoll raue Töne bei, und eine Stimme fliegt federleicht darüber. Das Klangkonzept des Sängers aus Kamerun scheint für einen afrikanischen Musiker ungewöhnlich, doch Blick Bassy zaubert daraus eine Reihe von wunderschönen Songs.

Idris Ackamoor & The Pyramids „We Be All Africans“ | USA/MLI
Der Afro-Funk-Fusion- Pionier aus den 1970er Jahren tourt seit einigen Jahren wieder mit der neu zusammengestellten legendären Band. So kocht er im brodelnden Rhythmuskessel die Ursuppe von Afrika & Amerika einigermaßen auf: Hot & Cool „We Be All Africans“ erzählt von Überleben und Erneuerung.

Salif Keita | MLI
Er ist eine der großen Stimmen aus Mali, geschult in der reichen Tradition der westafrikanischen Mandinka, geboren in die seit dem 13. Jahrhundert belegte adelige Familie des Keitas und aktiv seit den 1960er Jahren. Nun kommt Salif Keita, einer der ersten Popstars Afrikas, mit seiner afrikanischen Band zum ersten Mal nach Krems.

Alle Infos zum Festival Glatt & Verkehrt unter www.glattundverkehrt.at

Die WINZER KREMS und Glatt&Verkehrt www.glattundverkehrt.at – Über 10 Jahre sind die WINZER KREMS, Sandgrube 13, Veranstaltungsort des Kernprogramms von Glatt&Verkehrt. 2004 wurden sie mit dem Kultursponsoringpreis MAECENAS dafür ausgezeichnet. Der eigens für diese Großveranstaltung überdachte Innenhof der Winzer Krems in der Sandgrube 13, der über eine hervorragende Akustik verfügt, ist der Kern des Festivals. Mit einem Fassungsvermögen von über 900 Besuchern, der Lage inmitten der Kremser Weinberge, einem herrlichen Ausblick über die ganze Stadt und auf die Donau bis hin zum Stift Göttweig ist es der ideale Ort für ein Festival, das Musik, Ambiente und Weinkultur vereint.

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Elf auf einen Streich

Unter dem Namen „Great Spas of Europe“ möchte ein transnationaler Zusammenschluss UNESCO-Weltkulturerbe werden. Drei Städte, in denen die Kannewischer Collection Thermen betreibt, stammen aus Deutschland – Anlass zur Freude und zu einem Ausblick

Elf auf einen Streich

Die historische Badetradition lebt in der modernen Emser Therme weiter (Bildquelle: kannewischer-collection.com)

Kathedralen, Klöster und Tempelanlagen sind genauso dabei wie Schlösser oder prachtvolle Bürgerhäuser. Aber auch Bergwerke, Fabriken, Türme, Weinkeller und ganze Altstädte gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Insgesamt 814 Einzel- und Flächendenkmäler weltweit wurden seit 1972 auf die gleichnamige Liste genommen. Denn sie alle sind als Zeugnisse vergangener Zeiten besonders schützenswerte Schätze der Menschheit. Demnächst könnte als Novum eine grenzüberschreitende Gruppe dazu kommen. Unter dem Namen „Great Spas of Europe“ haben sich elf Städte aus Deutschland, Tschechien, Österreich, Italien, Frankreich, Belgien und Großbritannien für eine Bewerbung zusammengeschlossen. Sie alle können auf eine lange Tradition als Kurbad zurückblicken, die bis heute in Form historischer Gebäude und Infrastruktur das Ortsbild prägt – angefangen bei Bädern über Casinos und Hotels bis hin zu Gärten und Wandelhallen. Zwei Staaten stellen gleich drei Teilnehmer: Tschechien und Deutschland mit Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen.

An den letzten drei Standorten sorgen die Thermen der Kannewischer Collection dafür, dass das Erbe weiterhin lebendig bleibt. Zwei andere – das italienische Montecatini und Karlsbad in Tschechien – hat Dr. Stefan Kannewischer in der Vergangenheit als renommierter Spezialist in der Bäder-Branche beraten. „Der Entschluss zu einem gemeinsamen Antrag als „Great Spas of Europe“ kam für mich überraschend.“ erklärt er. „Aber ihr besonderer Stellenwert ist mir schon lange klar. Würden sie in die UNESCO-Liste aufgenommen, wäre das absolut angemessen, da sie ein wichtiger Teil der Kulturgeschichte Europas sind.“ In warmem Thermalwasser gebadet hätten Menschen hier schließlich seit der Römerzeit, was zum Beispiel die auf Kaiser Caracalla zurückgehenden Ruinen in Baden-Baden anschaulich belegen. Im 19. Jahrhundert habe sich dann das Kurwesen an verschiedenen Orten zur vollen Blüte entwickelt, bei dem es um eine Kombination aus Sommerfrische, heilsamen Anwendungen und gesellschaftlichen Zusammenkünften gegangen sei. Heute findet dieser Trend seine Fortsetzung rund um die Themen selbstfinanzierter Erholung, Wellness und Prävention, nachdem die Kur nach dem Zweiten Weltkrieg für einige Zeit in staatliche Obhut gekommen sei. Sollte die Entscheidung des UNESCO-Komitees zugunsten der „Great Spas of Europe“ ausfallen, wäre das daher für Dr. Kannewischer ein ebenso willkommenes wie „wertvolles Label“.

Für renommierte Kurorte wie Baden-Baden und Bad Kissingen mag eine solche Auszeichnung ein weiteres Qualitätsprädikat sein. Dem weniger bekannten Bad Ems könnte sie einen regelrechten Bekanntheitsschub bescheren. Das rheinland-pfälzische Städtchen war zwar schon im Mittelalter für seine wohltuenden Thermalquellen bekannt, wurde in der Barock-Zeit durch eine Fürstin aus dem Hause Nassau-Oranien mit einem prächtigen Badeschlösschen bereichert und galt im 19. Jahrhundert als eines der „Top-Bäder Europas“ mit illustren Gästen wie dem russischen Zar, Jacques Offenbach oder Richard Wagner, so Dr. Hans-Jürgen Sarholz vom Museum und Stadtarchiv Bad Ems. Heutzutage allerdings sorgen die prachtvollen Bauten am Ufer der Lahn bei vielen Besuchern wie eine „Fata Morgana“ für einen „Überraschungseffekt“, weil sie hier nichts Derartiges erwarten. „Auf die Idee einer Bewerbung wären wir wohl nicht selbst gekommen.“ fasst der profunde Kenner der Stadtgeschichte und Buchautor zusammen. „Vielmehr wurden wir von den Tschechen angesprochen, die bei diesem Projekt federführend sind.“ Eine Erfolgsgarantie gebe es nicht und wegen der vielen Vorbereitungen für eine „hieb- und stichfeste Begründung“ noch jede Menge Arbeit. Dennoch findet er das Vorhaben vielversprechend: „Für uns wäre der Weltkulturerbe-Titel eine Riesen-Chance“, blickt er hoffnungsvoll in die Zukunft. Bis 2018 würden die Unterlagen eingereicht, ab Frühjahr 2019 sei mit einer Entscheidung zu rechnen, die Bad Ems in Form eines „Ritterschlags“ eine „breite Wahrnehmung in der Öffentlichkeit“ bescheren könnte. Ein Besuch lohnt sich aber schon heute: Von der modernen Therme, die Ende 2012 eröffnet wurde, führt ein 15-minütiger Spaziergang durch die Viktoriaallee und den Kurpark in eine „ganz andere Welt“: „In den letzten Jahren hat sich schon viel getan“, freut sich Dr. Sarholz. „Vor der Brunnenhalle bis zum Kurhaus haben wir eine tolle Substanz, aus der wir noch mehr machen können. Alle Bausteine dazu sind bereits vorhanden.“ Weitere Informationen unter: www.kannewischer-collection.com

Kannewischer Collection
Bewegung, wechselwarme Badeverfahren, körperliche und mentale Ruhephase – das sind die vier Bausteine, auf denen die Philosophie der Kannewischer Collection beruht. Hinzu kommt ein hoher Anspruch an Qualität, Sauberkeit und Service als Basis für das Wohlbefinden der Besucher. Architektonisch setzen alle sechs angeschlossenen Thermen auf außergewöhnliches Design, das regionale Besonderheiten aufgreift und je nach Standort einen eigenen Charakter hat – egal ob Caracalla-Therme oder Friedrichsbad in Baden-Baden, Emser Therme in Bad Ems, VitaSol Therme in Bad Salzuflen, Spreewald Therme und Spreewald Thermenhotel in Burg (Spreewald) oder KissSalis Therme in Bad Kissingen. Mit dem Anspruch, führender Wellness-Dienstleister zu sein, hat sich das Familienunternehmen, dessen Leidenschaft seit über 40 Jahren Bäder sind und das von Dr. Stefan Kannewischer geführt wird, erfolgreich etabliert.

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Neue Ein- und Ausblicke im Niederwald

Eröffnung des neuen Besucherinformationszentrum Niederwald in Rüdesheim am Rhein

Neue Ein- und Ausblicke im Niederwald

Das neue Besucherzentrum Niederwald in Rüdesheim am Rhein (Bildquelle: Dirk Uebele, Wiesbaden)

Am 18.04.2016 wurde im Rheingau der Neubau des Besucherinformationszentrum Niederwald von Boris Rhein, dem hessischen Minister für Wissenschaft und Kunst, feierlich eröffnet. Ab Mai steht das neue Haus mit Information, Ausstellung sowie einem Cafe auch den Besuchern des Landschaftsparks Niederwald offen. Die Investitionen des Landes für den Neubau des Besucherinformationszentrums und die Neugestaltung der Außenanlagen beliefen sich auf insgesamt 2,5 Mio. Euro. Für die Gestaltung zeichnen die Wiesbadener Architekten von grabowski.spork architektur verantwortlich.

Der Landschaftspark Niederwald im Hohen Taunus, über dem Rheintal zwischen Rüdesheim und Assmannshausen gelegen, ist beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen. Er bildet den südlichen Eingang zum UNESCO Welterbe „Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal“ und ist eine der ersten romantischen Parkanlagen Deutschlands. Markant erhebt sich das Niederwalddenkmal aus der Parklandschaft über das Rheingau. Im Rahmen der Wiederherstellung des Landschaftsparks zum 250-jährigen Bestehen wurde auch die Einrichtung eines Besucherinformationszentrums mit einem Cafe geplant. grabowski.spork architektur hat das Informationszentrum als reine Holzkonstruktion geplant und im Auftrag der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen realisiert. Bei der Eröffnung waren neben weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft auch die beteiligten Planer und die ausführenden Firmen dabei.

„Das Besucherinformationszentrum ist ein zentraler Anlaufpunkt des Landschaftsparks Niederwald und ergänzt mit seinen Funktionen das Angebot für die Besucher. Als Architekten war uns einerseits die Integration in den Landschaftspark als auch eine ordnende bauliche Ergänzung in der Zugangssituation wichtig. Wir haben daher ein einfaches Haus entwickelt, das sich in die direkte Umgebung einfügt, aber seine gestalterische Eigenständigkeit behält. Die Bauweise aus vorgefertigten Holzbauelementen und die Materialwahl für die Fassade tragen diesem Gedanken Rechnung“, erläuterte Jan-Eric Spork, Architekt des Hauses in seiner Rede zur Eröffnung.

Das langgestreckte Haus liegt unterhalb der Zufahrt zum Parkplatz und fügt sich dank seiner dunkelgrauen Holzfassade unauffällig in die Umgebung. Zur Terrasse wird die Fassade durch den Wechsel von raumhohen Fensterelementen und prägnanten Holzschotten gegliedert. Durch das Kippen der Fassade zur Talseite und dem zur Rückseite abfallenden Pultdach wirkt das Haus sehr dynamisch. Vor dem Haus liegt über die gesamte Breite die große Außenterrasse. Über diesen Platz verläuft der Weg der Besucher von der Seilbahnstation hin zum Niederwalddenkmal. Schon im Vorbeigehen können sie sich auf haushohen Informationstafeln über den Ort informieren.

Den Zugang zum Haus wird von einem großen Rahmen definiert, der deutlich über die Kubatur ragt. Von hier gelangt man in den großen Multifunktionsraum mit Ausstellung und Restaurant. Der Gastraum wird von warmen Holztönen im Kontrast zu der dunklen Wandverkleidung und dem roh versiegelten Betonfußboden bestimmt. Eine Lampenlandschaft mit Motiven des Landschaftsparks sowie eine lange Theke sind die zentralen Elemente. Raumhohe Fenster ermöglichen den Blick über die Terrasse auf das Rheintal und weiter bis zum Odenwald zu. Im Bereich des Cafes können die Fenster vollständig geöffnet werden und ermöglichen so einen fließenden Übergang vom Gastraum auf die Terrasse. Im rückwärtigen Bereich sind Küche, Kühlräume, Umkleiden für die Mitarbeiter und die WC-Anlagen untergebracht.

Das neue Besucherinformationszentrum ist ein Holzbau. Die tragende Holzkonstruktion wurden als vorgefertigte Holz-Rahmen-Konstruktion geliefert. Auch die die Wand- und Deckenelemente wurden vorfabriziert. Alle Bauteile mussten auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt werden. Dies sorgte für eine hohe Ausführungsqualität und einen schnellen Baufortschritt.

grabowski.spork architektur ist ein Wiesbadener Architekturbüro, das seit 2005 von den Inhabern Christoph Grabowski und Jan-Eric Spork partnerschaftlich geführt wird. Zusammen mit ihrem 13-köpfigen Team planen grabowski.spork Häuser für private und öffentliche Auftraggeber. Das Leistungsspektrum setzt sich aus den Bereichen Büro-, Gewerbe- und Wohnungsbau sowie Bildungs- und Betreuungseinrichtungen zusammen. Kreativität, Effektivität und hohe Präzision bei der Arbeit sichern Qualität, Kosten und Termine. Das sorgt für hohe Zufriedenheit bei Bauherren, Projektentwicklern, Investoren und den Projektpartnern.

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Indianer-Hochkultur am Mississippi: Die heiligen Hügel von Cahokia Mounds

Ausgrabungsstätte informiert über eine der fortschrittlichsten Indianerkulturen Amerikas – Stadt mit 25.000 Menschen – Über die Great River Road Illinois zum UNESCO-Weltkulturerbe

Indianer-Hochkultur am Mississippi: Die heiligen Hügel von Cahokia Mounds

Eine Zeichnung illustriert das Alltagsleben in Cahokia Mounds

Im Südosten des US-Bundesstaates Illinois, nahe des Mississippi, befindet sich eine der spektakulärsten Ausgrabungsstätten indianischer Kulturen der USA. Hier, in Cahokia Mounds, finden Besucher die Überreste einer Hochkultur, die in der Zeit um 1200 ihre Blüte erlebte. Die Besiedlung der Region begann um 700 nach Christus. Damals ließen sich die ersten Indianer – vornehmlich Jäger, Fischer und Bauern – in der fruchtbaren Region nieder. Ihnen folgten 150 bis 200 Jahre später die deutlich weiter entwickelten Mississippi-Indianer. Sie schufen an diesem Ort eine religiös, politisch und sozial hochentwickelte Kultur.

Neben einer Reihe technischer Errungenschaften verfügten sie über einen exakten Sonnenkalender, mit dem sie die einzelnen Phasen eines Jahres genau bestimmen konnten. Sie fanden in der Region auch gute klimatische Bedingungen für den Maisanbau – Mais war das wichtigste Grundnahrungsmittel der Indianer. Bis zu 25.000 Menschen lebten nach neuesten Erkenntnissen hier auf dem etwa neun Quadratkilometer großen Territorium und in vorgelagerten Siedlungen im Umland. Im 15. Jahrhundert etwa – lange bevor die ersten europäischen Siedler nach Illinois kamen – verließen die Indianer aus bis heute nicht geklärten Gründen ihre Heimat. Neben dem Sonnenkalender hinterließen sie 120 religiöse Stätten in Form großer aufgeschütteter Erdhügel. Aussehen und Größe dieser Formationen, erinnern an die großen Bauwerke der indianischen Kulturen Lateinamerikas. Seit 1982 steht Cahokia Mounds auf der UNESCO-Liste der Weltkulturgüter. Besucher können täglich, bei freiem Eintritt, die Ausgrabungsstätten besichtigen. Ein Informationscenter vermittelt interessantes Hintergrundwissen.

Cahokia Mounds gehört zu den Höhepunkten der Great River Road in Illinois und liegt nahe dem Ort Collinsville. Eine Fahrt durch wunderbare Landschaften entlang des Mississippi, dem „Ol“ Man River“, bringt die Besucher zum interessanten Weltkulturerbe im amerikanischen Mittleren Westen. Cahokia Informationen gibt es unter www.cahokiamounds.org , www.GreatRiverRoad-Illinois.org sowie bei Wiechmann Tourism Service, Frankfurt am Main, Telefon 069 – 25 53 80. Dort ist auch eine kostenlose deutschsprachige Informationsbroschüre erhältlich.

Quelle: Claasen Communication, www.claasen.de

Die Great River Road in Illinois präsentiert auf rund 800 Kilometern entlang des Mississippi von East Dubuque bis Cairo faszinierende alte Städte mit viel Charme und eine großartige Natur. Die Strecke gehört zu den großartigen „Scenic Byways“ Amerikas.

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