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Montageassistenzsystem bei HA-BE: Industriebleche assistiert montieren

Wie ein Navigationssystem lenkt der IT-basierte Montageassistent die Werker der HA-BE Gehäusebau GmbH durch die Abläufe der Blechbearbeitung. Die Anwendung hilft dabei, Fehler zu vermeiden und verbaute Teile stets rückverfolgen zu können. Nach über einem Jahr Systemeinsatz ist klar, dass Nacharbeit an Bauteilen wesentlich seltener anfällt.

 

Die HA-BE Gehäusebau GmbH aus dem niederbayerischen Altheim bei Landshut hat sich auf die industrielle Blechbearbeitung spezialisiert. Um die Anforderungen der weltweiten Abnehmer aus der Automatisierungstechnik, Elektroindustrie, dem Maschinenbau und der Medizintechnik umzusetzen, ist bestmögliche Qualität gefordert. Um das zu erreichen, setzt der Hersteller seit über einem Jahr das Montageassistenzsystem IPM PG der CSP GmbH & Co. KG ein. Die Software begleitet Mitarbeiter in der Montage ähnlich wie ein Navigationssystem den Fahrer im Straßenverkehr und gibt für jeden Arbeitsschritt die genaue Tätigkeit vor. Dazu verbildlicht es selbst komplexe Arbeitsvorgänge Schritt für Schritt auf einem Bildschirm. Grundsätzliches Ziel bei der Einführung des Montageassistenzsystems war es, keine Ausschussteile mehr zu produzieren und eine fehlerlose Produktion aufzubauen. „Um unsere Endprodukte so sicher wie möglich zu machen und die Herstellung so effizient wie möglich zu gestalten, haben wir uns bei HA-BE dazu entschlossen, eine Software zur Montageassistenz einzusetzen. So lassen sich gerade Produktionsprozesse von Großserien einfach auf Monitoren für unsere Kollegen aus der Fertigung darstellen“, sagt Oliver Hampe, Produktionsleiter bei HA-BE. Zudem sollte der Einsatz des Montageassistenzsystems die Prozesssicherheit verbessern, wovon sich die Verantwortlichen Zeit- und Kostenersparnisse versprachen.

 

Nacharbeitsquote sinkt deutlich

 

HA-BE produziert individuell und auf Kundenauftrag. Dies erfordert hohe Flexibilität. Im März 2016 wurde ein erster Arbeitsplatz mit IPM PG eingerichtet, an dem Gehäuse für Maschinensteuerungen produziert werden. An diesem wurden zusätzlich eine Schraubersteuerung, ein Etikettendrucker und eine elektronisch überwachte Bauteilhalterung über die bereits vorhandenen Schnittstellen angebunden. Da jeder Vorgang vom System detailliert angezeigt und vom jeweiligen Mitarbeiter quittiert werde, komme es seither zu einer viel geringeren Nacharbeitsquote, sagt Hampe. Auch die Nacharbeit wird durch die Anwendung begleitet. So kann das produzierende Unternehmen letztlich stets fehlerfreie Produkte ausliefern.

 

Rüstzeiten optimieren

 

Weitere Arbeitsplätze für eine Baugruppenmontage für Offshore-Windkraftanlagen wurden bereits wenige Monate später eingerichtet. Hier hatte der Hersteller für die Verwaltung der Seriennummern einzelner Teile eine spezielle Prozessanforderung. Zum einen sollten sich Seriennummern bei der Produktion von Einzelteilen selbstständig über das Montageassistenzsystem generieren. Zum anderen sollte, beispielsweise für miteinander verschweißte Rahmenteile, automatisiert eine neue, gemeinsame Seriennummer erzeugt und so die Rückverfolgbarkeit von Teilen und Produkten verbessert werden. So sollte die Rückverfolgbarkeit von Teilen und Produkten verbessert werden. Dazu haben die Entwickler um IPM PG einen Nadelpräger eingebunden, der den zugehörigen Data-Matrix-Code auf Bauteile graviert, um diese im Bedarfsfall schneller identifizieren zu können. „Da wir bei unseren Auträgen oft hohe Stückzahlen produzieren, legen wir auf Auswahl eines Montageassistenzsystems wichtig, dass wir damit unsere Rüst- und Fertigungszeiten optimieren können.“ Die Anwendung fragt nach Erzeugung einer Seriennummer und Fertigstellung eines Teils automatisch nach, ob es ein weiteres Teil gibt, für das eine Seriennummer generiert werden und damit die Serienfertigung fortgesetzt werden soll. „Unsere Mitarbeiter sparen sich so die manuelle Eingabe und Anlage einer neuen Seriennummer“, erläutert der Produktionsleiter.

 

Überwachung kritischer Komponenten

 

Kühlkörper gehören aufgrund ihrer zentralen Rolle in den Gehäusen beispielsweise zu den kritischen Komponenten bei HA-BE. Denn ein Ausfall eines Kühlkörpers zieht unter Umständen den Defekt des gesamten Gerätes nach sich. Darum ist sicherzustellen, dass die richtigen Teile zur Fertigung der Kühlkörper verwendet werden und der Mitarbeiter darauf hingewiesen wird, wenn er ein falsches Teil einscannt und verbauen möchte. Dafür verfügt die Lösung über eine integrierte Plausibilitätsprüfung. Durch einen Scan der Seriennummer der zu verbauenden Teile stellt die Software sicher, dass der richtige Teiletyp verbaut wird. Dies zeigen eigens definierbare Merkmale im Barcode an. Zum anderen lassen sich zugelieferte Bauteile mit der Software rückverfolgen. Im Falle eines Rückrufs der externen Bauteile kann HA-BE sofort nachvollziehen, welche Kühlkörper betroffen sind.

 

Große Arbeitsplätze einbinden

 

Um die Tätigkeiten an den oft ausgedehnten Arbeitsplätzen bei HA-BE zu erleichtern, werden kabellose EC-Werkzeuge eingesetzt. Außerdem wurden die Arbeitsplätze mit mehreren Tastern ausgestattet, um Arbeitsschritte in IPM PG zu quittieren. Das soll die Laufwege für die Mitarbeiter verkürzen. Die Optimierung der eigenen Fertigung ist also noch lange nicht abgeschlossen und das Montageassistenzsystem muss diesen Wandel abbilden. Dafür muss auch das Zusammenspiel mit dem IT-Partner funktionieren. „Was wir bei unserer Zusammenarbeit mit CSP sehr schätzen, ist die räumliche Nähe. Unser Ansprechpartner war immer schnell vor Ort, wenn wir neue Anforderungen hatten. Auch mit der Bearbeitungsqualität waren wir sehr zufrieden“, sagt Hampe. Folglich soll die Werkerführung künftig in weiteren Produktionslinien eingeführt werden.

 

Weitere Informationen zur Werkerführung IPM PG finden sich in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=SoUslsG7UI4

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Einarbeitung und Anleitung von Mitarbeitern optimieren: Visuelle Prozessanleitungen für Werker machen Schulungen in der Fertigung überflüssig

Qualitätsoptimierung durch bebilderte Werkerführung: Mit visueller Anleitung können produzierende Unternehmen neue Arbeitsabläufe schnell und einfach umsetzen und Fehler vermeiden

Einarbeitung und Anleitung von Mitarbeitern optimieren: Visuelle Prozessanleitungen für Werker machen Schulungen in der Fertigung überflüssig

nachher: Durch eine visuelle Anleitung am Arbeitsplatz sind Schulungen hinfällig. (Bildquelle: CSP GmbH & Co. KG, Frank Werner)

Eine visuelle Anleitung für die notwendigen Arbeitsschritte im Produktionsprozess mit integrierten Kontrollmechanismen führt zu hochwertigen Arbeitsergebnissen und beachtlichen Qualitätsverbesserungen. Dies ist die zweite der sechs goldenen Regeln , die der Softwareanbieter CSP GmbH & Co. KG für Qualitätssicherungsmaßnahmen in der fertigenden Industrie definiert hat. Werden die einzelnen Arbeitsabfolgen Schritt für Schritt optisch an einem Bildschirm angezeigt, können selbst ungeübte Mitarbeiter und Aushilfskräfte neue Prozesse schnell und ohne Fehler anwenden. Hierbei lassen sich wahlweise einfache und übersichtliche Fotos einsetzen oder auch CAD-Grafiken, die beispielsweise im Manufacturing-Execution-System (MES) hinterlegt werden. Visuelle Anleitungen von Werkern in der Produktion eignen sich für neue Produktionsschritte an der Fertigungsstraße sowie auch in der Nacharbeit. Ist eine Positionserkennung integriert, prüft die Software sogar, ob ein Werkzeug im richtigen Winkel angesetzt wird. Sie kann dann beispielsweise die Ausführung einer Verschraubung sperren, bis die Position des Werkzeugs korrekt gewählt ist. Weiterhin kann eine drahtlose Kommunikation zwischen Werkzeug und Software via Tablets je nach Arbeitsumgebung eine sinnvolle und flexible Unterstützung sein. Die Unternehmen profitieren von der schnellen Einführung einer solchen Werkerführung und sparen die Entwicklung neuer Schulungskonzepte und -unterlagen für veränderte oder neue Prozesse.

„In der Produktion sind wir häufig konfrontiert mit Änderungen in den Abläufen. Ob neue Vorgaben oder neue Bauteile, die Routine wird dadurch unterbrochen und macht es erforderlich, dass die Mitarbeiter sich darauf einstellen. Da Schulungen oft sehr aufwändig zu organisieren sind und die Mitarbeiter meist in Etappen daran teilnehmen müssten, bietet sich eine visuelle Anleitung der Werker am Arbeitsplatz als effektive Lösung an. Hier führen Lösungen wie der IPM Production Guide erheblich schneller zum Erfolg – und das ohne jeglichen Schulungsbedarf“, informiert CSP-Projektleiter Alexander Cocev.

Die Übersetzung von Arbeitsabfolgen in eine verständliche visuelle Anleitung ist Aufgabe der Prozessplaner in einem Werk. Sie können auf der Basis der digitalisierten Arbeitspläne einen einheitlichen Ablauf generieren, in dem die Reihenfolge der Arbeitsschritte fest definiert wird. Die Folge einer solchen Werkerführung ist Prozess-Sicherheit mit geringen Fertigungskosten.

Neben der reinen Anleitung des Mitarbeiters im jeweiligen Prozessschritt sind bei einer Werkerführung integrierte Poka-Yoke-Funktionalitäten ein wesentlicher Erfolgsfaktor. „Poka Yoke“ kommt aus dem Japanischen und ist eine weltweit akzeptierte Methode, Fehler auf der Basis technischer Einrichtungen zu vermeiden oder aufzuzeigen. Die Maßnahmen sind dabei Bestandteil des Arbeitsvorgangs. Dazu gehören unter anderem präventive Vorkehrungen: So darf der Mitarbeiter für einen bestimmten Arbeitsschritt nur ein spezifisches Werkzeug verwenden oder er muss zunächst eine Information quittieren, bevor der nächste Arbeitsschritt beginnt. Auch die Integration eines solchen „Null-Fehler-Konzepts“ hilft fertigenden Unternehmen dabei, Fehler zu vermeiden. Gerade Fehler, die auf menschliche Unachtsamkeit zurückzuführen sind, können im Rahmen der Werkerführung mit Poka Yoke nahezu vollständig ausgeschlossen werden. Nähere Informationen zu Poka Yoke in der Produktion erhalten Interessierte in einem Webinar der CSP: http://www.csp-sw.de/de/leistungen/webinare/

Eine Werkerführung auf der Basis visueller Prozessunterstützung ist in vielen Bereichen der Produktion, beispielsweise in der Nacharbeit, ein wichtiges Element der Qualitätssicherung. Nicht zu unterschätzen ist dabei auch der Aspekt, dass eine automatisierte Dokumentation des Prozesses integriert ist. Die Dokumentation lässt sich somit unter anderem bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz und Gewährleistungsansprüchen als Beweismittel für Qualitätssicherung im Produktionsprozess heranziehen.

Die CSP GmbH & Co. KG hat sich mit ihrer Lösung IPM PG auf die Werkerführung in der Produktion spezialisiert und sieht auch die Integration in vorhandene MES vor. Weitere Informationen finden sich in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=SoUslsG7UI4

Die CSP GmbH & Co. KG wurde 1991 gegründet und ist auf innovative Softwarelösungen für fertigende Unternehmen spezialisiert. Das Unternehmen leistet bei seinen Kunden neben der Implementierung und Anpassung von Standardlösungen auch umfassende Beratung sowie Support. CSP bietet Unternehmen aus allen Branchen ein weitreichendes Dienstleistungsangebot.

CSP hat zahlreiche internationale Referenzkunden in der Industrie. Unter anderem vertrauen Audi, BMW Group, Bosch, Chrysler, Daimler, Force Motors India, General Motors, Jaguar Landrover, Knorr Bremse, MAN, Nedcar, Porsche, Renault, Volvo und VW XCE Mianyang Xinchen Engine auf die Lösungen des Unternehmens.

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CSP intensiviert das Consulting-Geschäft

Softwarehersteller lagert Beratungsgeschäft in die neue CSP IT-Business GmbH aus

Großköllnbach, Februar 2014. Mit der Gründung einer eigenen Consulting-Gesellschaft baut der Softwarehersteller CSP GmbH & Co. KG , Großköllnbach, eine seiner Kernkompetenzen weiter aus. Die CSP IT-Business GmbH erbringt grundlegende Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie. In der neuen GmbH wird vor allem das langjährige Know-how aus dem Projektgeschäft im Automotive-Sektor und auf dem Gebiet der Datenbankarchivierung gebündelt. Grundlegende Fragestellungen, die dem produktiven Einsatz von Software vorgelagert sind, werden nun im Rahmen des Consulting-Angebots für den Kunden geklärt. Hierzu gehören Überlegungen wie „Sind die Prozesse durchgängig?“, „Werden alle relevanten Informationen erfasst?“ oder auch „Wie können Anwender die Daten langfristig auswerten?“ Aktuelle Themen wie Big Data, Application Retirement oder Revisionssichere Archivierung werfen bei CIOs sowie auch bei den Entscheidern in Fachabteilungen etliche Fragen auf. Diese werden im Rahmen des Consultings sowohl konzeptionell, organisatorisch als auch IT-technisch beleuchtet. Auch ROI-Berechnungen, Grobkonzepte und Anforderungsanalysen sind heute Thema der neuen Gesellschaft. Damit wurde das Consulting bei CSP nun strategisch ausgebaut und vom Bereich Produktentwicklung getrennt.

„Sämtliche Beratungsleistungen werden jetzt durch die CSP IT Business erbracht. Die Ansprechpartner für die Kunden bleiben dabei die gleichen“, verspricht CSP-Geschäftsführer Mario Täuber. Intern jedoch wurde umstrukturiert: Mitarbeiter, die vorrangig Projekte leiten oder durchführen, sind in die neue CSP IT-Business gewechselt. Inzwischen arbeitet fast ein Fünftel der Mitarbeiter im Consulting-Business.

Die Gründung der neuen Gesellschaft korrespondiert mit dem starken Wachstumskurs des Unternehmens: Der Stammsitz in Großköllnbach wird aktuell auch räumlich mit einem Erweiterungsbau ausgeweitet, um neuen Mitarbeitern Platz zu bieten.

Flankiert von der konsequenten technischen Weiterentwicklung von Produkten wie der Datenbankarchivierung Chronos, der MES-nahen Software für Integriertes Prozessdaten-Management IPM und der Werkerführung IPM PG sowie der CAQ-Lösung QS-Torque, baut CSP ihr Business konsequent weiter aus. Zahlreiche Erweiterungen und Optimierungen der Standardlösungen sind für 2014 vorgesehen.

Die CSP GmbH & Co. KG wurde 1991 gegründet und ist auf innovative Softwarelösungen für fertigende Unternehmen spezialisiert. Das Unternehmen leistet bei seinen Kunden neben der Implementierung und Anpassung von Standardlösungen auch umfassende Beratung sowie Support. CSP bietet Unternehmen aus allen Branchen ein weitreichendes Dienstleistungsangebot.

CSP hat zahlreiche internationale Referenzkunden. Unter anderem vertrauen Audi, BMW Group, Bosch, Chrysler, Daimler, Deutsche Telekom, EON, Ford, General Motors, Global Foundries, ING DiBa, Knorr Bremse, Lufthansa Technik Logistik, Mettler Toledo Services, MAN, Porsche, Volvo, Renault, R + V Versicherung und VW auf die Lösungen des Unternehmens.

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Werkerführungslösung IPM PG in MES integriert

Datenübernahme für die schrittweise Anleitung von Werkern: CSP erleichtert es produzierenden Unternehmen, durch die Visualisierung von Arbeitsschritten ihre Qualitätsprozesse zu optimieren

Werkerführungslösung IPM PG in MES integriert

Werkerführung IPM PG

Großköllnbach, Oktober 2013. Die Werkerführungslösung IPM PG von der CSP GmbH & Co. KG kann jetzt auch als Bestandteil von gängigen Manufacturing-Execution-Systemen (MES) zur Qualitätsoptimierung eingesetzt werden. Kürzlich wurde dieser Ansatz bei einem führenden Automobilhersteller realisiert. Hier liefert das MES an IPM PG alle notwendigen Daten, um einen Arbeitsprozess in der Werkerführungslösung abzubilden. Der Vorteil: Der Fertigungsablauf wird für die zuständigen Mitarbeiter in IPM PG mit einfachen und übersichtlichen Fotos oder CAD-Grafiken am Bildschirm visualisiert. Die Bilder können dabei aus beliebigen Quellen stammen und beispielsweise direkt vom MES übernommen oder über Digitalaufnahmen beigesteuert werden. Schritt für Schritt fertigen die Werker anhand dieser Anleitung eine beliebige Produktvariante, ohne dass sie im Vorfeld aufwändig geschult werden müssen. Auch für Nacharbeitsprozesse ist die Software als integrativer Bestandteil eines MES optimal geeignet und in der Praxis bewährt. Durch die Integration von IPM PG kann die Fertigungsplanung noch feiner abgestimmt werden. Die qualitativen Arbeitsergebnisse lassen sich aufgrund der visuellen Führung zusätzlich optimieren. Dies stellen unter anderem Funktionen gemäß dem Null-Fehler-Prinzip sicher, durch welches einzelne Arbeitsabfolgen erst nach Einhaltung bestimmter Vorgaben oder Bestätigungen durch den Mitarbeiter möglich sind.

„Die Integration von IPM PG in ein MES wird von uns in kundenindividuellen Projekten umgesetzt. Die Voraussetzungen sind dabei stets sehr unterschiedlich, insbesondere weil auch die eingesetzten MES häufig an die spezifischen Anforderungen angepasst wurden. Generell ist es unser Ansatz, alle für IPM PG benötigten einzelnen Arbeitsschritte aus einem solchen System zu extrahieren. Dadurch sparen die Qualitätsmanager und Prozessplaner sehr viel Zeit bei der Einrichtung neuer Prozesse“, erläutert CSP-Geschäftsführer Mario Täuber.

Die Eigenschaften eines typischen Arbeitsschrittes, der vom MES an IPM PG gesendet wird, sind etwa Bearbeitungspunkt, Reihenfolge, Werkzeug, Schraubprogramm, Hilfstext und Gegenprüfen. Eine solche Liste wird zum Beispiel als Textdatei übertragen und enthält alle Informationen, die erforderlich sind, um in IPM PG den Prozess abzubilden. Der Arbeitsablauf wird dadurch allein durch diese Inhalte vorgegeben und muss nicht noch einmal separat für die Werkerführung konfiguriert werden.

Ein zusätzlicher Vorteil der Arbeit mit IPM PG als Bestandteil des MES ist, dass der Produktionsprozess vollständig mit allen Arbeitsschritten dokumentiert wird. Diese Dokumentation erfolgt automatisiert anhand der Messdaten, die das System elektronisch zur Verfügung stellt. Unter anderem wird erfasst, welcher Werker welches Bauteil bearbeitet hat. Die Datendokumentation gilt als Rechts- und Qualitätsnachweis gegenüber Kunden und ist zudem die Basis für eine Bauteile-Rückverfolgung. Die Daten können darüber hinaus zu Auswertungszwecken wiederum im MES- sowie im übergeordneten ERP-System bereitgestellt werden.

Bildrechte: CSP GmbH & Co. KG

Die CSP GmbH & Co. KG wurde 1991 gegründet und ist auf innovative Softwarelösungen für fertigende Unternehmen spezialisiert. Das Unternehmen leistet bei seinen Kunden neben der Implementierung und Anpassung von Standardlösungen auch umfassende Beratung sowie Support. CSP bietet Unternehmen aus allen Branchen ein weitreichendes Dienstleistungsangebot.

CSP hat zahlreiche internationale Referenzkunden in der Industrie. Unter anderem vertrauen BMW Group, Audi, Daimler, MAN, General Motors, Porsche, Volvo, Chrysler, Renault, VW und Bosch auf die Lösungen des Unternehmens.

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Null-Fehler-Konzept in Werkerführung IPM PG integriert

Mehrere Elemente des Konzepts „Poka Yoke“ verhindern in der Lösung von CSP, dass Fehler beim Schraubvorgang entstehen beziehungsweise machen auftretende Fehler sofort sichtbar.

Null-Fehler-Konzept in Werkerführung IPM PG integriert

In die Software IPM Production Guide sind zahlreiche Elemente des

Großköllnbach, Januar 2013. Ausschuss und Nacharbeit machen den Produktionsprozess richtig teuer. In ihre Werkerführung IPM Production Guide (IPM PG) hat die CSP GmbH & Co. KG daher verschiedene Elemente integriert, mit denen das Null-Fehler-Konzept “ Poka Yoke “ umgesetzt wird. Poka Yoke (japanisch für „unglückliche Fehler vermeiden“) gilt als die wesentliche, weltweit akzeptierte Methode, Fehler auf der Basis von technischen Vorkehrungen und Einrichtungen zu verhindern beziehungsweise sofort aufzudecken. Dabei sind diese Vorkehrungen keine zusätzlichen Arbeitsschritte, sondern Teil des Prozesses. Eine Endkontrolle am Ende ist nicht erforderlich. Zu den präventiven Maßnahmen gehört etwa, dass für jeden Arbeitsschritt nur die richtigen Materialien und Werkzeuge verwendet werden können, Prozesse starten erst, wenn bestimmte Vorbedingungen erfüllt sind und zu einigen Arbeitsschritten müssen die Werker Informationen quittieren.

Unter anderem folgende Elemente tragen in der Werkerführung IPM PG zu einer hohen Produktqualität beim Verschraubungsprozess bei: Damit der Arbeitsablauf starten kann, scannt der Werker zunächst einen Barcode. Dieser enthält Sachnummer und Seriennummer. Jeder Arbeitsschritt wird auf einem Bildschirm visualisiert. Die angeschlossenen Werkzeuge werden erst dann zum Verschrauben freigeschaltet, wenn dies tatsächlich der nächste Arbeitsschritt im Ablauf ist. Wird zuvor ein Werker-Hinweis angezeigt, bleibt das Werkzeug gesperrt, bis der Werker bestätigt hat, dass er den Hinweis gelesen hat. Beim eigentlichen Schraubvorgang übermittelt die Software automatisch die richtigen Schraubparameter an das Werkzeug, so dass bei der Auswahl der Parameter kein Fehler auftreten kann. Dass stets die richtigen Werkzeuge gewählt werden, ist bei IPM PG durch eine Pick-by-Light-Unterstützung gesichert. So blinkt etwa für jeden Schraubvorgang bei Nuss-Selektoren ein Lämpchen auf, das den erforderlichen Schraubaufsatz kennzeichnet. Eine weitere Sicherheitsmaßnahme besteht darin, dass ein Anwender mit erweiterten Berechtigungen den Arbeitsablauf explizit wieder freigeben muss, wenn eine Schraube dreimal mit dem Status NIO verschraubt wurde.

„Fehler, die durch Menschen entstehen, können wir durch diese technischen Vorkehrungen im Arbeitsablauf sehr gut verhindern“, erläutert Matthias Bösl, Produktmanager IPM PG bei CSP. „Kunden bestätigen uns, dass die Werkerführung die Qualität in der Produktion erheblich optimiert hat. Dies ist insbesondere auf die konsequente Umsetzung des Poka-Yoke-Prinzips zurückzuführen.“

IPM PG ist eine Werkerführung, die den Mitarbeiter mithilfe visueller Unterstützung sicher durch den Produktionsprozess leitet. Auf der Basis von digitalisierten Arbeitsplänen wird ein einheitlicher Ablauf mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen generiert, dem der Werker in der vorgegebenen Reihenfolge folgt. Durch den Einsatz von IPM PG erreichen die Unternehmen Prozess-Sicherheit mit geringeren Fertigungskosten. Ein wesentlicher zusätzlicher Aspekt der Lösung ist für viele Firmen, dass der Prozess vollständig dokumentiert wird. Damit können die Anforderungen des Produkthaftungsgesetzes erfüllt und im Falle von Gewährleistungsansprüchen zuverlässig Auskunft gegeben werden. Die Werkerführung eignet sich optimal, wenn mit hoher Variantenvielfalt produziert wird oder Mitarbeiter an den Stationen häufig wechseln. CSP-Kunden setzen die Lösung in einigen Fällen auch gezielt ein, um erforderliche Nacharbeiten einfach umzusetzen.

Mehr zu Poka Yoke auf der CSP-Webseite: http://poka-yoke.csp-sw.de/
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Die CSP GmbH & Co. KG wurde 1991 gegründet und ist auf innovative Softwarelösungen für fertigende Unternehmen spezialisiert. Das Unternehmen leistet bei seinen Kunden neben der Implementierung und Anpassung von Standardlösungen auch umfassende Beratung sowie Support. CSP bietet Unternehmen aus allen Branchen ein weitreichendes Dienstleistungsangebot.

CSP hat zahlreiche internationale Referenzkunden in der Industrie. Unter anderem vertrauen BMW Group, Audi, Daimler, MAN, General Motors, Porsche, Volvo, Chrysler, Renault, VW und Bosch auf die Lösungen des Unternehmens.

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IPM PG: Lösung zur Werkerführung optimiert notwendige Nacharbeiten im Produktionsprozess

Software von CSP visualisiert detailliert Arbeitsschritte und erhöht so die Produktqualität

Großköllnbach, 25. Juli 2012. Die Werkerführung IPM PG kann nun auch bidirektional mit der Lösung für integriertes Prozessdatenmanagement IPM zusammenarbeiten. Werden die beiden Lösungen der CSP GmbH & Co. KG gemeinsam eingesetzt, profitieren die Unternehmen von einer höheren Produktqualität in einem kontrollierten Prozessablauf.

Die Werkerführung IPM PG ruft hierzu Messwerte aus IPM aus vorgelagerten Arbeitsschritten ab und visualisiert diese zum Beispiel für eine Nacharbeitsstation in der Fertigung. Dem zuständigen Mitarbeiter werden dann die Informationen für die Nacharbeit detailliert angezeigt und er wird Schritt für Schritt mithilfe von Bildern angeleitet. Die Daten aus diesem Teilprozess – zum Beispiel IO-Meldungen – werden danach wieder an IPM zurückgesendet. IPM PG unterstützt hierzu das IPM-Telegramm in der Version 5, welches von den meisten Anlagenherstellern als Standard für die Datenübertragung verwendet wird. Ein weiterer großer Nutzen des neuesten Releases von IPM PG ist, dass Konfigurationen der PCs an den Werker-Stationen nun zentral über eine Administrationsoberfläche durchgeführt werden können. Dies bedeutet eine erhebliche Arbeits- und Zeitersparnis für Projektleiter und Administratoren.

Die Werkerführung IPM PG navigiert Mitarbeiter unabhängig von den eingesetzten Werkzeugen sicher durch Produktionsprozesse. Daneben ist eine Werkzeugsteuerung integriert – im Falle eines Ausfalls werden Ersatzwerkzeuge verwendet. Die jeweiligen Arbeitsabläufe lassen sich einfach und schnell abbilden. Für die jeweilige zu fertigende Variante werden Arbeitspläne digitalisiert und anschließend automatisiert. Unternehmen erreichen damit eine Prozess-Sicherheit mit geringeren Fertigungskosten. Gleichzeitig wird auch der Prozess vollständig dokumentiert und somit den Anforderungen des Produkthaftungsgesetzes entsprochen. Im Falle von Gewährleistungsansprüchen kann ein Prozessverantwortlicher schnell und zuverlässig Auskunft geben.

„Besonders profitabel ist die Werkerführung immer dann, wenn zum Beispiel mit einer hohen Variantenvielfalt produziert wird oder die Mitarbeiter an den Stationen häufiger wechseln. Unternehmen können sich die teuren Schulungen der Werker sparen, weil diese durch eine Schritt-für-Schritt-Visualisierung am Monitor angeleitet werden“, sagt Matthias Bösl, Produktmanager von CSP für IPM PG. Auch eine Parallelfertigung wird unterstützt. Weiterhin besteht jederzeit Transparenz darüber, wie viele Nacharbeiten noch offen sind beziehungsweise erforderlich waren.

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Die CSP GmbH & Co. KG wurde 1991 gegründet und ist auf innovative Softwarelösungen für fertigende Unternehmen spezialisiert. Das Unternehmen leistet bei seinen Kunden neben der Implementierung und Anpassung von Standardlösungen auch umfassende Beratung sowie Support. CSP bietet Unternehmen aus allen Branchen ein weitreichendes Dienstleistungsangebot.

CSP hat zahlreiche internationale Referenzkunden in der Industrie. Unter anderem vertrauen BMW Group, Audi, Daimler, MAN, General Motors, Porsche, Volvo, Chrysler, Renault, VW und Bosch auf die Lösungen des Unternehmens.

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