Tag Archives: Wertschätzung

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Wie geht man mit der fremden Visitenkarte um?

Im geschäftlichen Kontext ist es normalerweise üblich, Visitenkarten auszutauschen. Während in China die Karte dem Geschäftspartner mit beiden Händen und einer kleinen Verbeugung überreicht wird, wird die hierzulande gerne direkt auf den Tisch gelegt, oder die Karte wird mit der schmalen Seite zuerst dem Gegenüber gereicht. So ist der Gesprächspartner gezwungen, die Karte zu drehen um zu lesen, was draufsteht. Die eigenen Kontaktdaten zu offenbaren hat immer mit Wertschätzung und auch Respekt zu tun. Denn schließlich erhält ja nicht jeder Hinz und Kunz diese persönlichen Daten.

Stellt sich die Frage, ob man die Karte nicht direkt weggesteckt werden kann? Wir wissen ja schließlich spätestens nach der Begrüßung, wie unser Gegenüber heißt. Doch bevor die Geschäftskarte unpersönlich in irgendwelchen Kleidungstaschen verschwindet, ist es besser, die Visitenkarte während des Gesprächs auf den Tisch zu legen. Es ist unhöflich, die fremde Visitenkarte beachtungslos in die Hosentasche zu stecken. Wertschätzend ist es dagegen, einen Blick auf die fremde Karte zu werfen.
Insbesondere, wenn unser Gegenüber einen komplizierten Namen hat, der schwierig auszusprechen ist. Hier ist es sehr hilfreich, den Namen in geschriebener Form zu sehen und ihn dann nochmal auszusprechen. Durch die Visitenkarte sehen wir auch, wenn unser Gegenüber einen akademischen Titel, zum Beispiel einen Doktortitel trägt. So kann der Gesprächspartner direkt richtig angesprochen werden.

Die Karte im Gespräch vollzuschreiben, als Notizzettelersatz ist ebenfalls ein Fauxpas. Für solche Zwecke lieber vom Servicepersonal ein Blatt Papier geben lassen. So wie wir mit der Visitenkarte des anderen umgehen, sagt das viel über uns aus: Wie respektvoll gehen wir mit anderen Daten um? Wie wichtig ist unser Gegenüber?
Das gilt natürlich auch für den Umgang mit den eigenen Visitenkarten. Ist eine Ecke umgeknickt? Ist die Oberfläche abgerieben? Wie werden die Karten aufbewahrt, in der aufgewärmten Hemd- oder Hosentasche oder in einem schönen Visitenkartenetui?

Nicola Schmidt – Wirkungsverstärkerin und Stilprofilerin

Nicola Schmidt ist Rednerin, Referentin und Trainerin für die Erfolgsfaktoren Kleidung, Körpersprache und Umgangsformen. Sie hilft ihren Kunden, ihr Image-Konzept zu entwickeln, um als Person auch optisch zu überzeugen. In den unterschiedlichsten Branchen motiviert sie Führungspersönlichkeiten und Mitarbeiter, sich authentisch und kompetent zu kleiden und entsprechend aufzutreten. Gerade wenn die Wirkung auf dem Prüfstand steht und das Image verbessert werden soll.

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Dem Azubi Werte vermitteln – nur wie?

6 Tipps

Die Ferien sind bald vorbei und für viele junge Menschen beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Das Berufsleben. Auch für die Betriebe ist es eine Herausforderung, den richtigen Bewerber zu wählen. Schließlich werden in der heutigen Zeit gesellschaftliche Werte in den Familien fast gar nicht mehr vermittelt. Die wenigsten Azubis haben Vorbilder, an denen sie sich orientieren können, viele hinterfragen sie alles, möchten den Sinn darin erkennen. Wie können Mitarbeiter und Unternehmen davon profitieren? Imageprofi Nicola Schmidt gibt sechs Tipps:

Die wichtigsten Spielregeln sollten dem Azubi vermittelt werden, damit er sie umsetzen kann. Dazu zählen Verantwortungsbewusstsein und Wertschätzung. Jeder Mitarbeiter übernimmt immer einen Teil Verantwortung für den Bereich, den er bearbeitet, für seinen Arbeitsplatz und für die Berichtshefte, um einige zu nennen. Ein wertschätzender Umgang fördert das kollegiale Miteinander. Wer stattdessen immer schlecht gelaunt und mürrisch ist, dem hilft keiner gern. Wertschätzung heißt auch: „Bitte“ und „Danke“, mit dem dazugehörigen Blickkontakt.

Sachlich bleiben: Fragen Sie Ihren Azubi, welche Regeln er für das Berufsleben kennt und auch, welche Regeln privat gelten. Bleiben Sie in allen Gesprächen immer auf einer Augenhöhe und zeigen echtes Interesse an Ihrem Auszubildenden. Zeigen Sie ihm, welche Leitbilder und Werte im Unternehmen gelebt werden.
Bleiben Sie auch sachlich, wenn Sie mehrfach die Dinge erklären müssen. Schließlich ist und fühlt jeder anders, tickt anders und denkt anders. Der eine möchte alles direkt wissen und umsetzen, der nächste hinterfragt alles und will allem auf den Grund gehen. Der nächste Persönlichkeitstyp ist sehr anpassend-harmonisch und sagt nicht direkt, wenn er etwas nicht verstanden hat. Der nächste fragt dagegen sehr viel und springt von einem Thema zum nächsten. Gerade dann ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und auf der Sachebene zu bleiben.

Geduldige Stärke zeigen: Gerade bei Vielfragern kann Geduld eine Herausforderung sein. Um Menschen zu führen, egal ob jung oder älter, gehört Geduld dazu. Um dem anderen aufmerksam zuzuhören und auch zu verstehen. Wenn Dinge erledigt werden sollen, hat jeder eine andere Vorstellung davon, wie das Ergebnis auszusehen hat. Wenn Sie die vier unterschiedlichen Persönlichskeitstypen berücksichtigen, kann der Azubi noch besser nachvollziehen, wie das Ergebnis für Sie aussehen soll.

Vorbild Mitarbeiter und Chef: Haben Sie schon mal darauf geachtet, ob alle im Unternehmen die Werte und Regeln leben und vorleben? Falls nein – Wie soll der Azubi dann lernen, was richtig und falsch ist? Überprüfen Sie immer mal wieder aus der Vogelperspektive die üblichen Verhaltensstandards im Team: Gehen alle miteinander respektvoll um? Werden Unstimmigkeiten auf einer Augenhöhe gelöst? Albert Schweitzer brachte es auf den Punkt: „Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit, sondern es ist die einzige Möglichkeit, andere zu beeinflussen.“

Lehren statt belehren: Laufen im Arbeitsalltag die Dinge nicht „rund“ oder es geht etwas schief, ist es gut, wenn Sie mit Ihrem Azubi gemeinsam nach einer Lösung Ausschau halten. Diese Aufgabe kann an Ihrer Stelle auch ein Mitarbeiter übernehmen. Das Problem sollte immer zeitnah angesprochen werden. Erläutern Sie Ihrem Azubi auch, aus welchem Grund sein Verhalten nicht angemessen war. Bleiben Sie auf einer Augenhöhe, denn belehrt werden möchte niemand. Wer von oben herab argumentiert, wird damit rechnen müssen, dass der Auszubildende mit Ablehnung oder Trotz reagiert.

Fachliche Dinge erklären Sie es am besten mit einfachen und simplen Worten. Das versteht jeder. Das Fachchinesisch kommt im Laufe der Ausbildung schon von allein. Was auch funktioniert, sind bildhafte Erklärungen, beispielsweise Vergleiche. So entsteht im Kopf des Azubis ein Bild – und Bilder versteht jeder.

Interesse zeigen:
Haben Sie Ihren Azubi schon mal gefragt, ob alles nach seiner Zufriedenheit verläuft? Wie sieht es mit seinen Wünschen und Bedürfnissen aus? Eine offene Kommunikation schafft Vertrauen und zufriedene Mitarbeiter.
Tatsächlich gibt es auch heute immer wieder Situationen, in denen sich manche über- oder unterfordert fühlen und lassen sich deshalb dann krankschreiben.
Gerade, wenn der Azubi über Wochen stundenlang hunderte Seiten kopiert für größere Bauvorhaben. Oder nur Archive sortiert und keine anderen Tätigkeiten, die mit seiner Ausbildung zu tun haben.

Als ich in der Ausbildung war, wurde ich glücklicherweise von Anfang an direkt an die technischen Zeichnungen herangeführt. Kaffee kochen und Kopien machen gehörten auch dazu, das ist völlig normal. Allerdings – nicht nur. Während meiner Ausbildung im Ingenieurbüro sollte ich ein dreimonatiges Praktikum absolvieren. So stand es im Lehrplan. Es war Sommer, die Sekretärin war im Urlaub und mein damaliger Vorgesetzter meinte lächelnd: „Sie bleiben dann mal schön im Büro. Das Praktikum machen Sie nicht.“ Ich fühlte mich zurückgesetzt, zumal für das Praktikum auch nicht mehr viel Zeit übrig blie, um es zu absolvieren. Also überlegte ich mir einen Plan, bat in einer ruhigen Minute um ein Zweiaugengespräch und sprach die Dinge, trotz zitternder Knie, direkt an und erläuterte den Gewinn für ihn selber und seine Firma. Mein damaliger Chef stimmte dem Praktikum nach diesem Gespräch zu.

Ganz klar: Was im Lehrplan drinsteht, sollte der Azubi in seiner Ausbildung auch kennen lernen. Tauchen Missverständnisse auf, können sie im Gespräch beseitigt werden.
Das Gespräch ist auch wichtig, um die Meinung des Azubis anzuhören. Vielleicht hat er gute und neue Ideen oder auch Verbesserungsvorschläge. Hören Sie ihm aufmerksam zu und zeigen Sie Ihr Interesse an dem anderen.

Feedback „mit Sandwich“: Wer seinen Azubis öfters ein Feedback gibt, unterstützt damit deren persönliche Weiterentwicklung. Der Auszubildende wird sich dann sicherlich noch mehr einbringen. Viele Chefs vertreten allerdings leider heute immer noch die Meinung: „Solange ich nichts sage, ist alles in Ordnung.“ Nur, ist diese Strategie wenig motivierend. Schließlich freut sich doch jeder über ein Lob.
Andererseits gibt es viele Vorgesetzte, denen es schwerfällt, dem anderen Menschen eine Rückmeldung zu geben. Dabei lässt sich ganz leicht lernen. Zuerst ist es erst mal wichtig, sich für ein Feedback-Gespräch Zeit zu nehmen. Das kann beispielsweise regelmäßig an einem bestimmten Wochentag um eine bestimmte Uhrzeit stattfinden. Rückmeldungen zwischen Tür und Angel dagegen, wirken wenig wertschätzend, zumal der Azubi seinen Nutzen nicht erkennt.

Wie geht es richtig? Mit dem Sandwich-Prinzip:
Sagen Sie Ihrem Azubi, was er gut gemacht hat und geben ihm ein ehrliches Lob. Sprechen Sie eventuelle Probleme sachlich und zeitnah an. Erklären Sie ihm auch, weshalb sein Verhalten in dieser und jener Situation unpassend war. Geben Sie Ihrem Azubi genug Raum, damit er seine Meinung und Vorschläge äußern kann. Anschließend bieten Sie ihm eine Lösung an. Fragen Sie ihn, wie er darüber denkt.

Mit einer respektvollen und wertschätzenden Kommunikation auf gleicher Augenhöhe lernen die Azubis für ihr späteres Berufsleben, wie man mit Menschen umgeht und sie führt.

Nicola Schmidt – Wirkungsverstärkerin und Stilprofilerin

Nicola Schmidt ist Rednerin, Referentin und Trainerin für die Erfolgsfaktoren Kleidung, Körpersprache und Umgangsformen. Sie hilft ihren Kunden, ihr Image-Konzept zu entwickeln, um als Person auch optisch zu überzeugen. In den unterschiedlichsten Branchen motiviert sie Führungspersönlichkeiten und Mitarbeiter, sich authentisch und kompetent zu kleiden und entsprechend aufzutreten. Gerade wenn die Wirkung auf dem Prüfstand steht und das Image verbessert werden soll.

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Networking-Queen M. Scheddin: Tipps fürs Selbstwertgefühl

Schlagfertige Antworten und ein starker Auftritt sind für viele im Berufsalltag ein unerfüllter Traum. 5 Sterne Rednerin Monika Scheddin sagt: „Es ist Zeit, solche Träume zu verwirklichen und Ängste zu überwinden.“ Als Business Coach gibt sie wertvolle Tipps, wie jeder sein Selbstwertgefühl für den Job und das Privatleben steigern kann und damit eine positive Wirkung auf sein Gegenüber erzielt.

Veränderungen funktionieren nicht auf Knopfdruck. Wichtig ist es hierbei, den ersten Schritt zu machen und sich damit etwas zu trauen. Im Durchschnitt sind fünf bis sechs
Anläufe für eine nachhaltige Veränderung nötig. Gut hundert Tage dauert es, um neue Routinen zu etablieren, und erst nach tausend Tagen kann man von einer stabilen Veränderung sprechen. Oftmals sehen wir nur einen schwierigen Weg, obwohl uns eine Vielzahl von Türen offenstehen. „Nur Mut!“, fordert daher die inspirierende 5 Sterne Rednerin und Bestsellerautorin.

Networking-Queen Monika Scheddin sieht auch hier einen entscheidenden Einfluss auf das Selbstwertgefühl. Denn wir sind nicht allein, wenn wir unsere Wünsche verwirklichen wollen. Auf unserem Weg begleiten uns viele Menschen: Manche davon bringen lediglich negative Ansichten mit und ziehen uns herunter. Andere dagegen sind eine wichtige Unterstützung und pushen uns nach vorne. Für das eigene Netzwerk empfiehlt, Monika Scheddin daher eine Art persönlichen Beraterstab aufzubauen, auf den man sich verlassen kann. Wie das gelingt, zeigt die 5 Sterne Rednerin charmant und humorvoll unter anderem in ihrem Vortrag „Erfolgsstrategie Networking“.

Als entscheidenden Erfolgsfaktor sieht Monika Scheddin das Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten. Wir müssen Verantwortung für unser Handel übernehmen und nicht an uns selbst zweifeln. Selbstwertschätzung statt Selbstkritik ist hierbei für Monika Scheddin die richtige Einstellung. Die Meinung von anderen kann uns dabei positiv unterstützen, ist aber nicht entscheidend. In ihren mitreißenden Vorträgen spricht die 5 Sterne Rednerin darüber, wie man ein Bewusstsein für seine Wirkung auf andere entwickelt und im Gespräch mit Schlagfertigkeit und Humor punktet.

5 Sterne Redner ist eine Redneragentur für Top Speaker aus den Bereichen Comedy, Motivation, Sport und Gesundheit, Teambuilding und Führung sowie Zukunftstrends und Innovation.Zum Portfolio gehören bekannte Sportler wie der U21 Fußball Nationaltrainer Stefan Kuntz, Olympiasiegerin Natalie Geisenberger und Schiedsrichter Knut Kircher ebenso wie Motivator Hermann Scherer und Extremsportler Norman Bücher. Die Referentenagentur 5 Sterne Redner vermittelt gefragte Redner wie Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky und Gedächtnisweltmeister Dr. Boris Nikolai Konrad und prominente Redner wie Top-Manager Thomas M. Stein und Rechtsanwalt Franz Obst. Darüber hinaus betreut und fördert 5 Sterne Redner auch hoffnungsvolle Nachwuchstalente. www.5-sterne-redner.de

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„Wir sind hier alle per Du“

"Wir sind hier alle per Du"

Nicola Schmidt

„Du“ signalisiert soziale Nähe, Sympathie, Intimität. „Sie“ steht für soziale Distanz, Neutralität und Respekt. So weit, so gut – und auch wieder nicht: Wann wir einen Menschen duzen oder siezen, hängt von der sozialen Situation und der Person, seiner Herkunft und Alter, seinem Beruf, seinem Tonfall, Mimik und seiner Körpersprache ab. Auch wenn sich vielerorts automatisch geduzt wird, war die Unsicherheit hierzulande nie größer, wer wen wann duzt oder siezt.
Früher
Auf jeden Fall deutlich leichter. Kinder haben die Erwachsenen grundsätzlich zu siezen, wenn man von der eigenen Familie mal absieht. Erwachsene untereinander duzten sich nur dann, wenn sie miteinander befreundet waren. Für die Studenten war ein „Sie“ selbstverständlich. Das änderte sich erst mit der 68er-Bewegung: Für Studenten war das Siezen Ausdruck einer bürgerlichen-miefigen Einstellung. Von gestern. Als diese Generation in die Chefetagen und Lehrerzimmer einzog, kam das „Du“ gleich mit. Mit einem „Du“ wird die Kindheit übrigens ausgedehnt, bis zum 30. Lebensjahr. Ein „Du“ vermittelt Jugend und jung bleiben.

Duzen in der Schule Die Lehrer duzen sich untereinander, dass ist normal. Darf ein Schüler den Lehrer auch duzen? Das war viele Jahrzehnte lang undenkbar. Mittlerweile ist an vielen Gesamtschulen das Du und die Nennung beim Vornamen völlig normal, an Gymnasien dagegen immer noch eher ungewöhnlich.

Arbeitsleben
Arbeitskollegen, die viel miteinander zu tun haben, duzen sich häufig. Je nach Position wird sich geduzt oder gesiezt. Der Chef wird in vielen Firmen gesiezt, aber auch geduzt. Es lässt sich heute kaum noch nach Branchen festmachen, wie man sich untereinander anredet. Vor einigen Jahren hieß es, die New-Economy-Branche wird sich generell geduzt. Die Gesellschaft ist demokratischer geworden und mit einem „Du“ verschwimmen die Hierarchien. Was nicht heißt, dass sie dann weg sind und alle Mitarbeiter einschließlich des Chefs gleichgestellt sind. Mit einem „Du“ wird der Chef noch lange nicht zum Kumpel. Ob man im Betrieb „Du“ oder „Sie“ sagt, hängt wesentlich von der Unternehmenskultur ab.

Unternehmenskultur
Es gibt Firmen, da ist es Unternehmensphilosphie, dass sich alle untereinander duzen. Das schwedische Möbelhaus gehört dazu und ein bekanntes Haustierbedarfsunternehmen. Wer das nicht gewohnt ist, wird sicherlich im ersten Moment erst mal verwundert gucken, wenn ein Verwaltungsmitarbeiter einen externen Besucher duzt.

Es gibt Firmen, die beschlossen haben, eine neue Unternehmenskultur einzuführen: Zu Beginn des neuen Jahres sagen wir alle Du zueinander. Die Entscheidung war sicherlich alles andere als leicht. Der ein oder andere aus dem Vorstand fragte zu Recht, was mit seiner Autorität passiert. Kann man dagegen wehren? Nein, denn wenn die Firmenkultur etwas anderes vorschreibt, kann keiner auf seinem „Sie“ weiterhin bestehen.

„Du“
Trotz der zahlreichen „Du“s“ heutzutage, ist vielen Menschen ein „Sie“ lieber. Wird das „Du“ abgelehnt, sollte man dem Gegenüber klarmachen, dass es nichts mit ihm persönlich zu tun habe, da man selber im Berufsleben das „Sie“ bevorzugt. Der Vorteil: Hier wird die nötige Distanz gewahrt.
Im Berufsleben bietet der Höhergestellte das „Du“ an, im Privatleben der deutlich Ältere. Jeder Mensch kann sich in Ruhe überlegen, ob er das „Du“ annehmen möchte oder nicht.

Folgende Situation ist wahrscheinlich schon vielen Menschen passiert: Jemanden versehentlich duzen. Bevor man jedoch einfach weiter redet und so tut, als sei nichts gewesen, ist es besser, den Fauxpas anzusprechen. „Verzeihung, das ist mir gerade so rausgerutscht. Ich wollte Ihnen damit nicht zu nahe treten.“ Und dann weiter in die Sie-Form wechseln.

Ein „Sie“ ist keineswegs negativ zu bewerten. Es ist ein Ausdruck von Wertschätzung, denn man signalisiert, dass man den Bereich des anderen achtet und respektiert. Man möchte dem anderen ja auch nicht zu nahe treten.

Unangenehme Dinge lassen sich in der Sie-Form besser transportieren. Damit wird Kritik auch eher sachlich aufgenommen und wird nicht so schnell angreifend.

„Haben wir uns gesiezt oder geduzt?“
Wenn man sich nur selten sieht, kann es immer mal passieren, dass man nicht mehr weiß, ob man sich gesiezt oder geduzt hat. Wer einmal im Jahr auf einer Firmentagung ist, kann davon ein Lied singen. Derjenige wird wahrscheinlich versuchen, die direkte Ansprache zu umgehen, in dem er in die Wir-Form wechselt. Diese Passivkonstruktionen sind nicht nur anstrengend und kompliziert, sondern wirken auch nicht gerade elegant. Dann ist es doch besser, lieber mal abzuwarten, ob das Gegenüber auf dem aktuellen Anredestand ist. Ansonsten einfach die Situation offen ansprechen. „Ich bin mir nicht sicher, ob wir beim Sie oder beim Du waren…“

„Hamburger Sie“
Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt sagte einmal: „Das stilvollste Du ist das Hamburger Sie.“ Das ist eine gute Alternative zum Duzen. Man redet seinen Gesprächspartner mit Vornamen und in der Sie-Form an. „Marco, bitte erledigen Sie das heute noch.“

In vielen geschäftlichen Veranstaltungen, wie Betriebsausflug oder Weihnachtsfeier wird das „Du“ schnell mal über Bord geworfen. So wird der Chef vom Lageristen geduzt, der Ausbilder von seinem Azubi. Am nächsten Tag ist man dann schnell verunsichert und weiß nicht, wie man sich verhalten soll…
Dann bietet das „Hamburger Sie“ eine gekonnte Alternative.

Nicola Schmidt – Wirkungsverstärkerin und Stilprofilerin

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Wertschätzendes Miteinander macht den Unterschied

Wertschätzendes Miteinander macht den Unterschied

Eine neue Arbeitsstelle zu finden, die genau den eigenen Vorstellungen, Werten und beruflichen Zielsetzungen entspricht, kann sich als große Herausforderung erweisen. Daher suchen immer mehr Bewerber nach Möglichkeiten, zusätzliche Informationen über potenzielle Arbeitgeber und vor allem über deren Unternehmenskultur zu erfahren. Aber wie kann man erkennen, dass man tatsächlich zueinander passt?
Die Prioritäten haben sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verschoben. Heute zählt nicht allein die Leistungsfähigkeit, sondern ausschlaggebend ist der Blick auf das „Gesamtpaket“:
Wir wollen uns wohlfühlen, uns verwirklichen, einen Sinn in der Arbeit sehen und die Möglichkeit haben, uns bei fairer Entlohnung weiterzuentwickeln.
Aber woran kann man wirklich erkennen, dass die „Chemie“ stimmt? Hier kann ein Blick auf die Unternehmenskultur helfen.

Unternehmenskultur – überall einzigartig?
Eine Firmenkultur und vor allem das Leitbild sind richtungsweisende Indikatoren für die Überlegung, ob die Wertedefinition mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmt und authentisch ist. Die Kultur eines Unternehmens hat sich häufig über Jahre hinweg zu der entwickelt, die sie jetzt ist. Einzigartig und geprägt durch Management, Führungskräfte und Mitarbeiter. Jemand, der neu in eine Firma kommt, wird merken, dass manche Dinge einfach so sind, wie sie sind, ohne dass es eine genaue Erklärung dafür gibt. Deswegen sollte der Bewerber schon im Vorfeld darauf achten, ob er sich mit der Unternehmenskultur des Wunsch-Arbeitgebers identifizieren kann.

97% der Fachkräfte in Deutschland ist Unternehmenskultur wichtig
Eine Studie* gibt Einblick in die Einstellung der Fachkräfte zum Thema Unternehmenskultur und die Relevanz von Cultural Fit bei der Jobsuche.
56 Prozent der Befragten haben schon mal den Job wegen einer unpassenden Firmenkultur gewechselt. Eine gute Passung der Bewerber zahlt sich aus Sicht der Fachkräfte definitiv aus.
69 Prozent der Interviewten glauben, dass Firmen, die bei der Einstellung der Persönlichkeit des Bewerbers große Bedeutung beimessen, zufriedenere Mitarbeiter und Teams haben.
Und 56 Prozent denken, dass solche Betriebe auch insgesamt erfolgreicher sind.
Fazit: Es besteht ein ausgeprägter Zusammenhang zwischen starker Identifizierung mit der Unternehmenskultur und der Jobzufriedenheit.

Gelebtes Leitbild
Mit einem Leitbild erklärt eine Firma, was der Zweck des Unternehmens ist, welche Werte wichtig sind und welche Ziele verfolgt werden.
Hier hat der Recruiting- & Outsourcing-Spezialist adesta ein klares Unternehmens-Leitbild.
Dazu Geschäftsführerin Susanne Schulz: „Unsere Vision sind dauerhafte und strategische Partnerschaften und die damit verbundenen Zielsetzungen in Vielfalt, Qualität und Schnelligkeit zu erreichen. Unsere Werte und Überzeugungen bilden das Fundament für unser Denken und Handeln und für die gesunde Unternehmenskultur, in der Authentizität, persönliche Entfaltung und Kreativität eine besondere Atmosphäre erzeugen.“

Respekt und Wertschätzung
In einem Vorstellungsgespräch bewerben sich beide Seiten! Bei adesta ist der Unterschied deutlich im wertschätzenden Miteinander spürbar. Daher ist es für den Personalspezialisten inspirierend und überaus motivierend, täglich immer wieder die Bedürfnisse, die Wünsche und Ziele der Bewerber für den neuen Job miteinzubeziehen. Der persönliche Kontakt wird geprägt durch eine Begegnung auf Augenhöhe.

Vertrauen als positive Erfahrung
Das in adesta gesetzte Vertrauen dokumentiert sich in der hohen Quote der vielen Weiterempfehlungen und positiven Reflexionen, die auf diversen Bewertungsplattformen zu finden sind. Es spornt adesta-Recruiter und -Mitarbeiter täglich an, die große Dienstleistungsvielfalt unter Beweis zu stellen und das mit großer Leidenschaft.

Verantwortung übernehmen und Nutzen stiften
Auch über das tägliche Business hinaus war der Leitgedanke für das soziale und gesellschaftliche Engagement bei adesta, von Anfang an Verantwortung zu übernehmen und dadurch gesellschaftlichen Nutzen zu stiften. Soziale Einstellung wirkt – nicht nur bei denjenigen, denen etwas zugute kommt, sondern auch auf diejenigen, die sich aktiv einbringen. Das eigene persönliche Engagement bietet den Mitarbeitern die Möglichkeit, etwas zu bewegen und oft auch die Chance, die innere Haltung zu verändern oder gar einen Perspektivenwechsel vorzunehmen.
Helfen Arbeitgeber-Bewertungsplattformen?
Auch Arbeitgeber-Bewertungsplattformen können Aufschluss darüber geben, ob das Unternehmen zu einem Bewerber passt. Zum Beispiel erfährt man etwas über die internen Prozesse, Strukturen, das Vorgesetztenverhalten, den Kollegenzusammenhalt, die Arbeitsatmosphäre und vieles mehr. Allerdings sollten die Beurteilungen nie für sich allein als Entscheidungskriterium herangezogen werden. Das „Gesamtbild“ entsteht aus Stellenangebot, Unternehmenswebsite, den Bewertungen im Internet und – im besten Fall – dem persönlichen Eindruck.

* Quelle: StepStone-Studie 2017 „Recruiting mit Persönlichkeit“

adesta bietet seit rund 20 Jahren eine exzellente Expertise als Recruiting- und Outsourcing-Spezialist. Vielfalt, Qualität und Schnelligkeit sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren, durch die sich adesta zu einem geschätzten strategischen und dauerhaften Recruiting-Partner vieler namhafter Unternehmen etabliert hat.
Mehr über das adesta Leitbild erfahren Sie hier online: www.adesta.de/leitbild/
Sie wollen mehr über adesta erfahren: www.adesta.de

adesta ist Recruiting- & Outsourcing-Spezialist und bietet ein umfangreiches Produktportfolio aus dem Bereich der Personal Management Services. Seit rund 20 Jahren steht adesta mit umfangreicher Kompetenz als Partner erfolgreich an der Seite von namhaften Unternehmen.Im Einzelnen bietet adesta folgende Dienstleistungen für Stellensuchende sowie Unternehmen: Personalberatung, Personalvermittlung, temp-to-perm, Arbeitnehmerüberlassung,
Out-/Newplacement, Business Process Outsourcing, Recruitment Process Outsourcing, Freelancing/Interim Management, On-site-Management/MSP, Eignungsdiagnostik/Coaching.
Weitere Informationen über adesta: www.adesta.de

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Wilhelminenstraße 25
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Sparda-Bank München als einer der besten Arbeitgeber in Bayern ausgezeichnet

Rang 5 unter 171 bayerischen Unternehmen – Ausgezeichnet durch das Great Place to Work® Institut Deutschland – Auch bundesweit einer der besten Arbeitgeber

München – Die Sparda-Bank München eG erreichte bei dem unabhängigen Wettbewerb „Bayerns Beste Arbeitgeber 2018“ des Great Place to Work® Institut Deutschland den 5. Platz in der Kategorie der Unternehmen mit 501 bis 1.000 Mitarbeitern. Damit liegt die Genossenschaftsbank an erster Stelle unter allen Finanzdienstleistern im Teilnehmerfeld, wie bereits in den letzten drei Jahren. Insgesamt beteiligten sich 171 Unternehmen aller Größen und Branchen an der Untersuchung zur Qualität und Attraktivität der Arbeitsplatzkultur.

Wertschätzung durch Unternehmenskultur der Achtsamkeit
Die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter hat für die Sparda-Bank München hohe Priorität. Die oberbayerische Genossenschaftsbank setzt mit ihrer Unternehmenskultur der Achtsamkeit intensiv auf die Förderung der individuellen Talente ihrer Beschäftigten. „Unsere Personalpolitik ist stärkenorientiert ausgerichtet. So können unsere Mitarbeiter ihre Fähigkeiten zielgerichtet im Arbeitsalltag einsetzen und sich persönlich weiterentwickeln“, erklärt Hermann Busch, Vorstandsmitglied der Sparda-Bank München. „Wir sind überzeugt, dass dieser Ansatz unsere Beschäftigten motiviert und sie langfristig glücklicher macht. Sie sind unser höchstes Gut – dies gilt es zu fördern!“

Die Bewertung resultiert aus einer Befragung der Mitarbeiter zu zentralen Arbeitsplatzthemen wie Vertrauen in die Führungskräfte, Qualität der Zusammenarbeit, Wertschätzung und Gesundheitsförderung. Zudem wurde in einem Kultur-Audit die Qualität der Maßnahmen der Personal- und Führungsarbeit bewertet. Anschließend wurden die Ergebnisse im Verhältnis von 2:1 gewichtet – die Bewertung der Mitarbeiter stand im Vordergrund. „Die Auszeichnung steht für ein glaubwürdiges Management, das fair und respektvoll mit den Beschäftigten zusammenarbeitet“, sagte Andreas Schubert, Geschäftsführer beim Great Place to Work® Institut Deutschland.

Deutschlands Beste Arbeitgeber
Einige Wochen vor der bayerischen Auszeichnung erhielt die Sparda-Bank München bereits das Gütesiegel „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2018“. Dabei erzielte sie in der Kategorie der Unternehmen 501 bis 2.000 Mitarbeiter den 12. Rang und sicherte sich erneut die Spitzenplatzierung unter allen Finanzdienstleistern im Bewerberfeld.

Daten und Fakten zur Sparda-Bank München eG
(31.12.2017)

Die Sparda-Bank München eG, 1930 gegründet, ist die größte Genossenschaftsbank in Bayern mit rund 300.000 Mitgliedern und 46 Geschäftsstellen in Oberbayern.

Als einzige Bank in Deutschland engagiert sich die Sparda-Bank München für die Gemeinwohl-Ökonomie, die für ein wertebasiertes Wirtschaften plädiert und das Handeln des Unternehmens zum Wohl der Gesellschaft in der Gemeinwohl-Bilanz misst. Weitere Informationen unter www.zum-wohl-aller.de

2018 wurde die Sparda-Bank München zum elften Mal in Folge als bestplatzierter Finanzdienstleister im Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ von Great Place To Work Deutschland in der Größenkategorie 501 bis 2.000 Mitarbeiter ausgezeichnet.

Über die NaturTalent Stiftung gemeinnützige GmbH und die NaturTalent Beratung GmbH unterstützt, entwickelt und begleitet die Sparda-Bank München Projekte, die die Einzigartigkeit von Menschen sichtbar machen und ihnen Zugang zu ihrem Naturtalent ermöglichen.
Nur wenn Menschen ihr gesamtes Potenzial entfalten, werden sie in der Lage sein, ihr Leben und dadurch die gemeinsame Zukunft von uns allen als Gesellschaft erfolgreich zu gestalten.
Die Sparda-Bank München unterstützt auch ihre Mitglieder bei diesem Prozess und versteht sich als Potenzial- und Lebensbank der Zukunft, wobei sie ihren rein wirtschaftlichen Förderauftrag um die persönliche Förderung ihrer Mitglieder ergänzt.

Firmenkontakt
Sparda-Bank München eG
Christine Miedl
Arnulfstraße 15
80355 München
089/55142- 3100
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Motivation und Anerkennung

Von Natur Events Ihrem Teambildungs- und Teamentwicklungsspezialist

Motivation und Anerkennung

Innere Kündigung,Vertrauensverlust

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.
Das Grundbedürfnis nach Zuwendung und Anerkennung ist immer wieder untersucht worden.
Rene A. Spitz hat, wie andere Forscher vor ihm, darauf hingewiesen, dass Säuglinge ohne Zuwendung durch Körperberührung, Gehaltenwerden selbst unter günstigen Lebensumständen degenerieren und Krankheitsanfällig werden.
Das Kleinkind, braucht das Lob seiner Eltern als Richtschnur seines Handelns.
Lob für Kinder ist heute nur allzu oft die Fast-Food-Zuwendung der Zeitmangel-Generation.
Eine britische Studie kam zu folgendem Ergebnis:
Danach „ernten“ britische Kinder täglich durchschnittlich 412 negative Bemerkungen, aber nur 37 positive! Dies ist bei uns kaum anders.
Wenn wir etwas geleistet haben und ein andrer sagt, dass er das gut findet, dann freut uns das in der Regel. Wir fühlen uns anerkannt und motiviert weiter zu machen.
Wenn aber alles, was wir tun, immer als selbstverständlich hingenommen oder gar kritisiert wird, verlieren wir die Lust.
Zurechenbares und ehrliches Handeln setzt einen glaubwürdigen, berechenbaren Handlungsraum voraus. Wenn aber unter der Bedingung der Motivierung das Führen zum Verführen verkommt, wird die Glaubwürdigkeit aufs Spiel gesetzt.
Ist die Glaubwürdigkeit erst einmal dahin, dann ist eine Zielgerichtet Zusammenarbeit kaum mehr gegeben.
Wir sehen, dass in den Unternehmen die innerliche Kündigung, der Mitarbeiter konstant hoch ist.
Vertrauensverlust ist ein wesentlicher Faktor.
Personalentwicklung und Mitarbeiterführung sowie führen mit Zielen, waren schon immer wichtig, daran wird sich auch nichts ändern.
Wir setzen in unseren Trainings auf ein Leitbild, das auf einem menschenorientierten Wertegerüst gründet.

Dabei stehen die Begriffe:
Wertschätzung, Nachhaltigkeit, Erfüllung und Vertrauen im Mittelpunkt.
Ein häufiger Grund für erfolgloses Management liegt im Unvermögen, die Entscheidungen von Menschen als Ursache von betriebswirtschaftlichen Größen zu verstehen, vorherzusagen und beeinflussen zu können. Umgekehrt sind es die erfolgreichsten Unternehmen und Führungskräfte, die Entscheidungen ihrer Kunden, Mitarbeiter, Investoren und anderer Zielgruppen am besten verstehen, vorhersagen und beeinflussen können.
Das führt zu folgender Erkenntnis:
Versteht man Führung als Beeinflussung des Erlebens und Verhaltens von Menschen in Organisationen, dann ist also immer dort Führung gefragt, wo betriebswirtschaftliche Ziele von diesen Menschen abhängen. Führungsziele müssen betriebswirtschaftliche Ziele berücksichtigen, werden selbst aber immer im Erleben und Verhalten von Menschen liegen.
Führungsziele liegen daher immer im Bereich des Verhaltens oder Erlebens von einzelnen Mitarbeitern oder Gruppen in Organisationen. Dabei gibt es Verhaltensweisen, die aufgebaut und verstärkt werden (Ziele im positiven Sinne, diese nennt man in der Psychologie Annäherungsziele), aber auch Verhaltensweisen, die verhindert oder zumindest vermindert werden (Ziele im negativen Sinne, man spricht von Vermeidungszielen).
Wir von Natur Events zeigen in unserem Managementtraining effektive Werkzeuge zur Personalführung auf, um Ihre Führungskräfte noch besser und Ihr Unternehmen noch erfolgreicher zu machen.

Natur Events – Ihrer Agentur mit langjährigem Know-How für Ihr Teamevent, Incentive, Managementtraining, Teamtraining, Motivationstraining, Kommunikationstraining und Vertriebstraining in Frankfurt, im Rhein-Main-Gebiet, in Hessen, Deutschland und Europa!
Mit unserer Leidenschaft für Mensch und Natur bieten wir von Natur Events für Unternehmen jeder Größe, deren Führungskräfte und Mitarbeiter individuell abgestimmte Events, Incentives im In- und Ausland sowie Trainings mit sichtbarem und langanhaltendem Erfolg. Wir sorgen für Abenteuer, die bewegen und Begegnungen, die prägen! Nichts bringt Menschen mehr zusammen als positive Emotionen, gemeinsam gemeisterte Herausforderungen und gelebtes Vertrauen!
Auf unserer Internetseite geben wir Ihnen einen Überblick über unsere Angebote und Leistungen.
Alle Vorschläge werden selbstverständlich in ihrer Art und Umfang komplett auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten : sie dienen in erster Linie dafür, Ihnen ein Gefühl für unsere Leistungen zu vermitteln.

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Natur Events e.K.
Dieter Trollmann
Mörikestr. 1
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06145 9329940
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trollmann@naturevents.eu
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Pressemitteilungen

Immobilienbewertung von uns für Sie!

Immobilienbewertung in Berlin und Brandenburg

Immobilienbewertung von uns für Sie!

Immobilienbewertung-Berlin-Brandenburg.de

Sachverständigenbüro Sikorski für Immobilienbewertung im Süden von Berlin.

Benötigen Sie neutrale und objektive Informationen, Hilfe oder Beratung? Dann sehen wir uns als Wegbegleiter bei Ihrer Entscheidungsfindung z.B.:

-über den Kauf/Verkauf einer/Ihrer Immobilie
-hinsichtlich der Finanzierung bzw. Beleihung einer/Ihrer Immobilie
-für die Wertermittlung aus steuerlichen Anlässen
-im Rahmen von Erbauseinandersetzungen sowie vielen weiteren Bewertungsanlässen.
Wir bieten Ihnen eine persönlich auf Ihr Objekt abgestimmte und individuell an Ihre Bedürfnisse angepasste Beratung und Bewertung.

Deshalb steht bei uns der Auftraggeber und sein persönliches Anliegen an erster Stelle. Die Basis bildet der persönliche Kontakt zum Auftraggeber.

Seit 1995 beschäftige ich mich mit der Bewertung von be- und unbebauten Grundstücken. Bis zum September 2003 noch nebenberuflich. Am 1. Oktober 2003 habe ich dann den Schritt von der behüteten Stelle im öffentlichen Dienst in die Selbständigkeit gewagt.
Seitdem bin ich ausschließlich freiberuflich tätig.

Um den qualitativ hohen Ansprüchen meiner Auftraggeber noch gerechter werden zu können, absolvierte ich ein berufsbegleitendes Studium an der Sprengnetter – Akademie in Sinzig. Das Studium wurde erfolgreich mit der Zertifizierungsprüfung abgeschlossen. Im Juli 2008 wurde ich von der Industrie und Handelskammer Potsdam als Sachverständige für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken öffentlich bestellt und vereidigt.
Eine weitere Herausforderung war im Juli 2010 die Zertifizierungsprüfung bei der HypZert.

Kontakt
Sachverständigenbüro Sikorski- Immobilienbewertung Berlin | Brandenburg
Kathrin Sikorski
Märkersteig 12-16
14974 Ludwigsfelde
03378870931
d.sikorski@sachverstaendige-sikorski.de
http://www.Immobilienbewertung-berlin-brandenburg.de

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Personalauswahl nach Zahlen

Passt oder Passt nicht – Algorithmen bilden Teams

Personalauswahl nach Zahlen

(NL/4650481071) Der Mitarbeiter, das unbekannte Wesen ist passé! Neueste Entwicklungen bei der Auswahl und Förderung von Mitarbeitern erwecken den Eindruck, dass der Mensch nur nach rationalen Mechanismen wie Passt und Passt nicht funktioniert.

Dieser Eindruck entsteht nach Auffassung des Management- und Generationenexperten Ralf Overbeck, weil computergestützte Rechenvorgänge nach einem bestimmten Muster – kurz Algorithmen – für die meisten Chefinnen und Chefs perfekt geeignet ist, um noch effizienter und innovativer zu werden. „Menschen nur auf den Kopf zu reduzieren und den Bauch zu ignorieren ist zu kurz gesprungen, so Overbeck, und wird den Potenzialen der vorhandenen Mitarbeiter und neuen Mitarbeiter nicht gerecht.“

In den Medien werden immer mehr sogenannte Tools gehypt, die Unternehmen künftig in die Lage versetzen sollen, bei der Personalauswahl noch mehr Zeit und Kosten zu sparen. Der alte Grundsatz den richtigen Mitarbeiter zur rechten Zeit am rechten Ort zu platzieren wurde vor Jahren schon ergänzt durch zu den richtigen Kosten und wird nun nochmals erweitert um den Zusatz mit den richtigen Zahlen!

Der Algorithmus als Menschenkenner.

Der Wunsch nach solchen Tools ist in den Chefetagen vieler Unternehmen mittlerweile sehr groß, da die Zeit drängt und der Kostendruck steigt. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, der Globalisierung und steigender Komplexität scheinen binär-basierte IT-Lösungen der perfekte Weg zu mehr Effizienz und höheren Renditen zu sein.

Der Algorithmus als Menschenkenner oder gar Menschenkönner. Da stellt sich die Frage, ob wir künftig überhaupt noch einen Personalbereich oder gar Führungskräfte brauchen? Was ist in diesem Zusammenhang wirklich wichtig. Menschen lernen und entwickeln sich – mehr oder weniger – immer. Tag für Tag bauen sie ihre Lebens- und Berufserfahrung aus und spüren was ihnen Spaß oder nicht. Prognosen über die zukünftige Leistungsfähigkeit und Entwicklung von Menschen sind bis heute kaum möglich, da Menschen komplex sind und die Welt um sie herum immer komplexer wird. Personalauswahl und -entwicklung auf Knopfdruck ist ein Wunsch – stets eine Momentaufnahme.

Mehr um Mitarbeiter kümmern, statt Algorithmen programmieren!

Die meisten Menschen wollen auch im Beruf respektiert und wertgeschätzt werden. Übrigens die perfekte Basis für mehr Effizienz und Innovation. Laut Overbeck kommen wir an das Wissen in den Köpfen der Menschen aber nur über den Bauch. Der Einsatz von Tools kann dazu führen, dass sich insbesondere Chefetagen und Führungskräfte von einer ihrer wesentlichen Aufgaben nach und nach verabschieden: Sie sollen sich um die Mitarbeiter kümmern. D. h. auf sie zugehen, ihnen zu hören und gemeinsam mit ihnen an den jeweiligen Fragestellungen arbeiten. Das ist ein Prozess – keine Momentaufnahme.

Nur der intensive und kontinuierliche Austausch über alle Hierarchieebenen, alle Geschlechter sowie alle Generationen hinweg, sichert die bestmögliche Lösung und Transformation. Wir müssen uns mehr um die Menschen in den Unternehmen kümmern, um so die Angst vor Veränderungen zu reduzieren und künftige Herausforderungen besser zu meistern, sagt Overbeck. Algorithmen können Transparenz schaffen, aber nicht Komplexität lösen.

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

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Kultur ist wichtiger als Strategie

Interview mit Raoul Korner

Kultur ist wichtiger als Strategie

Raoul Korner (Mitte) versteht es, sein Team auf den Punkt zu motivieren.

Unternehmen schauen gerne auf Sport-Mannschaften und wie sie es schaffen, erfolgreich zu sein. Für Raoul Korner, Head Coach des Basketball-Bundesligisten medi bayreuth, steht das Team an erster Stelle. Der gebürtige Wiener führte die Bayreuther Basketballer in der Saison 2016/2017 erstmals nach 1996 wieder in die Playoffs. Mit dem vierten Platz nach der Hauptrunde waren sie sogar das Überraschungsteam der Liga. Sie überzeugten mit Teamwork und Siegeswillen. Im Interview verrät Korner seine Einstellung zu Führung und Motivation. Er gibt Tipps, wie sich Teamgeist vom Sport auf Unternehmen übertragen lässt und welche Form der Wertschätzung er für unverzichtbar hält.

Herr Korner, Sie legen großen Wert auf Teamarbeit – was sind die wichtigsten Punkte, damit diese funktioniert?

Der erste Punkt ist, dass das Team ein gemeinsames übergeordnetes Ziel hat. Dieses Ziel muss stärker und größer sein als die individuellen Ziele der einzelnen Personen. Der zweite Punkt ist eine gewisse Logik in der Zusammenstellung eines Teams mit Rollen und Aufgaben. Es ist wichtig, dass jeder seine eigene Rolle ausfüllt und die Rolle des jeweils anderen nicht nur akzeptiert, sondern auch respektiert. Drittens benötigt eine Mannschaft eine Führung, nicht nur von oben herab über den Coach oder den Chef, sondern auch innerhalb der Mannschaft. Das heißt, es müssen sich Führungspersonen entwickeln, die innerhalb der Gruppe Verantwortung übernehmen und die Gruppe antreiben. Damit einhergehend sollte eine entsprechend gute Teamchemie entstehen.

Im Sport definieren Spielregeln den Rahmen – für wie wichtig halten Sie Spielregeln im beruflichen Alltag?

Überall, wo mehrere Menschen zusammenarbeiten, muss es Spielregeln geben – sowohl im Berufs- als auch im Privatleben. Entscheidend ist, dass jeder seine Rolle im Kollektiv kennt und sich so verhält, dass das Wohl der Allgemeinheit oder des Teams über den individuellen Präferenzen steht. Es macht meiner Meinung nach keinen Sinn, unendlich viele Regeln aufzustellen. Ich bin ein Freund davon, dass man Grundsatzregeln aufstellt, die eher einer Kultur entsprechen. Wir haben zum Beispiel eine Regel, dass wir die Zeit unserer Gegenüber respektieren. Das heißt, wir sind pünktlich – egal ob zum Training, zum Spiel, zur Besprechung oder zur Physiotherapie. Eine andere Regel heißt ,Professionelles Auftreten außerhalb des Spielfeldes“. Sie umfasst, wie wir uns kleiden, wie wir uns anderen Menschen gegenüber verhalten, wie wir mit dem Thema Alkohol umgehen und vieles mehr. Ich muss nicht alles extra nennen und regeln, weil das eigentlich mit dieser übergeordneten Regel getan ist. Mit einem gewissen Selbstverständnis weiß ich, was alles darunter fällt. Aber das Selbstverständnis muss natürlich geschult werden und somit sind wir bei dem wichtigen Thema ,Kultur schaffen innerhalb einer Organisation“. Es heißt nicht umsonst: ,Die Kultur verspeist die Strategie zum Frühstück.“ Sie ist wichtiger als jede Strategie.

Sie suchen nach den besten Spielern für Ihr Team. Welche Tipps haben Sie für einen Unternehmer? Wie findet dieser den passenden Mitarbeiter?

Es gibt das fachliche und das charakterliche Kriterium. Beide gewichte ich gleich. In meinem Fall heißt das, ein Spieler muss sowohl das fachliche Anforderungsprofil erfüllen als auch charakterlich, also von seiner Einstellung und Persönlichkeit her, gut passen. Daher kontaktiere ich so ziemlich jeden, der irgendwann mal mit ihm zu tun hatte, um mir ein eigenes Bild zu machen. Passt das Bild von dem Spieler zu unseren Vorstellungen, besteht die Chance auf eine Verpflichtung. Ich bin der Meinung, dass man immer einen noch besseren Spieler finden kann, aber die Herausforderung ist, einen Spieler zu finden, der das Team besser macht. Das heißt, ich suche nicht die besten Spieler, sondern die besten Spieler für mein Team. Bei Mitarbeitern ist es genauso. Man wird immer einen fachlich besseren Mitarbeiter finden, aber entscheidend ist, jemanden zu finden, der das Team besser macht.

Ein Team kann aus sehr unterschiedlichen Charakteren mit verschiedenen Rollen oder Aufgaben bestehen. Wie schafft man da eine gemeinsame Teamidentität?

Das Wichtigste ist das gemeinsame Ziel, das über allem steht. Als Führungskraft muss ich aber auch respektieren, dass jeder selbst individuelle Ziele hat, die er verwirklichen möchte. Die Kunst und Motivation für mich besteht darin, jedem Spieler klar zu machen, dass das Team zählt und dass das oberstes Gebot ist. Wenn die Spieler sich dem unterordnen, dann gehört es auch zu meinen Aufgaben, den Spielern zu helfen, ihre individuellen Ziele zu verwirklichen. Sehr oft wird vergessen, dass jeder mit einer anderen Motivation an die Sache herangeht. Lasse ich das komplett unter den Tisch fallen, verliere ich früher oder später diese Mitarbeiter.

Welches Erfolgsrezept haben Sie, um Ziele zu definieren, die gemeinsam erreicht werden können?

Ergebnisorientierte Ziele sind wichtig und im Sport oder auch in einem Unternehmen relevant. Sie liegen aber nicht immer hundertprozentig in meiner eigenen Hand oder in der Hand der Mannschaft. Daher sollte man sich auch Etappen- und prozessorientierte Ziele setzen, die man selbst umsetzen kann und bei denen man eine gewisse Herausforderung verspürt. Ich glaube nicht, dass Ziele unbedingt erreichbar sein müssen. Ziele sollten auch nicht so niedrig gesetzt werden, dass man sie immer auf jeden Fall erreichen kann. Wer alle Ziele erreicht, steckt sich die Ziele einfach zu niedrig. Ich halte es für sehr wichtig, sobald man ein Ziel erreicht hat, sich immer wieder das nächste Ziel zu setzen. Das haben wir in der letzten Saison genau so gehandhabt. Und auch wenn wir das letzte Ziel – das Erreichen des Playoff-Halbfinals – nicht erreicht haben, so hatten wir dennoch eine sehr erfolgreiche Saison.

Welche Möglichkeiten der Motivation nutzen Sie, wenn ein Teammitglied nicht die gewünschte Leistung abruft?

Meine Hauptaufgabe als Trainer ist nicht, Spieler ständig zu motivieren. Die Motivation der Spieler muss intrinsisch sein, also aus ihnen selbst heraus entstehen. Ich kann aber Spielern helfen, die einmal einen Durchhänger haben. Wir können das mit einem Auto vergleichen. Ich kann einem Spieler Starthilfe geben, ihn auch anschieben, aber irgendwann muss der Motor anspringen. Merke ich, der Spieler hat keinen Motor, dann kann ich schieben und starten, so viel ich möchte, es wird unterm Strich keinen Erfolg bringen. Dann wird man sich von diesem Spieler trennen müssen. Meine Aufgabe ist es herauszufinden, ob der Spieler einen Motor hat und welchen Knopf ich drücken muss, damit er ständig läuft. Niemand ist immer motiviert, auch eine Führungskraft nicht. Ich kann auch nur dann motivieren, wenn ich selbst motiviert bin. Als Führungskraft muss ich jeden Menschen fair und nach dem gleichen Maßstab behandeln. Ich muss aber auch berücksichtigen, dass jeder anders ist. Wenn ich weiß, was einen Spieler antreibt, dann weiß ich auch, wie ich ihn motivieren kann. Andernfalls laufe ich mit meiner Motivation ins Leere.

Sind motivierende Maßnahmen überflüssig, wenn ein Team bereits sehr gute Arbeit leistet beziehungsweise die an sich gestellten Erwartungen übertrifft? Wie gehen Sie mit einer solchen Situation um?

Motivation kommt von motivare und heißt so viel wie ,bewegen“. Sie ist ein dauerhafter Prozess. Im Idealfall geschieht dies von innen heraus, also „intrinsisch“. In dem Moment, in dem ich aufhöre, besser zu werden, höre ich auf, gut zu sein. Dessen sollte sich ein Sportler bewusst sein. Für ein Unternehmen gilt das übrigens auch, denn sobald der Fortschritt aufhört, ist der Rückschritt schon eingeleitet. Als Trainer ist es meine Aufgabe, die Mannschaft nach schmerzhaften Niederlagen aufzurichten und ihr nach einer Siegesserie, wie wir sie in der letzten Saison hatten, klar zu machen, dass wir uns weiter verbessern müssen, damit es nicht eines Tages ein böses Erwachen gibt.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor im Job ist sicherlich die Kommunikation zwischen Führungskraft und Mitarbeiter. Wie gelingt sie am besten?

Eine offene, ehrliche und direkte Kommunikation ist entscheidend. Sie sollte zeitnah mit dem aufkeimenden Problem stattfinden. Damit fährt man am besten, auch wenn viel Energie investiert wird, denn es ist oft einfacher, Sachen zu verschweigen oder unter den Teppich zu kehren. Aber das wirkt sich langfristig oft negativ aus. Fairness spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Ein Beispiel: Wenn Trainer ihre Schlüsselspieler mit Samthandschuhen anfassen und ihre Macht an den Schwachen demonstrieren, ist das eine Schwäche der Führungskraft.

Welche Form der Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern halten Sie für unverzichtbar?

Eine ehrliche Wertschätzung. Wenn man nur lobt, um zu loben, ist es unglaubwürdig. Jeder Mitarbeiter kann sehr gut einschätzen, ob ein Lob ehrlich gemeint ist oder ob er es bekommt, weil es in einem Führungsregelbuch steht. Wenn es nichts zu loben gibt, dann wird bei mir nicht gelobt. Wenn es umgekehrt etwas zu loben gibt, sollte man sich dafür nicht zu schade sein. Auch die Dosis ist entscheidend. Ständig zu loben, macht genauso wenig Sinn, wie nie zu loben.

Welche Tipps können Sie Führungskräften für den Umgang mit ihren Mitarbeitern noch geben?

Das Allerwichtigste ist, nicht jemand anderen zu kopieren, sondern immer man selbst zu sein. Wenn man ein harter Kerl ist, kann man ein harter Kerl sein. Ist man das aber nicht, ist es nicht authentisch, wenn man ihn spielt. Das heißt, es muss jeder einen Führungsstil finden, der seinem Charakter entspricht. Mitarbeiter spüren auch, ob es einer Führungskraft wirklich um das Team geht oder nur um sich selbst. Sorge ich mich ehrlich um meine Mitarbeiter, besteht eine gute Chance, dass sie gewillt sind, von sich aus mehr zu geben. Dann klappt es auch mit der Motivation.

Herr Korner, wir danken Ihnen für das Gespräch.

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.400 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

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