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?Westafrika: Kinder leiden unter Gewalt, Hunger und unzureichenden Bildungschancen / Hintergrundinfo zur Reise von Kanzlerin Merkel

(Mynewsdesk) München – Für viele Kinder und Jugendliche in Westafrika ist das Überleben ein Kampf. Darauf weist die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer zur Reise von Kanzlerin Angela Merkel in die Region hin.

In Teilen Senegals, Malis, Nigers und Burkina Fasos hätten Dürreperioden im letzten Jahr zu massiven Ernteeinbrüchen geführt, sodass insgesamt 1,6 Millionen Kinder der Sahel-Zone durch Unterernährung bedroht seien. Allein im Niger seien 40 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren betroffen.

„Das Furchtbare an dieser und anderen Katastrophen ist, dass sie vermeidbar wären“, sagt der Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit, Louay Yassin. Die jahrzehntelange Gewalt führe zu einer massiven Destabilisierung. So wüte in Nigeria nach wie vor die Terrormiliz Boko Haram, aktuell seien 2,4 Millionen Menschen auf der Flucht, die Hälfte davon Kinder. Felder werden nicht bestellt, Verkehrswege nicht gewartet, Hilfslieferungen erreichen nur schwerlich die Bedürftigen. Auch in Nordmali ist 2012 erneut der Bürgerkrieg ausgebrochen, abermals kämpfen die Tuareg-Rebellen gegen die Regierungstruppen. Allein 60.000 Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht.

Zu den großen Problemen der Region gehört auch das zunehmende Bevölkerungswachstum. Lebten im Jahr 1950 noch 70 Millionen Menschen in Westafrika, sind es aktuell 360 Millionen. Für das Jahr 2050 werden 800 Millionen prognostiziert. „Starkes Bevölkerungswachstum herrscht immer dort, wo die Armut am größten ist. Sobald die Menschen aber unterstützt werden, ein halbwegs ordentliches Grundauskommen haben und Zugang zu Bildung und Verhütungsmitteln, ändert sich das oft schon nach kurzer Zeit“, sagt Yassin.

Vor allem die mangelnde Bildung halte die Menschen in der Armut gefangen. In Gambia, Mali, Niger und dem Senegal können über 50 Prozent der Menschen nicht lesen. Nach Angaben der SOS-Kinderdörfer hat im Durchschnitt nicht einmal jedes fünfte westafrikanische Kind die Chance, die Grundschule zu durchlaufen. Häufig werden die Jungen und Mädchen von ihren notleidenden Familien stattdessen zum Arbeiten geschickt. Allein in Ghana und der Elfenbeinküste arbeiten rund zwei Millionen Kinder im Kakaoanbau. Das Missverhältnis setzt sich bei den jungen Menschen fort. In der Altersgruppe zwischen 20 und 35 sind in Ghana 25,5 Prozent arbeitslos, in Nigeria 20,4 Prozent und im Senegal sogar 36,2 Prozent.

Yassin betont: „Hier muss die internationale Staatengemeinschaft stärker aktiv werden. Nur wenn wir den jungen Menschen in Westafrika helfen, ihre eigene Zukunft zu gestalten, können wir Armutsmigration verhindern.“

Die SOS-Kinderdörfer setzen sich in Westafrika seit Jahrzehnten für Kinder in Not ein. Verlassenen Kindern geben sie ein neues Zuhause, notleidende Familien werden dabei unterstützt, aus eigener Kraft zu überleben. Außerdem betreiben die SOS-Kinderdörfer Schulen und Ausbildungsstätten sowie medizinische Zentren. Immer geht es darum, nachhaltige Hilfe zu leisten. Vor allem Jugendliche unterstützt die Organisation seit Jahrzehnten in vielen der betroffenen Länder mit gezielten Programmen wie der Ausbildungs-Initiative „Youth Can“. 

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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 575 Kinderdörfern und rund 2.000 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 135 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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Pressemitteilungen

Starkes Engagement für nachhaltigen Kakao

Marktanteil von drei auf 57 Prozent gestiegen

Starkes Engagement für nachhaltigen Kakao

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sup.- Verantwortungsbewusste Konsumenten, die im Jahr 2011 in Deutschland Schokolade kaufen wollten, bei der nachhaltig angebauter Kakao verwendet wurde, mussten lange suchen. Nur drei Prozent betrug damals der Anteil der Schokoladenprodukte mit entsprechend ausgewiesenem Kakao. Diese Situation hat sich heute komplett geändert. Es gibt kaum noch einen namhaften Markenhersteller, der nicht Mitglied in der 2012 gegründeten Gemeinschaftsinitiative „Forum Nachhaltiger Kakao“ ist. Neben Mitgliedern aus der Schokoladen- und Süßwarenindustrie sowie des Lebensmittelhandels engagieren sich in dieser Multi-Stakeholder-Organisation u. a. auch standardsetzende Vereinigungen wie Fair Trade und Rainforest Alliance.

Die Bilanz der gemeinschaftlichen Bemühungen ist beeindruckend: Mittlerweile stammen bei den Forumsmitgliedern 57 Prozent des zugefügten Kakaos aus nachhaltig bewirtschafteten Anbauregionen. Bis zum Jahr 2020 soll dieser Anteil auf 70 Prozent steigen, besonders ambitionierte Mitglieder wie z. B. Ferrero, Lindt & Sprüngli oder Nestle wollen spätestens bis zu diesem Zeitpunkt sogar ausschließlich zertifizierten Kakao nutzen.

Von nahezu null auf 100 innerhalb von nur neun Jahren ist angesichts der enormen Herausforderungen beim Kakaoanbau, der vor allem in Entwicklungsländern mit tropischem Klima wie Westafrika erfolgt, ein beeindruckendes Beispiel dafür, was durch gemeinschaftlich koordinierte Zielstrebigkeit erreicht werden kann. Das „Forum Nachhaltiger Kakao“ ist ein Vorbild für andere Branchen, wie unter öko-sozialen Kriterien verantwortungsvoller Konsum vorangetrieben werden kann. Diese Initiative ist deshalb auch von der Bundesregierung als Leuchtturmprojekt der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie für das Jahr 2016 ausgezeichnet worden. Konsumenten, die solch ein nachahmenswertes Engagement unterstützen wollen, können unter www.kakaoforum.de nachschauen, welche Firmen aus der Süßwarenindustrie zu den Mitgliedern gehören.

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Essen/Trinken

Schokolade aus nachhaltigen Quellen

Ökologische Qualität hat ihren Preis

Schokolade aus nachhaltigen Quellen

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sup.- „Verbraucher möchten heute wissen, wie und unter welchen ökologischen, ökonomischen und sozialen Umständen Rohstoffe erzeugt werden“, sagt Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Das ist ohne Zweifel ein berechtigter Anspruch, der jedoch nur sehr partiell bei den konkreten Einkaufsentscheidungen der Konsumenten zum Ausdruck kommt. Wie der BMEL-Ernährungsreport 2016 „Deutschland, wie es isst“ zeigt, dominiert nach wie vor in erster Linie der Preis die Vorlieben beim Lebensmitteleinkauf. Für 58 Prozent der Verbraucher ist es laut dem Report vor allem wichtig, dass die Produkte preiswert sind. Nur ein Drittel (33 Prozent) orientiert sich auch an bestimmten Siegeln, die z. B. Auskunft über die Nachhaltigkeit der verwendeten Rohstoffe geben.

Ein gutes Beispiel für die Kluft zwischen Anspruch und Realität ist das Konsumentenverhalten bei Schokoladenprodukten. Laut Informationen des „Forums Nachhaltiger Kakao“ achten nur acht Prozent der Verbraucher bei Schokolade darauf, ob der bei der Produktion verwendete Kakao aus nachhaltigem Anbau stammt und sind bereit, hierfür einen entsprechend angemessenen Preis zu bezahlen. Dabei liegt der Anteil an nachhaltig gewonnenem Kakao bei den in Deutschland verkauften Schokoladenwaren derzeit bereits bei rund 30 Prozent. Und bis zum Jahr 2020 wird eine Steigerung dieses Anteils auf mindestens 50 Prozent angestrebt. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert das Forum Gemeinschaftsprojekte (PRO-PLANTEURS) zur Forcierung des Anbaus von nachhaltigem Kakao. Hinzu kommen umfangreiche Initiativen von Süßwarenherstellern, denn verantwortungsvolles Handeln beginnt bereits in den Anbauländern, z. B. durch die Verbesserung der Lebensbedingungen von Bauernfamilien in Westafrika.

Aber letztendlich bestimmt der Konsument, ob der Einklang von ökologischer, ökonomischer und sozialer Qualität an Bedeutung gewinnt. „Sie können mit ihrer Kaufentscheidung entscheidend beeinflussen, ob sich sozial und ökologisch verantwortlichere Produktionsbedingungen, die auch frei von Kinderarbeit sind, durchsetzen“, betont Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Welche Unternehmen aus der Süßwarenindustrie sich für Schokolade aus nachhaltigen Quellen engagieren, können Verbraucher unter www.kakaoforum.de erfahren.

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Reisen/Tourismus

Reisen in Guinea-Bissau – vielseitiges Westafrika

(PRIORI Reisen) Das kleine westafrikanische Land Guinea-Bissau liegt südlich des Senegal und nördlich von Guinea (Conakry) und hat für abenteuerlustige Reisende viel zu bieten. Einzigartige Reiseangebote bietet der Reiseveranstalter PRIORI (www.afrikatravel.ch) in Kooperation mit einem im Norden von Guinea-Bissau verankerten Ökotourismus-Projekt an.

Guinea-Bissau Mangroven
Mangroven in Guinea-Bissau. PRIORI / Melodie Ninnin.

Guinea-Bissau ist ein sehr ursprüngliches Land mit der Grösse Baden-Württembergs, das bis heute touristisch kaum erschlossen ist. Es vereint vielfältige Landschaften auf engem Raum und zeigt eine riesige kulturelle Vielfalt: große Mangrovengebiete, Savannen und Flussläufe im Norden sind ein Paradies für Vogelbeobachtungen, schöne Küsten und Buchten mit Sandstränden und die idyllischen Bijagos Inseln in türkisblauem Wasser locken Erholungssuchende und Hippo-Liebhaber. Im Süden Guinea-Bissaus finden Reisende üppige grüne Wälder, in denen sehr gut Schimpansen beobachtet werden können. Im Land leben 25 verschiedene Volksgruppen mit ganz eigener Kultur, traditionellem Handwerk, Tänzen und Musik, friedlich zusammen. Die Bevölkerung des portugiesisch geprägten Landes ist sehr gastfreundlich und lässt Reisende gerne an ihrem Alltag teilhaben. Reisen nach Guinea-Bissau gelten als sicher, auch Ebola gab es zu keinem Zeitpunkt in diesem Land.

Der Reiseveranstalter PRIORI bietet zusammen mit einer vor Ort lebenden Geografin und in Kooperation mit ihrem dort gegründeten Ökotourismus-Projekt drei interessante und einzigartige Touren durch Guinea-Bissau an. Die Routen starten und enden in der Hauptstadt Bissau und legen einen Schwerpunkt auf die Region Cacheu im Nordwesten des Landes. Je nach Tour sind Abstecher auf die Insel Kere im Bijagos Archipel sowie in den grünen Süden Guinea-Bissaus mit ursprünglichen Wäldern Teil dieser einzigartigen Reiseangebote.
Alle Reiseangebote wurden zusammen mit der lokalen Bevölkerung geplant und schrittweise umgesetzt. Dabei wird großen Wert auf sanftes Reisen gelegt. Reisende erhalten in kleinen Gruppen (2 bis 4 Personen) viele Begegnungsmöglichkeiten mit den Menschen vor Ort. Es werden Familien und Projekte besucht und die vielseitigen Landschaften und Kulturen zu Fuss, per Boot oder mit dem Geländewagen erkundet.

Den Start der Reiseaktivitäten in Guinea-Bissau bildet eine einmalig durchgeführte Pionierreise vom 9. bis 21. November 2015. Diese Reise für 2 bis 6 Personen verläuft 13 Tage durch die Mangroven-Region Cacheu und verbringt viel Zeit mit den Bewohnern in verschiedenen Dörfern, die Teil des Projekts sind. Höhepunkt der Reise wird eine Zeremonie sein, die zur Einweihung der Aktivitäten zusammen mit den Reisenden stattfinden wird.

Informationen zu Guinea-Bissau und den Touren finden Sie auf der Webseite des Reiseveranstalters PRIORI unter: www.afrikatravel.ch/guinea-bissau

 

PRIORI Reisen bietet seit 20 Jahren hochwertige Individual- und Kleingruppenreisen nach Madagaskar und einige ausgewählte Länder in Afrika und Asien an. Der Reiseveranstalter sitzt in Antananarivo (Madagaskar), Basel und Berlin und ist Mitglied des Schweizer Garantiefonds sowie des Verbands für nachhaltigen Tourismus, forum anders reisen e.V. (www.forumandersreisen.de).

Pressemitteilungen

1.000 Bio-Sand-Wasserfilter für Uganda in 10 Tagen

Kampagne von Geschenke der Hoffnung zum Weltwassertag am 22. März

1.000 Bio-Sand-Wasserfilter für Uganda in 10 Tagen

Berlin, 11.03.2015 – „1.000 in 10 Tagen“: So heißt die Kampagne, mit der das christliche Hilfswerk Geschenke der Hoffnung anlässlich des Weltwassertags am 22. März dazu aufruft, für Bio-Sand-Wasserfilter zu spenden. Der jährlich stattfindende Weltwassertag wurde 1992 von der UN-Generalversammlung ausgerufen und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wasser und nachhaltige Entwicklung“.
Ziel der Kampagne von Geschenke der Hoffnung ist es, mindestens 1.000 ugandische Familien den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu eröffnen und sie so nachhaltig von schlechten Lebensverhältnissen zu befreien, die durch verschmutztes Wasser hervorgerufen werden.
„Noch immer haben rund 768 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser und keine oder nur schlechte sanitäre Anlagen. Häufig haben vor allem Menschen in ländlichen Gegenden nur verunreinigtes Wasser aus Tümpeln zur Verfügung und leiden daher an schweren Erkrankungen, die immer wieder zum Tod führen. Laut UNICEF sterben jährlich 1,5 Millionen Kinder an den Folgen von schlechter Wasserversorgung.“, erklärt Bernd Gülker, Geschäftsführer des Vereins. Deshalb ist es das Ziel von Geschenke der Hoffnung, Menschen in Uganda durch biologische, nachhaltige Aufbereitung des Wassers zu einer besseren Lebensqualität zu verhelfen.

Das Motto des diesjährigen Weltwassertags „Wasser und nachhaltige Entwicklung“ verfolgt Geschenke der Hoffnung schon seit einigen Jahren mit dem Projekt „Dreh den Hahn auf“. Familien in Uganda erhalten Bio-Sand-Wasserfilter, die einfach zu bedienen und instand zu halten sind: Der aus Zement gebaute Filter wird nach speziellen Vorgaben mit Sand und Steinen gefüllt. Eine sich selbst bildende, biologische Schicht entfernt bis zu 99,5 Prozent aller Krankheitserreger aus dem Wasser. Die Empfänger eines Filters helfen beim Bau mit vor Ort verfügbaren Rohstoffen mit und lernen in Schulungen den richtigen Umgang damit sowie weitere Hygienemaßnahmen. Die Auswirkungen: Krankheiten gehen zurück, Ausgaben für Medikamente werden drastisch reduziert, Kinder können regelmäßig die Schule besuchen und Erwachsene einer Erwerbstätigkeit nachgehen.

„Nur gemeinsam können wir die Situation von 1.000 Familien in Uganda ändern und ihnen neue Perspektiven schenken. Deshalb laden wir jeden ein, vom 12. bis 22. März und darüber hinaus für das Projekt „Dreh den Hahn auf“ zu spenden und so ganze Dörfer mit einem Bio-Sand-Wasserfilter zu versorgen“, so Gülker.
Alle Informationen zur Kampagne gibt es unter www.geschenke-der-hoffnung.org/weltwassertag . Wer spenden möchte, findet auf der Webseite des Vereins ein sicheres Online-Spendenformular oder kann klassisch per Überweisung spenden (Geschenke der Hoffnung, Konto: Pax-Bank eG, IBAN: DE12 3706 0193 5544 3322 11, BIC: GENODED1PAX, Verwendungszweck: 700710/Dreh den Hahn auf).

Geschenke der Hoffnung ist ein christliches Werk, das in etwa 20 Ländern tätig ist. Der Auftrag des Werks ist es, einer bedürftigen Welt Hilfe und Hoffnung zu bieten. Dazu braucht es Menschen, die mit Begeisterung gemeinsam daran arbeiten, damit besonders Kinder und ihr Umfeld Freude erleben und Perspektive gewinnen. Als christliches Werk will Geschenke der Hoffnung mit \\\“Weihnachten im Schuhkarton\\\“ dazu beitragen, dass Menschen den Grund für Weihnachten entdecken: Jesus Christus. Weiterer Bestandteil der Arbeit sind Förderprogramme für benachteiligte Kinder, Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe.

Kontakt
Geschenke der Hoffnung e. V.
Katharina Stiefelhagen
Haynauer Str. 72a
12249 Berlin
030-76883-434
presse@geschenke-der-hoffnung.org
http://www.geschenke-der-hoffnung.org

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Ebola-Epidemie: Fachärzte aus Mönchengladbach senden Hilfslieferung nach Liberia

Fachärzte-Verbund ZENTRUM MEINE GESUNDHEIT (ZMG) in Mönchengladbach unterstützt Spendensiegel-geprüfte Hilfsorganisation ADRA

Ebola-Epidemie: Fachärzte aus Mönchengladbach senden Hilfslieferung nach Liberia

Hygienemaßnahmen sind ein Baustein im Kampf gegen Ebola und schon ab wenigen Euro Spende möglich.

Auf mehr als 4000 ist die Zahl der registrierten Ebola-Toten nach Auskunft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits gestiegen – und ein Ende ist nicht abzusehen. Mit der Entwicklung der Katastrophe in Westafrika steigt auch die Hilfsbereitschaft der Staatengemeinschaft, aber auch vieler Menschen ganz persönlich: So haben sich schon tausende Deutsche freiwillig für die Versorgung der Kranken gemeldet. „Man muss sich aber gar nicht in Gefahr bringen, um den Menschen zu helfen, sondern kann auch privat von Deutschland aus konkrete Hilfe leisten“, erklärt Dr. med. H.-M. Evecek, Ärztlicher Direktor des Fachärzte-Verbunds ZENTRUM MEINE GESUNDHEIT (ZMG), der in diesen Tagen über die zertifizierte Hilfsorganisation ADRA e.V. eine Lieferung von medizinischem Equipment nach Liberia möglich macht. „Selbst wenn man nur 5 Euro spendet, ist es geradezu erstaunlich, was man damit alles erreichen kann.“

Um die rasante Ausbreitung des Virus einzudämmen, ist eine gute medizinische Versorgung in den betroffenen Gebieten die wohl wichtigste Maßnahme. Die ADRA Deutschland e.V. ist eine anerkannte Nichtregierungsorganisation, die sich für die Entwicklung in bedürftigen Ländern einsetzt. Gemeinsam mit Stars wie Herbert Grönemeyer, Bono von U2 und der UNESCO war der Verein zum Beispiel an der Kampagne „Gemeinsam für Afrika“ beteiligt, und als Gründungsmitglied der „Aktion Deutschland hilft“ engagiert man sich gemeinsam mit Partnern für notleidende Menschen in der ganzen Welt.

Zum „Cooper Memorial Hospital“ nach Monrovia in Liberia, dem am stärksten von der Epidemie betroffenen Land, konnten die Mitarbeiter der Spendensiegel-geprüften Organisation bereits mehr als 60.000 Handschuhe, 14.000 Müllsäcke, 38.000 Schutzmasken, 3.000 Einwegkittel, fünf Isolationszelte und literweise Desinfektionsmittel schicken. Über 300 Ebola-Patienten werden dort behandelt – aber dem eher kleinen Krankenhaus fehlt die nötige Ausrüstung, um die infizierten Personen adäquat zu behandeln.

Hier setzt die Unterstützung des Mönchengladbacher Fachärzte-Verbunds an: Mit der Hilfe des ZMG können schon bald zehntausende Latexhandschuhe und Gesichtsmasken nach Liberia geschickt werden, und sogar mehrere Krankenhausbetten wären vor Ort finanzierbar. „Wir appellieren auch an andere Firmen, vor allem im medizinischen Bereich, sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst zu sein und aktiv materielle Hilfe zur Verfügung zu stellen“, hofft Dr. H.-M. Evecek und zählt die Möglichkeiten auf: „Mit nur 5 Euro können wir 1000 Latexhandschuhe an die Bevölkerung verteilen, mit nur 10 Euro sogar 50 Gesichtsmasken zum Schutz vor dem Virus. 20 Euro sind für einen ganzen Liter Desinfektionsmittel nötig, und für 200 Euro gibt es schon ein Krankenhausbett für die Versorgung eines Patienten.“

Bei der Auswahl der Hilfsorganisation war dem ZMG eines besonders wichtig: die Sicherheit, dass die Gelder und Güter bei den Bedürftigen ankommen. Evecek stellt klar: „Deshalb haben wir gezielt nach einer Organisation gesucht, die zum einen in der Versorgung von Ebola-Erkrankten erfahren ist und zum anderen das renommierte DZI-Spendensiegel trägt.“ Die Auszeichnung des Deutschen Zentralinstitus für soziale Fragen gilt als das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen und belegt, dass eine Organisation mit den ihr anvertrauten Geldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht.

„Als kirchliche Einrichtung helfen wir Menschen – unabhängig von ihrer politischen und religiösen Anschauung oder ihrer ethnischen Herkunft“, erklärt ADRA-Geschäftsleiter Christian Molke. „Im Zeitalter der Globalisierung ist Nächstenliebe nicht an bestimmte geografische Grenzen oder Weltanschauungen gebunden. Gemeinsam sind wir eine Welt – und damit voneinander abhängig. Die Probleme in Afghanistan, Westafrika, aber auch in Russland und in der Türkei gehen jeden von uns etwas an.“ Getreu dem Motto „Damit Menschen wieder hoffen können“ arbeite man mit vielen internationalen Partnern daran, dass der Armut und Unterdrückung in den ärmeren Teilen dieser Erde Einhalt geboten wird.

Nähere Informationen zum ZMG finden Interessierte auf www.zentrum-meine-gesundheit.de , u.a. mit einem eigenen YouTube-Filmkanal und dem direkten Draht zu Interessenten und Patienten via Facebook. Nicht weniger umfangreich und transparent präsentiert sich die Webseite der ADRA auf www.adra.de , die auch darüber informiert, wie jeder Bürger beim Kampf gegen Ebola helfen kann. Informationen zum Spendensiegel gibt es auf www.dzi.de/spenderberatung/das-spenden-siegel .

Das ZENTRUM MEINE GESUNDHEIT in Mönchengladbach bündelt die Stärken und Kompetenzen verschiedener medizinischer Fachbereiche zu einer funktionellen, zielführenden Einheit. Kurze Wege, standardisierte Qualitätsmaßnahmen nach der weltweit anerkannten Norm DIN ISO 9001:2008, effiziente Prozesse und innovative Medizintechnik, Erkenntnisse neuester wissenschaftlicher Forschung sowie jahrelange klinische wie fachärztliche Erfahrung sorgen für eine beispielhafte Patientenorientierung. Infos: www.zentrum-meine-gesundheit.de

Kontakt
eVest GmbH / Zentrum Meine Gesundheit
Philipp Evecek
Kaiserstraße 97
41061 Mönchengladbach
02161 / 56780-80
gesundheitszentrum@z-m-g.de
http://www.zentrum-meine-gesundheit.de

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Welt-Sepsis-Tag 13.9.14: Ebola und Sepsis mit Millionen Toten

Welt-Sepsis-Tag, 13. September 2014: Tod durch Ebola-Sepsis in Westafrika und jährlich acht  Millionen Tote durch Sepsis – Ein Aufruf zu handeln. Vorbeugung von Infektionen und Bekämpfung von Sepsis, um jedes Jahr 800.000 Leben zu retten

Welt-Sepsis-Tag 13.9.14: Ebola und Sepsis mit Millionen Toten

Welt-Sepsis-Tag, 13. September 2014: Ein Aufruf zum Kampf gegen Sepsis!

Der aktuelle Ausbruch des Ebola-Virus übertrifft alle bisherigen. Die Global Sepsis Alliance schließt sich dem Appell zur Bündelung der Kräfte der Internationalen Gemeinschaft zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie durch die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan an. Der Ebola-Virus ist einer von hunderten Erregern, die eine tödliche Sepsis verursachen können. Sepsis, oft auch als „Blutvergiftung“ bezeichnet, ist die vorherrschende Todesursache bei Infektionserkrankungen.

Sepsis erfordert notfallmedizinische Maßnahmen, um Organ- und Kreislaufversagen entgegenzuwirken. Sepsis ist der Hauptgrund dafür, dass Infektionen weltweit die zweithäufigste Todesursache sind. Sepsis ist in 60 % der Fälle die Todesursache von Kindern unter fünf Jahren und eine der wesentlichen Ursachen für Müttersterblichkeit. Sepsis stellt weltweit eine wachsende Bedrohung dar. Das U.S. Centers for Disease Control and Prevention teilte mit, dass die Anzahl an Sepsis-Fällen in den USA von 621.000 im Jahr 2000 auf 1.141.000 im Jahr 2008 angestiegen ist ( http://www.cdc.gov/sepsis/basic/qa.html ).

Mindestens 10 bis 15 % der Todesfälle durch Sepsis können verhindert werden, durch Maßnahmen wie: Impfungen, Hygienevorkehrungen, Früherkennung und eine sofortige Behandlung. Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen müssen alles Machbare tun, um Krankenhausinfektionen zu verhindern.

Da jedoch nahezu 50 % der Sepsis-Fälle außerhalb von Krankenhäusern entstehen, muss auch die Früherkennung Behandlung von Sepsis in Notaufnahmestellen, Arztpraxen und ambulanten Krankenversorgungseinrichtungen verbessert werden. Sepsis liegt sehr wahrscheinlich dann vor, wenn mindestens zwei der folgenden Krankheitssymptome neu auftreten: Fieber, Schüttelfrost, Verwirrung, Atemnot, niedriger Blutdruck und erhöhte Herzfrequenz.

Wir rufen Regierungen in der ganzen Welt auf, zu überprüfen, wie gut derzeit ihre Gesundheitssysteme den Herausforderungen durch Sepsis gewachsen sind und mit geeigneten Maßnahmen, zum Beispiel durch nationale Aktionspläne gegen Sepsis und die Finanzierung von Aufklärungskampagnen, zur Reduzierung der Sepsishäufigkeit und -sterblichkeit beizutragen. Im Kampf gegen AIDS hat sich gezeigt, wie erfolgreich ausreichende Forschungsförderung und Aufklärung der Bevölkerung sein können.

Weitere Informationen zum Welt-Sepsis-Tag

About World Sepsis Day and Global Spesis Alliance
World Sepsis Day, 13th September 2013, is an initiative by the Global Sepsis Alliance (GSA) a non profit organization which alignes sofar over 1300 Hospitals and more than 160 national and international Non Profit Organizations behind the goal to reduce Sepsis incidence by 20% by 2020. http://www.world-sepsis-day.org

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World Sepsis Day Head Office / Global Sepsis Alliance
Herr Dr. Reinhart
℅ koemmPR, Galvanistr. 15
10587 Berlin
+49-3641-9323101
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Gesellschaft/Politik

Ebola – ohne Profit keine Forschung und Heilung

Lehrte, 5.9.2014 Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Sonderkommission der Vereinten Nationen (UN) warnt vor einer tsunamiartigen Ausweitung der Epidemie. Seit 40 Jahren grassiert  Ebola in Westafrika, mal einige Fälle mal hunderte. 1976 erlebte Ebola einen Höhepunkt. Es gibt kein Medikament, keinen Impfstoff der Rettung bringen könnte. Die Menschen in Guinea, Sierra Leone, Liberia, Senegal, und Nigeria sind verzweifelt. Mütter, Väter und Kinder, keiner bleibt verschont.

Die Grenzen zu den Nachbarstaaten sind aus Angst vor Ebola geschlossen. Fluggesellschaften fliegen die betroffenen Länder nicht mehr an. Auf den Feldern verrottet die Ernte, Bauern müssen die Pflanzzeit untätig verstreichen lassen und Exporte stocken an geschlossenen Grenzen. Die Menschen sind arm und hoffnungslos und  haben Angst vor den weiß und grün vermummten Helfern. Viele kennen Ebola und seine tödlichen Folgen nicht.

Die Wirtschaft ist kein soziales, menschliches Unternehmen. Von sich aus wird die Pharmaindustrie nichts gegen Ebola unternehmen und denkt nicht daran hunderte von Millionen Euro zu investieren. Sie weiß, dass sie die Kosten für Medikamente nicht wieder über den Verkauf hereinholen wird.

Die WHO mit Sitz in Genf wurde am 7. April 1948 gegründet und zählt 194 Mitgliedsstaaten. Sie sollte sich federführend für die Beschaffung von Forschungsgeldern stark machen und insbesondere die reichen Schwellenländer, Russland,  China, die Emirate und die Staaten der Arabischen Republiken mit ins Boot nehmen. Diese Erkrankung geht jeden Staat an, er könnte schon  morgen davon betroffen sein.

Die USA gehen davon aus, dass der Internationale Terrorismus Ebola als Waffe einsetzen könnte und haben 140 Millionen Dollar investiert, um ein gentechnisch hergestelltes Mittel zu testen. Im Januar hatte der erste Versuch an Menschen begonnen. Bei Tekmira hofft man die zunächst unterbrochenen Versuche wieder aufnehmen zu können. Aus der Not werden nicht an Menschen getestete und zugelassene Medikamente verwendet.

In der westlichen Welt weitet sich eine andere Art von Epidemie aus. Es gibt immer mehr Arme die sich wie Kaninchen vermehren, immer mehr Reiche und  Unternehmen die nur das  Wort  „Profit“ kennen. Dabei interessiert es die Finanzelite nicht, dass sie sich nicht angemessen an den Kosten des Staates beteiligen.

Die Politik ist mit der Schulden-, Wirtschafts-, Finanz-, Banken- und Vertrauenskrise überfordert. Syrien, der Irak/Iran, Israel und Gaza, Russland und die Ukraine, Ägypten, Nordkorea, nun auch noch das Gemetzel der IS und die sich daraus ergebenden Probleme. In Europa herrschen hohe Arbeitslosigkeit, Rezession, steigende Armut, steigende Lebenshaltungskosten bei wachsenden Staatsschulden. Draghi bestätigt, dass die Wirtschaftslage in Europa dramatisch schlecht ist.

Diese globalen Probleme und die täglichen schlechten Nachrichten in den Medien belasten die Menschen. Sie haben in Deutschland ihre eigenen Sorgen und Probleme. Nach einer neuen Studie der R+V-Versicherung sind ihre Befürchtungen in sieben Punkte zusammengefasst: Steigende Lebenshaltungskosten 58 %, Naturkatastrophen 51 %, Pflege im Alter 51 %, Schwere Erkrankung 47 %, überforderte Politiker 44 %, Spannungen am Arbeitsplatz 43 % und schlechte Wirtschaftslage 41 Prozent.

Dabei sind die Ängste um sichere Renten, Spareinlagen und Arbeitsplätze nicht berücksichtigt, die 2012 einen besonderen Platz in der öffentlichen Diskussion eingenommen haben. Bei „überforderte Politiker“ hat man zeitweise das Gefühl, dass sie Hektik mit Dynamik verwechseln. Sie scheinen überfordert, wenn sie die Forderungen aus der Wirtschaft  nicht mehr mit den Wünschen ihrer Wähler kompensieren können. Es gibt wahrscheinlich nur ein Konzept das aus der Krise führen könnte:

Die Initiative Agenda 2011-2012 stellte der Öffentlichkeit im Mai 2010 ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro vor, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen. In über 300 Pressemitteilungen werden Reformvorschläge unterbreitet und das Programm dargestellt. Um ihre Inhalte politisch umzusetzen kooperiert Agenda 2011-2012 mit der sich in Gründung befindlichen „Union für Soziale Sicherheit“ UfSS.

Dieter Neumann

Agenda 2011-2012
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info@agenda2011-2012.de

Die Initiative Agenda 2011-2012 stellte der Öffentlichkeit im Mai 2010 ein  Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro vor, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen. In über 300 Pressemitteilungen wurden Reformvorschläge unterbreitet und das Programm dargestellt. Um ihre Inhalte politisch umzusetzen kooperiert Agenda 2011-2012 mit der sich in Gründung befindlichen „Union für Soziale Sicherheit“ UfSS.

 

Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen

Michael Oehme: Ebola – welche Krankheit hat die bessere PR?

St. Gallen, 08.08.2014. Die vom Auswärtigen Amt ausgesprochenen Reisewarnungen für Sierra Leone, Liberia, Nigeria und Guinea macht deutlich, Ebola wird als internationale Epidemie gewertet – immerhin ist eine Infektion mit der 90prozentigen Wahrscheinlichkeit verbunden, daran zu versterben. „Trotz internationaler Bemühungen, so wurde seitens der Weltbank sofort ein Kredit von 200.000 Dollar zur Verfügung gestellt, ist dabei ein Ende der Ausbreitung nicht absehbar“, meint Michael Oehme, PR-Berater bei der Schweizer CapitalPR AG.

„Im Gegensatz zur überstilisierten Vogelgrippe oder dem Rinderwahn ist Ebola dabei absolut ernst zu nehmen, die fehlende Eindämmung könnte zu einer weltweiten Bedrohung werden“, so Oehme. Ebola ist bislang weitgehend unheilbar, Medikamente dagegen nicht vorhanden. Nicht zuletzt spricht „Ärzte ohne Grenzen“ von einer Situation, die bereits außer Kontrolle geraten ist. Laut WHO sind inzwischen in Westafrika 887 Menschen an Ebola gestorben, die Zahl der Infizierten liegt bei 1603 (Stand 6. August).

Fast schon zynisch wählt die renommierte Tageszeitung „Die Welt“ unabhängig davon vor wenigen Tagen für einen Beitrag zum Thema Epidemien die Überschrift: „Europäer müssen Grippe mehr fürchten als Ebola“. Und der Infektiologe Prof. Dr. Pietro Vernazza lässt sich in der Baseler Zeitung mit dem Satz zitieren: „Grippe und Masern sind global das weit größere Übel als Ebola“. Betrachtet man die reinen Fakten, sind derartige Aussagen sogar zu verstehen. Jährlich sterben alleine in Deutschland bis zu 16.000 Menschen an Grippe. Weltweit sind es nach WHO bis zu 500.000 Menschen. Das sind natürlich Zahlen, die für sich sprechen, über die man allerdings selten spricht.

Worum es eigentlich wirklich geht, zeigt sich vielleicht an zwei Einschätzungen: So hat sich der zurückkehrende Berliner Arzt Maximilian Gertler unter anderem gegenüber der Bildzeitung über die langsame Reaktion der Behörden vor Ort beschwert. Und Prof. Dr. Vernazza äußert sich im Verlauf des oben aufgeführten Interviews darüber, dass Ebola mit einfachsten Mitteln in den Griff zu bekommen wäre, würde die Bevölkerung erst einmal akzeptieren, dass hygienische Maßnahmen einzuhalten sind. „Im weitesten Sinne also PR-Maßnahmen, für die man die Rückendeckung der Regierungen und deren Behörden bräuchte“, sagt der Kommunikationsexperte Oehme.

Insofern sei es nur verständlich, dass Medien wie „Die Welt“, aber auch Infektiologen wie Prof. Dr. Vernazza die derzeitige Sensibilisierung beim Ebola-Thema nutzen, mit der Grippe eine weitere wichtige Geisel der Menschheit in den Mittelpunkt der Wahrnehmung zu zerren, meint Michael Oehme.

Weitere Informationen unter http://www.michael-oehme-sachwertassets.de

Pressemitteilungen

Ebola-Seuche: Situation wird immer dramatischer

Mediziner an Virus erkrankt, bereits hunderte Tote

Berlin, 29. Juli 2014 – Die Ebola-Seuche in Westafrika wird zu einer immer größeren Epidemie. Neben dutzenden Personen des einheimischen medizinischen Personals ist inzwischen auch ein leitender Mediziner aus den USA erkrankt, der für die Partnerorganisation des christlichen Hilfswerks Geschenke der Hoffnung in Liberia im Einsatz ist. Nachdem sich im April zunächst eine Beruhigung der Lage abzeichnete, hat sich nun die Zahl der Todesfälle auf über 670 vervielfacht, teilte das Hilfswerk in Berlin mit. „Unsere Partnerorganisation Samaritan“s Purse konnte inzwischen über 440.000 Menschen über die Gefahren der Krankheit aufklären“, berichtet der Leiter für internationale Projekte, Reinhard Scheumann. „Fast 2.000 Personen wurden in unseren medizinischen Zentren untersucht, davon werden 82 zur Zeit akut behandelt.“ 27 ehemals Infizierte überstanden ihre schwere Erkrankung. Doch trotz aller Bemühungen werde die Situation immer dramatischer: „Die Ansteckungsgefahr ist extrem hoch und die Überlebenschancen sehr niedrig, wenn nicht rechtzeitig gehandelt wird“, erläutert Scheumann. „Die Regierungen der betroffenen Länder sind mit der Situation völlig überfordert. Die internationale Gemeinschaft muss hier dringend handeln, um eine weitere Ausbreitung der Katastrophe zu verhindern.“ Helfer vor Ort beklagen die mangelnde Unterstützung. „Die Situation ist für einige Hilfsorganisationen alleine nicht zu bewältigen.“ Neben der medizinischen Versorgung der Erkrankten sei auch die Aufklärungsarbeit vor Ort sehr wichtig. Die Nachricht, dass mit Dr. Kent Brantly nun ein Kollege und Mediziner an dem Virus erkrankt ist, sei schockierend. „Wir hoffen und beten, dass er das Virus überlebt und nicht noch andere Mitarbeiter angesteckt wurden“, sagte Scheumann. Eine weitere Medizinerin aus den USA, die für eine andere Organisation in Liberia arbeitet, ist inzwischen ebenfalls erkrankt.

Spenden dringend erbeten
Die Aufklärungsarbeit und medizinische Behandlung ist sehr kostenintensiv. Spenden für die Arbeit von Geschenke der Hoffnung können über die Website www.geschenke-der-hoffnung.org oder per Überweisung (Stichwort: Ebola, IBAN: IBAN: DE12 3706 0193 5544 3322 11) getätigt werden.
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Geschenke der Hoffnung ist ein christliches Werk, das in etwa 20 Ländern tätig ist. Der Auftrag des Werks ist es, einer bedürftigen Welt Hilfe und Hoffnung zu bieten. Dazu braucht es Menschen, die mit Begeisterung gemeinsam daran arbeiten, damit besonders Kinder und ihr Umfeld Freude erleben und Perspektive gewinnen. Als christliches Werk will Geschenke der Hoffnung mit „Weihnachten im Schuhkarton“ dazu beitragen, dass Menschen den Grund für Weihnachten entdecken: Jesus Christus. Weiterer Bestandteil der Arbeit sind Förderprogramme für benachteiligte Kinder, Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe.

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