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Anwälte sehen Finanzwirtschaft und Beratungsstellen als größte Wettbewerber

Anwälte sehen Finanzwirtschaft und Beratungsstellen als größte Wettbewerber

RA Dr. Matthias Kilian

Köln/Stuttgart, den 27.6.2014 – Banken, Sparkassen und Finanzberater sowie gemeinnützige Beratungsstellen machen den Rechtsanwälten nach deren Wahrnehmung seit Inkrafttreten des Rechtsdienstleistungsgesetzes im Jahr 2008 besonders intensiven Wettbewerb. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die das Soldan Institut vorgestellt hat. 19 Prozent der im Rahmen der Studie befragten Rechtsanwälte stellen eine deutliche, 38 Prozent eine leichte Zunahme des Wettbewerbs auf dem Rechtsdienstleistungsmarkt durch Institutionen der Finanzwirtschaft fest. Ebenso deutlich wird die Zunahme des Wettbewerbs durch gemeinnützige Beratungsstellen und Beratungseinrichtungen empfunden (21 Prozent berichten über eine deutliche, 34 Prozent über eine leichte Zunahme).

Ähnlich intensiv empfindet die Anwaltschaft den zusätzlichen Wettbewerb durch Handwerker und Gewerbetreibende. 20 Prozent der Rechtsanwälte meinen, dass es zu einer deutlichen Zunahme gekommen ist. Andere freie Berufe – zum Beispiel Architekten oder Steuerberater – sind nach Einschätzung von 15 Prozent der Rechtsanwälte für einen merklichen Anstieg des Wettbewerbs verantwortlich. Am unproblematischsten ist aus Sicht der Rechtsanwälte der Wettbewerb, den nicht-anwaltliche Mediatoren entfalten. Nur 6 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass solche Mediatoren für eine deutliche Zunahme des Wettbewerbs verantwortlich sind.

Der wohl interessanteste Aspekt der Untersuchung der Kölner Berufsforscher ist aber, dass sich 46 Prozent der Befragten über eine deutliche Zunahme des Wettbewerbs durch Rechtsschutzversicherungen beklagen. Dr. Matthias Kilian, Direktor des Soldan Instituts, erklärt hierzu: „Dieser Befund ist bemerkenswert, weil Rechtsschutzversicherungen aufgrund § 4 RDG die direkte Erbringung von Rechtsdienstleistungen nach dem Naturalleistungsprinzip verwehrt ist. Sie können also nicht unmittelbarer Wettbewerber der Anwälte sein.“

Das Soldan Institut erklärt die Tatsache, dass Rechtsanwälte gleichwohl Rechtsschutzversicherungen am häufigsten als Wettbewerber nennen, primär mit indirekten Einflussnahmen von Rechtsschutzversicherungen auf den Markt. Das Institut weist in diesem Zusammenhang auf den Umstand hin, dass rechtsschutzversicherte Mandanten an Vertragsanwälte der Versicherungen verwiesen, Rechtsschutzversicherungsfällen Mediatoren zugewiesen oder von diesen Call-Centern eingerichtet werden. „Dies alles macht Rechtsschutzversicherungen nicht zu Rechtsdienstleistern im Sinne des RDG, sie werden aber offensichtlich von Rechtsanwälten als den Wettbewerb am Rechtsdienstleistungsmarkt stark beeinflussende Dritte wahrgenommen“, so Kilian.

Die Datenerhebung des Soldan Instituts erfolgte im Rahmen der Befragung zum Berufsrechtsbarometer 2013, an der mehr als 1.600 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten teilgenommen haben.
Bildquelle:kein externes Copyright

Über das Soldan Institut
Das Soldan Institut wurde 2002 als unabhängige Forschungseinrichtung gegründet. Ziel des von einem gemeinnützigen Verein getragenen Instituts ist die Erforschung der Strukturentwicklung der Anwaltschaft und der sich hieraus ergebenden Bedingungen für eine erfolgreiche und zukunftsorientierte Tätigkeit von Anwaltskanzleien. Das Institut betreibt eigene empirische Anwaltsforschung, deren Ergebnisse Rechtsanwälten, Institutionen der deutschen Anwaltschaft, politischen Entscheidungsträgern, Wissenschaftlern und einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Der gemeinnützige Trägerverein des Instituts wird von der Hans Soldan Stiftung, dem Deutschen Anwaltverein und der Bundesrechtsanwaltskammer unterstützt.

Soldan Institut für Anwaltmanagement e.V.
Dr. Matthias Kilian
Weyertal 59
50937 Köln
0221 5481 1123
kilian@soldaninstitut.de
http://www.soldaninstitut.de

GBS-Die PublicityExperten
Alfried Große
Am Ruhrstein 37c
45133 Essen
0201-8419594
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Mit einem Mini-Budget bei Google auf Platz 1 stehen

Mit dem richtigen Handwerkszeug kann sich jedes Unternehmen im Handumdrehen selbst bei Google auf Platz 1 bringen.

Mit einem Mini-Budget bei Google auf Platz 1 stehen

Mit Mini-Budget selbst bei Google auf Platz 1 kommen.

Selbständige, Unternehmer und Freiberufler sind genauso wie Handwerker und Dienstleister darauf angewiesen, von ihren Kunden gefunden und wahrgenommen zu werden. Wer heute schon auf Seite 2 der Google-Suche steht, hat oft schlechte Karten gegenüber der Konkurrenz. Wie aber kommt man bei Google auf die „Pole Position“? Mit dem richtigen Handwerkszeug und ein bisschen Zeit ist jedes Unternehmen im Handumdrehen bei Google auf Platz 1.

Unbestritten dürfte der erste Platz bei Google ein Wunsch für viele Unternehmen sein. Aber wie kommt man dorthin? Mit viel Geld, klar. Aber das auszugeben ist für viele genauso, als würden sie einen Lottoschein ausfüllen, da die Vorgehensweise einiger spezialisierter Agenturen für viele nicht nachvollziehbar ist oder sie sich einfach nicht mit der Materie auseinandersetzen können oder wollen.

Sie verkaufen Salami-Ohrringe? Willkommen bei Google auf Platz 1!

Aber wenn nicht? Wer zum Beispiel einen Schreiner sucht, der wird ein wesentlich breiteres Ergebnisfeld vorfinden und seine Suche notwendigerweise konkretisieren müssen, als jemand, der sich zu „Salami-Ohrringe“ belesen möchte. Und selbst dabei kommt eine stattliche Trefferquote zustande. Aber wie kann sich der Schreiner eine exponierte Lage bei Google sichern?

Die gleiche Schwierigkeit trieb Andreas Franken um. Er ist Unternehmensberater und zwar einer der ganz Großen. Viele seiner Kunden kommen aus den Top 100 der Wirtschaft und die berät er auch über eine optimierte Auffindbarkeit im Internet, sofern es darum geht, mit weniger Marketing-Budget mehr zu erreichen. Im Zuge seiner Beratungen kam er immer wieder an den Punkt, an dem es sich ihm nicht mehr erschloss, in welchem Zusammenhang bei so manchen Marketing-Aktivitäten seiner Kunden Budget und Ergebnis standen.

Wie aber erscheint nun der Unternehmensberater selbst, dessen Berufsbild noch nicht einmal geschützt ist, mit so unspezifischen Schwerpunkten wie Strategie, Technik & Industrie, Handel & Konsum, Pricing, Immobilien, Vertrieb oder CRM auf der erste Seite bei Google – in vielen jener unspezifischen Bereiche sogar auf Platz 1?

Google-Sichtbarkeit ist keine reine Frage des Geldes?

Franken ließ die Frage nicht mehr los, ob der „organische Top-Platz“ wirklich nur eine Frage des Geldes ist. Deshalb startete vor einem guten halben Jahr sein Selbstversuch mit dem Ziel, die eigene Homepage mit Mini-Budget (für unvermeidbare Anzeigen) auf Platz 1 zu bringen. Mit Erfolg. Seine Website erscheint bei der Suche mit den ausgewählten (und im Markt hart umkämpften) Keywords wie beispielsweise „Unternehmensberatung Strategie“, „Unternehmensberatung Immobilien“, „Unternehmensberatung Wachstum“ oder „Unternehmensberatung Pricing“ nun stets auf den organischen Top-Plätzen bei Google und vor seinen mächtigen Wettbewerbern, den großen Unternehmensberatungsgesellschaften – zumeist sogar auf Platz 1.

Mit dem richtigen Handwerkszeug bei Google auf die Pole-Position!

Seine Do-it-yourself-Methode – die ihn übrigens nach eigenen Angaben einen geringen vierstelligen Betrag gekostet habe, verrät er interessierten Managern und Unternehmern gern. Als Ergänzung zu seinen etablierten Festpreisangeboten bietet er nunmehr auch den Mit Mini-Budget bei Google auf Platz 1 Workshop an, um sein Google-Wissen hieran Interessierten zugänglich zu machen, damit große und kleine Unternehmen ihren Return on Marketing-Investment mit dem Einsatz neuer Methoden im Do-it-yourself-Verfahren optimieren können. Franken: „Es ist weniger eine Frage des Geldes als eine Frage des Könnens.“

Bildrechte: ©Dieter Schütz/pixelio.de

Mit den Themen Strategie, Marketing und Vertrieb konzentriert sich die Unternehmensberatung Franken Consulting primär auf Wachstumsthemen. Im Zuge des Großkonzeptes „Mit weniger Marketing-Budget mehr erreichen“ entstand ein belegbares Verfahren, um mit einem Mini-Budget bei Google auf den ersten Platz zu kommen.

Kontakt
Franken Consulting
Andreas Franken
Ortbeckstraße 5
45894 Gelsenkirchen
0209- 3187586
info@franken-consulting.org
http://www.franken-consulting.org

Pressekontakt:
BestAger Kommunikation
Edda Nebel
Moltkestr. 111
50859 Köln
02234-389 88 60
willkommen@bestagerkommunikation.de
http://www.bestagerkommunikation.de

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Abwerbung eines Mitarbeiters durch Konkurrenten – Schadensersatzansprüche?

Abwerbung eines Mitarbeiters durch den Konkurrenten – Unter welchen Voraussetzungen kann der Wettbewerber Schadensersatz fordern? Von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen

In einigen Bereichen herrscht bereits Fachkräftemangel. Die Unternehmen konkurrieren um die Mitarbeiter. Immer wieder taucht dabei die Frage auf, unter welchen Voraussetzungen eine Firma Schadensersatz gegenüber einem Wettbewerber geltend machen kann, wenn dieser Mitarbeiter für sein Unternehmen abwirbt.

Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist das Abwerben von Mitarbeitern grundsätzlich zulässig. Dem freien Wettbewerb kommt Vorrang zu (BGH, Urteil vom 11.01.2007, zum AZ.: I ZR 96/04)

Eine Unzulässigkeit könnte sich jedoch ergeben, wenn weitere, über die für erforderliche Abwerbungsversuche regelmäßig notwendigen Schritte, hinaus gehende Umstände hinzutreten.

Verleiten zum Vertragsbruch

Ein Beispiel hierfür ist das das Verleiten zum Vertragsbruch. Wenn der abgeworbene Mitarbeiter eventuell hinter dem Rücken zum Vertragsbruch angestiftet wird und sich dadurch nicht vertragstreu verhält, kann das Abwerben dieses Mitarbeiters wettbewerbswidrig sein. Die bloße Ansprache und das Angebot an den Mitarbeiter reichen hierfür regelmäßig nicht aus.

Unsachgemäßer Kontaktaufnahme

Eine weitere unzulässige Abwerbung von Mitarbeitern kann sich aufgrund unsachgemäßer Kontaktaufnahme, zum Beispiel durch persönliches Erscheinen am Arbeitsplatz ergeben. Eine telefonische einmalige Kontaktaufnahme am Arbeitsplatz ist jedoch möglich und zulässig. Die Grenze dabei wird überschritten, wenn nicht mehr der eigene Vorteile des abwerbenden Unternehmens im Vordergrund steht, sondern die bewusste Schädigung des Konkurrenten. (OLG Oldenburg, Urteil vom 15.02.2007, 1 U 97/06)

Eine Behinderung des Mitbewerbers liegt nicht schon vor, wenn dieser durch den Abwerbevorgang geschädigt ist.

Diese Schädigung muss vom Mitbewerber vielmehr gezielt bezweckt worden sein. Das ist in der Praxis häufig sehr schwer zu beweisen.

Die Funktion oder Rolle des abgeworbenen Arbeitnehmers spielt bei der Beurteilung der Zulässigkeit keine Rolle. Einen Anspruch auf Erhalt der Arbeitskräfte hat der Arbeitgeber regelmäßig nicht. Das gilt auch dann, wenn mehrere Mitarbeiter abgeworben werden. (OLG Brandenburg, Urteil vom 06.03.2007, 6 U 34/06)

Fazit: Eine Entschädigung in Geld kommt unter den oben genannten Voraussetzungen der zweckgerichteten Schädigung des anderen Unternehmens nur in Betracht, wenn diese Schädigung bewiesen werden kann. Außerdem muss bewiesen werden, dass es gerade das Anliegen des Wettbewerbers ist das andere Unternehmen zu schädigen, der Mitarbeiter also nicht abgeworben wurde, um das eigene Unternehmen zu verstärken, sondern in purer Schädigungsabsicht.

Was kann der geschädigte Wettbewerber unternehmen?

Das geschädigte Unternehmen kann unter anderem Unterlassungs- und Beseitigungsansprüche, aber auch Schadensersatzansprüche geltend machen. Soweit man (ehemaliger) Vertragspartner war, kommt bei entsprechender Vereinbarung auch eine Vertragsstrafe in Betracht. Das gilt also insbesondere für die abgeworbenen Arbeitnehmer. Die Unterlassungsansprüche können wegen der Eilbedürftigkeit im Wege der einstweiligen Verfügung geltend gemacht werden.

18.6.2013

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin

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