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Pressemitteilungen

Mit Systemwissen gewappnet für komplexe Projekte

Studienstart im April 2019: Berufsbegleitender Masterstudiengang Systems Engineering (M.Sc.) am Weiterbildungsinstitut der Universität der Bundeswehr München

Am Institut für wissenschaftliche Weiterbildung (casc – campus advanced studies center) der Universität der Bundeswehr München startet zum 1. April 2019 der neue Studienjahrgang des weiterbildenden Masterstu-diengangs Systems Engineering (M.Sc.). Jetzige und angehende Systemingenieure werden im Rahmen des wissenschaftlich fundierten und anwendungsbezogenen Weiterbildungsangebots auf komplexe Management- und Führungsaufgaben in Bundeswehr, Wirtschaft und Industrie vorbereitet. Eine ganzheitliche und systematische Sicht- und Vorgehensweise sowie das konsequente Einsetzen von Methoden und Prozesse des Systems Engineering stehen im Fokus. Neben dem Masterstudium können auch nur einzelne Zertifikate erworben werden. Bewerbungsschluss ist der 1. März 2019.

Hohe Karrierechancen im Bereich Systems Engineering

„Systemingenieure sind gefragter denn je. Mit unserem berufsbegleitenden Weiterbildungsprogramm im Zukunftsfeld Systems Engineering geben wir Fach- und Führungskräften das nötige Rüstzeug, um komplexe technische Systeme sicher zu beherrschen. Die Studierenden erhalten wertvolle Impulse für ihre tägliche Berufspraxis „, erläutert Dr. Nicol Matzner-Vogel, Geschäftsführerin von casc. Absolventen mit integriertem Systemwissen seien in der Wirtschaft begehrte Fachkräfte und hätten sehr gute Chancen, auf der Karrierelei-ter weiter nach oben zu steigen, so Matzner-Vogel weiter. Einsatzmöglichkeiten für Systemingenieure gibt es in nahezu allen Branchen wie Luft- und Raumfahrttechnik, Wehrtechnik und Verteidigung, IT-, Informations- und Kommunikationstechnik, Automobil- und Fahrzeugindustrie oder im Bereich Energie und Versorgung.

Zeit- und ortsunabhängiges Studieren neben Beruf und Familie

Die berufsbegleitende Weiterbildung findet im Format Blended Learning statt, das heißt Selbstlernphasen (webbasierte Lernplattform mit virtuellen Lerngruppen und tutorieller Begleitung) wechseln mit freiwilligen Präsenzphasen auf dem Campus ab. Nahezu zeit- und ortsunabhängiges Studieren neben Beruf und Familie ist so möglich. Die Studiendauer im Masterstudiengang beträgt 2 Jahre und 3 Monate. Der Studiengang ist in Grundlagen,- Vertiefungs- und Praxismodule unterteilt. Das Modulstudium bietet die Möglichkeit, nur bestimmte Themenbereiche dem eigenen Interesse entsprechend zu belegen. Die erworbenen ECTS-Leistungspunkte können auf den Masterstudiengang angerechnet werden.

Komplexe Projekte mit integriertem Systemdenken durchdringen

„Ingenieurwissenschaftliches Fachwissen und Projektmanagementkenntnisse gepaart mit spezifischem Problembewusstsein und Systemdenken sind für Systemingenieure unabdingbar, um komplexe Systeme in großen Projekten ohne Schwierigkeiten zum Erfolg zu führen“, erläutert Prof. Roger Förstner, akademischer Leiter des Masterstudiengangs Systems Engineering (M.Sc.) und Leiter des Instituts für Raumfahrttechnik und Weltraumnutzung an der Universität der Bundeswehr München. Im Arbeits- und Forschungsbereich Raumfahrttechnik beispielsweise sei diese Vorgehensweise umso wichtiger, da diese Systeme in einem schwierigen Umfeld, nämlich dem Weltall, für viele Jahre ohne jegliche Reparatur- oder Wartungsmöglichkeiten höchst zuverlässig arbeiten müssten, schildert der Experte anschaulich.

Weitere Informationen zum Weiterbildungsangebot von casc unter: casc – Institut für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität der Bundeswehr München

Informationen zur Universität: Universität der Bundeswehr München

Das campus advanced studies center (casc) ist das universitätsinterne Institut für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität der Bundeswehr München. Auf Basis aktueller Forschung werden seit 2008 gemeinsam mit den Professorin-nen und Professoren der Universität und renommierten Kooperationspartnern anwendungsbezogene Weiterbildungsprogramme entwickelt. Der Bereich Weiterbildung ist somit neben Forschung und Lehre das dritte Standbein und bildet die Schnittstelle zwischen Bundeswehr, Industrie und Universität. Zielgruppen der kompetenzorientierten Studienprogramme und Weiterqualifizierungen sind zivile Fach- und Führungskräfte aus Industrie und Wirtschaft, in Behörden auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie ausscheidende Zeitoffiziere und -soldaten.
Die weiterbildenden Studienprogramme sind staatlich anerkannt. Die Programme sind größtenteils im Blended Learning Format konzipiert, sodass nahezu zeit- und ortsunabhängiges Studieren neben Beruf und Familie möglich ist. Aufgrund der Modularität der Studiengänge können auch nur einzelne Module erworben werden. Das Studienangebot umfasst sechs Bachelor- und Masterstudiengänge: Wirtschaftsingenieurwesen (B.Sc.), Systems Engineering (M.Sc.), Personalent-wicklung (M.A.), International Security Studies (M.A.), MBA Public Management und MBA International Management.
www.casc.de

Kontakt
Universität der Bundeswehr München – campus advanced studies center (casc)
Nina Sitkowski
Werner-Heisenberg-Weg 39
85577 Neubiberg
08960042709
nina.sitkowski@unibw.de
http://www.casc.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Studieren à la carte: Lerninhalte individuell zusammenstellen

Bund fördert wissenschaftliche Weiterbildung an der Alanus Hochschule

Studieren à la carte: Lerninhalte individuell zusammenstellen

(Bildquelle: (c) Bundesministerium für Bildung und Forschung)

Flexibel, lebenslang, praxisnah und möglichst ohne klassische Zugangsbeschränkungen – so soll laut deutscher Bildungspolitik Hochschulbildung in Zukunft aussehen. Um diesem Ziel näher zu kommen, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jetzt unter anderem das Projekt „Studieren à la carte im lebensbegleitenden Lernen – STUDICA II“ der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft mit rund 750.000 Euro. Das Vorhaben ist die zweite Phase eines Forschungs- und Entwicklungsprojektes der staatlich anerkannten Hochschule in Alfter bei Bonn, das Lehrveranstaltungen losgelöst von Studiengängen zugänglich macht und insbesondere Berufstätigen ohne Abitur den Zugang zur Hochschule ermöglicht. „Lebens- und berufserfahrene Menschen sollen von Weiterbildung auf akademischem Niveau profitieren. Dazu benötigt man nicht unbedingt ein ganzes Studium mit Hochschulabschluss“, so Marcelo da Veiga, Rektor der Alanus Hochschule und Projektleiter. Daher biete das Studienprinzip STUDICA jedem die Möglichkeit, gezielt und praxisbezogen einzelne Lehrveranstaltungen aus dem Hochschulangebot auszuwählen und individuell zu kombinieren.

Neues Studienprinzip: individuell und flexibel

Das Projekt STUDICA II wurde ausgewählt im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen“ des BMBF. Im selben Wettbewerb unterstützte das BMBF bereits die erste Projektphase von 2012 bis 2015 mit rund zwei Millionen Euro. STUDICA sieht vor, dass die Teilnehmer sich aus dem bestehenden Angebot der Hochschule individuell und flexibel ihr persönliches „Lernmenü“ zusammenstellen, ausgerichtet an ihren aktuellen beruflichen oder persönlichen Fragen. Seit 2012 entwickelt und erprobt das Projektteam das Konzept wissenschaftlicher Weiterbildung, das auf die Bedingungen und Bedürfnisse Berufstätiger abgestimmt ist und keine Zulassungsbeschränkungen hat. „Wir möchten mit STUDICA insbesondere Menschen, die über eine Ausbildung und mehrjährige Berufserfahrung verfügen, neue biografische Chancen eröffnen und bei beruflichen Herausforderungen unterstützen“, sagt Michael Brater, Professor für Bildungsforschung und fachlicher Leiter des Projektes. Das bedeute nicht, dass eine wissenschaftliche Ausbildung generell die bessere sei. „Der Lernweg eines jeden soll lebenslang weitergeführt werden – jeder soll dabei auch wissenschaftliches Denken, wissenschaftliches Wissen und wissenschaftliche Kompetenzen verstehen und nutzen können“, so Brater weiter.

Fächerübergreifendes Angebot und ein Beratungssystem

In der nun startenden zweiten Projektphase werden die Beratungs- und Studienkonzepte, die in der ersten Phase in zwei Fachrichtungen erprobt wurden, auf das breite Fächerspektrum der Hochschule ausgeweitet. Dazu gehören zum Beispiel Pädagogik, Architektur und BWL sowie künstlerische Fächer. „Unter Begleitung unseres Beratungsteams suchen sich die Teilnehmer die Seminare, Vorlesungen oder Übungen aus, die sie in Bezug auf ihre aktuellen Fragestellungen weiterbringen“, erläutert Brater das Vorgehen. Ergänzend unterstützen Angebote wie eine Forschungs- und Studienwerkstatt, Einführungen in das wissenschaftliche Arbeiten und Praxis-Transfer-Projekte die Teilnehmer bei ihrer wissenschaftlichen Weiterbildung an der Alanus Hochschule.

Modell für Beteiligung der Hochschulen am lebenslangen Lernen

Ab Frühjahr 2016 können Interessierte an STUDICA teilnehmen. Darüber hinaus besteht für Unternehmen die Möglichkeit, eigens konzipierte Weiterbildungsangebote für Gruppen von Mitarbeitern in Anspruch zu nehmen. Das Projekt STUDICA II läuft bis Herbst 2017. Das Studienkonzept soll dauerhaft in die Hochschule implementiert und der Transfer des Modells auf andere Hochschulen vorbereitet werden. „Unser Ziel ist es, STUDICA als übertragbares Modell der Beteiligung von Hochschulen am lebenslangen Lernen zu etablieren“, resümiert Marcelo da Veiga.

Interessierte können weitere Informationen erhalten unter www.alanus.edu/studica oder anfordern unter studica[at]alanus.edu.

Projektträgerin: Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Die Alanus Hochschule setzt das Projekt als Trägerin und Koordinatorin gemeinsam um mit dem Verein der Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung (GAB e.V.) München ( www.gab-muenchen.de ), dem Institut für Berufs- und Erwachsenenbildung (IfBE) der Leibniz Universität Hannover ( http://www.ifbe.uni-hannover.de/ ) sowie dem virtuellen Campus Rheinland-Pfalz (VCRP) ( http://www.vcrp.de ).

Die Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn ist eine staatlich anerkannte Kunsthochschule in freier Trägerschaft. Sie ist unterteilt in eine Fakultät für Kunst und Architektur und eine Fakultät für Human- und Gesellschaftswissenschaften. Unter ihrem Dach vereinigt die Hochschule Studiengänge aus den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Schauspiel, Eurythmie, Kunsttherapie, Pädagogik, Philosophie und Betriebswirtschaftslehre. Wichtiger Teil des Konzepts der Alanus Hochschule ist die Begegnung von Kunst und Wissenschaft. Zurzeit sind rund 1.400 Studenten eingeschrieben.

Firmenkontakt
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Julia Wedel
Villestraße 3
53347 Alfter
02222 93 21 1902
presse@alanus.edu
http://www.alanus.edu/studica

Pressekontakt
Alanus Hochschule
Tatjana Fuchs
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