Tag Archives: Wohngegend

Pressemitteilungen

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Zivilrecht

Herbstlaub aus dem Nachbargarten

Grundsätzlich kann ein Grundstückseigentümer von seinem Nachbarn eine Entschädigung verlangen, wenn von dessen Bäumen große Mengen von Laub in seinen Garten fallen. Allerdings gilt dies nur bei einer – aus objektiver Sicht – ungewöhnlich großen und unzumutbaren Beeinträchtigung des Grundstücks. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Amtsgericht München.
AG München, Az. 114 C 31118/12

Hintergrundinformation:
Beeinträchtigt Laub von den Bäumen des Nachbargrundstücks ein Grundstück ungewöhnlich stark, kann der Eigentümer vom Nachbarn eine sogenannte Laubrente fordern. Dies ist eine Art Entschädigung für die notwendigen Kehr- und Entsorgungsarbeiten. Rechtsgrundlage dafür ist § 906 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Aber: Eine Laubrente gibt es nur im Ausnahmefall, grundsätzlich ist Herbstlaub im Garten zu dulden. Der Fall: Ein Grundstückseigentümer in München hatte einen großen alten Lindenbaum im Garten. Dieser sorgte trotz zehn Metern Entfernung zur Grundstücksgrenze bei der Nachbarin für Unwillen. Sie fühlte sich mehrmals im Jahr durch den massiven Anfall von hinübergewehten Blüten, Blättern und kleinen Ästen belästigt, die ihren Gemüsegarten und ihren Rasen bedeckten, sich auf der Garagenzufahrt anhäuften und ihre Regenrinnen verstopften. Sie müsse drei- bis viermal jährlich die Regenrinnen reinigen und zehn bis fünfzehn 80-Liter-Tonnen an Laub entsorgen. Da sie die nachbarliche Linde als Hauptverursacher ansah, verklagte sie deren Eigentümer auf Zahlung einer jährlichen Laubrente von 500 Euro. Das Urteil: Das Amtsgericht München entschied nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice, dass der Klägerin keine Laubrente zustünde. Zwar sei eine solche in einem derartigen Fall durchaus denkbar. Hier sei die ortsübliche Nutzbarkeit des Grundstücks jedoch nicht wesentlich beeinträchtigt. Ob etwas wesentlich sei, richte sich nicht nach persönlichen Empfindungen, sondern sei objektiv zu beurteilen. Das Grundstück befinde sich in einer seit langem gewachsenen Wohngegend mit Gärten und viel Baumbestand. Auch die Mehrheit der Nachbargrundstücke sei dem Abfallen von Laub, Blüten und Blättern eigener und fremder Bäume ausgesetzt. Die Klägerin müsse daher wie alle anderen Nachbarn auch die entsprechenden Reinigungsarbeiten vornehmen. Alter oder Vermögen spielten dabei keine Rolle. Immerhin genieße sie den Lagevorteil eines Grundstücks im Grünen. Sie habe den damit verbundenen Nachteil von abfallenden Pflanzenteilen hinzunehmen.
Amtsgericht München, Urteil vom 26.2.2013, Az. 114 C 31118/12

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Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft

MCM Investor Management AG aus Magdeburg: Attraktive Stadtrandlagen

Warum Immobilienkäufer Stadtrandlagen bevorzugen

Magdeburg, 23.07.2015. „Es heißt, dass es immer mehr Menschen in die Städte zieht. Die meisten entscheiden sich schlussendlich aber für Stadtrandlagen“, wissen die Immobilienexperten der MCM Investor Management AG aus Magdeburg und beziehen sich dabei auf eine aktuelle Studie der Bausparkasse BHW. Demnach würde jeder zweite Bundesbürger gerne eine Immobilie in einem Vorort erwerben, während sich nur elf Prozent für eine Innenstadtlage entscheiden würden. Erstaunlicherweise würden 25 Prozent der Befragten auf einem Dorf leben und 16 Prozent sogar in völliger Abgeschiedenheit. „Die Extreme im Herzen einer Metropole zu wohnen oder eine wunderschöne Immobilie auf dem Lande zu haben, werden interessanterweise nicht bevorzugt. Eine Immobilie im Vorort ist die ausgewogene Mischung aus dem Luxus der Stadtnähe und dem Luxus der Landnähe“, so die Experten der MCM Investor Management AG.

Unterdessen meint Jörg Koschate, Generalbevollmächtigter von BHW: „Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sollte jeder Erwerbswillige ehrlich kalkulieren. Der Zweitwagen etwa gehört unbedingt in eine langfristige Kostenbetrachtung, nicht nur die Grundstücks- und Baupreise.” Die Immobilienexperten der MCM Investor raten Immobilieninteressenten zu einer aufgeschlüsselten Rechnung: „Zwar sind die Immobilienkosten in der Innenstadt höher, aber man darf auch die Benzinkosten nicht unterschätzen, wenn man auf dem Land wohnt und trotzdem wegen der Kinder oder wegen des Berufes auf tägliche, lange Autofahrten angewiesen ist.“ Einen Vorort sehen die MCM-Experten daher als ideale Lösung. „Wohngegenden am Stadtrand bieten zudem eine hohe Mobilität und Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel, wofür besonders die heranwachsenden Kinder dankbar sein werden.“

Schließlich sind Großstädte insbesondere bei jungen Leuten sehr begehrt, was natürlich auch mit den Jobaussichten zusammenhängt. Doch bereits von den 30-Jährigen entscheiden sich nur zehn Prozent für eine Immobilie inmitten der Stadt, hingegen 54 Prozent fürs Wohnen am Stadtrand. Laut BHW-Studie ist die Innenstadt bei den 40- bis 49-Jährigen am beliebtesten (14Prozent). Dies hat in der Regel mit der persönlichen Lebenssituation zu tun. „Wenn die Kinder aus dem Haus sind, für die man meist aus den Stadtbezirken an den Stadtrand gezogen ist, sucht man eher wieder ein Wohnumfeld mit vielen direkten Annehmlichkeiten – und die findet man eben eher in der Stadt“, erklären die Fachleute der MCM Investor Management AG.

Weitere Informationen unter http://www.mcm-investor.de

Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

MCM Investor Concept AG & CO. KG: Ein Immobilientraum in Magdeburg

Magdeburg, 06.02.2014. Die MCM Investor Concept AG & CO. KG realisiert derzeit ein Immobilieninvestmentprojekt in Magdeburg Stadtfeld Ost

Magdeburg gilt als dynamischer Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort, der eine positive Arbeitsmarkt- und Wohlstandsentwicklung aufweist. Zudem bietet die zweitgrünste Stadt Deutschlands einen belebten Immobilienmarkt. Mit dem Objekt Uhlandstraße 16 hat die MCM Investor Concept AG & CO. KG jetzt ein attraktives Mehrfamilienhaus erworben. Das anschauliche, 4-stöckige Gründerzeithaus verfügt über 16 Wohnungen, welche zum Zeitpunkt des Erwerbs vermietet sind.  Die 16 Wohneinheiten verfügen über 43 bis 94 Quadratmeter Wohnfläche. Ein ruhiger, begrünter Innenhof gehört außerdem hinzu. Die Nachfrage nach Wohnraum ist in Stadtfeld Ost, einem der beliebtesten Wohngegenden der Elbestadt, nicht ohne Grund überdurchschnittlich groß:

Die Uhlandstraße verläuft parallel zur Goethestraße und zur Olvenstedter Straße. Die Wohngegend bietet  eine hervorragende Infrastruktur, viele Einkaufsmöglichkeiten und alles, was das Herz der Anwohner begehrt: Schulen, Arztpraxen, Restaurants und viele weitere Geschäfte sind zu Fuß erreichbar. Neben diesen städtischen Vorteilen bietet Stadtfeld Ost durch seine Nähe zum Fluss Schrote und seinen vielen Grünanlagen und Parks, die perfekte Symbiose aus Stadt- und Naturbezogenheit.

Vor allem Wohnimmobilien in den Metropolen Mitteldeutschlands stehen im Mittelpunkt der MCM Investor Concept AG & CO. KG. Neben eigenen Sanierungsprojekten stärkt auch der An- und Verkauf von Bestandsimmobilien das Portfolio der Gesellschaft und somit die Depots der Anleger.

Weitere Informationen unter http://www.mcm-concept.de