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Buch zum Welttag der Pressefreiheit: „BLACK_ED OUT“ – wie Zensur die Würde löscht

Autor Alexander Gohlke: „Ein Manifest für Presse- und Meinungsfreiheit.“

Buch zum Welttag der Pressefreiheit: "BLACK_ED OUT" - wie Zensur die Würde löscht

„BLACK_ED OUT – Druck auf Presse- und Meinungsfreiheit“ von Alexander Gohlke

Seit 25 Jahren ist der 03. Mai der Welttag der Pressefreiheit, an dem die Errungenschaften freier Berichterstattung wie auch deren Zensur in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. Das zum Jahrestag erscheinende Buch „BLACK_ED OUT – Druck auf Presse- und Meinungsfreiheit“ von Alexander Gohlke mahnt durch belegte wie symbolisch vorgenommene Zensuren zentraler Rechte, Dokumente, Schriften und Gerichtsurteile an, auf welchem fragilen Fundament Freiheit und Gleichheit in einer Gesellschaft stehen. Der Autor nutzt zu diesem Zweck damit auch selbst die Mittel der Zensur, um Zensur und deren Täter zu brandmarken. Die 366 Seiten des Buches schaffen so besonders durch Visualisierung ein Bewusstsein dafür, wie eine Zensur der Presse- und Meinungsfreiheit auf die damit verbundenen Bürger- und Menschenrechte durchgreift.

„BLACK_ED OUT“ wird als Mahnung gegen Zensur von der Deutschen UNESCO-Kommission im Rahmen des Welttags der Pressefreiheit unterstützt – ebenso wie von Reporter ohne Grenzen e.V., dessen Geschäftsführer Christian Mihr im Vorwort kommentiert: „Pressezensur ist ein äußerst relevantes Thema. Dort, wo nicht unabhängig berichtet werden darf und wo Menschen ihre Meinung nicht frei äußern können, werden auch andere Menschenrechte verletzt. Dies macht das Buch erlebbar.“

Der Autor Alexander Gohlke hinterfragt im Vorwort die These: „Was wäre, wenn wesentliche Rechte und Schriften aufgrund von Zensur nie für die Allgemeinheit verfügbar gewesen wären.“ „BLACK_ED OUT“ lässt den Leser dafür die hypothetische Zensur zentraler Gesetze, Dokumente und Schriften emotional erleben und beantwortet so die Frage, was eine Löschung fundamentaler Errungenschaften für den Menschen als Individuum bedeuten würde. Zurück bleibt die Erkenntnis, dass neben der Freiheit ebenso die Identität einer ganzen Gesellschaft zur Disposition steht.

„BLACK_ED OUT“ weist zu bedeutenden Dokumenten dafür nur den Titel, das Land oder den Autor aus. Die nachfolgenden Texte selbst sind durch Zensurbalken unkenntlich gemacht. Eine Form der Auslöschung, wie sie in der Realität punktuell jederzeit stattfinden kann und historisch nachweislich immer wieder vorgenommen wurde.

Die thematische Auflistung beginnt mit Artikel 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Der eigentliche Wortlaut: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten (…)“ ist ausgeschwärzt. Weiter angefügt werden das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, die UN-Menschenrechts-Charta und der UN-Zivilpakt zu bürgerlichen und politischen Rechten. Weitere Stationen sind der Spiegel-Artikel „Bundeswehr – bedingt abwehrbereit“ und das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes dazu, ebenso wie die weltweit beachtete Rede von Martin Luther King „I have a dream“. Die Intention: „Wenn das Fundament wie auch Sprungbretter der Demokratie und Menschenrechte der Zensur unterliegen würden, über welche Werte könnte sich eine Gesellschaft dann überhaupt definieren?“

Gleichfalls geht Alexander Gohlke an die historischen Wurzeln unseres heutigen Demokratieverständnisses: Mit der Magna Carta von 1215, die bis heute als wichtigste Quelle des englischen Verfassungsrechts gilt, der Unabhängigkeitserklärung der USA aus dem Jahr 1776 oder der französischen Menschen- und Bürgerrechtserklärung von 1789. Im weiteren Verlauf werden Autoren aufgeführt, deren Werke verboten bzw. zensiert wurden – darunter die von der Bücherverbrennung betroffenen Autoren im Dritten Reich, die Flugblätter der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ um Hans und Sophie Scholl, aber auch zeitgenössische Literaten wie Salman Rushdie, Joanne K. Rowling oder Dan Brown bis hin zu einer Schrift des späteren Papstes Joseph Kardinal Ratzinger. Komplettiert wird die Liste unter anderem durch den Autoren-Index der Katholischen Kirche, dem Librorum Prohibitorum.

Die gesamten Einnahmen aus den Buchverkäufen wird der Autor an Reporter ohne Grenzen e.V. spenden.

Details zum Buch „BLACK_ED OUT – Druck auf Presse- und Meinungsfreiheit“:

– Autor: Alexander Gohlke, Dipl. Kommunikationswirt BAW
– Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
– Erstausgabe, 30. März 2018
– Sprache: Deutsch
– ISBN-10: 1986811751
– ISBN-13: 978-1986811750
– Preis: 10,98 EUR, inkl. MwSt.

Das Buch von Alexander Gohlke ist als Taschenbuch und eBook über Amazon erhältlich: https://www.amazon.de/black_ed-out-Druck-Presse-Meinungsfreiheit/dp/1986811751/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1524050180&sr=1-1

Alexander Gohlke, geboren 1969 in Altötting, lebt und arbeitet in München. Er ist studierter Dipl. Kommunikationswirt BAW und war Geschäftsführer mehrerer Unternehmen aus der Kommunikations- und Werbebranche.

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Altersbilder im Wandel der Zeit. Das Anti-Aging Phänomen

Altersbilder im Wandel der Zeit. Das Anti-Aging Phänomen

Jugend ist in, alt sein ist out. Der Drang zur ewigen Jugend lässt das Anti-Aging-Geschäft boomen. Gibt es heute noch ein würdiges Altern? Der Titel “ Altersbilder im Wandel zwischen Würde und Bürde: Kultur oder Anti-Kultur humanen Alterns“ befasst sich mit diesem Phänomen und hinterfragt kritisch den modernen Jugendlichkeitsimperativ. Das Buch ist im Juli 2017 beim GRIN Verlag erschienen.

In Würde zu altern ist ein Wunsch, den wohl viele Menschen teilen. Das moderne Altersbild stets jugendlich aussehender und leistungsfähiger Senioren entspringt den Trugbildern der Anti-Aging-Bewegung, die über Presse, Film und Fernsehen den stetigen Drang zur ewigen Jugend vermitteln.
Trotz eines fest etablierten Lebenserwartungshorizontes von durchschnittlich 80 Jahren möchte die Mehrzahl der betagten Menschen nicht alt sein: Jugend und Leistungsfähigkeit statt Annahme eigener Endlichkeit.

Der Traum vom ewigen Jungbrunnen

Die Anti-Aging-Bewegung zielt auf selbstständige und leistungsfähige Mitglieder. Dieses auf Jugendlichkeit festgelegte Menschenbild mit seiner eingeengten Sichtweise ignoriert die Natur des alternden Lebens.
Wird ein gewisses Alter erlebt, tritt immer häufiger Hilfe- und Pflegebedürftigkeit ein. Hilfsbedürftigen alten Menschen beizustehen und sie nicht ihrer Würde zu berauben, steht im Mittelpunkt von “ Altersbilder im Wandel zwischen Würde und Bürde„. Der Arzt und Autor Norbert Bradtke gibt einen Überblick über die Entwicklung verschiedener Altersbilder seit der Antike. Er führt uns die Trugbilder der modernen Anti-Aging-Medizin in Anbetracht der Endlichkeit unseres eigenen Lebens vor Augen.
Bradtke endet mit der Forderung nach einer ethischen Wende, die den Sinn der späten Lebenszeit als wertvollen identitätsstiftenden Reifungsprozess erfasst und Hilfsbedürftigkeit im Alter als natürliche Fortsetzung einer lebensbegleitenden Angewiesenheit begreift.

Über den Autor

Dr. med. Norbert Bradtke ist promovierter Internist und Geriater mit klinischen Schwerpunkten u.a. im Bereich der klinischen Geriatrie, Gastroenterologie und Diabetologie. Im Verlauf seiner mittlerweile 30-jährigen Berufstätigkeit in verschiedenen Kliniken unterschiedlicher Trägerschaft, mit 15 Jahren in chefärztlicher Position, nahm er eine zunehmende Ökonomisierung der Medizin wahr. Das damit einhergehende Streben nach Effizienzsteigerung droht im Überbau von Leitlinien, Qualitätsstandards und ökonomisch strukturierten Dienstleistungen den krank gewordenen Menschen aus dem Mittelpunkt der menschlichen Begegnung von Arzt und Patient zu verdrängen.
Daher begann er, sich verstärkt mit medizinethischen und philosophischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Auch die vorliegende Arbeit lässt sein Grundanliegen erkennen, den Menschen im Mittelpunkt einer selbstbestimmten Lebensgestaltung und einer partnerschaftlichen Arzt-Patienten-Beziehung wiederzufinden.

Das Buch ist im Juli 2017 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-668-49102-1).

Direktlink zur Veröffentlichung: www.grin.com/de/e-book/369734/

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

Der GRIN Verlag publiziert seit 1998 akademische eBooks und Bücher. Wir veröffentlichen alle wissenschaftlichen Arbeiten: Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen, Fachbücher uvm.

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11 Sprachsünden, die Sie über Bord werfen können

11 Sprachsünden, die Sie über Bord werfen können

Nicola Schmidt

Vielen Menschen drücken sich oft unbewusst in Minusbotschaften aus. Dabei gibt es für jedes Negativwort und -satz eine positive Botschaft. Wirkungsverstärkerin und Imageexpertin Nicola Schmidt macht bewusst und zeigt Ihnen, wie Sie bestimmte Sprachsünden vermeiden:

1. „Eigentlich“
Angenommen, Sie sind in einem Gespräch anderer Meinung als Ihr Gegenüber. „Das sehe ich eigentlich anders.“ Mit dieser Botschaft kommen Sie unklar und verschwommen rüber. Denn dieses „eigentlich“ verwischt Ihren Standpunkt. Sagen Sie besser: „Das sehe ich anders.“

2. „Würde“
„Würde, könnte, dürfte, hätte..“ bringen Sie nicht weiter. Aussagen mit einem Konjunktiv verwässern. Damit halten Sie sich Möglichkeiten offen, lassen den anderen allerdings im Ungewissen. Somit projizieren Sie eine Unsicherheit auf ihn. Bleiben Sie bei direkten Botschaften, wie zum Beispiel: „Meine Meinung dazu ist…“

3. „Mal sehen“
Gerade bei Einladungen hören wir schon mal: „Mal sehen“. Statt einer direkten Antwort, bleibt auch hier wieder ein Hintertürchen offen. Frei nach dem Motto: Wenn nichts Besseres kommt, kann man immer noch zusagen… Der Einladende bleibt im Ungewissen.
Auch in anderen Situationen gibt der ein oder andere zu verstehen: „Schauen wir mal.“ Hier will derjenige sich ebenfalls nicht festlegen und versteckt sich hinter dieser Botschaft.
Höflicher ist es, direkt auszudrücken, was wir möchten oder was nicht.

4. „Trotzdem“
„Das sehe ich auch so, trotzdem…“ Sätze wie dieser suggerieren, dass man anscheinend ich im Trotzalter festhängt. Einerseits geben Sie dem anderen recht, um ihm dann zu widersprechen. Wie können Sie dem „trotzdem“ trotzen? „Das sehe ich auch so, denn diesen und jenen Punkt finde ich gut. Meine Ergänzung hierzu ist…“

5. Glauben
„Ich glaube, die Idee ist ganz gut…“ Mit dieser Botschaft zeigen Sie, dass Sie die Idee des anderen nicht komplett anerkennen. Das signalisiert einmal das Wort „glauben“ und das Wort „ganz“. „Ganz gut“ heißt übersetzt, dass es im Großen und Ganzen gut war, jedoch nicht im Detail. „Glauben ist nicht wissen“, sagt man nicht umsonst. Besser: „Ihre Idee gefällt mir gut.“

6. Leider
Ein „leider“ wirkt immer negativ und verstärkt das Leid und Kummer. Ein „leider“ zieht neuen Kummer an. Auf dieses Minuswort folgen meistens dann Erklärungen, warum etwas nicht möglich ist. Ihr Gegenüber schaltet bei diesem Wort direkt auf Durchzug. Bleiben Sie in Ihrer Aussage direkt und bieten optimalerweise eine Lösung an. Statt: „Das kann ich Ihnen leider nicht sagen.“ Besser: „Herr Moll ist dafür zuständig. Ich verbinde Sie mit ihm.“

7. Nie
Die eigene Erwartungshaltung ist eben anders als das Verhalten unserer Mitmenschen. Wer seine Haltung mit einem „Nie bekomme ich Unterstützung.“ untermalt, wird die Situation nicht verbessern. Verallgemeinerungen schränken die Bereitschaft direkt ein. Dazu zählen Wörter wie: „nie“, „jeder“, „alle“ und „immer“ Besser: Ich freue mich, wenn Du mich unterstützt.“

8. Tschüssi
Mal ehrlich: Ein „Tschüssi“, „Tschüssikowski“ und ein „supi“ wirken weder sympathisch noch lustig. Bei einem erwachsenen Menschen wirken die Minuswörter nämlich albern. Kreative Wortverbiegungen sind ein absolutes No-Go. Wenn Sie Ihre Kommunikation verbessern möchten, dann werfen Sie diese Babysprache weg mit einem „Tschüss!“

9. „Äh“
Jedes „Äh“ zeigt, dass Ihnen die Worte fehlen. Damit stärken Sie Ihre Schwächen. Ein „Äh“ zeigt auch, dass Sie die Pausen nicht oder schlecht aushalten. Das ist jedoch erlernbar. Mut zur Pause.
Übrigens: Ein „hm“ signalisiert, dass Sie gerade überlegen und sich somit eine Denkpause verschaffen. Negativ kommt das „hm“ nur rüber, wenn Sie es zu oft anwenden.

10. „Sie haben mich falsch verstanden!“
Durch solchen Äußerungen wird signalisiert, dass der Gesprächspartner unweigerlich denkt, dass man ihn für einen Trottel hält. Schuldbeweisen und Vorwürfe haben in einem Gespräch nichts zu suchen. Besser: „Da habe ich mich mißverständlich ausgedrückt.“

11. „hängen“
„Ich hänge an…“ Eine solche Killerphrase oder auch leere Sprachhülse genannt, gehört in die Mülltonne. Wer an einer bestimmten Person „hängt“, macht sich automatisch unfrei und damit abhängig. Lassen Sie anderen ihren Freiraum und gönnen sich auch die Freiheit, Ihren eigenen Freiraum zu leben. Besser: „Ich mag….“

Nicola Schmidt ist Querdenkerin und Visionärin. Die kreative Impulsgeberin lebt ihre Werte: Klarheit und Authentizität, sehr hohe Empathie und Ehrlichkeit, Qualität und Wertschätzung sowie Respekt.

Ihr Beruf ist ihre Berufung und hat schon über 800 Menschen als Coach, Referentin und Seminarleiterin ihre Teilnehmer mit ganzheitlichen Konzepten unterstützt. Ihre Konzepte sind maßgeschneidert und direkt in die Praxis umsetzbar.

Die Image-Expertin für Persönlichkeitsmarketing unterstützt auch Sie Ihren einzigartigen Stil zu finden und zu leben. Eine authentische Kommunikation unterstützt Sie in allen Situationen. Moderne Umgangsformen geben Ihnen noch mehr Sicherheit auf dem glatten gesellschaftlichen Parkett.

„Mein Credo lautet: Wirkung, die anzieht! Eine charismatische Persönlichkeit mit Klasse berührt die Menschen sofort.
Lassen Sie uns zusammen Ihren einzigartigen Stil und Image entwickeln, der nur zu Ihrer Persönlichkeit und Werten passt.“

Kontakt:
Nicola Schmidt Image Impulse
Referentin und Rednerin
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Kontrapunkt der Liebe gegen all den Hass und die Unmenschlichkeit der Welt

Tag der Schönstatt-Bewegung in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Kontrapunkt der Liebe gegen all den Hass und die Unmenschlichkeit der Welt

(NL/5426766972) Als Kontrapunkt der Liebe gegen all den Hass und die Unmenschlichkeit der Welt habe Pater Josef Kentenich vor 100 Jahren, am Beginn des Ersten Weltkrieges, die Schönstatt-Bewegung gegründet, so Bernhard Seidenath MdL am 6. April 2014 in der KZ-Gedenkstätte Dachau. In den über drei Jahren, die er als Häftling des Naziregimes im Konzentrationslager Dachau verbrachte, habe er, so Seidenath, seinen Mitgefangenen an diesem Ort Trost, Hoffnung und Liebe mitgegeben.

Inmitten der menschen- und lebensfeindlichen Umgebung des Konzentrationslager, dessen Besuch ihm als Einwohner Dachaus jedes Mal immer noch unter die Haut gehe und dessen brutale Gräueltaten jedes menschliche Fassungsvermögen überstiegen, habe es Hoffnungsschimmer und kleine Wunder gegeben; dazu zähle er auch das Wirken Pater Kentenichs an diesem Ort und seine Entlassung exakt an diesem 6. April vor 69 Jahren. Er danke der Schönstatt-Bewegung, dass sie dieses Innehalten und Gedenken an diesem Tag hier möglich gemacht habe, so Bernhard Seidenath. Zusammen mit Vertretern aus Politik, Gesellschaft und Kirche darunter Pfarrer Thomas Römer, CVJM München hatten sich über 400 Mitglieder und Freunde der Schönstatt-Bewegung in der KZ-Gedenkstätte eingefunden, um an diesem für ihre Geschichte bedeutsamen Ort 100 Jahre Schönstatt zu begehen.
Der gehörlose jüdische Maler David Ludwig Bloch, der im November 1938 ins Konzentrationslager Dachau kam – einer von 10.911 jüdischen Männern, die in Folge der Reichskristallnacht in das KZ Dachau eingeliefert wurden und nach seiner Entlassung nach China und später USA emigrieren konnte, kehrte erst 1976 zum ersten Mal nach Deutschland zurück und verarbeitete nach einem Besuch in der KZ-Gedenkstätte Dachau den Holocaust und seine persönlichen Erlebnisse im KZ Dachau auf künstlerischer Ebene. Eines seiner Bilder, so Pater Elmar Busse in der Einführung im bis auf den allerletzten Platz belegten Filmsaal der Gedenkstätte, zeigt eine der typischen erniedrigenden Dachausituationen, den Zählappell auf dem riesigen Appellplatz; graue, anonyme Menschenreihen, von scharfgeschnitten dreieckigen Lichtkegeln bewacht. Und im grün-grauen Himmel über Dachau deutet er ein dreieckiges Symbol an. Ein Symbol, das im jüdischen wie christlichen Bereich eine starke Bedeutung hat als Sinnbild für das Wirken Gottes. Auch an einem Ort, dessen Unmenschlichkeit noch heute zum Himmel schreit. Dieses Bild von David Ludwig Bloch, so Busse, sei auf der Einladung der Schönstattfamilie der bayrischen Diözesen zu sehen.
Das Gott-Vater-Symbol, das während des Tages in einem der Gedenkräume aufgestellt war und das seit knapp fünf Jahren auf allen Kontinenten unterwegs ist, stehe für eine Realität: Gott hat die Hölle von Dachau betreten. Er sei dort gewesen in Menschen, die inmitten dieser Hölle der Rechtlosigkeit, Ehrlosigkeit, Wehrlosigkeit anderen Menschen zu essen gaben, Impfstoff besorgten, zuhörten, Mut machten, sie vor dem Zugriff der Wachen versteckten, mit Erzählungen vom Hunger ablenkten, Aufgaben und Hoffnung für jetzt und für danach gaben und manchmal sogar ein Lächeln oder ein herzhaftes Lachen hervorriefen und zeigten: Es gibt eine menschliche Würde in Lumpen und unter Schlägen, eine Würde, die niemand nehmen kann. Das Motto des Tages: Mensch bist du wertvoll fasse diese Botschaft zusammen, als Mahnung und Aufruf, sich persönlich einzusetzen für die Würde jedes Menschen. Entdecke und entwickle deine gottgewollte Originalität! Lass dir von niemandem Deine Würde und dein Selbstwertgefühl zerstören oder rauben!, so fasst Busse im Gottesdienst in der Karmelkirche die Botschaft zusammen. Dieses Symbol, das Pater Josef Kentenich im Jahr 1967 der Schönstattfamilie geschenkt hatte, stehe für den Glauben an einen Gott, der jedem Menschen eine nicht wegzurationalisierende und wegzudiskutierende Würde schenke. Auch wenn Pater Kentenich noch nicht offiziell selig gesprochen ist, so glaube ich doch, dass er bei Gott ist und dass er seinen Himmel unter anderem damit verbringt, für uns, die wir uns an ihn wenden, bei Gott Fürbitte einzulegen. Dieser Vorgang hat sich interessanterweise bei der Reise des Gottvater-Symbols durch die Welt auch an dieses Symbol gekoppelt, so deutete Busse ein interessantes Phänomen. So ist für viele dieses Symbol auch zum Symbol für die Solidarität des Gründers mit seiner Gründung geworden. Pater Kentenich legt bei Gott Fürbitte ein für uns, für unsere Erlösung für unsere Heilung, für unsere Befreiung, für unsere Beziehungsfähigkeit. Wie Gott ihn im Laufe seines Lebens aus seinen Unerlöstheiten herausgeführt hat und ihn zum lebendigen Beweis für die Erlöserliebe hat werden lassen, so möchte er auch uns Hilfestellungen geben, damit wir in erleuchteter Weise mit der erlösenden Gnade Gottes zusammenwirken können.

Pater Josef Kentenich, der Gründer der internationalen Schönstatt-Bewegung, die in diesem Jahr 100 Jahre ihres Bestehens begeht, war vom 13.3.1942 – 6.4.1945 im KZ Dachau inhaftiert.


Martina Kraus
Dorfplatz 4
85055 Ingolstadt
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kraus.martina@t-online.de
www.schoenstatt.org

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Die Würde des Menschen ist unantastbar

Gedanken zur ARD Dokumentation „Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon“

Die Würde des Menschen ist unantastbar

Längst ist es wieder ruhig geworden. Eine der erfolgreichsten Dokumentationen der ARD gerät in Vergessenheit. Und die Fassade des größten Versandhauses der Welt ist wieder in Ordnung. Zur Erinnerung: Mitte Februar deckt eine ARD Reportage auf, „was sich hinter der Fassade von Amazon.de verbirgt und wer dafür zahlt, dass die schöne neue Warenwelt des Internethändlers so billig zu haben ist.“ (ARD Programmankündigung) Ein Sturm der Entrüstung bricht über die katastrophalen Arbeitsbedingungen bei Amazon los. „Ekelerregend, menschenverachtend, unwürdig“ – so lauten die Kommentare auf den Social Media Plattformen. Der Onlinehändler reagiert und kündigt die Verträge mit einer Zeitarbeitsfirma und einem Sicherheitsdienst. Darauf folgen Angriffe ganz bestimmter Medien und bezichtigen die Autoren der Dokumentation der Falschdarstellung. Amazon „Opfer“ wirft ARD Lüge vor – so die Schlagzeile der Bild. Angriff scheint nicht gleich Angriff zu sein, solange wir uns auf der Seite der Gutmenschen wähnen. Das Prinzip, der Schuldige ist gefunden, das Urteil wird gesprochen, setzt seine Reise durch die Jahrtausende fort. Was heute Facebook ist, war zu anderer Zeit der Marktplatz, wo es üblich war, die Schuldigen vorzuführen und vor aller Welt zu bestrafen.

Haben wir noch nichts dazugelernt? Achtung statt Verachtung

So schnell wie der Shitstorm im Netz gegen Amazon los gebrochen ist, genau so schnell ist er auch wieder verklungen. Wir gehen zur Tagesordnung über. Die meisten der verschreckten Konsumenten bestellt wieder beim größten Onlineversandhaus. Der unpersönliche Kauf per Klick geht schnell, ist bequem und preiswert. Dabei hätte diese Dokumentation, ob in allen Details wahr oder nicht, Grundlage einer gesellschaftlichen Diskussion sein können. Was bedeutet dieser Satz ganz oben in unserem Grundgesetz: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“? Hat jeder Mensch das Recht, geachtet, respektiert und angesehen zu werden? Gilt das für Arme wie für Reiche, für Junge wie für Alte, für Gesunde wie für Kranke, für Menschen christlichen wie muslimischen Glaubens? Seit wann diskutiert die Menschheit über ihre eigene Würde.

Die Würde des Menschen im Wandel der Zeit

Nach christlichem Weltbild beruht die Würde des Menschen auf seiner Rolle als „Ebenbild Gottes“: Der Schöpfer hat ihn im Gegensatz zu allen anderen Wesen nach seinem Bild geformt.
Der deutsche Idealismus rückt statt der christlichen Gottesebenbildlichkeit die so genannte Vernunftnatur des Menschen in den Mittelpunkt: „Der Mensch, da er Geist ist, darf und soll sich selbst des Höchsten würdig achten.“ (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)
Erst aus Sicht des deutschen Materialismus beruht die Würde des Menschen auf dessen „sittlicher Autonomie“ (Immanuel Kant). Der Mensch kann sich über seine natürlichen Triebe erheben und von moralischen Normen leiten lassen. „Wer sich zum Wurme mache, darf nicht darüber klagen, mit Füßen getreten zu werden.“ Bei Kant findet sich auch der Hinweis, dass jeder Mensch an sich ein Gewissen hat, welches ihm sagt, was richtig und falsch ist.
Es braucht noch einmal hundert Jahre bis das Ziel eines menschenwürdigen Daseins als Randnotiz (Artikel 151, Abschnitt 5) in der Weimarer Reichsverfassung von 1919 auftaucht. In den nationalsozialistischen Reichsgrundsätzen heißt es dagegen: „Recht ist, was dem Volke nützt!“

Wortbedeutung Würde und Wert

Die Menschheit braucht noch viele Jahre, um sich von Sozialdarwinismus, Rassismus und Antisemitismus zu verabschieden, Der Satz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ steht heute im Grundgesetz. Er ist kein einklagbares Recht, eher eine Aufforderung an jeden Bürger, nicht nur an den Staat im Umgang mit seinen Bürgern. „Würde“ (althochdeutsch wirdi; mittelhochdeutsch wirde) ist verwandt mit dem Wort „Wert“. Im Kern ist Würde nichts anderes als ein achtungsgebietender Wert. Neben dem äußeren Wert (Vorrangstellung, Ansehen, Anerkennung) gibt es den inneren Wert (Freiheit, Selbstbestimmung, Sinnhaftigkeit) und ein Verhalten, das einem Wissen um diesen Wert entspricht. So sprach der Philosoph Immanuel Kant von einer „universellen Würde“, die jedem einzelnen Menschen innewohne. „Der Mensch ehrt die Würde der Menschheit in seiner eigenen Person.“

Der integrale Ansatz und die Würde des Menschen

Der zuletzt zitierte Satz von Kant weist darauf hin, dass die Würde des Menschen etwas ist, das jeder besitzt und das nicht außerhalb von uns existiert. Und dennoch gibt es eine „universelle Würde“, die Würde der Menschheit. Somit bin ich ein Teil des Ganzen. Ganz gleich, wie „ohne Würde“ (ekelerregend, menschenverachtend, unwürdig) der Versandhausriese Amazon seine Mitarbeiter behandelt haben mag, stellen wir uns einfach mal die Frage:“ wie handle ich selbst?“
Auch wenn wir nie bei Amazon etwas bestellt haben und diese Praktiken „ver-ur-teilen“, ist doch jedes „Ur-teil“ der Versuch, uns zu separieren, uns auf die Seite des guten Menschen zu stellen. Wäre nicht ein konsequentes Handeln eine sinnvolle Alternative, anstatt beim Onlinehändler wieder beim Buchhändler zu bestellen. Mit anderen Worten: In jedem von uns steckt ein bisschen Amazon. Bertold Brecht hat es in seiner Dreigroschenoper drastischer ausgedrückt: „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“ Es ist und bleibt der einfachere Weg, auf andere mit dem Finger zu zeigen, schwerer dagegen ist der ehrliche Blick in das eigene Spiegelbild.
Und so muss sich jeder selbst die Frage beantworten, ob er jeden Tag nach dem Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (10. Dezember 1948) lebt: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“ Dieser Gedanke ist nicht erst in der Neuzeit entstanden. Schon Platon hat in seinen vier kardinalen Tugenden eine bis heute gültige Alternative aufgezeigt und das schon vor mehr als 2000 Jahren. Seine Empfehlung lautet:

Sophia: der Weisheit des Herzens zu folgen
Virtus: Tapferkeit und Mut zu leben
Constantia: Besonnenheit walten zu lassen
Justitia: Achtung und Gerechtigkeit dem Anderen gegenüber sprechen zu lassen.

Autoren: Theresia Maria Wuttke (Vorstandsvorsitzende Theos Consulting AG) und Lutz Deckwerth (Journalist, Medientrainer und integraler Coach)

Die Theos-Consulting AG unterstützt Unternehmen in dem Prozess bester Entwicklung für Innovation im organisatorischen, technischen und kaufmännischen Bereich auf der Basis ethisch erfolgreichen Wirtschaftens. Das Maß an Erneuerungsfähigkeit ist der Schlüssel zu den Wachstumspotenzialen und zur nachhaltigen Sicherung der Unternehmen. Das Wichtigste im Unternehmen ist der Mensch mit seinen Fähigkeiten und Talenten. Grundlage unseres Schaffens ist das integrale Unternehmens- und Personalentwicklungskonzept business-and-spirit ®+1, die Tür in die neue Dimension der Corporate Social Responsibility.

Kontakt
THEOS CONSULTING AG
Theresia Maria Wuttke
Ecke Holz 13
34369 Hofgeismar
+49 (0) 56 71 / 50 700 10
info@theos-consulting.de
http://theos-consulting.de

Pressekontakt:
LD Media
Lutz Deckwerth
Vetschauer Allee 20
12527 Berlin
+49 171 54 85 861
info@lutzdeckwerth.de
http://www.lutzdeckwerth.de

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Travestie für Hospiz

Aurora DeMeehl (Comedy Hall, Darmstadt) gastiert im darmstadtium

„Was Lustisches für was Gudes!“ Unter diesem Motto hat Heiko Depner, Leiter der Unternehmenskommunikation im AGAPLESION ELISA-BETHENSTIFT, nach dem großen Erfolg des Charity-Events in den Darmstädter Loca-tions Level6 und K60 im November 2010 wieder etwas Neues auf die Beine gestellt: Gezeigt wird die „Schicksalmelodie“ von und mit Aurora DeMeehl, die unter ihrem bürgerlichen Namen Jochen Werner zum festen Ensemble der Darmstädter Comedy Hall gehört.

Einen „Abend über die Liebe, den Geschlechterkampf und die Integration fettleibiger Minderheiten ins gesamteuropäische Sozialgefüge“ kündigt das Programm an. „Seien Sie dabei und lassen Sie sich verzaubern von einer wilden Mischung aus Texten und Chansons, stimm-, wort- und körpergewaltig dargeboten von Aurora De Meehl. Musikalisch unterstützt wird sie von ihrem stoischen und stets leicht überforderten Leibpia-nisten und Ehemann, Herrn Schmidt“, wirbt der Flyer, der in den letzten Wochen tausendfach verteilt wurde.

Alle Mitwirkenden engagieren sich selbstverständlich wieder ehrenamtlich; mit dem Erwerb einer Eintrittskarte wird zu 100 Prozent die Arbeit des ELISABETHEN-HOSPIZ unterstützt. Für andere Menschen etwas Gutes tun und dabei selbst unvergessliche Stunden erleben: Das kann man auch bei dieser Charity wieder. „Durch unsere Partner ist es gelungen, eine Veranstaltung mit null Euro Kosten auf die Beine zu stellen. Die Besucher können sich also sicher sein, dass jeder Euro ankommt“, so Depner.

Der Vorverkauf der Karten zum Preis von 20 Euro wird am Empfang im AGAPLESION ELISABETHENSTIFT, Landgraf-Georg-Str. 100, abgewickelt. Veranstaltungsort am 19. und 20. Februar (Fastnachtssonntag und Rosenmontag) jeweils um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) ist das darmstadtium. Ursprünglich war geplant, die „Schicksalsmelodie“ in der Stiftskirche zu zeigen – aufgrund baurechtlicher Vorgaben mussten die Veranstalter auf das Kongresszentrum ausweichen. Um die Charity zu Gunsten des Hospizes kos-tenfrei zu halten, hat sich ein Partner bereit erklärt, die Finanzierung des Veranstal-tungsraums im darmstadtium zu übernehmen.

Bei Rückfragen steht das Team der Unternehmenskommunikation des AGAPLESION ELISABETHENSTIFT gerne zur Verfügung: Tel: (06151) 403 – 5005.

Weitere Informationen

Das Agaplesion Elisabethenstift vereint medizinische und pflegerische Kompetenz. Das Evangelische Krankenhaus – mit knapp 400 Betten das zweitgrößte Krankenhaus in Darmstadt – besteht aus den Kliniken für Innere Medizin, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin, Geriatrie (mit Geriatrischer Tagesklinik) und Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (mit Gerontopsychiatrischer und Psychiatrischer Tagesklinik sowie Psychiatrischer Institutsambulanz). Zudem stehen für die medizinische Versorgung das Zentrum für Anästhesie, OP und Schmerztherapie, die Interdisziplinäre Intensivstation, das Magen-Darm-Zentrum, das zertifizierte Darmzentrum, das Pneumologische Zentrum, das Zen¬trum für Hospiz- und Palliativversorgung, die Abteilung für Radiologie, das Schlaflabor und die Interdisziplinäre Notaufnahme zur Verfügung. Des Weiteren ist eine Belegabteilung für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde vorhanden.

Im Medizinischen Versorgungszentrum arbeiten spezialisierte Arztpraxen unterschiedlichster Fachrichtungen kooperativ mit den stationären Versorgungsstrukturen des Krankenhauses zusammen.

Das Elisabethen-Hospiz trägt zur würdigen und schmerzfreien Versorgung von Menschen an deren Lebensende bei.

Die Diakoniestation – Ambulante Pflege gehört mit ihren über 40 Mitarbeitern zu den erfahrensten und traditionsreichsten Anbietern ambulanter Pflege und individueller Hilfe in Darmstadt.

Die Einrichtung Wohnen & Pflegen gibt älteren Mitmenschen entweder auf Zeit oder auch auf Dauer ein Zuhause. Sorgenfrei und sicher wohnen und leben im Alter können Seniorinnen und Senioren in der Seniorenresidenz Mathildenhöhe.

Das Agaplesion Luisenkrankenhaus ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit 110 Betten an der Kreisgrenze zwischen dem Kreis Bergstraße und dem Odenwaldkreis. Es besteht aus den Fachabteilungen Chirurgie, Innere Medizin und Intensivmedizin, Gynäkologie sowie Anäs-thesie. Neben der Notfallversorgung der Bevölkerung sind Schwerpunkte in der Versorgung mit künstlichem Gelenkersatz, der Wirbelsäulenchirurgie der Bandscheibe und der Bauchchirurgie gegeben. Zudem bietet die Innere Medizin eine hohe Kompetenz in der Untersuchung und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes sowie der Zuckererkrankungen. Das stationäre Angebot wird durch ein Medizinisches Versorgungszentrum, bestehend aus zwei allgemeinmedizinischen und einer gynäkologischen Praxis, im ambulanten Bereich ergänzt.

Das Agaplesion Elisabethenstift wird von drei Gesellschaftern getragen: der Agaplesion gemeinnützige Aktiengesellschaft AGAPLESION(60 Prozent), der Stiftung Elisabethenstift (20 Prozent) und dem Evangelischen Dekanat Darmstadt-Stadt (20 Prozent).Das Agaplesion Elisabethenstift verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

AGAPLESION ELISABETHENSTIFT gGmbH
Heiko Depner
Landgraf – Georg – Str. 100
64287 Darmstadt
06151 – 403 – 5005
www.agaplesion-elisabethenstift.de
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Pressekontakt:
AGAPLESION ELISABETHENSTIFT
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Wirtschafts-GAU in Japan würde Europa treffen

Zülpich (wnorg) – Die globalisierte Wirtschaft ist ein kompliziertes Geflecht. Weltweite Zulieferketten greifen wie ein Räderwerk ineinander. Auch Japans Wirtschaft ist ein wichtiger Teil dieses Räderwerks. Ein zeitweiser Ausfall der japanischen Produktion könnte insbesondere die Elektronikindustrie und die Automobilwirtschaft treffen.

Michael von Hochstetten, Ressortleiter für Weltwirtschaft und Finanzmärkte am Institut für Wirtschaftsforschung IWB, erläutert für wirtschaftsnachrichten.org die Risiken nach einem japanischen Wirtschafts-GAU: „Sollte sich die Katastrophenlage in Japan zu einem Wirtschafts-GAU mit nachhaltiger Beeinträchtigung wichtiger Produktionsstandorte entwickeln, würden weltweit vernetzte Produktionsketten empfindlich gestört. Zunächst könnte es Japans wichtige Handelspartner in Asien treffen. Die Produktion dort geriete ins Stocken und bei nachhaltigen Produktionsstörungen auch die Wachstumsdynamik dieser asiatischen Länder. Diese würde auch das internationale Währungsgefüge erschüttern.

Kommt es bei einem japanischen Wirtschafts-GAU zu einer mehrwöchigen Talfahrt der sich gegenseitig beeinflussenden Aktienmärkte, könnte dies panikartige Reaktionen an den Finanzmärkten auslösen. Da die europäischen Finanzmärkte derzeit ohnehin schon sehr sensibel auf jede Störung reagieren, könnte ein Vertrauensverlust in die weltweiten Aktienmärkte und Turbulenzen im internationalen Währungssystem auch die europäische Leitwährung in Schwierigkeiten bringen. Solche Turbulenzen könnten auch den Markt für Staatsanleihen zu einem ungünstigen Zeitpunkt empfindlich treffen. Das würde Ländern wie Griechenland, Portugal und Irland zusätzlich Kopfzerbrechen bereiten.

Gleichzeitig aber könnte die Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen deutlich zunehmen. Die deutsche Volkswirtschaft könnte ohnehin ungewollt zu einem Zufallsprofiteur einer japanischen Produktionskrise werden. Denn die deutsche Wirtschaft ist durchaus in der Lage bei andauernden japanischen Produktionsausfällen weltweit mit eigenen Produkten einzuspringen. Dies gilt insbesondere für komplexe Fertigprodukte wie zum Beispiel Autos“, so Michael von Hochstetten.
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