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Pressemitteilungen

Palmöl als Multi-Talent unter den Agrarrohstoffen

Internationale Initiative forciert nachhaltigen Anbau

sup.- Was haben Kekse, Lippenstift, Eiscreme, Waschmittel und Tütensuppen gemeinsam? Sie enthalten fast immer einen der wichtigsten Rohstoffe, den die Natur zu bieten hat: Palmöl. In rund 50 Prozent aller Supermarktartikel ist dieses Pflanzenfett aus den Früchten der Ölpalme zu finden. Zur begehrten Zutat gerade in Nahrungsmitteln machen es seine besonderen Eigenschaften: Es ist geschmacksneutral, äußerst haltbar und muss nicht chemisch gehärtet werden, weil es bei Zimmertemperatur eine feste Konsistenz hat. In Margarine sorgt es so beispielsweise für gute Streichfähigkeit. Nicht nur in zahlreichen asiatischen Ländern, wo Palmöl zu den unverzichtbaren Grundnahrungsmitteln gehört, sondern auch im Rest der Welt gibt es deshalb einen hohen Bedarf an Palmöl in der Lebensmittelproduktion. Diese globale Nachfrage hat allerdings auch ihre Schattenseiten. Während Palmöl ursprünglich nur in Westafrika beheimatet war, wird es mittlerweile rund um die Erde in nahezu allen Tropenregionen angepflanzt. Im Vergleich zu anderen Agrarrohstoffen hat sich der Palmölanbau in den letzten zehn Jahren am weitesten ausgedehnt, teilweise mit äußerst negativen Konsequenzen: Großflächige Abholzung von Regenwald, klimaschädliche Brandrodungen, die Zerstörung des Lebensraums bedrohter Tier- und Pflanzenarten und nicht zuletzt menschenunwürdige Arbeitsbedingungen auf vielen Plantagen – dies alles hat zu einer kritischen Betrachtung der Nahrungsmittelzutat Palmöl geführt.

Aber „kein Palmöl ist auch keine Lösung“, so die Umweltorganisation World Wide Fund For Nature (WWF): „Ein unkritischer Austausch von Palmöl durch andere Pflanzenöle löst die Probleme nicht, sondern verlagert und verschlimmert sie nur. Denn auch andere Pflanzenöle benötigen Fläche – und zwar mehr als Palmöl.“ Es muss also vorrangig darum gehen, einen kontrollierbaren Anbau zu gewährleisten, der alle Voraussetzungen einer nachhaltigen Umwelt- und Sozialverträglichkeit erfüllt. Das erfordert anerkannte Zertifizierungssysteme, die die Produktionsbedingungen transparent machen und eine genaue Rückverfolgbarkeit der Produkte erlauben. Die internationale Initiative „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (RSPO) erarbeitet deshalb Kriterien für zertifiziertes Palmöl, bei dessen Anbau der Spagat aus guten Ernteerträgen und konsequentem Umweltschutz gelingen kann. In Deutschland hat es sich das „Forum Nachhaltiges Palmöl“ (FONAP) zum Ziel gesetzt, möglichst viele Organisationen und Unternehmen zu vernetzen und auf die Einhaltung der Zertifizierungssysteme zu verpflichten ( www.forumpalmoel.org).

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Immer mehr nachhaltig zertifiziertes Palmöl

Strenge Vorgaben zum Schutz der Umwelt

sup.- Das von der deutschen Lebensmittelbranche verwendete Palmöl stammt bereits zu 85 Prozent aus zertifiziertem Anbau. Damit ist dieser Bereich unter den nicht-energetischen Branchen mit Palmöl-Nutzung Spitzenreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Auch bei Kosmetikprodukten sowie in Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln liegt der Zertifizierungsanteil mittlerweile bei 58 Prozent, so die aktuellen Angaben des „Forum Nachhaltiges Palmöl“. Dieser Zusammenschluss zahlreicher Verbände, Organisationen und Unternehmen zielt darauf ab, dass in Deutschland bis 2020 nur noch nachhaltig erzeugtes Palmöl zum Einsatz kommt ( www.forumpalmoel.org). Voraussetzung für die Zertifizierung ist der Anbau auf Plantagen, die einer strengen Kontrolle hoher sozialer und ökologischer Standards unterliegen. Diese Vorgaben richten sich insbesondere gegen illegale Tropenwald-Rodungen sowie die Zerstörung von wertvollem Lebensraum gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.

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Trend zu mehr Nachhaltigkeit bei der Palmölnutzung

Lebensmittelbranche mit höchstem Zertifizierungsanteil

sup.- Die tropischen Wälder liegen zwar geografisch weit von uns entfernt, aber sie sorgen auch in Deutschland für reichlich Diskussionsstoff und lösen politische Initiativen aus. Denn mit der Bedrohung der wichtigen Regenwaldflächen haben wir mehr zu tun, als den meisten Menschen bewusst ist: Es gibt hierzulande praktisch keinen Verbraucher, der ohne die Nutzung von Palmöl auskommt. Dieser Rohstoff wird auf Plantagen in den Tropenwald-Regionen angebaut und spielt bei der Herstellung zahlreicher Produkte für unseren täglichen Bedarf eine maßgebliche Rolle – von Waschmitteln und Kosmetik über Brotaufstriche oder Eiscreme bis zum Biokraftstoff. Die oft übersehene Kehrseite der Medaille: Noch immer ist Palmölanbau auf unkontrollierten Plantagen ein Anlass für illegale Tropenwald-Rodungen und für die Zerstörung von wertvollem Lebensraum gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Deshalb gehört der Schutz dieser Wälder auch dort auf die Tagesordnung, wo Palmöl zur Konsumgüterproduktion importiert wird.

„Deutschland als einem der größten Palmölverarbeiter weltweit kommt hierbei eine besondere Verantwortung zu“, heißt es in einer Erklärung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das zu den Mitinitiatoren des „Forums Nachhaltiges Palmöl“ gehört. Dieser Zusammenschluss zahlreicher Verbände, Organisationen und Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, dass in Deutschland bis zum Jahr 2020 nur noch nachhaltig produziertes Palmöl aus zertifiziertem Anbau zum Einsatz kommt ( www.forumpalmoel.org). Seit seiner Gründung im Jahr 2013 ist das Forum in enger Zusammenarbeit mit den Erzeugerländern diesem Ziel bereits in großen Schritten näher gekommen. Erfreulicherweise zeigt sich der Trend zur Nachhaltigkeit dort besonders konsequent, wo die Verbraucher durch ihr Einkaufsverhalten der zertifizierten Ware den Vorzug geben können. Spitzenreiter bei den nichtenergetischen Sektoren des Palmölverbrauchs ist die Lebensmittelbranche. Hier wird zertifiziertes Palmöl bereits zu 85 Prozent eingesetzt. Bei Kosmetik sowie Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln für Privathaushalte beträgt der Anteil 58 Prozent. Im Vergleich zu den Vorjahren zeigen die aktuellen Zahlen auch in der Futtermittelbranche nach oben, mit 26 Prozent an nachhaltigem Palmöl allerdings noch auf niedrigem Niveau. Nachholbedarf gibt es bei einem Zertifizierungsanteil von 27 Prozent auch im Chemie- und Pharmaziesektor. „Wir erwarten aber auch, dass alle Branchen ihre Verantwortung für Umwelt und Menschenrechte ernst nehmen und auf zertifiziertes Palmöl umstellen“, sagt Michael Stübgen, Parlamentarischer Staatssekretär im BMEL.

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