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Degussa Bank Procurement Card für Amazon Business: mehr Übersicht und Liquiditätsvorteile für Unternehmen

Digitalisierung im Einkauf schreitet voran

Degussa Bank Procurement Card für Amazon Business: mehr Übersicht und Liquiditätsvorteile für Unternehmen

Frankfurt, 21.02.2018. Die Digitalisierung stellt Unternehmen auch im Einkauf vor neue Herausforderungen. Das gilt insbesondere für die Nutzung digitaler Marktplätze. Die Degussa Bank hat jetzt eine neue Kartenlösung für Unternehmen entwickelt, über die Firmen über 100 Millionen für Unternehmen relevante Produkte bei Amazon Business zeitsparend bezahlen können. Eine transparente Übersicht aller Abrechnungen bei Amazon Business ermöglicht die klare und gebündelte Zuordnung der Ausgaben. Dafür werden erweiterte Transaktionsdetails zu den Einzelposten aller Einkäufe in Zusammenarbeit mit Visa verdichtet und zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig genießen Unternehmen ein verlängertes Zahlungsziel und sichern sich damit einen Liquiditätsvorteil.

Die neue Degussa Bank Procurement Card für Amazon Business ist eine virtuelle Visa-Kreditkarte. Sie wird als zentrale Karte hinterlegt und ist speziell auf Einkäufe bei Amazon Business zugeschnitten.

„Für viele Unternehmen ist es ein klarer Vorteil, dass sie bei Amazon Business praktisch alle geschäftlichen Einkäufe auf einem Marktplatz tätigen können“, sagt Silke-Christina Kummer, Abteilungsleiterin Kartengeschäft Advisory & Services bei der Degussa Bank: „Noch einfacher ist es jetzt, dass sie alles mit einer einzigen Karte bezahlen können – unabhängig davon, wer im Unternehmen eingekauft hat.“

Auf der Kreditkartenabrechnung werden zu jeder Transaktion detaillierte Informationen wie Bestellnummer, Artikelbezeichnung, Stückzahl und Preis angegeben. Zudem können Kostenstelle oder Abteilung ausgewiesen werden. Die Daten werden in gängigen Datenformaten für ERP-Systeme wie z. B. SAP geliefert. Das erleichtert die interne Zuordnung und spart wertvolle Zeit und Kosten bei der Rechnungsbearbeitung.

„Für viele kleinere und mittelständische Unternehmen zählt es zudem, dass sie mit der Kartenlösung auch zur Sicherung ihrer Liquidität beitragen können“, so Silke-Christina Kummer. Die Karte beinhaltet ein attraktives Zahlungsziel. „Die Unternehmen gewinnen so Zeit, in der die liquiden Mittel weiterhin zur Verfügung stehen“, so Kummer.

Die einfache Anwendung steht bei der Degussa Bank Procurement Card für Amazon Business im Vordergrund – das beginnt bereits beim Kartenantrag. Dafür hat die Degussa Bank zusammen mit dem Fintech-Unternehmen Giromatch einen praktischen Online-Kartenantrag entwickelt. Firmen können so ihre Karte bequem online beantragen und noch schneller von der Einkaufskarte profitieren. „Wir setzen hier neueste Technologie ein“, so Silke-Christina Kummer: „Das vereinfacht die Dateneingabe erheblich und verbessert das Kundenerlebnis von Anfang an.“ Die Entwicklung einfacher und effizienter Digitallösungen zählt zu den Kernkompetenzen von Giromatch. „Mit unseren individuellen API-Lösungen meistern unsere Kunden die Ansprüche an eine digitale Zukunft“, sagt Robin Buschmann, Gründer und Geschäftsführer bei Giromatch.

Die Degussa Bank AG ist Muttergesellschaft einer Gruppe von Unternehmen, die Finanzdienstleistungen für Arbeitnehmer von Kooperationspartnern – Worksite Financial Services – im Omnichannel bundesweit anbieten. Die Gruppe beschäftigt ca. 1.000 Mitarbeiter. Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 ein Vorsteuerergebnis von 29 Millionen Euro.

Die Degussa Bank ist u. a. einer der größten Anbieter von Firmenkreditkarten in Deutschland. Das Institut bietet umfassende kreditkartenbasierte Lösungen rund um die Themen Travelmanagement, Reisekosten und Procurement. Unternehmen profitieren von digitalisierten Abrechnungsinformationen, der Anbindung an alle gängigen ERP-Systeme sowie aussagekräftigen Analysen und Reportings.

Kontakt
Degussa Bank AG
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Theodor-Heuss-Allee 74
60486 Frankfurt
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Liquidität flexibel steuern und Wachstum generieren: Prym setzt beim Working Capital Management auf American Express

Liquidität flexibel steuern und Wachstum generieren: Prym setzt beim Working Capital Management auf American Express

Frankfurt am Main, 16. April 2015 – Ob Druckknopf, Stricknadel oder Mobilfunkplatinen: Um diese hochwertigen Metallprodukte anzufertigen und zu veredeln, benötigt das Industrieunternehmen Prym jährlich tausende Tonnen Metall. Das erfordert die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Zulieferern weltweit und stellt damit eine große Herausforderung für den deutschen Mittelständler dar. Mit der Working Capital Lösung von American Express konnte Prym die Zahlungsflüsse gegenüber seinen Metalllieferanten optimieren und attraktive Liquiditätsspielräume gewinnen – und startet gestärkt in seine Wachstumsoffensive 2015.

Zum Produktportfolio der William Prym Holding – eines der ältesten Familienunternehmen in Deutschland – zählen innovative Lösungen für die Automobilbranche genauso wie Verschlusssysteme für die Mode-Industrie. Die Breite des Produktsortiments zählt zu den Erfolgsfaktoren des Weltmarktführers aus Stolberg bei Aachen. An Standorten in Europa, Amerika, Asien und Afrika erwirtschaftet das Familienunternehmen aus Deutschland einen Jahresumsatz von 350 Millionen Euro. Ein entscheidender Baustein für die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Prym und seinen Rohstofflieferanten ist seit 2013 die Working Capital Lösung von American Express. Sie ist ein effizienter Hebel im zielorientierten Management von Forderungen und Verbindlichkeiten und stellt somit ein wichtiges Instrument der aktiven Finanzstrategie des Unternehmens dar.

Stabile Lieferantenbeziehung und unternehmerische Freiheit
Die Working Capital Lösung von American Express bietet Prym genau die Freiheit, die das Unternehmen mit seinen unterschiedlichen Geschäftstätigkeiten benötigt – vom eher saisonal geprägten Consumer-Business bis zum rohstoffintensiven technischen Segment. Rund 1.000 Tonnen Rohwaren kauft Prym weltweit monatlich ein. „Im Metalleinkauf sind die Zahlungsziele sehr knapp gehalten“, sagt Stefan Hansen, Chief Financial Officer der Prym-Gruppe. „Da ist die Zahlungslösung von American Express, die den Lieferanten bereits nach drei Banktagen bedient und uns bis zu 58 Tage zur Begleichung der Rechnungssummen von unseren Konten lässt, ein höchst effektives Instrument.“

Mit Buyer Initiated Payments (BIP) verfügt Prym über eine Working Capital Lösung, mit der das Unternehmen seine Liquidität erhöht und dadurch einen größeren Spielraum für Investitionen erhält. Zugleich verbessert die bankenunabhängige Lösung die Bilanzkennzahlen. „Unternehmen können ihre Verbindlichkeiten mit Buyer Initiated Payments zielorientiert managen und bieten damit Lieferanten eine noch größere Sicherheit“, erklärt Björn Hoffmeyer, Country Manager von Deutschland bei American Express. „Außerdem können Firmen durch den größeren Gestaltungsspielraum Investitionschancen kurzfristig nutzen und dadurch weiter wachsen.“

So funktioniert die Working Capital Lösung Buyer Initiated Payment (BIP)
BIP von American Express ist eine elektronische Plattform zur Zahlungsabwicklung, die ohne Implementierungsressourcen und ohne Software-Installationen in die bestehenden Zahlungsprozesse integriert wird. Die Unternehmen haben dabei die volle Kontrolle darüber, wann sie die Zahlung der genehmigten Rechnungen anstoßen. Firmenspezifische Faktura- und Abrechnungszyklen können dabei berücksichtigt werden. Die Lösung ermöglicht eine gezielte Erhöhung der DPO (Days Payable Outstanding). Durch deutlich verlängerte Zahlungsziele stehen liquide Mittel schneller und länger im Unternehmen zur Verfügung. Zudem werden die Kapitalquellen weiter diversifiziert, der Bedarf an Außenfinanzierung reduziert und die Unabhängigkeit von Kapitalgebern erhöht. Zugleich harmonisiert die Lösung die gegenläufigen Zahlungsinteressen auf Kunden- und Lieferantenseite. Der Kunde profitiert von einem verlängerten Zahlungsziel während der Lieferant bereits nach wenigen Banktagen sein Geld erhält. So trägt BIP zur Stabilisierung bestehender Geschäftsbeziehungen bei und festigt die Lieferkette.

CFO Stefan Hansen wird am 11. Juni beim Finanzsymposium in Mannheim darüber referieren, wie das Unternehmen die innovative Working Capital Lösung einsetzt.

Ein Referenzbericht über die Einführung der Working Capital Lösung bei der William Prym Holding GmbH kann kostenlos zur Verfügung gestellt werden (Kontakt: Carola Obergföll, Telefon: +49 69 7576-2325, E-Mail: Carola.Obergfoell@aexp.com).

American Express – 1850 gegründet und seit 1898 auch in Deutschland vertreten – ist einer der weltweit führenden Anbieter von Reise- und Finanzdienstleistungen. Über 60.000 Mitarbeiter
kümmern sich in über 200 Ländern um die 112 Millionen Kartenkunden und viele Millionen Geschäftsreisende. Der Bereich Global Corporate Payments bietet mittleren, großen und globalen
Unternehmen Lösungen, die Transparenz und Effizienz bei Bezahlvorgängen erhöhen. Dafür stellt American Express verschiedene Produkte wie z. B. Firmenkreditkarten, Reisestellenkonten, virtuelle Zahlungslösungen, Lösungen für Einkauf und Beschaffung und zur Optimierung des Working Capitals zur Verfügung. American Express gibt in 40 Ländern Firmenkreditkarten in entsprechender Währung sowie in 100 weiteren Ländern auf US-Dollar lautende internationale Karten heraus.

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Amapharm GmbH: Mit der Working Capital Lösung von American Express werden Fruchtgummis zum Exportschlager

Amapharm GmbH: Mit der Working Capital Lösung von American Express werden Fruchtgummis zum Exportschlager

Frankfurt am Main, 05. März 2015 – Der Wunsch, unkompliziert gesund und fit zu bleiben, zählt aktuell zu den gesellschaftlichen Megatrends. Nahrungsergänzungsmittel leisten einen Beitrag, um dieses Ziel zu erreichen. Die Amapharm GmbH aus Neukirchen im Saarland setzt genau dort an und entwickelt und produziert Fruchtgummis mit Vitaminen und Mineralstoffen. Mit dem weltweiten Erfolg dieser Produktinnovation haben auch der Einsatz und die Beschaffung von Verpackungsmaterialien neue Dimensionen erreicht. Ein gut strukturiertes Liquiditätsmanagement zählt hier zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren für das mittelständische Unternehmen – ein wichtiger Partner: die Working Capital Lösung von American Express.

Dem Pharmazeuten und Unternehmensgründer Wolfgang Marks ist es in jahrelanger, intensiver Entwicklungsarbeit gelungen, Vitamine und Mineralstoffe in Fruchtgummis und -drops zu packen. In nur wenigen Jahren hat seine Idee weltweit für Furore gesorgt. Heute ist diese Innovation in über 40 Ländern mit weit über 100 Produktvarianten auf dem Markt. Die meisten Produkte werden als White-Label-Lösung für namhafte Pharma-Unternehmen – wie beispielsweise Bayer Healthcare – hergestellt, verpackt und ausgeliefert. Mit einer eigenen Abteilung für Forschung und Entwicklung fühlt sich das Unternehmen auch gegenüber dem starken Me-too-Wettbewerb gut gerüstet.

Zahlungslösung von American Express unterstützt Wachstum
Das Wachstumstempo von Amapharm wirkt sich unmittelbar auf den Bedarf an Verpackungsmaterial und weiteren Vorprodukten aus. Monatlich bezieht der Hersteller für seine Produktion viele Millionen Verpackungseinheiten – Dosen für die Fruchtgummis in unterschiedlichen Größen, Formen und Farben. Die hier entstehenden Einkaufskosten sollen die Liquidität des Unternehmens nicht belasten. „Wir haben uns für die bankenunabhängige Zahlungslösung von American Express entschieden, weil wir mit einem Partner zusammenarbeiten wollten, der bei flexiblen Anforderungen mitgeht und sich in unser Geschäft auch reindenken kann“, begründet Andrea Marks, Ehefrau des Gründers und geschäftsführende Gesellschafterin bei Amapharm, ihre Entscheidung für die Working Capital Lösung von American Express. Die Harmonisierung der Zahlungsinteressen spielt hier eine wichtige Rolle: „Wir profitieren davon, dass die Lösung die zeitliche Lücke bis zu den Zahlungszielen der eigenen Kunden fast ganz schließt, unsere Lieferanten aber trotzdem schnell den Zahlungseingang verbuchen können“, erläutert Andrea Marks.

Denn der Lieferant erhält seinen Zahlungseingang bereits nach fünf Banktagen. Amapharm steht dagegen ein Zahlungsziel von 58 Tagen zur Verfügung. Ein Zeitraum, in dem mit der Liquidität aktiv gearbeitet werden kann. Neben einem größeren Spielraum für Investitionen, wirkt sich die Working Capital Lösung auch positiv auf die Bilanzkennzahlen aus – Vorteile, die verstärkt im Mittelstand nachgefragt werden: „Für ein gesundes Wachstum ist entscheidend, dass ein Unternehmen seine Gestaltungsspielräume im Hinblick auf die Liquiditätsoptimierung nutzt“, erklärt Björn Hoffmeyer, General Manager für Global Corporate Payments in Zentraleuropa bei American Express. „Zugleich ziehen Hersteller und Lieferanten ihre Vorteile aus kurzfristigen Zahlungseingängen und einem klar strukturierten Liquiditätsmanagement.“

„Wir arbeiten ständig daran, unsere Produkte noch besser zu machen und das Unternehmen weiterzuentwickeln“, resümiert Andrea Marks. „Dazu gehört selbstverständlich auch die Optimierung von Zahlungsströmen.“ Mit dem Einstieg ins Working Capital Management hat der Mittelständler bestehende Geschäftsbeziehungen stabilisiert und zugleich seine Bilanzstruktur optimiert.

Ein Referenzbericht über die Einführung der Working Capital Lösung bei der Amapharm GmbH kann kostenlos zur Verfügung gestellt werden (Kontakt: Carola Obergföll, Telefon: +49 69 7576-2325, E-Mail: Carola.Obergfoell@aexp.com).

American Express – 1850 gegründet und seit 1898 auch in Deutschland vertreten – ist einer der weltweit führenden Anbieter von Reise- und Finanzdienstleistungen. Über 60.000 Mitarbeiter kümmern sich in über 200 Ländern um die 112 Millionen Kartenkunden und viele Millionen Geschäftsreisende. Der Bereich Global Corporate Payments bietet mittleren, großen und globalen Unternehmen Lösungen, die Transparenz und Effizienz bei Bezahlvorgängen erhöhen. Dafür stellt American Express verschiedene Produkte wie z. B. Firmenkreditkarten, Reisestellenkonten, virtuelle Zahlungslösungen, Lösungen für Einkauf und Beschaffung und zur Optimierung des Working Capitals zur Verfügung. American Express gibt in 40 Ländern Firmenkreditkarten in entsprechender Währung sowie in 100 weiteren Ländern auf US-Dollar lautende internationale Karten heraus.

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„CFOs entdecken gerade erst das Potenzial, das in einer Optimierung des Working Capital liegt“

Aktuelle Deloitte-Studie zum Status quo von Working Capital in deutschen Unternehmen

"CFOs entdecken gerade erst das Potenzial, das in einer Optimierung des Working Capital liegt"

Frankfurt am Main, 15. Juli 2014 – „Unsere intensiven Dialoge mit Kunden spiegeln die Aussagen der aktuellen Working Capital-Studie von Deloitte perfekt wider“, konstatiert Björn Hoffmeyer, General Manager für Global Corporate Payments in Zentraleuropa bei American Express. „In großen Unternehmen geht es jetzt vermehrt um die Stärkung von Innenfinanzierungskräften durch aktives Working Capital Management – mit dem Ziel, das vorhandene Potenzial voll auszuschöpfen. Zugleich spüren wir eine starke Nachfrage aus dem Mittelstand. Auch hier erkennen immer mehr innovative CFOs ihre Optionen, mit einer Working Capital Lösung das Geschäftsergebnis zu verbessern und strategische Chancen im Hinblick auf Wachstum maximal zu verwerten.“

Mit der jetzt erschienenen Studie „Flüssige Mittel und gebundenes Kapital“ legt das Prüfungsund Beratungsunternehmen Deloitte eine Analyse der Entwicklung des Working Capital deutscher Unternehmen der vergangenen drei Jahre vor. Carsten Lehberg, Partner Corporate Finance bei Deloitte und Verantwortlicher der Studie, stellt fest, dass das Verhältnis zwischen Working Capital und Umsatz in den zurückliegenden drei Jahren in deutschen Unternehmen unverändert geblieben sei. Die absolute Kapitalbindung im Working Capital – das heißt, der Überschuss der kurzfristig liquidierbaren Aktiva eines Unternehmens über die kurzfristigen Passiva – habe sich jedoch in Folge des Umsatzanstiegs erhöht. „Das macht deutlich, dass Unternehmen ihre Potenziale noch nicht ausgeschöpft haben – besonders hinsichtlich der Steuerungswirkung des Working Capital Managements, das von der Planung über die qualitative Betrachtung bis hin zur Risikosteuerung reicht. Es fällt auf, dass Branchen mit starker Working-Capital-Bindung die Optimierung mit einer höheren Priorität – und auch erfolgreicher – verfolgen“, kommentiert Carsten Lehberg.

Konkrete Ansätze für eine Optimierung der Liquidität bieten Instrumente, die den Konflikt von Zahlungszielen zwischen den beteiligten Parteien auflösen, indem sie unterschiedliche Zahlungsinteressen harmonisieren und somit für alle beteiligten Partner einen zeitnahen Mehrwert bieten. Beispielsweise können ohne großen Aufwand karten- oder webbasierte Lösungen in bestehende Prozesse des Unternehmens implementiert werden und dort für transparente und verlässliche Zahlungsströme sorgen. Das dient nicht nur der Liquiditätsplanung, sondern wirkt sich positiv auf die Qualität von Lieferanten- und Kundenbeziehungen aus. Die Buyer Initiated Payments (BIP)-Lösung von American Express etwa kann einen entscheidenden Optimierungsschritt darstellen: BIP bietet klare Vorteile für die Bilanzkennzahlen dank Erhöhung der DPO (Days Payable Outstanding, Kreditorenlaufzeit).

Effizientes Working Capital Management ist die günstigste Form der Finanzierung
Die positiven Folgen einer aktiven Steuerung des Working Capital können sich sehen lassen: Über Kosteneinsparungen hinaus lassen sich durchschnittlich 20 bis 30 Prozent des gebundenen Kapitals im Umlaufvermögen freisetzen. Die damit einhergehende verbesserte Bilanzstruktur wirkt sich positiv auf wichtige Unternehmenskennzahlen aus. „Aktives Liquiditätsmanagement steigert die Finanzierungskraft eines Unternehmens von innen heraus, verbessert Bilanzkennzahlen und erhöht so den Unternehmenswert“, erläutert Björn Hoffmeyer.

„Das sorgt im Rahmen der unternehmensspezifischen Diversifizierung von Kapitalquellen für einen verringerten Bedarf an Außenfinanzierung und zugleich für ein gutes Standing gegenüber Banken oder Investoren.“ Auch Beratungsexperte Carsten Lehberg sieht eine zunehmende Bedeutung von Working Capital Management als ergänzendes Finanzierungsinstrument – aus einem einfachen Grund: „Effizientes Working Capital Management ist die günstigste Form der Finanzierung“, erläutert Lehberg. Er veranschaulicht diese These mit einem realistischen Beispiel, das auf gewonnenen Erfahrungswerte aus zahlreichen Projekten basiert: „Für ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von drei Milliarden Euro entsteht aus der Reduzierung des „Cash to Cash“-Zyklus um lediglich drei Tage (ca. fünf Prozent des durchschnittlichen Nettoumlaufvermögens) ein Liquiditätsgewinn durch die Freisetzung gebundener Mittel von 25 Millionen Euro.“

„Für unsere Arbeit ist die Deloitte-Studie ein motivierendes Signal“, erklärt Björn Hoffmeyer, „denn wir erkennen, dass viele Unternehmen bereit sind, sich in Zukunft noch intensiver mit den Möglichkeiten und positiven Chancen von Working Capital Management auseinanderzusetzen. Zeitgleich stellen wir fest, dass CFOs im Mittelstand gerade erst das Potenzial entdecken, das in einer Optimierung des Working Capital liegt.“

Im Rahmen des 11. Mittelstandsforums Baden Württemberg am 16. Juli 2014 in Stuttgart wird die Working Capital Lösung von American Express vorgestellt.

Weitere Informationen auf www.americanexpress.de/mittelstand

Über die Deloitte-Working-Capital-Studie
Die Studie bietet einen Überblick über das Working Capital Management deutscher Großunternehmen. Basis der Studie sind die 500 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands. Der Finanz- und Versicherungssektor sowie der Immobiliensektor wurden ausgeschlossen. Des Weiteren wurden Teilkonzerne, welche ihren Abschluss separat veröffentlichen, in der Analyse nicht separat berücksichtigt. Nicht öffentlich zugängliche Geschäftsdaten führten zu einer weiteren Reduzierung der Grundgesamtheit, sodass schließlich die Zahlen von 224 Unternehmen in die Studie eingeflossen sind. Mehr unter http://www.deloitte.com/de/de/pages/finance/articles/working-capital-studie.html

Über Deloitte
Deloitte erbringt Dienstleistungen aus den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance für Unternehmen und Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen. Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte Legal erbracht. Mit einem weltweiten Netzwerk von Mitgliedsgesellschaften in mehr als 150 Ländern verbindet Deloitte herausragende Kompetenz mit erstklassigen Leistungen und steht Kunden so bei der Bewältigung ihrer komplexen unternehmerischen Herausforderungen zur Seite.
„To be the Standard of Excellence“ – für rund 200.000 Mitarbeiter von Deloitte ist dies gemeinsame Vision und individueller Anspruch zugleich.
Die Mitarbeiter von Deloitte haben sich einer Unternehmenskultur verpflichtet, die auf vier Grundwerten basiert: absolute Integrität, erstklassige Leistung, gegenseitige Unterstützung und kulturelle Vielfalt. Sie arbeiten in einem Umfeld, das herausfordernde Aufgaben und umfassende Entwicklungsmöglichkeiten bietet und in dem jeder Mitarbeiter aktiv und verantwortungsvoll dazu beiträgt, dem Vertrauen von Kunden und Öffentlichkeit gerecht zu werden.
Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited („DTTL“), eine „private company limited by guarantee“ (Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach britischem Recht), ihr Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen. DTTL und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sind rechtlich selbstständig und unabhängig. DTTL (auch „Deloitte Global“ genannt) erbringt selbst keine Leistungen gegenüber Mandanten. Eine detailliertere Beschreibung von DTTL und ihren Mitgliedsunternehmen finden Sie auf www.deloitte.com/de/UeberUns.
© 2014 Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Bildquelle:kein externes Copyright

American Express – 1850 gegründet und seit 1898 auch in Deutschland vertreten – ist einer der weltweit führenden Anbieter von Reise- und Finanzdienstleistungen. Über 60.000 Mitarbeiter kümmern sich in über 200 Ländern um die 102,4 Millionen Kartenkunden und viele Millionen Geschäftsreisende. Über die Global Corporate Payments Gruppe vertreibt American Express Firmenkreditkarten, Working Capital Solutions und weitere Dienstleistungen für das Ausgabenmanagement an mittlere, große und globale Unternehmen weltweit. Das Unternehmen gibt in 40 Ländern Firmenkreditkarten in entsprechender Währung sowie in 100 weiteren Ländern auf US-Dollar lautende internationale Karten heraus.

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American Express und crossinx starten gemeinsame Zahlplattform

American Express und crossinx starten gemeinsame Zahlplattform

American Express

Frankfurt am Main, 2. Juli 2014 – Damit Unternehmen künftig die Zahlung ihrer Dienstleister noch effizienter und unkomplizierter begleichen können, haben American Express Global Corporate Payments und crossinx gemeinsam einen neuen Bezahlprozess entwickelt. Hierbei wird crossinx, einer der führenden Anbieter von Cloud-basierten Services für die Financial Supply Chain, für Kunden die Bezahlung von Lieferanten und Dienstleistern über Lösungen von American Express veranlassen. Kunden profitieren dadurch automatisch von einem deutlich verlängerten Zahlungsziel.

Der neue Bezahlprozess beruht auf der innovativen Bezahllösung Buyer Initiated Payments (BIP) von American Express. Der Unterschied zu anderen Lösungen liegt darin, dass die Veranlassung der Zahlungen – ähnlich einer Banküberweisung – stets vom Käufer ausgeht, nicht vom Lieferanten. „Die Zusammenarbeit zwischen crossinx und American Express Global Corporate Payments ermöglicht gemeinsamen Kunden nun von den Vorzügen der Bezahllösungen sehr einfach und problemlos zu profitieren“, so Marcus Laube, Gründer und Geschäftsführer von crossinx.
Gegenseitige Zahlungsinteressen von Kunden und Lieferanten werden harmonisiert – durch ein deutlich verlängertes Zahlungsziel auf Kundenseite von bis zu 58 Tagen und eine schneller Begleichung der Lieferantenrechnung nach in der Regel fünf Banktagen. Der Kunde erhält mit BIP nur noch eine monatliche Abrechnung, welche sämtliche Einzeltransaktionen mit seinen Lieferanten konsolidiert und so die Abwicklung im Unternehmen optimiert.

„Wir freuen uns, mit crossinx einen der größten deutschen E-Invoicing Anbieter als Partner gewonnen zu haben“ so Björn Hoffmeyer, General Manager für Global Corporate Payments in Zentraleuropa bei American Express. „Diese Partnerschaft ermöglicht unseren gemeinsamen Kunden sehr einfach und problemlos von den Vorteilen unserer innovativen Bezahllösungen zu profitieren, ihre Prozesse zu verschlanken und ihre Zahlungsziele mit den Ansprüchen ihrer Lieferanten zu harmonisieren.“ Bildquelle:kein externes Copyright

American Express – 1850 gegründet und seit 1898 auch in Deutschland vertreten – ist einer der weltweit führenden Anbieter von Reise- und Finanzdienstleistungen. Über 60.000 Mitarbeiter kümmern sich in über 200 Ländern um die 102,4 Millionen Kartenkunden und viele Millionen Geschäftsreisende. Über die Global Corporate Payments Gruppe vertreibt American Express Firmenkreditkarten, Working Capital Solutions und weitere Dienstleistungen für das Ausgabenmanagement an mittlere, große und globale Unternehmen weltweit. Das Unternehmen gibt in 40 Ländern Firmenkreditkarten in entsprechender Währung sowie in 100 weiteren Ländern auf US-Dollar lautende internationale Karten heraus.

Über crossinx
crossinx wurde 2007 vom heutigen Geschäftsführer Marcus Laube als Anbieter für e-Invoicing-Lösungen gegründet. Heute ist crossinx einer der führenden Anbieter von Cloud-basierten Services für die Financial Supply Chain. Flexible und skalierbare Services für e-Invoicing, EDI, Scanning/OCR, Druck und Online Factoring bilden ein flächendeckendes Portfolio für den weltweiten elektronischen Austausch von Rechnungs-, Bestell- und Lieferdokumenten sowie die gesamte Abwicklung aller dokumentenbasierten Finanz- und Geschäftsprozesse zwischen Unternehmen, ihren Kunden und Lieferanten. crossinx hat seinen Firmensitz in Frankfurt am Main und unterhält weitere Standorte in Spanien, der Schweiz und Moldawien.

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Lekkerland AG & Co.KG: Mit der Working Capital Lösung von American Express bleibt das „on the go“ Geschäft erfolgreich in Bewegung

Frankfurt am Main, 14. März 2014. Seit Einführung der Working Capital Lösung von American Express profitiert Lekkerland von einem optimierten Liquiditätsmanagement und zufriedenen Lieferanten.

Lekkerland AG & Co.KG:  Mit der Working Capital Lösung von American Express bleibt das "on the go" Geschäft erfolgreich in Bewegung

American Express

Ob heißer Cappuccino, Sandwich, Mineralwasser oder Tageszeitung – heute werden Verbraucherwünsche überall so schnell und so bequem wie möglich bedient. Anbieter wie Tankstellenshops und Kioske, Tabakwarenfachgeschäfte oder Getränkemärkte, Bäckereien oder Kantinen sind hier auf ein perfekt abgestimmtes Zusammenspiel von Sortimentsvielfalt, reibungsloser Logistik und stabilen Zahlungsprozessen angewiesen. Lekkerland AG & Co.KG, das multinationale Handelsunternehmen mit Sitz in Frechen, hat den „on the go“-Modus perfektioniert und sorgt mit hohem Tempo dafür, dass jederzeit ein breites Produktsortiment bei über 61.400 Handelspartnern allein in Deutschland zur Verfügung steht. Der Prozess zwischen der Warenbestellung und der Distribution ist passgenau organisiert, denn Lekkerland dockt sich an die Supply Chain seiner Handelspartner an: „Wir können innerhalb von 24 Stunden jederzeit jedes Produkt aus unserem Sortiment in Europa liefern, das läuft wie ein Uhrwerk“, beschreibt Jonny Natelberg, Executive Vice President Corporate Affairs bei Lekkerland, die Kernkompetenz des Großhändlers.

Das immense Volumen des Warenumschlags spiegelt sich in den Zahlungsströmen wider. Rund zwölf Milliarden Euro Umsatz verzeichnet Lekkerland jährlich europaweit – ein Volumen, das sich aus vielen Millionen kleinteiligen Beträgen im täglichen Einkauf zusammensetzt. In diesem dynamischen Kreislauf ist das Forderungs- und Verbindlichkeitenmanagement ein wichtiger Erfolgsfaktor. Working Capital und Liquidität bilden entscheidende Kennzahlen, die die gesamte Performance des Unternehmens mit definieren.

Seit die Working Capital Lösung von American Express bei Lekkerland im Einsatz ist, profitiert davon beispielsweise das Cash Management zwischen dem Großhändler und seinen Electronic Value-Lieferanten. Die Anbieter im schnell wachsenden Markt von Bezahl-, Geschenk- und Downloadkarten werden über die Lösung von American Express direkt bezahlt. Die Vorteile: alle Rechnungen der Lieferanten werden innerhalb von wenigen Banktagen beglichen. Verlängerte Zahlungsziele durch Einsatz der Working Capital Lösung eröffnen Lekkerland hingegen weitreichende Gestaltungsspielräume bei der Liquiditätsoptimierung. „So entsteht eine echte Win-win-Situation für alle Beteiligten“, erklärt Björn Hoffmeyer, General Manager für Global Corporate Payments in Zentraleuropa bei American Express, „Lekkerland gewinnt wachstumstreibende Liquiditätsspielräume und punktet einmal mehr als zuverlässiger Partner für Anbieter von Unterwegskonsum. Hersteller und Lieferanten profitieren von kurzfristigen Rechnungseingängen und verlässlichen Planungshorizonten.“

Ein erster Referenzbericht über die Einführung der Working Capital-Lösung bei der Lekkerland & Co.KG ist jetzt veröffentlicht worden und wird kostenlos zur Verfügung gestellt (Kontakt: Simone Heil, Telefon: +49 69 7576-2325, E-Mail: Simone.Heil@aexp.com). Bildquelle:kein externes Copyright

American Express – 1850 gegründet und seit 1898 auch in Deutschland vertreten – ist einer der weltweit führenden Anbieter von Reise- und Finanzdienstleistungen. Über 60.000 Mitarbeiter kümmern sich in über 200 Ländern um die 102,4 Millionen Kartenkunden und viele Millionen Geschäftsreisende. Der Bereich Global Corporate Payments bietet mittleren, großen und globalen Unternehmen Lösungen, die Transparenz und Effizienz bei Bezahlvorgängen erhöhen. Dafür stellt American Express verschiedene Produkte wie z. B. Firmenkreditkarten, Reisestellenkonten, virtuelle Zahlungslösungen, Lösungen für Einkauf und Beschaffung und zur Optimierung des Working Capitals zur Verfügung. American Express gibt in 40 Ländern Firmenkreditkarten in entsprechender Währung sowie in 100 weiteren Ländern auf US-Dollar lautende internationale Karten heraus.

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Neue Lösung zur Optimierung des Working Capitals von American Express

Neue Lösung zur Optimierung des Working Capitals von American Express

Frankfurt am Main, 8. April 2013 – Unternehmen, die ihr Geschäftsergebnis verbessern und ihre strategischen Optionen im Hinblick auf Wachstum maximal ausschöpfen wollen, legen großen Wert auf aktives Working Capital Management. American Express bietet jetzt mit Buyer Initiated Payments (BIP) eine neue Lösung, mit der Unternehmen ihr Working Capital optimieren und Bilanzkennzahlen durch Erhöhung der DPO (Days Payable Outstanding, Kreditorenlaufzeit) verbessern können.

Gezieltes Working Capital Management führt dazu, dass Unternehmen über die Kosteneinsparungen hinaus durchschnittlich 20 bis 30 Prozent ihres gebundenen Kapitals freisetzen können. Die Optimierung der Bilanzstruktur hat Auswirkungen auf wichtige Unternehmenskennzahlen. „Durch Liquiditätsmanagement steigern Unternehmen ihre Finanzierungskraft von innen heraus, verbessern ihre Bilanzkennzahlen und erhöhen so den Unternehmenswert, was insbesondere gegenüber Banken oder Investoren von großer Bedeutung ist“, sagt Heike Baur-Wagner, Vice President des Firmenkreditkartengeschäfts bei American Express in Deutschland. „Working Capital Management lohnt sich unabhängig von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.“

Diversifizierung von Kapitalquellen und Harmonisierung von gegenläufigen Zahlungsinteressen
Die Optimierung des Working Capitals und die Verbesserung der Bilanzkennzahlen durch Erhöhung der Days Payable Outstanding (DPO) bietet den Unternehmen viele Vorteile: die Kapitalquellen werden weiter diversifiziert, der Bedarf an Außenfinanzierung reduziert und die Unabhängigkeit von Kapitalgebern erhöht.

Ein weiterer wichtiger Aspekt: Für ein erfolgreiches Finanzmanagement müssen häufig unterschiedliche Unternehmensinteressen harmonisiert werden. Der Einkauf verhandelt mit seinen Lieferanten Zahlungszielverlängerungen und riskiert dabei, dass diese durch versteckte Preiserhöhungen kompensiert werden. Das Controlling auf Lieferantenseite hingegen legt großen Wert darauf, dass Rechnungen möglichst schnell bezahlt werden. Die Auslagerung der Zahlungsabwicklung an einen externen Partner hilft dabei, den unterschiedlichen Anforderungen von Finanzabteilung, Einkauf und Controlling auf Lieferantenseite gerecht zu werden. Die Working Capital Positionen auf der Verbindlichkeiten- und auf der Forderungenseite werden harmonisiert und damit auch die Beziehung zwischen Kunden und Lieferanten, die Sicherheit der Lieferkette wird gestärkt. Zugleich wird durch aktives Working Capital Management der Anteil gebundener Mittel reduziert.

Zahlungsziele individuell gestalten
Ein deutlich verlängertes Zahlungsziel für Kunden und vertraglich zugesicherte Zahlung fünf Banktage nach Autorisierung gleichen gegenläufige Zahlungsinteressen aus und stärken somit die Sicherheit der Lieferketten. Das bietet Vorteile für alle Parteien. Dabei können individuelle Faktura- und Abrechnungszyklen berücksichtigt werden.

„Wir erarbeiten gemeinsam mit allen Parteien eine Lösung und bringen so unterschiedliche Interessen in Einklang, sei es intern oder in der Zusammenarbeit mit Lieferanten und anderen Dienstleistern“, erklärt Baur-Wagner. „Dank reibungsloser Zahlungsströme können Unternehmen über ihr Liquiditätsmanagement so auch ihre Lieferanten- und Kundenbeziehungen pflegen.“ Die webbasierte Lösung ist einfach in bestehende Prozesse einzubinden, so dass der Mehrwert für teilnehmende Unternehmen zeitnah eintritt.
In Deutschland nutzen sowohl mittelständische als auch große Unternehmen die Lösung von American Express, um ihr Working Capital zu optimieren.

Auf dem 25. Finanzsymposium vom 10.-12. April in Mannheim wird die Working Capital Lösung von American Express in einem Vortrag von Dr. Axel Rebien, CFO bei TOM TAILOR, in Form eines Erfahrungsberichtes vorgestellt. Weitere Informationen zur Agenda: www.slg.co.at/finanzsymposium

American Express – 1850 gegründet und seit 1898 auch in Deutschland vertreten – ist einer der weltweit führenden Anbieter von Reise- und Finanzdienstleistungen. Über 60.000 Mitarbeiter kümmern sich in über 200 Ländern um die 102,4 Millionen Kartenkunden und viele Millionen Geschäftsreisende. Der Bereich Global Corporate Payments bietet mittleren, großen und globalen Unternehmen Lösungen, die Transparenz und Effizienz bei Bezahlvorgängen erhöhen. Dafür stellt American Express verschiedene Produkte wie z. B. Firmenkreditkarten, Reisestellenkonten, virtuelle Zahlungslösungen, Lösungen für Einkauf und Beschaffung und zur Optimierung des Working Capitals zur Verfügung. American Express gibt in 40 Ländern Firmenkreditkarten in entsprechender Währung sowie in 100 weiteren Ländern auf US-Dollar lautende internationale Karten heraus.

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Optimales Forderungsmanagement

Um ein Unternehmen nachhaltig stabil zu führen, bedarf es der Einhaltung verschiedener betriebswirtschaftlicher Grundregeln. Die gesicherte Liquidität gehört zu den obersten Zielen einer Unternehmensführung.

Jährlich gehen tausende Betriebe in Deutschland in die Insolvenz und häufig liegt es daran, dass das Thema Forderungsmanagement vernachlässigt wurde oder es schlecht organisiert war. Hier die entscheidenden Faktoren eines optimalen Forderungsmanagements:

Wo immer es geht, ist eine An- oder Vorauszahlung für die zu erbringende Dienstleistung wichtig. Erst dann, wenn die Teilzahlung von 30 oder 50 Prozent der vereinbarten Summe auf dem Konto eingegangen ist, beginnt die Arbeit am Kundenprojekt. Speziell für Erstkunden ist dies eine gute Strategie, um die Wahrscheinlichkeit von Zahlungsausfällen zu reduzieren. Bei langjährigen und schnell zahlenden Kunden kann man von dieser Maßnahme absehen, um dem Kunden im Sinne der Kundenbindung einen Vertrauensbeweis zu schenken.

Bei neuen Kunden ist das Einholen von Informationen zur Zahlungsfähigkeit des Kunden Standard, um bereits im Vorfeld das eigene Risiko zu reduzieren. Auch wenn dies einigen Zeit- und Kostenaufwand bedeutet, schützt dieses Vorgehen vor bösen Überraschungen – gerade bei größeren Projekten und Volumina. Je nach Betriebsgröße und Bonität der Kunden kann für jeden Kunden intern ein Kreditlimit festgelegt werden.

Die Zahlungsziele sind grundsätzlich relativ kurz zu bemessen und die Überwachung bzw. deren Einhaltung sollten möglichst auf den Tag genau erfolgen. Es hilft, wenn auf der Rechnung der genaue Zahlungstermin mit Datum aufgedruckt ist, damit der Kunde sofort erkennt, wann die Zahlung fällig ist. Manchmal bewirkt auch ein Anruf beim Kunden mit der höflichen Erinnerung auf eine ausstehende Zahlung Wunder. Ein gutes Forderungsmanagement ist auf eine gute Kooperation zwischen Controlling, Buchhaltung und Vertrieb angewiesen.

Um Missverständnissen und Ausreden vorzubeugen ist es am besten, wenn die Leistungsbeschreibung auf der Rechnung den gleichen Wortlaut, wie auf dem Angebot enthält. Eine weitere Möglichkeit, den Kunden zu einer frühzeitigen oder sofortigen Zahlung zu motivieren, ist die Vereinbarung eines Skonto. Die dadurch mögliche Einsparung kann auch direkt als Summe in Euro auf die Rechnung geschrieben werden, um die Höhe der Ersparnis sofort erfassen zu können. Manchmal ist es ratsam, die Rechnung vor Ende aller Arbeiten am Kundenprojekt zu stellen, um bei Zahlungsausständen noch ein „Pfand“ in der Hand zu haben.

Läuft ein Projekt über mehrere Monate, sind möglichst mehrere Abschlagszahlungen oder Zahlungen nach Projektphasen (Projektierung, Testinstallationen, Lieferung, Schulungen, Abnahme etc.) sinnvoll.

Für Kunden, die ihre Zusagen ignorieren, hilft eine Eskalationsstrategie. Persönliche Telefongespräche mit den betreffenden Mitarbeitern in der Buchhaltungsabteilung des Kunden sind die erste Stufe und bringen den Anrufer oft überraschend schnell weiter. Im nächsten Schritt folgen dann direkte Gespräche mit dem Verantwortlichen oder dem Geschäftsführer. Alle Vereinbarungen und Gesprächsinhalte sollten danach schriftlich fixiert und auch dem Gesprächspartner zur Verfügung stehen.

Um das betriebswirtschaftliche Risiko weiter zu reduzieren, ist eine spezielle Kreditversicherung gegen Zahlungsausfälle eine wichtige Maßnahme. Je schlechter die Bonität eines Kunden ist, desto teurer wird allerdings auch die Versicherungsrate. In den schlechtesten Fällen ist jedoch kein Versicherungsschutz mehr erhältlich.

Wenn ein Kunde Insolvenz angemeldet hat, wird es allerdings schwierig. In diesem Fall hilft ein Anwalt, die richtige Strategie zu entwickeln. In manchen Fällen ist es möglich, den Kunden wegen Insolvenzverschleppung zu vor Gericht persönlich haftbar zu machen. Manchmal ist es auch möglich, bereits gelieferte, noch nicht verbrauchte Ware zurückzuholen. Ein Unternehmer sollte in diesen Situationen jedoch nie auf eigene Faust handeln, um rechtliche Grauzonen zu vermeiden.

Bildrechte: Brigitte Averdung-Häfner
Jahrgang 1965, Businesstrainer, Berater und Coach, Diplom-Betriebswirt, Dozent an der FH Aachen für Unternehmensgründung und Persönlichkeitsentwicklung, Reiss Profile Master, geprüfter Trainer und Berater nach BDVT und BaTB, zertifizierter Verkaufsleiter Deutsche Verkaufsleiter-Schule, Experte in der Wachstumsinitiative der Gründerregion Aachen.

Er schöpft aus über 20 Jahren erfolgreicher Berufserfahrung in Marketing und Vertrieb, davon allein 15 Jahre in diversen Managementfunktionen, zuletzt als Geschäftsführer.

Als Spezialist für die Bereiche Führung und Vertrieb bietet er mittelständischen Unternehmen aus Industrie und Dienstleistung drei Schwerpunkte an: Business-Coaching, Firmentrainings als Intensivtraining oder im XL-Format sowie Offene Abendtrainings.

Michael Fridrich erhielt 2009 einen Trainerpreis in der Kategorie „Bestes Seminarkonzept“ und ist darüber hinaus ein gefragter Redner und Autor verschiedener Fachbeiträge, u.a. in der Zeitschrift Spitzenkompetenz, Spiegel Online, Zentrada, Außendienst Informationen. Der Experte für Führung und Vertrieb redet und handelt einfach Klartext.

Jeden Monat präsentiert Michael Fridrich in seinem Newsletter ein fachliches Thema, aktuelle Termine und weitere Informationen rund um Businesstraining & Beratung.

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Verzug des Schuldners rechtssicher gestalten

Verzug ist die Voraussetzung dafür, dass der Schuldner sämtliche notwendigen Rechtsverfolgungskosten gemäß §§ 280 Abs. 1, 2 , 286 BGB zu tragen hat. Oft genug zahlt der Schuldner nach Erhalt eines Mahnbescheids die offene Rechnung, verweigert aber die Zahlung von Inkasso-, Anwaltskosten oder Zinsen mit dem Argument, er habe angeblich keine Mahnung erhalten. Fehlt in diesem Fall ein bestimmter (Standard-)Satz auf der Rechnung, bleibt der Gläubiger oft auf den genannten Kosten „sitzen“. Gerade bei Kleinforderungen bis 100,00 Euro übersteigen die Rechtsverfolgungskosten in der Regel die Hauptforderungen – ein Minusgeschäft für den Unternehmer.

Möglichkeiten der Verzugsbegründung
Um diesen ärgerlichen Umstand zu vermeiden, sollten kumulativ einige Varianten des Gesetzes ausgeschöpft werden. § 286 BGB, der die Voraussetzungen des Verzugseintritts regelt, nennt nämlich für den Eintritt des Verzugs verschiedene Möglichkeiten. Die bekannteste und üblicherweise allein praktizierte ist das Versenden einer Mahnung (Abs. 1). Es sollte in jedem Fall zumindest eine Mahnung versandt werden, dies ist im normalen Geschäftsleben schlichtweg Usus. Viele der redlichen Schuldner vergessen einfach die Zahlung und überweisen unmittelbar nach Erhalt der Mahnung, andere warten leider aus Prinzip die erste Mahnung ab, sei es um die optimale Liquidität zu erhalten oder aus anderen Gründen. Weitere Maßnahmen wie das Einschalten eines Inkassobüros zerstören bei redlichen Schuldnern eigentlich intakte Kundenbeziehungen, was in diesem Stadium sicherlich den Interessen des Unternehmers nicht förderlich sein kann. Eine Mahnung ist daher trotz nachfolgender Ausführungen unternehmerische Pflicht.

Bereits bei Vertrag und Rechnungslegung die richtigen Voraussetzungen schaffen
Ansonsten gibt es einige Regelungen, die schon bei Vertragsschluss und Rechnungslegung unbedingt beachtet werden sollten. Der Schuldner kommt nach dem Gesetz schon dann automatisch bei Nichtzahlung in Verzug, wenn in der Rechnung eine „Zeit nach dem Kalender“ (§ 286 Abs. 2 Nr. 1 BGB), also einfach ein Datum als spätester Zahlungszeitpunkt genannt ist. Eine Formulierung könnte hierfür lauten: Die Rechnung ist zahlbar spätestens bis zum ….(Datum). Nach Ablauf des genannten Datums ist der Schuldner in Verzug. Aber: Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 25. Oktober 2007 – III ZR 91/07) ist hierfür Voraussetzung, dass bereits im Vertrag eine dementsprechende Vereinbarung geschlossen wurde. Wenn dies vergessen oder gleich aus welchen Gründen nicht explizit vereinbart wurde, ist die kalendarische Bestimmung eines Zahlungsziels in der Rechnung nicht geeignet, Verzug zu begründen.

Verzug tritt jedoch gemäß § 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB auch dann ein, wenn ein Ereignis stattfinden soll, also beispielsweise die Lieferung einer Sache und anknüpfend an dieses Ereignis eine Zahlungsfrist bestimmt ist, also im Beispiel „10 Tage nach Lieferung“. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass die Lieferung durch Postversand in der Regel durch die Unterschrift des Empfängers beim Lieferanten nachweisbar ist. Doch auch hier dürfte oben Gesagtes gelten, also eine einseitige Bestimmung der Zahlungsfrist ohne vertragliche Grundlage nicht rechtssicher sein.

Grundsätzlich können Zahlungsziele vertraglich auch mittels AGB vereinbart werden. Stehen sich jedoch zwei Unternehmer gegenüber haben diese meist sich widersprechende AGB mit der Folge, dass keine Bestimmung wirksam vereinbart wurde. Steht auf der anderen Seite ein Verbraucher ist allein durch das Veröffentlichen der AGB auf der Webseite oder Ähnlichem noch nichts gewonnen. Die AGB müssen in den Vertrag rechtswirksam miteinbezogen werden – hierfür trägt im Übrigen der klagende Unternehmer die Beweislast, häufig ein unüberwindbares Hindernis.

Nach 30 Tagen automatisch Verzugseintritt – ohne vertragliche Grundlage
Keiner vertraglichen Grundlage bedarf jedoch der Verzugseintritt gemäß § 286 Abs. 3 BGB. Danach kommt der Schuldner 30 Tage nach Zugang (und Fälligkeit) der Rechnung automatisch in Verzug. Im B2C-Bereich ist jedoch hierbei Folgendes zu beachten: Der Kunde muss auf der Rechnung explizit und unmissverständlich darauf hingewiesen werden, dass er nach 30 Tagen automatisch in Verzug kommt. Ohne diesen Hinweis tritt Verzug gegenüber Verbrauchern nicht ein, gegenüber Unternehmern ist dieser Hinweis im Übrigen nicht erforderlich.

Zugang beweisbar machen
Noch ein Tipp am Rande: Stellen Sie den Zugang der Rechnung oder unter Kostengesichtspunkten besser der ersten Mahnung (sicherheitshalber mit Zahlungsaufstellung) sicher! Dies ist oft in der Theorie leichter gesagt als in der Praxis getan. Bedenken Sie dabei, dass der Zugang einer Rechnung für die Gerichte nur dann zweifelsfrei bewiesen ist, wenn der Rückschein eines Einschreibens mit Rückschein vorgelegt werden kann. Hierbei besteht häufig das Problem, dass der Empfänger das Einschreiben nicht abholt. Selbst ein Einwurfeinschreiben reicht für den Nachweis nicht aus. Im Falle des Bestreitens des Erhalts wird jedoch ein verständiger Richter dem Schuldner vor Augen führen, dass er nun den Briefzusteller aus Zeugen vernehmen wird – und wenn dieser die Zustellung bestätigt, der Schuldner sich eines zumindest versuchten Prozessbetrugs strafbar gemacht haben könnte. Dieser Druck lässt so manchen Schuldner plötzlich den Erhalt einräumen.

Ist also in den Verträgen kein vertragliches Zahlungsziel vereinbart, so stellt sich der Hinweis des automatischen Verzugseintritts nach 30 Tagen auf der Rechnung und die Versendung von mindestens einer Mahnung als einzig probate Vorgehensweise dar. Der genannte Hinweis läßt sich einfach in eine Rechnung integrieren und fällt auch dem redlichen Vertragspartner nicht negativ auf. Jeder Unternehmer sollte prüfen, wie er die Möglichkeiten einer rechtssicheren Verzugsetzung des Schuldners standardmäßig in seine Geschäftsprozesse und Rechnungen/Mahnabläufe sinnvoll integrieren kann – jede Branche hat hier eigene Abläufe. Ignorieren des Problems kann auf die Dauer für den Unternehmer teuer werden – und bedenken Sie: es ist bereits verdientes Geld!
Die evocate-Inkasso GmbH mit Sitz in Bellheim ist ein Forderungsmanagement-Dienstleister, der mithilfe modernster Software, fundiertem Know-How und effektiver Methoden Ihren Gewinn und Ihre Liquidität durch professionellen Forderungseinzug dauerhaft steigert.
evocate Inkasso GmbH
Patric Weilacher
Kirschenweg 32
76756 Bellheim
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Die neue EU-Richtlinie für verbindliche Zahlungsfristen

Etwaige Auswirkungen für Schweizer Unternehmen und den Schweizer Inkassomarkt

26.10.2010 Die neue Richtlinie vom Oktober 2010 soll ein EU-Regelwerk aus dem Jahr 2000 modifizieren. Sie sieht unter anderem vor, dass die bisher geregelte Zahlungsfrist von 30 Tagen vertraglich auf maximal 60 Tage erhöht werden kann. Private Unternehmen können zudem Zahlungsziele von mehr als 60 Tagen vereinbaren, wenn dabei keinem der Geschäftspartner ein ungerechtfertigter Schaden entsteht. Um speziell Handwerksbetriebe vor säumigen Zahlern zu schützen, wurde eine 30-Tage-Frist für die Abnahme von Leistungen eingeführt. Erst danach gilt das Zahlungsziel von 30 bzw. 60 Tagen.

Reaktionen in der EU

Generell stehen Unternehmen dieser neuen EU-Richtlinie eher skeptisch gegenüber, wie das Ergebnis einer Umfrage des Kreditversicherers Atradius unter fast 4.000 Unternehmen in 22 Ländern zeigt.

So sehen z.B. 43 Prozent der deutschen Unternehmen diese Rechtsänderung für wirkungslos an, ein Viertel erwartet sogar negative Konsequenzen. Der Grund hierfür liege darin, dass Deutsche Unternehmen schon heute deutlich kürzere Zahlungsziele setzen. Knapp ein Drittel der Deutschen erwartet auch, dass ihre Kunden demnächst unter Berufung auf die EU-Richtlinie versuchen werden, spätere Zahlungen durchzusetzen. Befürchtet wird so einerseits eine Verschlechterung der Zahlungsmoral, andererseits werden diejenigen Unternehmen einen Vorteil haben, die ihr Forderungsmanagement professionell aufgesetzt haben und längere Zahlungsziele als Verkaufsargument nutzen können.

Im Gegensatz zu den pessimistischen Einschätzungen in Deutschland sehen Unternehmen in Ländern, die traditionell mit längeren Zahlungszielen agieren, die Lage wesentlich positiver. So erwarten Unternehmen aus Spanien (64 %), Grossbritannien (61 %) und Italien (59 %) durch die neue EU-Richtlinie positive Auswirkungen auf ihr Geschäft.

Auswirkungen auf die Schweiz

Unternehmen in der Schweiz sehen die neue EU-Richtlinie gelassen bis positiv oder können keine wesentlichen Effekte auf das laufende Geschäft erkennen.

Zwar würden 40% der Schweizer Unternehmen staatlich vorgeschriebene Zahlungsfristen begrüssen, 47% sehen darin keinen Einfluss, da sie keinen bedeutsamen Geschäftsumsatz in der EU tätigen und für nur 13% ist kein Vorteil durch staatliche Regelungen zu erzielen. Andererseits sehen 66% der Unternehmen keine wirkliche Veränderung für ihr Geschäft, da bereits nach 30 Tagen (oder weniger) fakturiert wird – und sind mit dieser Einschätzung in dieser Statistik weltweit an erster Stelle zu finden.

Hinsichtlich der Veränderung der durchschnittlichen Forderungslaufzeit geben Schweizer Unternehmen an, dass diese ansteigen (20%), gleich bleiben (54%) bzw. sinken (26%) wird.

Bezüglich der Möglichkeit, wettbewerbsfähige Zahlungsziele vereinbaren zu können, sehen dies 46% der Unternehmen steigend, 61% unverändert und nur 7% sinkend.

Die Leistungsfähigkeit des firmeninternen Forderungsmanagements von Schweizer Unternehmen würde bei staatlich vorgeschriebenen Zahlungsfristen ansteigen (31%), unverändert bleiben (61%) bzw. sinken (8%), der Bedarf an externen Inkassolösungen würde dabei ansteigen (23%), sich nicht verändern (69%) bzw. sinken (8%).

Links
Forderungsmanagement
http://inkasso.ag/
Hilfe bei säumigen Kunden
http://inkasso.ag/glaeubiger-als-mandant.html
Studie zur EU-Richtlinie von Atradius
http://atradius.de/images/stories/101020_Atradius-Studie_zur_EU_Richtlinie%281%29.pdf

Vorrechtliches Inkasso – Rechtliches Inkasso – Gerichtliches Inkasso – Verlustscheinmanagement

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