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Frühling, Frühjahrsputz, Frühaufsteher

Veronika der Lenz ist da

Ob die Mädchen nun tralala singen oder war es was mit Vögeln… – Endlich ist der langersehnte Frühling da, auch Wettermäßig scheint es dieses Jahr pünktlich abzulaufen und es bleibt zu hoffen, dass die Temperaturen schön Frühlingshaft bleiben und man neben Privatvergnügen wie den ein oder anderen Eiscafe schlürfen oder Sonne tanken auch Kraft und Lust hat, ein paar der unliebsameren Pflichtübungen zu absolvieren. Der Seemann sagt „Klar Schiff machen“, die Putzfrau „Putzo Mach…“, der Volksmund „Frühjahrsputz“.

Das bisschen Haushalt…

Also einmal das volle Programm, dass die heimischen 4 Wände erstrahlen lassen soll wie das Fresko von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle nach der aufwändigen Restaurierung vor einigen Jahren. Wenn die Speck- und Rußschichten des Winters, verursacht durch Schweinebraten, Gänsebraten, Kerzenlicht und Kaminqualm also aus der letzten Ecke und Fuge geholt werden und alles blitzt und blinkt wie früher die Kauleiste vom totalen TV Moderator…

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Auch vor der eigenen Tür kehren

Und nicht nur drinnen hat sich über die dunkle Jahreszeit so einiges an Krams angesammelt. Auch auf der Terrasse oder im Garten liegt vielleicht noch modriges Laub oder der Baum vom letzten Sturm. Oder die welke Pracht der Einjährigen des letzten Jahres. Na, das sieht jetzt gar nicht einladend aus. Also Bier kaltgestellt und neuen Gasgrill geordert und mit Schmackes an die Generalüberholung. Klar, wo gehobelt wird, fallen Späne, manchmal auch größere – da kann etwa auch schon mal ein größerer Abfall– oder Sperrmüll-Container herhalten. Und bei manchen regionalen Dienstleistern wie der RELOGA ist es sogar möglich, den Container auf der Hinfahrt mit Kompost oder Muttererde gefüllt hinstellen zu lassen, der dem Garten gleich auf die Sprünge helfen kann.

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Auch mancher Wecker wandert in die Tonne

Manchmal wirkt es wie ein Hohn, das mit dem Erwachen der Natur im Frühling aber der Drive schlafen geht. Ob die vermehrte Ausschüttung von Hormonen und Endorphinen daran schuld ist und was man dagegen tun kann, darüber streiten sich Wissenschaftler. Ob der Begriff „Frühjahrsmüdigkeit“ evtl. zeitgleich mit der Einführung der Sommerzeit um 1980 stärker benutzt wurde, könnten vielleicht Historiker eines Tages klären. Oder mal die Großeltern fragen, ob die früher im Frühling auch schon so müde waren… Es kann nur noch ein paar Jahre dauern, dann wird auch endlich die Zeitumstellung entsorgt, dafür braucht es aber keinen Container, nur ein wenig Vernunft

Über die Reloga GmbH

Mit rund 52 Millionen Euro Umsatz ist die RELOGA-Gruppe ein etablierter regionaler Entsorger im Bereich Abfallentsorgung und Vermietung von Containern. Aus einem Abfallvolumen von jährlich rund 1,2 Millionen Tonnen gewinnt die RELOGA wichtige Wertstoffe zurück. Die RELOGA hat mehrere Standorte von denen aus die Container Köln, Leverkusen und Bergischen Land (u.A. Radevormwald, Wermelskirchen,  Overath, Wiehl,  LindlarKürtenWipperfürth) ansteuern und mehrere Wertstoffhöfe. Da gibt es den Wertstoffhof in Leichlingen, den Wertstoffhof in Rhein-Berg, den Wertstoffhof in Oberberg-Nord sowie in Oberberg-Süd . Neben der Abfallentsorgung bieten die RELOGA ihren Kunden zudem die Möglichkeit Komposterde und Blumenerde kaufen zu können – in 40 l-Säcken oder Holzprodukte wie Buchenscheite, Brennholz oder Holzpellets in 15 kg- Säcken zu erwerben. Darüber hinaus betreibt die RELOGA in der Region eine hohe Anzahl an Deponien, auf denen der restliche Müll landet, der nicht dem Recycling und Stoffstrommanagement zuzuführen ist. Zu den Deponien der RELOGA zählt u.A. die Erddeponie in Lüderich (Overrath), die Deponie in Großenscheidt (bei Hückeswagen), die Deponie in Nürmbrecht (Steinbruch Büschhof) und die Erddeponie Dümmlingshausen bei Gummersbach.

Beim Containerdienst der RELOGA kann man nicht nur  Container Meiten (Abfall, Mischabfallcontainer, Kleincontainer, Grünschnitt EntsorgenRestmüll und Haushaltsauflösung)sondern auch Muttererde Kaufen (Oberboden kaufen ) oder sich für den eigenen Garten Rindenmulch liefern lassen.

Der RELOGA Containerdienst ist ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb und garantiert ihren Kunden eine professionelle und sichere Beseitigung selbst gefährlicher Abfälle wie Asbest und Mineralfaserabfällen samt Erstellung eines Entsorgungsnachweises. Aus einem Abfallvolumen von jährlich rund 1,2 Millionen Tonnen werden wichtige Wertstoffe zurückgewonnen. Neben der Entsorgung der Abfälle ist das Stoffstrom Management ein wichtiges Arbeitsfeld der RELOGA-Unternehmensgruppe.

Kontakt

RELOGA GmbH
Braunswerth 1-3
51766 Engelskirchen

Betriebsstätte Leverkusen:
Robert-Blum-Straße 8
51373 Leverkusen

Telefon: 0800 600 2003
Web: https://www.reloga.de
E-Mail: info@reloga.de

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Pressemitteilungen

Jetlag der Zeitumstellung – Hilfe durch Ayurveda

Gerade Vata-Konstitutionen tun sich schwer mit der Zeitumstellung – sie sind sehr sensibel.

Jetlag der Zeitumstellung - Hilfe durch Ayurveda

Zeitumstellungs – Jetlag

Am letzten Wochenende wurde wieder die Zeit auf die Winterzeit umgestellt – das ist die natürliche Zeit – und doch ist jede Umstellung der Zeit für den menschlichen Organismus eine Herausforderung. Diese sind ähnlich wie die Symptome des Jetlags – im Grunde ist eine solche Zeitumstellung auch das Gleiche.
Jetzt im Herbst ist es sicher etwas leichter, sich darauf einzustellen, denn wir bekommen ja eine Stunde geschenkt. Und trotzdem kann es über einige Tage zu Schlafstörungen, Müdigkeit und Unkonzentriertheit kommen. Die Herausforderungen sind im Frühjahr ungleich größer, denn dort wird uns eine Stunde genommen.
Wir haben einen natürlichen Wach- Schlafrhythmus, der nicht einfach umgestellt werden kann, wie die Uhren. Sicher gibt es auch da Herausforderungen, die aber technisch gelöst werden können.
Im Organismus braucht das Zeit – die verschiedenen Konstitutions-Typen nach Ayurveda können hier deutlich unterschiedliche Zeiträume benötigen, um sich auf den neuen Rhythmus einzustellen. Das kann bei Erwachsenen, insbesondere bei den empfindsamen Vata-Konstitutionen, schon mehrere Tage bis Wochen dauern. Insbesondere Menschen im Alter von 55+ können sehr sensibel reagieren.
Auch die Pitta- und Kapha-Konstitutionen werden die Umstellung meist bemerken, sie können sich aber schneller darauf einstellen.
Studien belegen, dass in der Zeit nach der Zeitumstellung deutlich mehr Menschen Probleme nicht nur mit den oben schon bezeichneten Symptomen haben, sondern dass auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen nehmen deutlich zu.

Einige Tipps, wie man diese Tage der Umstellung besser gestalten kann:
Sich nicht überfordern
Oft versuchen wir die Müdigkeit und Unkonzentriertheit durch Aufputschmittel wie Kaffee, Schwarztee und andere zu überbrücken. Das verausgabt aber den Körper.
Wir sollten lieber eine Pause einlegen, tiefe Atemzüge nehmen, damit mehr Sauerstoff in den Körper gelangt, am besten bei offenem Fenster oder in der Natur.
In diesen Tagen der Umstellung sollten wir auch nicht Höchstleistungen von uns verlangen – der eigenen Gesundheit zuliebe.
Vitalstoffreiche Ernährung
Vitalstoffe, wie essentielle Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe sind wichtig, damit der Körper seinen Stoffwechsel optimieren kann.
Mehr Gewürze und Kräuter
Gerade jetzt können Gewürze und Kräuter den Stoffwechsel günstig beeinflussen
Leichte warme Mahlzeiten.
Ayurveda sieht es als besonders günstig an, alle bzw. die meisten Mahlzeiten warm zu sich zu nehmen, da diese am leichtesten verstoffwechselt werden können, damit geben wir dem Körper die Möglichkeit, sich auf die neuen Rhythmen besser einzustellen.
Spaziergänge in der Natur, besonders am Tag
Bei diesem „in der Natur sein“ können wir Licht auftanken, was uns erleichtert, den neuen Rhythmus zu finden.
Ayurveda-Massagen
Die Ayurveda-Massagen mit warmen Ölen wirken sehr regenerierend. Wer sich die Zeit nehmen kann, dem empfehle ich, ein paar Tage eine regenerierende Auszeit.
Im AYURVEDA PUR in Gundelfingen ist das möglich

Die Ayurvedaschule im Rosenschloss ist eine unabhängige Privatschule. Der Schulleiter der Schule für Ayurveda, Wolfgang Neutzler, praktiziert seit 1985 als Heilpraktiker mit Schwerpunkt Ayurveda. Als Coach betreut er Menschen in Krisen-Situation und berät Paare und Familien, anstehende Probleme lösungs-orientiert anzugehen.
Weitere Schwerpunkte seiner sind Ernährungsberatung und das Entwickeln von Gesundheits-Seminaren, wie Kochkurse, Abnehmkurse, Fastenwochen, Stressbewältigungs-Strategien – Live-Veranstaltungen und digitale Produkte.
Er ist als Autor, Co-Autor, Schulungsleiter sowie Privatdozent für Ayurveda tätig und führt Ayurveda-Inhouse-Schulungen in Hotels. Beautyfarmen und Gesundheits-Zentren durch.

Das Ziel ist es, noch vielen Schülerinnen und Schülern sowie Interessierten das ganzheitliche Konzept der indischen Lehre Ayurveda näher zu bringen.
Ayurveda – das Wissen von einem gesunden, langen und glücklichen Leben

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Gefahr von Unfällen mit Wildtieren nach Zeitumstellung wächst

Haustiere sind irritiert, gewöhnen sich aber schnell um – Freigänger-Katzen sind gefährdet

Gefahr von Unfällen mit Wildtieren nach Zeitumstellung wächst

Bund Deutscher Tierfreunde: Auch Tiere irritiert die Zeitumstellung

Wenn am kommenden Sonntag (28. Oktober 2018) die Uhren eine Stunde auf die Winterzeit zurückgedreht werden, irritiert dies nicht nur manche Menschen, sondern auch einige Tiere. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rief besonders Autofahrer zu mehr Vorsicht in den Morgenstunden auf, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen, sondern auf den Sonnenstand reagieren. Der Berufsverkehr fällt jetzt in die Dämmerung und besondere Aufmerksamkeit ist deshalb geboten. Das gilt besonders am Abend, denn nun wird es wieder früher am Tage dunkel.
Viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine – sind in der Dämmerung auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht selten Landstraßen. Die Folge sind vermehrte Wildunfälle. Autofahrer sollten deshalb besonders vorsichtig und langsam fahren. Steht ein Tier am Straßenrand oder läuft auf die Fahrbahn, sollten Autofahrer abblenden, hupen und bremsen. Wildunfälle auf Deutschlands Straßen haben im vergangenen Jahr zehn Menschen das Leben gekostet. 606 Menschen wurden schwer und 2.308 leicht verletzt. Die meisten der insgesamt 2.551 Wildunfälle mit Personenschaden gab es 2017 in Bayern und Niedersachsen, dabei wurden jeweils zwei Menschen getötet. Besonders die Zahl der Zusammenstöße mit Wildschweinen ist in den letzten Jahren gestiegen. In diesem Herbst ist die Gefahr nach dem heißen Sommer besonders groß, da Eichen, die häufig am Rand von Straßen wachsen, übermäßig viele Früchte tragen. Was davon herunterfällt, lockt viele Wildtiere direkt auf die Fahrbahn.
Haustiere reagieren dagegen deutlich relaxter. Besonders Hunde sind an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt. Katzen scheint äußerlich die Umstellung nichts aus zu machen, auch wenn sie sie über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Bei Freigängern sollte man jedoch daran denken, dass in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung mehr Autos unterwegs sind. Viele Freigängerkatzen schätzen gerade diese Zeit für einen ungestörten Ausflug durch ihr Revier. Nun ist es jedoch mit der Ruhe vorbei. Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen können sie irritieren.
Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf. Viele Landwirte stellen deshalb schon im Vorfeld die Melkzeiten langsam um und passen die Tiere so dem neuen Zeitverlauf langsam an. Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte sonst zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich Kühe meist ebenfalls umgestellt. Zootiere dagegen scheinen völlig unbeeindruckt von der Zeitumstellung zu sein.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Zeitumstellung: Wildunfälle mehren sich

ARAG Experten über erhöhte Unfallgefahren im Herbst und nach der Zeitumstellung

In der Nacht auf Sonntag, den 28. Oktober 2018 werden die Uhren um eine Stunde von Sommer- auf Winterzeit zurückgestellt. Der Deutsche Jagdverband warnt im Zusammenhang mit der Zeitumstellung vor erhöhter Gefahr für Wildunfälle. Der Grund: Nachdem die Uhr eine Stunde zurückgestellt wurde, fahren viele Menschen nicht mehr im Dunkeln zur Arbeit, sondern während der Morgendämmerung – wenn vermehrt Wildtiere unterwegs sind. Dabei könnten viele Unfälle mit wild lebenden Tieren vermieden werden. Was jeder Autofahrer beherzigen sollte, um diese Unfallbilanz positiv zu beeinflussen, sagen ARAG Experten.

Wildwechsel: So verhalten Sie sich richtig
– Bei Wildwechsel Fuß vom Gas – Geschwindigkeit anpassen! Empfehlung: max. 60 km/h
– Aufmerksam Wald- und Straßenränder beobachten.
– Besondere Vorsicht in der Dämmerung, bei Nacht oder bei Nebel.
– Besonders gefährlich sind neue Straßen, die durch Waldgebiete führen. Das Wild behält seine gewohnten Wege bei; hier fehlen aber oft noch Warnhinweise.
– Mit Nachzüglern rechnen! Ein Tier kommt selten allein.
– Wenn Tiere im Scheinwerferkegel auftauchen: abblenden, abbremsen, hupen!

Wenn ein Unfall unvermeidbar ist
– Lenkrad festhalten! Geradeaus lenken!
– Abbremsen!
– Vorsichtig sein beim Ausweichen!

Wenn Wild angefahren wurde
– Warnblinker einschalten und Unfallstelle sichern!
– Totes Wild niemals mitnehmen!
– Verletztes Wild nicht verfolgen!
– Bei verletzten Personen erste Hilfe leisten; ggf. Krankenwagen oder Notarzt rufen.
– Polizei verständigen!
– Bei Kfz-Schäden eine Bescheinigung für die Teilkaskoversicherung von der Polizei oder dem Revierinhaber ausstellen lassen.

So urteilten Gerichte:

Zusammenstoß mit Wild
Grundsätzlich kommt die Teilkaskoversicherung für Unfälle mit Haarwild (Wildschwein, Reh, Hirsch, Fuchs, Hase) und je nach Vertrag auch mit anderen Tierarten auf; die Vollkaskoversicherung übernimmt aber in jedem Fall die Schäden am eigenen Fahrzeug. Kommt es nach einer Begegnung mit einem Wildtier zu einem Schaden am Wagen, der nicht durch einen Zusammenstoß, sondern etwa durch Ausweichen verursacht wird, handelt es sich nicht um einen Willdunfall. Hier kann der Schaden aber unter Umständen als sogenannter „Rettungskostenersatz“ geltend gemacht werden. Darunter fallen Aufwendungen, die bei Eintritt eines unmittelbar bevorstehenden Versicherungsfalls gemacht werden, um diesen abzuwenden. Die Versicherung zahlt aber nur, sofern die Reaktion des Fahrers nicht reflexhaft und unter Berücksichtigung der Größe des Tieres angemessen war. Außerdem muss der Versicherungsnehmer nachweisen, dass es tatsächlich einen Wildwechsel gab und er deshalb ausgewichen ist (OLG Saarbrücken, Az.: 5 U 356/10 – 57).

Auffahrunfall
Wie ist die Rechtslage, wenn ein Autofahrer in ein schon totes Wildschwein hineinfährt? Vertraut man auf ein Urteil des Landgerichts Stuttgart, entspricht diese Unfallvariante der Haarwild-Versicherungsklausel, die besagt, dass zwar das Fahrzeug, nicht aber das betroffene Tier in Bewegung sein muss. Somit steht die Versicherung in der Zahlungsverpflichtung ( LG Stuttgart, Az.: 5 S 244/06).

Download des Textes und verwandte Themen:
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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

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Gesundheit/Medizin

Natur-Elixier Sleep well kann Schlafprobleme bei der Zeitumstellung mildern

Natürliche Einschlafhilfen gegen die unruhige innere Uhr bei der Zeitumstellung

Wenn die Uhren von Winter- auf Sommerzeit umgestellt werden, bedeutet dies für viele eine gefühlte oder auch tatsächliche Störung des Schlafes. „Probleme mit der Nachtruhe können in Folge des Wechsels einige Tage, wenn nicht Wochen anhalten. Wir lehnen allerdings konventionelle Schlafmittel ab, da ja keine physische oder psychische Störung vorliegt. Wir raten zu sanften naturbelassenen Schlafhilfen, um ein- und entspannt durchzuschlafen“, sagt Agnes Wehr, Schlaf- und Yoga-Expertin, die mit „Sleep well“ eine schlaffördernde Natur-Essenz auf den deutschen Markt bringt. „Sleep Well will heilsamen Schlaf fördern, ohne den Biorhythmus des Körpers noch weiter durcheinander zu bringen. Der Biorhythmus ist durch die Zeitumstellung schon genug gefordert. Da müssen nicht auch noch Schlafmittel  genommen werden.“

Agnes Wehr

Wehr nimmt Bezug auf eine aktuelle Studie der Krankenkasse DAK. Danach lehnen drei Viertel der Befragten in Deutschland  die hier 1980 eingeführte Zeitumstellung ab: 63 Prozent der Frauen und 53 Prozent der Männer gaben an, unter Einschlafproblemen und Schlafstörungen zu leiden. Knapp ein Drittel meinte, sich schlechter konzentrieren zu können; 26 Prozent fühlte sich gereizt. 67 Prozent gaben an, sich müde oder schlapp zu fühlen. Auch andere Studien zeigen: Ein- und Durchschlafen fällt schwerer, der Schlaf hat weniger Regenerations-Kraft.  Besonders Erwerbstätige und hier primär  Büro-Mitarbeiter verspüren Folgen der Zeitumstellung: So kam – nach Eigenaussagen –  jeder fünfte schon einmal nach der Zeitenwende  morgens nicht pünktlich zur Arbeit.

Wehr ist exklusive europäische Repräsentantin der naturbasierten Essence of Vali, einer Entspannungs- Marke aus den USA. Sie wurde von der  US-Aromatherapeutin Valerie Bennis  als Alternative zu  konventionellen Präparaten entwickelt. Wehr: „Sleep well kommt aus New York. Sie wurde erprobt in der Stadt, die niemals schläft. Und in einem Land, in dem Millionen Menschen Schlafmittel nehmen.Sleep well verzichtet auf pharmazeutisch-schulmedizinische Mittel.“

Kontakt: Agnivela GmbH, Agnes Wehr, Bodan-Werft 5, 88079 Kressbronn am Bodensee, www.we-sleep-well.com, Tel.: +49 174 3459642, Mail: info@we-sleep-well.com

Agnes Wehr (50) ist gebürtige Schweizerin, Yoga-Lehrerin und Yoga-Therapeutin aus Zürich. Sie begann vor 12 Jahren mit Yoga, und  absolvierte ihre Ausbildung bei Lance Schuler in Hamburg. Heute bietet sie individuelles Yoga, aber auch Business Yoga für Firmen, Personal Training sowie Yogatherapie. Agnes Wehr ist Geschäfsführerin der Agnivela GmbH,die exklusiv von der US-Gründerin Valerie Bennis die europäischen Vertriebsrechte für die Marke „Essence of Vali  und deren Natur- Produkte erhalten hat, dazu gehört die Natur-Relax-Essence „Sleep well“. Informationen und Online-Shop:  www.we-sleep-well.com

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Sommerzeit bringt Mini-Jetlag

Zahl der Unfälle mit Wildtieren steigt – Kühe geben weniger Milch – Auch Haustiere müssen sich erst umstellen

Sommerzeit bringt Mini-Jetlag

Auch wenn der Blick aus dem Fenster etwas anderes sagt: Am Sonntag werden die Uhren auf Sommer umgestellt. Wenn in der Nacht zum Sonntag (25. März 2018) die Uhren eine Stunde vorgestellt werden, irritiert die neue Sommerzeit nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rief besonders Autofahrer zu mehr Vorsicht in den Morgenstunden auf, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen und noch sehr aktiv sind. Haustierhalter bemerken zudem in den ersten Tagen meist etwas irritierte Mitbewohner – ein Mini-Jetlag.
Wegen der Umstellung sind in den frühen Morgenstunden mehr Autos unterwegs, viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine – sind jedoch in der Dämmerung noch auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht selten Landstraßen. Die Folge sind vermehrte Wildunfälle.
Haustierhalter bemerken zudem in den ersten Tagen meist etwas irritierte Mitbewohner. Besonders Hunde sind an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt. Katzen scheint äußerlich die Umstellung nichts aus zu machen, auch wenn sie sie über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Bei Freigängern sollte man jedoch daran denken, dass in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung mehr Autos unterwegs sind. Viele Freigängerkatzen schätzen gerade diese Zeit für einen ungestörten Ausflug durch ihr Revier. Nun ist es jedoch mit der Ruhe vorbei. Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen können sie irritieren.
Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf. Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich Kühe meist ebenfalls umgestellt.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Abgeschaffte Sommerzeit und die IT

Abgeschaffte Sommerzeit und die IT

Eine überwältigende Mehrheit im EU Parlament stimmte am Donnerstag für die Abschaffung der Sommerzeit. Für viele Bürgerinnen und Bürger war der Wechsel von Sommer- zu Winterzeit und umgekehrt eine Aufgabe, die sich zweimal im Jahr stellte, d.h. die Zeiger der Uhren im Auto, am Ofen, Handgelenk, im Wohnzimmer und andernorts zu drehen. Hier hat uns die Technik inzwischen viel erspart, denn moderne Geräte schalten automatisch um. Was aber, wenn zukünftig gar keine Umschaltung mehr erfolgen soll? Was bedeutet die Abschaffung der Sommerzeit für Millionen von PCs, Servern und Netzwerken in ganz Europa?

Der IT-Dienstleister Mahr EDV sieht hierin keinen Anlass zur Panik, aber durchaus eine realistische Herausforderung, der sich insbesondere Unternehmen frühzeitig stellen sollten.

Abgeschaffte Sommerzeit kein Grund für Schreckensszenarien

Erinnern Sie sich noch an die Horrorprognosen zur Y2K-Jahreswende? Gerade viele IT Experten malten den Teufel an die Wand und blamierten sich an der Realität: so warnten sie angesichts des 2000er Jahreswechsels vor Fahrstühlen, die stecken bleiben würden, weltweiten IT-Ausfällen und Ausnahmezuständen für die Bevölkerung. Die Logik der Schwarzmaler ist dabei immer dieselbe und in gewisser Hinsicht auch bestechend: Je abhängiger die gesamtgesellschaftliche Produktion von modernster Technologie, desto gravierender die Folgen bei einem Totalausfall von Computersystemen. Nach wenigen Tagen bricht die Nahrungsmittelversorgung zusammen, Tankstellen liefern keinen Treibstoff mehr, liegen gebliebene Autos blockieren die Straßen und damit käme die landesweite Versorgung zum Erliegen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bewertet die in den Auswirkungen frappierenden Risiken zwar als unwahrscheinlich, gibt aber einen Leitfaden heraus, der nicht nur zur Anschaffung von Campingkochern für den Notfall, sondern auch die literweise Bevorratung von Wasser und anderen wichtigen Lebensmitteln empfiehlt, um einige Tage autark leben zu können. Zum Glück kam es beim Y2K nicht ansatzweise zu derart drastischen Störungen wie befürchtet.

Was könnte jedoch bei dem Verzicht auf die Sommerzeit in der IT realistisch passieren?

Stellen Sie sich vor, die Zeiterfassung ihres Unternehmens stiehlt Ihnen jeden Tag eine Stunde oder sie können ihr Büro erst gar nicht betreten, da die Zeitsteuerung von verschobenen Zeitfenstern ausgeht. Ähnlich könnte es auch mit VPN-Zugängen oder überhaupt der Kommunikation zwischen Servern passieren. Viele Sicherheitssysteme basieren auf geheimen Schlüsseln, die sekundenbasiert sind; bei geringsten Abweichungen wird die Kommunikation zwischen bspw. den Servern abgelehnt. So könnten zahlreiche Unternehmensnetze lahmgelegt werden.

Was beachtet und getan werden sollte, um Risiken für die IT auszuschließen

Die Einstellung der korrekten Uhrzeit an Servern, Netzwerktechnik, Switchen, Internetroutern, Zugangssystemen ist also zwingend erforderlich, um deren korrektes Funktionieren sicherzustellen. Fast jedes moderne Gerät kann so eingestellt werden, dass es zwischen Sommer- und Winterzeit umschaltet. Bei einigen Geräten kann diese automatische Umschaltung auch deaktiviert werden, was bei dem tatsächlichen EU-weiten Entfall der Sommerzeit notwendig wäre. Andere Geräte schalten automatisch um, was sich ggf. nicht abstellen lässt; diese müssten bis dahin ausgetauscht werden. Für aktuelle Software, so ist zumindest von namhaften Herstellern wie Microsoft zu erwarten, werden rechtzeitig Updates bereitstehen, die zu installieren nicht vergessen werden darf. Hardware müsste auf mögliche Firmwareupdates geprüft werden.

Es gibt für IT Administratoren also viel zu tun. Mahr EDV empfiehlt, dauerhaft ein automatisches Updatemanagement zu unterhalten, Hard- und Software nur im Rahmen von aktiven Serviceverträgen zu betreiben und eine ordentliche Dokumentation zu pflegen. U.a. so können die meisten IT Risiken gefahrlos umschifft werden.

Mahr EDV ist der Computerspezialist für alle Belange rund um die IT-Struktur von Unternehmen ab fünf Rechnern: Wartung und Support, Consulting und Implementierung, Cloud-Dienste, Server Monitoring und vieles mehr – in Berlin, Potsdam, Düsseldorf und der jeweiligen Umgebung.

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Tiere reagieren überwiegend gelassen auf die Zeitumstellung

Gefahr von Unfällen mit Wildtieren – Haustiere sind irritiert, gewöhnen sich aber schnell um – Freigänger-Katzen sind gefährdet

Tiere reagieren überwiegend gelassen auf die Zeitumstellung

Besonders freilaufende Katzen sind nach der Zeitumstellung gefährdet

Wenn am kommenden Sonntag (29. Oktober 2017) die Uhren eine Stunde auf die Winterzeit zurückgedreht werden, irritiert dies nicht nur manche Menschen, sondern auch einige Tiere. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rief besonders Autofahrer zu mehr Vorsicht in den Morgenstunden auf, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen, sondern auf den Sonnenstand reagieren. Der Berufsverkehr fällt jetzt in die Morgendämmerung und besondere Aufmerksamkeit ist deshalb geboten.
Viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine – sind in der Dämmerung auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht selten Landstraßen. Die Folge sind vermehrte Wildunfälle. Autofahrer sollten deshalb besonders vorsichtig und langsam fahren. Steht ein Tier am Straßenrand oder läuft auf die Fahrbahn, sollten Autofahrer abblenden, hupen und bremsen. Das bayerische Innenministerium verwies in dieser Woche mit Sorge auf die Zahl der Wildunfälle: 36 448 hat es im ersten Halbjahr 2017 registriert, auch 234 Menschen wurden dabei verletzt. Im Jahr 2016 summierten sich die Wildunfälle auf über 70 000 – Tendenz seit Jahren steigend. Besonders die Zahl der Zusammenstöße mit Wildschweinen ist in den letzten Jahren gestiegen.
Viele Haustierhalter bemerken in den ersten Tagen meist etwas irritierte zweibeinige Mitbewohner. Besonders Hunde sind an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt. Katzen scheint äußerlich die Umstellung nichts aus zu machen, auch wenn sie sie über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Bei Freigängern sollte man jedoch daran denken, dass in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung mehr Autos unterwegs sind. Viele Freigängerkatzen schätzen gerade diese Zeit für einen ungestörten Ausflug durch ihr Revier. Nun ist es jedoch mit der Ruhe vorbei. Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen können sie irritieren.
Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf. Viele Landwirte stellen deshalb schon im Vorfeld die Melkzeiten langsam um und passen die Tiere so dem neuen Zeitverlauf langsam an. Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte sonst zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich Kühe meist ebenfalls umgestellt. Zootiere dagegen scheinen völlig unbeeindruckt von der Zeitumstellung zu sein.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Frauen leiden besonders unter der Zeitumstellung

DAK-Umfrage: Fast drei Viertel der Deutschen sind für Abschaffung

 

Karlsruhe, 27. Oktober 2017. Den Menschen in Deutschland macht die Zeitumstellung zu schaffen. Vor allem Frauen leiden darunter: Im Vergleich zu den Männern haben sie fast doppelt so oft Schwierigkeiten mit der Zeitumstellung (16 vs. 28 Prozent). Das ist das Ergebnis einer aktuellen und repräsentativen Umfrage der DAK-Gesundheit. Insgesamt hatte bereits mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) schon einmal körperliche oder psychische Probleme damit. „Fast drei Viertel aller Befragten halten die Zeitumstellung für überflüssig und plädieren dafür, sie abzuschaffen“ erklärt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. In der Nacht zum 29. Oktober werden die Uhren von drei Uhr auf zwei Uhr zurückgestellt. Ab dann gilt wieder die Winterzeit.

 

Das sind die häufigsten Beschwerden durch die Zeitumstellung: Drei Viertel aller Betroffenen fühlen sich müde und schlapp – bei den befragten Männern sind es 70 Prozent, bei den Frauen sogar 79 Prozent. Insgesamt 60 Prozent haben Einschlafprobleme und mehr als ein Drittel kann sich schlechter konzentrieren. Zwölf Prozent gaben sogar an, depressive Verstimmungen zu haben. Jeder fünfte Berufstätige ist deswegen schon einmal nicht pünktlich zur Arbeit gekommen. DAK-Ärztin Elisabeth Thomas erklärt: „Der Biorhythmus stellt sich nicht von einem Tag auf den nächsten um – viele Menschen brauchen etwas Zeit, um wieder in den Takt zu kommen. Wer sich aufgrund der Zeitumstellung schlecht fühlt, dem helfen Entspannung, frische Luft und ein bisschen Geduld.“

 

Menschen mittleren Alters stärker betroffen

Auch das Alter spielt beim Umgang mit der Zeitumstellung eine Rolle: Während Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 29 Jahren selten über Probleme durch den Mini-Jetlag klagen (15 Prozent), setzt die Zeitumstellung den 45- bis 59-Jährigen besonders zu (29 Prozent). „Die meisten Menschen in diesem Alter haben einen Job und Kinder. Ihr Tagesablauf ist dadurch weniger flexibel als bei den Jüngeren und Älteren, deshalb fällt ihnen die Umstellung schwerer“, sagt die DAK-Ärztin.

 

Mehrheit hält Zeitumstellung für überflüssig

Seit Jahren wächst der Widerstand gegen die Zeitumstellung: Die Mehrheit der Befragten (72 Prozent) hält sie für sinnlos und befürwortet die Abschaffung. Jeder Zweite hält es für realistisch, dass die Zeitumstellung tatsächlich abgeschafft wird.

 

In Deutschland wurde die Sommerzeit im Jahr 1980 eingeführt, um das Tageslicht besser zu nutzen und so Energie zu sparen. Die Sommerzeit dauert jeweils vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober. Ab dann gilt wieder die eigentliche Normalzeit, die umgangssprachlich Winterzeit genannt wird.

 

Schlaf-Tipps im Internet

Für einen besseren Schlaf bietet die DAK-Gesundheit im Internet ein umfangreiches Schlaf-Special an: Auf www.dak.de/schlaf gibt es viel Wissenswertes rund um das Thema gesunder Schlaf sowie ein Schlaftagebuch. Betroffene können damit ihren Schlaf-Wach-Rhythmus genau protokollieren. Das ist eine wertvolle Grundlage, um Beschwerden einordnen zu können.

 

Die DAK-Gesundheit ist mit rund 40.000 Versicherten in der Region Karlsruhe und 5,9 Millionen Versicherten Deutschlandweit eine der größten Krankenkassen in Deutschland.

 

*Repräsentative Bevölkerungsumfrage durch Forsa, 21. September bis 12. Oktober 2017, 3.521 Befragte bundesweit.

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Wegen Zeitumstellung: Rund drei Millionen Deutsche schlucken Schlafmittel

DAK-Umfrage zeigt gesundheitliche Probleme

 

Karlsruhe, 21. März 2017. Viele Menschen in Deutschland schlucken Schlafmittel, um besser mit der Zeitumstellung klarzukommen. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Befragung* im Auftrag der DAK-Gesundheit. Vier Prozent der Befragten gaben an, deshalb schon einmal Schlafmittel eingenommen zu haben. Hochgerechnet sind das rund drei Millionen Menschen in Deutschland. Weiteres Ergebnis: Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) hatte bereits gesundheitliche Probleme wegen der Zeitumstellung. „Insbesondere Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Ein- und Durchschlafstörungen stehen ganz oben bei den Beschwerden“ erklärt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. 74 Prozent der Deutschen würden die Zeitumstellung gern abschaffen. Die Uhren werden am 26. März um 2 Uhr früh um eine Stunde auf die Sommerzeit vorgestellt.

 

Laut der repräsentativen DAK-Befragung führt die Zeitumstellung bei den meisten Betroffenen dazu, dass sie sich schlapp und müde fühlen. 77 Prozent haben dies schon erlebt. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) leiden unter Einschlafproblemen oder Schlafstörungen. Vor allem Frauen gaben dies an (71 Prozent). Jeder dritte Befragte kann sich schlechter konzentrieren. 29 Prozent sind gereizter als sonst. Männer scheinen wegen der Zeitumstellung vor allem ein Problem mit der Pünktlichkeit zu haben: 27 Prozent sagen, dass sie deshalb morgens nicht rechtzeitig bei der Arbeit waren (Frauen: acht Prozent). Jeder Zehnte nennt depressive Verstimmungen als Folge der neuen Zeit.

 

Vor allem Frauen nehmen Schlafmittel

Um besser mit der Zeitumstellung zurechtzukommen haben vier Prozent der Befragten sogar schon mal Schlafmittel eingenommen. Das sind hochgerechnet auf die Bevölkerung immerhin rund drei Millionen Menschen. Frauen gaben dies mehr als doppelt so häufig an wie Männer (fünf Prozent zu zwei Prozent). „Schlafmittel sollten nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden“, warnt DAK-Ärztin Elisabeth Thomas. „Sie können schon nach wenigen Einnahmen ein Suchtpotenzial entwickeln.“ Eine gute Alternative für einen gesunden Schlaf ist es, laut DAK-Ärztin, schon ein paar Tage vor der Umstellung früher ins Bett zu gehen. So kann sich der Körper langsam an den neuen Rhythmus gewöhnen. Auch ein leichtes Abendessen, Entspannungsbäder, Spaziergänge und weniger TV und Computer vorm Schlafengehen tragen zu einem besseren Schlaf bei.

 

Große Mehrheit für Abschaffung der Zeitumstellung

74 Prozent der Befragten halten die Zeitumstellung für überflüssig. 2013 sagten das nur 69 Prozent. Vor allem 45- bis 59-Jährige gaben dies an (85 Prozent). Zum Vergleich: Bei den unter 30-Jährigen plädieren nur 56 Prozent für eine Abschaffung. Auch regional gibt es deutliche Unterschiede: So hat in Norddeutschland die Zeitumstellung am wenigsten Befürworter, hier halten sie 79 Prozent für überflüssig. Im Südwesten sind es 67 Prozent.

 

Schlaf-Tipps im Internet

Für einen besseren Schlaf bietet die DAK-Gesundheit im Internet ein umfangreiches Schlaf-Special an: Auf www.dak.de/schlaf gibt es viel Wissenswertes rund um das Thema gesunder Schlaf sowie ein Schlaftagebuch. Betroffene können damit ihren Schlaf-Wach-Rhythmus genau protokollieren. Das ist eine wertvolle Grundlage, um Beschwerden einordnen zu können.

 

*Repräsentative Bevölkerungsumfrage durch Forsa, 3. und 6. Februar 2017, bundesweit 1.004 Befragte ab 14 Jahre.