Tag Archives: Zuwanderung

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Navi-D: Kostenlose App soll Zugewanderten Helfen

In München entwickelte kostenlose App hilft dabei, die deutsche Sprache und Kultur spielend zu erlernen.

Die in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität in München entwickelte App NAVI-D soll Zugewanderten dabei helfen, sich durch die deutsche Sprache und Kultur zu navigieren. Nun wurde sie um neue Lektionen und Medien erweitert.

Die deutsche Sprache ist wahrlich nicht einfach zu erlernen und für viele Zugewanderte stellt dies eine enorme Belastung dar. Deutschkurse sind häufig überfüllt und kostenintensiv. Die Orientierungs- und Lern-App Navi-D ist hingegen kostenlos und überall abrufbar. Durch die Offline-Funktion ist eine Internetverbindung nicht zwingend erforderlich.

In vielseitigen Lektionen beschäftigt sich die App mit alltäglichen Situationen und hilft, durch die Verwendung von Grammatikanimationen und Dialogen zum Mithören dabei, ein umfangreiches Vokabular und Verständnis der hiesigen Kultur zu vermitteln. Dies soll die Integration von Zuwanderern vereinfachen. Die App ist kostenlos auf den gängigen Portalen (GooglePlay/Appstore) erhältlich.

Das Besondere der App ist, dass sie nicht ausschließlich die Sprachfähigkeiten schult, sondern auch eine allgemeine Orientierungshilfe für Deutschland bietet. Hierzu zählen beispielsweise die deutschen Verkehrsregeln und eine Anleitung für das Verhalten bei Behördengängen. Basierend auf dem Ersthelfer-Leitfaden für Ehrenamtliche behandelt die App auch Themen wie die Religionsfreiheit und die Gleichberechtigung der Frau.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren und für Integration. Die Konzeptionierung und Entwicklung der App erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Münchener Entwickler BIZ Factory und dauerte rund ein halbes Jahr.

„Wir danken der Biz Factory für die zügige und flexible Umsetzung unseres Projekts und für die transparente Zusammenarbeit. So konnte unsere Orientierungs- und Lern-App für Zuwanderer in Deutschland innerhalb sehr kurzer Zeit professionell umgesetzt werden.“ – Prof. Dr. Jörg Roche (stellv. Institutsleiter, Institut für Deutsch als Fremdsprache, Ludwig-Maximilians-Universität München)

Weitere Informationen zum Projekt: https://bizfactory.tech/blog/2019-01-30-app-entwicklung-fuer-fluechtlinge-navi-d–deutsch-als-fremdsprache/

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Ein Drittel weniger Arbeitskräfte im Jahr 2050!

Studie Immigration und Arbeitsmarkt

Ein Drittel weniger Arbeitskräfte im Jahr 2050!

Eine Langfristprojektion zur Wirkung von Zuwanderung auf das Arbeitskräfteangebot in Deutschland

Immigration und Arbeitsmarkt: Ein Drittel weniger Arbeitskräfte im Jahr 2050 durch Demographie!

Die Studie der Coburger Hochschule/IAB arbeitet heraus, dass die Anzahl der Erwerbspersonen aus rein demographischen Gründen bis 2050 um ein Drittel vermindert sein wird. Sie nimmt deshalb zwei Faktoren in den Fokus, die diesem dramatischen Arbeitskräftemangel entgegenwirken können: Eine höhere Erwerbsbeteiligung und die Immigration aus EU und Drittstaaten. Insbesondere zum politisch heiß diskutierten Thema Zuwanderung kommen die Autoren zu folgendem Schluss: Weder eine höhere Ausschöpfung inländischer Erwerbspotenziale noch die Zuwanderung aus EU-Ländern können den Arbeitskräftemangel ausgleichen. Letztere wird ihrerseits aus demographischen Gründen abnehmen. Womit die Zuwanderung aus Drittstaaten verbleibt. Die wesentliche Feststellung der Autoren an die Politik lautet dabei, dass der steuerbare Teil der Migration ökonomisch sinnvoll geregelt werden muss. Ansonsten können sich mögliche positive Effekte der Zuwanderung ins Negative verkehren. Die Studie „Immigration und Arbeitsmarkt – Eine Langfristprojektion zur Wirkung von Zuwanderung auf das Arbeitskräfteangebot in Deutschland“ der Coburger Reihe der Coburger Hochschule in Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), erschienen Juli 2017 im Verlag Edition Aumann, berechnet und stellt diese Entwicklungen von 2014 bis 2050 ausführlich und in abwägenden Nuancen eindrucksvoll dar.

Coburger Reihe, Band 2
Immigration und Arbeitsmarkt
Eine Langfristprojektion zur Wirkung von Zuwanderung auf das Arbeitskräfteangebot in Deutschland.
Autoren: Johann Fuchs, Alexander Kubis, Lutz Schneider
Hrsg.; Hochschule Coburg, Begründer der Reihe: Michael Lichtlein
148 Seiten
Verlag: Edition Aumann, A7-24 Aumann GmbH, Coburg
Auflage: 1; erschienen Juli 2017, Sprache: Deutsch
Preis 20,37 €
ISBN: 978-3-95626-033-9

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Asyl Flucht Migration: Ratgeber und Glossar für ehrenamtliche Helfer

Asyl  Flucht  Migration:  Ratgeber und Glossar für ehrenamtliche Helfer

(Mynewsdesk) Sozialministerin Emilia Müller: „Wir lassen die Ehrenamtlichen nicht allein.“

Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit haben ein großes Informationsbedürfnis und benötigen Unterstützung zur Bewältigung ihrer Tätigkeit. Dafür hat die Hanns-Seidel-Stiftung nun den Leitfaden „Engagiert für Flüchtlinge: Ein Ratgeber für Ehrenamtliche“ sowie ein Glossar mit Fachbegriffen herausgebracht, die beide kostenfrei erhältlich sind.

Die erfolgreiche Aufnahme von Migranten in die Gesellschaft setzt eine engagierte Arbeit vieler Freiwilliger in der Flüchtlingsarbeit voraus. Ehrenamtliche, die Kontakt zu Asylbewerbern haben, benötigen aber selbst ein Informationsnetzwerk, auf das sie zurückgreifen können. Wie kann man helfen? Was ist zu beachten? Oder wie läuft ein Asylverfahren ab? Antworten auf diese Fragen gibt die 60-seitige Broschüre „Engagiert für Flüchtlinge: Ein Ratgeber für Ehrenamtliche“, die zusammen mit dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern e.V. erstellt wurde. Sie beinhaltet auch eine Liste mit wertvollen Linktipps im Internet.

„Integration ist ein langfristiger Prozess, der zum Ziel hat, alle Individuen in die Gesellschaft einzubeziehen. Bei diesem Prozess sind ehrenamtliche Helfer eine tragende Säule im System“, so Ursula Männle, Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung. Zum Angebot der Stiftung zählen auch Seminare für Flüchtlingshelfer , wo diese sich vernetzen können. Ergänzend zum Ratgeber ist ein Glossar erschienen. Es beschreibt von A wie Asyl bis Z wie Zuwanderung auf 114 Seiten Begrifflichkeiten zum Themenkomplex Asyl – Flucht – Migration.

Bayerns Sozialministerin Emilia Müller betonte: „Ohne die vielen Ehrenamtlichen hätten wir den enormen Zugang von Asylbewerbern nicht in der Form meistern können. Dafür danke ich allen Helferinnen und Helfern ganz herzlich. Wir lassen die Ehrenamtlichen aber nicht allein sondern unterstützen sie nach besten Kräften. So finanzieren wir beispielsweise hauptamtliche Koordinatoren, die den Ehrenamtlichen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch der Leitfaden der Hanns-Seidel-Stiftung ist ein wertvoller Ratgeber, der viele Fragen beantwortet und hilfreiche Tipps gibt. Ich danke der Hanns-Seidel-Stiftung für die Unterstützung – auch im Namen der Ehrenamtlichen.“ 

Ratgeber und Glossar können Sie bestellen (publikationen@hss.de) oder herunterladen unter:

www.hss.de/ratgeber/

www.hss.de/glossar/

In Kürze gibt es das Glossar auch als App!

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Hanns-Seidel-Stiftung .

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Im Dienst von Demokratie, Frieden und Entwicklung

Die 1967 gegründete CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung ist eine politische Stiftung, die im Dienst von Demokratie, Frieden und Entwicklung politische Bildungsarbeit im In- und Ausland auf Grundlage christlicher Weltanschauung leistet. Sie ist benannt nach dem früheren Bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Hanns Seidel. Mit ihren Fachabteilungen ist sie in den Bereichen Politikberatung, Politische Bildung, Begabtenförderung und in der Entwicklungszusammenarbeit mit ca. 90 Projekten in rund 60 Ländern weltweit tätig. Mehr Informationen zur Arbeit der Stiftung im Internet unter http://www.hss.de

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Interkulturelles Training in einer Einwanderungsgesellschaft

55 Critical Incidents für die Arbeitsfelder Jobcenter, Kommunalverwaltung, Kunst und Polizei

Interkulturelles Training in einer Einwanderungsgesellschaft

Deutschland ist ein Zuwanderungsland, nicht erst seit 2015. Auch der öffentliche Dienst stellt sich neu auf das Thema Zuwanderung ein: Die interkulturelle Öffnung des öffentlichen Dienstes ist eine Schlüsselaufgabe mit hoher Signalwirkung. Um auf die komplexen Anforderungen vorbereitet zu sein, brauchen Beschäftigte in Arbeits- und Kommunalverwaltungen und bei der Polizei interkulturelle Qualifizierungen. In ihrem Buch „Interkulturelles Training“ stellen Bettina Franzke und Vitalia Shvaikovska 55 Fallbeispiele (Critical Incidents – CIs) und Lösungsmuster für die Aus- und Fortbildung von Beschäftigten des öffentlichen Dienstes vor.

Die Critical Incidents (CIs) geben konfliktträchtige und irritierend erlebte Situationen wieder und beschönigen die Realität nicht. Kritische Verhaltensweisen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern öffentlicher Einrichtungen werden ebenso beschrieben wie befremdliches Verhalten von Nutzerinnen und Nutzern staatlicher Einrichtungen. Jede Fallbeschreibung wird durch Reflexionsfragen und Lösungsmuster ergänzt, die das Einfühlungsvermögen schulen und zum Perspektivwechsel auffordern. Die Arbeit mit CIs ermutigt, individuelle Wege für den Umgang mit migrationserfahrenen Menschen zu finden.

Für wen ist das Buch von Interesse?
Die Fallsammlung ist für die Aus- und Weiterbildung von Beschäftigten des öffentlichen Dienstes aufbereitet und kann direkt eingesetzt werden. Das Lern- und Arbeitsbuch ist eine Fundgrube für alle, die interkulturelle und soziale Kompetenzen im Kontext einer Einwanderungsgesellschaft vermitteln oder sich diese im Selbststudium aneignen wollen.

Kommunalverwaltungen, Anbieter beschäftigungsorientierter Beratung in Jobcentern, Arbeitsagenturen und Trägerorganisationen sowie Polizeibehörden profitieren ebenso von der Fallsammlung wie Akteurinnen und Akteure in Schulen, in der Sozialarbeit und in der Personalentwicklung.

Methodik und Erkenntnisgewinn
Die CIs wurden über Beobachtungen, Interviews sowie in interkulturellen Trainings mit Akteurinnen und Akteuren in den jeweiligen Arbeitsfeldern empirisch erhoben. Die hier vorgelegte Fallsammlung ist einzigartig in ihrem Umfang und in der Komplexität, mit der interkulturelle Überschneidungssituationen im Kontext einer Einwanderungsgesellschaft analysiert werden.

Autorinnen
Bettina Franzke ist Professorin für Interkulturelle Kompetenzen und Diversity-Management an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen.
Vitalia Shvaikovska (B. A. Arbeitsmarktmanagement) ist im Jobcenter Dortmund tätig und Lehrbeauftragte für interkulturelle Kompetenz an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen.

Bettina Franzke, Vitalia Shvaikovska
– Interkulturelles Training in einer Einwanderungsgesellschaft –
55 Critical Incidents für die Arbeitsfelder Jobcenter, Kommunalverwaltung, Kunst und Polizei
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2016, 264 Seiten
34,90 Euro

Artikel-Nr. 6004508
ISBN 978-3-7639-5663-0
Als E-Book bei wbv.de

Der W. Bertelsmann Verlag (wbv) ist ein Fach- und Wissenschaftsverlag für Bildung, Beruf und Sozialforschung. Mit Büchern, Fachzeitschriften, digitalen Medien, Fachinformationssystemen und den Portalen www.wbv-journals.de und www.wbv-open-access.de bietet der wbv schnellen Zugriff auf aktuelle Bildungsliteratur. 2014 feierte das Familienunternehmen mit Sitz in Bielefeld sein 150jähriges Bestehen.

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Cultural Diversity Manager sorgen in Unternehmen für Wohlfühlfaktor

Firmen in USA und Großbritannien profitieren von kultureller Vielfalt

Frankfurt, 26.01.2016 – Ein Unternehmen – viele Kulturen: Immer mehr Firmen sehen die Verschiedenartigkeit ihrer Mitarbeiter als Wettbewerbsvorteil, nur in der Bundesrepublik nicht: In einer Studie der Page Group geben aktuell nur 45 Prozent der deutschen Unternehmen an, in den letzten zwei Jahren ein aktives Cultural Diversity Management betrieben zu haben. Bei 35 Prozent der deutschen Unternehmen spielt kulturelle Vielfalt noch überhaupt keine Rolle. In den USA und Großbritannien schaffen dagegen seit Jahren weit über 90 Prozent aller Firmen mit Diversity-Programmen ein offenes und von Toleranz geprägtes Klima. Das Managementkonzept geht dabei weit über den Gedanken der Gleichstellung von Minderheiten im Unternehmen hinaus: „Cultural Diversity Management nimmt die Unterschiede von Beschäftigten als Chance wahr und betrachtet die verschiedenen Herangehensweisen bewusst als Bereicherung“, erklärt Dr. Sylvia Van Ziegert, Manager Training Supervision and Program Development vom internationalen Bildungsdienstleister Berlitz. Das steigere Motivation, Kreativität, Kundenzufriedenheit, senke die Mitarbeiterfluktuation und bringe Zugang zu neuen Märkten. „Als Exportweltmeister sind Unternehmen in Deutschland gut beraten, verstärkt auf interkulturelle Kompetenzen zu setzen. Diversity-Strategien helfen Herausforderungen wie Globalisierung, Fachkräftemangel und Zuwanderung von Migranten konstruktiv zu begegnen“, so Van Ziegert.

Über 80 Prozent der DAX-30 Konzerne beschäftigen bereits einen Diversity Manager. Sie fördern die kulturelle Vielfalt in Unternehmen und arbeiten eng mit Personalabteilung und Arbeitnehmervertretung zusammen. Sie organisieren Workshops, Sprachtrainings, Coachings und Mentoring. Zur Analyse stellt Berlitz Firmen Online-Instrumente zur Verfügung und bietet individuelle Schulungen an.

Über Berlitz
Der Weiterbildungsanbieter Berlitz zählt mit über 500 Niederlassungen in mehr als 70 Ländern weltweit zu den internationalen Marktführern. In über 60 Sprachschulen in Deutschland bietet der ISO-zertifizierte Kommunikationsspezialist Sprachtrainings, interkulturelle Trainings und Management-Trainings an. Seit 1999 bietet Berlitz Sprachcamps für Kinder und Jugendliche von 7 bis 17 Jahren innerhalb Deutschlands an. Mehr Informationen unter www.berlitz.de/sprachcamps

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Zuwanderung als Herausforderung für die deutsche Gesellschaft

Prof. Dr. Alfons Maria Schmidt publiziert Buch über die Chancen und Risiken der aktuellen Migrationssituation im GRIN Verlag

Zuwanderung als Herausforderung für die deutsche Gesellschaft

Zuwanderung als Herausforderung

München, den 20.11.2015. Die Bilder gingen um die Welt: Im Sommer 2015 kamen tausende Flüchtlinge und Asylsuchende in Deutschland an. Sie wurden, wie am Münchener Hauptbahnhof, vielerorts herzlich in Empfang genommen. Die Welle der Hilfsbereitschaft und die „Willkommenskultur“ überraschten nicht nur das Ausland, sondern auch viele Deutsche selbst. Mittlerweile mischen sich immer mehr Zweifel in die politische und öffentliche Debatte um die „Flüchtlingskrise“. Der Optimismus scheint Ratlosigkeit und Überforderung gewichen zu sein angesichts der großen Herausforderung. Der frühere Journalist und Autor Alfons Maria Schmidt untersucht in seinem neuen Buch „Zuwanderung als Herausforderung. Ursachen, Versäumnisse, Chancen, Perspektiven“ den vielschichtigen Themenkomplex und plädiert dafür, die politischen und gesellschaftlichen Chancen zu ergreifen.

Deutschland zwischen „Wir schaffen das“ und Überforderung?

Dass Deutschland faktisch schon lange eine Einwanderungsgesellschaft ist, haben Politik und Bevölkerung lange ignoriert. In seinem Buch „Zuwanderung als Herausforderung“ zeigt Alfons Maria Schmidt auf, welche Konsequenzen sich aus diesem Versäumnis für die Gegenwart ergeben. Angesichts des politischen Streits, ob und wie die Zuwanderung bewältigt werden kann, fordert der Autor ein „gemeinsames Bemühen um die Bewältigung der Herausforderung“. Er stellt die Verknüpfung sozialer, politischer und ökonomischer Aspekte kompakt dar, ohne die Problemfelder zu beschönigen. Der Autor versteht sein Buch als „Denkanstoß“ und Beitrag zur aktuellen Debatte. Damit spricht er vor allem engagierte Bürger und Bürgerinnen an, die in der Integrationsarbeit tätig sind. Aber auch die Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik fordert Schmidt auf, die Tatsache, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, zu akzeptieren und eine konsistente, auf Eingliederung ausgerichtete Politik zu verfolgen. Denn Zuwanderung eröffne mittel- und langfristig positive Perspektiven. Die Menschen, die nach Deutschland kommen, stellen eine Bereicherung in vielerlei Hinsicht dar, so der Autor.

Der Autor

Prof. Dr. Alfons Maria Schmidt war Journalist in leitender Funktion und ist heute als Professor an einer akademischen Bildungseinrichtung tätig. In diesem Zusammenhang war er langjähriger Leiter eines Studiengangs für Gesundheits- und Sozialmanagement. Seit Jahrzehnten ist er in diesem Bereich auch ehrenamtlich tätig. Als Wirtschafts- und Erziehungswissenschaftler mit ergänzenden Studien in Psychologie und Theologie berührt ihn die Themenstellung zwangsläufig: Sein Berufungsgebiet umfasst den Bereich der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Personalführung. Nicht nur aus ethisch-moralischer Sicht, sondern auch aus Sicht der Vernunft steht er zur Überzeugung, dass Abschottung einen Irrweg darstellt.

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

Direktlink zur Veröffentlichung: http://www.grin.com/de/e-book/309970/

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Arbeitsmarkt 2030: Die Bedeutung der Zuwanderung für Beschäftigung und Wachstum

Prognose zur Entwicklung von Arbeit und Bildung in Deutschland

Arbeitsmarkt 2030: Die Bedeutung der Zuwanderung für Beschäftigung und Wachstum

Arbeitsmarkt 2030 – Die Bedeutung der Zuwanderung für Beschäftigung und Wachstum

Deutschland bleibt auch langfristig ein Einwanderungsland. Die Zuwanderung hat positive Effekte auf Wachstum und Beschäftigung, kann aber die Fachkräftelücken nur kurzfristig schließen. Zu dieser Einschätzung kommt die Studie „Arbeitsmarkt 2030 – Die Bedeutung der Zuwanderung für Beschäftigung und Wachstum“.

Nach den Ergebnissen der Studie wird die Zahl der Erwerbspersonen – trotz der Zuwanderung – nur bis 2016 um insgesamt 170.000 auf 44,2 Millionen steigen. Dann setzen sich die demografischen Faktoren für die inländische Bevölkerung und die nachlassende Nettozuwanderung durch. Bis 2030 fällt die Zahl der Erwerbspersonen auf 42 Millionen, auch in der Modellrechnung „Hohe Zuwanderung“.

Die Studie stellt die Ergebnisse einer Prognose vor, die im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales von Economix Research & Consulting in München entwickelt wurde. „Arbeitsmarkt 2030 – Die Bedeutung der Zuwanderung für Beschäftigung und Wachstum“ steht kostenfrei auf wbv Open Access zur Verfügung.

„Arbeitsmarkt 2030“ bildet keinen Status-Quo ab, sondern zeigt eine Prognose, die politisches Handeln einschließt. Die Studie empfiehlt Maßnahmen zur Arbeitskräftesicherung. Dazu gehören die berufliche Integration der Migranten, der Ausbau der Erwachsenenbildung und eine langfristige Familienpolitik auf der Basis einer verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Autoren legen mit ihrem Bericht eine strategische Vorausschau auf eine mögliche Zukunft des Arbeitsmarktes in Deutschland vor, die einen Beitrag zur Debatte über die Zukunft der Arbeit liefert.

Kurt Vogler-Ludwig, Nicola Düll, Ben Kriechel
– Arbeitsmarkt 2030 – Die Bedeutung der Zuwanderung für Beschäftigung und Wachstum –
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2015, 254 Seiten
ISBN 978-3-7639-5546-6
wbv-open-access.de

Druckausgabe 39,00 Euro
Artikel-Nr. 6004474

Weitere Veröffentlichungen zum Projekt „Arbeitsmarkt 2030“:

– Arbeitsmarkt 2030 – Prognose nach Bundesländern – Eine strategische Vorausschau auf die regionalen Arbeitsmärkte
W. Bertelsmann Verlag, 2014
DOI 10.3278 / 6004419w
_______________________________
Arbeitsmarkt 2030 – Arbeitskräftebedarf kleinerer, mittlerer und großer Betriebe. Eine strategische Vorausschau auf den Fachkräftebedarf nach Betriebsgröße
W. Bertelsmann Verlag, 2014
DOI 10.3278/ 6004420w
_____________________________
Arbeitsmarkt 2030
Eine strategische Vorausschau auf Demografie, Beschäftigung
und Bildung in Deutschland
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2013, 199 Seiten
ISBN 978-3-7639-5278-6
_____________________________
Arbeitsmarkt 2030 – Fachexpertisen und Szenarien. Trendanalyse und qualitative Vorausschau
W. Bertelsmann Verlag, 2013
DOI 10.3278/6004384w
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Arbeitsmarkt 2030 – Methodenbericht. Beschreibung der quantitativen Modelle
W. Bertelsmann Verlag, 2013
DOI 10.3278/6004385w

Autoren der Studie
Kurt Vogler-Ludwig ist Gründer und Direktor von Economix Research & Consulting, München, einem unabhängigen Büro für wirtschaftspolitische Beratung. Er ist Wirtschaftswissenschaftler mit dem Schwerpunkt Arbeitsmarkt- und Strukturforschung, Berater der Europäischen Kommission und Gutachter für Bundes- und Landesministerien sowie politische Institutionen im In- und Ausland.

Nicola Düll ist Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München. Sie ist Gründerin und Direktorin von Economix Research & Consulting, Korrespondentin des Europäischen Beschäftigungsobservatoriums Als Gutachterin ist sie für die OECD, die Weltbank, die EU-Kommission, die Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen, Ministerien und öffentliche Institutionen im In- und Ausland tätig.

Ben Kriechel ist Direktor von Economix Research & Consulting München. Er ist Volkswirt mit dem Schwerpunkt der empirischen Arbeitsmarktforschung, Berater der Europäischen Kommission, ILO und Ministerien im In- und Ausland sowie Lehrbeauftragter der Universität Bamberg.

Der W. Bertelsmann Verlag (wbv) ist ein Fach- und Wissenschaftsverlag für Bildung, Beruf und Sozialforschung. Das 1864 gegründete Familienunternehmen ist einer der führenden Bildungsverlage in Deutschland. Mit Büchern, Fachzeitschriften, digitalen Medien, Fachinformationssystemen und den Portalen wbv Journals und wbv Open Access bietet der wbv vielfältige Zugänge zu aktueller Bildungsliteratur. 2014 feierte der wbv sein 150jähriges Bestehen.

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Die Debatte über die Zuwanderung geht am Wesentlichen vorbei

Gesetzgebung hat Placebo-Effekt

Deutschland debattiert über ein Punktesystem zur Steuerung der Zuwanderung. Dabei richten sich die potentiellen Zuwanderer weniger nach Gesetzen, sondern nach der Sprache. Und hier hat Deutschland immer noch gravierende Nachteile gegenüber Kanada, den USA oder auch den skandinavischen Ländern, meint der Personalexperte Michael Zondler.

Von Ansgar Lange +++ Während in Dresden und anderswo Zehntausende Bürger der Meinung sind, das Boot sei voll, diskutiert die Politik über ein neues Einwanderungsgesetz. Und während man in Sachen Bildung gern auf skandinavische Vorbilder verweist, ist Kanada in der Einwanderungsdebatte für viele Politiker und Zeitungsleute das Maß aller Dinge.

„Von Kanada lernen“ war denn auch ein Leitartikel von Dorothea Siems in der Tageszeitung Die Welt http://www.welt.de/print/welt_kompakt/debatte/article137327255/Von-Kanada-lernen.html überschrieben. In Kanada sei man schon viel weiter als bei uns, meint die Redakteurin: „Staat, Wirtschaft und Ehrenamtliche kümmern sich um jeden Einzelnen, der in das Land kommt. Staatlich unterstützte Organisationen sorgen dafür, dass die Zuwanderer, die mit ihren Familien kommen, vom ersten Tag an in lokale Netzwerke integriert werden. Einheimische Familien werden den Migranten, die das wollen, für ein paar Monate zur Seite gestellt, um ihnen beispielsweise bei Behördengängen zu helfen, aber auch um Kontakte herzustellen.“

CDU-Generalsekretär Peter Tauber will die „richtige Einwanderung“ fördern, die der wirtschaftlichen und demographischen Lage Deutschlands gerecht werde. Tauber ist der Meinung, dass wir eine „Debatte über ein deutsches Leitbild, über den gesellschaftlichen Konsens und geltende Werte“ bräuchten.

„Die derzeitige Diskussion über Zuwanderung kling häufig stärker nach Feuilleton denn nach Wirtschaftsteil. Letztlich handelt es sich um eine Phantomdebatte. In Deutschland erliegt man dem Irrglauben, man brauche nur ein neues Gesetz, und schon richte sich die Wirklichkeit nach diesem. Meiner Meinung nach ist es aber vor allem die Sprachbarriere, die zum Beispiel Asiaten verleitet, eher nach Kanada oder in die USA zu gehen statt nach Deutschland. Um hieran etwas zu ändern, müsste – wie in den Niederlanden und skandinavischen Ländern auch – die englische Sprache für uns Deutsche so selbstverständlich sein wie unsere Muttersprache“, sagt Michael Zondler, Geschäftsführer des Personalberatungsunternehmens centomo http://www.centomo.de mit Firmensitzen in London, Ludwigsburg und Sindelfingen.

Zondler zufolge werde ein wie auch immer geartetes neues Zuwanderungsgesetz nur einen Placebo-Effekt haben. Ein Punktesystem wie in Kanada würde nach Ansicht des OECD-Migrationsexperten Thomas Liebig die Zuwanderung nach Deutschland nicht maßgeblich verändern, da die jetzige Gesetzgebung auch nicht als besonders restriktiv zu werten sei. „Österreich hat im Sommer 2011 ein Punktemodell eingeführt, es hat aber bei weitem nicht zu dem Anstieg geführt, den die meisten Leute erwartet haben“, so Liebig gegenüber der Berliner Zeitung.

Englisch muss langfristig zur Amtssprache werden

Zondler hält es für einen Irrglauben, dass Zuwanderer in erster Linie auf die deutsche Gesetzeslage schauen: „Die meisten qualifizierten potentiellen Zuwanderer beherrschen die englische Sprache. Und bei uns ist das Englische leider immer noch nicht selbstverständlich bei Behörden und in Unternehmen.“

Der FDP-Europapolitiker Alexander Graf Lambsdorff fordert daher: „Deshalb muss Englisch in Deutschland Verwaltungssprache werden, mittelfristig vielleicht sogar Amtssprache. Englisch ist heute lingua franca, die globale Verkehrssprache. Sie wird in Europa, Asien und Lateinamerika flächendeckend unterrichtet. Schon deshalb ist sie die praktikabelste Lösung. Die Bevölkerung ist aufgeschlossen: Sechzig Prozent der Deutschen fänden es gut, wenn Englisch zweite Amtssprache in ganz Europa würde, die Hälfte, wenn Deutschland voranginge.“

Wichtiger als die aktuelle Gesetzeslage sei auch das Bild, welches man sich im Ausland von Deutschland mache, sagt centomo-Geschäftsführer Zondler. „2006 haben wir mit der Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land ein tolles Außenbild abgegeben. Die Bilder der Pegida-Demonstrationen sind hingegen absolut kontraproduktiv. Wenn sie über Millionen von Bildschirmen im Ausland flimmern, zerstören sie gleichsam über Nacht jede schöne Imagekampagne für ein weltoffenes und tolerantes Deutschland, das auf ausländische Fachkräfte durchaus angewiesen ist.“

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Führungskräfte: Zuwanderung jetzt gesetzlich neu regeln

In der Debatte um ein mögliches Zuwanderungsgesetz sehen Deutschlands Führungskräfte eine große Chance für Wirtschaft und Gesellschaft. Daher fordern sie eine gesetzliche Regelung.

(Mynewsdesk) In der Debatte um ein mögliches Zuwanderungsgesetz sehen Deutschlands Führungskräfte eine große Chance für Wirtschaft und Gesellschaft. „Im Kern unterstützen wir die Forderung nach einem Zuwanderungsgesetz“, so der Hauptgeschäftsführer der Führungskräftevereinigung ULA Ludger Ramme.

Aus Sicht der ULA besteht schon heute durch das Aufenthaltsgesetz und die Beschäftigungsverordnung eine sinnvolle rechtliche Basis für den wirtschaftlich notwendigen Zuzug von Fachkräften. Auch die seit Jahresbeginn wirksam gewordenen Erleichterungen für den Zugang zum Arbeitsmarkt oder in berufliche Ausbildung für Asylbewerber und Flüchtlinge finden die Zustimmung der Führungskräftevereinigung. „Allerdings lassen sich das Asylrecht und die Regelungen zur Aufnahme von Flüchtlingen einerseits und geplante Zuwanderung andererseits praktisch nicht trennscharf voneinander abgrenzen“, schränkt Ludger Ramme ein. Daher sei hier eine pragmatische Vorgehensweise angezeigt.

Von einer Weiterentwicklung der bestehenden Regelungen zu einem Zuwanderungsgesetz verspricht sich die ULA einen ganzheitlichen Blick auf Zuwanderung. Ramme präzisiert: „Wir müssen auch über den Tellerrand des Arbeitsmarktes hinausschauen und die gesellschaftliche Integration verstärkt in Angriff nehmen.“ Denn mit einer schrumpfenden Bevölkerung werde Deutschland langfristig auf Zuwanderung angewiesen sein. „Zuwanderer sind nicht nur Arbeitskräfte, sondern Menschen, die unser gesellschaftliches Miteinander bereichern“, erklärt der ULA-Hauptgeschäftsführer.

Deutschlands Führungskräfte begreifen die Zuwanderungsdebatte als Chance zur Konsensfindung: „Wie kann Integration erfolgreich begleitet werden? Welchen Beitrag können die bereits hier lebenden Menschen, die staatlichen Institutionen und die Arbeitgeber im Sinne einer Willkommenskultur leisten?“ Nach Ansicht von Ludger Ramme müssen im Zuge der Debatte auf diese Fragen die richtigen Antworten gefunden werden.

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http://www.themenportal.de/politik/fuehrungskraefte-zuwanderung-jetzt-gesetzlich-neu-regeln-48088

Die Führungskräftevereinigung ULA ist das politische Sprachrohr aller Führungskräfte in Deutschland. In Berlin und Brüssel vertritt die Vereinigunh ihre Interessen in der Arbeits-, Steuer-, Sozial- und Bildungspolitik gegenüber Regierung und Parlament. Mit dreizehn Mitgliedsverbänden und insgesamt über 50.000 Mitgliedern bildet die ULA als Dachverband den größten Zusammenschluss von Führungskräften in Deutschland.

Kontakt
ULA Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände
Klaus Bernhard Hofmann
Kaiserdamm 31
14057 Berlin
030 3069630
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Handwerk statt Philosophie

Warum die Bundeskanzlerin lieber über „gutes Leben“ als über die Maut redet

Die Bundeskanzlerin will mit den Bürgern in einen Dialog über „gutes Leben“ treten. Statt sich in folgenlose philosophische Debatten zu verlieren, sollte die Politik besser die drängenden Probleme von Gegenwart und Zukunft lösen, meint der Personalberater Michael Zondler.

Von Nicolaus Gläsner +++ „Angela Merkel als Kummerkastentante“: Diese Vorstellung stößt bei FAZ-Redakteur Christian Geyer auf wenig Gegenliebe. Im Feuilleton der FAZ berichtet er über den Versuch der Bundesregierung, die Bürger in ein Gespräch über „gutes Leben“ zu verwickeln. „Wenn die Politik philosophisch wird, ist Argwohn am Platz“, so Geyer. Auf einer Klausurtagung in Meseberg Anfang dieses Jahres hatte die Koalition beschlossen, das Projekt „Gutes Leben – Lebensqualität in Deutschland“ auf die Schiene zu setzen. Die Kanzlerin wolle mit ihrem regierungsamtlichen Vorhaben erfahren, „was die Leute, wie es programmatisch (und verräterisch) heißt, jenseits von Brot und Arbeit, Rente und Mindestlohn wollen“ frei nach dem Motto: „Am liebsten reden wir über Werte. Die kosten nichts“.

Michael Zondler, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens centomo http://www.centomo.de , kann dem philosophischen Diskurs ebenfalls wenig abgewinnen. „Politik ist nicht dazu da, den Menschen vorzuschreiben, was gut für sie ist. Ob der Einzelne mehr Fleisch oder mehr Gemüse auf dem Teller hat, sollte er privat und persönlich entscheiden. Natürlich kann sich die Kanzlerin mit Spitzenvertretern von Arbeitgebern und Gewerkschaften, von Sozialverbänden und Umweltinitiativen an einen Tisch setzen und auch Bürgergespräche suchen. Doch die Sinnsuche und Wertevermittlung ist weniger eine Aufgabe der Politik, sondern eher eine Aufgabe der Kirchen oder ähnlicher Institutionen“, so Zondler.

Der Personalberater aus Baden-Württemberg hält das Gespräch über gutes Leben für einen ziemlichen „Hokuspokus“ und die öffentlichkeitswirksame Simulation von Bürgerbeteiligung. „Mein Eindruck ist: Die Regierung, die weitgehend ohne Opposition lebt, verabschiedet sich mehr und mehr von dem, was eigentlich ihre Aufgabe wäre: nämlich Probleme zu lösen. Wir brauchen kein philosophisches Oberseminar, sondern Handlungskonzepte aus den Ministerien. Die Themen liegen auf der Straße. Wie verhindern wir den weiteren Verfall unserer Infrastruktur? Wie können wir dafür sorgen, dass das duale Ausbildungssystem nicht durch einen überzogenen Hype ums Studium ins Hintertreffen gerät? Wie kann die von den meisten Bürgern gewünschte bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf realisiert werden? Wie können wir die Arbeitszeiten weiter flexibilisieren?“

Dies seien nur willkürlich herausgegriffene Fragen. Statt sich mit diesen harten Fakten auseinanderzusetzen, beglücke man die Wähler mit fragwürdigen Konzepten wie der Rente mit 63 auf Kosten zukünftiger Generationen.

Deutschland braucht ein modernes Konzept für die Zuwanderung

Ganz oben auf der politischen Agenda müsse auch endlich ein modernes Zuwanderungskonzept stehen. „Wie die OECD jetzt berichtet, ist Deutschland nach den USA das zweitgrößte Einwandererland. Doch ein Konzept, wie wir mit der damit verbundenen Veränderung von Wirtschaft und Gesellschaft umgehen, fehlt weiterhin. Das Prinzip Ratlosigkeit und Zufall regieren. Wenn die politischen Eliten sich vor dem Thema wegdrücken, besetzen die Rechtspopulisten das Feld. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass die Politik zurzeit auch nur annähernd in der Lage ist, Zuwanderung stärker zu steuern.“

Dass nicht nur Flüchtlinge aus humanitärer Not nach Deutschland kämen, sondern auch andere EU-Bürger, weil sie Deutschlands Arbeitsmarkt als sehr attraktiv wahrnähmen, sei grundsätzlich sehr positiv. Man müsse schon jetzt Vorsorge für den Fall treffen, dass sich die Konjunktur in Deutschland deutlich abschwäche. „Bei der Zuwanderung der so genannten Gastarbeiter hat man viele Fehler gemacht und auf das Prinzip Zufall gesetzt. Das sollte uns kein zweites Mal passieren.“

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