(pressebox) Immenhausen, 21.02.2011 – Die Umsetzung von europäischen Richtlinien stellt im Allgemeinen hohe Anforderungen an die Unternehmen. Der hiermit verbundene Aufwand für das einzelne Unternehmen ist sehr hoch, zahlt sich jedoch auf Dauer aus, da er im Innovationsprozess zu einer wesentlichen Verbesserung der Produkte führt und sicherstellt, dass sich unsere Kunden stets darauf verlassen können Produkte zu erwerben, die den aktuellen gesetzlichen Richtlinien entsprechen.
Ziele der europäischen Richtlinien sind u.a.
-Die Festlegung von grundlegenden Zielen, wie zum Beispiel für bestimmte Produkte die Definition von Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen auf einem hohen Schutzniveau.
-Der Abbau von technischen Handelshemmnissen durch eine europaweite Harmonisierung technischer Normen und damit freier Handelsverkehr innerhalb der Europäischen Union.
Vor diesem Hintergrund wurden bei sera in der Vergangenheit bereits die Richtlinien
-Elektro-magnetische Verträglichkeit (EMV) 2004/108/EG (vormals 89/336/EWG)
-Druckgeräterichtlinie 97/23/EG
-ATEX-Richtlinie 94/9/EG (ATEX95)
erfolgreich umgesetzt.
Nach dem Umsetzungsstichtag am 29.12.2009 reiht sich die neue Maschinen-Richtlinie 2006/42/EG nahtlos in die Liste der umgesetzten Richtlinien ein. Gerade die Umsetzung dieser Richtlinie war mit umfangreichen Arbeiten, bezogen auf das komplette sera Pumpen-, Dosieranlagen-, und Kompressoren-Programm, verbunden.
Im Zuge der Arbeiten wurden die bisherigen Gefahrenanalysen durch eine Risikobewertung gemäß DIN EN 14121-1 und DIN EN 12100-1 ersetzt. Eine Betrachtung der vorhersehbaren Fehlanwendungen für alle Produktlebensphasen war notwendig. Auf Basis dieser Arbeiten wurden Ergänzungen der Produkte sowie Produktdokumentationen abgeleitet.
Ergebnis der fristgerechten Umsetzung ist aktuell eine richtlinienkonforme Ausführung aller sera Pumpen, Dosieranlagen und Kompressoren.
