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Essen/Trinken Veranstaltungen/Events

Genussregion St.Gallen-Bodensee: Von der fünften Jahreszeit, den vier B und weiteren Köstlichkeiten

Weinberg Wetli © Mattias Nutt

Bern/St.Gallen, im Oktober 2019 – Im Herbst schöpft die Genussregion St.Gallen-Bodensee aus dem Vollen: In den Rebbergen des Rheintals werden die Trauben für grosse Weine geerntet und in der Stadt leckere Herbstgerichte aufgetischt. St.Gallen trifft sich auf preisgekrönte Biere und während der OLMA steht die ganze Region Kopf.

In der Ostschweiz punktet die Region St.Gallen-Bodensee nicht nur mit spannenden Erlebnissen und einer reichen Textilgeschichte. Lokale Spezialitäten wie die vier B (Bratwurst, Bürli, Biberli, Bier) sprechen für einen Besuch der Gallusstadt. Wen es im goldenen Herbst nach draussen zieht, ist mit einer Weinwanderung durch das idyllische Rheintal gut beraten und wem der Sinn nach Feiern steht, der trifft sich an der OLMA.

Während der OLMA ist St.Gallen im Ausnahmezustand

Genüsslich in eine Bratwurst beissen, Freunde treffen, tierisch gute Momente im Stall und der Arena erleben, beim legendären Säulirennen mitwetten oder den Marktplatz mit mehr als 600 Ausstellern besuchen: Die OLMA ist mit jährlich über 300’000 Besuchern die beliebteste Publikumsmesse der Schweiz. Vom 10. bis 20. Oktober 2019 wird die «Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung» bereits zum 77. Mal durchgeführt. Die OLMA ist DAS St.Galler Volksfest mit Kultcharakter und Treffpunkt für alle Generationen – sie versetzt die ganze Region in Feierlaune und gilt als fünfte Jahreszeit der St.Galler. Ehrengast der diesjährigen OLMA ist die «Schweizer Volkskultur»: Mit einer eindrücklichen Sonderschau, einem vielfältigen Programm und einem farbenprächtigen Umzug durch die Innenstadt wird ein Querschnitt durch das Schweizer Brauchtum präsentiert. OLMA

OLMA-in-St.-Gallen © TKF Kommunikation & Design

Genusswandern durch ein keines Anbaugebiet mit grossen Weinen

Im Weintal Rheintal wachsen über 20 verschiedene Rebsorten, jede mit ihrem eigenen Charakter. Der Weinbau hat hier eine lange Tradition – eine Entdeckungstour auf dem Rheintaler Höhenweg bietet fantastische Ausblicke, spannende Geschichten und exquisite Weine. Auf einer der vielen Weinwanderrouten erfährt man viel Wissenswertes über Reben und die Arbeit im Weinberg. Ausserdem gibt es zahlreiche Gelegenheiten, den Wein zu degustieren. Das «Haus des Weins» gilt als Heimat des St.Galler Weins und die Weinproduzenten nutzen diese Plattform, um ihre edlen Rebensäfte den Weinliebhabern zu präsentieren. Ein wohlschmeckendes Erlebnis – besonders wenn der Wein in Gläsern aus der Glasbläserei «Im Büdeli» aus dem Bernecker Weindörfchen ausgeschenkt wird. Haus des Weins

Die vier B (Bratwurst, Bürli, Biberli, Bier)

30 Millionen oder 6000 Kilometer am Stück: So viele Bratwürste werden jährlich in St.Gallen produziert. Die St.Galler Bratwurst wird nicht nur von den Einheimischen geliebt, auch Gäste möchten nicht auf sie verzichten. Ob in einem der acht Gault-Millau Lokale oder am Wurststand um die Ecke – die schmackhafte Spezialität ist heiss begehrt und wird ohne Senf dafür mit einem knusprigen Bürli verzehrt. Besonders gut passt dazu ein lokales Bier. In der Gallusstadt hat Bierkultur eine lange Tradition. Die stadteigene Brauerei Schützengarten stellt ausgezeichnete Biere her, die weit über die Grenzen bekannt sind: 2017 wurde das «St.Galler Klosterbräu» als bestes Amberbier der Welt ausgezeichnet, 2018 das «Swiss Stout» als weltbestes Sweet Stout. 2019 erhielt die Brauerei Schützengarten gleich sieben Swiss Beer Awards. Auch wer süsse Leckereien mag, wird in der Ostschweizer Hauptstadt auf seine Kosten kommen, denn der Stolz einer jeden Bäckerei ist ihr Biber mit gut gehütetem Rezept, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Die Region bietet aber nicht nur Bratwurst, Bürli, Bier und Biberli – Ein Besuch lohnt sich insbesondere in den traditionellen Erststock-Beizli in historischen Gebäuden mit schrägen Böden, niedrigen Decken, liebevoll gestalteten Speisekarten und feinen regionalen Gerichten.

Reisen/Tourismus Veranstaltungen/Events

Kamelien am Lago Maggiore – die Winterkönigin wird 15

Vom 9. bis zum 10. November öffnet die 15. Mostra della Camelia invernale, die Ausstellung der Winterkamelie in der Villa Giulia in Verbania Pallanza ihre Pforten. Für viele die Königin unter den zahlreichen Blumen, die man am Lago Maggiore bewundern kann, wird die Winterkamelie auch in diesem November wieder zahlreiche Besucher an die Ufer des malerischen Lago Maggiore locken. Die Villa Taranto unterbricht eigens ihre Winterpause

Camellia Sasanqua © Consorzio Fiori Tipici del Lago Maggiore

Die malerischen Ufer des Lago Maggiore am Fuße der norditalienischen Alpen sind weltweit bekannt für die Pracht ihrer Parks und botanischen Gärten. Dieser See hat schon immer Menschen angezogen, die mit großem Engagement und Sinn für das Schöne die Landschaft gestalten, und so blüht es prächtig und überbordend vom Frühjahr an bis in den Winter hinein.
Zu den Stars unter den Blumen am Lago Maggiore gehört mit Sicherheit die Kamelie. Vom 9. bis zum 10. November in Verbania Pallanza auf der piemontesischen Uferseite des Sees steht sie wieder im Mittelpunkt des Interesses und wird die Sinne der Blumenliebhaber durch ihren überbordenden Farben- und Formenreichtum erfreuen, wenn die Villa Giulia ihre Pforten zur 15. Ausstellung der Winterkamelie öffnet.

Die besonderen klimatischen Bedingungen in Kombination mit dem typischen Säuregehalt der Böden am Lago Maggiore machen es möglich, dass sich ausgerechnet hier die aus Ostasien stammende Blume, ein Teegewächs, so akklimatisiert hat, dass hier das wichtigste europäische Anbaugebiet für diese reizvollen Schönheiten entstehen konnte. Und in der dunklen Jahreszeit ist es die Gattung der Camellia Sasanqua, die im Mittelpunkt steht. Diese winterharte Kamelie, die bis zu 10 Grad minus vertragen kann, blüht von Oktober bis Dezember, einige Arten sogar noch im Januar.

Umrankt von einem reichhaltigen Rahmenprogramm mit Konferenzen und Workshops, auch für Kinder, wird die Villa Giulia überquellen von Blumenkreationen aus Gärtnereien, Botanischen Gärten und privaten Anpflanzungen der Umgegend. Blüten und Blätter sind auch die Protagonisten in den Werken Alessia Zucchi. Der aus Verbania stammenden Künstlerin ist eine Ausstellung gewidmet, in der sie eindrucksvolle monochrome Darstellungen der Blumen zeigt.

Winterkamelie, Villa Giulia – Verbania© Susy Mezzanotte

Blumenmärkte, Büchermärkte, selbstverständlich auch Konferenzen – die Mostra della Camelia invernale geht immer ein wenig über das reine Bewundern der blühenden Schönheiten. Hier geht es auch darum, dem Besucher Hintergrundwissen über die Blume, die im 19. Jh. am Lago Maggiore auftauchte, zu vermitteln. Damals war es die Camellia Pink Rosea, die auf der Isola Madre mitten im See erblühte. Von dort trat sie ihren unaufhaltsamen Siegeszug an.

Villa Giulia, Verbania © Verbania Turismo

Einer der Höhepunkte der diesjährigen 15. Ausstellung der Winterkamelie sind die zahlreichen Führungen durch Parks und Gärten in Verbania und Umgebung. Für die Dauer der Ausstellung unterbricht die weltberühmte Villa Taranto eigens ihre Winterpause. Eine einmalige Gelegenheit, um den herbstlichen Charme dieser verzauberten Orte am Lago Maggiore zu entdecken. Der Eintritt zur Mostra della Camelia invernale in der Villa Giulia ist frei, für die geführten Touren ist eine Anmeldung erforderlich.

Auch als Tee gewinnt die Kamelie, wenn auch noch in bescheidenem Rahmen, an Bedeutung. Im nahegelegenen Premosello befindet sich in optimaler klimatischer Lage eine kleine und feine Teeplantage, und auch in diesem Jahr ist die Verkostung des exquisiten heimischen Tees geplant.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.derlagomaggiore.de und www.distrettolaghi.it/de

Essen/Trinken Veranstaltungen/Events

Thurgau Bodensee: Spazieren, feiern, entspannen

Bern/Romanshorn, 17. September 2019 – Wenn Sommer und Herbst einander näherkommen, lässt sich im Thurgau die Kantonsfrucht, der Apfel, auf alle Arten genießen. Dazu gehören Spaziergänge mit der Familie auf Themenwegen, Wellnessen mit Apfelblüten und ein Fest zu Ehren der knackigen Frucht.

Altnau Apfelernte © Medienstelle-Thurgau-Tourismus

Altnauer Apfelwochen: 7. bis 21. September 2019
Dem Apfel ein Fest
Der Thurgau ist mit mehr als 1600 Hektaren Obstkultur die größte Obstanbauregion der Schweiz und mit seinen über 210‘000 Hochstammbäumen der Schweizer Apfelkanton schlechthin. Hier findet sich inmitten sanfter Hügel auch das Apfeldorf Altnau, wo seit Generationen knackige Sorten wie Jonagold, Gala, Elstar und Braeburn gezüchtet werden. Seinen Äpfeln widmet das an den Bodensees grenzende Dorf vom 7. bis 21. September 2019, mitten in der Erntezeit, die Apfelwochen. Während dieser zwei Wochen dauernden Feier finden verschiedene Veranstaltungen statt. So kreieren Konditoren mit Besuchern raffinierte Desserts. In den Restaurants werden spezielle Apfelmenüs serviert. Eine Klangmasseurin bietet entspannende Behandlungen zum Thema Apfel. Kutschen befahren den beliebten Apfelweg. Er führt zu Rätseln, Geschichten und Mitmach-Installationen rund um den Apfel, zu herrlichen Grillplätzen mit Blick auf den Bodensee und zum «Stiel» des Apfeldorfs, dem längsten Schiffssteg am Bodensee. Am 21. September endet das Fest auf dem Oberdorfplatz mit dem großen Herbstmarkt, Live-Musik und Wettbewerben. Informationen: www.altnau.ch / www.apfelwochen.ch

Apfelblüten im Wellnesshotel Golf Panorama
Thurgauer Wellnesshotel setzt auf Kraft des Apfels
Wie wohltuend Apfelblüten wirken, lässt sich im rund 2000 Quadratmeter großen Wellnessbereich «Fleur de Pomme» des Wellnesshotels Golf Panorama in Lipperswil am Bodensee erleben. Hier können die Gäste die Produkte der hauseigenen Kosmetiklinie genießen, die auf Basis von Thurgauer Apfelblüten hergestellt worden ist. Dazu gehören feuchtigkeitsspendende und gewebestraffende Gesichtsbehandlungen oder die entschlackende Badetherapie mit Luisenhaller Tiefensalz, Mineralstoffen und Apfelblütenöl für zarteste Haut. Selbst in der hervorragenden Küche des Wellnesshotels taucht der Apfel auf, so etwa in der Apfel-Curry-Suppe oder in Desserts. Informationen: www.golfpanorama.ch

Mostereimuseum MoMö in Arbon
Wie die Äpfel in die Flaschen kommen
Das Schweizer Mosterei- und Brennereimuseum «MoMö» in Arbon ist eine Hommage an die Region und ans Safthandwerk, der seit fünf Generationen aktiven Mosterei Möhl. Im einzigartigen Kompetenzzentrum für Obstverarbeitung, Obstbrennerei und Saftherstellung in der Schweiz und im Thurgau lässt sich alles über Äpfel, die Rolle der Bienen und deren Pflege sowie den Apfelsaft mit sämtlichen Sinnen interaktiv erleben. Die lehrreiche und innovative umgesetzte Ausstellung hat den XAVER Publikumspreis 2019, den Swiss Award for Excellence in Live-Communication, erhalten. Das MoMö zeigt wie früher Säfte und Obstbrand hergestellt wurden und vergleicht dieses traditionelle Handwerk mit modernen Verfahren. In der Mikrodestillerie des Museums erklären Fachleute den Besuchern während den Betriebsführungen die Kultur des Obstbrennens und teilen ihr breites Wissen mit Interessierten. Speziell für Familien hat das MoMö im Mai einen Obstgarten mit Wildbienenparadies und Kinderspielplatz eröffnet. Für den kleinen Hunger bietet sich ein Snack in der Bar an, während Andenken und Geschenke im Saftladen zu finden sind. Hochprozentige Säfte lassen sich am 26. September beim Rum-Tasting mit Arthur Nägele, einem Experten für Destillate aus aller Welt, degustieren. Informationen: www.momoe.ch

Altnauer Apfelweg © Medienstelle-Thurgau-Tourismus

Altnauer Apfelweg entdecken
Dem Apfel auf der Fährte
Hinter dem Bahnhof Altnau beginnt der Altnauer Apfelweg, der sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der Pferdekutsche erkunden lässt. Der lehrreiche Erlebnisweg mit 24 Infotafeln und Mitmachstationen richtet sich vor allem an Familien mit Kindern. Zudem ist der Weg dank 25 versteckten Caches bei Geocachern beliebt. Der Apfelweg besteht aus drei einzelnen Strecken, die sich zu Rundwegen verbinden lassen. Durch jeden Weg führt ein Maskottchen: Der grüne Pfad mit Apfel Emma ist drei Kilometer lang und lehrt Wissenswertes über Honig- und Wildbienen sowie den Thurgau und Altnau als Obstgebiet. Der rote Weg mit Lisi schlängelt sich östlich von Altnau vier Kilometer durch Apfelhaine und erzählt von der Arbeit der Obstbauern. Die gelbe Route mit Früchtchen Fredi führt auf zwei Kilometern durch das Dorf Altnau und stellt anhand von Rätseln, Rezepten und Anekdoten verschiedene Apfel- und Birnensorten vor. Entlang der Wege laden Gaststätten und Besenbeizen zur Einkehr ein. Zudem führen die Wege zu gemütlichen Rast- und Picknickplätzen, wo es sich ausruhen und grillieren lässt – meist mit Sicht auf den Bodensee. Ein Glas Süßmost schließt und rundet den Ausflug ab. Informationen: www.apfelweg.ch

Essen/Trinken Veranstaltungen/Events

Herbst in der Genussregion St.Gallen

Bern/St.Gallen, im August 2019 – Der Herbst kündigt sich in der Region St.Gallen-Bodensee köstlich an: Vom 7. bis zum 29. September 2019 steht die Gallusstadt ganz im Zeichen der St.Galler Genusswochen. Am 20. und 21. September knüpft das Festival «Bierprobier» an eine über 1000-jährige St.Galler Tradition an. Im Rahmen eines Seminars der Klostererlebnistage lüftet das Restaurant Schlössli das Geheimnis und zeigt, welche Köstlichkeiten man mit Naturgaben aus dem Klostergarten zaubern kann.

Kulinarische Wanderung © St.Gallen-Bodensee Tourismus

Der Trägerverein CULINARIUM. wurde von Vertretern aus Landwirtschaft, Gastronomie und Handel gegründet. Ziel ist es, Einheimische und Gäste für regionale Produkte der Ostschweiz zu begeistern und die Sensibilisierung für eine gesunde, genussvolle Ernährung im Einklang mit den Jahreszeiten zu fördern.
Regionalität erhöht den Genuss
Vom 7. bis am 29. September wird in St.Gallen die regionale Küche gefeiert: Im ganzen Kanton und den angrenzenden Orten präsentieren Gastronomen die St.Galler Genusswochen. Regionalität hat sich zum Trend entwickelt und das Bewusstsein für die Region und ihre Produkte ist enorm gewachsen, denn der Genuss lokaler Spezialitäten und Gerichte ist frisch, lecker, vernünftig und nachhaltig. Die sympathischen Hersteller, Manufakturen und Restaurants locken mit lokalen Köstlichkeiten – von traditionell bis trendy. Am Genusstag gilt es am 14. September in der Stadt St.Gallen die kulinarische Vielfalt der Ostschweiz am grössten Regionalmarkt zu entdecken. Während der ganzen Genusswochen lohnt es sich, neue Restaurants und Genussadressen zu entdecken oder innovative Produzenten kennenzulernen und live mitzuerleben, wie die Spezialitäten der Ostschweiz entstehen.
St.Galler Genusswochen

Schützengarten St.Gallen © St.Gallen-Bodensee Tourismus

Bierfestival «Bierprobier»
Am 20. und 21. September steht die Stadt St.Gallen ganz im Zeichen des Biers. Beim Festival «Bierprobier» steht das kultige Getränk mit einer über 1000-jährigen Tradition im Mittelpunkt. Vermutlich hat das erste Bierfest in der Gallusstadt vor ziemlich genau 1’200 Jahren stattgefunden. Auf dem St.Galler Klosterplan aus dem 9. Jahrhundert sind nicht nur die Sakristei und der Kreuzgang eingezeichnet, sondern auch ein Brauhaus. Bis heute hat das traditionelle Genussmittel nichts von seiner Beliebtheit verloren. Die Olma Messen knüpfen an diese uralte Tradition an und lancieren mit «Bierprobier» ein wiederkehrendes eigenständiges Bierfestival für die Ostschweiz. Kleine und grosse Brauereien präsentieren ihre Produkte und geben Einblick in ihre Braukunst. Die Festivalbesucher mieten sich ein Degustationsglas und können sich durch die Breite des Bierangebots probieren. Die Brauer stehen ihnen gerne Red und Antwort.
Bierfestival «Bierprobier»

Leckere Geheimnisse aus dem Klostergarten

Im Rahmen der Klostererlebnistage Bodensee bieten die «Gaststuben zum Schlössli» in St.Gallen ein köstliches Seminar an: Am 10. und 11. Oktober erfahren interessierte Besucher wie Kräuter, Früchte und Gemüse aus dem Klostergarten heute verarbeitet und veredelt werden. Interessierte lernen, wie daraus Sirup, Salben, Pasten und Chutney entstehen. Oder man lässt sich einfach verwöhnen und geniesst ein dreiteiliges Genuss-Dessert mit historischen Früchten, wie bereits im Klosterplan aus dem 9. Jahrhundert aufgeführt.
Klostererlebnistage Bodensee

Aktuelle Nachrichten Bildung/Schule Energie/Natur/Umwelt Veranstaltungen/Events

Auf die Straße für die Zukunft!

Der weltweite Streik am 20. September ist der richtige Moment, realistisch zu werden und sich – egal ob „Linker“, „Liberaler“ oder „Konservativer“ – Fridays for Future anzuschließen.

Es ist die Zeit für die Erwachsenen, erwachsen zu werden.

Die Vertreter der „Fridays For Future“-Bewegung veröffentlichten in der Süddeutschen Zei-tung in einem „Aufruf an die Welt“: „Wir haben das Gefühl, dass viele Erwachsene noch nicht verstanden haben, dass wir jungen Leute die Klimakrise nicht allein aufhalten können. Tut uns leid, wenn sie das nicht wahrhaben wollen. Aber das ist keine Aufgabe für eine einzige Generation. Das ist die Aufgabe für die gesamte Menschheit…

Deswegen ist dies unsere Einladung: Am Freitag, 20. September werden wir mit einem weltweiten Streik eine Aktionswoche für das Klima beginnen…Gehen Sie an diesem Tag mit ihren Nachbarn, Kollegen, Freunden und Familien auf die Straße, damit unsere Stimmen gehört werden und dies ein Wendpunkt der Geschichte wird… Wir zählen auf Sie!“.

Prominente Unterstützer haben sich mit der neuen Klima-Bewegung solidarisch erklärt und werden die Demonstrationen am 20. September unterstützen: „Wir sind Menschen, die zufäl-lig in einem historischen Moment leben, in dem unsere Entscheidungen die Zukunft noch auf Zehntausende Jahre hin beeinflussen: wie hoch die Meeresspiegel ansteigen, wie weit sich die Wüsten ausbreiten, wie schnell die Wälder abbrennen. Ein Teil unseres Wirkens muss darin bestehen, die Zukunft zu bewahren“.

Die EGRR schließt sich diesem Appell an. Die EGRR wird mithelfen, dass dieser 20. Sept. 2019 tatsächlich ein Denkanstoß zum Handeln für alle Generationen wird. Wir wissen, dass Politiker und Politikerinnen nur auf Druck reagieren. Die EGRR wird nicht müde, die Fahrläs-sigkeit der Politik in der Klimakrise aufzuzeigen, um von Politik und Wirtschaft aktive Maß-nahmen gegen den Klimawandel und für eine lebenswerte und sichere Zukunft einzufordern.

Wir treffen uns um 12 Uhr am Dinslakener Rathaus!

Aktuelle Nachrichten Veranstaltungen/Events

Gamescom 2019, Köln mit neuem Besucherrekord

Die größte Messe der Welt für Computer und Consolen Spiele, die Gamescom in Köln, hat 2019 sogar den Besucher-Rekord aus dem letzten Jahr überboten. Mit 373.000 Besuchern waren knapp 3.000 Leute mehr auf der Messe gewesen als 2018. Ebenfalls gewachsen ist die Anzahl der Aussteller, wo mit 1.153 Unternehmen knapp 10% mehr als letztes Jahr einen Stand hatten. Und die Ausstellungsfläche selbst ist um 8% auf 218.000 m² gestiegen.

Wie üblich waren die Wartezeiten zum Teil sehr lang, etwa 60 Minuten musste man anstehen um das neue FiFa 20 anzuzocken. Sowohl die Messebesucher waren mit Camping Dreibein Hockern teils gut vorbereitet aber auch einige Aussteller hatten Recyclebare Papphocker als Giveaway anzubieten, die gerne angenommen wurden und zusätzliche Werbefläche boten. Und mit 200 Kilo Belastbarkeit waren die Leichtgewichte durchaus imstande, selbst aus dem Leim gegangene Cola & Chips Gamer zu tragen.

Auch im Bereich Cosplay wurde wieder einiges an phantasievollen und teils selbstgebastelten Kostümen geboten. Vom Stormtrooper über Ritter, Elfen, Manga Girls in Schulmädchen Röcken und „Oops I did again“ bauchfrei geknotetem Hemd gab es auch jede Menge an schrägen Vögeln.

Für Familien seien die Familientickets empfohlen, mit denen man an den übrigen Eingängen vorbei am Eingang Süd sehr schnell und kostengünstig auf die Messe kommt. Und wär nächstes Mal die ewige Warterei abkürzen will, dem seien die Fastlane Tickets ans Herz gelegt, mit denen man VIP mäßig an der Warteschlange vorbei direkten Zugang zu diversen Games hat.

Für viele angereiste Gamer ist die Gamescom das größte schlechthin und eine Unterkunft in Zeiten von AirBnb auch leicht zu finden. Für Fachbesucher und Aussteller kann die Buchung von passenden Kontingenten in Hotels in Köln und Umgebung manchmal nervenaufreibend und teuer werden. Aber mit ein wenig Vorbereitung und dem geeigneten Tagungshotel-Portal lassen sich für nächstes Jahr schon rechtzeitig genug Zimmer in einem der zahlreichen Tagungshotels Köln sichern.

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Gaumenschmaus auf der Fischerinsel im Lago Maggiore

Köche © Gente di Lago e Fiume

Am Lago Maggiore präsentiert sich die Kochkunst von seiner ursprünglichen Seite. Das Festival „Gente di lago e di fiume” vom 6. bis zum 7. Oktober auf der bringt auf fulminante Weise die urtümlichen Gaumenfreuden des Sees zur Geltung: alles rund um die heimischen Süßwasserfische. Den malerischen Rahmen für das junge Event bietet die unverwechselbare Isola dei Pescatori

Eine noch junge Idee, die in diesem Jahr erst zum zweiten Male umgesetzt wird und schon verspricht, ein Klassiker zu werden: das Festival Gente di Lago e di Fiume, die Leute vom See und vom Fluss, bringt am 6. und 7. Oktober Chefköche auf die Isola dei Pescatori, mitten im norditalienischen Lago Maggiore. Ein kulinarisches Ereignis erster Güte und voller Emotionen, was seinem Begründer zu verdanken ist: Marco Sacco, der am Lago di Mergozzo das Restaurant Piccolo Lago betreibt, ist der Initiator dieses Festivals. Die Idee ist, alles wertzuschätzen, was Tradition, Kultur und die Gastronomie hervorbringen in einer Landschaft, die an den Seen und Flüssen von den Alpen bis zum Meer vom Süßwasser geprägt ist. Denn, so sagt Marco Sacco: „Wir sind Leute vom See und wir haben unsere eigene Kultur, die man wertschätzen sollte.“ In einem Land mit so langer Küstenlinie wie Italien ist das durchaus etwas Besonderes. Und wie überall in Italien, ist auch hier ein wichtiger Teil der Kultur das gute Essen.

Isola dei Pescatori © Maggioni Tourist Marketing

Dabei ist das zweitägige Gourmet-Festival auf der Isola dei Pescatori, Fischerinsel, lediglich das i-Tüpfelchen auf dem breit angelegten Plan, der Kultur rund um den Süßwasserfisch mehr Geltung zu verschaffen. Der eigens gegründete Verband vereint nicht nur eine Gemeinschaft von Köchen, sondern auch Fischer, Fischkundler, Aquafarmer und Liebhaber der Sache, die alle das Ziel vereint, nicht nur dem Festival Gente di Lago e di Fiume zum Erfolg zu verhelfen, sondern auf lange Sicht die Idee einer Förderung der Süßwasserkultur auf weitere Regionen als den Lago Maggiore auszuweiten.

Derweil aber wird auf der Isola dei Pescatori gefeiert: Am Sonntag, d. 6. Oktober wird die Insel regelrecht von einem Netz von Essenständen überzogen. Hier bietet über ein Dutzend hervorragender Chefköche aus ganz Italien zusammen mit den Köchen der Insel das Schmackhafteste, was die hohe Küche rund um den Süßwasserfisch auf dem Stiefel zu bieten hat, um zu probieren, Aromen zu genießen, und selbstverständlich auch den jeweils angemessenen Wein zu verkosten. Ausgerüstet mit einem Lageplan kann sich der Besucher seinen kulinarischen Weg zurechtlegen, begleitet von stimmungsvoller Livemusik und von zahlreichen Informationen zu den verarbeiteten Produkten und dem Habitat der Fische. Und natürlich werden dabei auch die Kinder nicht vergessen. 1500 Besucher werden erwartet, um sich den ganzen Sonntag lang verwöhnen zu lassen. Am zweiten Tag der Veranstaltung stehen Vorträge und Debatten über die Zukunftsperspektiven im Vordergrund.

Die Isola dei Pescatori selbst ist sicherlich eine der Attraktionen des Festivals Gente di Lago e di Fiume. Das Eiland im Lago Maggiore zwischen Stresa und Verbania ist etwa 350 m lang und bis zu 100 m breit und seine nur noch ca. 40 ständigen Einwohner leben in einem historischen Dorf aus mehrstöckigen Gebäuden mit langen Balkonen, von denen früher Fische zum Trocknen hingen. Eine beschauliche Fußgängerinsel mit engen Gassen, einem kleinen Platz und einer Promenade. Bekannt ist die Insel auch für ihren Ferragosto-Brauch, am 15. August in einer feierlichen Prozession eine Marienstatue in Fischerbooten um die Insel herum zu fahren.

Zubereitung des Lingotto di Mergozzo © Maggioni Tourist Marketing

Außerdem nennt die kleine Insel zwei besondere Museen ihr eigen, die viel Einsicht über das Leben der Insulaner, der gente di lago, geben. Da ist das ehemalige Wohnhaus des Künstlers und Bildhauers Andrea Ruffoni (1925 – 1990), das als Casa Ruffoni zum Museum umgestaltet ist, ein Haus voller Kunst, oft aus Gips oder Holz, inspiriert vom Leben auf dem Lago Maggiore. Seit 2016 hingegen ist in den Räumen der ehemaligen Schule das Museo della Pesca, das Fischer-Museum, untergebracht. Täglich von 10 – 17 h bei freiem Eintritt geöffnet, sind hier alte Werkzeuge und Gerätschaften zu bestaunen, die dem Besucher verdeutlichen, wie die Fischerei am Lago Maggiore früher einmal funktionierte.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.distrettolaghi.it und www.lagentedilago.com

Reisen/Tourismus Veranstaltungen/Events

Der Lago Maggiore im Zeichen der Riesenseerose

Der Lago Maggiore ist für seine Blumenpracht berühmt, die in den üppigen Gärten und Parks am norditalienischen See geradezu überbordet. Das spezielle Mikroklima macht es möglich. Ganz besonders in Verbania und im Park der Villa Taranto, wo jetzt die Blüte der Riesenseerose Victoria Cruziana begonnen hat und bis Ende Oktober zu bewundern ist. Dazu kommt das Dahlien-Labyrinth noch bis zum 31. Oktober. Zeitgleich bringt das Museo del Paesaggio in Verbania mit der Ausstellung „The Red Road Project“ in der Villa Giulia eine internationale Sichtweise auf den Begriff „Landschaft“ an den Lago Maggiore, bis zum 29. September

Riesenseerose, Victoria Cruziana © Ente Giardini Botanici Villa Taranto

Märchenhafte Parkanlagen, üppige Blumenpracht – dafür ist der gesamte Lago Maggiore bekannt. Eine ganz besondere Rolle nimmt dabei Verbania am Westufer des Sees im Piemont mit der Villa Taranto ein. Ebenso wie auf dem Archipel der Borromäischen Inseln mit der weltberühmten Isola Bella finden sich hier einige der spektakulärsten Parkanlagen.
Die Villa Taranto bietet ein herausragendes Beispiel dafür, wie es Menschen voller Leidenschaft gelingen kann, die Landschaft auf begeisternde Weise gestalten: 1931 erwarb der schottische Kapitän Neil McEacharn das Grundstück mit Seeblick in Verbania und legte innerhalb von neun Jahren den Park an, wie er noch heute zu bestaunen ist. Er verfolgte den Traum, einen englischen Garten anzulegen, in dem Pflanzen aus aller Welt ihre heimischen Klima- und Bodenverhältnisse vorfinden sollten, und so wurde auf 16 ha ein einmaliges Habitat für über 20.000 Pflanzenarten geschaffen!

Von Mitte Juni bis Ende Oktober hat nun die Blütezeit eines der Stars der Villa Taranto begonnen. Die vom Amazonas stammende Riesenseerose Victoria Cruziana treibt Blätter mit bis zu zwei Meter Durchmesser! Ihre Blüten duften nach Ananas und wechseln die Farbe von Weiß über Rosé bis zu Rot. In ihren aktivsten Phasen erhitzen sich die verfärbten Blüten innerhalb von 24 Stunden auf bis zu 35 Grad und sterben dann ab, ein Phänomen, das oft poetisch als Liebesfieber bezeichnet wird.

Einem Künstler, der viele Jahre seines Lebens in Verbania verbrachte und sich hier inspirieren ließ, widmet das Museo del Paesaggio, das Landschaftsmuseum, eine große Ausstellung. Über dreißig Werke des Malers Mario Tozzi, der sich im Laufe seines Schaffens immer mehr den geometrischen Elementen und dem Abstrakten verpflichtet fühlte, sind in den Räumen des Palazzo Viani Dugnani zu sehen.

Dahlienlabyrinth Villa Taranto © Ente Giardini Botanici Villa Taranto

In der Villa Giulia stellt das Museum hingegen mit The Red Road Project eine ganz besondere Perspektive auf das Thema Landschaft vor. Die Ausstellung wandert bereits seit zwei Jahren mit großem Widerhall um den Globus. Der Lakota-Künstlerin Danielle SeeWalker sowie der in London ansässigen, aus Verbania stammenden Fotografin Carlotta Cardana gelingt es in ihren Werken, dem Betrachter auf eindrucksvolle Weise zu vermitteln, wie zeitgenössische nordamerikanische Ureinwohner die Landschaft betrachten, in der sie leben.
Dabei ist allein schon der Besuch der Villa Giulia ein Erlebnis und hat, wie so viele andere prächtige Gebäude in Verbania, eine spezielle Anziehungskraft. 1847 vom Erfinder des Magenbitters Fernet-Branca erbaut, diente sie als repräsentatives Wohnhaus, dann als eleganter Kursaal für internationale Gäste, und ist heute in öffentlichem Besitz. Die Villa und ihr Park direkt am Ufer bezaubern noch heute.

Dahlie © Ente Giardini Botanici Villa Taranto

Doch noch einmal zur Villa Taranto. Neben den zahlreichen üppigen Wasserpflanzen bringen auch die Dahlien all ihre Pracht an den Lago Maggiore. Bereits seit dem 20. Juli noch bis zum 31. Oktober ist das Dahlien-Labyrinth zu bewundern. Ein kunstvoller Parcours aus über 1700 Pflanzen, die über sage und schreibe 350 Arten dieser Blume angehören, ein unvergessliches Spiel von Farben, Form und Anmut. Darunter die Emory Paul, deren Blütenstände einen Durchmesser von bis zu ganzen 25 cm erreichen und die Butter Cup, deren Köpfe an kugelrunde Bienenstöcke erinnern.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.museodelpaesaggio.it www.villataranto.it www.distrettolaghi.it/de

Kunst/Kultur Veranstaltungen/Events

Theater auf dem Wasser in Arona am Lago Maggiore

Vom 3. bis zum 8. September verwandelt sich das Wasser des Lago Maggiore in eine Bühne. Die 9. Ausgabe des Festivals „Il teatro sull’acqua“, Theater auf dem Wasser, unter der Leitung von Dacia Maraini bringt Poesie und Spektakel auf den See. Nicht nur die Einwohner von Arona fiebern dem Festival entgegen, das über Sprachgrenzen hinweg seinen Zauber entfaltet

Theater am Wasser Arona © Teatro sull’ Acqua

In der norditalienischen Region Piemont, am Lago Maggiore, befindet sich das kleine Städtchen Arona. Malerisch am Südwestufer des Sees gelegen, ist der Ort bei Touristen sehr beliebt. Schlendern ist hier angesagt. Die gemütlichen, verwinkelten Gassen verlocken zum Einkauf und münden auf die zentrale, alte Piazza del Popolo, ein Schmuckstück am Lago Maggiore. Hier steht das beeindruckende Rathaus mit seinen einladenden, offenen Arkaden und hier befindet sich auch der alte Hafen, in dem die Schiffe über eine Rampe zu Wasser gelassen werden, und eröffnet einen weiten Blick auf den malerischen See.

Vom 3. bis zum 8. September bringt das Festival Il teatro sull’acqua Theater auf dem Wasser, seinen ganz besonderen Zauber nach Arona. Die Idee dazu stammte maßgeblich von der Schriftstellerin Dacia Maraini und wird bereits zum neunten Male erfolgreich realisiert und zwar auf einzigartige Weise: es gibt nicht etwa eine schwimmende Bühne auf dem Wasser sondern der See selbst wird zur Bühne. Möglich wird dies durch ein Gitter am Seegrund. Taucher vertäuen dort alles, was der Regisseur für seine Inszenierung benötigt, kleine Boote, schwimmende Versatzstücke, kleine Pontons, auch schon einmal unter der Wasseroberfläche. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, nur eines gibt es nicht: eine durchgängige, aufliegende Bühne. Die Bühne bleibt das Wasser selbst, und das ist das Besondere und macht den großen Charme des Festivals in Arona aus.

Arona © Maggioni Tourist Marketing

Il teatro sull’acqua ist dabei nur die Spitze des Eisberges einer sich in Arona entwickelnden Theater-Kultur. Die 13.000 Einwohner zählende Stadt im Piemont hat im Zeitalter der digital natives das Projekt nativi teatrali ins Leben gerufen: regelmäßige Aufführungen für Kinder ab dem 3. Lebensjahr mit pädagogischer Begleitung auch für die Eltern machen das Theater in Arona zu einem generationsübergreifenden Faktor. Jugendliche ab 14 können freiwillige Helfer werden, und wer sich noch weiter zu dieser Welt berufen fühlt, für den gibt es Praktika und berufliche Kurse in Regieassistenz, als Inspizient, in der Logistik. Il teatro sull’acqua lebt im wahrsten Sinne von Arona und seinen Einwohnern.

Die Regie des diesjährigen Festivals führt Monica Maimone. Die Regisseurin und Dramatikerin arbeitete viele Jahre mit dem Nobelpreisträger Dario Fo zusammen. U.a. war sie verantwortlich für die Eröffnungsfeier der der XX. Olympischen Winterspiele in Turin. In Arona steht in diesem Jahr die Poesie im Mittelpunkt, und die Inszenierung Maimones verspricht die Umsetzung des poetischen Wortes in ein Feuerwerk an Farben, Tanz, Effekten und Bewegung; ein Sinnengenuss, der über jede Sprachgrenze hinausgeht und auf jeden Fall einen Besuch lohnt.

Piazza del Popolo, Arona © Maggioni Tourist Marketing

Wenn sich der alte Hafen von Arona in ein Amphitheater verwandelt, ist eine Kartenreservierung online unbedingt zu empfehlen. Das Festival ist neben der historischen Altstadt und dem Koloss von San Carlo, einer über 30 m hohen, begehbaren Statue zu Ehren des Heiligen Carlo von Borromeo, zu einer der großen Attraktionen am Lago Maggiore avanciert. Ganz nach dem Credo der Festivalbegründerin Dacia Maraini, dass Theater überall sein kann, bezieht das Festival Il teatro sull’acqua die gesamte Altstadt von Arona ein. Neben der Darstellung auf dem Wasser und der Bootsrampe, die das Publikum am Hafenbecken und von der Mole aus verfolgt, bringt Marainis Konzept mit Teatro in villa und Teatro in strada vielfältige Präsentationen von Tanz, Pantomime und Sprechtheater in die Gassen und in zahlreiche historische Gebäude. Selbst Bars und Restaurants werden für die überraschenden Darbietungen mit einbezogen. Das Theater auf dem Wasser in Arona am Lago Maggiore ist poetischer Genuss, bei dem man sich treiben lassen kann.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.teatrosullacqua.it

Kunst/Kultur Reisen/Tourismus Veranstaltungen/Events

Straßenmusik auf historischem Pflaster – das 32. „Ferrara Buskers Festival“ verzaubert die Stadt am Po

Das „Ferrara Buskers Festival“ ist mittlerweile zu einem der wichtigsten Festivals für Straßenmusik avanciert. Vom 24. August bis zum 1. September 2019 wird es zum 32. Mal in Ferrara in der Emilia-Romagna gefeiert und die Gassen und Plätze der UNESCO Renaissance-Stadt in eine magische Atmosphäre aus Stimmen und Rhythmus tauchen. Ehrengast des Festivals ist in diesem Jahr Kopenhagen, was eine nordische Note in die Stadt am Po bringen wird. Den musikalischen Auftakt macht bereits am 23. August das Anteprima Buskers Festival in der malerischen Lagunenstadt Comacchio

Buskers in Ferrara © Ferrara Buskers Festival

Ein Festival der Straßenmusik zu kreieren, dass ihrem authentischen Charakter gerecht wird, ist nicht einfach, aber in Ferrara ist es gelungen. Zum 32. Mal bereits verwandelt sich die historische Stadt Ferrara in der Emilia-Romagna vom 24. August bis zum 1. September in den Brennpunkt der weltweiten Straßenmusikszene. Dabei verwandeln sich die Gassen und Plätze der UNESCO Renaissance-Stadt Ferrara in eine stimmungsvolle Kulisse für ein Festival, das längst zu einem der bedeutendsten seiner Art avanciert ist.

Die Idee zu dieser Erfolgsgeschichte hatte Stefano Bottoni, ein Macher in der Musikszene. Aufgeschreckt durch einen Zeitungsbericht, nach dem Straßenmusiker von der Polizei verscheucht wurden, fasste er den Entschluss, diesen Künstlern einen Platz zu schaffen und ihnen die Straßen zu öffnen. Unterstützt von dem großen Cantautore Lucio Dalla gründetet er das Festival und leitet es bis heute. Und das mit großem Erfolg: über 800.000 Zuschauer werden erwartet, bei mehr als 130 Vorstellungen täglich. Das ist eine Superlative der Straßenmusik. Auf über 200.000 qm verzaubern über 1000 Musiker aus 35 Ländern, wie auch Jongleure und Akrobaten die Altstadt von Ferrara. Der diesjährige Ehrengast ist Kopenhagen, was eine nordische Note vom Öresund verspricht.

Ferrara Buskers Festival, The red boot band © Luisa-Veronese

In diesem Jahr kann der Besucher noch tiefer in die Welt der Straßenmusik eintauchen. Mit Buskers Experience bieten die Veranstalter eine Reihe von geführten Touren an die Orte des Geschehens sowie zahlreiche Workshops bei Straßenmusikern an – wie im familienfreundlichen Italien üblich, selbstverständlich auch für Kinder. Zum Jubiläumsjahr Leonardo da Vincis bietet Ferrara eine ganz besondere Attraktion, die das Thema der Musik aufnimmt: im Castello Estense erwartet den Besucher eine freie Ausstellung von Musikinstrumenten, liebevoll nachgebaut nach den Skizzen aus da Vincis berühmtem Codex Madrid.

Außerdem nimmt das Ferrara Buskers Festival seit 2011 am Projekt Ecofestival teil, und dazu gehören nicht nur die weitgehende Vermeidung von Plastik, die Reduzierung von Papier, sondern unter anderem auch eine umweltschonende Beleuchtung, damit die lauen Sommerabende richtig Laune machen.

Anteprima Buskers-Festival Comacchio Trepponti © Andrea Samaritani

Überhaupt ist da auch die Natur. Ferrara liegt am größten Strom Italiens, dem Po, die Geschichte und auch die Architektur der Stadt wurde von seinem Lauf beeinflusst. Knapp 50 km von hier mündet er in einem weiten Delta, das wegen seiner einmaligen Tier- und Pflanzenvielfalt zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt wurde, in die Adria. Genau hier liegt die Lagunenstadt Comacchio. Mit seinen zahlreichen mittelalterlichen Kanälen und Brücken bietet es eine einzigartige Kulisse für die Vorpremiere am 23. August, 21.30 Uhr bis 24 Uhr (eine weitere findet am 22. August im Mantua statt).

Die Künstler spielen ihre Musik übrigens für das, was in der Welt der Straßenmusik üblich ist: sie stellen den Hut vor sich auf, und hoffen auf Applaus und auf im wahrsten Wortsinne klingende Münze. Vielleicht ist dies eines der Geheimrezepte für den Erfolg des Ferrara Buskers Festivals: die Künstler, ihre Musik und das Publikum treffen hier ganz unmittelbar aufeinander, alles ist zum Greifen nah; sowie der große Lucio Dalla auf einer kleinen Piazza in Ferrara begleitet von einer Klarinette begeisterte, so tun es die zahlriechen Künstler heute noch. Eine unverwechselbare Stimmung, voller Improvisation und verzauberter Überraschungsmomente für Zuschauer und für die Artisten selbst, das bringt in Ferrara genau auf den Punkt, was die Straßenmusik ausmacht. Die Musik erklingt in Ferrara vom 24. August bis zum 1. September (am 26.8. in Cesenatico), von 18 Uhr bis 24 Uhr, am Sonntag von 17 Uhr bis 20 Uhr. Der Eintritt ist natürlich frei.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.visitferrara.eu und www.ferrarabuskers.com sowie www.ferrarainfo.com