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Marinomed Biotech AG: Budesolv zeigt bei stark reduzierter Dosis im Vergleich zum Marktprodukt Rhinocort Aqua, bereits nach der ersten Anwendung klare Wirksamkeit, Marinosolv®-Plattform klinisch bestätigt

 

Marinomed Biotech AG: Budesolv zeigt bei stark reduzierter Dosis im Vergleich zum Marktprodukt Rhinocort Aqua, bereits nach der ersten Anwendung klare Wirksamkeit, Marinosolv®-Plattform klinisch bestätigt

 

• Phase-III-Studienziele erreicht – Basis für Einstieg in Multi-Milliarden-Dollar-Markt erfolgreich gelegt
• Budesolv zeigt bereits nach der ersten Anwendung deutliche Wirksamkeit
• Allergische Nasensymptome innerhalb von vier Stunden deutlich reduziert
• Sechsmal niedrigere Wirkstoffmenge als Vergleichsprodukt

 

Wien, 15. Mai 2019. Die Marinomed Biotech AG, ein global tätiges biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Wien, erhielt im Rahmen der pivotalen Phase-III-Studie für Budesolv die klinische Bestätigung für die Wirksamkeit der innovativen Marinosolv®-Technologie-Plattform. Die vorliegenden Daten beweisen, dass Budesolv 10 µg bei über sechsmal niedrigerer Dosis nach einer Woche Therapie zumindest die gleiche Wirkung wie das derzeit am Markt befindliche Produkt Rhinocort Aqua 64 µg erzielt. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse der Studie, dass bereits nach der ersten Dosis Budesolv eine Verbesserung der Symptome bei allergischer Rhinitis (Heuschnupfen) eintritt. Bei Rhinocort Aqua wurde dieser Effekt nicht beobachtet. Damit wurden sowohl der angestrebte primäre als auch der sekundäre Endpunkt der Studie erreicht. Die Basis für den geplanten Einstieg in den multimilliardenschweren Markt für Therapien gegen allergischen Heuschnupfen wurde damit erfolgreich gelegt. Der relevante Weltmarkt für Budesolv umfasst aktuell ein Volumen von rund 5 Milliarden USD und wächst jährlich um weitere rund 5 %. Marinomed hält am Zeitplan für eine Zulassung von Budesolv und anschließende Markteinführung in Europa im Jahr 2021 fest.

 

Vollständige Lösung des Wirkstoffs Budesonid

Budesolv ist eine neue, auf Marinosolv® basierende Formulierung des Wirkstoffs Budesonid. Während bei den bisher am Markt zugelassenen Steroidnasensprays die Wirkstoffe als Suspension und damit weitgehend ungelöst vorliegen, ermöglicht Marinosolv® die vollständige Lösung der Substanz. Budesolv enthält eine deutlich geringere Wirkstoffmenge als das vergleichbare Marktprodukt, nämlich über sechsmal weniger (10 µg/Sprühstoß anstelle von 64µg). Dennoch konnte in einer Studie mit Heuschnupfenpatienten gezeigt werden, dass Budesolv nach einer Woche Therapie eine gleichwertige Wirksamkeit wie das Marktprodukt zeigt.

Bereits diese Daten beweisen, dass die vollständige Lösung und damit bessere Verfügbarkeit einer Substanz deutliche und klinisch relevante Vorteile bringt. Zusätzlich wurde in der Studie untersucht, ob bereits nach der ersten Dosis Budesolv eine Verbesserung der allergischen Symptome eintritt.

 

Erste Innovation in der Allergiebehandlung mit Budesonid seit vielen Jahren

Nach Auswertung der Ergebnisse der Stunden nach der ersten Dosierung zeigte sich Studienleiterin und Allergologin Dr. Petra Zieglmayer überrascht: „Während es bereits ein großer Erfolg ist, dass ein Produkt mit einer stark reduzierten Dosis der wirksamen Substanz gegenüber dem Marktprodukt nach einer Woche Behandlung gleichwertig ist, sind die Daten nach der ersten Dosierung äußerst erstaunlich. Nach Erfahrungen mit dem Marktprodukt Rhinocort Aqua kann innerhalb der ersten Stunden nach der ersten Anwendung nicht mit einer Wirksamkeit im Vergleich zu Placebo gerechnet werden.

Budesolv hingegen konnte die allergischen Nasensymptome innerhalb von vier Stunden im Vergleich zu den Symptomen vor der ersten Gabe und zu Placebo deutlich reduzieren. Diese Wirksamkeit zeigt sich auch bei allergischen Symptomen, die mit Asthma assoziiert sind: Im sogenannten Asthmascore konnte eine bedeutende Reduktion bereits unmittelbar nach der ersten Gabe von Budesolv im Vergleich zu Placebo nachgewiesen werden. Mit dem Vergleichsprodukt Rhinocort Aqua wurde diese  Reduktion des Asthmascores nicht beobachtet. Patienten dürfen daher bereits innerhalb der ersten Stunden nach der ersten Anwendung mit Budesolv mit einer spürbaren und anhaltenden Verbesserung der Symptome rechnen. Damit stellt Budesolv die erste wirkliche Innovation in der Allergiebehandlung mit Budesonid seit vielen Jahren dar.“

Dr. Eva Prieschl-Grassauer, Chief Scientific Officer von Marinomed ergänzt: „Wir freuen uns, dass die erste Studie mit einem auf der Marinosolv®-Technologie basierenden Produkt erfolgreich verlaufen ist und unsere allgemeinen Annahmen, dass Lösungen Suspensionen überlegen sind, bestätigt wurden. Damit können wir auch die folgenden Projekte mit der Technologie Marinosolv® mit großer Zuversicht weiterführen.“ Als nächstes plant Marinomed mit dem Produkt Tacrosolv eine Therapie gegen allergische Bindehautentzündung zu entwickeln.

Mit den beiden Leitprodukten Budesolv und Tacrosolv plant Marinomed den Einstieg in den Multi-Milliarden-Dollar-Markt für die Behandlung von Allergien und Augenerkrankungen. Marinosolv®-Produkte sollen nach erfolgter Zulassung mit Partnern vermarktet werden.

 

Über Marinomed Biotech AG
Marinomed Biotech AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Wien und notiert seit 1.2.2019 im Prime Market der Wiener Börse. Der Unternehmensfokus liegt auf der Entwicklung innovativer Produkte im Bereich Atemwegs- und Augenerkrankungen, die auf patentgeschützten Technologieplattformen basieren. Die Technologieplattform Marinosolv® erhöht die Wirksamkeit von schwer löslichen Wirkstoffen speziell für die Behandlung von sensiblen Organen wie Augen und Nase. Die Plattform Carragelose® umfasst innovative patentgeschützte Produkte zur Behandlung von viralen Infektionen der Atemwege. Carragelose® kommt in Nasensprays, Rachensprays und Pastillen zur Anwendung, die mit internationalen Partnern weltweit in mehr als 30 Ländern vertrieben werden. Weiterführende Informationen: www.marinomed.com.

 

Rückfragehinweis:

Dr. Eva Prieschl-Grassauer
Chief Scientific Officer, Marinomed
Veterinärplatz 1, 1210 Wien, Österreich
T +43 (0)1 250 77 4460
E-Mail: eva.prieschl@marinomed.com
http://www.marinomed.com

Roland Mayrl
Managing Partner, Metrum Communications
Prinz-Eugen-Straße 80/16, 1040 Wien, Österreich
T +43 (0) 1 504 69 87 331
E-Mail: r.mayrl@metrum.at
http://www.metrum.at

Aktuelle Nachrichten Finanzen/Wirtschaft Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen Wissenschaft/Forschung

AD HOC ANNOUNCEMENT Marinomed Biotech AG announces top line results of the Phase III study for Budesolv

Vienna, Tuesday, April 23, 2019.Marinomed Biotech AG, a globally active biopharmaceutical company with headquarters in Vienna, has announced the successful completion of the pivotal Phase III study for Budesolv. The top line results are now available and show that Budesolv achieves at least the same effect as the product which is currently on the market, with a significantly lower dose. The planned primary endpoint of the study for the first product of the innovative Marinosolv®technology platform has thus been achieved. The approval process can be continued as scheduled.

 

As announced, the complete Phase III study with detailed results is expected and will be published by the end of the second quarter of 2019 at the latest.

 

Marinosolv®and the flagship product Budesolv
Marinomed has succeeded in increasing the bioavailability of hardly soluble compounds to treat sensitive tissues such as nose and eyes via the Marinosolv®technology platform. The platform’s flagship product is Budesolv, a nasal spray for the treatment of allergic rhinitis.

 

About Marinomed Biotech AG
Marinomed Biotech AG is a biopharmaceutical company with headquarters in Vienna and has been listed in the Prime Market of the Vienna Stock Exchange since February 1, 2019. The company focuses on the development of innovative products based on patent-protected technology platforms in the field of respiratory and ophthalmological diseases. The Marinosolv®technology platform increases the efficacy of hardly soluble compounds for the treatment of sensitive tissues such as the eyes and nose. The Carragelose®platform comprises innovative patent-protected products targeting viral infections of the respiratory tract. Carragelose®is used in nasal sprays, throat sprays and lozenges, which are sold via international partners in over 30 countries worldwide.

Further information is available at: www.marinomed.com.

 

For further enquiries contact:

 

Dr. Eva Prieschl-Grassauer

Chief Scientific Officer, Marinomed

Veterinärplatz 1, 1210 Wien, Austria
T +43 (0)1 250 77 446
E-mail: eva.prieschl@marinomed.com
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Börse/Anlage/Banken Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen Wissenschaft/Forschung

Marinomed Biotech AG gibt Top Line-Ergebnisse der Phase-III-Studie für Budesolv bekannt

Wien, 23. April 2019.Die Marinomed Biotech AG, ein global tätiges biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Wien, gibt bekannt, dass die pivotale Phase-III-Studie für Budesolv erfolgreich abgeschlossen wurde. Die nun vorliegenden Top Line-Ergebnisse zeigen, dass Budesolv bei deutlich niedrigerer Dosis zumindest die gleiche Wirkung wie das derzeit am Markt befindliche Produkt erzielt. Damit wurde der angestrebte primäre Endpunkt der Studie für das erste Produkt der innovativen Marinosolv®-Technologieplattform erreicht. Der Zulassungsprozess kann wie geplant fortgesetzt werden.

 

Wie angekündigt wird die vollständige Phase-III-Studie mit Detailergebnissen spätestens für das Ende des 2. Quartals 2019 erwartet und veröffentlicht.

 

Marinosolv®mit Leitprodukt Budesolv
Mit der Technologieplattform Marinosolv®ist es Marinomed gelungen, die Wirksamkeit schwer löslicher Wirkstoffe speziell für die Behandlung von sensiblen Organen wie Augen und Nase zu verbessern. Das Leitprodukt der Plattform ist Budesolv, ein Nasenspray zur Therapie von allergischer Rhinitis.

 

Über Marinomed Biotech AG
Marinomed Biotech AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Wien und notiert seit 1.2.2019 im Prime Market der Wiener Börse. Der Unternehmensfokus liegt auf der Entwicklung innovativer Produkte im Bereich Atemwegs- und Augenerkrankungen, die auf patentgeschützten Technologieplattformen basieren. Die Technologieplattform Marinosolv®erhöht die Wirksamkeit von schwer löslichen Wirkstoffen speziell für die Behandlung von sensiblen Organen wie Augen und Nase. Die Plattform Carragelose®umfasst innovative patentgeschützte Produkte zur Behandlung von viralen Infektionen der Atemwege. Carragelose®kommt in Nasensprays, Rachensprays und Pastillen zur Anwendung, die mit internationalen Partnern weltweit in mehr als 30 Ländern vertrieben werden.

 

Weiterführende Informationen: www.marinomed.com.

 

Rückfragehinweis:

 

Dr. Eva Prieschl-Grassauer

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Aktuelle Nachrichten Arbeit/Beruf Familie/Kinder Finanzen/Wirtschaft Gesellschaft/Politik Pressemitteilungen Wissenschaft/Forschung

Österreicher schätzen Arbeit weniger als andere Europäer – sind aber eher bereit zu arbeiten, wenn es finanziell gar nicht nötig wäre. Aktuelle Studie der Uni Wien analysiert Wertvorstellungen zu Arbeit in verschiedenen EU-Regionen. Einfluss der Familie im Fokus der Studie.

 

  • Elterliche Werte sind größter Einflussfaktor auf den Stellenwert von Arbeit
  • Je höher die Beschäftigungsquote von Frauen, desto unwichtiger ist Arbeit für sie
  • Österreich zeigt besonderes Muster bei Arbeitszentralität junger Menschen

 

Wien, 25. April 2019 – Welchen Stellenwert Arbeit im Leben junger Menschen in Europa hat und was diese Wertvorstellung prägt, wurde jetzt von Prof. Bernhard Kittel und Fabian Kalleitner vom Institut für Wirtschaftssoziologieder Universität Wien gemeinsam mit ihrem Projektpartner Prof. Panos Tsakloglou von der Athens University of Economics and Business erforscht. Erstaunlich klar fielen bei der jetzt international veröffentlichten Arbeit die Ergebnisse zu den wesentlichen Einflussfaktoren aus, wie Prof. Kittel ausführt: „Der Einfluss der Eltern ist für junge Leute der bedeutendste Faktor, wenn es um die Wichtigkeit von Arbeit im Leben geht. Diese Einstellung wird also quasi kulturell vererbt“.

 

Wertedimensionen

Im Rahmen der Studie wurde dabei zwischen zwei verschiedenen Dimensionen der Wichtigkeit von Arbeit – auch Arbeitszentralität genannt – unterschieden. Zum einen ihre Wichtigkeit in Relation zu anderen Aspekten des Lebens wie z. B. Freizeit (auch als extrinsische Dimension bezeichnet). Und zum anderen die Bereitschaft zu arbeiten, selbst dann, wenn man es aus finanziellen Gründen nicht mehr tun müsste (auch als intrinsische Dimension bezeichnet). Setzt man die Ergebnisse für beiden Dimensionen in Beziehung zueinander, dann fällt im Europavergleich ein Land besonders auf: Österreich.

 

Junge Menschen in Österreich geben der Arbeit im europäischen Vergleich die geringste relative Wichtigkeit. „Nur in Spanien konnten wir vergleichbar geringe Werte wie in Österreich für diesen Wert feststellen“, meint Prof. Bernhard Kittel zu diesem eindeutigen Ergebnis. Umso überraschender waren dann die Ergebnisse zu der intrinsischen Arbeitszentralität, die einfach gesagt mit folgender Frage geklärt werden kann: „Würden Sie auch dann noch weiterarbeiten, wenn Sie einen Geldbetrag geerbt hätten, der Ihnen ein bequemes Leben bis ans Ende Ihrer Tage erlaubt?“ Hier zeigten junge Menschen aus Österreich nun eine besonders enge Verbundenheit zu Arbeit und waren mehr als andere Europäer bereit, weiterzuarbeiten – selbst wenn sie es nicht mehr müssten. „Die Ergebnisse zeigen für Österreich also eine auf den ersten Blick paradox anmutende Wertebeziehung zur Arbeit“, kommentiert Prof. Bernhard Kittel dieses Ergebnis. „Tatsächlich spiegelt es aber nur wider, dass die beiden Dimensionen sehr unterschiedliche Aspekte der Arbeitszentralität für Menschen erheben. Für junge ÖsterreicherInnen ist Arbeit ein selbstverständlicher Teil des Lebens, jedoch nicht mehr dominierend, sondern ein Aspekt neben anderen Lebensbereichen wie Familie und Freizeit.“

 

Frauenquote

Doch noch weitere Erkenntnisse konnte das internationale Team im großen Vergleich europäischer Regionen herausfinden. So zeigte sich, dass die relative Wichtigkeit von Arbeit besonders bei jungen Frauen stark von der Frauenbeschäftigungsquote in der Region abhing. Je höher die Quote, desto geringer die von Frauen empfundene Wichtigkeit von Arbeit. „Wenn also viele Frauen im sozialen Umfeld arbeiten“, so interpretiert Kittel den Befund, „dann wird die weibliche Erwerbstätigkeit nicht mehr in Frage gestellt und tritt in der Wahrnehmung ihrer Bedeutung in den Hintergrund.“

 

Insgesamt konnte das Team als wesentliche Faktoren, die die Wertigkeit von Arbeit für junge Menschen in den untersuchten Regionen beeinflussen, das Geschlecht, den Bildungsstand und die subjektive finanzielle Zufriedenheit ausmachen. Faktoren, deren Ausprägung zum Teil stark innerhalb Europas variieren und somit auch zu unterschiedlichen Arbeitszentralitäten beitragen.

 

Daten, die in der Studie genutzt wurden, stammten dabei aus dem CUPESSE Projekt (Cultural Pathways to Economic Self-Sufficiency and Entrepreneurship, http://cupesse.eu), das unter dem europäischen Framework Programm FP7 gefördert wurde. In diesem Projekt wurden die kulturellen und sozialen Bedingungen von Jugendbeschäftigung in Dänemark, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Italien, Österreich, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn sowie der Schweiz und der Türkei erhoben. Für die Studie wurden die Daten von 18 bis 35-jährigen sowie deren Eltern in den neun untersuchten EU-Ländern verwendet.

 

Originalpublikation:

The Transmission of Work Centrality within the Family in a Cross-Regional Perspective. B. Kittel, F. Kalleitner & P. Tsakloglou.

The ANNALS of the American Academy of Political and Social Science, 682, March 2019. DOI: 10.1177/0002716219827515

https://doi.org/10.1177/0002716219827515

 

Rückfragehinweis:

Prof. Dr. Bernhard Kittel

Institut für Wirtschaftssoziologie

Universität Wien

Oskar-Morgenstern-Platz 1

1090 Wien

T +43 / 1 / 4277 38311

E bernhard.kittel@univie.ac.at

W https://soc.univie.ac.at/ueber-uns/bernhard-kittel/

 

Redaktion & Aussendung

PR&D – Public Relations für Forschung & Bildung

Dr. Barbara Bauder

Mariannengasse 8

1090 Wien

T +43 / 1 / 505 70 44

E bauder@prd.at

W http://www.prd.at/

Aktuelle Nachrichten Computer/Internet/IT Pressemitteilungen Telekommunikation Veranstaltungen/Events Wissenschaft/Forschung

Rückblick Hannover Messe 2019: Predictive / Preventive Maintenance Verschlüsselter remote Zugang für Industrieanlagen weltweit

Berlin, 18. April 2019 – Der Cyber-Security- und Threat-Intelligence Spezialist Infotecs stellte seine Security-Lösung ViPNet Coordinator for MICA vom 01.-05. April 2019 auf der HANNOVER MESSE vor. Produktionsanlagen und industrielle Infrastrukturen gehören zu den häufigsten Zielen von Cyberangriffen. Deswegen müssen solche sensiblen Systeme vor Cyberkriminellen geschützt werden.

 

Viele kritische Infrastrukturen nutzen industrielle Prozessleit- und Automatisierungssysteme. Diese Systeme sind aufgrund ihrer Komplexität besonders schwierig zu schützen. Industrielle Steuerungen sind historisch bedingt nicht unter dem Gesichtspunkt der IT-Sicherheit entwickelt worden. Infotecs präsentiert deswegen auf Basis der MICA Plattform der HARTING Technologiegruppe seine Verschlüsselungslösung für industriellen Anlagen. Mit der Military-Grade Software-Defined VPN-Technologie können die Security-Experten von Infotecs die komplette Kommunikation absichern. Ein unbefugtes Auslesen oder Manipulieren des Daten-Traffics wird damit unmöglich.

 

Infotecs hat die Zustandsüberwachung von Industrieanlagen um seine Security-Lösung ergänzt, die die Kommunikation mithilfe des ViPNet Coordinators für MICA absichert. Die Datenübertragung wird sicher verschlüsselt und kontrolliert. Dadurch kann beispielsweise ein externer Techniker geschützt auf Anlagen und Maschinen in der Produktion zugreifen und Daten von verschiedenen IIoT Sensoren sicher auslesen. Weiterhin kann der visuelle Zugriff auf z. B. Videokameras ebenfalls verschlüsselt erfolgen.

 

„Kritische Infrastrukturbetreiber (KRITIS) haben mittlerweile vielfältige gesetzliche Sicherheitsauflagen zu erfüllen, um ihre IT-Systeme und Komponenten vor kriminellen Attacken zu schützen. Sie stellen ein lukratives Angriffsziel für die Hacker dar“, sagt Josef Waclaw, CEO der Infotecs GmbH. „Unsere ViPNet Software sorgt dafür, dass die Daten von industriellen Anlagen verschlüsselt und sicher an die ebenfalls geschützte Gegenstelle übertragen werden. Cyber-Kriminellen bleibt dadurch der Zugriff bzw. die Manipulation der Maschinendaten verwehrt.“

 

Mit mehr als 6.500 internationalen Ausstellern und jährlich über 215.000 Fachbesuchern gilt die HANNOVER MESSE als Weltleitmesse der Industrie. Die sechs Leitmessen Integrated Automation, Motion & Drives, Digital Factory, Integrated Energy, Industrial Supply, Research & Technology sowie ComVac decken alle Themen der industriellen Wertschöpfungskette an einem Ort ab – von Forschung und Entwicklung, Industrieautomation und IT über Zulieferung, Produktionstechnologien und Dienstleistungen bis hin zu Energie und Mobilitätstechnologien. Infotecs präsentierte seine Security-Lösungen in Halle 11, am Stand C15 von HARTING Deutschland.

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Flexible Etikettenherstellung und Druck nach Kundenwunsch

Flexible Etikettenherstellung und Druck nach Kundenwunsch

 

MAKRO IDENT erweitert den bestehenden Bereich für die flexible und individuelle Etikettenherstellung und Bedruckung zum 1. März 2019. Ab sofort sind so gut wie fast alle Kennzeichnungen möglich.

Seit 2006 bietet das bekannte Münchner Unternehmen MAKRO IDENT Etikettenerstellungen nach Kundenwunsch an. Bisher wurde vorwiegend das große Sortiment an Standard-Etiketten und Farbbändern forciert. Zum 1. März 2019 hat MAKRO IDENT die Dienstleistungen für die individuelle Etikettenerstellung, Farbband-Herstellung und die Bedruckung nach Kundenwunsch, um ein Vielfaches ausgebaut, so dass nun so gut wie fast jede Kennzeichnung nach Kundenwunsch realisiert werden kann.

Nachdem einige Kunden an MAKRO IDENT herangetreten sind, das Sortiment für die individuelle Etikettenerstellung, mit und ohne Bedruckung, wesentlich mehr auszubauen, und das zu angemessenen Preisen, ist der Lösungsanbieter diesen Wünschen nachgekommen. Zudem werden nun alle Kennzeichnungslösungen – vom Etikett bis hin zum Industriedrucker – vom gleichen Lieferanten geliefert.

Für Sonderanfertigungen bzw. Etikettenherstellungen nach Kundenwunsch, mit und ohne Bedruckung, arbeitet MAKRO IDENT seit 2006 mit einem sehr zuverlässigen Partner zusammen. Diese Partnerschaft wurde zum 1. März 2019 nun noch enger gestrickt. Zukünftig wird das gesamte Sortiment und die Dienstleistungen des Partners mit in das eigene Portfolio aufgenommen.

Das heißt, dass MAKRO IDENT zukünftig so gut wie die meisten Kennzeichnungen, die in den verschiedensten Branchen anfallen, verwirklichen kann. Neben dem bereits bestehenden sehr großen Standard-Etikettensortiment mit über 1200 Etikettengrößen und ca. 150 professionellen Materialien kommen nun weitere 450 Materialien für Sonderanfertigungen hinzu. Für diese Materialien können Kunden aus einem lagernden Werkzeug-Sortiment von über 6000 verschiedenen Formaten schöpfen.

Dank modernster Anlagen und Drucktechniken können Etiketten in vielen Farben oder auch blanko erstellt werden und das in mehreren Bahnen. Damit wird eine sehr schnelle Produktion gewährleistet. Es ist außerdem möglich, mittels Digitaldruck, jedes einzelne Etikett anders zu bedrucken. Auch wenn zum Beispiel 100.000 Etiketten gedruckt werden sollen, kann jedes einzelne Etikett ganz anders aussehen, mit anderen Farben und anderem Text.

Egal ob es sich um weiße Etiketten für die tägliche Nutzung im firmeneigenen Thermo-, Thermotransferdrucker oder Laserdrucker handelt, oder um spezielle bunte Etiketten in matt oder Hochglanz für die Kennzeichnung von Kosmetik- und Lebensmittel-Produkten, Farben, Lacken, Schmuck, Kleidungsstücke, Autoreifen, Motorteile usw.: MAKRO IDENT verfügt nun über die Möglichkeit, Kunden ein immens breites Spektrum an Kennzeichnungslösungen zu bieten, die darauf warten, in vollem Umfang auch genutzt zu werden.

Die modernen Technologien erlauben es, nicht nur Großmengen zu produzieren – wie es bisher üblich war, sondern nun auch Kleinmengen unter 1.000 Stück zu produzieren – und das alles zu moderaten Preisen.

Viele der erhältlichen Materialien haben eine UL- und CSA-Zulassung und entsprechen bestimmten Normen wie z.B. in der Automobilindustrie. Etiketten für Medizinprodukte nach DIN 60601-01 sind ebenso erhältlich wie seewasserfeste Etiketten mit seewasserfestem Klebstoff. Etiketten mit einer Neutralisierung in Laufrichtung oder quer zur Laufrichtung sind erhältlich, wie auch Etiketten mit einfarbig bedruckten Klebstoffen für ganz spezielle Anforderungen auf durchsichtigen Oberflächen. Sogar Graspapier-Etiketten für edle und spezielle Anforderungen aus sonnengetrocknetem Gras befindet sich im Sortiment.

Für die Kosmetikindustrie gibt es No-Label-Look Transparentetiketten mit einem ein- oder mehrfarbigem Aufdruck. Es gibt Materialien für die Leiterplatten- und Bauteilkennzeichnung, für die Laborkennzeichnung, für die Kabel- und Leitungskennzeichnung, Etiketten für die Kennzeichnung von Blutplasma – ohne Klebstoffausdünstung, sowie Typenschilder, Materialien für Fähnchenetiketten, den Produkt- und Markenschutz, Schmucketiketten, Etiketten für die Auszeichnung von Textilien, fälschungssichere Etiketten, wasserlösliche Etiketten und vieles mehr.

Farbige Etiketten können von mehreren Sorten im Zusammendruck erstellt werden. Es können auch 2-seitig bedruckte Etiketten erstellt werden. Bogenware gibt es in DIN A4 oder kleineren Größen, entweder gestanzt oder ungestanzt, mit oder ohne Rand und optional auch seewasserbeständig. Stapelware ist ebenso erhältlich wie Etiketten mit fortlaufendem Barcodedruck und Lohndruck. Klebezettel und Haftnotizen sind ebenfalls nach Kundenwunsch zu verwirklichen.

Eigentlich gibt es so gut wie fast nichts mehr in der Etikettenerstellung und dem Bedrucken, was nicht über MAKRO IDENT verwirklicht werden kann. Egal für welche Branche und für welchen Bereich.

Weitere Informationen zu der Erweiterung des Kennzeichnungssortiments von MAKRO IDENT sind unter folgendem Link zu finden: www.kennzeichnungs-loesungen.de/info/etiketten-herstellung.html

Kontaktdaten:

MAKRO IDENT e.K.

Zertifizierter Brady-Distributor für Kennzeichnung & Arbeitssicherheit

Bussardstrasse 24

82008 Unterhaching

Tel. 089-615658-28

Fax. 089-615658-25

WEB: www.kennzeichnungs-loesungen.de

Ansprechpartner: Angelika Hentschel

Pressemitteilungen Regional/Lokal Wissenschaft/Forschung

Effiziente und preisgünstige Reinigung von Wasserkreisläufen

buchem_produkte_056Mit WSC Rost- und Kalkablagerungen entfernen

Das WSC-Reinigungssystem ist die neueste Entwicklung aus dem Hause Buchem, die zusammen mit dem japanischen Hersteller von Formentemperiergeräten, Matsui, realisiert wurde.

Das System besteht aus drei Elementen, WSC-Phase 1WSC-Phase 2 sowie der WSC-Unit und macht mit Rost-, Magnesium- und Kalkablagerungen in Formenkanälen und Heizelementen kurzen Prozess: In nur acht Schritten können Sie Ihr System von lästigen Ablagerungen befreien, welche die Aufheiz- und Abkühlzyklen des Spritzgussprozesses deutlich verzögern und damit die Produktionsraten senken und den Ausschuss erhöhen.

Die WSC-Unit ist das Applikations- und Filtersystem für den Reinigungsvorgang. Sie beinhaltet ein druck- und temperaturfestes Filtergehäuse mit integriertem Feinfilter und Neodym-Ringmagneten, um grobe Rostpartikel zu binden.

Die Pumpe der Temperiereinheit mischt die Reinigungskonzentrate – WSC-Phase 1 und WSC-Phase 2 – in das umlaufende Wasser ein und aktiviert den Entkalkungs- und Entrostungsvorgang. Das Aufheizen des Kreislaufs auf max. 80 °C erhöht dabei die Reinigungswirkung.

Die erste Reinigungsstufe mit WSC-Phase 1 löst Kalk, Magnesium und Rost und passiviert die Metalloberflächen. In der zweiten Stufe mit WSC-Phase 2 wird der pH-Wert neutralisiert, Schmutz- und Fettrückstände werden ausgespült und die Leitungen bis zur vollständigen Trocknung vor Rost geschützt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Ein Impeller vor und nach der Reinigung mit dem WSC-System von Buchem

 

Heizelement vor und nach der Reinigung mit dem WSC-System von Buchem

Heizelement vor und nach der Reinigung mit dem WSC-System von Buchem

 

WSC-Unit

Applikations- und Filtersystem für das WSC-Reinigungssystem, das eine sehr effiziente und preisgünstige Lösung bietet, Rost und Kalkablagerungen in Wasserkreisläufen von Temperiereinheiten und Formen zu entfernen.

Schon dünnschichtige Kalkablagerungen in Formenkanälen und Heizelementen bilden einen thermischen Isolator, der die Aufheiz- und Abkühlzyklen des Spritzgussprozesses deutlich verzögert. Die Folge: geringere Produktionsraten und höherer Ausschuss.

Die mobile WSC-Unit, ausschließlich aus rostfreien Materialien hergestellt, beinhaltet ein druck- und temperaturbeständiges Filtergehäuse mit integriertem Feinfilter und einem Neodym-Ringmagneten, der grobe Rostpartikel bindet und somit die Filterstandzeit verlängert.

Der Filterbecher dient gleichzeitig zur Aufnahme der Reinigungsmedien für den jeweiligen Reinigungsprozess.

Die Pumpe der Temperiereinheit mischt die Reinigungskonzentrate (WSC-Phase 1 und WSC-Phase 2) in das umlaufende Wasser ein und aktiviert den Entkalkungs- und Entrostungsvorgang.

Das Aufheizen des Kreislaufs auf max. 80 °C erhöht die Reinigungswirkung.

Technische Daten:

Abmessung (ohne Schläuche): 460x320x280 mm (HxBxT)
Gewicht: 7,2 kg
Filter: 10 “ / Filterfeinheit: 10 µm /max. Füllvolumen: 1,2 l
Schlauchanschlüsse: Innengewinde 1/2 “ (20,8 mm) mit Dichtkonus
Schlauchinnendurchmesser: 9,5 mm
Schlauchlänge: 1x 600mm / 1x 1.200 mm

Das WSC-Reinigungssystem besteht aus zwei Reinigungskonzentraten WSC-Phase 1WSC-Phase 2 sowie der WSC-Unit.

Über die Buchem GmbH

Die Buchem GmbH & Co. KG ist ein professioneller Partner für Kunststoffspritzguss, Werkzeug- und Formenbau und Funkenerosion. Das Know-how, das die Buchem Chemie seit der Firmengründung vor über 40 Jahren gesammelt haben, macht sie stark für die Zukunft. Für die Zukunft ihrer Kunden.

Chemie Produkte für reibungslose Prozesse

Das vielseitige Produktsortiment der Buchem Chemie rund um den Kunststoffspritzguss, den Werkzeug- und Formenbau und die Drahterosion gewährleistet einen störungsfreien und effizienten Betrieb von Maschinen und Werkzeugen und ermöglicht so eine Produktion unter hohen Qualitäts- und Leistungsansprüchen.

Buchem Chemie + Technik bietet Produkte zum Korrosionsschutz, zur Schmierung, zur Reinigung und Pflege von Maschinen und Werkzeugen im  KunststoffspritzgussDrahterodierenSenkerodieren und Funkenerosion, wie VE Wasser, Deionisiertes WasserDemineralisiertes WasserSilikon Trennmittel und auch Zubehör wie ein Handrefraktometer oder Handreinigungscreme ohne Wasser für starke Verschmutzungen von Haut und Nägeln.

Die chemischen Produkte, die in insgesamt 27 Ländern der Welt erhältlich sind, stammen aus eigener Fertigung in Deutschland – Qualität made in Germany. In ihre Entwicklung ist nicht nur jahrzehntelange Erfahrung eingeflossen, sie werden auch stets in enger Zusammenarbeit mit den Händlern und Kunden weiterentwickelt und optimiert: Der Außendienst der Buchem Chemie + Technik ist regelmäßig vor Ort beim Kunden, erfährt Kritik und Lob, sammelt Erfahrungen und wichtige Rückmeldungen zu den Produkten und deren Anwendung.

Kontakt

Buchem Chemie + Technik GmbH & Co. KG
Von-der-Wettern-Str. 23
51149 Köln
Telefon: +49 2203 35735-0
Fax: +49 2203 35735-20

Web: https://www.buchem.de
E-Mail: buchem@buchem.de

 

Wissenschaft/Forschung

Infographic informs how to Boost your Contact Center Performance through Gamification

London, UK, 12 March 2019  – Do you want to improve your contact center? Industry insights show is a genuine problem. A challenge with real costs associated with it. The bright side is the fact that fixing this issue has the potential to drive your profits, lower your costs and improve customer retention. Just how do you keep your employees focused on their targets? What benefits can we get from using gamification inside our contact centers?

Mambo Solutions have published a great  deal of information on how to improve their performance .  Read how engaged your contact center agents are. It is estimated that 82% of customers decide to discontinue doing business with a company that provides substandard customer service. The infographic so informs why it is important to motivate your agents. In fact, a 30-50% increase in customer retention.

What is more, the reasons for boosting the motivation of your agents, including performance recognition and corporate values. The infographic thus explains how gamification can help you and why you should use gamification in your contact center.

About Mambo Solutions Ltd .:  Mambo  is the leading on-premise gamification software provider. Mambo’s Platform has finally democratized gamification and made available to companies of all sizes. E-learning and training initiatives.

Contact:
Alessandro Giannone
Mambo Solutions Ltd.
Dalton House,
60 Windsor Avenue, SW19 2RR
London, UK
Phone: +44 208 123 3879
contact@mambo.io
https://mambo.io/

Aktuelle Nachrichten Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen Wissenschaft/Forschung

Marinomed erhält EIB-Finanzierung in Höhe von EUR 15 Mio

Luxemburg/Wien, 26. Februar 2019

MARINOMED ERHÄLT EIB-FINANZIERUNG IN HÖHE VON EUR 15 MIO

● Biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Wien wird die Mittel für Forschung und Entwicklung einsetzen
● Finanzierung im Rahmen des Investitionsplans für Europa, oder auch Juncker Plan

Die europäische Investitionsbank (EIB) stellt Marinomed Biotech AG, ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Wien, das innovative Therapien für Allergie-, Atemwegs- und Augenerkrankungen entwickelt, EUR 15 Mio zur Verfügung. Das Darlehen der EU Bank wird durch eine Garantie des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) gedeckt. Der EFSI ist eine wichtige Säule des Investitionsplans für Europa, auch bekannt als Juncker-Plan, bei dem die EIB und die Europäische Kommission als strategische Partner zusammenarbeiten. Mit diesen Finanzierungen der EIB soll die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft gestärkt werden.

Marinomed hat ein weit fortgeschrittenes F&E-Portfolio und eine Produktpipeline entwickelt, die auf den zwei proprietären Technologien basieren – den Plattformen Carragelose® und Marinosolv®. Die Finanzierung der EIB wird die Entwicklung der beiden Plattformen von Marinomed unterstützen. Zu den weit fortgeschrittenen klinischen Programmen unter der Marinosolv®-Plattform gehören innovative Lösungen zur Wirkstofffreisetzung bei allergischer Rhinitis (d.h. Heuschnupfen), allergischer Konjunktivitis und trockenen Augen. Die zulassungsrelevante klinische Phase-III-Studie für das Leitprodukt Budesolv von Marinosolv® wurde wie geplant im Januar gestartet. Die Ergebnisse werden voraussichtlich bis Ende des zweiten Quartals 2019 vorliegen.

Andrew McDowell, der für Finanzierungen in Österreich zuständige EIB-Vizepräsident, sagte: “Mit unserer risikoreicheren Finanzierung von Marinomed schließen wir eine Marktlücke von nicht verwässerndem langfristigen Wachstumskapital für hochinnovative KMU. Marinomed kann sich nun voll und ganz auf den weiteren Ausbau des Geschäfts konzentrieren. Dies ist ein hervorragendes Beispiel für den Mehrwert, den der Investitionsplan für Europa für junge und innovative Unternehmen bietet. Wir bringen EIB-Mittel und EU-Garantien zusammen, um an Deals zu arbeiten, die sonst nicht in gleicher Weise von der EU-Bank finanziert worden wären.“

Vizepräsident Jyrki Katainen, zuständig für Arbeitsplätze, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit, sagte: „Ich begrüße diese Vereinbarung im Rahmen des Investitionsplans, die erneut zeigt, dass Innovation und verbesserte Gesundheitsversorgung Hand in Hand gehen. Erstklassige Innovationen werden europäischen Unternehmen in der Medizintechnik-Branche zu Erfolg auf dem Weltmarkt helfen. Ich möchte Marinomed dafür gratulieren, dass es die durch den Investitionsplan gebotene Chance genutzt hat, und ich hoffe, dass noch viele weitere österreichische innovative Unternehmen diesem Beispiel folgen werden.“

Andreas Grassauer, CEO von Marinomed, sagte dazu: „Mit unserer innovativen Technologieplattform Marinosolv® wollen wir in den Multi-Milliarden-Dollar-Markt für die Behandlung von Allergien und Augenerkrankungen einsteigen. Wir sehen die Unterstützung der EIB als weitere starke Bestätigung des enormen medizinischen und kommerziellen Potenzials von Marinosolv®. Die EIB-Finanzierung wird es uns zusammen mit den Erlösen aus dem Börsengang ermöglichen, unser Wachstum zu beschleunigen und das Potenzial unserer Plattformen voll auszuschöpfen“.

Die entsprechenden Verträge wurden am 25. Februar in Luxemburg unterzeichnet. Die EIB-Mittel werden 2019-2022 an Marinomed ausgezahlt und sind 2024-2027 zurückzuführen.

Hinweis für Redaktionen:

Europäische Investitionsbank
Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Institution der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen im Besitz ihrer Mitgliedstaaten. Sie stellt langfristige Finanzmittel für sinnvolle Investitionen zur Verfügung, um zur Erreichung der politischen Ziele der EU beizutragen.

Marinomed Biotech AG
Marinomed Biotech AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Wien. Der Unternehmensfokus liegt auf der Entwicklung innovativer Produkte im Bereich Atemwegs- und Augenerkrankungen, die auf patentgeschützten Technologieplattformen basieren. Die Plattform Carragelose® umfasst innovative patentgeschützte Produkte zur Behandlung von viralen Infektionen der Atemwege. Carragelose® kommt in Nasensprays, Rachensprays und Pastillen zur Anwendung, die mit internationalen Partnern weltweit in mehr als 30 Ländern vertrieben werden. Die Technologieplattform Marinosolv® erhöht die Wirksamkeit von schwer löslichen Wirkstoffen speziell für die Behandlung von sensiblen Organen wie Augen und Nase. Weiterführende Informationen: www.marinomed.com.

Investitionsplan für Europa
Der Investitionsplan für Europa (Juncker-Plan) ist eine der wichtigsten Maßnahmen der EU, um die Investitionen in Europa zu steigern, Arbeitsplätze zu schaffen und das Wachstum zu fördern. Zu diesem Zweck werden die neuen und vorhandenen finanziellen Ressourcen intelligenter genutzt. Die EIB-Gruppe spielt bei diesem Investitionsplan eine wichtige Rolle. Mit Garantien des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) können die EIB und der Europäische Investitionsfonds (EIF) einen höheren Anteil des Risikos bei Projekten übernehmen und private Investoren zur Teilnahme an diesen Projekten ermutigen. EFSI hatte ursprünglich zum Ziel, über einen Zeitraum von drei Jahren bis Mitte 2018 Investitionen in Höhe von EUR 315 Mrd. in der gesamten EU zu mobilisieren. Im Dezember 2017 einigten sich das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten darauf, die Laufzeit des EFSI bis 2020 zu verlängern und seine Finanzkapazität auf EUR 500 Mrd. zu erhöhen. Bis heute mobilisieren Projekte und Transaktionen, deren Finanzierung im Rahmen von EFSI genehmigt wurde, Investitionen in Höhe von fast EUR 380 Mrd., davon EUR 4,4 Mrd. in Österreich, und unterstützen diese 842.000 KMU in den 28 Mitgliedstaaten.
Neben EFSI unterstützt die neue Beratungsplattform des EIAH öffentliche und private Projektträger dabei, Investitionsprojekte professioneller zu strukturieren. Der Investitionsplan sollte auch ein investitionsfreundlicheres EU-Rechtsumfeld schaffen, insbesondere in den Bereichen Digital, Energie und Kapitalmärkte.

Ansprechpartner für die Presse:

EIB: Christof Roche, c.roche@eib.org, Tel.: +352 4379 89013, Mobil: +32 479 65 05 88
Website: www.eib.org/press – Pressabteilung: +352 4379 21000 – press@eib.org

Marinomed: Roland Mayrl, r.mayrl@metrum.at, Tel.: +431 504 6987 331, Mobil: +43 664 61 26 228

Aktuelle Nachrichten Wissenschaft/Forschung

UNGEBORENE HABEN ES NICHT LEICHT MIT SCHWERMETALLEN

Wissenschafter der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems und der Medizinischen Universität Wien klären Transportsysteme der Plazenta. Quecksilber & Eisen im Fokus.

Krems, 19. Februar 2019 – Getarnt als Aminosäure kann das toxische Schwermetall Quecksilber durch die Plazenta in das Blut des Ungeborenen gelangen. Das hat ein Forschungsteam der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems und der Medizinischen Universität Wien nun nachweisen können. Wenig bekannt ist hingegen über den plazentaren Transport des dringend benötigten Elements Eisen, das sowohl bei Schwangeren als auch Ungeborenen oftmals in zu geringen Mengen vorliegt. Aufbauend auf den Methoden und Erfahrungen der Quecksilberstudie erforscht das interuniversitäre Team nun auch diesen Transportprozess in einem neuen Projekt, das wieder von der NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB) unterstützt wird.

Eine der wichtigsten Funktionen der Plazenta ist der Austausch von Stoffwechselprodukten, Nährstoffen und Gasen zwischen dem Fötus und der Mutter. Dabei gilt es sicherzustellen, dass schädliche Substanzen im Blut der Mutter das ungeborene Leben nicht gefährden. Für Kadmium und Blei gelingt das der Plazenta beispielsweise sehr gut – bei Quecksilber versagt dieser Schutzmechanismus aber. Dieses giftige Schwermetall wird mit erstaunlicher Effizienz aus dem Blut der Mutter in das Kreislaufsystem des Fötus transportiert. Wieso dies passieren kann, war bisher nicht klar verstanden, doch vor kurzem gelang es einem Team von Medizinerinnen und Medizinern der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems (KL Krems) und der Medizinischen Universität Wien (MUW), die Gründe dafür nachzuweisen.

TARNEN & TÄUSCHEN

„Im Grunde genommen ist die Ursache ganz simpel“ erläutert die Leiterin der Forschungsgruppe, Prof. Claudia Gundacker. „Quecksilber liegt im Blut in einer solchen Form vor, dass es strukturelle Ähnlichkeit mit einer Aminosäure hat, die aktiv von der Plazenta aus dem mütterlichen Blut aufgenommen wird. Das Quecksilber tarnt und täuscht also.“ Tatsächlich verbindet sich Quecksilber, auch das neurotoxische Methyl-Quecksilber, leicht mit schwefelhaltigen Aminosäuren wie Cystein. Diese Verbindung des Schwermetalls mit Cystein ähnelt einer anderen Aminosäure, dem Methionin, die über einen spezifischen Transportmechanismus der Plazenta (dem sogenannten System L) ins Blut des Fötus transportiert wird.

In Zellkulturen, die der in vivo Situation einer Plazenta sehr nahe kommen, konnte das Team um Prof. Claudia Gundacker nun erstmals zeigen, dass das System L Methylquecksilber tatsächlich wie eine Aminosäure transportiert. Diese Ergebnisse erklären auch die schon früher beobachtete Tatsache, dass Föten eine höhere Quecksilberkonzentration im Blut haben als ihre Mütter. Der Transportmechanismus der Plazenta pumpt quasi das Quecksilber in das Blut des Ungeborenen.

EISERN WEITERFORSCHEN

Die in Toxicology und dem International Journal of Molecular Sciences veröffentlichten Ergebnisse bestätigen auch die Eignung der vom Team verwendeten Methoden zur Untersuchung der Transportmechanismen der Plazenta. Grund genug, diese Methoden auch für weitere Untersuchungen einzusetzen. Dazu Prof. Hans Salzer von der KL Krems: „Uns interessiert nun auch der Eisentransport in der Plazenta. Im Gegensatz zum Quecksilber braucht der Fötus ja Eisen. Bedauerlicherweise ist aber Eisenmangel selbst in hochentwickelten Ländern bei Schwangeren und auch bei Neugeborenen ein häufiges Problem. Dem können wir nur dann effizient begegnen, wenn wir den Transport besser verstehen.“

Genau das wird in dem gerade begonnen Projekt der Gruppe näher untersucht. Nächstes Ziel ist dabei, die für den Eisentransport in der Plazenta zuständigen Proteine zu identifizieren und deren Funktion in Zellkulturen zu überprüfen. Des Weiteren wird man analysieren, wo genau in der Plazenta diese Proteine vorkommen. In der Folge wird die Gruppe dann auch untersuchen, was der Zusammenhang zwischen der Aktivität dieser Proteine in der Plazenta und dem Eisenstatus von Mutter-Kind-Paaren sein wird. Dazu kann das Team auf 100 Datensätze von gesunden, nicht anämischen Mutter-Kind-Paaren zurückgreifen und so umfassende Erkenntnisse gewinnen.

Vor dem Hintergrund der Wichtigkeit der Plazenta für die Gesundheit ungeborenen Lebens und schwangerer Mütter sind die Wissenslücken über die Transportmechanismen erstaunlich. Die Forschungsgruppe der KL Krems und MUW füllt diese dank der mittlerweile etablierten Methoden und internationalem Know-how nun rasant auf.

Originalpublikationen:

Methylmercury Uptake into BeWo Cells Depends on LAT2-4F2hc, a System L Amino Acid Transporter. C. Balthasar, H. Stangl, R. Widhalm , S. Granitzer, M. Hengstschläger & Claudia Gundacker. Int. J. Mol. Sci. 2017, 18, 1730; https://doi.org/10.3390/ijms18081730

Mercury toxicokinetics of the healthy human term placenta involve amino acid transporters and ABC transporters. E. Straka, I. Ellinger, C. Balthasar, M. Scheinast,  J. Schatz, T. Szattler, S. Bleichert, L. Saleh, M. Knöfler, H. Zeisler, M. Hengstschläger, M. Rosner,  H. Salzer & C. Gundacker.  Toxicology 2016, 340: 34-42; https://doi.org/10.1016/j.tox.2015.12.005

Über die Karl Landsteiner Privatuniversität Krems
Die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) ist Wegbereiterin und Katalysatorin für zukunftsorientierte, gesellschaftlich relevante Lehr- und Forschungsbereiche in der Medizin und den Gesundheitswissenschaften. In diesem Sinne fokussiert sie auf ein fächerübergreifendes, international ausgerichtetes Studienprogramm, das eine sinnvolle Ergänzung zum klassischen Ausbildungsangebot der öffentlichen Universitäten darstellt. Mit ihrem europaweit anerkannten Bachelor-Master-System stellt die KL eine flexible Bildungseinrichtung dar, die auf die Bedürfnisse der Studierenden und Anforderungen des Arbeitsmarkts abgestimmt ist. In der Forschung konzentriert sich die KL gezielt auf Nischenfelder in gesundheitspolitisch relevanten Brückendisziplinen wie der Medizintechnik, der Psychodynamik und Psychologie sowie dem Thema Wasserqualität und den damit verbundenen gesundheitlichen Aspekten. Die KL wurde 2013 gegründet und von der Österreichischen Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung (AQ Austria) akkreditiert.

Rückfragehinweis:

Wissenschaftlicher Kontakt
Prof. Hans Salzer
Leiter der Klinischen Abteilung Kinder- und Jugendheilkunde
Universitätsklinikum Tulln
Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften
Mitterweg 10
3500 Krems an der Donau
T +43 2272 9004 – 19641
E hans.salzer@tulln.lknoe.at
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