Gründungen in Oberbayern weiterhin auf hohem Niveau

(pressebox) München, 10.03.2011 – Das Interesse, ein eigenes Unternehmen zu gründen, ist in Oberbayern nach wie vor hoch: Im vergangenen Jahr wagten 51.017 Menschen den Sprung in die Selbstständigkeit, 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Leicht rückläufig waren dagegen Firmenübernahmen. Oberbayernweit wechselten 4.252 Betriebe den Besitzer, 1,1 Prozent weniger als im Jahr 2009. Dies geht aus der aktuellen Statistik der IHK für München und Oberbayern hervor. Neugründungen gab es in Oberbayern vor allem im Dienstleistungssektor, gefolgt vom Handel und der Baubranche. Bei den Übernahmen dominierte das Gastgewerbe. Erst mit größerem Abstand folgten der Handel und das Baugewerbe.

Nahezu parallel verlief das Gründungsgeschehen in München. In der Landeshauptstadt nahmen die Neugründungen ebenfalls um 2,1 Prozent auf insgesamt 19.033 zu. Deutlich stärker gingen allerdings die Betriebsübernahmen zurück. Sie sanken um 5,8 Prozent auf insgesamt 1.569.

Das Interesse an Firmenneugründungen wird nach Einschätzung der IHK auf hohem Niveau bleiben. „Der wirtschaftliche Aufschwung bietet derzeit gute Chancen, Existenzgründungen auf ein solides und gesundes Fundament zu setzen“, sagt Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern. Die IHK helfe dabei mit einem vielfältigen Beratungsangebot.

Dieses war auch im vergangenen Jahr stark nachgefragt: Gut 18.000 Gründer nahmen Kontakt mit der IHK auf. Mehr als 4.600 Interessenten nutzten zudem in München und Oberbayern die Einzelberatungen der IHK (plus 18 Prozent). Zugleich stieg die Anzahl der Teilnehmer von IHK-Gründungsseminaren und Intensivtrainings um 17 Prozent.