(lifepr) Ludwigsburg, 21.03.2011 – Gibt man das Stichwort „Jodtabletten“ in die Internet-Suchmaschine ein, erscheinen an erster Stelle diverse Anzeigen mit günstigen Angeboten. Deutschland sorgt sich nach der Katastrophe in Japan um eine mögliche radioaktive Belastung, gegen die die vorsorgliche Einnahme von Jod schützen könnte. Mittlerweile haben Gesundheitsämter, Apotheker und Ärzte in vielen Tageszeitungen vor der Einnahme von hochdosiertem Jod ohne unmittelbare Strahlengefährdung gewarnt, da sie unter Umständen mehr schaden als nützen könnte.
In Deutschland ist nicht mit einer Belastung durch radioaktives Jod zu rechnen, die eine Einnahme von Jodtabletten rechtfertigen würde, erklärt das Bundesamt für Strahlenschutz. Demzufolge müsste auch jeder Verbraucher die Kosten selbst tragen, der sich vorsichtshalber mit diesen Tabletten eindecken möchte.
Wer unsicher ist und sich über Nutzen und Schaden von Jodtabletten genauer informieren möchte, kann sich bei der Telefonhotline IKK Med beraten lassen. Versicherte der IKK classic erhalten unter der Nummer 01802 455633 von 7 bis 22 Uhr schnell und unkompliziert kompetente Auskunft von Ärzten oder Apothekern. Notwendig für die kostenlose Beratung ist nur die Angabe der Versichertennummer. (0,06 Euro/Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,42 Euro/Minute aus den deutschen Mobilfunknetzen).
