(pressebox) Mannheim, 11.05.2011 – Während des 11. Europäischen IHE Connectathons vom 11. bis 15. April 2011 in Pisa, Italien, hat iSOFT die Kompatibilität seines Radiologie-Informationssystems iSOFT Radiology in zahlreichen Testszenarien mit anderen Herstellersystemen erfolgreich unter Beweis gestellt. Unabhängige IHE-Experten lobten neben der Flexibilität, Performance und Ergonomie des Systems vor allem die hochwertige Umsetzung der Schnittstellenanforderungen.
Einmal im Jahr treffen sich rund 300 Teilnehmer aus ganz Europa beim IHE Connectathon. Fünf Tage lang testen sie die Kompatibilität der Schnittstellen ihrer IT-Systeme. Dabei wird geprüft, ob die IT-Lösungen der teilnehmenden Unternehmen gemäß IHE-Integrationsanforderungen interoperabel miteinander kommunizieren. Beim diesjährigen Treffen führten über 75 Unternehmen mehr als 2.200 Tests an IHE-Integrationsprofilen durch, die die Interoperabilität beim Austausch von Patientenakten und medizinischen Informationen gewährleisten sollen. Die Tests finden in Form eines direkten Datenaustauschs zwischen den Systemen statt und werden jedes Jahr aufs Neue von unabhängigen Experten ausgewertet.
Die große Nachfrage an iSOFT als Testpartner ergab 30 umfangreiche Peer-to-Peer-Testszenarien mit Herstellern aus den Bereichen KIS/EPA, RIS, PACS, Modalitäten und MPI. Alle Tests wurden von den IHE-Prüfern erfolgreich abgenommen und iSOFTs konforme Umsetzung der internationalen Standards im Zusammenspiel mit den anderen Systemen bestätigt. Für iSOFT eröffnete die Teilnahme darüber hinaus weitere Möglichkeiten für eine künftige Zusammenarbeit mit anderen Herstellern, beispielsweise in den Bereichen DICOM SR und Mammographie.
Dr. Jens Riedel, Portfolio Manager Radiologie bei iSOFT Health, will an diesen Erfolg anknüpfen: „Die guten Testergebnisse sind eine erneute Empfehlung für gemeinschaftliche Szenarien mit anderen Herstellern. Gerade im diagnostischen Bereich werden die Vernetzungsszenarien immer komplexer. Deshalb spielt insbesondere für unsere Lösung, die als zentrale Steuerungsplattform für Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie fungiert, die standardkonforme und einfache Kommunikation mit anderen Systemen eine entscheidende Rolle. Wir werden weiterhin klar auf IHE-konforme Standards setzen und dabei die Ergebnisse, die wir mit den anderen Herstellern erarbeitet haben, in entsprechenden gemeinsamen Projekten nutzen. So können unsere Kunden auch weiterhin von der hohen Interoperabilität unseres Systems profitieren.“
Im Hinblick auf die voranschreitende Vernetzung durch Bildung intersektoraler Versorgungskonzepte unter Beteiligung verschiedener Softwaresysteme setzt iSOFT konsequent auf standardkonforme IHE-Szenarien zur Unterstützung einer optimalen Patientenversorgung. IHE-konforme Systeme kommunizieren besser miteinander und sind einfacher zu implementieren. Informationen können nahtlos von System zu System weitergegeben und Ärzten, Pflegepersonal und anderen Leistungserbringern leichter zugänglich gemacht werden.
iSOFT hat die Chance einheitlicher Schnittstellen und Profil-Standards bereits früh erkannt. Als Mitbegründer der europäischen und deutschen IHE-Initiativen hat iSOFT an zahlreichen europäischen Connectathons teilgenommen und die Integration der radiologischen Systeme entscheidend vorangetrieben. iSOFT Radiology ist seit 2001 IHE-zertifiziert.
Über IHE Europe:
IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) ist eine Initiative von Anwendern und Herstellern von IT im Gesundheitswesen zur Standardisierung des Datenaustauschs zwischen IT-Systemen. IHE fördert und koordiniert den Einsatz von etablierten Standards wie DICOM, XML und HL7 zur Umsetzung medizinischer Prozessabläufe und zur Schaffung von Interoperabilität. Dazu formuliert IHE Anforderungen aus der Praxis in Form von Use Cases, identifiziert relevante Standards und entwickelt technische Leitfäden, die IHE-Profile, mit denen die Hersteller ihre Produkte umsetzen und testen können. Mit dem jährlichen Connectathon werden Systeme auf Kompatibilität getestet und somit sichergestellt, dass sie fehlerfrei miteinander kommunizieren können und für den Praxiseinsatz vorbereitet sind.
In über 200 Produkten sind bereits ein oder mehrere IHE-Profile umgesetzt worden. IHE wird unterstützt von der Deutschen Röntgengesellschaft, dem Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg), dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), der Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS), American College of Cardiology (ACC) und vielen weiteren Organisationen. Mehr Informationen zu IHE auf www.ihe-europe.net.
Die Testergebnisse des Connectathons 2011 finden Sie auf http://connectathon-results.ihe-europe.net.
