Wirtschaftsmediation: Hilfe zur Selbsthilfe

(pressebox) Berlin, 25.07.2011 – Streitigkeiten mit langjährigen Geschäftspartnern, Zulieferern oder innerhalb eines Familienbetriebs können ein Unternehmen teuer zu stehen kommen. „Für solche Fälle eignet sich die Mediation“, so Oliver Braun, Steuerberater und Wirtschafts­mediator bei Ecovis, „denn die Mediation erzielt im Ergebnis eine Win-win-Situation für beide Parteien und lässt keine Verlierer zurück.“ Als ausgebildeter Mediator übernimmt Braun im Verfahren eine neutrale allpar­teiliche Position und strukturiert und moderiert die Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien so, dass beide mit ihren Interessen und ­Bedürfnissen zu einer gemeinsamen ­Vereinbarung finden. „Eine für beide Seiten tragbare und zufriedenstellende Lösung hinterlässt keine verbrannte Erde“, so Braun. „Daher ­leis­tet die Mediation über die konkrete Einigung hinaus einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung langfristiger Geschäftsbeziehungen.“

Vielseitig anwendbar

Die Anlässe für Konflikte sind vielfältig, immer aber handelt es sich um unterschiedliche Standpunkte, für die eine Klärung gefunden werden muss, um wieder proaktiv arbeiten zu können. Anwendungsfälle können über Jahre aufgebaute Handelsbeziehungen zu Zulieferern oder Kunden, aber auch Generationsprobleme zwischen dem Senior und dem Junior eines Familienunternehmens sein. Innerbetrieblich kann etwa über neue Formen der Arbeitsorganisation, mangelnde Arbeitsleistung bei Mitar­bei­tern oder die fehlende Zusammenarbeit in einem Team gestritten ­we­r­den. Auch juristische Auseinandersetzungen über unterschiedliche Vertragsauslegung, Ungeregeltes oder Unvorhergesehenes kommen infrage. „In allen Fällen ist die freiwillige Bereitschaft zur Einigung Grundvoraussetzung“, so Braun, der darin das Geheimnis sieht. Dies beweist auch die Erfolgsquote: 80 Prozent der begonnenen Mediationen enden mit einer einvernehmlichen Lösung. Zwar ist diese nicht rechtsverbindlich, aber gerade das sei ein Vorteil: „Die fehlende rechtliche Verpflichtung nimmt den Druck aus der Situation und öffnet die Tür für beidseitiges Entgegenkommen.“

Als Mediator trifft Oliver Braun keine eigenen Entscheidungen von oben, sondern ist als neutrale Person für die Struktur des Verfahrens verantwortlich.„Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt.“ Dies bringt Braun als Steuerberater von Haus aus mit, denn er ist es gewohnt, Interessenkonflikte, etwa gegenüber der Bank oder dem Finanzamt, zu lösen. Sein zusätzliches Qualitätssiegel ist die Ausbildung zum Wirtschaftsmediator in Zusammenarbeit mit der Bundessteuerberaterkammer. Seine Hauptaufgabe sieht Braun in der Hilfe zur Selbsthilfe: „Als Mediator spreche ich nicht nur einseitig telefonisch mit den Parteien, sondern mache in gemeinsamen Treffen die Interessen und Motive sichtbar, die sich hinter diesen Positionen verbergen.“ Dies hat schon einigen Unternehmen ­eine Menge Geld gespart.

Was wir Ihnen bieten können

Schnelle und kosten­günstige Konfliktlösung durch Mediation

Allparteiliche Unterstützung bei der Findung einer tragbaren und zufriedenstellenden Lösung

Hilfe bei der Aufrechterhaltung langjähriger Geschäftsbeziehungen