(pressebox) Berlin, 26.07.2011 – Baden-Württemberg hatte den Auftakt gemacht: Anfang letzter Woche haben die DJV-Mitglieder in den Zeitungsverlagen des Südwestens darüber abgestimmt, ob sie Arbeitskampfmaßnahmen zur Durchsetzung der berechtigten Tarifforderungen des DJV und zur Abwehr gravierender Einschnitte in die Tarifverträge befürworten. Das Ergebnis ließ an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig: 98,6 Prozent der Kolleginnen und Kollegen stimmten für Streiks. Ähnlich sah es Ende letzter Woche in Nordrhein-Westfalen, dem zweiten Bundesland im Reigen der Urabstimmungen, aus: Zwischen Rhein und Weser sagten 98,5 Prozent ja. Am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche sind die Zeitungsjournalisten in Bayern aufgerufen, ihr Votum abzugeben. Warum die Journalisten streiken, worum es in den Tarifverhandlungen mit den Zeitungsverlegern geht und warum und wie die Bürger von möglichen Streiks betroffen sind – darum wird es in der zentralen Kundgebung des Bayerischen Journalisten-Verbands am 27. Juli ab 14.45 Uhr auf dem Marienplatz in München gehen. Einer der Redner wird DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring sein.
