ICE 786 zwischen Hamburg-Harburg und Wilhelmsburg liegengeblieben
- Technischer Defekt am Stromabnehmer
- DB entschädigt Reisende
(Hamburg, 24. Januar 2012) Der ICE 786 ist gestern Abend gegen 20.40 Uhr auf dem Weg von München nach Hamburg aufgrund eines gebrochenen Stromabnehmers kurz vor den Süderelbbrücken liegengeblieben.
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten war eine Evakuierung der etwa 130 Reisenden leider nicht möglich. Diese Entscheidung wurde gemeinsam vom Notfallmanagement der Bahn und der Feuerwehr getroffen. Die Bahnstrecke befindet sich auf einer Böschung. Es hätten die Stromschienen der S-Bahn sowie weitere Gleise und unwegsames Gelände überquert werden müssen.
Die Weiterfahrt des Zuges verzögerte sich erheblich durch die schwierige Bergung von Teilen des abgebrochenen Stromabnehmers, der sich in der Oberleitung verfangen hatte. Die restlichen Teile des Stromabnehmers am Zug mussten vor der Weiterfahrt gesichert werden.
Nach Beseitigung der Störung konnte der Zug aus eigener Kraft mit dem zweiten Stromabnehmer gegen 0.40 Uhr seine Fahrt zum Hamburger Hauptbahnhof fortsetzen und traf dort um 0.50 Uhr ein.
Den Reisenden steht im Rahmen der gesetzlichen Fahrgastrechte eine Entschädigung von 50 Prozent des Fahrpreises zu. Darüber hinaus wird die Bahn ihren Kunden auf Kulanzbasis großzügig entgegen kommen.
Die betroffenen Fahrgäste wurden im Zug vom Zugpersonal sowie von der Feuerwehr betreut. Sie erhielten die Unterlagen für die Entschädigungsregelung.
Die Deutsche Bahn bedauert den Vorfall und entschuldigt sich bei den Reisenden für die Unannehmlichkeiten.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
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