Mobile Datenerfassung und Barcodeetiketten

In den 50er und 60er Jahren wurden die ersten Versuche mit der Barcode-Technologie in den USA und der Schweiz durchgeführt. Durchgesetzt haben sich die Barcodes unter anderem durch den Druck, den die amerikanische Supermarktkette Wal-Mart in den 1970er Jahren auf die Produzenten ausgeübt hat.

1976 erfolgte dann die Einführung der EAN-Codierung in Europa. Sie stellt eine international unverwechselbare Produktkennzeichnung für Handelsartikel dar. Der EAN-Code wird in der Regel als Strichcode auf die Warenverpackung aufgedruckt und kann von Barcodescannern gelesen (decodiert)  werden, beispielsweise an Scannerkassen.

 

Inzwischen sind Barcodes und die entsprechenden Erfassungssysteme aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft und dem Handel gar nicht mehr wegzudenken, z.B. um den logistischen Überblick in einem Großlagern zu behalten oder tausende von Proben in einem Großlabor eindeutig zu identifizieren:

Die Barcode-Technologie dient an den unterschiedlichsten Arbeitsplätzen zur  beschleunigten Erfassung von Daten und zur Verringerung von Dateneingabefehlern, besonders mit Hilfe mobiler Datenerfassungsgeräte.

Einer der größten Vorteile von Barcodesystemen besteht dabei  in der Sicherheit gegenüber manueller Dateneingabe.  Barcodesysteme arbeiten im Bereich der Erfassung mit einer Fehlerwahrscheinlichkeit von 1 zu 6 Milliarden. Zusätzlich erhöhen sie die Produktivität dadurch, dass die Warenerfassung viel schneller ablaufen kann und dafür weniger Personal eingesetzt werden muss.

 

Ein Barcodesystem besteht im Wesentlichen aus 4 Komponenten: einem Barcode-Drucker, dem Medium, auf welchen der Barcode gedruckt wird (also dem Barcodeetikett), einem Barcode-Scanner und einem System in dem die entsprechenden Daten gespeichert und abrufbar sind. Das ist in der Regel eine Datenbank oder ein Datenbanksystem.

Das Drucken eines Strichcodes ist mit praktisch jedem Drucker möglich, wobei natürlich ein spezielles Programm benötigt wird, das Strichcodes generieren kann. Meist werden jedoch spezielle Drucker verwendet, die mit der Thermodirekt- oder Thermotransfertechnik arbeiten. Diese Drucker drucken Barcodeetiketten schneller, günstiger, qualitativ hochwertiger und sind speziell auf die Bedruckung unterschiedlicher Etikettenformate optimiert, die meist als Rollenetiketten dem Druckvorgang zugeführt werden.

Die optische Erfassung eines Barcodes erfolgt durch  einen stationären oder mobilen Scanner, der viel schneller und genauer arbeitet, als das menschliche Auge selbst bei höchster Konzentration erfassen kann. Das Ergebnis des Scannvorgangs wird über eine Schnittstelle an ein Speichergerät bzw. an einen Computer weitergegeben. Je nach Aufgabenstellung werden die Daten aus dem Scannergebnis anschließend gespeichert oder das Programm ruft verknüpfte Daten, wie Preis- oder Bestandinformationen, Typenbezeichnungen, Adressdaten etc. ab, die der Benutzer für seine Aufgabenstellung benötigt.

Als Druckmedium für die Barcodes stehen auf dem Etikettenmarkt eine Vielzahl unterschiedlichster Materialien zur Verfügung: je nach Verwendung und technischer Anforderung handelt es sich vor allem um Papier und Kunststoffetiketten in verschiedenen Qualitäten. Die Auswahl an Klebstoffen ist ebenfalls beträchtlich, je nachdem ob normale oder starke Haftfähigkeit, Wiederablösbarkeit oder Wasserlöslichkeit gefordert sind.

Ein wichtiges Kriterium für die Materialauswahl sind die Umgebungsbedingungen, bei denen das Etikettenmaterial eingesetzt und verarbeitet werden soll. Besondere Anforderungen in Bezug auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowie Resistenz gegen verschiedene Chemikalien, Sonnenlicht oder auch Staub spielen bei der optimalen Material- und Klebstoffwahl eine wichtige Rolle.

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