Omnicare Deutschland – Für freiberufliche und wohnortnahe onkologische Versorgung

Die German Oncology und Omnicare Deutschland informieren über die strategische Partnerschaft von freiberuflichen Onkologen und Zyto-Apotheken.

Bis Oktober 2013 möchte die German Oncology GmbH (GO) für den deutschen Gesundheitsmarkt mindestens 8.000 Datensätze aus der Behandlung hämatologischer und onkologischer Leiden unter Tumortherapien erfassen. „Dieses Grunddatenprojekt ist das größte seiner Art in Deutschland“, so Dr. Rainer Lipp. Der Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkten Onkologie/Hämatologie und geschäftsführende GO-Gesellschafter war als Referent des Events der Pharmaindustrievertreter in Hamburg der Einladung von Omnicare Deutschland gefolgt.

Transparent und offen über das Zusammenwirken der beiden Firmen in einer strategischen Geschäftsbeziehung mit den etwa 100 Teilnehmern zu sprechen, war Hauptanliegen der Veranstaltung. Die Sicherung der Unabhängigkeit niedergelassener onkologischer Ärzte, unter Berücksichtigung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Gesichtspunkte, ist für das eigenständige Unternehmen von Onkologen für Onkologen German Oncology besonders wichtig. Omnicare Deutschland verfolgt als Kooperations-Unternehmen Zytostatika herstellender Apotheker bekanntlich das gleiche Ziel für den freiberuflichen Apotheker. Für beide Berufs-Gruppen werden hierbei sämtliche Compliance-relevanten Regeln und Rechtsvorschriften eingehalten und berücksichtigt. Zwischen Zyto-Apotheken und Onkologen gibt es keinerlei Versorgungslenkung, erläuterte der Bonner Rechtsexperte für Medizin Claus Burgardt auf dem Event. Beim Abschluss ausgewählter Versorgungsverträge mit Kostenträgern wird es aber ein gegenseitiges Veto-Recht geben. Denn Apotheker und Onkologen könnten jeder für sich allein gegenüber anderen Branchenakteuren auf lange Sicht nicht stark genug sein. Vornehmlich die Krankenkassen hätten bei Versorgungsfragen momentan primär die Kosten im Blick. Da aber bei der onkologischen Versorgung der Zytostatika-Anteil daran mehr als die Hälfte ausmache, bräuchten die Onkologen für die Übernahme und Verhandlung von Versorgungsaufträgen die Apotheker im gemeinsamen Boot.

Dies entspreche auch der ohnehin im Hinblick auf die Therapie-Effizienz gebotenen angemessenen Kooperation zwischen Zyto-Apothekern und Onkologen, heißt es in Hamburg. German Oncology will diese Zusammenarbeit mit den Zyto-Apothekern auf eine breite Datenbasis stellen, die an die IMS Health vermarktet wird. Die Beratung von gesundheitsunternehmen und pharmazeutischen Herstellern fällt in den Aufgabenbereich des in der Marktforschung international tätigen Unternehmens. Die beteiligten Onkologen erhalten für ihre Daten und Dokumentationstätigkeit von German Oncology eine angebrachte Vergütung, die an die GOÄ angelehnt ist. Zwischen German Oncology und Omnicare sind wirtschaftliche Verflechtungen ausgeschlossen.

„German Oncology und Omnicare verfolgen gemeinsam nur ein Ziel“, sagt Oliver Tamimi, Apotheker und geschäftsführender Omnicare-Gesellschafter, „wir wollen eine gemeinsame, freiberufliche und regionale Gesamtversorgung unter höchsten Qualitätsstandards mit wohnort- und patientennah tätigen Onkologen und Apothekern statt industrieller Versorgungsmonopole.“

Omnicare GmbH
Frau Salomon
S.Salomon@omnicare.de
www.omnicare.de