Neu im Kino – Gullivers Reisen

Wer könnte Gulliver besser spielen als Jack Black! Köln News hat den Film „Gullivers Reisen“ bereits gesehen. Den zugehörigen Trailer kann man sich ebenfalls auf Köln News ansehen. In dem Film kann man den notorischen Single Gulliver, der sich in der Poststelle eines Reiseverlags langweilt und sich in seine Tagträume flüchtet auf seiner surrealen Reise begleiten. Denn eines Tages verschafft sich der gewitzte Gulliver mit Hilfe einer List einen Trip zum Bermudadreieck, über den er einen Bericht verfassen soll. Doch die Reise verläuft nicht so wie geplant. Gulliver landet auf der Insel Liliput, wo die winzigen Einheimischen den „Riesen“ Gulliver erst einmal gefangen nehmen. Dort schafft er es dann die Liliputaner durch aberwitzige Lügengeschichten für sich einzunehmen. Schließlich erlebt er mit ihnen Lustiges und Herausforderungen, die Ihn zum Helden machen. Die Botschaft, die der Film vermittelt, so Köln News, sei, dass Größe nicht mit dem Zollstock messbar sei, sondern von innen kommt. Gulliver lernt von den Winzlingen so Einiges.

Ein herrliches Filmbild kann man auf Köln News sehen. Die Liliputaner versuchen den stattlichen Gulliver nach seiner Gefangennahme mit einem Flaschenzug unter Kontrolle zu halten. Sie wirken dabei wie Insekten, die um ihn herumschwirren. Aber zum Glück lassen sie ihn immer noch reden, denn so quatscht sich der pfiffige Kerl mit seinen Lügengeschichten ( er habe angeblich Darth Vader geschlagen, die Titanic überlebt und hat als Präsident „Awesome“ die Welt beherrscht), schließlich frei und beeindruckt die Winzlinge ganz schön.

Trotz dieser Hochstaplerei erscheint die Figur des Gulliver dem Kinozuschauer, nicht zuletzt auf Grund der humorvollen Darstellung von Jack Black, liebenswert. Wie ein zu groß geratenes Kind wirkt er. Der Produzent des Filmes, Benjamin Cooley, so zitiert ihn Köln News, findet, dass Jack Gulliver mit der „nötigen Unschuld“ versähe, „Liebenswürdigkeit und Nervosität“ würden gleichzeitig in seinen Augen aufblitzen. Schade, dass die Oscars so selten an Komödianten verliehen werden, sollte man meinen.