(pressebox) Mannheim, 20.05.2011 – becta gmbh, Bruchsal und Networks AG, Mannheim schließen einen Kooperationsvertrag, um Web 2.0 in Museen, Ausstellungen und Galerien zu bringen.
Heike Beck, Geschäftsführerin der becta GmbH, Bruchsal, beschreibt ihre Motivation: „Unsere Museen bieten faszinierende Einblicke in Kunst, Geschichte, Technik und vieles mehr. Wenn ich aber versuche, den Museumsführer zu verstehen oder Hintergrundinformationen haben möchte, dann fehlt mir der einfache Zugang, wie bei Web 2.0. So kamen wir zum bectaVision-Projekt. Der Besucher kann mit seinem Smartphone oder einem Pad die Codes lesen, die wir an den Exponaten anbringen und kommt damit sofort auf eine Seite mit Erläuterungen in seiner Landessprache, mit Hintergrundinformation, Audio-Files, Videos etc. Er muss nicht mehr angestrengt zuhören und versteht doch nur die Hälfte. Er bestimmt, wie er das Museum erkunden möchte, was ihn interessiert und was er überspringt“.
„Unsere ersten Erfahrungen mit Tests zeigen, dass speziell jüngere Leute, die nicht die typischen Museumsbesucher sind, begeistert sind“, so Klaus-Dieter Taeniges, Geschäftsführer und CTO der becta gmbH. Er macht die Erfahrung: „Der Besucher bestimmt jetzt – ganz individuell – wie er eine Ausstellung erleben will. Die Exponate werden lebendiger – keine Spur von Muffigkeit. Und auch das Problem mancher Fremdsprachen ist gelöst. Japanischsprachige Museumsführer sind immer noch schwer zu bekommen“.
Nach den Vereinbarungen der Kooperation fokussiert sich becta gmbh auf Software und Technik, während NetWorks AG die Marketing- und Vertriebserfahrung einbringt. „Wir suchen moderne, aufgeschlossene Einrichtungen, die Ihren Besuchern ein Erlebnis auf heutigem Stand der Technik bieten wollen“, beschreibt Michael Klein, Vorstand der NetWorks AG die Strategie. „Das wird dazu führen, dass sich modern denkende Museen, Ausstellungen, Galerien zunehmend besser positionieren und auch jüngere Menschen für sich gewinnen können“.
