ZF Ecomat bewährt sich in Indien

Hannover (pressrelations) –

ZF Ecomat bewährt sich in Indien

15. Oct 2009 – Auto-Reporter.Net
Allroundtalent für Stadtbusse: Das 6-Gang-Automatgetriebe ZF-Ecomat erfüllt die speziellen Anforderungen des Stadtbusbetriebs.

Der öffentliche Personennahverkehr in Indiens Metropolen wird zurzeit im Zuge eines aufwändigen Regierungsprogramms erneuert. Bei den modernen Busflotten wird viel Wert auf Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit gelegt. Solche Erwartung erfüllen die Antriebs- und die Fahrwerktechnik von ZF, wie Einsätze bei verschiedenen indischen Verkehrsbetrieben und internationale Verbrauchstests bestätigen.

Seit vier Jahren verbaut Volvo India ausschließlich Automatgetriebe vom Typ ZF-Ecomat in seinen Stadtbussen, nachdem vor allem die überdurchschnittliche Zuverlässigkeit des wirtschaftlichen 6-Gang-Automatgetriebes überzeugte. Bis Mitte 2010 wird Volvo nun weitere Stadtbusse vom Typ B7R für Verkehrsbetriebe in Bangalore, Chennai und Pune mit dem ZF-Ecomat ausrüsten.

Indiens öffentlichem Personennahverkehr steht ein unmittelbarer Paradigmenwechsel bevor: Die aufstrebende Industrienation verfolgt mit der Jawaharlal Nehru National Urban Renewal Mission (JNNURM) das Ziel, die Lebensqualität in indischen Metropolen wie Delhi, Mumbai und Kolkata deutlich zu verbessern. Dazu soll auch ein modernisierter öffentlicher Personennahverkehr beitragen.

Das 6-Gang-Automatgetriebe von ZF, das bereits in Bussen europäischer Metropolen eingesetzt wird, sorgt für Fahrer- und Passagierkomfort, hilft aber auch, Kraftstoff zu sparen. Dank der Kombination mit der intelligenten Schaltstrategie TopoDyn lässt sich der Kraftstoffverbrauch um bis zu 19 Prozent reduzieren. TopoDyn ist eine Software, die während der Fahrt Informationen über das jeweilige topographische Profil der Strecke sammelt und abhängig davon die verbrauchsgünstigste Schaltstrategie wählt. Der integrierte Retarder ermöglicht zudem verschleißfreies Bremsen.

Nicht nur ZF-Antriebstechnik, auch Fahrwerktechnik des Unternehmens kommt bei indischen Verkehrsbetrieben zum Einsatz; derzeit beispielsweise mehr als 2.000 Vorderachsen vom Typ RL 85 A bei Tata, einem der größten indischen Bushersteller. Weitere 400 Achsen werden noch 2009 für neue Tata-Stadtbusse geliefert. (auto-reporter.net/W. R.)

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Audi eröffnet ?Service-Schmiede? in Neckarsulm

Hannover (pressrelations) –

Audi eröffnet „Service-Schmiede? in Neckarsulm

15. Oct 2009 – Auto-Reporter.Net
Neues Trainings-Center für Top Service öffnet seine Pforten

Um die Servicequalität in seinen weltweiten Werkstätten weiter zu steigern, verstärkt der Autobauer Audi die Trainingsmaßnahmen für seine Servicemitarbeiter. Am Unternehmensstandort Neckarsulm eröffnete der Premiumhersteller heute sein sechstes Service-Trainings-Center in Deutschland ? eine Schulungsstätte für Mitarbeiter der rund 1.700 deutschen Servicebetriebe, an der auch Trainer für den internationalen Einsatz ausgebildet werden. Sechs Trainingsstandorte hat Audi heute deutschlandweit.

Der Automobilbauer will seine Servicemitarbeiter in 80 verschiedenen Trainings und 14 Qualifizierungswegen zu Experten ausbilden. Das Ziel: Weltweiter Top Service, denn auch in Sachen Kundenzufriedenheit wollen die Ingolstädter die Nase vorn haben. Für Audis Marketing- und Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer steht deshalb fest: Der Weg dahin führt nur über „Top Leistung und herausragenden Umgang mit unseren Kunden“. Unumgänglich dafür sei ein umfassendes technisches Training, das erfordere allein schon die zunehmende Komplexität der Modellpalette. Dazu bereite man die Mitarbeiter auf Zukunftstechnologien vor. „Wir schulen innovative, besonders schnelle Reparaturverfahren, um unseren Kunden effizienter zu helfen.“

Aber nicht nur das. Die Ingolstädter legen auch Wert auf herausragendes Kommunikationsverhalten ihrer Mitarbeiter. Kundenkommunikation ist ein neues Thema für Techniker, denn in komplexen Fällen soll der Kunde die Möglichkeit bekommen, sein Anliegen direkt mit einem Fachmann zu besprechen. Das Ziel: Zeitersparnis ? und zufriedenere Kunden.

Unterstützt wird dieses Training durch von Audi erarbeitete spezifische Schulungen ? etwa zur Geräuschsuche: Hier lernen die Techniker, im Dialog mit dem Kunden ein beschriebenes „Knistern“ oder „Klopfen“ zielgenau zu lokalisieren. Auch das Training zu „Clever Repair“, das den aufwendigen Austausch eines Karosserieteils durch schonendes, kosten- und zeitsparendes Ausbeulen am Fahrzeug ersetzt, soll die Zufriedenheit der Kunden unmittelbar steigern. Daneben erweitert der Hersteller das technische Training konsequent mit Blick auf die Zukunftstechnologien der Marke: Elektroantrieb, Hybridantrieb, Leichtbau. (ar/arie)

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Großes Interesse an Hella-Anleihe

Hannover (pressrelations) –

Großes Interesse an Hella-Anleihe

15. Oct 2009 – Auto-Reporter.Net

Der Zulieferer Hella ist erstmalig Emittent einer Unternehmensanleihe. Das Interesse war so groß, dass es zu einer vierfachen Überzeichnung kam. Hella wertete diesen Umstand als Vertrauensbeweis des Marktes in das Unternehmen trotz der aktuell ungewissen Zeiten in der Automobilbranche. „Diese Anleihefinanzierung ist für uns ein weiterer Schritt zur Sicherung der Unabhängigkeit des Unternehmens und zur Stärkung unserer finanziellen Flexibilität,“ so Dr. Jürgen Behrend, persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens.

Die Anleihe hat ein Volumen von 300 Millionen Euro, eine 5-jährige Laufzeit und ist mit 7,25 Prozent verzinst. Mit dem neuen Geld sollen vorrangig Bankkredite refinanziert und Liquiditätsposten erhöht werden.(ar/br)

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Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen und See-BG fusionieren

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Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen und See-BG fusionieren

Hamburg. – Die Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen und die See-Berufsgenossenschaft schließen sich zusammen und gründen die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft (BG Verkehr). Die Fusion soll zum 1. Januar 2010 umgesetzt werden. Der Fusionsvertrag wurde am 29. September in Hamburg unterzeichnet, nachdem die Vertreterversammlungen beider Häuser der neuen Satzung einstimmig zugestimmt hatten.
Die BG Verkehr deckt als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung unter anderem die Branchen Transport, Entsorgung, Logistik, Luftfahrt, Seeschifffahrt und Fischerei ab. „Zuständig für alles, was rollt, fliegt und schwimmt“, heißt das neue Motto. Für die Prävention, die eine der wichtigsten Aufgaben der Unfallversicherung darstellt, werden weiterhin Fachleute aus den jeweiligen Sparten eingesetzt. Die Selbstverwaltung plant außerdem, die Leistungen für Versicherte und Mitglieder weiter zu verbessern.
Die neue Berufsgenossenschaft hat nach der Fusion rund 195.000 Mitgliedsunternehmen und etwa 1,4 Millionen Versicherte. Nach Arbeitsunfällen oder bei Berufskrankheiten trägt die Berufsgenossenschaft die Behandlungskosten, hilft beim Wiedereinstieg ins Berufsleben und übernimmt die Zahlung von Renten. Die BG Verkehr beschäftigt insgesamt gut 1.200 Mitarbeiter, davon etwa 600 in der Hauptverwaltung in Hamburg. Daneben gibt es im gesamten Bundesgebiet sieben Bezirksverwaltungen.

Für Rückfragen:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Ute Krohne: Tel. (040) 39 80 11 54
E-Mail: ukrohne@bgf.de

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Peugeot Winter-Check – Sicher durch die kalte Jahreszeit

Saarbrücken (pressrelations) –

Peugeot Winter-Check – Sicher durch die kalte Jahreszeit

„Neun-Punkte-Kontrolle“ gegen unliebsame Überraschungen
Günstige Komplettangebote für Winterräder
Zwei Jahre Reifenersatz bei Beschädigung oder Diebstahl

Damit kein Peugeot-Fahrer unvorbereitet mit Schnee und Eis konfrontiert wird, bietet die Löwenmarke einen kompletten Rundum-Winter-Check für seine Modelle bei allen teilnehmenden Peugeot Vertragspartnern zu günstigen Preisen an. Mit der Teilnahme am Winter-Check sichert sich der Peugeot Fahrer die Langzeitmobilität „Von Wartung zu Wartung“. Die Langzeitmobilitätsgarantie gilt bis zur nächsten regulären Wartung (max. 24 Monate). Sollte diese Wartung mehr als 12 Monate nach Beginn der Langzeitmobilität liegen, so ist eine Verlängerung durch einen saisonalen Check, wie zum Beispiel dem Winter-Check notwendig.
Die Prüfung der Peugeot-Experten umfasst den allgemeinen Zustand der Reifen inklusive Ersatzrad, Luftdruck und Profiltiefe. Die Flüssigkeitsstände des Brems- und Kühlsystems werden kontrolliert, der Frostschutzgehalt im Kühlwasser gemessen und der Ladestrom des Generators sowie der Zustand der Batterie überprüft. Die Experten achten auf die Funktionsfähigkeit des Keilriemens, der Scheibenwischer und des Scheibenwaschsystems sowie der Beleuchtungs- und Signalanlage. Sämtliche Gummidichtungen an den Türen werden mit Silikon geschützt, damit sie bei großer Kälte nicht am Metall kleben.
Jetzt an Winterräder denken
Seit Mai 2006 gilt die gesetzliche Winterreifenpflicht. Winterreifen sorgen vor allem für die deutliche Verkürzung der Bremswege bei Temperaturen unter sieben Grad auf nassem oder rutschigem Untergrund. Deshalb halten die Peugeot-Partner verschiedene Angebote bereit. Alle Kompletträder werden mit einem Stickstoff-Gasgemisch befüllt, was einen konstanten Reifendruck garantiert und für verringerten Rollwiderstand, weniger Kraftstoffverbrauch sowie geringeren Gummiabrieb sorgt.Beim Kauf von neuen Winterkompletträdern garantiert Peugeot zwei Jahre lang kostenlosen Reifenersatz im Falle von Anprall-Schäden, Eindringen von Fremdkörpern und Vandalismus. Alle Angebote finden Sie unter: http://peugeot.de/service/werkstattleistungen/komplettpreise/winterreifen.

Ihr Ansprechpartner bei redaktionellen Rückfragen:
Bernhard Voß
Tel.: 0681-879 893,
Fax: 0681-879 516
E-Mail: bernhard.voss@peugeot.com

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DB: Deutlicher Anstieg der Fahrgastzahlen Indiz für erfolgreiche Strategie

Berlin (pressrelations) –

DB: Deutlicher Anstieg der Fahrgastzahlen Indiz für erfolgreiche Strategie

(Berlin, 15. Oktober 2009) Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, Verkehrsminister Martin Zeil sowie DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Grube und der bayerische Konzernbevollmächtigte Klaus-Dieter Josel haben sich heute in einem Spitzengespräch über die Entwicklung der bayerischen Infrastruktur und über Konzepte im Schienengüter- und Schienenfernverkehr ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen dabei die Umsetzung der wichtigsten Infrastrukturvorhaben in Bayern und die Frage der erforderlichen Investitionsmittel von Seiten des Bundes. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer fasste als Ergebnis zusammen: „Wir haben viele gemeinsame Ziele. Ich erwarte für die Zukunft sichtbare weitere Verbesserungen im bayerischen Netz und ein entsprechendes Engagement der Bahn.“ DB-Chef Grube fügte hinzu: „Wir möchten die enge Zusammenarbeit mit dem Freistaat, einem unserer wichtigsten Partner, intensivieren. Gemeinsam wollen wir den Ausbau der bayerischen Infrastruktur voranbringen. Selbstverständlich halten wir auch an der Umsetzung aller vereinbarten Vorhaben fest.“
Der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn gehen davon aus, dass die Mobilität und das Verkehrsaufkommen auf den bayerischen Schienenstrecken langfristig stetig steigen werden. Gemeinsam wollen sie sich daher für eine deutliche Anhebung der Bundesmittel für Investitionen in das Netz stark machen. „Die Investitionen in die klimafreundliche Schiene müssen Priorität haben. Im Freistaat gibt es allein im Bedarfsplan Schiene wichtige Neu- und Ausbauvorhaben ohne Finanzierungs- und Realisierungshorizont in Höhe von circa 5,5 Mrd. Euro. Hier sind deutlich mehr Bundesmittel und ein belastbares langfristiges Ausbau- und Finanzierungskonzept notwendig. Wir wollen als Hauptnutzer des Netzes dabei eingebunden werden“, betonte Bayerns Verkehrsminister Zeil.
DB-Chef Grube sieht die DB im Freistaat gut gerüstet: „Mit dem bundesweiten Wachstumsprogramm und dem „Masterplan Bayern 2030″ verfolgt die Bahn in Deutschland und Bayern eine langfristige Strategie zur Entwicklung der verkehrlichen Infrastruktur. Denn es besteht kein Zweifel daran, dass die Kapazität auf den bayerischen Strecken weiter erhöht werden muss.“
Neben vielen weiteren Themen wurde auch der Ausbau der internationalen Schieneninfrastruktur diskutiert. „Gerade der Ausbau von TEN-Strecken wie der Magistrale Paris – Bratislava mit den bayerischen Teilstücken Ulm-Augsburg-München-Freilassing muss höchste Priorität haben. Wir begrüßen, dass die Bahn die Vorentwurfsplanung für den Abschnitt München – Mühldorf – Freilassing eingeleitet hat wie im letzten Spitzengespräch im Februar vereinbart. Entscheidend für die Realisierung wird letztlich sein, dass die Bahn eine entsprechenden Priorisierung bei den notwendigen Mitteln für die späteren Planungsschritte und den anschließenden Ausbau vornimmt“, betonten Bayerns Ministerpräsident Seehofer und Verkehrsminister Zeil. Auch DB-Chef Grube hob die Bedeutung des Ausbaus zwischen München und dem Bayerischen Chemiedreieck hervor: „Der Ausbau der Strecke steht auch bei der DB ganz oben auf der Agenda. Wir freuen uns, dass wir hier durch Mittel aus den Konjunkturprogrammen den schrittweisen Ausbau beschleunigt vorantreiben können.“
Gegenstand des Gesprächs waren auch die notwendigen Ausbaumaßnahmen der Schieneninfrastruktur im Zuge der starken Wachstumsdynamik im Raum München. Grube: „In der Metropolregion München wird die Mobilität weiter deutlich ansteigen, der Bau der 2. Stammstrecke ist hier ohne verkehrliche Alternative.“ Weitere wichtige Ziele seien der Erdinger Ringschluss sowie eine deutliche Verbesserung der Flughafenanbindung.
Bahn und Bayern betonten auch die erfolgreiche Entwicklung bei den Fahrgastzahlen im Freistaat. In diesem Jahrzehnt wuchs die Zahl der Bahnreisenden, die Zugflotte wurde vielfach modernisiert sowie Strecken neu- und ausgebaut, allen voran die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen München und Nürnberg. DB-Chef Grube „Bayernweit verzeichnen wir 50 Prozent mehr Fahrgäste in den Regionalzügen, verglichen mit Anfang der 90er Jahre. Auf unserer neuen Paradestrecke München-Nürnberg fand der gleiche, erfreuliche Zuwachs binnen zweieinhalb Jahren statt.“ Bayerns Verkehrsminister Zeil ergänzte abschließend: „Dieses erfreuliche Ergebnis ist vor allem auf die erfolgreiche Bestellpolitik des Freistaats zurückzuführen, die wir auch künftig fortsetzen wollen.“

Reinhard Boeckh
Stellv. Konzernsprecher
Tel. +49 (0) 30 297-61180
Fax +49 (0) 30 297-61919
presse@deutschebahn.com
www.deutschebahn.com/presse

Alle Kontaktdaten der Presseansprechpartner der Deutschen Bahn finden Sie unter www.deutschebahn.com/presseWeiterführende Informationen über den DB-Konzern finden Sie unter: www.deutschebahn.com

Anhang:
http://cgi.dialog.convento.de/cms.aspx?ID=6355 IID=437879 IDA=4293 Sec=9AB937088F5DAC0B35E1FF82035FCE8C

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Straßenmeistereien fit für den Winter

München (pressrelations) –

Straßenmeistereien fit für den Winter

Joachim Herrmann: „Straßenmeistereien sind fit für den Winter – Autos spätestens jetzt winterfest machen“

„Die bayerischen Straßenmeistereien starten gut gerüstet in den Winter“, sagte Innenminister Joachim Herrmann anlässlich des frühzeitigen Wintereinbruchs in diesem Jahr. „Die bayerische Straßenbauverwaltung räumt und streut 25.000 Kilometer Autobahnen, Bundes- und Staatsstraßen. Die Salzhallen mit einer Kapazität von 300.000 Tonnen Streusalz sind gefüllt, 1.400 Räum- und Streufahrzeuge einsatzbereit. Gerade am Alpenrand ist der Winterdienst seit gestern morgen schon verstärkt im Einsatz. Allerdings sollten auch die Autofahrer spätestens jetzt ihre Fahrzeuge wintertauglich machen“, appelliert Herrmann. „Hierzu gehören genügend Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage und insbesondere Winterreifen.“

„Auch ohne Schnee sind Winterreifen in der kalten Jahreszeit die bessere Wahl: Während der Winterreifen aufgrund seiner speziellen Gummimischung bei Kälte die optimale Elastizität erreicht, wird der Sommerreifen viel zu hart, um eine gute Kraftübertragung auf die Straße zu ermöglichen. Die Folge sind bis zu doppelt so lange Bremswege. Bereits ab plus sieben Grad Celsius sollten die Autoreifen getauscht werden, selbst wenn die Sonne scheint und die Straßen trocken sind.“ Herrmann fordert die Autofahrer auf, bei der Montage der Winterreifen auch die Profiltiefe (mindestens vier Millimeter sind vorgeschrieben) und das Alter der Reifen zu überprüfen. Denn nach fünf bis acht Jahren würde auch das weiche Gummi der Winterreifen aushärten und spröde werden.

Auf den Autobahnen sowie auf besonders verkehrsbedeutenden Bundes- und Staatsstraßen wird der Winterdienst rund um die Uhr durchgeführt. Die übrigen Bundes- und Staatsstraßen werden vorrangig zwischen 6.00 und 22.00 Uhr geräumt. Herrmann: „Doch selbst bei intensivem Winterdiensteinsatz können kritische Verkehrssituationen nicht völlig ausgeschlossen werden. Bei starkem Schneefall, tiefen Temperaturen und starkem Verkehr kann es trotz der laufenden Räumeinsätze vorkommen, dass der neue Schnee sofort festgefahren wird und schneeglatte Fahrbahnen entstehen. Die Autofahrer sollten bei winterlichen Straßenverhältnissen mehr Zeit einplanen und die Verkehrshinweise im Radio sowie die Warnschilder an den Straßen beachten“, rät Herrmann.

Pressesprecher: Oliver Platzer
Telefon: (089) 2192 -2114
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