Category Archives: Versicherung/Vorsorge

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Betrugsversuche mit Kleinanzeigen in Österreich

Zurzeit laufen in Österreich Betrugsversuche für eine angebliche Weihnachtsauktion des Auktionshaus OWL.

In österreichischen Tageszeitungen wird zurzeit mit dem Namen AUKTIONSHAUS OWL, oder auch Auktionshaus aus OWL versucht, gutgläubige Menschen zu betrügen.

In diversen Kleinanzeigenteilen der bekannten Zeitungen inseriert ein Betrüger den Kunst-, Antiquitäten-, Schmuck-, und Pelzankauf oder die Annahme der Objekte für eine nicht existente Weihnachtsauktion des’Auktionshaus OWL‘ oder eines Auktionshauses aus OWL ( Ostwestfalen-Lippe). Dieser Betrüger gibt sich als Herr Stein oder N.Stein als Mitarbeiter des real existierenden ‚AUKTIONSHAUS OWL‘ aus Bielefeld in Deutschland aus.

Das ‚Auktionshaus OWL Sauerland & Stürmann GbR‚ aus Bielefeld in Deutschland beschäftigt keinen Mitarbeiter mit dem Namen Stein oder anderes. Beim Auktionshaus OWL sind nur die Familien Sauerland & Stürmann beschäftigt.

Für alle dem realen ‚Auktionshaus OWL‘ übergebenen Gegenstände wird immer eine förmliche Quittung mit voller Geschäftsadresse ausgestellt, dieses wird von dem Betrüger so nicht praktiziert, dieser unterzeichnet eine  Quittung mit dem Namen Stein. Es wird angeraten dergleichen Betrugsversuche sofort bei der zuständigen Polizei-Dienststelle anzuzeigen.

Das ‚Auktionshaus OWL Sauerland und Stürmann GbR‘ versteigert keine Pelze und führt auch keine Weihnachtsauktion durch. Der Betrüger spricht mit eindeutig deutschem Akzent und wird hoffentlich bald dingfest gemacht. Es sind schon Anzeigen wegen Betrugs und Übervorteilung gestellt worden.

Betrugsversuche im Bereich Schmuck, Gold & Edelmetalle sind eine in Deutschland schon seit längerer Zeit funktionierende Masche. Speziell Zeitungsannoncen mit dem Begriff Pelzankauf werden zu fast 100% in betrügerischer Absicht geschaltet, bei Menschen welche daraufhin antworten fällt schon im zweiten Satz die Frage nach vorhandenen Schmuck und Edelmetalle wie Gold, Platin & Silber.

Die Betrüger kommen dann ins Haus, vorhandener Schmuck, Luxusuhren, Edeluhren, Münzen, Gold, Platin & Silber wird entweder zu ganz geringen, nicht marktgerechten Preisen angekauft, oder auch unter Herausgabe von Quittungen einfach mitgenommen um den Ankaufspreis zu überweisen oder später zu bezahlen. Das passiert natürlich nie und die angegebenen Namen, Adressen oder Telefonnummern sind nicht existent.

 

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Karlsruhe: Neue Online-Therapie bei Depressionen

DAK-Gesundheit bietet Versicherten Internet-Selbsthilfeprogramm

 

Karlsruhe, 06. November 2017. Die DAK-Gesundheit verbessert die Versorgung bei psychischen Erkrankungen. Als erste gesetzliche Krankenkasse bietet die Krankenkasse ihren Versicherten in Karlsruhe das Online-Programm „deprexis24“ an. Der Vorteil: Die webbasierte Therapie kann sofort gestartet und von zu Hause aus durchgeführt werden. Eine große Studie hat die Wirksamkeit dieser Verhaltenstherapie für Menschen mit leichten und mittelschweren Depressionen bestätigt.

 

„Wer an Depressionen leidet, braucht schnell Hilfe“, sagt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. „Doch meist sind die Wartezeiten auf einen Therapieplatz lang.“ Besonders für Menschen in ländlichen Regionen sei die Online-Therapie deshalb eine gute Option. Die Wirksamkeit hat die Krankenkasse zuvor mit einer wissenschaftlichen Studie belegt: Mit dem Selbsthilfeprogramm sinkt der Schweregrad der Depression in relativ kurzer Zeit ab, Lebensqualität und soziale wie berufliche Leistungsfähigkeit steigen. So können beispielsweise lange Fehlzeiten im Job vermieden werden. „Mit dem Programm können wir die klassische Psychotherapie nicht ersetzen“, erklärt Richter. „Es hilft aber dabei, Krisen zu meistern und Wartezeiten gut zu überbrücken.“ Psychische Erkrankungen führen immer häufiger zu Krankschreibungen und Fehltagen. Laut DAK-Gesundheitsreport war 2016 bundesweit jeder 20. Arbeitnehmer betroffen, psychische Erkrankungen belegten den zweiten Platz der Fehltage-Statistik.

 

So funktioniert deprexis24: Das Online-Programm ist interaktiv und passt die Inhalte genau auf die Bedürfnisse der Patienten an. Wer beispielsweise mit Entspannungsübungen nichts anfangen kann, bekommt alternative Hilfsangebote. „Wir empfehlen den Betroffenen, das Programm ein- bis zweimal pro Woche für mindestens 30 Minuten zu nutzen“, so Richter. Anschließend vertiefen persönliche Nachrichten, zum Beispiel über SMS, die Kerngedanken der jeweiligen Übung, um den positiven Effekt zu verstärken. Die Online-Therapie basiert auf den Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie.

 

Die DAK-Gesundheit bietet das Programm exklusiv ihren Versicherten an, die an einer leichten bis mittelschweren Depression leiden. Alle Angaben unterliegen strengen Datenschutzkriterien. Nutzbar ist das Online-Programm über Computer, Tablet und Smartphone. Ausführliche Infos zu den Inhalten und der Anmeldung gibt es im Internet unter www.dak.de/deprexis.

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Unternehmervollmacht: Neue Beratungsansätze für das Firmenkundengeschäft

Bad König, 17.10.2017 – Es passiert schneller als man denkt: ein schwerer Unfall oder eine Krankheit, die den Patienten lange ans Bett fesselt. Besonders problematisch sind solche Notlagen, wenn sie einen Einzelunternehmer, einen Freiberufler oder den alleinigen geschäftsführenden Gesellschafter einer Firma betreffen. Denn dann ist auch das Unternehmen in Gefahr. In einem solchen Fall hilft die Unternehmervollmacht, die auch den Firmenkundenberatern von Banken und Sparkassen einen guten Anlass für ein Beratungsgespräch liefert.

„Viele Geschäftsinhaber denken, dass sie im Notfall automatisch von ihrem Ehegatten vertreten werden“, erklärt Margit Winkler, Geschäftsführerin des Instituts GenerationenBeratung (IGB). „Das ist aber nicht der Fall. Wurde keine Vollmacht erteilt, muss durch das Gericht ein Betreuer bestellt werden – das dauert und kann dazu führen, dass ein völlig Fremder plötzlich im Unternehmen das Sagen hat.“ Gerade für Handwerker, Ärzte, Apotheker, Unternehmensberater, Taxisfahrer, kurzum für Einzelunternehmer und Freiberufler besteht daher Handlungsbedarf. Sie müssen sich rechtzeitig um eine Unternehmervollmacht kümmern, diese erstellen und sicher verwahren.

Banken und Sparkassen können dieses Thema dafür nutzen, mit ihren Bestandskunden ins Gespräch zu kommen und durch den zusätzlichen Service auch Neukunden auf sich aufmerksam zu machen. Die Institute fungieren dabei nicht alleine als Vertraute und Berater ihrer Firmenkunden, sondern lernen im Rahmen der Beratung ihre Kunden noch besser kennen und können Ansätze für den Abschluss zusätzlicher Vorsorgeprodukte erkennen. Daneben empfehlen sie sich als Partner des Bevollmächtigten und bleiben so auch im Notfall die Hausbank ihrer Firmenkunden.

Mit einer Unternehmervollmacht kann der Inhaber einzelnen Personen sowohl weitere Entscheidungsspielräume einräumen, als auch konkrete Anweisungen erteilen. Die Vollmacht kann zudem so ausgestaltet sein, dass die bevollmächtige Person bei wichtigen Entscheidungen wie der Einstellung leitender Mitarbeiter oder dem Abschluss wesentlicher Verträge, einen Berater konsultieren muss. Außerdem ist es möglich, die Entscheidungskompetenzen auf verschiedene Personen aufzuteilen, die Experten in diesem Bereich sind.

 

Über das Institut GenerationenBeratung:
Das unabhängige und neutrale Institut GenerationenBeratung (IGB) ist Experte zu Themen der rechtlichen und finanziellen Vorsorge für den Pflege- und Todesfall. Für Privatpersonen erstellt das IGB rechtssichere Vollmachten und verwahrt sie, genauso wie die unterschiedlichsten Verfügungen, die im Bedarfsfall benötigt werden. Finanzdienstleister bildet das IGB zu allen Themen der GenerationenBeratung aus, damit diese ihre Kunden noch besser zu allen Themen der Vorsorge beraten zu können. www.institut-generationenberatung.de
Margit Winkler (Jahrgang 1963), Geschäftsführerin des Instituts GenerationenBeratung (IGB), ist Expertin in allen Fragen rund um Vollmachten, Verfügungen, Pflege und Testament. Mit ihrem Buch „Vorsorgen: Keine Frage des Alters!“ hat sie einen Leitfaden für Menschen vorgelegt, die die eigene Zukunft nicht dem Zufall überlassen wollen. Das Buch gilt als Standardwerk für die GenerationenBeratung.

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Demenz – Angehörige am Ende ihrer Kräfte

DAK-Pflegereport zeigt: Neun von zehn Pflegenden fordern mehr Unterstützung

 

Karlsruhe, 02. November 2017. Pflegen bis zur Erschöpfung: Wer sich intensiv um demente Angehörige kümmert, ist oft am Ende seiner Kräfte. 59 Prozent geben dies an. Selbst im weiteren Umfeld von Menschen mit Demenz sagt jeder Dritte, oft erschöpft zu sein. „Es besteht ein großer Handlungsbedarf, denn neun von zehn fordern mehr Unterstützung“ erklärt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. Außerdem sind 80 Prozent der Deutschen der Meinung, dass sowohl Menschen mit Demenz als auch deren Familien mehr Respekt verdienen. Das geht aus dem aktuellen Pflegereport der DAK-Gesundheit hervor. Der Report zeigt erstmals, dass jeder Fünfte Wohngruppen für die beste Betreuungsform Demenzkranker hält. In Wohngruppen leben jedoch nur knapp zwei Prozent der Betroffenen. Laut der DAK-Studie gibt es außerdem Defizite in Diagnostik und Versorgung. Angesichts der Ergebnisse schlägt DAK-Vorstandschef Andreas Storm neue Wege vor, die Pflege zu stärken. Derzeit leben in Deutschland rund 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Schätzungen zufolge könnten es 2050 doppelt so viele sein.

 

Beim Wunsch nach mehr Unterstützung steht das Geld an erster Stelle: 86 Prozent der Befragten geben an, mehr finanzielle Hilfe zu brauchen. Zwei von drei möchten mehr Unterstützung durch professionelle Dienste. 60 Prozent erwarten für sich und ihre dementen Familienmitglieder mehr Selbsthilfe-, 42 Prozent mehr Informationsangebote. Jeder dritte pflegende Angehörige will Unterstützung durch Freiwillige und günstigere Möglichkeiten, sich von privaten Pflegekräften unterstützen zu lassen. „Diese Zahlen zeigen, dass bei der letzten Pflegereform der richtige Weg eingeschlagen wurde. Hier standen insbesondere die Leistungen der ambulanten Pflege im Vordergrund“ beschreibt Richter die aktuelle Situation. Für den DAK-Pflegereport hat das AGP Institut Sozialforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg untersucht, welche Erfahrungen, Erwartungen und Ängste die Menschen zum Thema Demenz haben. Dabei stand im Mittelpunkt: Ist trotz Demenz ein gutes Leben möglich?

 

Gutes Leben mit Demenz halten viele für möglich

„Ein überraschendes Ergebnis des DAK-Pflegereports ist die positive Haltung vieler Menschen zu Demenz“, sagt DAK-Chef Andreas Storm. „Fast jeder zweite der Befragten mit dementen Angehörigen hält ein gutes Leben mit Demenz durchaus für möglich.“ Insgesamt stimmen dieser Aussage 39 Prozent zu.

 

Mehr als 80 Prozent aller Befragten wünschen sich jedoch auch mehr Anerkennung für Angehörige und mehr Respekt gegenüber Erkrankten. „Wir müssen die Krankheit als soziale Tatsache akzeptieren und lernen, Betroffene mitsamt ihrer Persönlichkeit zu respektieren“, sagt Storm. „Menschen mit Demenz haben das gleiche Recht auf Würde, Selbstbestimmung und ein sinnerfülltes Leben wie wir alle.“

 

Wunschgemäße Betreuung derzeit kaum machbar

Knapp jeder vierte Deutsche hat schon Angehörige mit Demenz begleitet. 69 Prozent der Menschen mit Demenz haben laut Befragung in ihrem eigenen Zuhause gelebt. Bei der Frage, welches die beste Art der Betreuung und Unterbringung ist, herrscht dennoch Unsicherheit. 35 Prozent der Befragten mit Demenzerfahrung halten den eigenen Haushalt für den besten Ort für Menschen mit Demenz. 22 Prozent halten ambulant betreute Wohngruppen für die bessere Alternative. Andere nennen gute Pflegeheime (16 Prozent) oder den Haushalt von Angehörigen (13 Prozent). „Der Report zeigt erstmals, wie viele Menschen ambulant betreute Wohngruppen für Demenzkranke befürworten“, sagt Pflegeexperte Thomas Klie, der den Report wissenschaftlich begleitet hat. „Leider deckt sich die Realität jedoch nicht mit den Wünschen der Bevölkerung. Gerade diese Form der Betreuung ist nur in wenigen Regionen verfügbar.“

 

DAK-Chef Storm schlägt Pflegekompetenzzentren vor

Andreas Storm fordert daher, neue Wege zu gehen. Sein Vorschlag: Krankenhäuser, die nicht mehr benötigt werden, sollen in Pflegekompetenzzentren umgewandelt werden. Dort können wichtige Angebote, von Beratung über spezialisierte Wohngruppen bis Kurzzeitpflege, unter einem Dach gebündelt werden. Grenzen zwischen ambulanter Pflege, Geriatrie und Pflegeheimen würden überwunden. „Gerade im kommunalen und ländlichen Bereich könnte so die Pflege gestärkt werden“, sagt Storm. „Pflegekompetenzzentren kämen sowohl den Pflegebedürftigen als auch deren Angehörigen zu Gute.“

 

Demenz: Defizite in Versorgung und Diagnostik

Teil des DAK-Pflegereports ist eine Auswertung von Patientendaten. Diese zeigt Handlungsbedarf: Fast alle Demenzpatienten (95 Prozent) werden nach ihrer Diagnose mindestens einmal pro Quartal ärztlich behandelt. Drei von vier müssen im Jahr nach der Diagnose ins Krankenhaus. Dort werden sie häufiger als andere wegen Flüssigkeitsmangel (plus fünf Prozent), Oberschenkelbruch oder Delirium (jeweils plus vier Prozent) behandelt. „Das sind besorgniserregende Zahlen die zeigen, dass die Versorgung demenziell Erkrankter nicht optimal ist“, sagt Klie. Auch die Diagnostik sei nicht immer klar genug, um die beste Versorgung sicherzustellen, warnt Klie: Fast zwei Drittel der Erstdiagnosen von Demenz werden nicht anhand adäquater Leitlinien gestellt.

 

Steigende Pflegekosten nach der Diagnose

Neben der Bedeutung für Betroffene und Angehörige stellt der DAK-Pflegereport den Einfluss von Demenzdiagnosen auf das Gesundheitssystem heraus. Die Kosten, die für einen Patienten in Kranken- und Pflegeversicherung entstehen, steigen nach einer Demenzdiagnose um 89 Prozent: Im Jahr vor der Diagnose sind es im Schnitt 12.768 Euro, im Jahr danach 24.128 Euro. Vor allem der Anteil der Pflegeleistungen steigt von rund 32 auf rund 42 Prozent der Gesamtkosten.

 

Neues Online-Angebot für Angehörige

Für Angehörige von Menschen mit Demenz gibt es jetzt ein neues Online-Angebot der DAK-Gesundheit und der Moderatorin und Unternehmerin Sophie Rosentreter. Rosentreter bringt in empathischen Filmen näher, wie sich Betroffene fühlen und wie eine Demenz Menschen verändert. Ziel ist es, Verständnis zu wecken und für etwas Leichtigkeit im Umgang mit dem schweren Thema zu sensibilisieren. Die Filmreihe „pflegeleicht“ kann im Netz unter www.pflegeleicht.de und in der App DAK-Pflegeguide abgerufen werden. Die Langfassungen der Filme stehen im Online-Pflegekurs der DAK-Gesundheit, dem DAK-Pflegecoach, zur Verfügung. Diese und viele weitere Service-Angebote gibt es unter www.dak.de/pflege im Internet.

 

Der DAK-Pflegereport umfasst eine repräsentative Bevölkerungsbefragung, Auswertungen von DAK-Daten, qualitative Interviews mit Menschen, die demenziell Erkrankte Angehörige begleitet haben, und Versorgungsbeispiele aus der Praxis.

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Frauen leiden besonders unter der Zeitumstellung

DAK-Umfrage: Fast drei Viertel der Deutschen sind für Abschaffung

 

Karlsruhe, 27. Oktober 2017. Den Menschen in Deutschland macht die Zeitumstellung zu schaffen. Vor allem Frauen leiden darunter: Im Vergleich zu den Männern haben sie fast doppelt so oft Schwierigkeiten mit der Zeitumstellung (16 vs. 28 Prozent). Das ist das Ergebnis einer aktuellen und repräsentativen Umfrage der DAK-Gesundheit. Insgesamt hatte bereits mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) schon einmal körperliche oder psychische Probleme damit. „Fast drei Viertel aller Befragten halten die Zeitumstellung für überflüssig und plädieren dafür, sie abzuschaffen“ erklärt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. In der Nacht zum 29. Oktober werden die Uhren von drei Uhr auf zwei Uhr zurückgestellt. Ab dann gilt wieder die Winterzeit.

 

Das sind die häufigsten Beschwerden durch die Zeitumstellung: Drei Viertel aller Betroffenen fühlen sich müde und schlapp – bei den befragten Männern sind es 70 Prozent, bei den Frauen sogar 79 Prozent. Insgesamt 60 Prozent haben Einschlafprobleme und mehr als ein Drittel kann sich schlechter konzentrieren. Zwölf Prozent gaben sogar an, depressive Verstimmungen zu haben. Jeder fünfte Berufstätige ist deswegen schon einmal nicht pünktlich zur Arbeit gekommen. DAK-Ärztin Elisabeth Thomas erklärt: „Der Biorhythmus stellt sich nicht von einem Tag auf den nächsten um – viele Menschen brauchen etwas Zeit, um wieder in den Takt zu kommen. Wer sich aufgrund der Zeitumstellung schlecht fühlt, dem helfen Entspannung, frische Luft und ein bisschen Geduld.“

 

Menschen mittleren Alters stärker betroffen

Auch das Alter spielt beim Umgang mit der Zeitumstellung eine Rolle: Während Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 29 Jahren selten über Probleme durch den Mini-Jetlag klagen (15 Prozent), setzt die Zeitumstellung den 45- bis 59-Jährigen besonders zu (29 Prozent). „Die meisten Menschen in diesem Alter haben einen Job und Kinder. Ihr Tagesablauf ist dadurch weniger flexibel als bei den Jüngeren und Älteren, deshalb fällt ihnen die Umstellung schwerer“, sagt die DAK-Ärztin.

 

Mehrheit hält Zeitumstellung für überflüssig

Seit Jahren wächst der Widerstand gegen die Zeitumstellung: Die Mehrheit der Befragten (72 Prozent) hält sie für sinnlos und befürwortet die Abschaffung. Jeder Zweite hält es für realistisch, dass die Zeitumstellung tatsächlich abgeschafft wird.

 

In Deutschland wurde die Sommerzeit im Jahr 1980 eingeführt, um das Tageslicht besser zu nutzen und so Energie zu sparen. Die Sommerzeit dauert jeweils vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober. Ab dann gilt wieder die eigentliche Normalzeit, die umgangssprachlich Winterzeit genannt wird.

 

Schlaf-Tipps im Internet

Für einen besseren Schlaf bietet die DAK-Gesundheit im Internet ein umfangreiches Schlaf-Special an: Auf www.dak.de/schlaf gibt es viel Wissenswertes rund um das Thema gesunder Schlaf sowie ein Schlaftagebuch. Betroffene können damit ihren Schlaf-Wach-Rhythmus genau protokollieren. Das ist eine wertvolle Grundlage, um Beschwerden einordnen zu können.

 

Die DAK-Gesundheit ist mit rund 40.000 Versicherten in der Region Karlsruhe und 5,9 Millionen Versicherten Deutschlandweit eine der größten Krankenkassen in Deutschland.

 

*Repräsentative Bevölkerungsumfrage durch Forsa, 21. September bis 12. Oktober 2017, 3.521 Befragte bundesweit.

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Der Fall Plöchl – Kredit für 71jährigen Pensionisten

Alfred Plöchl* ist 71 Jahre jung. Er staunte nicht schlecht, als wir ihm einen Fixzinssatz von 1,2 % für zehn Jahre Laufzeit zusagen konnten. Jetzt freuen wir uns mit ihm und dürfen die gesamte Geschichte zum Fall berichten. read more »

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Neuer Service: Vor OP eine zweite Meinung einholen

DAK-Gesundheit in Karlsruhe bietet kostenlose und verständliche Gutachten von erfahrenen Chirurgen und Orthopäden

 

Karlsruhe, 09. Oktober 2017. Operation an Rücken, Schulter, Hüfte oder Knie – ja oder nein? Um vor einem Eingriff die richtige Entscheidung zu treffen, kann die Meinung eines zweiten Experten helfen. Deshalb bietet die DAK-Gesundheit in Karlsruhe jetzt eine kostenlose medizinische Beratung an. Eingriffe in diesen Bereichen gehören zu den häufigsten in Deutschland. Neben Risiken wie einer Infektion mit resistenten Keimen ist das Ergebnis nicht immer zufriedenstellend. Häufig lassen sich Beschwerden auch durch alternative Behandlungsmöglichkeiten wie Krankengymnastik und Schmerz-therapie beheben. Das Beratungsangebot der Krankenkasse ist im Internet unter www.dak.de/zweitmeinungsgutachten zu erreichen.

 

Der Service zur Zweitmeinung wird durch den Partner Medexo zur Verfügung gestellt, der über ein Netzwerk erfahrener Spezialisten verfügt. „Die unabhängigen Ärzte beurteilen die Erstdiagnose anhand von eingereichten Unterlagen und geben eine Einschätzung, ob eine Operation angebracht oder eine alternative Behandlung besser geeignet ist“, sagt Michael Richter von der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. Der Kunde kann die Zweitmeinung bequem über das Internet beantragen und bekommt dann spätestens nach zwei Wochen ein Gutachten in verständlicher Sprache zugeschickt.

 

Wann eine Zweitmeinung ratsam ist

Bei vielen Diagnosen gibt es mehr als eine mögliche Behandlungsform. Eine Zweitmeinung kann helfen, Alternativen zu ermitteln und so eventuell nicht notwendige Operationen zu vermeiden. Oft fühlt sich ein Patient aber einfach nicht ausreichend informiert und möchte sicher sein, die richtige Entscheidung zu treffen. Beim Zweitmeinungsservice der DAK-Gesundheit wird die Situation von unabhängigen Spezialisten beurteilt, deren Entscheidungen nicht durch wirtschaftliche Interessen beeinflusst werden. Die kostenlose Zweitmeinung erhalten Versicherte der DAK-Gesundheit im Internet unter www.dak.de/zweitmeinungsgutachten. Dort können sie alle Angaben zu ihrer Erkrankung machen und ihre Unterlagen hochladen. Der Datenschutz wird beim DAK-Zweitmeinungsservice streng gemäß den gesetzlichen Regelungen eingehalten. Alle teilnehmenden Ärzte sind an ihre Schweigepflicht gebunden. Weder Angehörige noch die behandelnden Mediziner erfahren von der Inanspruchnahme und dem Ergebnis der Zweitmeinung. Den Ärzten wiederum liegen auch keine Unterlagen der Krankenkasse vor. Ergänzend gibt es eine Hotline von Medexo, die bei Fragen weiterhilft.

 

Die DAK-Gesundheit ist mit rund 40.000 Versicherten in der Region Karlsruhe und 5,9 Millionen Versicherten Deutschlandweit eine der größten Krankenkassen in Deutschland.

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„VERERBEN, VERSCHENKEN, VORSORGEN…“

Zeilweg 42 60439 Frankfurt am Main
S·K· Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 

S·K· Steuer-Talk
Wie „retten“ Sie Ihr Haus am besten vor der Steuer?

26. Oktober 2017, 17.30 Uhr, Frankfurt am Main, Zeilweg 42

 

Verschenken zu Lebzeiten oder Vererben?
Was ist der bessere Weg? Wie wirken sich die Unterschiede auf Ihre Steuerlast aus?

Mit Schenkungen können Sie Steuern sparen und Sie „umschiffen“ vielleicht Streit zwischen den Erben. Gleichzeitig bringen Schenkungen jedoch auch Nachteile mit sich, die es zu beachten gilt. Das müssen Sie bei Schenkungen berücksichtigen, wenn Steuervorteile genutzt werden sollen. Oder Sie behalten Ihr Vermögen doch lieber bis zum Lebensende und regeln den Nachlass entsprechend Ihren Vorstellungen?

Um diese Themen geht es am Donnerstag, 26. Oktober 2017, beim S·K· Steuer-Talk in unserer Kanzlei, Frankfurt am Main. Diesmal exklusiv für PRIVATPERSONEN rund um Vererben, Verschenken und Vorsorgen.

Steuerberaterin Angelika Wade und Steuerassistentin Julia Hörnig informieren Sie zur aktuellen Gesetzeslage und erläutern diese an Beispielen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Ihre Fragen mit den Steuerberatern und Fachanwälten zu erörtern.

  • Stellen Sie uns Ihre Fragen hier auch gerne vorab!
  • Unser Tipp: Jetzt schon anmelden und sich einen der 20 Plätze sichern! Hier gehts zur Anmeldung.


DAS PROGRAMM

  • Wann beginnt die Steuerpflicht und wer ist steuerpflichtig?
  • Welche Vorgänge sind steuerpflichtig?
  • Die Möglichkeiten der Übertragung des Familienheims.
  • Wie werden Nachlassverbindlichkeiten und Schulden berücksichtigt?
  • Welche Freibeträge gibt es?
  • Die Besonderheiten bei Ehegatten.
  • Die „Güterstandsschaukel“ zur Vermeidung der Erbschaft- und Schenkungssteuer.
  • Richtig „enterben“: Wie Schenkungen den Pflichtteil reduzieren.

Im Anschluss erhalten die Teilnehmer/innen ein informatives Skript zu den erklärten Sachverhalten mit aktuellen Hinweisen zur Rechtslage.

Ihre S∙K∙
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Versicherung/Vorsorge

Targeting UK Mass Affluents with Insurance Industry Segments, Growth Prospects: Radiant Insights, Inc

The mass affluent population in the UK is growing, meaning the demographic is an opportunity for providers selling personal insurance. Mass affluents are more likely to be male, have higher household incomes, and be married compared to retail customers. The assets of mass affluents are higher value, making their insurance needs more complex. They have different lifestyles compared to retail customers, meaning they also have different insurance needs. They travel abroad more often, and are more likely to own a second home, a car that requires specialist insurance, and high-value items that require additional cover. The penetration of personal insurance products is higher among mass affluents than retail customers, and they also pay higher premiums.

Key Findings

– Mass affluent customers are likely to only purchase a policy once they are confident in the provider and the product offered, making sure that all options and repercussions have been explored.
– Mass affluents are traditional buyers who want guidance and a more personal experience when buying cover.
– Customer loyalty is high for mass affluents. 76.0% stayed with their existing provider in 2016.
– Provider reputation and personal recommendations are more important to mass affluents than retail customers.
Synopsis

„Targeting UK Mass Affluents with Insurance“ report explores the differing attitudes and insurance needs of higher affluence customers in comparison to the mass market. It explores the demographics of the group, the products they hold, and their purchasing preferences. It also highlights the leading providers for mass affluents, and discusses the opportunities and best ways providers can reach and engage with this customer group.

Reasons To Buy

– To understand the differing needs of mass affluent customers in comparison to the mass market.
– To improve customer engagement by recognizing what is most important to mass affluent customers and how insurers can adapt their products and services to meet their needs.
– To discover the top providers within the mass affluent insurance market.
– To explore the opportunities the mass affluent market provides in terms of insurance innovation.

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WKZ Wohnkompetenzzentren: Verbraucherzentralen erzielen Teilsieg gegen Bausparkassen

Pauschale Kündigungsmöglichkeiten nach 15 Jahren unzulässig

Ludwigsburg, 07.09.2017. „Nachdem die Verbraucherzentralen mit ihren Klagen gegen die Kündigung sogenannter hochverzinster Altverträge von Bausparversicherungen zunächst gescheitert sind, ist es der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg nun gelungen, verbraucherfeindliche Kündigungsklauseln in Bausparverträgen für unzulässig erklären zu lassen“, erklärt Jens Meier, im Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Diese hatte erfolgreich gegen Kündigungsklauseln in Bausparverträgen der Bausparkasse Badenia geklagt (Urteil v. 01.09.2017, AZ: 10 O 509/16). „Ein Prozess, den auch andere Bausparkassen verfolgt haben“, so der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren.

 

Benachteiligung von Sparern

Die in Karlsruhe ansässige Bausparkasse verwendet seit 2015 Kündigungsklauseln in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), mit denen sie Bausparverträge beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen schon nach 15 Jahre kündigen kann. Dies ist beispielweise dann der Fall, wenn der Kunde die Zuteilungsvoraussetzungen nach 15 Jahren noch nicht erreicht hat oder die Zuteilung nach 15 Jahren noch nicht in Anspruch genommen wurde. „Das Landgericht Karlsruhe sah in dieser Formulierung eine Benachteiligung der Kunden, da diese nach Mitteilung der Bausparkasse die Kündigung nicht mehr verhindern können“, so Jens Meier, der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Damit würden Sparer willkürlich der Entscheidungsgewalt von Bausparkassen ausgesetzt.

 

Kein Einzelfall

Unter anderem, da der Verband der Privaten Bausparkassen derartige Kündigungsklauseln in seine „Muster-AGB’s“ aufgenommen hat, dürften von der Entscheidung weitere Bausparkassen betroffen sein. Beispielsweise verwendet die Landesbausparkasse Südwest ähnliche Formulierungen. Seitens des Verbandes beteuert man, man habe diese mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht abgestimmt. „Dies muss aber nicht damit gleichzusetzen sein, dass derartige Formulierungen verbraucherfreundlich sind“, meint der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren, Jens Meier. So sind auch bereits weitere Klagen von Verbraucherschutzverbänden anhängig. Der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren rät Kunden von Bausparverträgen, die nach 2015 abgeschlossen hätten, ihren Vertrag im Hinblick auf das Urteil zu überprüfen. Dies könne kostenfrei gerne auch in einem der deutschlandweiten WKZ-Beratungszentren erfolgen. Finde sich eine derartige Formulierung, rät Meier dazu, die Bausparkasse mit Verweis auf das Urteil über deren Nichtakzeptanz zu informieren. Dies erhöhe die späteren Chancen vor Gericht, sollte die Bausparkasse hier einseitig tätig werden, ist sich der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren sicher.

 

 

Weitere Informationen unter: www.wohnkompetenzzentren.de

 

Die bundesweit vertretenen WKZ Wohnkompetenzzentren beraten Immobilien-Interessenten bei allen Fragen zum Kauf, zur Vermietung und zur Finanzierung. Die Beratung umfasst daneben neue Finanzierungsformen wie Optionskauf oder Mietkauf-Modelle. Neben eigenen Angeboten können die WKZ Wohnkompetenzzentren auf ein breites Partnernetzwerk zugreifen.

 

WKZ WohnKompetenzZentren

Wöhlerstraße 21
71636 Ludwigsburg

Ansprechpartner: Mario Waldmann

Telefon: 07141-1469-800
E-Mail: presse@wk-z.de