Deutsche Bahn prüft Schadensersatzansprüche gegen Schienenhersteller
(Berlin, 30. Juni 2011) Die Staatsanwaltschaft Bochum und das Bundeskartellamt ermitteln gegen mehrere Unternehmen, die Preise für Bahnschienen über Jahre hinweg abgesprochen haben. Der Bahn könnte dadurch ein Schaden in Millionenhöhe entstanden sein.
Zum derzeitigen Stand der Untersuchungen der Behörden im Fall des „Schienenkartells“ liegen der Deutschen Bahn aktuell noch keine näheren Informationen vor. „Sobald wir aus dem Ermittlungsverfahren ein klares Bild von dem Kartell haben, werden wir mögliche Ansprüche gegen die Kartellbeteiligten prüfen“, so Gerd Becht, Vorstand Recht der Deutschen Bahn.
Die betreffenden Einkaufsvorgänge werden mit Blick auf eventuelle entstandene Schäden von der Bahn derzeit eingehend überprüft.
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