Die Schönheit der Dissonanz

(lifepr) Dresden, 18.05.2011 – Alte Meister modern gehört und das Hören zeitgenössischer Musik leicht gemacht.

Jedem ist das Sprichwort geläufig: Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Das gilt mitunter auch für die Kunst. Im schlimmsten Fall beruht derartige Ablehnung auf mangelnder Neugier. Diese Neugier zu wecken, macht sich das Jugendsinfonieorchester des Heinrich- Schütz-Konservatoriums Dresden unter Mithilfe der Dresdner Philharmonie zur Aufgabe. Eine Begegnung mit klassischer Musik – für viele Jugendliche eine Begegnung mit dem Unbekannten. Denn wer lauscht noch den Alten Meistern oder besucht klassische Konzerte?

Durch Klangbeispiele und Erläuterungen soll ein tieferes Verständnis für die Werke einerseits und andererseits für die Musik an sich erleichtert werden. Milko Kersten, Orchesterpädagoge am Heinrich-Schütz-Konservatorium möchte den Zuhörer als Dirigent und Moderator beim Zugang und dem Verstehen klassischer Musik unterstützen. Mit alter, neuer und neuester Musik wird er durch den Abend führen und sicherlich auch bei Zuhörern, die bis jetzt nur wenig oder gar nicht mit dieser Musikrichtung in Berührung kamen keine Langeweile aufkommen lassen.

So 22.05.11 | 11:00 Uhr | Konzertsaal der Hochschule für Musik

Gehört werden Ausschnitte aus:

Anonymus

Salve Regina

Josquin dez Prez

Ave Maria

Johann Sebastian Bach

Johannespassion

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie in Es KV 543

Ludwig van Beethoven

Sinfonie in Es »Eroica«

Antonin Bruckner

4. Sinfonie , 9. Sinfonie

Jorge García del Valle Méndez

»Wutpunkt« für großes Orchester

Jugendsinfonieorchester des Heinrich-Schütz-Konservatoriums

Mitglieder der Dresdner Philharmonie

Milko Kersten / Dirigent und Moderator

Eintritt: 10 € / Kinder bis 18 Jahre 5 € / ermäßigt 7,50 €