(lifepr) Karlsruhe, 26.05.2011 – Gestern abend wurde bei einer Patientin des Städtischen Klinikums das Vorliegen des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) nach EHEC- Infektion bestätigt. Es handelt sich um eine Patientin aus der Pfalz, die am vergangenen Montag nach Karlsruhe verlegt wurde. Die Patientin wird aufgrund der Schwere der Erkrankung auf der Intensivstation behandelt. Es besteht begründeter Anlass zur Annahme, daß die Infektion im Kontakt zu Erkrankten aus dem norddeutschen Raum erworben wurde.
Darüberhinaus besteht bei zwei weiteren Patientinnen der Verdacht auf ein HUS-Syndrom infolge einer EHEC-Infektion, die ebenfalls auf der Intensiv- bzw. Isolierstation untergebracht sind. Beide Patientinnen sind während oder kurz nach einem Aufenthalt in Norddeutschland erkrankt.
Die Patientinnen werden derzeit im Klinikum leitliniengerecht und unter Beachtung aller notwendigen Schutz- und Isolationsmaßnahmen behandelt. Das Gesundheitsamt wurde sofort über die meldepflichtigen Fälle informiert.
