FRIEDHOFF: Fairen Wettbewerb bei EADS-Ausschreibung sicherstellen
BERLIN. Zu Berichten über den Ausstieg von EADS und seinem amerikanischen Partner Northrop Grumman aus dem Bieterrennen um einen Tankflugzeug-Großauftrag der US-Luftwaffe erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Paul FRIEDHOFF:
Die Entscheidung der US-Regierung, eine Neuausschreibung zu geänderten Bedingungen vorzunehmen, darf nicht zu einer einseitigen Beschränkung des Wettbewerbs führen. Wenn potenzielle Anbieter sich außerstande sehen, die nachträglich veränderten Anforderungen zu erfüllen, lässt dies Rückschlüsse auf Protektionismus zu. Derartige Maßnahmen sind, so sie sich bestätigen sollten, zu verurteilen. Insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise sind faire wirtschaftliche Rahmenbedingungen gefordert. Nur diese führen im Ergebnis zu kostengünstigen und technisch optimalen Lösungen, und sollten daher auch bestimmender Faktor bei den Überlegungen der US-Regierung sein.
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