(pressebox) Karlsruhe, 21.06.2011 – Eine Vielzahl von elektrischen und elektronischen Helferlein erleichtern und unterhalten uns im Alltag: Vom Handy über den MP3-Player bis zu TV-Gerät, Küchenmaschine und Wäschetrockner. Doch was, wenn ein Defekt vorliegt und der Kassenbeleg irgendwo sein muss, aber nirgendwo zu finden ist? Zwei findige Unternehmer aus Karlsruhe lösen das Problem an der Wurzel und digitalisieren die Kassenzettel über eine kostenlose Smartphone-App, die zunächst für iPhone ab sofort im App Store erhältlich ist. Die Synchronisierung mit einem Online-Archiv sorgt dafür, dass kein Kassenzettel verloren gehen oder ausbleichen kann. Philipp Hartmann, Gründer von Reposito (www.reposito.com): „Mit der eingebauten Kamera wird der Kassenzettel abfotografiert, der Barcode des Produktes wird ebenfalls mit der Kamera gescannt. Damit stehen alle relevanten Produktinfos zur Verfügung, ohne lange Eingaben machen zu müssen. Über den Abgleich mit unserem Online-Archiv sind die Kassenzettel immer abrufbar, auch über den PC oder andere Endgeräte.“
Der Hauptvorteil: Die Schnittstelle zum Online-Archiv hat man immer dabei – das Smartphone steckt schließlich in der Hosen- oder Handtasche. Wer sich Sorgen macht, das ein abfotografierter Kassenzettel nicht akzeptiert wird, können die Reposito-Gründer beruhigen: „Rechtlich ist die Nutzung eines digitalisierten Kassenzettels ebenso ein Kaufnachweis wie das Original auf Papier – das aber häufig nach wenigen Wochen aufgrund des Thermo-Druckerpapieres schon nicht mehr lesbar ist“, erklärt Philipp Hartmann. Unabhängige Institutionen wie die Stiftung Warentest bestätigen die Gültigkeit eines digitalisierten Kassenzettels zur Wahrnehmung der Gewährleistung. Insofern genügt es also, das defekte Gerät beim Händler vorzulegen und den Kassenzettel auf dem Smartphone-Display vorzuzeigen. Der Kassenzettel kann aus dem Archiv heraus auch gedruckt werden.
Demnächst ablaufende Gewährleistungs- und Garantiefristen hält die App zudem im Auge – und ermöglicht so, noch vor Ablauf mögliche Fehler zu finden und zu vermeiden, dass man sich drei Tage nach Gewährleistungsablauf ärgert. Als zukünftiges Serviceangebot kann der Nutzer in wenigen Wochen die Garantiedauer auch kostenpflichtig verlängern oder einen Geräteschutzbrief innerhalb der App zu besonderen Konditionen abschließen. „Wir möchten den App-Nutzern das Leben erleichtern, und dazu gehört auch die Absicherung wertvoller Produkte in der Nutzung. Ein Smartphone-Schutzbrief beispielsweise kann sich doppelt und dreifach bezahlt machen, wenn das Gerät aufgrund eigenen Verschuldens einen Schaden erleidet“, so Philipp Hartmann von Reposito. Noch im Sommer wird die App auch für Android zur Verfügung stehen – weitere Plattformen sind geplant.
