Gerade Zähne in kurzer Zeit – Neue Spange ermöglicht Korrektur von Fehlstellungen der Frontzähne in nur wenigen Wochen

Düsseldorf/Kempen im November 2014. Schiefe Zähne sehen im sichtbaren Bereich nicht nur unansehnlich aus, sondern stören mitunter sogar die Aussprache und erschweren – wenn sie dabei auch noch zu eng aneinanderstehen – in vielen Fällen die gründliche Reinigung der Zahnzwischenräume. Bisher mussten Patienten feste oder herausnehmbare Apparaturen zur Korrektur von Fehlstellungen oft mehrere Jahre lang tragen, um ein sichtbares Ergebnis zu erzielen, und dafür auch noch tief in die eigene Tasche greifen. Bei Erwachsenen zahlen die Kassen eine Fehlstellungskorrektur nämlich nicht und wer eine einigermaßen unauffällige Lösung, wie beispielsweise innenliegende Brackets, sucht, landet schnell in der Preiskategorie eines Kleinwagens. Mit einer neuen und herausnehmbaren Zahnspange aus den USA, dem sogenannten Inman Aligner, lassen sich jetzt aber in-nerhalb nur weniger Wochen schiefe Frontzähne begradigen sowie Engstände be-heben. „Dabei werden die Zähne sanft in die neue ideale Position gebracht, ohne dass wie bei Veneers, Kronen oder auch festen Brackets Zähne beschliffen oder entfernt werden müssen“, erklärt Dr. med. dent. Alexander Ilbag, Mitinhaber der Salierpraxis mit Standorten in Düsseldorf und Kempen.

Sanfter Druck für gerade Zähne
Beim Inman Aligner handelt es sich um eine herausnehmbare Spange, die über eingebaute Schraubenfedern aus Nickel und Titan die Kraft auf zwei Bögen, in der Fachsprache auch Aligner genannt, überträgt, die sich sanft aufeinander zubewe-gen. So bringt die Schiene die Zähne allmählich in eine neue Position. Idealerweise sollten Patienten sie 15 bis 20 Stunden am Tag tragen, um schnell das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Besonderer Vorteil: Vor dem Essen oder auch bei wichtigen beruflichen oder privaten Terminen nehmen Träger die Spange einfach heraus. „Komplizierte Reinigungstechniken wie bei festsitzenden Apparaturen fallen bei diesem System ebenfalls weg und an der gewohnten Zahnputztechnik ändert sich nichts“, erklärt der Experte, der das Verfahren als einer der ersten Zahnärzte in Deutschland anbietet.

Klare und dezente Angelegenheit
Dabei besteht die Schiene selbst aus klarem Kunststoff mit kaum sichtbaren Bögen. Jede Schiene fertigt ein Speziallabor individuell für den Patienten an. Dafür legt der Zahnarzt im Vorfeld fest, wie viel Platz geschaffen werden soll. Hier kommt es auf die Erfahrung des Zahnmediziners an, denn zu wenig oder auch zu viel Raum wirkt sich kontraproduktiv auf das Ergebnis aus. Deshalb dürfen hierzulande auch nur speziell zertifizierte Ärzte eine Behandlung mit dem Inman Aligner durchführen. „Gerade im Oberkiefer kann es am Anfang der Behandlung zur Beeinträchtigung des Sprechens kommen, leichte Schmerzen oder ein ungewohntes Gefühl treten ebenfalls möglicherweise anfänglich auf“, erklärt Dr. Ilbag. „Patienten, die beispielsweise in ihrer Kindheit schon einmal eine kieferorthopädische Behandlung erlebt haben, bestätigen allerdings, dass die Schmerzen beim Inman Aligner im Vergleich dazu minimal ausfallen.“ Alle zwei bis drei Wochen kontrolliert der Zahnarzt den Fortschritt der Behandlung. Innerhalb von sechs bis sechzehn Wochen ist die Behandlung in den meisten Fällen abgeschlossen.
„Das Verfahren eignet sich sehr gut, um die Frontzähne wieder in die gewünschte Position zu bringen, im Eck- oder Backenzahnbereich ist eine Korrektur nicht mög-lich. In unserer Praxis hat sich aber gezeigt, dass die meisten Fehlstellungen im sichtbaren Frontzahnbereich auftreten“, erklärt Dr. Alexander Ilbag abschließend.

Weitere Informationen unter www.salierpraxis.de