Hänsel und Gretel bei der Dresdner Philharmonie

(lifepr) Dresden, 17.12.2010 – Knusper, knusper Knäuschen … – unter diesem Motto stehen die Weihnachtsfeiertage an der Dresdner Philharmonie. In der Regie von Derek Gimpel und unter der Musikalischen Leitung von Sebastian Weigle können Groß und Klein eine spannende Geschichte, große Stimmen und bekannte Melodien erleben. Die Hauptpartien des Abends übernehmen Sarah van der Kemp (Hänsel), Carolina Ullrich (Gretel), Roman Trekel (Vater), Barbara Bornemann (Mutter) und Iris Vermillon (Hexe).

Humperdincks „Hänsel und Gretel“ ist in zweifacher Hinsicht von operngeschichtlicher Bedeutung: Einmal stellt die Märchenoper einen überragenden Gipfel in der zwar üppigen, aber größtenteils sterilen Produktion der Wagner-Epigonen dar. Anderseits schuf sie ein wirksames Gegengewicht dem Verismo gegenüber, der in seinem siegreichen Vordringen das stagnierende Kunstschaffen zu verflachen drohte.

Die meisten Themen in Hänsel und Gretel hält man für originale Volks­weisen, in Wirklichkeit hat aber Humperdinck nur drei Volkslieder in seiner Oper verwertet:»Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh?«, »Ein Männlein steht im Walde«, »Schwesterlein, hüt‘ dich fein!«. Die äußerst kunstvolle Verarbeitung der schlichten und eingängigen Moti­ve besorgte der Wagner-Jünger ganz im Sinne seines Meisters Auch in dem großen Orchesteraufgebot, dessen Farben an die Romantik der MEISTERSINGER erinnern, zeigt sich die Nähe zu Wagner. Bewun­dernswert ist die Symmetrie der musikalischen Architektur, die hin­sichtlich der formalen Anlage eine große Anzahl geschlossener Gebilde aufweist.

Samstag, 25. Dezember 2010 | 19.30 Uhr

Sonntag, 26. Dezember 2010 | 16.00 Uhr

Festsaal im Kulturpalast

4. Außerordentliches Konzert

BEETHOVEN, DER REVOLUTIONÄR

Engelbert Humperdinck (1854 – 1921)

»Hänsel und Gretel« · Märchenspiel in drei Bildern

Libretto von Adelheid Wette nach dem gleichnamigen Märchen

von Jacob Ludwig Karl und Wilhelm Karl Grimm

ERSTES BILD: Daheim

ZWEITES BILD: Im Wald

DRITTES BILD: Das Knusperhäuschen

Sebastian Weigle | Dirigent

Sarah van der Kemp | Mezzosopran (Hänsel)

Carolina Ullrich | Sopran (Gretel)

Roman Trekel | Bariton (Vater)

Barbara Bornemann | Mezzosopran (Mutter)

Iris Vermillon | Mezzosopran (Hexe)

Hans Wünsche (Taumännchen)

Luise Liebald (Sandmännchen)

Einstudierung Elke Lindner

Philharmonischer Kinderchor Dresden

Einstudierung Jürgen Becker

Derek Gimpel | Regie

Karten sind erhältlich in der Ticketcentrale im Kulturpalast am Altmarkt

Mo bis Fr, 10 – 19 Uhr, Sa 10 – 18 Uhr

Tel. 0351 / 4 866 866, Fax 0351 / 4 866 353

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