Harvest-Swap: Ein Produkt der Deutschen Bank

(lifepr) Berlin/München, 22.02.2011 – Vor dem Landgericht Bielefeld fand am 21.02.2011 die bundesweit erste Gerichtsverhandlung in einer Harvest-Swap-Sache statt. Die Deutsche Bank war von einem ihrer Kunden auf Schadensersatz verklagt worden (Az. 6 C 249/10). Bei der Erörterung des Sach- und Streitstandes wurden unter anderem die Produktunterlagen der Deutschen Bank kritisch gesehen. Die Bank und der private Kunde einigten sich auf einen gerichtlichen Vergleich.

Der Harvest-Swap ist ein Folgeprodukt der sog. CMS Spread Ladder Swaps. Er wurde in erster Linie an Privatkunden im Private Wealth Management Bereich (Bezeichnung des Bereichs „vermögende Privatkunden“ bei Banken) angeboten. Anders als bei den Spread Ladder Swaps liegt dem Harvest Swap allerdings nicht eine Zinsdifferenz, sondern ein Index der Deutschen Bank zugrunde. Beim Harvest Swap, einem strukturierten Zinssatzswap mit Koppelung an den Deutsche Bank Balanced Currency Harvest (EUR) Index, wettet der Kunde mit der Bank auf die Entwicklung des sogenannten „Harvest Index“. Der Harvest Index ist ein synthetischer Index der Deutschen Bank, der eine fiktive Anlagestrategie abbildet.

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