Nein zum Kahlschlag bei Schlecker: Mitbestimmung der Beschäftigten nötig
„Der angekündigte Kahlschlag bei Schlecker ist eine Katastrophe und darf nicht hingenommen werden. Die tarifgebundenen Arbeitsplätze müssen erhalten bleiben. Über das Schicksal der Schlecker-Beschäftigten darf nicht allein der Insolvenzverwalter mit den Gläubigern entscheiden. Die Schlecker-Verkäuferinnen müssen selbst mitbestimmen können. Sie haben die Unternehmenswerte geschaffen und halten den laufenden Betrieb aufrecht. Es ist fatal, dass nach der Ära des Unternehmenspatriarchen Anton Schlecker ein zweites Mal über ihre Köpfe hinweg entschieden wird“, erklärt Sabine Zimmermann zu den aktuellen Meldungen zu Schlecker. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:
„Ich vermisse klare Signale der Bundesregierung zur Rettung der Arbeitsplätze und des Unternehmens. Es wird ein Bankenrettungspaket nach dem anderen geschnürt. Aber wo bleiben die Anstrengungen der Regierung wenn es um zehntausende Frauenarbeitsplätze geht? Anscheinend sind diese der Regierung weniger Wert als die Aktionäre der Deutschen Bank. Die Bundesregierung muss jetzt eingreifen und die Vernichtung von tausenden Jobs abwenden.“
F.d.R. Michael Schlick
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