NEUMANN: Generation Praktikum ist ein Mythos (04.05.2011)
BERLIN. Zur heute vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der Hans-Böckler-Stiftung vorgestellten Studie „Generation Praktikum 2011“ und den sich darauf beziehenden Vorwürfen und Forderungen des DGB erklärt der hochschulpolitische Berichterstatter der FDP-Bundestagsfraktion Martin NEUMANN:
Der Vorwurf des DGB, Unternehmen würden weiterhin massenweise Praktikanten als billige Arbeitskräfte missbrauchen, kann noch nicht einmal durch die hauseigene Studie belegt werden. Die Verfasser der Studie bezeichnen die Beteiligungsquote der Studie von gerade einmal elf Prozent als „nicht zufriedenstellend“ und mit Blick auf die Praktika nach Studienabschluss als „nicht repräsentativ“.
Angesichts dieser dürftigen wissenschaftlichen Basis sollte die Interpretation der Daten äußerst zurückhaltend erfolgen. Die bislang einzig wirklich systematisch fundierte Studie zum Thema „Generation Praktikum – Mythos oder Massenphänomen“ der HIS GmbH (ca. 11.800 verwertbare Fälle) kam zu dem Schluss, dass „Kettenpraktika oder Praktikumskarrieren eine Randerscheinung“ seien. Bei der „Generation Praktikum“ handelt es sich lediglich um einen Kampfbegriff und Mythos.
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