Saarländischer Rundfunk ist Partner der ?Marler Tage der Medienkultur? ? Thema: Wirtschaftsjournalismus

Saarbrücken (pressrelations) –

Saarländischer Rundfunk ist Partner der „Marler Tage der Medienkultur“ ? Thema: Wirtschaftsjournalismus

Der Saarländische Rundfunk ist Partner der „Marler Tage der Medienkultur“, die sich am Donnerstag, 3. Dezember, und Freitag, 4. Dezember, am Grimme-Institut in Marl mit dem Thema Wirtschaftsjournalismus beschäftigen.

„Die Marler Tage der Medienkultur genießen bei Medienjournalisten und Medientreibenden einen außerordentlich guten Ruf. Deshalb bin ich sehr froh, dass der Saarländische Rundfunk in diesem Jahr Partner dieser traditionell ausgesprochen gut besetzten und stark frequentierten Medientage ist. Für die Marler Tage der Medienkultur gilt im Vergleich zu den sonstigen Medientagungen in den Großstädten ähnliches wie der Vergleich des Saarländischen Rundfunks zu vielen größeren Medienunternehmen: klein, aber oho!“, sagte der Intendant des Saarländischen Rundfunks, Fritz Raff.
Mit der Qualität des Wirtschaftsjournalismus beschäftigen sich die diesjährigen Marler Tage der Medienkultur. Auf der zweitägigen Fachkonferenz (3. und 4. Dezember) erörtern Fachleute aus allen Bereichen und Vertreter aller Formen des Journalismus zusammen mit Wissenschaftlern und Akteuren aus dem Wirtschaftsleben, welche Medienformen mit welchen Besonderheiten den Wirtschaftsjournalismus prägen. Das Spektrum reicht von der Tagespresse über die Wirtschaftsmagazine im Fernsehen bis zu den einschlägigen Radiosendungen und zu den verschiedenen Online-Formen.
Zu den Referenten gehören Wissenschaftler wie Max Otte („Der Crash kommt“), Spitzenvertreter des Rundfunks wie ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender und NDR-Hörfunkchefredakteurin Claudia Spiewak oder der Verantwortliche Redakteur des „FAZ-Finanzmarktes“, Gerald Braunberger.
Die Grimme-Preisträger Hubert Seipel und Klaus Stern werden die Möglichkeiten des dokumentarischen Fernsehens und der dazugehörigen Recherchen aufzeigen. Das Auftaktreferat hält Albrecht Müller, früherer Leiter der Planungsabteilung des Kanzleramtes und jetzt scharfer Kritiker des Medien-Alltags (aktuell mit dem Buch „Meinungsmache“).
Zu den Anstößen der diesjährigen Marler Tage der Medienkultur gehört natürlich die gegenwärtige Wirtschaftskrise, die offensichtlich auch für viele Journalisten überraschend kam. So dass nahe liegt zu fragen, warum die Ursachen und Entwicklungslinien kaum erkannt oder nur spät beschrieben und analysiert wurden. Und weiter zu fragen, welche Perspektiven sich bieten und entwickelt werden können, um einen in seinen Mitteln geschärften Wirtschaftsjournalismus zu erhalten.
Zu erörtern ist dabei, in welchen Rahmenbedingungen er sich bewegt, welche Info-Leistungen von welchen Voraussetzungen abhängen und welche vielleicht von vorneherein scheitern, weil die Akteure auf allen Seiten vielfältig eingebunden, eingeengt, eingezwängt sind in Interessen und Abhängigkeiten.
Weiterer Kooperationspartner des Grimme-Instituts ist bei den diesjährigen „Marler Tagen der Medienkultur“ der Norddeutsche Rundfunk.
Anmeldungen für die Tagung nimmt Heidi Weinert entgegen (Telefon 02365 ? 9189-21; www.weinert@grimme-institut.de). Weitere Informationen erteilt auch Ulrich Spies (02365 -918922).

SR Kommunikation

Saarländischer Rundfunk
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Zum Islamischen Opferfest: Tierrechtler fordern Änderung des Schächt-Paragrafen vor Inkrafttreten der neuen EU-Schlachtverordnung

Aachen (pressrelations) –

Zum Islamischen Opferfest: Tierrechtler fordern Änderung des Schächt-Paragrafen vor Inkrafttreten der neuen EU-Schlachtverordnung

Menschen für Tierrechte ? Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

26.11.2009
Anlässlich des bevorstehenden islamischen Opferfestes ab dem 27. November fordert der Bundesverband Menschen für Tierrechte nun die neue Bundesregierung auf, den Schächt-Paragrafen im Tierschutzgesetz umgehend zu ändern und damit den Bundesratsbeschluss von 2007 umzusetzen. Dies sei jetzt zwingend vor Inkrafttreten der neuen EU-Schlachtverordnung erforderlich.

Die EU-Kommission hat zur EU-weiten Vereinheitlichung eine „Verordnung des Rates über den Schutz von Tieren zum Zeitpunkt der Tötung“ entworfen. Diese soll ab Januar 2013 in Kraft treten und auch betäubungsloses Schlachten (Schächten) auf Schlachthöfen zulassen, wenn religiöse Riten entsprechende Verfahren vorschreiben. Im Entwurf der neuen EU-Verordnung ist allerdings ausdrücklich bestimmt, dass nationale Verbotsregelungen zum Schächten zulässig sind, wenn sie bereits bei Inkrafttreten der neuen Verordnung bestehen.

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte fordert daher vom neu gewählten Bundestag unverzüglich das Schächt-Verbot. Bereits seit August 2007 liege ein entsprechender Gesetzentwurf des Bundesrates vor, der eine Änderung des sogenannten Schächt-Paragrafen im Tierschutzgesetz vorsieht. Es sei skandalös, wenn dieser Bundesratsbeschluss jetzt weiterhin ausgesessen werden solle. Damit würde das Staatsziel Tierschutz des Grundgesetzes sowie der mehrheitliche Bevölkerungswille aufs heftigste verletzt. Und das Leiden unzähliger Schafe und Rinder beim Vorgang des betäubungslosen Halsaufschneidens hätte für Jahrzehnte kein Ende.

Kontakt:
Pressestelle ? Stephanie Elsner, Tel.: 05237 ? 2319790, E-Mail: elsner@tierrechte.de

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen. Seit seiner Gründung ist er als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.

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Deutscher Präventionspreis 2010 für Schulen ausgelobt

Köln (pressrelations) –

Deutscher Präventionspreis 2010 für Schulen ausgelobt

Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler übernimmt Schirmherrschaft

Berlin, Heidelberg, Köln, 26. November 2009. Unter dem Motto „Gesund aufwachsen ? Ganzheitliche Förderung von Heranwachsenden in der Sekundarstufe I“ sind bundesweit alle Schulen der Sekundarstufe I aufgerufen, sich mit Konzepten und Praxisbeispielen um den Deutschen Präventionspreis 2010 zu bewerben. Der mit insgesamt 100.000 Euro dotierte Preis wird an Schulen mit herausragenden Konzepten und vorbildlichem Engagement für die Gesundheitsförderung ihrer Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 16 Jahren verliehen. Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler hat die Schirmherrschaft übernommen. Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler: „Erwachsen werden ist mit seinen vielfältigen Herausforderungen oft eine schwierige Zeit für Kinder und Jugendliche. Wir wissen, nicht alle werden gleich gut damit fertig. Umso wichtiger sind Schulen, für die Bildung mehr ist als die Vermittlung von Wissen. Engagierte Lehrerinnen und Lehrer stärken Heranwachsende in ihrer Persönlichkeit. Sie unterstützen sie darin, sich und andere verstehen zu lernen, sich einzusetzen und auch mit schwierigen Situationen umzugehen. Viele Schulen leisten hier Vorbildliches. Sie wollen wir mit dem Deutschen Präventionspreis 2010 würdigen und andere Schulen zur Nachahmung motivieren.“
Das Bundesministerium für Gesundheit, die Manfred Lautenschläger Stiftung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung laden alle Schulen der Sekundarstufe I ein, sich bis zum 11. Januar 2010 online unter www.deutscher-praeventionspreis.dezu bewerben. Die Förderung des gesunden Heranwachsens von Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I steht diesmal im Mittelpunkt. Die von einer unabhängigen Fachjury ausgewählten Schulen werden bei der Preisverleihung im Juni 2010 in Berlin ausgezeichnet. Für die Siegerschulen stehen Preisgelder in Höhe von insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung. Dr. Manfred Lautenschläger, Vorsitzender der gleichnamigen Stiftung, übernimmt seit Jahren Verantwortung im Bereich der Gesundheitsförderung. “ Die Manfred-Lautenschläger-Stiftung legt besonderen Wert darauf, dass es Heranwachsenden gelingt, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Dabei werden sie unausweichlich vor Herausforderungen stehen, die sie erfolgreicher bewältigen können, wenn sie sich angenommen und akzeptiert fühlen. Sie müssen die Gelegenheit erhalten, selbst mitzugestalten und selbstverständlich in die Übernahme von Verantwortung hineinzuwachsen. Ein solches Engagement soll der Deutsche Präventionspreis würdigen.“

Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung betont: Die Zeit des Heranwachsens ist für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen von großer Bedeutung. Jugendliche beginnen in dieser Lebensphase, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Dafür benötigen Sie Ideen und Anregungen für eine gesunde Lebensgestaltung. Gesundheitsförderung leistet hier einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, angemessener Umgang mit Suchtmitteln aber auch ein achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper gehören dazu.“

Der diesjährige Wettbewerb sucht Schulen, die Kinder und Jugendliche in ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung bewusst und systematisch fördern: Die Schülerinnen und Schüler sollen im Schulalltag darin bestärkt und begleitet werden, ihre Persönlichkeit zu entwickeln, und sie sollen zum sozialen Miteinander befähigt werden. Die Schulen sollen auch neue Wege gehen und sich mit anderen Akteuren in der Kommune vernetzen. Angesprochen sind alle Schulformen. Alle Informationen und das Bewerbungsformular stehen im Internet unter
http://www.deutscher-praeventionspreis.de

Pressekontakt:
Wettbewerbsbüro Deutscher Präventionspreis Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung
c/o neues handeln GmbH Pressestelle
Falk Wellmann, Tel.: 030-288 83 78 32 Dr. Marita
Völker-Albert, Tel.: 0221- 89 92 280
E-Mail: info@deutscher-praeventionspreis.deE-Mail:
marita.voelker-albert@bzga.de
www.deutscher-praeventionspreis.de www.bzga.de

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144 Unternehmen profitieren vom Thüringer Liquiditätshilfeprogramm für landwirtschaftliche Betriebe

Erfurt (pressrelations) –

144 Unternehmen profitieren vom Thüringer Liquiditätshilfeprogramm für landwirtschaftliche Betriebe

144 Thüringer Landwirtschaftsbetriebe profitieren vom Thüringer Liquiditätshilfeprogramm für landwirtschaftliche Betriebe. Der Bund und die Länder haben im Frühsommer 2009 ein Hilfsprogramm zur Sicherung der Liquidität von landwirtschaftlichen Unternehmen aufgelegt. Bis zum Abschluss des Programms Mitte November konnten insgesamt 27 Millionen Euro Liquiditätshilfedarlehen bewilligt werden. Diese Förderung kommt Landwirtschaftsbetrieben zugute, die schätzungsweise ein Fünftel der landwirtschaftlich genutzten Fläche bewirtschaften und ein Drittel der Milchkuhbestände in Thüringen versorgen. Der für Thüringen verfügbare Darlehensrahmen von 41,33 Mio. Euro wurde zu 65 Prozent ausgeschöpft.

Der Bund will das Liquiditätshilfeprogramm mit voraussichtlich verbesserten Konditionen ab 2010 fortführen. Das teilte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vergangene Woche mit.

„Die geplante Fortsetzung der Liquiditätshilfen in 2010 wird auch in Thüringen weiterhin helfen, wirtschaftlich lebensfähige Unternehmen in ihrem Fortbestand zu unterstützen“, sagte Thüringens Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz.

Hintergrund:
Die Preise für Milch und Getreide an den landwirtschaftlichen Märkten befinden sich seit dem Jahr 2008 im freien Fall. Für die Landwirtschaftsbetriebe ist damit eine kostendeckende Produktion nicht mehr möglich, so dass in vielen Fällen akute Probleme in Hinblick auf die Zahlungsfähigkeit der Unternehmen entstanden sind. Der Bund und die Länder haben frühzeitig darauf reagiert und ein Hilfsprogramm zur Sicherung der Liquidität aufgelegt. In Thüringen konnten seit dem 29. Juni dieses Jahres Anträge beim Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz auf Liquiditätshilfen gestellt werden. Die Zinssätze für die Darlehen wurden verbilligt und sind somit erheblich günstiger als am freien Kapitalmarkt. Das Ziel der Hilfen ist es, die wirtschaftlich lebensfähigen Unternehmen in ihrem Fortbestand zu erhalten und irreversible Schäden für die Entwicklung der Agrarstruktur zu verhindern.

Andreas Maruschke
Pressesprecher

Thüringer Ministerium für Landwirtschaft,
Forsten, Umwelt und Naturschutz
Pressesprecher Andreas Maruschke
Beethovenstraße 3
99096 Erfurt
Tel.: +49 361 37 99930
Fax: +49 361 37 99950

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